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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Abschleppen und Verwahren von im öffentlichem Verkehrsraum in Eschborn (ID:14853100)


DTAD-ID:
14853100
Region:
65760 Eschborn
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen, Sicherheitsdienste, Umzugs-, Transportdienste, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
CPV-Codes:
Mit öffentlicher Sicherheit und Ordnung verbundene Dienstleistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Abschleppen und Verwahren von im öffentlichem Verkehrsraum ordnungswidrig abgestellten fahrzeugen und Anhängern.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
12.02.2019
Frist Angebotsabgabe:
11.03.2019
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Der Magistrat
der Stadt Eschborn
Straße:Rathausplatz 36
Stadt/Ort:65760 Eschborn
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n) :Der Magistrat der Stadt Eschborn
Zu Hdn. von :Reiner Wachsmuth / FB 6
Telefon:06196-490204
Fax:06196-4906204
Mail:verkehrssicherheit@eschborn.de.

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Abschleppen und
Verwahren von im öffentlichem Verkehrsraum ordnungswidrig abgestellten
fahrzeugen und Anhängern.


Abschleppen, Umsetzen, Verwahren und Verschrotten der
Leistungskategorien A1 und A2 in der Gemarkung Eschborn
I. Allgemeine Bedingungen,.

1. Vertragsabschluss: Die Stadt Eschborn, vertreten durch den
Magistrat, Fachbereich 6, Verkehr, Sicherheit und Umwelt beabsichtigt
einen Leistungsvertrag abzuschließen.

2. Gegenstand der Leistung: Mit dem Leistungsvertrag sollen die
Rahmenbedingungen für Fahrzeuge der Leistungskategorie A 1 und A 2
festgelegt werden die im Auftrag der Stadt Eschborn abgeschleppt,
umgesetzt, verwahrt oder verschrottet werden.

3. Vertragsgebiet: Die zu vereinbarenden Leistungen sind ausschließlich
innerhalb der Gemarkung Eschborn zu erbringen.

4. Erreichbarkeit des Unternehmens: Der Auftragnehmer hat ein
Abstellgelände mit einer guten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
vorzuhalten. Es gelten für das Abstellgelände die Mindestanforderungen
nach den Kriterien des VBA (Verband der Bergungs-und
Abschleppunternehmen e.V.).

5. Vertragsbedingungen
5.1 Bei Unklarheiten oder Streitigkeiten gelten die Bedingungen der
abzuschließenden Verträge, die Bestimmungen der VOL/A sowie die
besonderen und zusätzlichen Vertragsbedingungen. Die Stadt Eschborn
-Auftraggeber- ist berechtigt, einzelne Bestimmungen des Vertrages,
auch nach dessen Inkrafttreten, im Einzelfall im gegenseitigen
Einvernehmen zu ändern, klarzustellen oder zu modifizieren (z.B.
unabweisbare Bedürfnisse im Rahmen der Gefahrenabwehr,
Gesetzesänderungen oder verwaltungsmäßige Notwendigkeit).
5.2 Der Auftraggeber kann den Einsatz technischer Ausrüstung, die nach
Vertragsabschluss entwickelt und/oder Stand der Technik geworden sind,
nachträglich fordern. Dies gilt auch für Entwicklungen im Bereich des
Umweltschutzes.
II. Bedingungen für die Auftragsvergabe.

1. Auftragserteilung: Die Auftragserteilung im Einzelfall erfolgt in
der Regel durch die Mitarbeiter der Ordnungsbehörde der Stadt Eschborn.

2. Nicht fristgerechte Ausführung des Auftrags: Kann der Auftragnehmer
in Einzelfällen (z.B. Kapazitätsauslastung oder in besonders
schwierigen Fällen wegen nicht ausreichender technischer Einrichtung
des Abschleppfahrzeuges oder aus sonstigen Gründen) die
Vertragsleistung nicht fristgerecht erfüllen, so hat er dies
unverzüglich dem Auftraggeber anzuzeigen. In derartigen Fällen ist der
Auftragnehmer verpflichtet einen geeigneten Subunternehmer zu
beauftragen.

3. Bestimmungsort: Das Abschleppziel -Firmengelände/Umsetzungsplatz-
wird von dem anordnenden Bediensteten des Auftraggebers bestimmt.
III. Leistungsumfang, Bemessungsgrundlage
Bemessungsgrundlage für die Preiskalkulation ist das Gesamtaufkommen an
Abschleppaufträgen sowie der Umfang der einzelnen Leistungen.
Jährliches Aufkommen an Abschleppaufträgen
Die jährlichen Abschleppaufträge durch die Stadt Eschborn betragen im
3-Jahres-Durchschnitt ca. 350 Fahrzeuge. Es kann an
Großveranstaltungen, am Wochenende oder bei Reinigungs- und
Rückschnittarbeiten zu vermehrten Einsätzen kommen.
Eine Gewähr für die Anzahl der Aufträge kann jedoch nicht übernommen
werden!
IV. Allgemeine Anforderungen.

1. Einsatzzeit
Die zu vereinbarenden Leistungen sind zu jeder Tages- und Nachtzeit
(24-Stunden-Dienst) zu erbringen. Dies gilt auch an Sonn- und
Feiertagen.
Unter Berücksichtigung der jeweiligen Verkehrslage sind die zu
vereinbarenden Leistungen innerhalb einer angemessenen Zeit
auszuführen. In der Regel gilt eine Zeit von 30 Minuten zwischen
Auftragserteilung (Anrufeingang bei der Zentrale des Auftragnehmers)
und dem Eintreffen des Auftragnehmers am Abschlepport noch als
angemessen.

2. Anforderungen an den Fuhrpark
Während der Vertragsdauer sind in ausreichendem Maße jederzeit
einsatzfähige, mit Betriebsfunk ausgerüstete Abschleppfahrzeuge Tag und
Nacht bereitzuhalten. Diese müssen den Anforderungen an eine sach- und
fachgerechte Abschleppung entsprechen.
- Für alle Einsatzfahrzeuge sind Kopien des
Fahrzeugscheins/Zulassungsbescheinigung Teil I mit Zulassung auf den
Antragsteller und Kopien der Bescheinigungen über die Durchführung der
Prüfung nach den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft
für Fahrzeughaltung (BGF) und ggf. weitere Unterlagen dem Antrag
beizulegen.
- Bei gemieteten Fahrzeugen muss die alleinige Nutzung vertraglich
vereinbart werden. Diese Einsatzfahrzeuge müssen dem Antrag stellenden
Unternehmen ständig am beantragten Standort zur Verfügung stehen.
- Die Einsatzfahrzeuge müssen deutlich mit Firmennamen, Standort und
Telefonnummer gekennzeichnet sein. Wechselbeschriftung mit
Magnetschildern o. ä. ist nicht zulässig.
- In allen Einsatzfahrzeugen sind die notwendigen Werkzeuge und Geräte
sowie Anschlag- und Bergungsmaterialien mitzuführen; ebenso die in der
Unfallverhütungsvorschrift (UVV) der BGF vorgeschriebenen Ausrüstungen
(Warnwesten, Feuerlöscher, Handlampe usw.) und zusätzlich Schaufel,
Besen, Ölbinder, Abfallbehälter usw.
- Die Einsatzfahrzeuge müssen dem Stand der Technik entsprechen. Es
muss sichergestellt sein, dass auch Abschlepp-/Bergeleistungen an
aktuellen Fahrzeuggenerationen fachgerecht durchgeführt werden können.
- Bei objektivem Zweifel an der in den Fahrzeugdokumenten angegebenen
Stützlast/Nutzlast, Schlepplast/Traglast bzw. der zulässigen
Gesamtmasse kann eine Bestätigung einer Prüforganisation nachgefordert
werden.
Bei Abschleppungen vom Parkdeck in der Stuttgarter Straße muss beachtet
werden, dass auf dem oberen Deck eine Tonnenbegrenzung von 3,5 t gilt
und für das untere Deck die maximale Höhe 1,97 m beträgt.

3. Anforderungen an das Personal
Bei der Ausführung der Einzelaufträge ist fachlich ausgebildetes
Personal mit einwandfreier Führung einzusetzen. Neben der fachlichen
Qualifikation werden ausreichende Ortskenntnisse verlangt.
Das eingesetzte Personal hat den Anordnungen und Hinweisen der
Mitarbeiter der Ordnungsbehörde Folge zu leisten.
Der Auftragnehmer ist dafür verantwortlich, dass sich seine Mitarbeiter
höflich und korrekt gegenüber den Betroffenen sowie den Bediensteten
des Auftraggebers verhalten.

4. Sorgfaltspflicht
Die Leistung, einschließlich der erforderlichen Nacharbeiten, ist vom
Auftragnehmer sorgfältig und fachgerecht auszuführen.
5.Subunternehmerschaft
5.1
Die Weitergabe von Aufträgen an Subunternehmer in den unter II.2.
genannten Fällen ist zulässig. In diesen Fällen trägt der Auftragnehmer
die Verantwortung für den beauftragten Subunternehmer.
5.2
Der Subunternehmer tritt nicht an Stelle des Auftragnehmers in den mit
der Stadt Eschborn geschlossenen Vertrag. Die Vertragsabwicklung bei
Beauftragung eines Subunternehmers erfolgt direkt zwischen
Auftragnehmer und Subunternehmer.
5.3
Bei der Inanspruchnahme eines Subunternehmers gelten die im Vertrag
zwischen der Stadt Eschborn und dem Auftragnehmer vereinbarten Preise.
5.4
Auch im Fall der Beauftragung eines Subunternehmers sind die
abgeschleppten Fahrzeuge auf dem Abstellplatz des Auftragnehmers
abzustellen.

6. Besondere Verpflichtungen und Vertragsausführungen
6.1
Doppelbeladungen sind unzulässig.
6.2
Beim Wiederabstellen von abgeschleppten Fahrzeugen sind zumindest die
Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die Halter/in bzw. Fahrer/in selbst
in dieser Situation ergriffen hätten.
6.3
Werden abgeschleppte Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß abgestellt (z.B.
nicht an dem vom Auftraggeber bestimmten Ort) entfällt der
Zahlungsanspruch des Auftragnehmers, es sei denn, dass er dies nicht zu
vertreten hat.
Der Auftragnehmer hat zudem von ihm bzw. seinen Erfüllungsgehilfen
verursachte Verkehrsverstöße im Zusammenhang mit der Ausführung von
Leistungen allein zu vertreten.
6.4
Ist ein Abstellen am vorgegebenen Ort aus tatsächlichen Gründen nicht
möglich, unterrichtet der Auftragnehmer den Auftraggeber.

7. Datenschutz
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Bestimmungen des Hessischen
Datenschutzgesetzes einzuhalten.
V. Verwahrung von Fahrzeugen
1.1
Für Fahrzeuge, die dem Auftragnehmer zur Verwahrung übergeben werden,
ist ein Abstellplatz mit ausreichender Stellfläche vorzuhalten. Es
gelten für das Abstellgelände die Mindestanforderungen nach den
Kriterien des VBA (Verband der Bergungs-und Abschleppunternehmen e.V.)
1.2
Die dem Auftragnehmer übergebenen Fahrzeuge sind ordnungsgemäß zu
verwahren. Näheres kann der Auftraggeber bestimmen. Es gelten die
Kriterien über die Verwahrung und Eigentumssicherung von Fahrzeugen des
VBA (Verband der Bergungs-und Abschleppunternehmen e.V.)
1.3
Der Abstellplatz hat den gesetzlichen Bestimmungen in der jeweils
gültigen Fassung, insbesondere den umweltrechtlichen Anforderungen, zu
entsprechen. Es gelten für das Abstellgelände die Mindestanforderungen
nach den Kriterien des VBA (Verband der Bergungs-und
Abschleppunternehmen e.V.).

2. Sicherung des Zugangs
Die Verwahrungsfläche ist gegen den Zutritt Unbefugter zu sichern.
Jederzeitigen Zutritt zu den verwahrten Fahrzeugen haben nur die
Bediensteten der Stadt Eschborn und die Bediensteten des Auftragnehmers
zur Erfüllung des Vertrages. Anderen Personen ist der Zutritt nur mit
schriftlicher Erlaubnis des Auftraggebers gestattet.

3. Verwahrbuch
Über alle übergebenen Fahrzeuge und sonstigen Sachen ist sorgfältig und
korrekt ein Verwahrbuch zu führen. Dessen Prüfung sowie die Prüfung des
Bestandes an Fahrzeugen und sonstiger Sachen durch Bedienstete des
Auftraggebers ist jederzeit zugelassen.

4. Mitteilung an Polizei
Die Polizei ist vom Auftragnehmer nach der Abschleppung zu informieren,
wann und wo die Fahrzeuge (Typ und Kennzeichen) abgeschleppt wurden und
wo sie abgeholt werden können.
VI. Verschrottung.

1. Restwertgutachten
Die Stadt Eschborn beauftragt einen geeigneten Kfz-Sachverständigen mit
der Erstellung eines Restwertgutachtens.

2. Freigabe zur Verschrottung
Ist für ein Fahrzeug kein Restwert zu erzielen, veranlasst der
Auftragnehmer auf Nachricht des Auftraggebers die Verschrottung des
Fahrzeuges durch ein fachkundiges Unternehmen.
Dem Auftraggeber erhält zeitnah einen amtlichen Verwertungsnachweis
nach § 15 FZV.

3. Kosten
Die für die Verschrottung der Fahrzeuge entstehenden Kosten werden
zunächst zwischen dem beauftragten Unternehmen und dem Auftragnehmer
abgerechnet.
Der Auftraggeber erhält eine gesonderte Rechnung vom Auftragnehmer, wie
in Abschnitt VIII. 5 beschrieben.
VII. Übernahme und Herausgabe von Fahrzeugen.

1. Aushändigung von abgeschleppten Fahrzeugen im Rahmen von
Verkehrsordnungswidrigkeiten, Behinderungen oder Gefährdungen
Der Auftragnehmer händigt die von ihm abgeschleppten Fahrzeuge zu jeder
Tages- und Nachtzeit unverzüglich aus. Der/die Abholer/in muss sich
über seinen Personalausweis, Reisepass (Meldebescheinigung bei
ausländischen Staatsangehörigen) und sich als Berechtigte/r
legitimieren. Die Aushändigung ist durch den/die Abholer/in zu
quittieren.

2. Rückbehaltungsrecht
Dem Auftragnehmer wird das Recht eingeräumt, Zahlungen im Namen und für
Rechnung des Auftraggebers, unter Beachtung der vertraglich
vereinbarten Preise, entgegenzunehmen. Dies gilt auch für Kosten, die
durch die Leistung des Auftragnehmers entstanden sind.
Der Auftragnehmer händigt die von ihm abgeschleppten Fahrzeuge nur Zug
um Zug gegen Bezahlung der entstanden Kosten an den/die Berechtigte/n,
entsprechend den jeweils gültigen Bestimmungen des Hessischen Gesetzes
über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG), aus
(Rückbehaltungsrecht). Eine entsprechende Ermächtigung wird vom
Auftraggeber nach Vertragsabschluss erteilt.
Erfolgt die Zahlung der Kosten, so führt dies zum Erlöschen des
Rückbehaltungsrechtes.
In Ausnahmefällen kann von der Geltendmachung des Rückbehaltungsrechtes
abgesehen und das Fahrzeug auch ohne vorherige Zahlung ausgehändigt
werden. In diesen Fällen ist jedoch ausschließlich der Auftraggeber für
den Verzicht auf Ausübung des Rückbehaltungsrechtes zuständig. Insofern
muss diesbezüglich Rücksprache gehalten werden.

3. Empfang der Fahrzeuge und Quittung
Der Empfang des Fahrzeuges ist von dem/der als Berechtigte/r
ausgewiesenen Person zu quittieren.
Bei Bezahlung der Kosten ist dem/der Abholer/in eine quittierte
Rechnung auszuhändigen.

4. Rechnungsausstellung und Abrechnung der vereinnahmten Kosten der
Behörde
Die Empfangsbescheinigungen der Fahrzeuge werden vom Auftragnehmer
verwaltet.
Dem Auftraggeber ist unverzüglich nach der Bezahlung die Rechnung
zuzusenden (per E-Mail oder per Fax).

5. Nicht abgeholte Fahrzeuge
Der Auftragnehmer hat bei Abschleppungen wegen
Verkehrsordnungswidrigkeiten (Behinderung) unverzüglich den
Auftraggeber telefonisch zu unterrichten, wenn das Fahrzeug nicht am 2.
Tag seit der Abschleppung an eine/n Empfangsberechtigte/n herausgegeben
werden konnte. Fahrzeuge, die nicht innerhalb einer Woche abgeholt
werden, sind schriftlich dem Auftraggeber zu melden.
Bei Unterlassung der Unterrichtungspflicht wird der Anspruch auf
Standgebühren für den betreffenden Zeitraum gekürzt.

6. Auskünfte
Der Auftragnehmer muss jederzeit in der Lage sein, unter einer
zentralen Rufnummer verbindlich Auskunft über den Verbleib der
abgeschleppten Fahrzeuge zu geben.

7. Auftragsnachweis
Der Auftragnehmer hat einen zentralen Nachweis über die
Auftragseingänge zu führen, die auch im EDV-Verfahren erfolgen kann.
Dieser Nachweis muss mindestens folgende Angaben enthalten:
*Datum und Uhrzeit des Auftragseingangs
*Einsatzort
*amtliches Kennzeichen sowie Fahrzeugtyp des abgeschleppten Fahrzeuges
*Abschleppziel
*Bezeichnung des Abschleppfahrzeuges und amtliches Kennzeichen
*Art der Leistung (Abschleppung, Umsetzung, abgebrochene Abschleppung,
Teilleistung,
Fahrzeugöffnung, Restwertgutachten, Verschrotten)
Auf Verlangen des Auftraggebers hat der Auftragnehmer einen
entsprechenden Auszug des von ihm geführten Nachweises zu übersenden.
Für die Aufbewahrung gilt eine Frist von 5 Jahren. Dies gilt auch, wenn
der Auftragnehmer keinen Vertrag mehr mit dem Auftraggeber hat.
VIII. Preise, Leistungen, Anrechnung.

1. Preise
Der jeweilige Angebotspreis ist ein Festpreis für die Laufzeit des
Vertrages und versteht sich ausschließlich der Mehrwertsteuer. Es
erfolgt kein Skontoabzug bei Barzahlung. Die Ange-botspreise sind in
der als Anlage 1 beigefügten Preisliste in EUR einzutragen.
Die Preisliste wird bei einem Vertragsabschluss verbindlicher
Bestandteil des Vertrages.

2. Preisverbindlichkeit
Andere als die in der Preisliste genannten Preise werden nicht
berechnet.

3. Gläubiger
Die Abtretung der dem Auftragnehmer gegen die Stadt Eschborn
zustehenden Forderungen ist grundsätzlich ausgeschlossen.

4. Belassung der einbehaltenen Beträge
Die im Namen und für Rechnung der Stadt Eschborn eingezogenen Beträge
werden, soweit es sich um Kosten für Abschleppleistungen handelt, dem
Auftragnehmer als Abgeltung für seine Leistungen belassen.

5. Rechnungsstellung
Aus Gründen einer zeitnahen Bearbeitung sind die einzelnen Rechnungen
für das Abschleppen und Verschrotten von nicht zugelassenen oder nicht
fahrbereiten Fahrzeugen spätestens 7 Kalendertage nach Beendigung des
Auftrages an den Auftraggeber zu übersenden.
Die Einzelabrechnungen müssen mindestens folgende Angaben enthalten:
*Rechnungsnummer des Abschleppunternehmens
*Angabe über das abgeschleppte Fahrzeug (Typ, Marke, amtliches
Kennzeichen)
*Abschlepptag und -uhrzeit
*Einsatzort (Straße, gegebenenfalls mit Haus-Nr.)
*Art der Leistung (Abschleppen, Restwertgutachten, Verschrotten, ...)
*Angaben über das eingesetzte Abschleppfahrzeug (amtliches Kennzeichen)
*Einsatzfahrer (Kürzel)
IX. Ergänzende Bedingungen.

1. Vertragsdauer
Die Leistungen sind ab dem 01.06.2019 für die folgenden drei Jahre zu
erbringen.

2. Haftung
Der Auftragnehmer hat bei der Erfüllung seiner Leistung die
erforderliche Sorgfaltspflicht zu wahren. Vom Zeitpunkt der
Fahrzeugübernahme an haftet er für alle Schäden. Der Auftragnehmer
stellt insofern den Auftraggeber von Ansprüchen Dritter frei.

3. Angebote
Für das Angebot sind ausschließlich die von der ausschreibenden Behörde
übersandten Vordrucke zu verwenden. Das Angebot, das
Leistungsverzeichnis sowie dessen Anlagen sind (soweit vorgesehen) zu
unterschreiben und zusammen mit den nachfolgenden genannten Unterlagen
einzusenden:
*Preisverzeichnis (Anlage 1)
*Erklärung zur Zuverlässigkeit und über die Aufrechterhaltung einer
24-Stunden-Einsatzbereitschaft
*Erklärung zur beruflichen und fachlichen Qualifikation
*Kopie der Gewerbeanmeldung für das Bergung- und Abschleppgewerbe
*Handelsregisterauszug
*Erlaubnis nach dem Güterkraftverkehrgesetz (Nahverkehrsunternehmen
oder sogenannte Euro-Lizenz nach EU-Recht)
*Annerkennung als "Geprüfter VBA Fachbetrieb" oder Mitglied in der
Vermittlungsliste für das Abschleppunternehmen in Hessen und Thüringen
*Betriebshapftlichtversicherung für den Leistungsbereich A mit einer
Deckungssumme in Höhe von 500.000 EUR für Güterschäden sowie für
Vermögensschäden aus Hakenlastschäden in Höhe von 20.000 EUR
*Tariftreueerklärung (§ 7 Tariftreugesetz / HVTG)
*Referenzliste
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Hauptgegenstand:
75240000 Mit öffentlicher Sicherheit und Ordnung verbundene
Dienstleistungen

Erfüllungsort:
65760 Eschborn
NUTS-Code : DE719 Main-Kinzig-Kreis

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
HAD-Referenz-Nr.: 5542/9
Aktenzeichen: 1200-0062.

Vergabeunterlagen:
Kostenfreier Download der Unterlagen auf : Referenzsuche in der
Onlinedatenbank der HAD (Anmeldung mit Benutzername und Passwort).

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.03.2019 12:00 Uhr.

Ausführungsfrist:
vom 01.06.2019 bis 31.05.2022.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
Kosten

Geforderte Nachweise:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 Abs.
3, 4 VOL/A, § 13 Abs. 1, 2 HVTG), die in Form anerkannter
Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und
anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den
geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Besondere Bedingungen:
Beschränkung der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Teilnahme
aufgefordert werden sollen:
mindestens (soweit geeignet) :3 / ,höchstens 5
Anzahl gesetzte Bieter 0.

Sonstiges
Auskünfte erteilt: Offizielle Bezeichnung:Der Magistrat der Stadt
Eschborn
Straße:Rathausplatz 36
Stadt/Ort:65760 Eschborn
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n) :Fachbereich 6
Zu Hdn. von :Reiner Wachsmuth
Telefon:06196-490204
Fax:06196-4906204
Mail:verkehrssicherheit@eschborn.de.
Die Abgabe der Angebote hat im geschlossenen
Umschlag, schriftlich, in deutscher Sprache und unterschrieben bis zur
angegebenen Abgabefrist 11.03.2019) zu erfolgen.
Sonstige Unterlagen: Unter Download steht eine Liste zu den Allgemeine
Angaben zu Betrieb und Peraonal bereit.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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