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Ausschreibung - Allgemeine Managementberatung in Hannover (ID:11567459)

Übersicht
DTAD-ID:
11567459
Region:
30559 Hannover
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung, Unternehmens-, Managementberatung, Marketing- und Werbedienstleistungen
CPV-Codes:
Allgemeine Managementberatung , Strategische Prüfung und Planung im Bereich Informationssysteme oder -technologie
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die ausgeschriebenen Leistungen bestehen aus Beratungsleistungen, die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen einschließlich der Analyse und Feststellung von Optimierungspotentialen in den...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.02.2016
Frist Angebotsabgabe:
03.03.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
BG-Phoenics GmbH
Tiergartenstr. 39
30559 Hannover
Kontaktstelle: Vergabestelle

Fax: +49 51189879295
E-Mail: ausschreibung@bg-phoenics.de
www.bg-phoenics.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Deutsche eVergabe
30559
Hannover

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Deutsche eVergabe
30559
Hannover

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Deutsche eVergabe
30559
Hannover

http://www.deutsche-evergabe.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung einschließlich Prozessoptimierung.
Die ausgeschriebenen Leistungen bestehen aus Beratungsleistungen, die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen einschließlich der Analyse und Feststellung von Optimierungspotentialen in den Geschäftsprozessen in Bezug auf eine gemeinsame Beteiligung gem. § 83 Abs. 1 Nr. 7 SGB IV von zwei Berufsgenossenschaften zum Gegenstand haben. Ein Anlass zur Ausschreibung dieser Leistungen ist die Zielsetzung der betroffenen Berufsgenossenschaften, der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN), die Wirtschaftlichkeit der von ihnen zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben eingesetzten finanziellen Mittel entsprechend der Vorgabe des § 69 des vierten Sozialgesetzbuches (SGB IV) zu prüfen und etwaiges Optimierungspotential festzustellen.
Gegenstand des Unternehmens der BG-Phoenics GmbH ist die Erbringung von IT-Dienstleistungen aller Art, insbesondere die Entwicklung von Software und der Betrieb eines Rechenzentrums für Sozialversicherungsträger und deren Einrichtungen. Mit der Gründung der BG-Phoenics GmbH wurde seitens der heute noch als Gesellschafter beteiligten Berufsgenossenschaften, der BG BAU (89 % der Anteile) und der BGN (11 % der Anteile), das Ziel verfolgt, sämtliche IT-Servicedienstleistungen der Berufsgenossenschaften in einer eigenen rechtlichen Einheit zu bündeln, um effiziente und flexible IT-Infrastrukturen zu erhalten.
Zur Verwirklichung dieser Ziele wurde eine neue gemeinsame Anwendungssoftware für die fachlichen Aufgaben der Berufsgenossenschaften entwickelt, die aktuell laufend aktualisiert und gepflegt wird. Diese Anwendungssoftware wird entsprechend dem ITIL-Framework betrieben und basiert auf modernen Software-Technologien (Java RMI, IBM WebSphere Application Server, Workflows, IBM Directory Server, IBM Content Manager und IBM DB2 unter LINUX auf einer x86-Plattform). Die Softwareentwicklung der BG-Phoenics GmbH erfolgt seit Beginn auf offenen Standards (JAVA) und die Betriebsleistungen in weitestgehender Unabhängigkeit und strategischen Loslösung von herstellerspezifischer, proprietärer Infrastruktur. Die Ausrichtung ist damit produkt- und herstellerneutral.
Die Fortentwicklung und Pflege sowie der Betrieb dieser Anwendungssoftware sind Kernaufgaben der BG-Phoenics GmbH sowie der Betrieb der einheitlich von den Gesellschaftern genutzte ERP-Software SAP. Dazu betreibt sie ein Rechenzentrum, stellt die IT-Infrastruktur für ihre Gesellschafter und weitere Unfallversicherungsträger bereit, übernimmt die entsprechende Beratung der Gesellschafter und Anwender und betreut umfassend sämtliche Endgeräte. Die entwickelte Fachanwendung wird zurzeit bei beiden Anteilseignern mit insgesamt rund 6 000 Anwenderinnen und Anwendern eingesetzt. Daneben unterstützt die BG-Phoenics GmbH zahlreiche weitere Projekte und Kooperationen der Gesellschafter. Die BG-Phoenics GmbH beschäftigt rund 430 Mitarbeiter und betreut von 12 Standorten deutschlandweit insgesamt weit über 10 000 Endgeräte an über 120 verschiedenen Lokationen.
Mit Wirkung vom 1.1.2015 wurde eine umsatzsteuerliche Organschaft zwischen der Organträgerin BG BAU und der BG-Phoenics GmbH begründet. Daraus resultierten Änderungen der Leistungsbeziehungen, die vergaberechtlich gestaltet wurden. Die steuerlichen und vergaberechtlichen Rahmenbedingungen sind zwingend einzuhalten und der Prüfung zugrunde zu legen.
Die BG-Phoenics GmbH ist öffentliche Auftraggeberin im Sinne des § 98 Nr. 2 GWB und dementsprechend an das Kartellvergaberecht gebunden. Daneben gelten die einschlägigen sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen. Auftraggeber der ausgeschriebenen Leistungen sind die BG-Phoenics GmbH selbst sowie die beiden Gesellschafter, die BG BAU und die BGN.
Ein wichtiges Ziel neben der Überprüfung der gesetzlichen Vorgaben zur Wirtschaftlichkeit ist es für die beiden Gesellschafter und für die BG-Phoenics GmbH, die Wirtschaftlichkeit der Prozesse innerhalb des Unternehmens der BG-Phoenics GmbH und an den Schnittstellen zur BG BAU und zur BGN zu überprüfen und etwaig vorhandenes Optimierungspotential zu erfassen. Dazu ist in einem ersten Schritt zu definieren, welche Informationen, Daten und Abläufe erforderlich sind, um die Untersuchungen vornehmen zu können. Mit Hilfe des künftigen Vertragspartners ist die optimale Strukturierung der Prüfungsabläufe und der Prüfungsschritte festzustellen. Von zentraler Bedeutung ist die Prüfung der Schnittstellen zwischen der BG-Phoenics GmbH und der beiden Gesellschafter, ferner die Untersuchung der Kern- und Unterstützungsprozesse innerhalb der BG-Phoenics GmbH, die Organisationsstruktur und eine Gesamtbetrachtung nebst Darstellung von Optimierungspotential. Das Optimierungspotential ist unter Beachtung der rechtlichen (insbesondere der arbeits-, vergabe- und sozialversicherungsrechtlichen) und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen darzustellen.
Zu untersuchen ist auch, ob und in welchen Bereichen unter Berücksichtigung der Anforderungen und Rahmenparameter der Gesellschafter eine Rückführung von Aufgaben zu den Gesellschaftern empfehlenswert erscheint. Herauszuarbeiten und zu entwickeln sind in enger Abstimmung mit den Akteuren und auf Grundlage vorhandener Prozessabläufe Benchmarks, vermittels derer die Optimierung überprüft und nachgesteuert werden kann.
Geplant ist eine phasenweise Beauftragung eines Beratungsunternehmens, um die Effizienz und Umsetzbarkeit der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sicherzustellen.

CPV-Codes: 79411000, 72222000

Erfüllungsort:
Berlin;Hannover.
Nuts-Code: DE300
Nuts-Code: DE929

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
38625-2016

Aktenzeichen:
AS160004

Vergabeunterlagen:
Der Abruf der Vergabeunterlagen sowie des Teilnahmeantrags erfolgt elektronisch über das Vergabeportal www.deutsche-evergabe.de. Die Vorlagen der Vergabestelle sind für den Teilnahmewettbewerb zu verwenden.

Auftragswert:
Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 300 000 EUR bis 750 000 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
03.03.2016 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.08.2016 - 31.12.2017

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Einzureichen von jedem Bewerber sowie jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jedem Unternehmen, auf dessen Eignung sich ein Bewerber bezieht, sind:
1. Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 lit. a-g; 9 lit. a-e, VOF nicht vorliegen;
2. Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Vorschriften des Herkunftslandes;
3. Darstellung des Bewerbers: Allgemeines Unternehmensprofil/Unternehmensform/ Standorte/Qualitätsmanagement/Unternehmensgröße/Anzahl der Beschäftigten;
4. Eigenerklärung des Bewerbers zur Verknüpfung und/oder Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen gemäß § 4 Abs. 2 VOF;
5. Verpflichtungserklärungen von Drittunternehmen gem. § 5 Abs. 6 VOF, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bezieht;
6. Abgabe einer Bewerbergemeinschaftserklärung, sofern eine Bewerbergemeinschaft gebildet wird;
7. Abgabe einer Verpflichtungserklärung zur Geheimhaltung der Verfahrensinformationen sowie Bereitschaft zum Abschluss einer Datenschutz- und Geheimhaltungsvereinbarung.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Von jedem Bewerber sowie von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind einzureichen:
1. Berufshaftpflichtversicherung:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen sowie für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall, welche bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Die Mindestdeckungssumme für Personen sowie für Sach und Vermögensschäden hat jeweils mindestens 4 000 000 EUR zu betragen. Alternativ zugelassen ist die Abgabe einer Eigenerklärung, eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abzuschließen, wenn zugleich mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis eines in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers über die Bereitschaft zum Abschluss einer projektbezogenen Haftpflichtversicherung über mindestens 4 000 000 EUR im Auftragsfall vorgelegt wird; die Versicherung ist im Auftragsfall während der Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten.
2. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2013, 2012) sowie zu dem Umsatz entsprechender Dienstleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, die mit der zu vergebenden Dienstleistung vergleichbar sind. Vergleichbar sind Beratungsleistungen zur Analyse der Wirtschaftlichkeit der Geschäfts- und IT-Prozesse, die sich auf ein in Deutschland ansässiges IT-Dienstleistungsunternehmen (Fullservice-Provider) mit überwiegend öffentlich-rechtlicher Beteiligung beziehen, oder die sich beziehen auf eine öffentlich-rechtliche, in Deutschland ansässige unselbständige Einrichtung mit einer Mitarbeiterzahl von mindestens 300, die IT-technische Anwendungen für unterschiedliche Mandantenkreise mit mindestens 2 000 User an mindestens 5 unterschiedlichen Standorten betreut. Öffentlich-rechtlich ist eine Beteiligung dann, wenn der Kapitalgeber öffentlicher Auftraggeber im Sinn des § 98 Nr. 1 bis 4 GWB ist.
3. Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen der letzten drei Geschäftsjahre (2014, 2013, 2012).

Technische Leistungsfähigkeit
Von jedem Bewerber sowie von jeder Bewerbergemeinschaft sind einzureichen:
1. Eigenerklärung, aus dem das jährliche Mittel der vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren Beschäftigen, mindestens gegliedert in Führungskräfte/Büroinhaber; Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater sowie sonstige Mitarbeiter;
2. Angabe der tatsächlichen Dienstleistungserbringer, d. h. der konkreten Personen, insbesondere des Projektleiters und der zentralen Ansprechpartner der betroffenen Spezialbereiche, die mit der Realisierung und denen im Einzelnen zu vergebenden Dienstleistungs- und Beratungsleistungen beauftragt werden sollen sowie deren Funktion (Erstellung eines entsprechenden Organigramms mit Angabe des Projektleiters) einschließlich der Angabe über die geplante Organisationsstruktur; einzureichen sind ferner Nachweise zur beruflichen Qualifikation des Projektleiters sowie der geplanten Projektteams;
3. Referenzen über abgeschlossene vergleichbare Projekte der letzten 5 Jahre dieser tatsächlichen Dienstleistungserbringer. Vergleichbar sind Beratungsleistungen zur Analyse der Wirtschaftlichkeit der Geschäfts- und IT-Prozesse, die sich auf ein in Deutschland ansässiges IT-Dienstleistungsunternehmen (Fullservice-Provider) mit überwiegend öffentlich-rechtlicher Beteiligung beziehen, oder die sich beziehen auf eine öffentlich-rechtliche, in Deutschland ansässige unselbständige Einrichtung mit einer Mitarbeiterzahl von mindestens 300, die IT-technische Anwendungen für unterschiedliche Mandantenkreise mit mindestens 2 000 User an mindestens 5 unterschiedlichen Standorten betreuen. Öffentlich-rechtlich ist eine Beteiligung dann, wenn der Kapitalgeber öffentlicher Auftraggeber im Sinn des § 98 Nr. 1 bis 4 GWB ist. Einzureichen ist eine Liste vergleichbarer abgeschlossener Referenzprojekte der Mitglieder des für die Leistung vorgesehenen Projektteams.
a) in steuerrechtlicher Hinsicht mit steuerlichen Prüfung von vergleichbaren Dienstleistungsunternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftsprozesse und Analyse des Optimierungspotentials – Mindestanforderung ist jeweils ein vergleichbares Referenzprojekt über steuerrechtliche Beratungsleistungen;
b) hinsichtlich rechtlicher Beratungsleistungen mit dem Inhalt der umfassenden rechtlichen Prüfung der geltenden Rahmenbedingungen und Anforderungen vergleichbarer Dienstleistungsunternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftsprozesse und Analyse des Optimierungspotentials unter Beachtung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen in gesellschaftsrechtlicher-, arbeits-, sozial und vergaberechtlicher sowie IT- rechtlicher Beratungsleistungen. Diese Mindestanforderung kann auch durch mehrere Referenzprojekte erfüllt werden;
c) in IT-technischer Sicht Projekte über die Analyse IT-technischer Prozesse vergleichbarer Dienstleistungsunternehmen und Analyse des Optimierungspotentials unter Beachtung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen – Mindestanforderung ist jeweils ein vergleichbares Referenzprojekt über Beratungsleistungen in IT-technischer Hinsicht.
d) in betriebswirtschaftlicher Sicht Projekte über die Analyse IT-technischer Prozesse vergleichbarer Dienstleistungsunternehmen und Analyse des Optimierungspotentials unter Beachtung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen – Mindestanforderung ist jeweils ein vergleichbares Referenzprojekt über betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen.
4. Angaben über die Erfahrungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft durch Übergabe einer entsprechenden Referenzliste der in den letzten drei Geschäftsjahren (2014, 2013, 2012) erbrachten vergleichbaren Leistungen. Vergleichbar sind Beratungsleistungen zur Analyse der Wirtschaftlichkeit der Geschäfts- und IT-Prozesse, die sich auf ein in Deutschland ansässiges IT-Dienstleistungsunternehmen (Fullservice-Provider) mit überwiegend öffentlich-rechtlicher Beteiligung beziehen, oder die sich beziehen auf eine öffentlich-rechtliche, in Deutschland ansässige unselbständige Einrichtung mit einer Mitarbeiterzahl von mindestens 300, die IT-technische Anwendungen für unterschiedliche Mandantenkreise mit mindestens 2000 User an mindestens 5 unterschiedlichen Standorten betreuen. Öffentlich-rechtlich ist eine Beteiligung dann, wenn der Kapitalgeber öffentlicher Auftraggeber im Sinn des § 98 Nr. 1 bis 4 GWB ist.
Anzugeben ist neben einer Beschreibung des jeweiligen Referenzprojektes
— die Art und die Auftragssumme der jeweils erbrachten Leistungen,
— der Auftraggeber,
— Ort und Zeit der Ausführung,
— Ansprechpartner mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse.
Von zentraler Bedeutung für den Auftraggeber ist eine hinreichende Erfahrung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in allen Kernthemen einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, d. h. unter Beachtung und Bewertung der steuerrechtlichen, arbeitsrechtlichen, vergabe- und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen und die Analyse und Bewertung von Optimierungspotential, insbesondere nachgewiesene Erfahrung in der Prüfung komplexer Prozesse in IT-technischer Hinsicht in ihrem Kontext zur Verwaltungs- und Organisationsstruktur unter Berücksichtigung der rechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen.
5. Angabe des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zu Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität;
6. Angabe zu Drittunternehmen im Sinn des § 5 Abs. 6 VOF, auf deren Eignung und/oder Kapazitäten er sich zum Nachweis seiner Eignung bezieht einschließlich Einreichung einer Verpflichtungserklärung dieser einbezogenen Drittunternehmen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
1. Nachzuweisen ist pro nachstehend definierten Prüfungsschwerpunkt mindestens ein Referenzprojekt über abgeschlossene vergleichbare Leistungen des Projektteams aus den letzten 5 Jahren. Vergleichbar sind Beratungsleistungen zur Analyse der Wirtschaftlichkeit der Geschäfts- und IT-Prozesse, die sich auf ein in Deutschland ansässiges IT-Dienstleistungsunternehmen (Fullservice-Provider) mit überwiegend öffentlich-rechtlicher Beteiligung beziehen, oder die sich beziehen auf eine öffentlich-rechtliche, in Deutschland ansässige unselbständige Einrichtung mit einer Mitarbeiterzahl von mindestens 300, die IT-technische Anwendungen für unterschiedliche Mandantenkreise mit mindestens 2 000 Usern an mindestens 5 unterschiedlichen Standorten betreuen. Öffentlich-rechtlich ist eine Beteiligung dann, wenn der Kapitalgeber öffentlicher Auftraggeber im Sinn des § 98 Nr. 1 bis 4 GWB ist:
a) in steuerrechtlicher Hinsicht mit steuerlichen Prüfung von vergleichbaren Dienstleistungsunternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftsprozesse und Analyse des Optimierungspotentials – Mindestanforderung ist jeweils ein vergleichbares Referenzprojekt über steuerrechtliche Beratungsleistungen;
b) in rechtlicher Sicht durch den Nachweis eines Referenzprojektes mit dem Inhalt der umfassenden rechtlichen Prüfung vergleichbarer Dienstleistungsunternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftsprozesse und Analyse des Optimierungspotentials unter Beachtung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen in gesellschaftsrechtlicher-, sozialrechtlicher, arbeitsrechtlicher und vergaberechtlicher sowie IT- rechtlicher Beratungsleistungen. Diese Mindestanforderung kann auch durch mehrere Referenzprojekte erfüllt werden;
c) in IT-technischer Sicht Projekte über die Analyse IT-technischer Prozesse vergleichbarer Dienstleistungsunternehmen und Analyse des Optimierungspotentials unter Beachtung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen – Mindestanforderung ist jeweils ein vergleichbares Referenzprojekt über Beratungsleistungen in IT-technischer Hinsicht;
d) in betriebswirtschaftlicher Sicht Projekte über die Analyse IT-technischer Prozesse vergleichbarer Dienstleistungsunternehmen und Analyse des Optimierungspotentials unter Beachtung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen – Mindestanforderung ist jeweils ein vergleichbares Referenzprojekt über betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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