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Ausschreibung - Allgemeine Managementberatung in Salzgitter (ID:10465882)

Übersicht
DTAD-ID:
10465882
Region:
38226 Salzgitter
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Unternehmens-, Managementberatung, Marketing- und Werbedienstleistungen
CPV-Codes:
Allgemeine Managementberatung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Durchführung eines Führungskräfte-Feedbacks im Bundesamt für Strahlenschutz. Es handelt sich bei diesem Vergabeverfahren um ein „Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.02.2015
Frist Angebotsabgabe:
27.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Bundesamt für Strahlenschutz
Willy-Brandt-Str. 5
38226 Salzgitter
Herrn Dagobert Falk
Telefon: +49 30183331273
Fax: +49 30183331265
E-Mail: dfalk@bfs.de
http://www.bfs.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Durchführung eines Führungskräfte-Feedbacks im Bundesamt für Strahlenschutz.
Es handelt sich bei diesem Vergabeverfahren um ein „Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) gem. § 3 EG Abs. 3 Buchstabe c) VOL/A“.
Unter Ziffer III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers der Vergabebekanntmachung ist u. a. aufgeführt:
Bei der Bewerbung/Teilnahmeantrag ist die vorhandene Qualifikation der Beraterinnen bzw. Berater zu den unter Ziffer III.2.3) genannten Anforderungen in nachvollziehbarer Weise zu dokumentieren. Dazu sind auch mindestens 5 aussagefähige Referenzen von gleichartigen Aufträgen vorzulegen.
Die Vergabeunterlagen werden erst bei der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zugesandt.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet mit derzeit über 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Sicherheit und den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Das BfS als wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutzschutz, Bau und Reaktorsicherheit bündelt Kompetenzen auf den Gebieten des Strahlenschutzes, der kerntechnischen Sicherheit, des Transports und der Aufbewahrung von Kernbrennstoffen sowie der Endlagerung radioaktiver Abfälle.
Im Jahr 2015 soll im BfS erstmalig das Personalentwicklungsinstrument „Führungskräfte-Feedback“ eingesetzt werden.
Ziele des Führungskräfte-Feedbacks sind:
— Schaffung einer (weiteren) Möglichkeit für die Führungskräfte einer Arbeitseinheit, Rückmeldung über ihr Führungsverhalten zu erhalten;
— Identifikation von möglichen Führungsproblemen im BfS als Grundlage für die Bearbeitung dieser Probleme (z. B. durch unterstützende Maßnahmen, wie Coaching, Fortbildung etc.);
— Unterstützung der Führungskräfte bei ihrer persönlichen Entwicklung;
— Steigerung der Teamfähigkeit der jeweiligen Arbeitseinheit;
— Stärkung der Diskussions- und Feedbackkultur im BfS;
— Erarbeitung einer Grundlage für die Weiterentwicklung des gesamten Amtes.
Der/die Auftragnehmer/in erarbeitet ein Konzept für die Durchführung eines Führungskräfte-Feedbacks und führt dieses auf dieser Grundlage durch. Zudem soll eine Beratung zu offenen Fragestellungen erfolgen.
In dem Konzept sollen folgende Eckpunkte berücksichtigt werden:
— Die Bewertung der Führungskräfte erfolgt auf Grundlage der BfS-Führungsgrundsätze;
— Über die Vorgehensweise bei der Durchführung des Führungskräfte-Feedbacks wird im Vorfeld transparent und ausführlich informiert;
— Alle Führungskräfte müssen verbindlich teilnehmen. Die Teilnahme der Beschäftigten ist freiwillig;
— Das Führungskräfte-Feedback wird anonym durchgeführt;
— Die Führungskraft wird bei der Interpretation der Ergebnisse unterstützt;
— Ein Workshop zwischen Führungskraft und Beschäftigten soll dazu dienen, die Ergebnisse des Feedbacks zu reflektieren und ggf. Maßnahmen zur Optimierung zu verabreden. Diese Maßnahmen werden nach einer gewissen Zeit (ca. ein halbes Jahr später) überprüft;
— Das Verfahren wird – vor amtsweiter Durchführung – in jeweils einer Arbeitseinheit an den Standorten, Salzgitter, Berlin und Neuherberg getestet;
— Nach Abschluss des Führungskräfte-Feedbacks wird die Vorgehensweise evaluiert. Die Ergebnisse der Evaluation und des Feedbacks werden zusammengefasst und in einem Abschlussbericht veröffentlicht.
Die ca. 100 Arbeitseinheiten teilen sich wie folgt auf die BfS-Standorte auf:
Ort Anzahl der Arbeitseinheiten:
Salzgitter 61;
München 21;
Berlin 9;
Freiburg 3;
Rendsburg 1;
Bonn 3;
Remlingen 1.
In den Arbeitseinheiten sind zwischen 2 und ca. 30 Mitarbeitende tätig. Die Zahl der Beschäftigten liegt insgesamt bei ca. 850.

CPV-Codes: 79411000

Erfüllungsort:
Salzgitter.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
63664-2015

Aktenzeichen:
Z 4/05900/0123/15

Vergabeunterlagen:
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich an die unter Ziff I.1) genannten Kontaktstelle zu senden. Teilnahmeanträge per Telefax oder E-Mail sind nicht zugelassen.
Jegliche Korrespondenz, alle Dokumente und Nachweise (gilt auch für Unterauftragnehmer und Bietergemeinschaften) sind ausschließlich in deutscher Sprache zu erbringen. Erforderliche Nachweise von Bietergemeinschaften sind dem Angebot beizulegen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss aus dem Verfahren.

Auftragswert:
202 500 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
27.03.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.06.2015 - 31.12.2016

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Sind in den Vergabeunterlagen enthalten.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise beizubringen:
Bei der Bewerbung/Teilnahmeantrag ist die vorhandene Qualifikation der Beraterinnen bzw. Berater zu den unter Ziffer III.2.3) genannten Anforderungen in nachvollziehbarer Weise zu dokumentieren. Dazu sind auch mindestens 5 aussagefähige Referenzen von gleichartigen Aufträgen vorzulegen.
Die Vergabeunterlagen werden erst bei der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zugesandt.
Bei der Angebotsabgabe ist ein Umsetzungskonzept von maximal 5 Seiten über die Vorgehensweise bei der oben beschriebenen Aufgabe vorzulegen. Das Umsetzungskonzept soll einen Zeitplan enthalten, der mit der Testphase in 2015 beginnt. Das Umsetzungskonzept soll zudem einen Vorschlag erarbeiten, wie mit folgenden offenen Fragestellung umgegangen werden soll:
— Welche Formen der Durchführung sind denkbar?
— Wie kann der Aufwand möglichst gering gehalten werden?
— An wen und in welcher Form dürfen/sollen die Ergebnisse des Führungskräfte-Feedbacks weitergeleitet werden?
— Wer sollte wen beurteilen?
— Wie kann die Anonymität des Feedbacks gewährleistet werden?
— Welches Verfahren eignet sich für Arbeitseinheiten, die weniger als 5 Beschäftigte haben?
— Wie wird mit Arbeitseinheiten umgegangen, in denen die Führungsposition derzeit nicht besetzt ist und ein/e Vertreter/in diese Aufgabe wahrnimmt?
Das Umsetzungskonzept soll persönlich im BfS präsentiert werden. Die Präsentation soll durch die für die verantwortliche Durchführung der Aufgabenstellung zuständige/n Person/en erfolgen.
Weiterhin sind bei Angebotsabgabe vorzulegen:
Selbstauskunft des Bieters gem. Vordruck des AG (u. a. über die Erfüllung der Pflichten zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Abgaben sowie darüber, dass keine Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung vorliegen).
Die erforderlichen Vordrucke für die Eigenerklärungen werden zusammen mit den Vergabeunterlagen übersandt.

Technische Leistungsfähigkeit
Die Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit sind im Teilnahmeantrag darzulegen. Dies umfasst insbesondere:
a) Darlegung des Firmen-/Institutsprofils.
b) Erklärung über Kenntnisse und Erfahrungen bei der Konzipierung und statistischen Auswertung von Fragebögen im Rahmen von Führungskräftefeedbacks.
c) Nachweis von Kenntnissen und Erfahrungen bei der Konzeption, Durchführung und Auswertung von Führungskräftefeedbacks durch drei Referenzen von vergleichbaren Auftraggebern/innen (Behörden oder Unternehmen mit mind. 800 Beschäftigten) aus den vergangenen fünf Jahren mit Angaben zu Ansprechpartnern/innen mit Telefonnummern.
d) Nachweis von Kenntnissen und Erfahrung bei der Moderation von Workshops zwischen Beschäftigten und Führungskräften.
e) Nachweis von Kenntnissen und Erfahrung bei der Entwicklung/dem Coaching von Führungskräften.
f) Lebensläufe, der für diesen Auftrag durch den Auftragnehmer/in verbindlich vorzusehenden Mitarbeiter/innen, aus denen ersichtlich wird, dass sie über einschlägige Qualifikationen und Erfahrungen, im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung verfügen.
g) Erklärung über Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich der Verwaltungsstrukturen des öffentlichen Dienstes sowie im Bereich der Verwaltungsmodernisierung durch eine Referenz.
h) Erklärung über Kenntnisse und Erfahrungen mit Gender Mainstreaming und Gleichstellungsfragestellungen.
i) Erklärung über die Umsetzung datenschutzrechtlicher Vorschriften.
Alle Bewerberinnen und Bewerber werden aufgefordert werden, ihre Konzeptentwicklung und didaktische Umsetzung in einer persönlichen Vorstellung im BfS darzulegen.
Die Bewertungskriterien für die Vergabe werden wie folgt gewichtet:
1. Entwicklung eines Umsetzungskonzepts (vgl. Ziffer 3): 70 %,
Unterkriterium: schriftliche Darstellung 20 %,
Unterkriterium: mündliche Vorstellung 50 %.
2. Preis: 30 %:
Die Bewertung erfolgt dabei auf Grundlage der geforderten Inhalte und deren Nachvollziehbarkeit sowie praktischer Umsetzbarkeit. Im Einzelnen fließen folgende Kriterien ein:
— Nachvollziehbarkeit und Umsetzbarkeit des Konzeptes;
— Verfügbarkeit zum geplanten Termin;
— Auftreten des Beraters/der Beraterin (Fachkompetenz, Offenheit, Integrität, Flexibilität, Kreativität u. a.);
— Berücksichtigung des öffentlichen Dienstrechts (Beamtenrecht, Arbeits- und Tarifrecht, Bundesgleichstellungsgesetz, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Sozialgesetzbuch IX);
— Erfahrung mit vergleichbaren Projekten.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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