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Ausschreibung - Allgemeine Managementberatung in Hannover (ID:11792023)

Übersicht
DTAD-ID:
11792023
Region:
30559 Hannover
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung, Unternehmens-, Managementberatung, Marketing- und Werbedienstleistungen
CPV-Codes:
Allgemeine Managementberatung , Strategische Prüfung und Planung im Bereich Informationssysteme oder -technologie
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die ausgeschriebenen Leistungen bestehen aus Beratungsleistungen, die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen einschließlich der Analyse und Feststellung von Optimierungspotentialen in den...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
06.04.2016
Frist Angebotsabgabe:
02.05.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
BG-Phoenics GmbH
Tiergartenstr. 39
30559 Hannover
Kontaktstelle: Vergabestelle

Fax: +49 51189879295
E-Mail: ausschreibung@bg-phoenics.de
www.bg-phoenics.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Deutsche eVergabe
30559
Hannover

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Deutsche eVergabe
30559
Hannover

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Deutsche eVergabe
30559
Hannover

http://www.deutsche-evergabe.de

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung einschließlich Prozessoptimierung.
Die ausgeschriebenen Leistungen bestehen aus Beratungsleistungen, die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen einschließlich der Analyse und Feststellung von Optimierungspotentialen in den Geschäftsprozessen in Bezug auf eine gemeinsame Beteiligung gem. § 83 Abs. 1 Nr. 7 SGB IV von zwei Berufsgenossenschaften zum Gegenstand haben. Ein Anlass zur Ausschreibung dieser Leistungen ist die Zielsetzung der betroffenen Berufsgenossenschaften, der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN), die Wirtschaftlichkeit der von ihnen zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben eingesetzten finanziellen Mittel entsprechend der Vorgabe des § 69 des vierten Sozialgesetzbuches (SGB IV) zu prüfen und etwaiges Optimierungspotential festzustellen.
Gegenstand des Unternehmens der BG-Phoenics GmbH ist die Erbringung von IT-Dienstleistungen aller Art, insbesondere die Entwicklung von Software und der Betrieb eines Rechenzentrums für Sozialversicherungsträger und deren Einrichtungen. Mit der Gründung der BG-Phoenics GmbH wurde seitens der heute noch als Gesellschafter beteiligten Berufsgenossenschaften, der BG BAU (89 % der Anteile) und der BGN (11 % der Anteile), das Ziel verfolgt, sämtliche IT-Servicedienstleistungen der Berufsgenossenschaften in einer eigenen rechtlichen Einheit zu bündeln, um effiziente und flexible IT-Infrastrukturen zu erhalten.
Zur Verwirklichung dieser Ziele wurde eine neue gemeinsame Anwendungssoftware für die fachlichen Aufgaben der Berufsgenossenschaften entwickelt, die aktuell laufend aktualisiert und gepflegt wird. Diese Anwendungssoftware wird entsprechend dem ITIL-Framework betrieben und basiert auf modernen Software-Technologien (Java RMI, IBM WebSphere Application Server, Workflows, IBM Directory Server, IBM Content Manager und IBM DB2 unter LINUX auf einer x86-Plattform). Die Softwareentwicklung der BG-Phoenics GmbH erfolgt seit Beginn auf offenen Standards (JAVA) und die Betriebsleistungen in weitestgehender Unabhängigkeit und strategischen Loslösung von herstellerspezifischer, proprietärer Infrastruktur. Die Ausrichtung ist damit produkt- und herstellerneutral.
Die Fortentwicklung und Pflege sowie der Betrieb dieser Anwendungssoftware sind Kernaufgaben der BG-Phoenics GmbH sowie der Betrieb der einheitlich von den Gesellschaftern genutzte ERP-Software SAP. Dazu betreibt sie ein Rechenzentrum, stellt die IT-Infrastruktur für ihre Gesellschafter und weitere Unfallversicherungsträger bereit, übernimmt die entsprechende Beratung der Gesellschafter und Anwender und betreut umfassend sämtliche Endgeräte. Die entwickelte Fachanwendung wird zurzeit bei beiden Anteilseignern mit insgesamt rund 6 000 Anwenderinnen und Anwendern eingesetzt. Daneben unterstützt die BG-Phoenics GmbH zahlreiche weitere Projekte und Kooperationen der Gesellschafter. Die BG-Phoenics GmbH beschäftigt rund 430 Mitarbeiter und betreut von 12 Standorten deutschlandweit insgesamt weit über 10 000 Endgeräte an über 120 verschiedenen Lokationen.
Mit Wirkung vom 1.1.2015 wurde eine umsatzsteuerliche Organschaft zwischen der Organträgerin BG BAU und der BG-Phoenics GmbH begründet. Daraus resultierten Änderungen der Leistungsbeziehungen, die vergaberechtlich gestaltet wurden. Die steuerlichen und vergaberechtlichen Rahmenbedingungen sind zwingend einzuhalten und der Prüfung zugrunde zu legen.
Die BG-Phoenics GmbH ist öffentliche Auftraggeberin im Sinne des § 98 Nr. 2 GWB und dementsprechend an das Kartellvergaberecht gebunden. Daneben gelten die einschlägigen sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen. Auftraggeber der ausgeschriebenen Leistungen sind die BG-Phoenics GmbH selbst sowie die beiden Gesellschafter, die BG BAU und die BGN.
Ein wichtiges Ziel neben der Überprüfung der gesetzlichen Vorgaben zur Wirtschaftlichkeit ist es für die beiden Gesellschafter und für die BG-Phoenics GmbH, die Wirtschaftlichkeit der Prozesse innerhalb des Unternehmens der BG-Phoenics GmbH und an den Schnittstellen zur BG BAU und zur BGN zu überprüfen und etwaig vorhandenes Optimierungspotential zu erfassen. Dazu ist in einem ersten Schritt zu definieren, welche Informationen, Daten und Abläufe erforderlich sind, um die Untersuchungen vornehmen zu können. Mit Hilfe des künftigen Vertragspartners ist die optimale Strukturierung der Prüfungsabläufe und der Prüfungsschritte festzustellen. Von zentraler Bedeutung ist die Prüfung der Schnittstellen zwischen der BG-Phoenics GmbH und der beiden Gesellschafter, ferner die Untersuchung der Kern- und Unterstützungsprozesse innerhalb der BG-Phoenics GmbH, die Organisationsstruktur und eine Gesamtbetrachtung nebst Darstellung von Optimierungspotential. Das Optimierungspotential ist unter Beachtung der rechtlichen (insbesondere der arbeits-, vergabe- und sozialversicherungsrechtlichen) und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen darzustellen.
Zu untersuchen ist auch, ob und in welchen Bereichen unter Berücksichtigung der Anforderungen und Rahmenparameter der Gesellschafter eine Rückführung von Aufgaben zu den Gesellschaftern empfehlenswert erscheint. Herauszuarbeiten und zu entwickeln sind in enger Abstimmung mit den Akteuren und auf Grundlage vorhandener Prozessabläufe Benchmarks, vermittels derer die Optimierung überprüft und nachgesteuert werden kann.
Geplant ist eine phasenweise Beauftragung eines Beratungsunternehmens, um die Effizienz und Umsetzbarkeit der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sicherzustellen.

CPV-Codes: 79411000, 72222000

Erfüllungsort:
Berlin;Hannover.
Nuts-Code: DE300
Nuts-Code: DE929

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
117386-2016

Aktenzeichen:
AS160056

Vergabeunterlagen:
Der Abruf der Vergabeunterlagen sowie des Teilnahmeantrags erfolgt elektronisch über das Vergabeportal www.deutsche-evergabe.de
Die Vorlagen der Vergabestelle sind für den Teilnahmewettbewerb zu verwenden. Eigene Erklärungen können verwandt werden, wenn sie identische Erklärungsinhalte enthalten.

Auftragswert:
Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 300 000 EUR bis 750 000 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
02.05.2016 - 10:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.10.2016 - 31.12.2017

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Einzureichen von jedem Bewerber sowie jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jedem Unternehmen, auf dessen Eignung sich ein Bewerber bezieht, sind:
1. Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 lit. a-g; 9 lit. a-e, VOF nicht vorliegen;
2. Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Vorschriften des Herkunftslandes;
3. Darstellung des Bewerbers: Allgemeines Unternehmensprofil/Unternehmensform/ Standorte/ Qualitätsmanagement/Unternehmensgröße/Anzahl der Beschäftigten;
4. Eigenerklärung des Bewerbers zur Verknüpfung und/oder Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen gemäß § 4 Abs. 2 VOF;
5. Verpflichtungserklärungen von Drittunternehmen gem. § 5 Abs. 6 VOF, auf deren Eignung sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft bezieht;
6. Abgabe einer Bewerbergemeinschaftserklärung, sofern eine Bewerbergemeinschaft gebildet wird;
7. Eigenerklärung zur Geheimhaltung der Verfahrensinformationen sowie zur Bereitschaft zum Abschluss einer Datenschutz- und Geheimhaltungsvereinbarung.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Von jedem Bewerber sowie von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind einzureichen:
1. Berufshaftpflichtversicherung:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen sowie für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall, welche bei einem in der EU zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Die Mindestdeckungssumme für Personen sowie für Sach und Vermögensschäden hat jeweils mindestens 4 000 000 EUR (vier Mio.) zu betragen. Alternativ zugelassen ist die Abgabe einer Eigenerklärung, eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abzuschließen, wenn zugleich mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis eines in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers über die Bereitschaft zum Abschluss einer projektbezogenen Haftpflichtversicherung über mindestens 4 000 000 EUR (vier Mio.) im Auftragsfall vorgelegt wird; die Versicherung ist im Auftragsfall während der Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten.
2. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2013, 2012) sowie zu dem Umsatz entsprechender Dienstleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, die mit der zu vergebenden Dienstleistung vergleichbar sind. Vergleichbar in diesem Kriterium sind Beratungsleistungen zur Analyse der Wirtschaftlichkeit der Geschäfts- und IT-Prozesse, die sich auf ein in Deutschland ansässiges Unternehmen mit überwiegend öffentlich-rechtlicher Beteiligung beziehen, oder die sich beziehen auf eine öffentlich-rechtliche, in Deutschland ansässige unselbständige Einrichtung, deren Tätigkeit überwiegend darin besteht, IT-Dienstleistungen für das eigene Unternehmen oder andere öffentliche Auftraggeber zu erbringen und diese Einheiten mit IT-Dienstleistungen zu versorgen. Öffentlich- rechtlich ist eine Beteiligung dann, wenn der Kapitalgeber öffentlicher Auftraggeber im Sinn des § 98 Nr. 1 bis 4 GWB ist.
3. Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen der letzten 3 Geschäftsjahre (2014, 2013, 2012).

Technische Leistungsfähigkeit
Von jedem Bewerber sowie von jeder Bewerbergemeinschaft sind einzureichen:
1. Eigenerklärung, aus dem das jährliche Mittel der vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei Jahren Beschäftigen, mindestens gegliedert in Führungskräfte/Büroinhaber; Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater sowie sonstige Mitarbeiter;
2. Angabe der tatsächlichen Dienstleistungserbringer, d. h. der konkreten Personen, insbesondere des Projektleiters und der zentralen Ansprechpartner der betroffenen Spezialbereiche, die mit der Realisierung und denen im Einzelnen zu vergebenden Dienstleistungs- und Beratungsleistungen beauftragt werden sollen sowie deren Funktion (Erstellung eines entsprechenden Organigramms mit Angabe des Projektleiters) einschließlich der Angabe über die geplante Organisationsstruktur; einzureichen sind ferner Nachweise zur beruflichen Qualifikation des Projektleiters sowie der geplanten Projektteams;
3. Referenzen über vergleichbare Projekte der letzten 5 Jahre dieser tatsächlichen Dienstleistungserbringer werden berücksichtigt.
Einzureichen ist eine Liste von Referenzprojekten vergleichbarer Projekte über mindestens die letzten 3 Jahre der Mitglieder des für die Leistung vorgesehenen Projektteams. Vergleichbar in diesem Sinn sind, soweit innerhalb der einzelnen nachfolgend spezifizierten Fachbereiche nichts anderes definiert ist, Referenzprojekte, die sich auf die Untersuchung und Beratung von Unternehmen/unselbständigen Einrichtungen beziehen, deren Tätigkeit überwiegend darin besteht, IT-Dienstleistungen für das eigene Unternehmen oder andere öffentliche Auftraggeber zu erbringen und diese Einheiten mit IT-Dienstleistungen zu versorgen. Öffentlich-rechtlich ist eine Beteiligung dann, wenn der Kapitalgeber öffentlicher Auftraggeber im Sinn des § 98 Nr. 1 bis 4 GWB ist. Einzureichen sind
a) in steuerrechtlicher Hinsicht über steuerliche Prüfungs- und Beratungsleistungen mit Schwerpunkt umsatzsteuerlicher Organschaften im Bereich der öffentlichen Hand, diese Prüfungs- und Beratungsleistungen können sich auch auf andere Unternehmen/Einheiten beziehen, die sich überwiegend in öffentlicher Hand befinden;
b) hinsichtlich rechtlicher Beratungsleistungen mit dem Inhalt einer rechtlichen Prüfung der geltenden Rahmenbedingungen und Anforderungen von Unternehmen/unselbständigen Einrichtungen, deren Tätigkeit überwiegend darin besteht, Dienstleistungen für das eigene Unternehmen oder andere öffentliche Auftraggeber zu erbringen und diese Einheiten mit Dienstleistungen zu versorgen. Positiv bewertet werden Erfahrungen in der rechtlichen Beratung im Bereich der Sozialversicherungsträger und deren Einrichtungen;
c) in IT-technischer Sicht und betriebswirtschaftlicher Sicht Referenzprojekte über die Analyse IT-technischer Prozesse vergleichbarer Dienstleistungsunternehmen/unselbständigen Einrichtungen, und Analyse des Optimierungspotentials in IT-technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht. Die Vergabestelle stellt aufgrund der hohen Komplexität der ausgeschriebenen Leistungen besondere Anforderungen in diesem Bereich. Ein Dienstleistungsunternehmen/Unselbständige Einrichtung ist in diesem Kriterium nur dann vergleichbar, wenn dessen Tätigkeit überwiegend darin besteht, IT-Dienstleistungen für das eigene Unternehmen oder andere öffentliche Auftraggeber zu erbringen und diese Einheiten mit IT-Dienstleistungen zu versorgen und folgende Kennzahlen aufweist: MitarbeiterInnenzahl von mindestens 300, Betreuung von IT-technischen Anwendungen für unterschiedliche Mandantenkreise mit mindestens 2 000 User an mindestens 5 unterschiedlichen Standorten. Mindestanforderung ist jeweils ein vergleichbares Referenzprojekt über Beratungsleistungen in IT-technischer Hinsicht und betriebswirtschaftlicher Hinsicht. Die Anforderung kann durch mehrere Referenzen erfüllt werden. Es genügt somit, wenn in einer Referenz die Useranzahl erreicht wird und in einer anderen die Anzahl der geforderten Standorte und etwa auch die IT-technische und die betriebswirtschaftliche Expertise und Kompetenz in gesonderten Referenzen nachgewiesen werden.
Anzugeben ist in allen Referenzprojekten neben einer Beschreibung des jeweiligen Referenzprojektes
— der Auftraggeber,
— Ort und Zeit der Ausführung,
— Ansprechpartner mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse.
4. Angaben über die Erfahrungen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft durch Übergabe einer entsprechenden Referenzliste vergleichbarer Projekte über mindestens die letzten 3 Jahre. Vergleichbare Projekte der letzten 5 Jahre werden berücksichtigt. Vergleichbar in diesem Sinn sind Referenzprojekte, die sich auf die Untersuchung und Beratung von Unternehmen/unselbständigen Einrichtungen beziehen, deren Tätigkeit überwiegend darin besteht, IT-Dienstleistungen für das eigene Unternehmen oder andere öffentliche Auftraggeber zu erbringen und diese Einheiten mit IT-Dienstleistungen zu versorgen.
Anzugeben ist in allen Referenzprojekten neben einer Beschreibung des jeweiligen Referenzprojektes
— der Auftraggeber,
— Ort und Zeit der Ausführung,
— Ansprechpartner mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse.
Von großer Bedeutung für den Auftraggeber ist eine hinreichende Erfahrung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den Kernthemen einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, von besonderer Bedeutung sind dabei die Beachtung und Bewertung der steuerrechtlichen, arbeitsrechtlichen, vergabe- und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen und die Analyse und Bewertung von Optimierungspotential, insbesondere nachgewiesene Erfahrung in der Prüfung komplexer Prozesse in IT-technischer Hinsicht in ihrem Kontext zur Verwaltungs- und Organisationsstruktur unter Berücksichtigung der rechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen.
5. Angabe des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zu Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität;
6. Angabe zu Drittunternehmen im Sinn des § 5 Abs. 6 VOF, auf deren Eignung und/oder Kapazitäten er sich zum Nachweis seiner Eignung bezieht einschließlich Einreichung einer Verpflichtungserklärung dieser einbezogenen Drittunternehmen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
1. Nachzuweisen ist für den Bereich der IT-technischen und betriebswirtschaftlichen Beratung mindestens ein Referenzprojekt aus den zurückliegenden fünf Jahren über die Analyse IT-technischer Prozesse vergleichbarer Dienstleistungsunternehmen / unselbständigen Einrichtungen, und Analyse des Optimierungspotentials in IT-technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht.
Ein Dienstleistungsunternehmen/unselbständige Einrichtung ist innerhalb dieser Mindestanforderung vergleichbar, wenn deren Tätigkeit überwiegend darin besteht, IT-Dienstleistungen für das eigene Unternehmen oder andere öffentliche Auftraggeber zu erbringen und diese Einheiten mit IT-Dienstleistungen zu versorgen und folgende Kennzahlen aufweist: MitarbeiterInnenzahl von mindestens 300, Betreuung von IT-technischen Anwendungen für unterschiedliche Mandantenkreise mit mindestens 2 000 User an mindestens 5 unterschiedlichen Standorten. Mindestanforderung ist jeweils ein vergleichbares Referenzprojekt über Beratungsleistungen in IT-technischer Hinsicht und in betriebswirtschaftlicher Hinsicht. Die Anforderung kann durch mehrere Referenzen erfüllt werden. Es genügt somit, wenn in einer Referenz die Useranzahl erreicht wird und in einer anderen die Anzahl der geforderten Standorte und etwa auch die IT-technische und die betriebswirtschaftliche Expertise und Kompetenz in gesonderten Referenzen nachgewiesen wird.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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