DTAD

Ausschreibung - Abfallsammelbehälter in Wetzlar (ID:5378103)

Auftragsdaten
Titel:
Abfallsammelbehälter
DTAD-ID:
5378103
Region:
35576 Wetzlar
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.08.2010
Frist Vergabeunterlagen:
01.09.2010
Frist Angebotsabgabe:
09.09.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Kauf und Lieferung von jährlich ca. 3 200 MGB 120 l, ca. 5 900 MGB 240 l, ca. 30 4-Rad-Gefäße 1 100 l nach EN 840 mit Transpondern FDX. Kauf und Lieferung von Müllgroßbehältern 2- und 4-Rad 120 l /240 l / 1 100 l grau bzw. schwarz mit entsprechend gleichfarbigem Deckel oder braune bzw blaue Deckel sowie diverses Zubehör incl. Transponder FDX nach DIN 30745 und BDE-Standard (Read-Only).
Kategorien:
Container, Behälter aus Metall
CPV-Codes:
Abfallsammelbehälter , Abfalltonnen
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  242730-2010

BEKANNTMACHUNG

Lieferauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) Karl-Kellner-Ring 47-49 z. H. Herrn stellv. Betriebsleiter Thomas Paul 35576 Wetzlar DEUTSCHLAND Tel. +49 6441407-1810 E-Mail: thomas.paul@lahn-dill-kreis.de Fax +49 6441407-1801 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.awld.de Weitere Auskünfte erteilen: PAW Dipl. Ing. Dietmar Kuhs Auf dem Wassergraben 18 z. H. Herrn Kuhs 37242 Bad Sooden-Allendorf DEUTSCHLAND Tel. +49 565291627 E-Mail: mail@paw-kuhs.de Fax +49 565291629 Internet: http://www.paw-kuhs.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: PAW Dipl. Ing. Dietmar Kuhs Auf dem Wassergraben 18 z. H. Herrn Kuhs 37242 Bad Sooden-Allendorf DEUTSCHLAND Tel. +49 565291627 E-Mail: mail@paw-kuhs.de Fax +49 565291629 Internet: http://www.paw-kuhs.de Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Eigenbetrieb des Lahn-Dill-Kreises Sonstiges Abfallwirtschaft Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Kauf und Lieferung von jährlich ca. 3 200 MGB 120 l, ca. 5 900 MGB 240 l, ca. 30 4-Rad-Gefäße 1 100 l nach EN 840 mit Transpondern FDX.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptlieferort Aßlar. NUTS-Code DE722
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Kauf und Lieferung von Müllgroßbehältern 2- und 4-Rad 120 l /240 l / 1 100 l grau bzw. schwarz mit entsprechend gleichfarbigem Deckel oder braune bzw blaue Deckel sowie diverses Zubehör incl. Transponder FDX nach DIN 30745 und BDE-Standard (Read-Only).
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
44613700, 44616200
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
— Müllgroßbehälter (MGB) 120 l: ca. 3 200 Stück pro Jahr, — Müllgroßbehälter (MGB) 240 l: ca. 5 900 Stück pro Jahr, — 4-Rad-Gefäße 1 100 l: ca. 30 Stück pro Jahr, — Transponder FDX: ca. 1 000 Stück pro Jahr. Auslieferung der MGB mit werkseitig montierten Transpondern FDX, BDE-Standard. Die folgenden Anforderungen müssen erfüllt sein: Behälter nach EN 840-1/840-5 und 840-6 Es dürfen nur qualitativ hochwertige Müllbehälter und nur neue Gefäße aus Material ohne Recycling-Anteil verwendet werden. Der Behälter muss mit Chipnest und Transpondern FDX nach DIN 30745 und BDE-Standard (Read-Only) ausgestattet sein. Die vom AN zugesicherte Gewährleistung auf Fertigungs- und Materialfehler, Beständigkeit und Einhaltung der Qualitätskriterien beträgt mindestens 5 Jahre. Farbe: homogene, umweltverträgliche Einfärbung des Müllbehälters in grau oder schwarz, Deckel in grau/schwarz, braun oder blau gemäß Anforderung des AG. Lärmminderung nach EU-Richtlinie 2000/14/EG: Die Behälter müssen nach den Schallleistungsbestimmungen für rollbare Müllbehälter gekennzeichnet sein. Das Prüfverfahren umfasst die Messung des Schallleistungspegels Deckel zuschlagen, Deckel aufschlagen, Fahren des Behälters. Der Schallleistungspegel muss < LWA 92 dB betragen und CE-konform sein. Die für die CE-Konformitätserklärung erforderliche Geräuschmessung muss durch ein akkreditiertes Prüfinstitut nachgewiesen werden. Die Kennzeichnung (CE) muss auf dem Deckel des Behälters aufgebracht werden. Verrottungsfest, resistent gegenüber Frost, Wärme und Chemikalien und durch eine spezielle UV-Stabilisierung besonders alterungsbeständig Die Behälter müssen den Anforderungen der Güterichtlinien der GGAWB RAL-GZ 951/1 oder gleichwertig entsprechen. Die Gleichwertigkeit muss mit dem Angebot nachgewiesen werden. Die Gleichwertigkeit ist dann gegeben, wenn die Prüf- und Überwachungsanforderungen sowie die neutrale Kontrolle der RAL-Gütesicherung nachgewiesen wird und die Prüfungen von akkreditierten Prüfinstituten vorgenommen wurden sowie die Eigen- und Fremdüberwachung gemäß den Anforderungen und Kriterien der GGAWB e.V. nachgewiesen ist. Die Frontaufnahme muss kompatibel zu Schüttungseinrichtungen mit Kammaufnahme entsprechend DIN 30731 sein. Der umlaufende, U-förmige Rand der MGB muss an der Vorderseite (Frontaufnahme) als durchgehender Stufenrand ausgebildet sein. Die Frontaufnahme ist an der Unterseite durch gitternetzartige Rippen zu verstärken. Räder/Achsen: Vollgummibereifte Räder, Achse aus vergütetem Stahl, korrosionsbeständig. Für die 1.100l-4-Rad-Gefäße gelten zusätzlich die folgenden Anforderungen: — Aufnahmezapfen symmetrisch, — 2 Räder mit Einzelradstopp, — Hand-/Hebegriffe wechselbar, — allseitig angeordnete Durchfassgriffe zum Rangieren der Behälter und aus Gründen der Arbeitssicherheit, — 4 Räder mit mindestens 200 mm Durchmesser, — Wasserablaufstutzen, — Kunststoffbehälter (HDPE/UV-beständig) nach EN 840 + Revision 2004 mit Runddeckel und Deckel im Deckel, — Behälterkennzeichnung nach Vorgaben des AG gemäß Verdingungsunterlagen.
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Max. 2 Vertragsverlängerungsoptionen um je ein Jahr bis Ende 2015.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 25.10.2010. Ende: 31.12.2013 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
5 % des Brutto-Auftragswertes nach Angebot (Bürgschaft eines Kreditinstitutes o.ä.).
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Zahlung nach Lieferung und Übernahme der jeweiligen Teillieferungen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben: — in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist. Weiter ist zu erklären, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Mit dem Angebot hat die Bietergemeinschaft die Gründe und Motive für die Zusammenarbeit darzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit des Zusammenschlusses nach § 1 GWB belegen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zertifizierung nach DIN ISO 9001, für ausländische Bieter ein gleichwertiger Nachweis. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorlage von Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass die geforderten Qualitätskriterien nach Leistungsberschreibung (z.B. Gütesiegel RAL-GZ 951/1 der GGAWB, vgl. auch Ziffer II.2.1) eingehalten werden. Das Unternehmen, welches für den Zuschlag als Erstbietender infrage kommt, muss dem AG für jedes Behältervolumen ein Muster-Gefäß zur Verfügung stellen. Der AG wird den Bieter kurzfristig auffordern, die entsprechenden Muster-Gefäße binnen 3 Werktagen zur Bemusterung zur Verfügung zu stellen. Der Bieter ist verpflichtet, im Rahmen der Bemusterung zu belegen, dass die gestellten Kriterien und Anforderungen an die Gefäßqualität und Ausführung erfüllt sind. Liefer- und Bemusterungsort: Abfallentwirtschaftszentrum Aßlar, Am Grauen Stein, 35614 Aßlar-Bechlingen. Bestandteil der Bemusterung wird auch sein, die vom AN gestellten Hilfseinrichtung des Werkzeugs für das Entdeckeln auf seine Tauglichkeit für dein Praxiseinsatz hin zu überprüfen, d.h. der Bieter muss das einfache und "schnelle" Entdeckeln im Rahmen der Behälterbemusterung demonstrieren. Nachweis der Einsatzbewährung und Zuverlässigkeit des eingesetzten Transpondertyps gemäß dem Formular Referenzen Zuverlässigkeit Transponder (Beilage der Verdingungsunterlagen auf CD-R). Das Formular ist von einem Vertreter des Auftraggebers (in der Regel ist dies die öffentliche Hand/Kommunalgesellschaft/Zweckverband o.ä.), in dessen Gebiet der angegebene Transponder im gebührenscharfen Einsatz ist, zu unterschreiben. Dadurch wird bestätigt, dass der für den Einsatz geplante Transponder die erforderliche Zuverlässigkeit in der Praxis aufweist. Der vorzulegende Nachweis der Zuverlässigkeit des Transponders gemäß Formular bezieht sich ausschließlich auf die bestimmungsgemäße Funktion der Identifikation von Müllgefäßen, dass durch die Leseeinheit der Transponder korrekt ausgelesen werden kann. Fehlfunktionen der Leseeinheit sind damit nicht dem Transponder als Fehlfunktion zuzuordnen. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
AWLD 01/10 EU
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Vorinformation Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2010/S 115-174262 vom 16.6.2010
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 1.9.2010
- 10:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Preis 33 EUR Zahlungsbedingungen und -weise: Überweisung des Erstattungsbetrags für Verdingungsunterlagen in Höhe von 33 EUR incl. CD-R auf das Konto PAW Dipl. Ing. Dietmar Kuhs, Kto-Nr. 095 365 1600, BLZ 820 800 00, Dresdner Bank (Commerzbank) Weimar. Nachweis der Einzahlung durch bankbestätigtem Überweisungsträger oder ähnliches. Nachweise, die per Fax oder E-Mail eingehen, werden als Einzahlungsnachweise akzeptiert. Der Betrag wird quittiert.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
9.9.2010 - 11:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 15.10.2010 ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Rechtsinstanz: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3, 64283 Darmstadt, Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, Postfach, 64278 Darmstadt, Tel. +49 6151126348 oder 12 0, Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten), Fax +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr). Nachr. HAD-Ref.: 201/224. Nachr. V-Nr/AKZ: AWLD 01/10 EU.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr)
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nachfolgend ist der Wortlaut im Auszug von § 107 GWB wiedergegeben. Insbesondere wird auf Abs. 3 Nr. 4 hingewiesen. § 107 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die Adresse der Vergabekammer und Faxnummer ist Nr. VI.4.1, die Telefon-Nr. Nr. VI.3 zu entnehmen.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
11.8.2010
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