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Ausschreibung - Abwasser- und Abfallbeseitigungs-, Reinigungs- und Umweltschutzdienste in Zirndorf (ID:11209054)

Übersicht
DTAD-ID:
11209054
Region:
90513 Zirndorf
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Reinigung, Sanierung des städtischen Raumes, Müllbehandlung, Recyclingdienste, Sonstige Dienstleistungen, Dienstleistungen in der Abwasserbeseitigung, Müllentsorgung
CPV-Codes:
Abwasser- und Abfallbeseitigungs-, Reinigungs- und Umweltschutzdienste , Altpapiersammlung , Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen , Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen , Einsammeln von kommunalem Müll , Recycling von Siedlungsabfällen , Transport von Haushaltsabfällen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Haushaltsnahe Sammlung einschließlich Transport zur Übergabestation, Behältergestellung und Behälteränderungsdienst sowie Verwertung von kommunalem Altpapier (PPK) im Landkreis Fürth ab 1.1.2017.
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
10.11.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landkreis Fürth
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Herrn Beer/Frau Geier-Orgeldinger
Telefon: +49 91197731424 / 91197731436
Fax: +49 91197731442
http://www.landkreis-fuerth.de

 
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Landratsamt Fürth, Kreisrechnungsprüfungsamt
Im Pinderpark 2
90513 Zirndorf
Kontaktstelle: Kreisrechnungsprüfungsamt – Zimmer 1.13

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Haushaltsnahe Sammlung einschließlich Transport zur Übergabestation, Behältergestellung und Behälteränderungsdienst sowie Verwertung von kommunalem Altpapier (PPK) im Landkreis Fürth ab 1.1.2017.
Haushaltsnahe Sammlung einschließlich Transport zur Übergabestation, Behältergestellung und Behälteränderungsdienst sowie Verwertung von kommunalem Altpapier (PPK) im Landkreis Fürth ab 1.1.2017.
Ca. 10 000 Mg pro Jahr Altpapier einschließlich der Verkaufsverpackungen (Durchschnittswerte aus den Jahren 2012 bis 2014), zu der Auftragsmenge und dem Verhältnis kommunale Mengen/Anteile der Systembetreiber vgl. Ausführungen in der Leistungsbeschreibung unter 2.

CPV-Codes: 90000000, 90511100, 90500000, 90510000, 90514000, 90511400, 90512000

Erfüllungsort:
Landkreis Fürth.
Nuts-Code: DE258

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Haushaltsnahe Sammlung einschließlich Transport zur Übergabestation, Behältergestellung und Behälteränderungsdienst

Kurze Beschreibung
— haushaltsnahe Abfuhr bzw. Sammlung von Papierabfällen (Papier, Pappe und Kartonagen, kurz PPK; AVV 150101, AVV 200101) aus den bereitgestellten Behältern im Holsystem nach einem vom Auftragnehmer zu erstellenden Tourenplan,— unter Einsatz eines vom Auftragnehmer zu betreibenden Behälteridentifikationssystems (für die neu zu stellenden Behälter) einschließlich der Übermittlung der erfassten Daten an den Auftraggeber ab Leistungsbeginn,— Durchführung des „regulären“ Behälteränderungsdienstes (Austausch, Reparatur defekter Behälter, Neugestellung und Abzug von Behältern, wobei bei der Neugestellung Behälter ausgeliefert werden, die mit einem Transponder/Chip ausgestattet sind, s. voriger und nächster Aufzählungspunkt),— zusätzlich Austausch des gesamten Bestands an Papierabfallbehältern durch fabrikneue Behälter mit Transpondern/Chips innerhalb der ersten zwei Jahre Vertragslaufzeit (bis zu deren Ablauf ist zu gewährleisten, dass alle zum Beginn der Vertragslaufzeit aufgestellten Behälter durch neue Behälter ersetzt wurden, die mit Transpondern/Chips für den Betrieb eines Behälteridentifikationssystems ausgestattet sind),— Transport der haushaltsnah erfassten Abfälle zur weiteren Behandlung bzw. Verwertung zu einer vom Auftraggeber benannten Übergabestation, die vom Auftragnehmer des Loses 2 betrieben wird, sowie die dortige Entladung sowie,— Gestellung und Abholung von jeweils zwei Abroll-Presscontainern zur PPK-Sammlung auf den beiden Wertstoffhöfen („Tausch voll gegen leer“) einschließlich des Transports der vollen Container zu einer vom Auftraggeber benannten Übergabestation, die vom Auftragnehmer des Loses 2 betrieben wird, sowie die dortige Entladung.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90000000

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Verwertung von kommunalem Altpapier (PPK) im Landkreis Fürth ab 1.1.2017

Kurze Beschreibung
— Betrieb einer im Landkreisgebiet oder außerhalb des Landkreisgebiets – max. 10 km Luftlinie von der Landkreisgrenze entfernten – Übergabestelle (Umladestation oder Aufbereitungs-/Verwertungsanlage, z. B. im Sinne einer Sortierung) für Altpapier, an der diese Fraktion vom Auftragnehmer des Loses 1 angeliefert wird, sowie die dortige Verwiegung und Übernahme des Altpapiers und dessen Umschlag,— ggf. (falls Aufbereitung vorgesehen und Transport notwendig, weil die Übergabestelle nicht zugleich Erstverwertungs- bzw. Aufbereitungsanlage ist) Transport zu einer Aufbereitungsanlage (z. B. Sortieranlage) und die dortige Aufbereitung des Altpapiers/Vorbereitung für die Vermarktung (z. B. Sortierung),— ggf. (falls Aufbereitung vorgesehen, s. soeben) die ordnungsgemäße Entsorgung der anfallenden Rest- und Störstoffe einschließlich etwaiger Transporte zu geeigneten Entsorgungsanlagen,— Transport zur Papierfabrik und die dortige ordnungsgemäße und schadlose, stoffliche Verwertung des Altpapiers.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90000000

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
339008-2015

Vergabeunterlagen:
Preis: 40 EUR
Die Vergabeunterlagen werden auf schriftliche Anforderung bei der Vergabestelle gegen Überweisung von 40 EUR auf das Konto des Landkreises Fürth (Sparkasse Fürth, BIC-Code: BYLADEM1SFU, IBAN: DE11762500000190050005) versandt. Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Ausschreibung Altpapier 2015 – Sachgebiet 13“ an.
Allgemeine Anforderungen und Hinweise bezüglich der abgefragten Nachweise über Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (siehe Ziffer III.1)).
Bieter und Bietergemeinschaften aus EU-Ländern, in denen die geforderten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen. In diesem Fall ist im Angebotsvordruck anzugeben, welcher lt. Vergabeunterlagen geforderte Nachweis durch andere (gleichwertige) Erklärungen/Nachweise ersetzt wird.
Eigenerklärungen des Bieters müssen konkret für das vorliegende Vergabeverfahren abgegeben werden. Hierfür sollen, soweit vorhanden, die Formulare im Anhang zum Angebotsvordruck verwendet werden. Werden die Formulare nicht genutzt, müssen die Nachweise und Angaben jedenfalls inhaltlich den Vorgaben der Vergabeunterlagen entsprechen (s. für Nachweise von Bieter aus anderen EU-Mitgliedstaaten schon oben).Der Bieter kann (insbesondere für den Fall, dass er mehrere Exemplare eines Formulars vorlegt, z. B. bei Bietergemeinschaften oder bei dem geplanten Einsatz mehrerer Unterauftragnehmer) von den Formularen für die verschiedenen Erklärungen Kopien anfertigen. Alle Formularerklärungen des Bieters sollen dokumentenrecht unterschrieben vorgelegt werden. Bei allen anderen Erklärungen und Nachweisen (wie z. B. Erklärungen Unterauftragnehmer oder Entsorgungsfachbetriebezertifikat) reicht die Vorlage einer Kopie.
Die Vergabestelle behält sich in diesen Fällen die Abforderung von Originalen vor.
Beizubringende Nachweise/Bescheinigungen anderer Stellen müssen gültig sein. Soweit sie keine bestimmte Gültigkeitsdauer aufweisen, dürfen sie, gerechnet bis zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate sein. Das EfbV-Zertifikat kann auch zu einem früheren Zeitpunkt ausgestellt sein, solange erkennbar daraus hervorgeht, dass es bei Ablauf der Bindefrist noch gültig ist.
Soweit einschlägig, werden für die abgefragten Nachweise und Erklärungen nach folgenden Maßgaben auch Eignungsnachweise, die im Rahmen einer Präqualifizierung (§ 7 Abs. 4 VOL/A-EG) vorgelegt wurden, akzeptiert: Die Bieter können also statt der Vorlage der geforderten Angaben und Nachweise auch auf eine von ihnen durchgeführte Präqualifikation i. S. v. § 7 Abs. 4 VOL/A-EG verweisen. Dabei sind jedenfalls die Zertifikatsnummer sowie die zertifizierende Stelle anzugeben. Ein Verweis auf die Präqualifikation ist nur insoweit ausreichend, als Gegenstand des Präqualifikationsverfahrens exakt und damit sowohl formell als auch inhaltlich die geforderten Angaben und Nachweise waren.
Bei Bietergemeinschaften sind die Erklärungen und Nachweise grundsätzlich für jedes Mitglied vorzulegen. Für nähere Einzelheiten der Vorlage von Nachweisen beim Angebot einer Bietergemeinschaft wird auf Ziff. III.1) und die Vergabeunterlagen verwiesen.
Für Unterauftragnehmer gelten grundsätzlich die gleichen Anforderungen an die Eignung wie für den Bieter selbst. Für weitere Einzelheiten vgl. jeweils die Ausführungen unter Ziff. III.1) und in den Vergabeunterlagen. Etwas anderes gilt in Los 2 für die zur Verwertung eingesetzten Papierfabriken oder die zur Entsorgung von Rest- und Störstoffen eingesetzten Anlagen sowie Transportunternehmen für die Transporte zur Papierfabrik von einer andernorts vorgeschalteten Aufbereitung aus. Diese Unternehmen/Anlagen sind lediglich auf Anforderung zu benennen.
Die Vergabestelle behält sich vor, die vorgesehene Betriebsstätte (Los 1) und weitere benannte Anlagen (Übergabestelle, Aufbereitungsanlage, Papierfabrik und Anlage zur Entsorgung von Rest- und Störstoffen in Los 2) im Rahmen der Angebotsauswertung vor Ort sowie die für die Sammlung vorgesehene Fahrzeugtechnik inklusive Reservefahrzeuge in Augenschein zu nehmen. Das gilt sowohl für eigene Anlagen und Technik des Bieters als auch für Anlagen und Technik Dritter, deren sich der Bieter bedienen will. Der Bieter erklärt sich mit der Angebotsabgabe mit entsprechenden Besichtigungen einverstanden. Kommt es nicht zu diesen Besuchen aus Gründen, die der Bieter oder ein von ihm beauftragter Dritter zu verantworten haben, und ist dem Auftraggeber deshalb eine ausreichende Beurteilungsprognose der Leistungsfähigkeit nicht möglich, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, das Angebot von der weiteren Wertung auszuschließen.
Die Vergabestelle behält sich ausdrücklich vor, insbesondere im Fall von abgefragten Eigenerklärungen Belege anzufordern, die diese „unterfüttern“ (z. B. Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben). Auch kann z .B. dann, wenn Zweifel an der Echtheit von zunächst in Kopie eingereichten Dokumenten bestehen, auch die Vorlage von Originalen verlangt werden (s. dazu schon oben).
Die Vergabestelle behält sich zudem die Nachforderung von Nachweisen und Erklärungen im Sinne von § 19 Abs. 2 VOL/A-EG vor. Dies gilt auch für die Vertragsunterlagen (Leistungsbeschreibung und Besondere Vertragsbedingungen/Vertragsentwurf) sowie die Urkalkulation. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht grundsätzlich nicht. Dagegen müssen Angebotsvordruck und Preisblätter dem Angebot bereits vollständig beigefügt sein.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
10.11.2015 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.01.2017 - 30.06.2023

Bindefrist:
30.04.2016

 
Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag
10.11.2015 - 10:00

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat bis spätestens 30.9.2016 für die Leistungen der Lose 1 und 2 jeweils eine Vertragserfüllungsbürgschaft nach Maßgabe der Besonderen Vertragsbedingungen und § 18 VOL/B zu stellen; Höhe der Sicherheit jeweils 5 % des für die Wertung nach Maßgabe der Bewerbungsbedingungen bzw. der Preisblätter ermittelten Brutto-Gesamtwertungspreises, bei Los 2 unter zusätzlicher Berücksichtigung der angebotenen Verwertungserlöse (= Summe aus dem Bruttowertungspreis der kostenträchtigen Leistungen und des Nennbetrages der Erlöse – also ohne Saldierung). Es sind – den Jahren der Vertragsgrundlaufzeit (6,5 Jahre) entsprechend jeweils 6 Bürgschaftserklärungen vorzulegen, die vom Landkreis nach Maßgabe der Besonderen Vertragsbedingungen sukzessive zurückgegeben werden. Eine Bürgschaftserklärung soll sich auf einen Teilbetrag für 1,5 Jahre Vertragslaufzeit belaufen, die fünf anderen Erklärungen jeweils auf einen Teilbetrag für ein Jahr.

Zahlung:
Für die Zahlungsbedingungen wird auf den den Vergabeunterlagen beigefügten Entsorgungsvertrag verwiesen, dem sich die Zahlungszeitpunkte und die Anforderungen an die den Rechnungen beizufügenden Nachweise näher entnehmen lassen.
Der Bieter hat seine Urkalkulation über die Berechnung der Preise und Erlöse pro Los grundsätzlich schon mit dem Angebot einzureichen. Die Vergabestelle behält sich jedoch nach den Bewerbungsbedingungen eine Nachforderung entsprechend § 19 Abs. 2 VOL/A-EG vor.

Zuschlagskriterien:
Niedrigster Preis

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1.Eigenerklärung gemäß § 6 Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A-EG (Formular 1)
Der Bieter hat gemäß § 6 Abs. 6 VOL/A-EG zu versichern, dass;
— über das Vermögen des Unternehmens nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
— er sich nicht in Liquidation befindet;
— er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat;
— er im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat. (Gilt ebenso für Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer)
Nur auf ausdrückliche Aufforderung der Vergabestelle sind Fremdnachweise zur Bestätigung der Erklärungen vorzulegen (z. B. Bundeszentralregisterauszug, Bestätigung der Sozialversicherungsträger, etc.). Die Vergabestelle behält sich insoweit vor, Nachweise i. S. v. § 7 Abs. 7 VOL/A-EG nachzufordern.
2. Die Vertreter des Bieters haben ferner eine Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass sie nicht wegen der in § 6 Abs. 4 VOL/A-EG aufgeführten Straftaten bzw. entsprechender Straftaten in einem anderen Staat rechtskräftig verurteilt worden sind. (Gilt ebenso für Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer).
3. Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister (bei Unternehmen aus nicht deutsch- sprachigen EU-Ländern mit amtlich anerkannter Übersetzung). (Gilt ebenso für Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer).
4. Eigenerklärungen über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft und über die regelmäßige Entrichtung von Beiträgen (Formular 11). (Gilt ebenso für Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer).
5. Eigenerklärung zur Einhaltung der jeweils aktuellen gesetzlichen Vorgaben zum Mindestlohn sowie Erklärung, dass weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach § 5 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz mit einem Straf- oder Bußgeldverfahren belegt wurden oder dass ein solches Verfahren anhängig ist (Formular 4). (Gilt ebenso für Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer).
6. Vorlage eines aktuellen Gewerbezentralregisterauszugs gemäß § 150 GewO.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Nachweis einer angemessenen Betriebshaftpflichtversicherung (entweder durch Erklärung des Versicherungsunternehmens über bestehende Versicherungen i. S. v. Formular 7 der Vergabeunterlagen oder der Bereitschaftserklärung eines Versicherungsunternehmens, eine Betriebshaftpflichtversicherung im geforderten Umfang abzuschließen i. S. v. Formular 8). Nachzuweisen ist eine angemessene Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personen-/Sachschäden sowie von 500 000 EUR für Vermögensschäden pro Los und je Schadensfall – bei jeweils 2-facher Maximierung pro Jahr nach Maßgabe von Formular 7 der Vergabebedingungen. Dem vergleichbar ist – pro Los – eine Versicherungssumme, die insgesamt pauschal die geforderte Höhe erreicht, sich also z. B. auf 3 500 000 EUR pauschal für Sach-, Personen- und Vermögensschäden (bei jeweils 2-facher Maximierung pro Jahr) bzw. sich auf 7 000 000 EUR pro Jahr pauschal erstreckt. Gibt der Bieter ein Angebot für beide Lose ab, muss die Deckungssumme entsprechend höher ausfallen und ist dann jeweils um 20 % zu erhöhen.
Beim Einsatz von Unterauftragnehmern hat die Haftpflichtversicherung auch Ansprüche aus Ausfallverschulden zu decken. Werden zur Leistungserbringung Unterauftragnehmer eingesetzt, ist auch für diese ein entsprechender Versicherungsschutz zu belegen.
Bei Bietergemeinschaften muss dasjenige Mitglied der Bietergemeinschaft den Nachweis eines angemessenen Versicherungsschutzes erbringen, das in Los 1 Leistungen des Einsammelns und Beförderns sowie der Behältergestellung und des Betriebs eines Indentsystems erbringt, in Los 2 Leistungen der Annahme und Umladung von Abfällen auf einer hierfür vorgesehenen Übergabestation, der etwaigen, einer Papierfabrik anderenorts vorgeschalteten Aufbereitung oder von Transporten bis zur Aufbereitung oder bei Verzicht auf Aufbereitung bis zur Papierfabrik.
2. Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz des Bieters sowie – pro Los – die Umsätze auf dem Gebiet Sammlung, Transport einschließlich Behältergestellung (Los 1) und Verwertung von Altpapierabfällen (Los 2) in den letzten 3 Geschäftsjahren (es wird davon ausgegangen, dass dies die Geschäftsjahre 2012, 2013 und 2014 sind). Für die Angebote von Bietergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder der Bietergemeinschaften in der Summe bewertet.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Nachweis der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG (unter Beifügung einer Kopie des Zertifikats) oder Einzelnachweise der Zertifizierungsvoraussetzungen/Fachkunde nach Maßgabe von Formular 12 (ggf. unter Beifügung weiterer Anlagen) jeweils für die folgenden, pro Los zu erbringenden Leistungen:
— Los 1: Sammlung und Transport von Altpapierabfällen, AVV 15 01 01, AVV 20 01 01;
— Los 2 (falls laut Konzept jeweils vorgesehen): Umschlag, eine der Papierfabrik anderenorts vorgeschaltete Aufbereitung (z. B. Sortierung) und Transport von Altpapier entweder zur Aufbereitungsanlage oder – bei Verzicht auf eine der Papierfabrik anderenorts vorgeschaltete Aufbereitung – zur Papierfabrik, AVV 15 01 01, AVV 20 01 01 (gilt ebenso für Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer, soweit sie diese Leistungen erbringen sollen).
2. Referenzen, d. h. Eigenerklärung über in den letzten 3 Jahren erbrachte Leistungen der
— haushaltsnahen, behältergestützten Sammlung von Altpapier, Rest- oder Bioabfall unter Einsatz eines Behälter-Identifikationssystems in Abfuhrgebieten mit mindestens 10 000 Einwohnern (EW) in Los 1;
— Leistungen der Verwertung von Altpapier in Los 2 unter Angabe der laut Formular 10 der Vergabeunterlagen abgefragten Informationen, insbesondere zu Mengen, Leistungszeitraum und Auftraggeber (ebenso vorzulegen für Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer, soweit sie diese Leistungen erbringen sollen).
3. Konzept/Darstellung der geplanten Erbringung der Leistungen
— mit folgenden Angaben für Los 1 (Formular 14a der Vergabeunterlagen): Angaben zur vorgesehenen Betriebsstätte, von der aus die Leistungen erbracht werden sollen und Beschreibung der Ausstattung, Angabe zu den für die Leistungserbringung einzusetzenden Fahrzeugen (insbesondere Angaben zu Fahrzeugtyp, Anzahl je Fahrzeugtyp, zum Hersteller und der eingehaltenen EURO-6-Norm sowie zur vorgesehenen Besatzung), gilt auch für Reservefahrzeuge, Beifügung einer Bestätigung des Herstellers/Lieferanten der vorgesehenen Ident-Technik, dass diese lückenlos und vollständig den Anforderungen der Leistungsbeschreibung entspricht sowie eines BSI-Zerifikats, Beifügung einer Bestätigung des Herstellers/Lieferanten der für den Behälter-Änderungsdienst und den Behälteraustausch vorgesehenen neuen Altpapierbehälter, dass diese lückenlos und vollständig den Anforderungen der Leistungsbeschreibung entsprechen sowie eines Stammdatenblattes, aus dem sich insbesondere Angaben zur Farbe der Behälter je Volumen entnehmen lassen;
— mit folgenden Angaben für Los 2 (Formular 14b der Vergabeunterlagen): Angaben zur Übergabestelle, insbesondere wenn sich diese außerhalb des Landkreises befindet (Nachweis der Entfernung von der Landkreisgrenze), Beschreibung der für einen etwaigen Weitertransport des Altpapiers (zur Erstverwertungsanlage, also entweder einer der Papierfabrik anderenorts vorgeschalteten Aufbereitung oder – beim Verzicht auf eine solche Aufbereitung – bis zur Papierfabrik selbst) vorgesehenen Fahrzeuge einschließlich Angaben zur Anzahl je Fahrzeugtyp, zum Hersteller sowie der vorgesehenen Besatzung der Fahrzeuge und zu den Reservefahrzeugen (mit denselben Angaben), jeweils einschließlich Angaben zur eingehaltenen EURO-6-Norm.
4. Für Los 2: Benennung der für die Leistungserbringung vorgesehenen und einer Papierfabrik anderenorts vorgeschalteten Aufbereitungsanlage für Altpapier (z. B. Sortieranlage) unter Angaben zum Betreiber, dem Standort und dem Anlagentyp sowie zum Gesamtdurchsatz in Mg/Jahr nach Maßgabe von Formular 13 der Vergabeunterlagen.
5. Nur auf Anforderung sind für die Übergabestelle (sofern nicht ortsgleich mit der Aufbereitungs-/Verwertungsanlage) sowie die der Papierfabrik vorgeschalteten Aufbereitungsanlagen Auszüge aus dem Genehmigungsbescheid vorzulegen, aus denen die genehmigte Kapazität, der Genehmigungsstatus, der Genehmigungszeitraum sowie die anzunehmenden PPK-Fraktionen hervorgehen.
6. Soweit die vom Bieter für Los 2 vorgesehene Übergabestelle bei Angebotsabgabe noch nicht in Betrieb ist, hat der Bieter im Konzept (Formular 14b der Vergabeunterlagen) darzulegen, aus welchen Gründen von einer Inbetriebnahme spätestens zum Leistungsbeginn ausgegangen werden kann (z. B. durch Zeitpläne, Bestätigung der Verfügbarkeit des Grundstücks).
7. Auf Aufforderung des Landkreises hat der Bieter schon im Vergabeverfahren stichhaltige Aussagen zur Genehmigungsfähigkeit zu machen.
8. Auf Anforderung der Vergabestelle sind die für die Verwertung einzusetzenden Papierfabriken sowie die Anlagen zur Verwertung von Rest- und Störstoffen und die Transportunternehmen für einen Transport zur Papierfabrik bei einer der Papierfabrik anderenorts vorgeschalteten Aufbereitungsanlage zu benennen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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