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Ausschreibung - Abbruch des Verbindungsbaus und Errichtung des Transplantationszentrums in Bad Nauheim (ID:5392546)

Auftragsdaten
Titel:
Abbruch des Verbindungsbaus und Errichtung des Transplantationszentrums
DTAD-ID:
5392546
Region:
61231 Bad Nauheim
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.08.2010
Frist Vergabeunterlagen:
26.08.2010
Frist Angebotsabgabe:
30.08.2010
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Abbruch-, Sprengarbeiten, Sondermülldienstleistungen
CPV-Codes:
Abbrucharbeiten
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a)Vergabestelle:

Offizielle Bezeichnung:Vergabestelle der Kerckhoff-Klinik

Straße:Benekestr. 2-8

Stadt/Ort:61231 Bad Nauheim

Land:Deutschland

Fax:06032-996-3996

Mail:vergabestelle@kerckhoff-klinik.de

b)Art der Vergabe:Öffentliche Ausschreibung VOB/A

c)Art des Auftrags:Abbruch des Verbindungsbaus und Errichtung des

Transplantationszentrums der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim

d)Ausführungsort:Benekestr. 2-8, 61231 Bad Nauheim

NUTS-Code : DE71E Wetteraukreis

e)Art und Umfang der Leistung:Abbrucharbeiten

Geb?udeh?he: 12m

Geschosshöhe: 3,80m

Deckenst?rke: 28 cm

Bodenplatte: 18cm

Estrichst?rke: 7cm

Trittschalldämmung: 2,5cm

Foamglassd?mmung: 7cm, 320m?

Gesamtkubatur: 4200m?

Gesamtfläche: 900m?

Estrichfl?che: 900m?

Abhangdecken: 900m?

PR-Fassade: 650m?

Dachfl?chen: 550m?

Geschossdecken: 360m?

Bodenplatte: 320m?

Unterz?ge Decken: 170m

Wände Mauerwerk: 126m?

Wände Beton: 43m?

Wände Trockenbau: 650m?

Str.-Fundamente: 47m

Einzelfundamente, klein: 7 Stk

Einzelfundamente, mittel: 5 Stk

Einzelfundamente, groß: 1 Stk

Betonstahlmassen: 35t

Der im Jahre 2004 errichtete dreigeschossige Verbindungsbau zwischen dem

Chirurgie-Gebäude und dem Bettenhaus der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim,

Benekestra?e, wird durch einen sechsgeschossigen Verbindungsbau mit

Hubschrauberlandeplatz ersetzt.

Der Klinikbetrieb inklusive Operationen und sämtlichen medizinischen

Versorgungen wird während der gesamten Bauzeit ungemindert aufrecht erhalten.

Beschreibung des abzurei?enden Gebäudes:

Der Verbindungsbau besteht aus einem zweigeschossigen

Stahlbeton-Skelettbau, mit nichttragenden Innenw?nden

in Trockenbauweise und einer vorgeh?ngten Pfosten-Riegelfassade,

bestehend aus Glas, Aluminium und Paneelen. Die

Trockenbauwände sind teilweise mit einem Bleikern ausgestattet.

An einigen wenigen Stellen sind Brandw?nde und andere

Mauerwerksw?nde sowie in geringem Umfang auch Betonw?nde

vorzufinden. Sämtliche Räume sind mit einer abgeh?ngten

Unterdecke ausgestattet, über der sich verschiedenste

Installationen befinden.

Das 3. Geschoss besteht nur aus Stahlbetonst?tzen, auf denen in

reiner Stahlkonstruktion ein Flachdach mit Trapezblechabdeckung

aufliegt.

Im Erdgeschoss des Verbindungsbaus befindet sich eine große

Empfangshalle mit Wartebereich für Patienten, Empfangs- und

Informationstresen, Kassenraum und einem Behindertenaufzug

zur Überbrückung eines vierstufigen H?hensprungs innerhalb der

Halle. Da das Erdgeschoss flächenmäßig wesentlich größer ist als

die beiden Obergeschosse, gibt es hier einen Geb?udeversprung

in beiden Fassaden.

An das abzurei?ende Verbindungsgeb?ude grenzen ein

Operationsgeb?ude und ein Bettenhaus für Liegendkranke an.

Sämtliche Arbeiten sind vor Baubeginn mit der Bauleitung

hinsichtlich ihrer Schallemissionen abzustimmen.

Diese beiden angrenzenden Gebäude aus unterschiedlichen

Bauphasen des Klinik-Komplexes weisen unterschiedliche

Geschossh?hen auf. Das abzurei?ende Verbindungsgeb?ude

gleicht diese H?henunterschiede aus, sodass hier Rampen mit

relativ geringer Neigung vorzufinden sind. Das abzurei?ende

Verbindungsgeb?ude ist statisch kraftschl?ssig mit den Nachbargeb?uden

verbunden. Ein Teil der Geb?udeaussteifung erfolgt

also über diese Verbindungen zu den beiden Bestandsgeb?uden.

Das abzurei?ende Verbindungsgeb?ude ist teilweise unterkellert.

Von beiden angrenzenden Bestandsgeb?uden sind Kellerr?ume,

sowie ein Verbindungsgang teilweise bis unter die Eingangshalle

des Verbindungsgeb?udes herangeführt worden. All diese

Kellerr?ume sind mit zahlreichen technischen Installationen,

Verbindungsleitungen und -Rohren ausgestattet, die während des

gesamten Baubetriebes in Funktion bleiben müssen.

Beschreibung des Bauablaufes:

Während der gesamten Bauzeit muss eine oberirdische

Verbindung zwischen den beiden Bestandsgeb?uden (Bettenhaus

und Chirurgie-Gebäude) erhalten bleiben. Durch diese

Verbindungsgänge werden kranke und frisch operierte Personen

transportiert, außerdem dienen sie der Geb?udeerschlie?ung für

das Personal, der Geb?udeversorgung und den Besuchern der

Klinik. Deshalb müssen diese Gänge 100 % staubdicht (Blower-

Door-Test) sein. Diese Gänge werden im Winter beheizt, daher ist

eine Wärmedämmung vorgesehen. Der Schutz des Verbindungsganges

vor Beschädigung und sonstige Beeinträchtigungen aus

dem umliegenden Baubetrieb muss gewährleistet sein. Bei

Baubeginn werden sämtliche Räume im Verbindungsgeb?ude

außer Funktion genommen.

Es ist vorgesehen, dass das abzurei?ende Verbindungsgeb?ude

schalltechnisch und statisch von den beiden angrenzenden

Bestandsgeb?uden entkoppelt wird. Dazu werden ca. 10 cm breite

S?geschnitte in den beiden Geschossdecken über Erdgeschoss

und 1. Obergeschoss ausgeführt. Hierzu sind im Vorfeld verschiedene

Abriss- und Schutzmaßnahmen durchzuführen. Die

Fundamentplatte im Erdgeschoss wird mit Betons?gen getrennt.

Zunächst wird lediglich der Verbindungsgang im 2. Obergeschoss

für den oben beschriebenen Krankentransport und die Geb?udeerschlie?ung

in Funktion erhalten. Im Erdgeschoss und im

1. Obergeschoss werden die bestehenden Verbindungsgänge

nacheinander umgebaut bzw. neu errichtet. Nach Fertigstellung

der unteren beiden Verbindungsgänge wird der Übergang im

2. Obergeschoss außer Funktion genommen.

Nunmehr wird das gesamte Gebäude entkernt, d.h. sämtliche im

Geb?udeinnern liegenden Einbauteile werden abgerissen und

entsorgt. Aus L?rmschutzgr?nden finden diese Arbeiten innerhalb

des noch geschlossenen Gebäudes statt. Dazu werden in den

beiden Ortbeton-Geschossdecken über dem Erdgeschoss und

über dem 1. Obergeschoss jeweils zwei Transport?ffnungen für

Schuttrutschen in der Gr??e von ca. 1,20/1,20 m gesägt.

Dies erfolgt an zwei verschiedenen Stellen des Verbindungsbaus

gemäß statischer Vorgaben. In der Eingangshalle des Erdgeschosses

werden diese beiden Transport?ffnungen direkt von

LKWs angefahren, und mit Schutt bef?llt. Für die Zufahrt der

LKWs sind in der Eingangshalle verschlie?bare Öffnungen

herzustellen. An der Nordostfassade des Verbindungsbaus ist

wegen des Geschossversprunges die LKW Zufahrt als Rampe

herzustellen. Hier ist auf die ungehinderte Zufahrt der Rettungsfahrzeuge

an das Klinikgebäude zu achten.

Anschließend erfolgt der Gebäudeabbruch geräuscharm von

oben nach unten. Gemäß Abbruchstatik sind tragende Stützen und

Decken in Teilbereichen zu erhalten. Dazu sind Abst?tzma?nahmen

erforderlich, die nicht nur als Baustellensicherung,

sondern für eine voll funktionsfähige Interimsl?sung geeignet sein

müssen. Die entsprechende Statik ist als Bestandteil dieser

Ausschreibung zu beachten.

Nach der Entkernung erhält das gesamte Gebäude ein

Fassadenger?st. Dabei werden auch angrenzende Teile der

beiden Bestandsgebäude (Bettenhaus und Chirurgie-Gebäude)

mit einger?stet um Abbruch- und Fassadenarbeiten an diesen

Bestandsgeb?uden zu ermöglichen. Für den Baustellentransport

muss ein Kran zwischen den beiden bestehenden sechsgeschossigen

Gebäuden errichtet werden, der unterhalb der

Traufe der beiden Gebäude dreht. Durch den Einsatz eines

Obendrehkrans ist die uneingeschränkte Funktion des

Hubschrauberlandeplatzes gewährleistet.

Aus L?rmschutzgr?nden sind deshalb Dach, Dachhaut und die

Fassade des Erdgeschosses bis zum Abschluss dieser Arbeiten

zu erhalten. Beim Abriss des Daches und der Stahlkonstruktion

über den beiden Obergeschossen dürfen nur geräuscharme

Abbruchmethoden angewandt werden. Anschließend werden die

Betonst?tzen im 2. Obergeschoss mittels Betonseils?gen

abgetrennt. Das Zersägen der Geschossdecken, der Unterz?ge

und der ?brigen Stützen erfolgt unter freiem Himmel. Deshalb ist

zur Vermeidung der Schallausbreitung in Richtung der beiden

genutzten Bestandsgebäude eine dreiseitige Mobile Einhausung

um die jeweilige Arbeitsstelle vorzusehen. Eine zusätzliche

Schalldämpfung auf der Dachfläche über dem Erdgeschoß ist

ebenfalls vorgesehen. Die Fassaden werden zunächst nur im

1. und 2. Obergeschoss abgerissen. Auch hierbei sind geräuscharme

Arbeitsabläufe vorzusehen. Das Zersägen der Fundamentund

Bodenplatte erfolgt aus statischen Gründen erst nach der

Demontage der beiden oberen Geschosse.

Die Baustelle liegt im Quellwasserschutzgebiet. Entsprechende

Schutzmaßnahmen sind einzuplanen. Die S?geschl?mme aus den

Betons?gearbeiten ist der Wasserr?ckgewinnung zuzuführen und

die fachgerechte Schlammentsorgung ist nachzuweisen.

Bei den Abbruch- und S?gearbeiten an der Fundamentplatte des

Erdgeschosses ist zu beachten, dass auch im nicht unterkellerten

Bereich, im Erdreich unterhalb der Bodenplatte verschiedene

Versorgungsleitungen, unter anderem auch Starkstromkabel

liegen.

Verbindliche Termine:

Der Terminplan wird vom Auftraggeber aufgestellt und ist einzuhalten.

Die Gesamtbauzeit für den Abbruch ist mit 8 Wochen

terminiert.

Die Teilnahme an der wöchentlichen Baubesprechung ist für alle

baubeteiligten Firmen während der Bauzeit Pflicht und ist als

Bestandteil der Gesamtleistung des ANs in die Einheitspreise

einzukalkulieren. Alle Absprachen auf der wöchentlichen Bausitzung

sind verbindlich, auch bezüglich Terminfestlegungen.

Vor der Ger?sterstellung findet ein örtliches Abstimmungsgespr?ch

mit allen Nutzern der Gerüste und dem Gerüstbau-

Unternehmen zwecks Festlegung der Bauweise des Ger?stes

statt. über diese Absprachen wird ein Protokoll verfasst. Die

Festlegungen darin sind für alle verbindlich. Sp?tere Änderungswünsche

einerseits oder Abweichungen beim Ger?staufbau

andererseits gehen zu Lasten des jeweiligen Abweichungsverursachers.

Die Teilnahme an diesem Vor-Ort-Termin ist

Bestandteil der Leistung des ANs und ist in die Einheitspreise

einzukalkulieren.

Produktschl?ssel (CPV):

45111100 Abbrucharbeiten

f)Unterteilung in Lose:nein

g)Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags:Abbrucharbeiten

h)Ausführungsfrist:

Die Ausführung der Arbeiten MUSS am 27.09.2010 begonnen werden.

Beginn : 27.09.2010

Ende : 19.11.2010

i)Anforderung der Verdingungsunterlagen:

siehe unter a)

Nähere Auskünfte erhältlich bei/Einsichtnahme in Verdingungsunterlagen:

Offizielle Bezeichnung:PBR Rohling AG

Straße:F?rstenbergstr. 3-9

Stadt/Ort:60322 Frankfurt

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr U. Bick

Telefon:069-153947026

Mail:bick.uve@pbr.de

Frist für die Anforderung der Verdingungsunterlagen:26.08.2010

j)Kosten der Verdingungsunterlagen:Höhe der Kosten: 50,00 EUR

zahlbar als Verrechnungsscheck, bei der Anforderung der Verdingungsunterlagen

an die Vergabestelle zu übersenden

Zahlungsweise:nur Verrechnungsscheck

Empfänger :Vergabestelle der Kerckhoff-Klinik

Verwendungszweck (bitte immer angeben !) :Ausschreibung Abbrucharbeiten

k)Ablauf der Angebotsfrist: 30.08.2010 11:00 Uhr

l)Ort der Angebotsabgabe:

siehe unter a)

m)Das Angebot ist abzufassen in:Deutsch

n)Bei der Öffnung des Angebots dürfen anwesend sein:Bieter und Ihre

Bevollmächtigten

o)Angebotseröffnung:30.08.2010 11:30 Uhr

Ort:Vergabestelle der Kerckhoff-Klinik, Verwaltungsgebäude, Raum 110

p)Sicherheitsleistungen:Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10% des Netto-

Auftragswerts

q)

r)Rechtsform von Bietergemeinschaften:selbstschuldnerisch haftend mit

bevollmächtigtem Vertreter

s)Eignungsnachweise:Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 8 Nr. 3 VOB/A), die in

Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR oder PQ-Liste des Vereins

für die Pr?qualifikation von Bauunternehmen e.V. ) vorliegen, sind im Rahmen

ihres Erkl?rungsumfangs zulässig.

Zusätzlich sind in jedem Fall gefordert:

Eigenerkl?rung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeitr?gen

Eigenerkl?rung zur Zahlung von Berufsgenossenschaftsbeitr?gen

Handelregisterauszug

Freistellungsbeschienigung der Steuerbehörde

Eigenerkl?rung zur bestehenden Haftpflichtversicherung (Deckungssumme mindesten

10 Mio EUR)

t)Zuschlags- und Bindefrist:27.09.2010

u)Nebenangebote:Nebenangebote sind zugelassen

v)Sonstige Angaben/Nachprüfstelle:

Vergabekammer des RP Darmstadt

nachr. HAD-Ref. : 3435/1

nachr. V-Nr/AKZ : 20100204

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