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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Arbeiten an Kabelnetzen in Darmstadt (ID:14157851)


DTAD-ID:
14157851
Region:
64295 Darmstadt
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Brunnen-, Versuchs-, Aufschlussbohrungen, Sonstige Tiefbauarbeiten, Kabelinfrastruktur, Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
30 % Tiefbau ( planbar ) 15 % Kabelziehen/Einblasen ( planbar ) 5 % Einpflügen 5 % Horizontalbohren 10 % Cu - Hausanschluss - Montage 10 % Cu - Montage ( planbar ) 10 % Gf - Hausanschluss -...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
18.06.2018
Frist Angebotsabgabe:
25.06.2018
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Deutsche Telekom Services Europe GmbH
Postfach 64295 Darmstadt
Unser Zeichen OIT RVTII
Durchwahl Fax. +49 391 580122525

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Diese Leistungsbeschreibung umfasst die Leistungserbringung zu
Baumaßnahmen im Bereich der T NL Nord, PTI 24).

Die ON sind
5840/5846/5882/5848/5883/5865/5841/5843/5861/5864/5862/5863/5849/5844/5845/5858/5853/5855/5872/5803/5820/5842/5854/5851/5828/5805/5805/5804/5874/581/5826/5802/5824/5875/5821/5807/5859/5852/5850/5823/5806/5833/5836/5839/5831/5834/5835/5832/5083/5082/5145/5838/5148/5142/5827/5826/5808/5822/5873/5829/5147/5144/5149/5085/5141/5086/5054/5051/5052/5053/5065/5192/5194/5190/5196/5056/5143/5146/5084/5198/5199/5191/5193/5195/5197/5163/5162/5167/5161/5164/5168/5166/5165

Die abzurufenden Tätigkeiten umfassen folgende Gewerke:
30 % Tiefbau ( planbar )
15 % Kabelziehen/Einblasen ( planbar )
5 % Einpflügen
5 % Horizontalbohren
10 % Cu - Hausanschluss - Montage
10 % Cu - Montage ( planbar )
10 % Gf - Hausanschluss - Montage
10 % Gf - Montage ( planbar )
5 % Montage - Strom

Es gelten die Regelungen der Vertragsbestandteile gemäß Ziffer 2 der "Einkaufsbedingungen der Deutschen Telekom Gruppe für Planungs-, Bau- und Bauüberwachungsleistungen für das
Telekommunikationsnetz (EB Bau TKNetz)" zum Beispiel ZTV-TKNetz 9.

Erfüllungsort:
T NL Nord, PTI 24

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
Betrifft Bieteranfrage 3CX/1000000849
Submissionsnummer 3CX1806181

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Bewerbungsfrist endet am 25.06.2018

Ausführungsfrist:
gepl. Ausführungszeitraum von 01.07.2018
gepl. Ausführungszeitraum bis 30.06.2020

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sonstiges
Fachlicher Ansprechpartner:
Herr Maximilian Göttert
Telefon: +49 531 2726522
E-Mail: M.Goettert@telekom.de

Kommerzieller Ansprechpartner:
Herr Jürgen Kahl
Telefon: +49 6151 5814370
E-Mail: Juergen.Kahl@telekom.de
Die zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen (ZTV-TKNetz) sind nach Anmeldung im
eVergabe-Portal einsehbar und können heruntergeladen werden.

Ggf. angegebene Mengen gemäß Leistungsverzeichnis (LV) sind unverbindliche
Planungsmengen.

Ansprüche auf exakte Erfüllung der Mengen pro Leistungsnummern in den einzelnen Gewerken können daraus nicht abgeleitet werden.

Im gesamten Bereich des Rahmenvertrages können an unterschiedlichen Arbeitsorten gleichzeitig mehrere Baumaßnahmen zur Ausführung kommen.
Für diese Arbeiten müssen ausreichend, ständig gut ausgebildete und nicht öfter wechselnde Firmenangehörige zur Verfügung stehen

Die eingesetzten Kräfte haben ein ordentliches, einheitliches, arbeitsschutzgerechtes und die Firmenzugehörigkeit erkennen lassendes äußeres Erscheinungsbild sicher zu stellen. Sie sind zum Tragen von Firmenausweisen verpflichtet.

Der Auftragnehmer (AN) hat rechtzeitig vor Ausführungsbeginn einen mit allen im Rahmen der Leistungserbringung erforderlichen Entscheidungsbefugnissen ausgestatteten, deutschsprachigen Bauleiter/Verantwortlichen zu benennen, dessen Erreichbarkeit über
Mobiltelefon zu gewährleisten ist.

Es sind Name, Telefonnummer und e-Mail-Adresse anzugeben, über die in Ausnahmefällen
Aufträge erteilt und notwendige Planzeuge im Dateiformat übermittelt werden können.

Die Arbeiten werden als Teilleistungen über den gesamten Vertragszeitraum abgerufen.
Es ist deshalb nicht mit einer gleichmäßigen Auslastung der Kräfte zu rechnen.

Die erforderlichen Dokumente und Unterlagen werden dem AN vor Beginn der Maßnahme in der
Regel per eMail oder ZeLe/B2B übersandt bzw. in Papierform übergeben.

Die auszuführenden Arbeiten können bei Bedarf anhand der Dokumente und Unterlagen durch
den Beauftragten der Telekom (BvT) erläutert werden.

Planbare Maßnahmen sind im vorgegebenen Zeitfenster der Beauftragung zu erledigen, bzw. an dem mit dem betroffenen Kunden oder dem zuständigen BvT abgestimmten Termin zu beginnen.

Die Fertigstellungstermine, laut Abrufauftrag, sind durch den AN einzuhalten.

Im Ausnahmefall notwendige Nichteinhaltungen der Termine müssen rechtzeitig mit dem BvT
abgestimmt werden.

Die zur Ausführung der Tätigkeiten erforderlichen Qualifizierungs-/Schulungsnachweise sind gewerkspezifisch vor Aufnahme der Tätigkeiten dem BvT vorzulegen.
Der AN verpflichtet sich, gemäß der Lieferantenselbstauskunft (LSA) sowie der gesetzlichen Vorgaben, seine Angaben und Nachweise regelmäßig zu aktualisieren.

Regelmäßige Produktionsgespräche
Der BvT wird mit dem AN zur Erreichung einer möglichst gleichmäßigen Arbeitsauslastung und einer sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Produktion regelmäßige Produktionsgespräche durchführen.

Darin analysieren die Parteien gemeinsam die Abwicklung der bisherigen Abrufaufträge und legen optimierte Prozesse für die künftigen Abrufaufträge fest.

Der Fortbildungsbedarf auf Grund neuer Produkte, Dienste und Techniken sind vom AN rechtzeitig und eigenverantwortlich auf eigene Kosten durchzuführen.

Die erforderliche gerätetechnische Ausstattung (Prüf-, Messmittel und Werkzeug) ist vom AN vorzuhalten und fortlaufend eigenständig dem Stand der Technik anzupassen.

Materialwirtschaft
Der AN hat ein Lager einzurichten. Die in diesem Lager zu übernehmenden Materialmengen
werden zwischen dem BvT und dem AN abgestimmt.
Das Lager des AN sollte mit einem Tieflader zu befahren sein.

Das Be- und Entladen des vom AG bereitgestellten Materials wird vor Ort durch einen
Logistikdienstleister des AG (Mo-Fr, 07:00-17:00 Uhr) vorgenommen.
Bei der Warenentgegennahme durch den AN sind die Lieferscheine von dem Logistikdienstleister entgegenzunehmen und dem BvT unverzüglich (innerhalb 2 AT) zu übergeben.

Bei beschädigter Lieferung ist der BvT sofort (spätestens am nächsten Arbeitstag) zu
verständigen.

Das vom AG beigestellte Material ist getrennt von dem Material des AN zu
lagern und vor Beschädigungen und Diebstahl zu schützen.

Der AN weist das verbrauchte Material anhand einer Materialverbrauchsliste (das Format der Liste wird zwischen den Parteien vereinbart) nach. Die Materialverbrauchsliste
ist dem BvT zu Prüfzwecken zur Verfügung zu stellen.
Zur Nachbefüllung des Lagers sendet der AN eine Aufstellung der benötigten Menge zeitnah und in Abhängigkeit der Lieferfristen an den BvT.
Diese Zuarbeit kann teilweise entfallen bei abweichender Vereinbarung Materialhandling AN.

Übergabestellen für Material:
- Lagerplatz des AN

Materialrückgabe:
Das beigestellte Material, welches nicht benötigt wurde, sowie Material, das gewonnen wurde, wird durch den AN beim zuständigen BvT angezeigt.
Im Anschluss stellt der BvT die für die Rücklieferung notwendigen Begleitpapiere dem AN zur Verfügung (Abweichung bei Materialhandling durch AN möglich).

Der AN stellt die zurück zu liefernden Materialen incl. der Begleitpapiere für die Abholung durch einen Logistikdienstleister bereit.
Geeignetes Hebewerkzeug zum Be- und Entladen des Materials, auch Kabeltrommeln, hat
der AN beizustellen.

Der Ort der Rücklieferungsstelle wird zwischen dem BvT und AN abgestimmt.

Materialhandling AN
Regelungen für den Abruf von Materialien aus dem IT-System des AG (zur Zeit SAP-PSL) durch den AN werden gesondert vereinbart.

Tiefbau planbar
Als Tiefbauarbeiten gelten z. B. das Auslegen von Erdkabeln, Verlegen von Kabelrohren,
Vorbereiten und Herstellen von Gebäudezuführungen, Gebäudeeinführungen, Herstellen von
Montage- und Ziehgruben, Arbeiten an Kabelschachtanlagen, Aufstellen bzw. Abbau von
KVz, MFG und Stromsäulen.

Nach der Zustimmung des Wegebaulastträger sind die erforderlichen Bauleistungen
auszuführen. Vor Beginn ist in der Regel mit dem Wegebaulastträger eine Begehung
durchzuführen und zu protokollieren.

Es gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10, 11, 13 und 20.
Der AN nimmt im Auftrag des AG die Verkehrssicherungspflicht war. Über die Art und den
Umfang der verkehrsrechtlichen Anordnungen muss sich der AN bei der zuständigen
Kommune /Gemeinde /Stadt informieren und die erforderlichen Genehmigungen (inkl.
Verkehrszeichenplan) beantragen.

Eventuell anfallende Gebührenforderungen im Zusammenhang mit dem Antrag auf Zustimmung zu einer Aufgrabung in Verbindung mit Anträgen auf Befreiung von den Bestimmungen der StVO, der Kommune / Gemeinde / Stadt wird durch den AG nach Vorlagen der entsprechenden Gebührenbescheide und den Zahlungsbelegen vergütet.

Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an den TKAnlagen
(dazu gehören u.a. Rohrzugbelegung, Muffen, ggf. Hauseinführungen, Längenangaben,
sowie alle relevanten Daten), damit diese lückenlos in den Dokumentationssystemen
des AG z.B. MEGAPLAN eingearbeitet werden können.

Bei den Tiefbauarbeiten ist mit Näherungen bzw. Kreuzungen von Ver- und Entsorgungsleitungen anderer Versorgungsunternehmen und der Deutschen Telekom (Telekom) zu rechnen.
Entsprechende Schachtscheine sind nachweislich, auch von der Telekom, selbständig einzuholen.

Sämtliche Tiefbauarbeiten sind mit besonderer Vorsicht z.B. gemäß Kabelschutzanweisung
auszuführen, da im Baubereich in Betrieb befindliche Kabel der Telekom sowie anderer
Versorgungsträger vorhanden sind. Der vorgeschriebene Schutzabstand zwischen Kabeln
und Kabelrohren der Telekom und den verlegten bzw. zu verlegenden Kabeln der
Energieversorgungsunternehmen (EVU) ist unbedingt einzuhalten.

Vorhandene Kabel und Kabelgarnituren sind für die Dauer der Arbeiten so zu lagern und zu
schützen, dass diese weder bei den Arbeiten noch durch fahrlässige Handlungen Dritter
beschädigt werden können. Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw.
Muffen ist unverzüglich der BvT zu unterrichten.

Weiter sind bei der Ausführung der Arbeiten sämtliche Bestimmungen und Gesetze
bezüglich Umwelt- und Baumschutz einzuhalten.
Die Qualität der verlegten Rohre ist durch eine Kalibrierung nachzuweisen, hierzu ist ein
Kalibrierungsprotokoll zu erstellen.

Die Leitung der Arbeitsgruppe ist an der Baustelle durch einen überwiegend anwesenden
Vorarbeiter sicherzustellen.

Zu gewährleisten ist:
- die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge in den
Baustellenbereichen
- die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und Versorgungsträger
- Selbstständiges Auskunden der Baustellen
- Bei Arbeiten auf privaten Grundstücken meldet sich der AN vor Beginn der
Bauarbeiten nachweislich beim Grundstücks- bzw. Hauseigentümer an, und stimmt
den Ablauf der Arbeiten ab
- Bei Arbeiten im öffentlichen Grund unterrichtet der AN betroffene Anlieger
nachweislich über entstehende Beeinträchtigungen (z.B. eingeschränkte Zugänglichkeit von Grundstücken). Ggf. ist durch den AN vor Baubeginn eine Bauanlaufberatung mit Ortsbegehung mit dem Wegebaulastträger eigenständig zu organisieren und durchzuführen
- Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen nach Vorgaben des BvT
- Liefern einer Bilddokumentation nach Vorgabe der ZTV

Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Betonteile sind vorschriftsmäßig zu
entsorgen. Ausgebaute umweltbelastende Baustoffe sind nach den gesetzlichen Bestimmungen
nachweislich (Entsorgungsnachweis) zu entsorgen.
Bei Notwendigkeit ist vorab durch den AN eine Deponiegenehmigung zu beantragen.

Bei Baustoffen, die zur Oberflächenwiederherstellung vom AN zu liefern sind, ist auf Verlangen des BvT der Herkunftsnachweis zu erbringen.

Koordinierung
Bei gemeinsamen Verlegungen mit ?Dritten" erfolgt die Verrechnung mit den OZ/LNr der
Gruppe 37 bzw. mit Einzel-OZ/LNr, abhängig vom jeweiligen Grabenprofil und den
einzubringenden Medien mit einem vom BvT zwischen dem "Dritten" abgestimmten Faktor
gleich oder kleiner 0,7.

Kabelziehen/ Kabel einblasen planbar
Kabelzieh- und Einblasarbeiten (z.B. Gf-Kabel, Cu-Kabel, SNR, Mehrfachrohr) sind
außerorts wie auch innerorts und ggf. auf kürzeren Teilstrecken einer Kabelrohranlage (KR) notwendig.

Das Hinzuziehen eines Kabels in ein belegtes KR kann erforderlich werden.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 11 und 40.
Für alle durchgeführten Einzieh- bzw. Einblasvorgänge ist das jeweilige Einzieh- bzw.
Einblasprotokoll dem BvT zu übergeben.
Die Qualität der eingezogenen Rohre ist durch eine Kalibrierung nachzuweisen, hierzu ist
nach Vorgabe des BvT ein Kalibrierungsprotokoll zu erstellen.

Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist unverzüglich der
BvT zu unterrichten.

Die Kennzeichnung der TK-Anlagen vor Ort und in der Rotberichtigung ist eine eingeschlossene Leistung und sorgfältig auszuführen.

Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an den TKAnlagen
(dazu gehören u.a. Rohrzugbelegung, Muffen, ggf. Hauseinführungen, Längenangaben, sowie alle relevanten Daten), damit diese lückenlos in den Dokumentationssystemen des AG, z.B. MEGAPLAN, eingearbeitet werden können.

Kabelpflugverfahren
Das Einpflügen (Einfräsen) ist eine umweltschonende, wirtschaftliche Verlegemethode für
Kabel, KR, SNR-E und SNRV-E.

Mit Hilfe des Kabelpflugverfahrens können unterschiedliche Medien gleichzeitig verlegt
werden.

Wegen der Hohlraumbildung im Pflugschlitz dürfen Kabelverlegepflüge im Bereich von Hochwasserschutzanlagen (z. B. Deichanlagen) nur angewendet werden, wenn der Betreiber nachweislich zugestimmt hat (siehe ZTV-TKNetz 11).

In der Regel ist der Pflugeinsatz (Fräseneinsatz) ab 500m zusammenhängender Strecke
wirtschaftlich.

Die finale Bauabsprache zur Anwendung des Kabelpflugverfahrens erfolgt zwischen dem
Auftraggeber und Auftragnehmer in einem Vororttermin, ggf. mit Beteiligung der
Wegelastbauträger/ Kommune/ Tiefbauamt.

Die erforderlichen Genehmigungen, welche den Bauablauf betreffen, werden durch den AN
eingeholt.

Falls noch keine Baugrundinformationen vorliegen, ist die Einholung der Informationen (z.B. Bodenbeschaffenheit, mögliche Kontaminierung) durch den AN vorzunehmen.

Die Ausführung erfolgt nach dem abgestimmten Vorgehen und ist gemäß den Regelungen der
ZTV-TKNetz 11 durchzuführen.

Gesteuerte Horizontalbohrverfahren (HDD)

Das gesteuerte Horizontal(spül)bohrverfahren ist eine wirtschaftliche Verlegemethode von
Leerrohren zur Nutzung für das spätere Einblasen von Glasfaserkabeln und Speednetrohren
für Telekommunikationsleitungen. Der wirtschaftliche Nutzen dieser Verlegemaßnahme im
Vergleich zu anderen Verlegemaßnahmen (z.B. offene Bauweise, Pflug, oberirdisch) in
Bezug auf Kosten lässt sich im Regelfall nur anhand konkreter Informationen zu
Ausführungsort und Menge beurteilen.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 10.
Die finale Bauabsprache zu Strecken gesteuerter Spülbohrung erfolgt zwischen dem AN und
BvT in einem Vororttermin, ggf. mit Beteiligung der Wegelastbauträger/Kommune/
Tiefbauamt. Die erforderlichen Genehmigungen, welche den Bauablaufbetreffen, werden
durch den AN eingeholt.

Es sind die einschlägigen Regelwerke wie zum Beispiel u.a. DVGW GW 321, DIN-VOB
18324 zu beachten.

Die Ausführung erfolgt nach dem abgestimmten Spülbohrplan.
Die Dokumentation ist gemäß ZTV-TKNetz 10 (z.B. Bohrprotokoll) durchzuführen.

Hausanschluss
Hausanschlüsse sind Erweiterungen von bestehenden Telekommunikations- (TK)-Anlagen
zur Erschließung von Grundstücken und Häusern. Die Anbindung kann über verschiedene
Medien erfolgen, z.B. Cu-Kabel, Gf-Kabel, Mikrorohre (FTTH).
Zur Durchführung dieser Erweiterungen sind Tätigkeiten der Gewerke Tiefbau und Montage
durchzuführen.

Es gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10, und 11.
Bei der Herstellung von Hausanschlüssen ist der Kunde innerhalb von 10 AT nach der
Beauftragung durch den Auftragnehmer (AN) zu kontaktieren, um die erforderlichen Arbeiten
abzusprechen.

Als Tiefbauarbeiten gelten z. B. das Auslegen von Erdkabeln, Verlegen von Kabelrohren,
Vorbereiten und Herstellen von Gebäudezuführungen, Gebäudeeinführungen, Herstellen von
Montage- und Ziehgruben.
Nach der Zustimmung des Wegeunterhaltungspflichtigen sind die erforderlichen
Bauleistungen auszuführen.
Der AN nimmt im Auftrag der Telekom die Verkehrssicherungspflicht war.

Über die Art und den Umfang der verkehrsrechtlichen Anordnungen muss sich der AN bei der
zuständigen Kommune /Gemeinde /Stadt informieren und die erforderlichen Genehmigungen (inkl. Verkehrszeichenplan) beantragen.

Eventuell anfallende Gebührenforderungen im Zusammenhang mit dem Antrag auf
Zustimmung zu einer Aufgrabung in Verbindung mit Anträgen auf Befreiung von den
Bestimmungen der StVO, der Kommune /Gemeinde/Stadt wird durch den AG nach Vorlagen der entsprechenden Gebührenbescheide und den Zahlungsbelegen vergütet.

Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an den TKAnlagen
(dazu gehören z.B. Rohrzugbelegung, Muffen, Hauseinführungen, Längenangaben), damit diese lückenlos in den Dokumentationssystemen des AG z.B. MEGAPLAN eingearbeitet werden können.

Bei den Tiefbauarbeiten ist mit Näherungen bzw. Kreuzungen von Ver- und Entsorgungsleitungen anderer Versorgungsunternehmen und der Deutschen Telekom (Telekom) zu rechnen.
Entsprechende Schachtscheine sind nachweislich, auch von der Telekom, selbständig einzuholen.

Sämtliche Tiefbauarbeiten sind mit besonderer Vorsicht z.B. gemäß Kabelschutzanweisung
auszuführen, da im Baubereich in Betrieb befindliche Kabel der Telekom sowie anderer
Versorgungsträger vorhanden sind. Der vorgeschriebene Schutzabstand zwischen Kabeln
und Kabelrohren der Telekom und den verlegten bzw. zu verlegenden Kabeln
der EVU ist unbedingt einzuhalten.

Vorhandene Kabel und Kabelgarnituren sind für die Dauer der Arbeiten so zu lagern und zu
schützen, dass diese weder bei den Arbeiten noch durch fahrlässige Handlungen Dritter
beschädigt werden können. Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw.
Muffen ist unverzüglich der BvT zu unterrichten.

Weiter sind bei der Ausführung der Arbeiten sämtliche Bestimmungen und Gesetze
bezüglich Umwelt- und Baumschutz einzuhalten.

Die Leitung der Arbeitsgruppe ist an der Baustelle durch einen überwiegend anwesenden
Vorarbeiter sicherzustellen.

Zu gewährleisten ist:
- die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge in den
- Baustellenbereichen
- die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und Versorgungsträger
- Selbstständiges Auskunden der Baustellen
- Bei Arbeiten auf privaten Grundstücken meldet sich der AN vor Beginn der
- Bauarbeiten nachweislich beim Grundstücks- bzw. Hauseigentümer an, und stimmt
- den Ablauf der Arbeiten ab
- Bei Arbeiten im öffentlichen Grund unterrichtet der AN betroffene Anlieger
- nachweislich über entstehende Beeinträchtigungen (z.B. eingeschränkte
- Zugänglichkeit von Grundstücken). Ggf. ist durch den AN vor Baubeginn eine
- Bauanlaufberatung mit Ortsbegehung mit dem Wegebaulastträger eigenständig zu
- organisieren und durchzuführen
- Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen nach Vorgaben
- des BvT

Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Betonteile sind vorschriftsmäßig zu
entsorgen.

Ausgebaute umweltbelastende Baustoffe sind nach den gesetzlichen Bestimmungen
nachweislich (Entsorgungsnachweis) zu entsorgen.
Bei Notwendigkeit ist vorab durch den AN eine Deponiegenehmigung zu beantragen.

Bei Baustoffen, die zur Oberflächenwiederherstellung vom AN zu liefern sind, ist auf
Verlangen des AG der Herkunftsnachweis zu erbringen.

Koordinierung
Bei gemeinsamen Verlegungen mit ?Dritten" erfolgt die Verrechnung mit den OZ/LNr. der
Gruppe 37 bzw. mit Einzel-OZ/LNr., abhängig vom jeweiligen Grabenprofil und den einzubringenden Medien mit einem vom BvT zwischen dem "Dritten" abgestimmten Faktor
gleich oder kleiner 0,7.

Montagearbeiten am Kupfernetz planbar
Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen (TK-Anlagen) durchzuführen.

Umschaltarbeiten an in Betrieb befindlichen Kabeln sind vom AN zu koordinieren.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 41.
Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch außerhalb der in
der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden.
Bei Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 - 5:30 Uhr) erfolgt eine Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.

Montagearbeiten am Glasfasernetz planbar
Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen (TKAnlagen)
durchzuführen.
Die in der Glasfasermontage eingesetzten Monteure haben ein Zertifikat über erfolgreiche Schulungen in den jeweiligen Gf-Montagetechniken (z.B. E<(>&<)>MMS-Technik) auf Anforderung des BvT vorzulegen.

Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 48.
Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch außerhalb der in
der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 -
5:30 Uhr) erfolgt eine Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.

Die Abnahme- und Inbetriebnahmemessungen sind entsprechend den Vorgaben der ZTVTKNetz
43 durchzuführen.

Montagearbeiten am Stromnetz
Montagearbeiten am Stromnetz sind für die Herstellung und Instandsetzung von elektrischen
Anlagen und/oder elektrischen Betriebsmitteln im Bereich der DT Technik notwendig.

Die Herstellung, Instandsetzung und Prüfung von elektrischen Betriebsmitteln erfolgt auf
Grundlage der ZTV-TKNetz 44.

Die Eintragung des AN im Installateurverzeichnis bei einem Verteilnetzbetreiber (VNB) ist
erforderlich.

Arbeiten an in Betrieb befindlichen Kabeln bzw. Anlagen sind vom AN zu koordinieren und
dem BvT anzuzeigen.

Im Bedarfsfall können Montagearbeiten auch außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten
beauftragt werden.

Hierzu erfolgt eine Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.

Arbeiten mit den IV-Systemen der Telekom

Bei der Universal-Schnittstelle gibt es die
a) B2B-Schnittstelle und
b) ZeLe (Zugangslösung für externe Leistungserbringer)

a) B2B Schnittstelle
Für den elektronischen Austausch von kaufmännischen Auftragsdaten (Abruf, Leistungserfassung) und produktionstechnischen Auftragsdaten (WMS-TI Daten) mit externen Vergabepartnern wird die B2B-Schnittstelle bereitgestellt.

Die B2BSchnittstelle wird ausschließlich für Rahmenverträge genutzt.

Der AN koppelt seine eigene IT an die B2B-Schnittstelle.
Qualifizierung durch den AG erfolgt nicht.
Die Nutzung der B2B-Schnittstelle für AN ist optional.

b) ZeLe (Zugangslösung für externe Leistungserbringer)
Der Zugang zu den IV-Systemen erfolgt über die Zugangslösung für externe Leistungserbringer (ZeLe).

Dem AN werden durch den AG personenbezogene Kennungen für den Zugang ZeLe (internetbasierter Zugang) sowie allen erforderlichen IV-Systemen zur Verfügung gestellt.

Der AN bekommt vom Auftragsverantwortlichen Telekom (PTI) die erforderlichen Auftragsformulare. Die Auftragsformulare müssen vom AN vollständig ausgefüllt und dem Auftragsverantwortlichen Telekom (PTI) übermittelt werden.

Die erforderlichen Zugänge hierfür müssen vom Auftragsverantwortlichen Telekom (PTI) beauftragt werden.

Diese Zugänge werden in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der vollständig vom
AN ausgefüllten Auftragsformulare bereit gestellt.

Die eingesetzten Mitarbeiter des AN müssen Qualifizierungsnachweise der erforderlichen IV-Systeme Megaplan, SAP-Prompt, WMS-TI, Kontes-ORKA der Telekom vorlegen.

Für die IV-Systeme Megaplan (Entstörclient), Kontes-ORKA, SAPPrompt und WMS-TI erfolgt die Qualifizierung durch den AG.

Die Qualifizierung für das IV-System Megaplan (Planen sowie Dokumentation) wird bei Telekom Training (TT) durchgeführt.

Die detaillierte Absprache zum Qualifizierungsbedarf und die Angebotserstellung für die Qualifizierungsmaßnahme erfolgt zwischen TT und dem AN über den AG.

Die jeweiligen Qualifizierungskosten muss der AN tragen.

Bei Beauftragung von Projektierungs-, Baubegleitungs- und/oder Dokumentationsleistungen sowie Leistungen zur Fehlerortung/-beseitung am TK-Netz muss der AN in der Lage sein alle
notwendigen Daten die zur Ausführung der Leistungen benötigt werden aus folgenden IV-Systemen abrufen bzw. eingeben zu können.

Hat der AN noch keine Kennungen und Qualifizierungen muss er dies umgehend in Absprache mit dem AG nachholen.

Baubegleitung
Mit dem IV-System SAP-Prompt muss der AN eigenverantwortlich und selbstständig die in der Baumaßnahme geplanten Materialien abrufen.

Fehlerortung und -beseitigung
Mit dem Auftragsteuerungssystem WMS-TI erfolgt die Übermittlung der Aufträge sowie der Abschluss der erfolgreichen Fehlerbeseitigung spätestens zu dem vom AG vorgegebenen Termin "BA/FA betriebsbereit korr."

Über WMS-TI können Anlagen (Planunterlagen, Bilder etc in Dateiform) zwischen AN und AG verschickt werden.

Projektierung
Der AN hat die Ausbauplanungen in IV-System Megaplan (anhand vorliegender Strukturplanungen) zu erstellen.

Dokumentation
Der AN hat die Rotberichtigungen im IV-System Megaplan einzuarbeiten.

Projektierung, Fehlerortung und -beseitigung
Mit dem lesenden Zugriff auf das IV-System Kontes-ORKA können aktuelle Bestandsdaten des Cu-Netzes abgerufen werden. Der AN verpflichtet sich bereits jetzt, eine zusätzliche
"Vereinbarung über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag (ADV)" abzuschließen.

Der AN verpflichtet sich seinen Subunternehmern und auch seinen eigenen Arbeitnehmern die datenschutzrechtlichen Verpflichtungen aufzuerlegen.

Der AN hat hierfür einen schriftlichen Nachweis zu erbringen.
Ist der AN hierzu nicht in der Lage, ist der AG berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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