DTAD - VergabestudieDie Vergabestudie 2011 des DTAD - Deutscher Auftragsdienst zeigt erhebliche Unterschiede der Transparenz deutscher Länder. Nach Kritik des Bundesrechnungshofes an den Erleichterungen für öffentliche Vergaben stellt der DTAD den ersten Bundesländervergleich auf und stellt fest: Neue Bundesländer sind Spitzenreiter im Bereich Öffentliche Ausschreibung. Lesen Sie die Ergebnisse der Vergabestudie und erhalten Sie in der vollständigen Pressemitteilung weitere Informationen zum Thema Transparenz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. ![]() Dr. Lutz Engelhardt Produktmanagement öffentl. Ausschreibungen Telefon: 0800 - 899 899 1 Die Ergebnisse der DTAD - VergabestudieAls Deutschlands größter Informationsdienst für Ausschreibungen hat der DTAD - Deutscher Auftragsdienst anhand der relevanten Ausgabegrößen der ausschreibungspflichtigen Auftraggeber und der erfolgten öffentlichen Ausschreibungen für alle 16 Bundesländer berechnet, wie hoch der jeweilige Anteil der Auftragsvergaben ist, der über öffentliche Ausschreibungen erfolgt. Für das Jahr 2011 weist der Vergleich auch enorme Unterschiede in der Ausschreibungspraxis der öffentlichen Auftraggeber in den Ländern aus. Relativ betrachtet liegen vor allem die neuen Bundesländer bei den öffentlichen Ausschreibungen mitunter deutlich vor den alten Bundesländern. Während in Hamburg im Verhältnis am seltensten über öffentliche Ausschreibungen vergeben wird, schreibt Brandenburg im Vergleich dazu mehr als vier Mal und im Bundesvergleich doppelt so häufig öffentlich aus. Gefolgt von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist das Bundesland damit Spitzenreiter in Sachen Transparenz, Kosteneffizienz und Chancengleichheit für die Bieterunternehmen. In Zahlen bedeutet dies, dass Brandenburg pro Milliarde Euro relevanter öffentlicher Ausgaben 2038 Ausschreibungen durchführt, während Hamburg nur 477 Ausschreibungen für die gleiche Summe veröffentlicht. Den Vergleich aller Bundesländer zeigt die folgende Grafik:
Reaktionen in der Presse
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