DTAD

Ausschreibung - Arbeitsmarkt-Dienstleistungen in Lauterbach (ID:4973333)

Auftragsdaten
Titel:
Arbeitsmarkt-Dienstleistungen
DTAD-ID:
4973333
Region:
36341 Lauterbach
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.04.2010
Frist Vergabeunterlagen:
19.04.2010
Frist Angebotsabgabe:
26.04.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Dienstleistungen des Sozialwesens, Dienstleistungen im Bereich Bildung und Erziehung, Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht
CPV-Codes:
Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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HAD-Referenz-Nr.: 3316/1

Vergabenummer/Aktenzeichen: 50.7.24-003

a) Auftraggeber / Einreichung der Angebote / Zuschlagserteilung:

Offizielle Bezeichnung:Kreisausschuss des Vogelsbergkreis / Amt für Soziale Sicherung

Straße:Bahnhofstraße 49

Stadt/Ort:36341 Lauterbach

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr Ren? Lippert

Telefon:06641 977 215

Fax:06641 977 224

Mail:rene.lippert@vogelsbergkreis.de

digitale Adresse(URL):http://www.vogelsbergkreis.de

b) Art der Vergabe: Öffentliche Ausschreibung VOL/A

c) Bezeichnung des Auftrags: Aktivierungsmaßnahme Werkakademie 25-50

Art, Umfang und Ort der Leistung: Der Kreisausschuss des Vogelsbergkreises, Amt für Soziale Sicherung ? Kommunale Vermittlungsagentur, beabsichtigt ab 01.06.2010 im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ? 17 VOL/A nachfolgende Arbeitsmarktdienstleistung zu vergeben:

Werkakademie - Maßnahme für Kunden im Alter von 25 ? 50 Jahre

nach ? 16 Abs. 1 Zweites Buch Sozialgesetzbuch - SGB II - i. V. m. ? 46 Drittes Buch Sozialgesetzbuch - SGB III - im Zuständigkeitsbereich der Kommunalen Vermittlungsagentur Vogelsbergkreis. Die Maßnahmen richten sich an langzeitarbeitslose Kunden zwischen 25 und 50 Jahren, die Leistungen nach dem SGB II erhalten

Ma?nahmezeitraum/ Dauer: 01.06.2010 - 31.05.2011 (12 Monate)

Vergabeunterlagen

zur Ausschreibung der

Aktivierungshilfe ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige?

nach ?16 Abs. 1 Sozialgesetzbuch - Zweites Buch (SGB II)

in Verbindung mit

? 46 Sozialgesetzbuch - Drittes Buch (SGB III)

Öffentliche Ausschreibung

Die Vergabeunterlagen zu dieser Ausschreibung umfassen neben der Bekanntmachung die folgenden Unterlagen.

Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat dieser unverzüglich den Auftraggeber schriftlich darauf hinzuweisen.

Zwecks besserer Lesbarkeit wird die männliche Schreibweise, stellvertretend auch für die weibliche Form, verwendet.

Teil A Bewerbungsbedingungen

A.1 Allgemeine Hinweise zur Angebotsabgabe

A.1.1 Adressierung

A.1.2 Ansprechpartner

A.1.3 Fristen

A.1.4 Inhalt und Form

A.1.5 Änderungen, Berichtigungen oder Rücknahme von Angeboten

A.1.6 Entschädigung

A.1.7 Zuschlagserteilung und Vertragsschluss

A.1.8 Kennzeichnung der Fabrikations-, Betriebs-, Geschäftsgeheimnisse in den Angebotsunterlagen bei Nachprüfungsverfahren

A.1.9 Nachprüfungsverfahren

A.2 Bietergemeinschaften

A.3 Eignungsnachweise und vorzulegende Unterlagen

A.3.1 Angaben zum Bieter / Allgemeine Eignungsnachweise

A.3.2 Referenzen und Erfahrungen in der Erwachsenenbildung

A.4 Unterrichtskonzepterstellung

Teil B Leistungsbeschreibung

B.1 Rahmenbedingungen für die Ma?nahmegestaltung und ?durchf?hrung

B.1.1 Einführung

B.1.2 Ma?nahmelaufzeit und individuelle F?rderdauer

B.1.3 Zeitliche Angaben

B.1.4 Teilnehmerzahl

B.1.5 Ma?nahmeort

B.1.6 Technische und räumliche Ausstattung der Ma?nahmer?ume

B.1.7 Anforderungen an das eingesetzte Personal

B.1.8 Anforderungen an die Ma?nahmegestaltung

B.1.9 Organisatorische Angaben / Mitteilungs- und Rechenschaftspflichten

B.1.10 Regionale Arbeitsmarktkenntnis und Vernetzung

B.1.11 Vergütung

B.1.12 Qualitätsmanagement, Evaluation und Controlling

B.2 Modulbeschreibung

B.2.1 Inhalte

B.2.2 Netzwerkarbeit

B.3 Vorzulegende Unterlagen

B.4 Prüfung und Wertung der Angebote

B.4.1 Berechnungsbeispiel

B.4.2 Beispielbewertung und Kontrollbogen

B.4.2.1 Stufe 1: Formale Prüfung

B.4.2.2 Stufe 2: Eignungsprüfung

B.4.2.3 Stufe 3: Prüfung der Angemessenheit der Preise

B.4.2.4 Stufe 4: Wirtschaftlichkeitsprüfung

Teil C Besondere Vertragsbestimmungen (Vertrag)

Teil D Anlagen

D.1 Vordruck Vorblatt (Gliederung der vorzulegenden Unterlagen)

D.2 Vordruck Bietererkl?rung

D.3 Vordruck Allgemeine Bieterangaben

D.4 Vordruck Erklärungen des Bieters

D.5 Vordruck Referenzliste und Nachweis über Erfahrungen in der

Erwachsenenbildung

D.6 Angaben zur Qualifikation der Lehrkräfte und MitarbeiterInnen

D.7 Angaben zu Räumlichkeiten

Teil E Preisblatt

Teil F Ma?nahmeverlaufsbogen des Vogelsbergkreises

Teil A Bewerbungsbedingungen

A.1 Allgemeine Hinweise zur Angebotsabgabe

Die Vergabestelle verf?hrt nach den Vorschriften der Basisparagraphen der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL/A) sowie ?? 8 a und 28 a VOL/A und nach Maßgabe der folgenden Vorschriften.

A.1.1 Adressierung

Zur Angebotsabgabe ist die formlose Anforderung des vom Vogelsbergkreis vorgegebenen Umschlag erforderlich. Daher ist es zwingend notwendig, dass ein an den Bieter adressierter Rückumschlag (Gr??e C4) der Umschlagsanforderung beiliegt. Falls mehr als ein Umschlag benötigt wird, ist dieses im Schreiben entsprechend zu erwähnen.

Die Angebote müssen verschlossen und adressiert an den

Vogelsbergkreis

- Amt für Soziale Sicherung-

Zimmer E 120

Bahnhofstraße 49

36341 Lauterbach

mit der Aufschrift

nicht öffnen!

Angebot zur Ausschreibung für SGB II-Kunden im öffentlichen Verfahren

Abteilung Kommunale Vermittlungsagentur

Abgabetermin ist der 26. April 2010, 24:00 Uhr

Eröffnungstermin ist der 30. April 2010, 10:00 Uhr

Zusätzlich können Sie unter der Überschrift das Angebot eintragen:

?Aktivierungshilfe ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige??

versandt bzw. abgegeben werden.

Das Angebot muss rechtzeitig bis zum Ablauf der Angebotsfrist (siehe A 1.3) bei der vorgenannten Angebotsstelle eingegangen sein. Nicht rechtzeitig eingegangene Angebote werden zwingend ausgeschlossen.

Angebote und sonstiger Schriftverkehr sind in deutscher Sprache abzufassen. Es gilt deutsches Recht.

A.1.2 Ansprechpartner

Vergabestelle (Auftraggeber) ist der

Vogelsbergkreis

Abteilung Amt für Soziale Sicherung

- Kommunale Vermittlungsagentur -

z.Hd. Ren? Lippert

Bahnhofstraße 49

36341 Lauterbach

Telefon: 0 66 41 / 977 215

Telefax: 0 66 41 / 977 224

Email: rene.lippert@vogelsbergkreis.de

Sollten im Rahmen der Angebotserstellung ma?nahmebezogene oder verfahrensrechtliche Fragen entstehen, deren Beantwortung sich nicht aus den Vergabeunterlagen erschließt, können diese Fragen bis zum Ablauf der Angebotsfrist schriftlich zur Beantwortung an die Vergabestelle gestellt werden.

Im Interesse des Bieters müssen auftretende Fragen jedoch unverzüglich gestellt werden, damit den Bietern ausreichend Zeit bleibt, die Antworten bei der Angebots- und Unterrichtskonzepterstellung zu berücksichtigen.

Fragen und Antworten werden im Sinne einer schnelleren Bearbeitung in Form einer

Mail an alle potentiellen Bieter versandt.

Die Antworten werden Bestandteil der Vergabeunterlagen.

A.1.3 Fristen

Ende Angebotsfrist: 26. April 2010, 24:00 Uhr (Eingang)

Eröffnungstermin: 30. April 2010, 10:00 Uhr (nicht ?fftl.)

Geplanter Ma?nahmebeginn: 01. Juni 2010

Zuschlags- und Bindefrist: 28. Mai 2010

A.1.4 Inhalt und Form

Das Angebot ist in doppelter Ausführung in den vom Auftraggeber vorgegebenen Umschlägen verschlossen abzugeben bzw. zu versenden. Anderenfalls wird das Angebot zwingend ausgeschlossen. Die beiden Umschläge sind mit ?Original? und ?Kopie? zu kennzeichnen.

Für das Angebot ist ausschließlich die beigefügte Leistungsbeschreibung einschließlich der vorgegebenen unveränderten Vordrucke zu verwenden. Eine Nichtverwendung f?hrt zum Ausschluss des Angebotes. Das Angebot muss die Preise und alle sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten und an den dafür vorgesehenen Stellen unterschrieben sein.

Fehlende Angaben oder Erklärungen f?hren zum Ausschluss des Angebotes.

Angebote, die Geschäftsbedingungen des Bieters enthalten, werden zwingend von der Wertung ausgeschlossen.

Das Angebot ist in kopierf?higer Form und gelocht entsprechend der im Vordruck D.1 (Vorblatt) vorgegebenen Gliederung einzureichen. Die Struktur der Leistungsbeschreibung ist bei der Angebotsabgabe zwingend einzuhalten. Die Angebotsunterlagen sind so zu kennzeichnen, dass sie eindeutig zugeordnet werden können. Alle eingereichten Unterlagen sind fortlaufend zu nummerieren.

Alle Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungss?tze, Stundenlöhne etc.) sind jeweils inklusive Umsatzsteuer in EURO anzugeben. Im Rahmen der Angebotsabgabe ist für die preisliche Bewertung des Angebotes der Vordruck Teil E

(Preisblatt inkl. Kostenkalkulation) vollständig ausgef?llt abzugeben.

Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Es muss mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehen sein. Alle Gespräche sowie der Schriftverkehr in Zusammenhang mit der Ausschreibung und Leistungsausf?hrung werden in deutscher Sprache geführt.

Auf elektronischem Wege übermittelte Angebote (Telefax, E-Mail etc.) sind nicht zugelassen.

Beabsichtigt der Bieter Angaben aus seinem Angebot für die Anmeldung eines gewerblichen Schutzrechtes zu verwerten, hat er in seinem Angebot darauf hinzuweisen. Gleiches gilt, falls der Bieter bei der Angebotsbearbeitung etwaige Patent-, Schutz- oder Urheberrechte (auch dritter Personen) verwendet.

Der Bieter ist bis zum Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist an sein Angebot gebunden.

Vors?tzliche unzutreffende Erklärungen des Bieters im Angebot f?hren zum Angebotsausschluss.

A.1.5 Änderungen, Berichtigungen oder Rücknahme von Angeboten

Änderungen oder Berichtigungen der Angebote sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist zulässig. Sie sind bei der Angebotsstelle (siehe A.1.1) in einem entsprechend gekennzeichneten und verschlossenen Briefumschlag schriftlich einzureichen.

Angebote können bis zum Ablauf der Angebotsfrist schriftlich zurückgezogen werden.

A.1.6 Entschädigung

Für die Bearbeitung der Vergabeunterlagen und die Erstellung des Angebotes wird keine Entschädigung gewährt.

A.1.7 Zuschlagserteilung und Vertragsschluss

Die Zuschlagserteilung erfolgt schriftlich. Wird der Zuschlag rechtzeitig und ohne Änderung erteilt, ist der Vertrag mit dem Inhalt der ?Besonderen Vertragsbestimmungen? (Teil C) rechtskräftig zustande gekommen. Dies gilt unbeschadet einer späteren schriftlichen Festlegung in Form einer Vertragsurkunde.

Angebote, denen bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist kein Auftrag erteilt wurde, sind als nicht berücksichtigt anzusehen.

A.1.8 Kennzeichnung der Fabrikations-, Betriebs-, Geschäftsgeheimnisse in

den Angebotsunterlagen bei Nachprüfungsverfahren

Bei Vergaben oberhalb des Schwellenwertes (EU-Vergaben) haben die Verfahrensbeteiligten nach dem GWB u. U. Anspruch auf Akteneinsicht und können sich ggf. Ausfertigungen, Auszüge oder Abschriften erteilen lassen (? 111 Abs. 1 GWB). Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu versagen, soweit dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur Wahrung von Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen geboten ist (? 111 Abs. 2 GWB). Nach ? 111 Abs. 3 GWB hat jeder Beteiligte mit der Übersendung seiner Akten oder Stellungnahmen auf die Wahrung der Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse hinzuweisen und diese in den Unterlagen entsprechend deutlich kenntlich zu machen. Fehlt eine solche Kennzeichnung im Angebot, wird von der Zustimmung zur Einsichtnahme i. S. des ? 111 Abs. 3 GWB ausgegangen.

A.1.9 Nachprüfungsverfahren

Ein Antrag auf Nachprüfung nach ?? 102 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist zu richten an die:

Vergabekammer des Landes Hessen

Bei dem Regierungspräsidium Darmstadt

Wilhelminenstraße 1 ? 3

64283 Darmstadt

Fristenbriefkasten:

Luisenplatz 2, Postfach, 64278 Darmstadt

Tel.: +49 (0) 6151 126348 (12 0); Fax: +49 (0) 6151 125816

A.2 Bietergemeinschaften

Die Angebotsabgabe ist durch Einzelbieter und Bietergemeinschaften zulässig.

Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindliche unterschriebene Erklärung auf dem Formular D.2 (Bietererkl?rung) abzugeben,

- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,

- in der alle Mitglieder mit postalischer Anschrift und unter Bezeichnung ihrer Vertretungsverh?ltnisse aufgeführt sind und ein von allen für die Durchführung des Vertrages gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigten Vertreter bezeichnet ist,

- dass dieser bevollmächtigte Vertreter gegenüber dem Auftraggeber alle Mitglieder rechtsverbindlich vertritt,

- in der für alle Mitglieder die postalische Anschrift des Vertreters gegenüber dem Auftraggeber angegeben wird, über die einheitlich der gesamte Schriftverkehr abgewickelt wird,

- dass alle Mitglieder für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen als Gesamtschuldner haften,

- in der eine Kontonummer bei einem näher bezeichneten Kreditinstitut angegeben ist, auf die sämtliche Zahlungen des Auftraggebers mit befreiender Wirkung für alle am Vertrag beteiligten Firmen bzw. Personen geleistet werden können.

Die Bildung oder Änderung von Bietergemeinschaften nach Angebotsabgabe sowie der nachträgliche Eintritt in eine Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhalten hat, sind nicht möglich.

A.3 Eignungsnachweise und vorzulegende Unterlagen

Die nachfolgend geforderten Angaben und Erklärungen sind zur Beurteilung der Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde (Eignungsprüfung) des Bieters vorzulegen. Diese geforderten Angaben und Erklärungen müssen bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorgelegt werden. Bei Bietergemeinschaften f?hrt die Nichteignung eines Mitglieds der Bietergemeinschaft zum Ausschluss der Bietergemeinschaft.

Der Bieter hat eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen und nachzuweisen, dass er die fälligen Beiträge entrichtet hat.

Zudem hat der Bieter eine Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen. Die Bescheinigung soll nicht älter als sechs Monate sein.

Der Bieter hat eine Bescheinigung der Krankenkasse(n) beizubringen, aus der die ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung hervorgeht.

Auf Verlangen des Auftraggebers hat der Bieter einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (? 150 Gewerbeordnung) vorzulegen. Der Auszug darf nicht älter als drei Monate sein.

Ausländische Bieter haben auf Verlangen des Auftraggebers gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.

Fehlende oder unvollständige Unterlagen f?hren zum Ausschluss des Angebotes

von der weiteren Prüfung und Wertung.

A.3.1 Angaben zum Bieter / Allgemeine Eignungsnachweise

Der Bieter hat mit dem Angebot unter Verwendung der Vordrucke D.3 und D.4 allgemeine Bieterangaben sowie die hier weiter geforderten Erklärungen abzugeben.

Die Vordrucke D.3 und D.4 und E sind von jeweils allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft auszufüllen, zu unterschreiben und mit dem Angebot abzugeben.

Im Rahmen der Angebotsabgabe ist für die preisliche Bewertung des Angebotes, der Vordruck Teil E (Preisblatt inkl. Kostenkalkulation) vollständig ausgef?llt abzugeben.

A.3.2 Referenzen und Erfahrungen in der Erwachsenenbildung

Zur Beurteilung der Fachkunde des Bieters sind Referenzen für quantitativ und qualitativ vergleichbare/gleichartige Leistungen der letzten drei Jahre sowohl in Zusammenarbeit mit dem Vogelsbergkreis und seinen Gemeinden als auch mit anderen Auftraggebern darzustellen. Die Referenzen müssen sich auf den Bieter beziehen. Hier sind insbesondere die Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und der Vermittlung von arbeitslosen Teilnehmern darzustellen.

Hierzu ist der Vordruck D.5 mit dem Angebot vorzulegen. Er ist von jedem Bieter bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft zu unterzeichnen.

A.4 Unterrichtskonzepterstellung

Das Angebot muss, im Hinblick auf personelle, räumliche und technische Ausstattung, einzeln beschrieben werden.

Die Darstellung des Unterrichtskonzeptes soll drei Seiten je Modul gemäß Ziffer B.2 der Vergabeunterlagen nicht übersteigen. Eine Überschreitung im Einzelfall f?hrt nicht automatisch zum Ausschluss des Angebotes.

Die inhaltliche Ausgestaltung der Module und ihrer Unterpunkte wird stets im Gesamtkontext und unter Berücksichtigung der Zielsetzungen und der Zielgruppe der Aktivierungshilfe ?Werkakademie? bewertet.

Teil B Leistungsbeschreibung

B.1 Rahmenbedingungen für die Ma?nahmegestaltung und -durchf?hrung

B.1.1 Einführung

Leistungsgegenstand ist die Konzeption und Durchführung der Aktivierungshilfe ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige? im Auftrag des Vogelsbergkreises.

Mit Hilfe dieser Maßnahme sollen erwerbsfähige Arbeitslosengeld-II-Bezieher im Alter von 25 bis 50 Jahre durch intensive sozialp?dagogische Betreuung individuell an den Arbeitsmarkt herangeführt werden, um damit eine langfristige Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern.

Zielgruppe:

Besonders benachteiligte Menschen, die keine Beschäftigung haben und durch zusätzliche soziale Betreuungsma?nahmen an eine Beschäftigung herangeführt werden sollen.

Teilnehmergewinnung:

Grundsätzlich werden die Teilnehmer über die persönlichen Ansprechpartner der Kommunalen Vermittlungsagentur an den Bieter weitergeleitet.

Die persönlichen Ansprechpartner weisen die Teilnehmer nach Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung nach ? 15 SGB II dem Bieter zu.

Die Entscheidung über die Teilnahme obliegt stets dem persönlichen Ansprechpartner. Der Bildungstr?ger darf nur in Abstimmung mit dem persönlichen Ansprechpartner einen Teilnehmer ablehnen.

Zielsetzung:

Die Maßnahme hat schwerpunktmäßig folgende Zielsetzungen:

- Individuelle Heranf?hrung an den Arbeitsmarkt mit dem Ziel der Integration in

Arbeit

- Herstellung der Beschäftigungsfähigkeit

- Erarbeitung einer realistischen Berufswegplanung

- Persönliche Stabilisierung

- Kompetenzfeststellung und Arbeitserprobungen

- Aufbau bzw. Festigung einer Tagesstruktur

- Erwerb von Schl?sselqualifikationen

- Förderung der Eigeninitiative

- Förderung des persönlichen Entwicklungs- und Entfaltungsprozesses

- Vermittlung weiterf?hrender Förder- und Hilfeangebote

B.1.2 Ma?nahmelaufzeit und individuelle F?rderdauer

Die Maßnahme ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige? hat eine Gesamtlaufzeit von 12 Monaten. Bei dem vorgesehenen Starttermin 1. Juni 2010 endet die Maßnahme entsprechend am 31. Mai 2011.

Die individuelle F?rderdauer je F?rderfall betr?gt längstens 12 Wochen (acht Wochen Werkakademie zzgl. 1 Praktikum von vier Wochen bei einem Arbeitgeber).

Die Maßnahme ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige? ist nicht als starre Gruppenma?nahme zu verstehen. Wenn Pl?tze frei werden, sind dieses zügig wieder zu besetzen. So gibt es in der Maßnahme praktisch st?ndig neue Zugänge und Abgänge.

Zur Verdeutlichung soll dies hier visualisiert werden.

Zuerst ein Beispiel, wie es nicht gewünscht ist:

Woche: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

1. Durchgang mit 20 Teilnehmern Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

2. Durchgang mit 20 Teilnehmern Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

3. Durchgang mit 20 Teilnehmern Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

4. Durchgang mit 20 Teilnehmern

etc?

Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Und nun das Beispiel, wie die Maßnahme ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige? aussehen könnte:

Woche: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Teilnehmer 1 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 2 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 3 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 4 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 5 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 6 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 7 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 8 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 9 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 10 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 11 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 12 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 13 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 14 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 15 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 16 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 17 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 18 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 19 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 20 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 21 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 22 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 23 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 24 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 25 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 26 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 27 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 28 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 29 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

Teilnehmer 30 Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

etc? Werkakademie 8 Wochen Praktikum 4 Wochen

B.1.3 Zeitliche Angaben

Da bei diesem Instrument der Schwerpunkt auf der Einzelfallhilfe liegt, ist der Umfang der Leistung individuell unterschiedlich. Allerdings ist ein wöchentlicher Stundenumfang für jeden Teilnehmer / Teilnehmerin von mind. 15 Stunden zu gewährleisten. Darüber hinaus obliegt es dem zuständigen persönlichen Ansprechpartner individuell ein höheres Minimum festzusetzen. Diese zeitlichen Angaben sind in der Konzepterstellung zwingend zu berücksichtigen.

Die wöchentliche Inanspruchnahme der Teilnehmer darf 40 Zeitstunden und die tägliche Inanspruchnahme der Teilnehmer darf neun Zeitstunden nicht ?berschreiten. Dabei sind Pausenzeiten in angemessenem Rahmen und unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen einzuhalten. Die Frühstückspause soll mind. 15 Minuten betragen; die Mittagspause betr?gt zumindest 30 Minuten. Bei theoretischen Modulen ist eine Pause nach jeder Doppelstunde einzuplanen und in der zeitlichen Gliederung des Konzeptes nachzuweisen.

Sollten Wegezeiten für die Teilnehmer notwendig werden, sind diese im Konzept deutlich zu machen und dürfen weder als Pausenzeiten deklariert werden, noch dürfen die Aufwendungen für die Wege als Kostenfaktor in die Abrechnung der Fahrtkosten eingehen.

B.1.4 Teilnehmerzahl

Die Teilnehmerzahlen stellen sich wie folgt dar:

Es dürfen sich nicht mehr als 20 Teilnehmer zeitgleich beim Bildungstr?ger in einer individuellen Aktivierungsmaßnahme befinden.

Die Teilnehmer werden ausschließlich durch die persönlichen Ansprechpartner vor Ort akquiriert und stammen alle aus dem Kreis der SGB II-Kunden des Vogelsbergkreises.

Sollte der Bieter zu dem Schluss kommen, dass ein Teilnehmer nicht für die Maßnahme geeignet ist, so darf die Maßnahme nur mit Zustimmung des persönlichen Ansprechpartners der KVA beendet werden.

B.1.5 Ma?nahmeort

Ma?nahmeorte sind die Städte Alsfeld und/oder Lauterbach.

Der Bieter hat spätestens zum Vertragsabschluss geeignete Räumlichkeiten an den Ma?nahmeorten nachzuweisen. Die Räumlichkeiten des Bieters müssen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein.

B.1.6 Technische und räumliche Ausstattung der Ma?nahmer?ume

Der Bieter muss an den Maßnahme-Standorten mindestens jeweils folgende Räumlichkeiten vorhalten:

- 1 Raum für Gruppentrainings mit einer Mindestgröße von 40 qm

- 1 Sozialraum

- Raum für mind. 10 PC- Arbeitsplätze mit einer Gr??e von mind. 18 qm:

Den Teilnehmern muss in jeder Phase der Maßnahme die Gelegenheit zum Erstellen von individuellen Bewerbungsunterlagen am PC gegeben werden. Hierzu müssen entsprechend vernetzte PC-Arbeitsplätze mit Internetanschluss zur Verfügung stehen.

Der Bieter soll darauf achten, dass vorhandene PC?s nur für berufsorientierende, integrationsf?rdernde und allgemeinbildende Aspekte genutzt werden.

Die Räume haben den gesetzlichen Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbSt?ttV) einschließlich der Arbeitsst?ttenrichtlinien (ASR) sowie bezüglich ihrer Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln den aktuellen Anforderungen der Praxis zu entsprechen.

Es müssen getrennte Damen- und Herrentoiletten vorhanden sein.

Bei allen Räumlichkeiten müssen der bauliche und hygienische Zustand dem ?blichen Standard entsprechen und einen ordnungsgemäßen Schulungsbetrieb ermöglichen.

Dem Auftraggeber ist vor Beginn der Maßnahme die Gelegenheit zu geben, die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen.

Darüber hinaus kann der Auftraggeber zu jedem Zeitpunkt der Maßnahme eine unangek?ndigte Prüfung der Räume und der ordnungsgemäßen Durchführung

veranlassen.

B.1.7 Anforderungen an das eingesetzte Personal

Der Bieter verpflichtet sich, überwiegend hauptberuflich festangestellte Mitarbeiter und Lehrkräfte einzusetzen und dies gegenüber dem Auftraggeber nachzuweisen.

Nebenberufliche Lehrtätigkeit (d.h. Beschäftigung innerhalb der Geringf?gigkeitsgrenze) ist von dem Bieter auszuschließen.

Bei der Angebotsangabe ist von dem Bieter die prozentuale Verteilung der zu leistenden Ma?nahmestunden auf hauptberuflich, fest angestellte Mitarbeiter und Honorarkr?fte anzugeben und während des Seminars einzuhalten.

Der Bieter verpflichtet sich, dass die Arbeitsbedingungen des Personals den arbeitsrechtlichen Anforderungen entsprechen.

Das eingesetzte Personal muss fachlich und pädagogisch geeignet sein.

Es werden mindestens 2 Vollzeitstellen erwartet.

Bei der Maßnahme sind mindestens 0,3 maximal 0,5 Stellenanteile wie folgt einzusetzen:

- abgeschlossenes Studium als Diplom-Psychologe

Die Anforderungen an den noch ausstehenden Stellenanteil sind wie folgt:

- abgeschlossenes Studium als Diplom-Pädagoge, Diplom-Sozialpädagoge oder Diplom-Sozialarbeiter oder eine vergleichbare Qualifikation und

- einschl?gige Erfahrungen in der Arbeit mit erwerbslosen Menschen

Während der gesamten Vertragslaufzeit sind sowohl eine männliche als auch eine weibliche pädagogische Fachkraft vorzuhalten.

Entsprechende Nachweise zur Qualifikation des vorgesehenen Personals sind mit dem Vordruck D.6 zur Vertragsunterzeichnung einzureichen.

Es ist eine personelle Urlaubs- und Krankheitsregelung zu treffen.

Abweichungen hiervon sind dem Auftraggeber unverzüglich und ohne Aufforderung mitzuteilen.

B.1.8 Anforderungen an die Ma?nahmegestaltung

Bei der Durchführung der Maßnahme sind unter Berücksichtigung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend der Integrationsbed?rfnisse der Teilnehmer inhaltliche Schwerpunkte zu setzen.

Durch den Teilnehmerkreis unter Umständen resultierenden Änderungen in der Unterrichtskonzeption sind vorher mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Einzelberatungen und -gespr?che können auch während des Unterrichts laufen, sofern durch die Unterrichtskonzeption sicher gestellt ist, dass die Teilnehmer in dieser Zeit nicht wesentliche Inhalte uneinholbar versäumen. Die parallele Durchführung des Unterrichts durch eine den Anforderungen entsprechende Lehrkraft für die anderen Teilnehmer muss sicher gestellt sein.

Die Teilnehmer können eine individuelle Unterstützung bei der Suche des Praktikumsstelle erwarten. Diese ist entsprechend der persönlichen Stärken und Neigungen zu suchen. Die Teilnehmer werden während des Praktikums betreut.

Begleitende Unterstützung bei der Stellensuche ist generell anzubieten. Darüber hinaus muss der Bieter sicherstellen, dass die Teilnehmer zu solchen Punkten initiativ beraten werden, die den Lernerfolg beeinträchtigen oder gefährden können.

Die in der Maßnahme angewendeten Methoden und Medien sollen einen engen Bezug zum jeweiligen Ma?nahmeziel haben und die Lernfähigkeit der Teilnehmer angemessen berücksichtigen. Die im Unterrichtskonzept angegebenen Lern- und Arbeitsmittel sind rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und in Unterricht und Unterweisung zu nutzen.

Der Auftraggeber kann bei Bedarf nähere Informationen über die geplante Methodik und Didaktik nachfordern.

Der Bieter verpflichtet sich, keine anderen als die im Angebot genannten Verfahren anzuwenden und tr?gt auch dafür Sorge, dass die Auswahl des Verfahrens, die Auswertung und Interpretation sowie die Rückmeldung an die persönlichen Ansprechpartner der SGB II-Kunden und den Auftraggeber sowie den Teilnehmern ausschließlich durch fachkundiges Personal erfolgt.

Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Pr?fungsbausteine abzulehnen und ihre Anwendung auszuschließen, falls er Bedenken bei der Umsetzung sieht.

Psychometrische Testverfahren oder Fragebögen werden nicht verlangt und werden bei der Angebotsbewertung nicht berücksichtigt. Sollten im Einzelfall psychologische Begutachtungen erforderlich werden, ist mit dem Auftraggeber eine Absprache zu treffen.

Der Bieter ist verpflichtet, den persönlichen Ansprechpartnern der KVA vollständige Bewerbungsunterlagen (auf CD-ROM) und eine Dokumentation des Ma?nahmeverlaufs zum Ende der Maßnahme oder auf Anforderung zeitnah zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber behält sich vor, Instrumente und Verfahren zur Erstellung des Kompetenzprofils und der Hilfeplanung standardisiert vorzugeben.

B.1.9 Organisatorische Angaben / Mitteilungs- und Rechenschaftspflichten

Die Ausstattung der im Konzept vorgestellten Räumlichkeiten muss den beschriebenen Mindestanforderungen entsprechen.

Darüber hinaus ist von dem Bieter ein vor Ort verantwortlicher Ansprechpartner zu benennen.

Den persönlichen Ansprechpartnern ist geeignetes Informationsmaterial in ausdruckf?higer Version (direkt nach Auftragserteilung) zur Verfügung zu stellen.

Des Weiteren müssen Informationstermine mit den persönlichen Ansprechpartnern vereinbart werden.

Die Teilnehmerinformation muss mindestens die folgenden Angaben enthalten:

- Angabe der Schulungsstätte mit Ansprechpartnern und Kommunikationsm?glichkeiten (Telefon, Fax, E-Mail etc.)

- Ma?nahmebezeichnung

- Überblick der Inhalte

- Unterrichtszeiten

- Anreisehinweise

- Überblick über Lernmittel, evtl. Arbeitskleidung und Schutzausrüstung

- Notwendigkeit von einem vierw?chigem Praktikum während der Maßnahme

Der Bieter überprüft laufend die Leistungen der Teilnehmer und informiert unverzüglich die persönlichen Ansprechpartner, wenn das Erreichen des Ma?nahmezieles gefährdet ist.

Der Bieter f?hrt eine Anwesenheitsliste.

Fehlzeiten mit wichtigem Grund können von dem Bieter bei folgenden Gründen akzeptiert werden:

- Eheschließung des Teilnehmers oder eines Kindes,

- besondere Jubiläen, Teilnahme an religiösen Festen,

- schwere Erkrankung des Lebenspartners oder eines Kindes,

- Geburt eines Kindes,

- Todesfall im engen Familienkreis,

- wichtige Beh?rdeng?nge, Öffentliche Ehrenämter,

- wichtige Fortbildungen.

Darüber hinaus zählen eigene Erkrankungen des Teilnehmers zu den wichtigen Fehlzeiten, die am ersten Tag mit der Vorlage der Arbeitsunf?higkeitserkl?rung bescheinigt werden müssen.

Jede Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist unverzüglich an den persönlichen Ansprechpartner des Teilnehmers weiterzuleiten.

SGB II-Kunden haben über die o. g. Gründe hinaus keinen Rechtsanspruch auf Urlaubszeiten.

Der Bieter verpflichtet sich

- für jeden Teilnehmer die Häufigkeit und Wertigkeit der Kontakte zum ersten Arbeitsmarkt (Anzahl der Bewerbungen u. Vorstellungsgespr?che) gegenüber dem Auftraggeber bzw. den persönlichen Ansprechpartnern zu dokumentieren,

- dafür zu sorgen, dass mit den Akteuren vor Ort (persönliche Ansprechpartner der SGB II-Kunden) sog. Fallkonferenzen einberufen werden, in denen die weiteren Integrationsbem?hungen vereinbart werden.

Diese Fallkonferenz findet zum Abschluss der Maßnahme statt. An der Fallkonferenz nehmen der Ma?nahmetr?ger, der Teilnehmer sowie der zuständige persönliche Ansprechpartner der KVA teil. Das Gespräch wird seitens des Ma?nahmetr?gers organisiert und findet innerhalb der Ma?nahmedauer statt. Das Gespräch und dessen Inhalt werden durch en Ma?nahmetr?ger dokumentiert.

Der Bieter hat dabei sicher zu stellen, dass die datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden.

Eine fehlende Mitwirkung der Teilnehmer ist dem zuständigen persönlichen Ansprechpartner unverzüglich mitzuteilen, die dann in Abstimmung mit dem Bieter über das weitere Vorgehen entscheiden.

Die Teilnehmer sind darüber zu informieren, dass für die Arbeitsvermittlung oder die Gewährung von Leistungen notwendige Mitteilungen im erforderlichen Umfang an den Auftraggeber weitergeleitet werden. Den Teilnehmer ist ? auf deren Verlangen - Einsicht in alle sie betreffenden Unterlagen zu gewähren.

Der Bieter fügt dem Angebot eine Teilnahmebescheinigung bei, aus der der Inhalt und der Umfang des Bildungsseminars hervorgeht und die den Teilnehmern zum Ende des Lehrgangs ausgehändigt wird.

Die Teilnahmebescheinigung ist in anspruchsvoller Form zu erstellen und mit Stempel und Unterschrift zu versehen.

Bei der Erhebung von persönlichen und berufsrelevanten Daten zur Feststellung der Eignung hat jeder Teilnehmer Anspruch darauf, dass diese Daten ausschließlich in Einzelgespr?chen erhoben werden.

Der Bieter verpflichtet sich, von den Teilnehmern die Einwilligung zur Befragung im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen sowie zur Erhebung und elektronischen Vorhaltung von personenbezogenen Daten schriftlich einzuholen.

B.1.10 Regionale Arbeitsmarktkenntnis und Vernetzung

Für die Erfüllung der ausgeschriebenen Leistungen ist es erforderlich, dass der Bieter fundierte Kenntnisse von Lage und Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes des Vogelsbergkreises besitzt. Hierzu gehören insbesondere Kenntnisse aktueller arbeitsmarktrelevanter Daten und deren Auswirkung auf die Integrations-möglichkeiten der Ma?nahmeteilnehmer.

Der Bieter hat darzulegen, mit welcher Methodik er sich diese Kenntnisse beschafft und auf welche Informationsquellen er zurückgreift. Darüber hinaus, soll der Bieter seine Vernetzung zu den weiteren Akteuren in seiner Region darstellen.

B.1.11 Vergütung

Grundlage für die Abrechnung ist der für die Maßnahme vereinbarte Festpreis (Vergütung). Die Vergütung wird für folgende Staffelungen vereinbart: 0 bis 5 Teilnehmer, 6 bis 8 Teilnehmer sowie 9 bzw. 10 Teilnehmer je Maßnahme. Die Vergütung umfasst alle im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der Maßnahme entstehenden notwendigen Kosten.

In der Vergütung sind insbesondere enthalten:

- die Lehrgangskosten (Personal- und Sachkosten)

- Kosten für erforderliche Lernmittel, u. U. Arbeitskleidung, notwendige Eignungsfeststellungen, ärztliche Untersuchungen, Kosten für die Bewerbungsunterlagen und deren Versand

- Kosten, für die Initiierung und Betreuung der vorgesehenen Praktika

Die Zahlung der Vergütung erfolgt durch den Auftraggeber monatlich nachträglich.

Zur Veranlassung der Zahlung ist es notwendig, dass dem Auftraggeber eine personenbezogene Rechnung gestellt wird.

In den Ma?nahmekosten sind nicht enthalten und folglich nicht mit zu kalkulieren:

- Fahrtkosten der Teilnehmer

Die Fahrtkosten beantragt der Ma?nahmenteilnehmer direkt bei dem zuständigen persönlichen Ansprechpartner.

B.1.12 Qualitätsmanagement, Evaluation und Controlling

Der Auftraggeber hat sich mit der Rahmenkonzeption das Ziel gesetzt, die Arbeits-losigkeit deutlich zu senken.

Daher räumt der Auftraggeber der Qualitätssicherung beim Einsatz arbeitsmarkt-politischer Instrumente einen hohen Stellenwert ein.

Damit dieses Ziel mittelfristig und nachhaltig erreicht wird, baut der Auftraggeber ein Controllingsystem auf, das auch als Grundlage für weitere arbeitsmarktpolitische Schritte und Auftragsvergaben mitentscheidend ist.

Die Qualitätssicherung einschließlich der Evaluation wird direkt vom Auftraggeber oder beauftragten Dritten (Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Zertifizierungsstellen, Unternehmensberatungen etc.) durchgeführt.

Der Bieter verpflichtet sich, dem Auftraggeber oder den beauftragten Dritten die erforderlichen Unterlagen und Auskünfte für die Durchführung einer wissenschaftlichen Standards genügenden Qualitätssicherung zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen bzw. zu erteilen, sofern datenschutzrechtliche Belange dem nicht entgegenstehen.

Vertreterinnen bzw. Vertreter des Auftraggebers bzw. von diesem beauftragte Dritte können jederzeit die für die Leistungserstellung genutzten Räume in Augenschein nehmen.

Der Bieter erklärt sich grundsätzlich zur Mitarbeit am Controlling bereit und stellt dem Auftraggeber erforderliche Informationen rechtzeitig zur Verfügung.

B.2 Modulbeschreibung

Aktivierungshilfe ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige?

Bitte bearbeiten Sie die genannten Unterpunkte in der angegebenen Reihenfolge

und stellen Sie Ihre weitergehenden Vorstellungen für die zielorientierte

Bildungsarbeit vor.

WICHTIG!

Bitte halten Sie sich bei der Beschreibung der Ma?nahmeninhalte unter B.2.1 an die

Reihenfolge der folgenden Module und deren Unterpunkte. Es ist für eine schnelle

Bearbeitung des Angebotes zwingend erforderlich, dass Sie zu jedem Unterpunkt in

der hier dargestellten Reihenfolge Ihre Konzeption (inhaltlich und methodisch)

vorstellen.

B.2.1 Inhalte

P: Profiling

a. Entwicklung eines verwertbaren Kompetenzprofils für die persönlichen Ansprechpartner

b. Klärung der Eignung und der Motivation

IB: Individualberatung

a. Entwicklungsf?rdernde Beratung

b. Aufbau und Stärkung persönlicher Handlungskompetenz

c. Entwicklung von Handlungs- und Leitzielen für die Teilnehmer im Rahmen der Erstellung eines individuellen F?rderplans in Abstimmung den persönlichen Ansprechpartnern

PS: Persönliche Stabilisierung

a. Einzelfallhilfe

b. Krisenmanagement

c. Organisation von Hilfeleistungen in Absprache mit den persönlichen Ansprechpartnern

BO: Berufliche Orientierung

a. Klärung der realen Arbeitsfähigkeit

b. Vermittlung einer realistischen beruflichen Perspektivplanung

c. Individuelle Unterstützung im Bewerbungsprozess

UMG: Umgang mit Geld

SN: Systematische Netzwerkarbeit

a. Vernetzung zu relevanten Einrichtungen und Beratungsstellen

b. Orientierungshilfen für die Teilnehmer innerhalb der aktuellen Förder- und Bildungsangebote

BOA: Bedarfsorientiertes Angebot

a. (Klein-) Gruppentraining mit sozialp?dagogischer Unterstützung

b. Sozialp?dagogisch begleitete Beschäftigungsmöglichkeiten

c. Kooperation mit Betrieben (vgl. auch Modul RAN)

RAN: Regionale Arbeitsmarktkenntnis und Netzwerkarbeit unter Berücksichtigung des Punktes B.1.10 und B.2.2

D: Dokumentation

a. Regelmäßige Aktualisierung und Weiterentwicklung eines individuellen F?rderplans mit folgenden Anforderungen:

1) Festlegung von ?Zielen? in Zusammenarbeit mit dem Teilnehmer

2) Regelmäßige Dokumentation der Arbeitsschritte

3) Aussagef?higes Kompetenzprofil

4) Aussagef?hige Handlungsempfehlung zum Abschluss der Maßnahme

b. Regelmäßige Zusammenarbeit / (Daten-)Austausch mit den persönlichen Ansprechpartnern (mindestens alle 4 Wochen; Fehlzeiten von Teilnehmern sind der zuweisenden Stelle jedoch umgehend mitzuteilen)

c. Der Bieter dokumentiert den täglichen Ma?nahmeverlauf, alle Beratungen sowohl inhaltlich als auch zeitlich sowie die Fehlzeiten in Form einer Anwesenheitsliste.

B.2.2 Netzwerkarbeit

Der Auftraggeber legt zudem besonderen Wert auf eine vernetzte Bildungsarbeit, die insbesondere die Zusammenarbeit mit den persönlichen Ansprechpartnern der SGB II-Kunden umfasst.

Zur Durchführung dieser Netzwerkarbeit ist den persönlichen Ansprechpartnern zum Ende der Schulung der dokumentierte Ma?nahmeverlauf, aus dem die Angebote des Bieters an den Teilnehmer und Mitwirkung und Entwicklung des Teilnehmers hervorgehen, zu übergeben.

B.3 Vorzulegende Unterlagen

Die Nutzung eines Ma?nahmeverlaufplans gemäß den Vorgaben des Auftraggebers - Vordruck Teil G ? ist verpflichtend. Gleichzeitig stellt der persönliche Ansprechpartner dem Bieter bei Zuweisung eines Teilnehmers ein Übergabeprotokoll unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Belange gemäß den Vorgaben des Antragsstellers zur Verfügung.

Für die erfolgreiche Durchführung der Maßnahme ist der Ma?nahmeverlauf für jeden Teilnehmer zu dokumentieren. Der Bieter wird aufgefordert eine ad?quate Dokumentationsvorlage für einen individuellen F?rderplan sowie eine Teilnahme-bescheinigung dem Angebot beizufügen.

Die Ma?nahmeverlaufsdokumentation und der F?rderplan sind dem zuständigen persönlichen Ansprechpartner beim Ausscheiden aus der Maßnahme zu überstellen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Dokumentationsvorlagen und Profilingverfahren standardisiert vorzugeben.

Die Teilnehmer haben nach Abschluss der Maßnahme einen Anspruch auf eine Teilnahmebescheinigung, die den Inhalt, Umfang und die Zielsetzung der Maßnahme widerspiegelt.

B.4 Prüfung und Wertung der Angebote

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus der Qualität des mit dem Angebot eingereichten Unterrichtskonzepts und dem angebotenen Preis.

Die Auswahl des Auftragnehmers erfolgt nach Bewertung der Angebote, wobei diese in vier Wertungsstufen unterteilt wird.

Die erste Stufe beinhaltet die Formale Prüfung.

Hier wird z. B. das Vorhandensein aller wesentlichen Unterlagen, Preisangaben und Unterschriften geprüft. Formal nicht korrekte Unterlagen werden von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.

Die zweite Wertungsstufe beinhaltet die Eignungsprüfung

Mit der Eignungsprüfung wird die zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen notwendige Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bieters geprüft. Das Ergebnis dieser Prüfung ergibt die Aussage, ob ein Bieter geeignet ist oder nicht. Hier werden keine Wertungspunkte vergeben. Es gibt keine mehr oder keine weniger geeigneten Bieter.

Die in den Verdingungsunterlagen formulierten ?Muss-Kriterien" (z. B. Mindest-anforderungen in den Modulbeschreibungen) sind von dem Bieter auf jeden Fall zu erfüllen.

Fachkunde hat der Bieter, wenn er Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten nachweist, die für die Ausführung der zur vergebenden Leistung erforderlich sind.

Leistungsfähigkeit liegt vor, wenn der Bieter über das zur fach- und fristgerechten Ausführung erforderliche Personal und Gerät verfügt und in der Lage ist, seine Verbindlichkeiten zu erfüllen.

Zuverlässigkeit liegt vor, wenn der Bieter seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachgekommen ist und auf Grund der Erfüllung früherer Verträge eine einwandfreie Ausführung einschließlich der Gewährleistung erwarten lässt.

Die dritte Wertungsstufe beinhaltet die Prüfung der Angemessenheit der Preise

In der 3. Stufe wird eine Prüfung der Angemessenheit der Preise durchgeführt. Wenn eine solche Prüfung der Preise ergibt, dass ein Missverhältnis zwischen Preis und Leistung anzunehmen ist, dann wird das betreffende Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Leistungen dürfen nur zu angemessenen Preisen vergeben werden. Als angemessen ist ein Preis anzusehen, der eine einwandfreie Leistung und ggf. Gewährleistung bei wirtschaftlicher und sparsamer Verwendung der Mittel erwarten lässt.

Die vierte Wertungsstufe beinhaltet die Wirtschaftlichkeitsprüfung

In dieser Wertungsstufe werden die Angebote hinsichtlich der Leistung und des Preises anhand der vorab erstellten Bewertungsmatrix beurteilt. Zunächst werden in diesem Schritt die angebotenen Leistungen vergleichend unter Zuhilfenahme des vorab erstellten Bewertungsschemas beurteilt. Dabei werden je Kriterium die Angebote geprüft und bepunktet. Die vergebenen Punkte werden mit den festgelegten Gewichtungspunkten multipliziert. Die Ergebnisse werden addiert und ergeben je Angebot entsprechende Leistungspunkte. (In der nachfolgenden Bewertungsmatrix (B.4.2.4) wird zur besseren Übersichtlichkeit die prozentuale Verteilung, die sich aus der oben beschriebenen Berechung ergeben, dargestellt.)

Danach wird das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt, welches den entscheidenden

Anhaltspunkt zur Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebots liefert.

B.4.1 Berechnungsbeispiel

Im Schritt 1 wird die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt:

Z = L : P x 100

Z = Kennzahl für Leistungs-Preis-Verhältnis

L = Gesamtsumme der Leistungspunkte

P = Gesamtpreis (Euro)

Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen.

Im Schritt 2 wird ein Wert als Korridor aus der Kennzahl des führenden Angebotes und einer weiteren Kennzahl, die sich aus der Kennzahl des führenden Angebotes minus 5 % ergibt, ermittelt.

Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen.

Im Schritt 3 werden alle Angebote ermittelt, die innerhalb des Kennzahlkorridors liegen (inklusive der Randwerte). Diese Angebote werden zunächst als gleichwertig betrachtet.

Entscheidungskriterium innerhalb dieser Gruppe ist die höchste Leistungspunktzahl

bei den Wertungskriterien

Der nach dieser Vorgehensweise wirtschaftlichste Bieter erhält den Zuschlag.

Bei identischen Leistungspunktzahlen greift das preisgünstigere Angebot.

B.4.2 Beispielbewertung und Kontrollbogen

B.4.2.1 Stufe 1: Formale Prüfung

Bewertung: Formal ? Ausschlusskriterien

(sind alle Punkte mit Ja beantwortet ist kein zwingender Ausschlussgrund gegeben und der Bieter für die weitere Prüfung zugelassen)

Ja Nein

Verschlossener korrekt adressierter Umschlag 0 0

Fristen eingehalten 0 0

Angebot vollständig 0 0

Wenn Bietergemeinschaft, ist der Bieter nur einmal vertreten? 0 0

Bemerkung: Der Bieter wird von der Wertung ausgeschlossen, da

B.4.2.2 Stufe 2: Eignungsprüfung

Bewertung: Eignungsprüfung

Mindestanforderungspr?fung ? Ausschlusskriterien

(sind alle Punkte mit Ja beantwortet ist die Eignungsprüfung abgeschlossen und der Bieter grundsätzlich geeignet)

Vordrucke/Bescheinigungen korrekt vorhanden, Angaben vollständig, nachvollziehbar,

Ja Nein

D.1 0 0

D.2 0 0

D.3 0 0

D.4 0 0

D.5 0 0

D.6 0 0

E. Preisblatt 0 0

Unbedenklichkeitsbescheinigung der Bietergemeinschaft 0 0

Bescheinigung in Steuersachen 0 0

Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse(n) 0 0

Vollkostenkalkulation 0 0

Vorlagen beigefügt und korrekt

Gemäß B.3.

Individueller F?rderplan 0 0

Teilnahmebescheinigungen 0 0

Bemerkung: Der Bieter hat die generelle Eignungsprüfung nicht bestanden, da

B.4.2.3 Stufe 3: Prüfung der Angemessenheit der Preise

Bewertung: Verh?ltnispr?fung

Ein offenbares Missverhältnis von Preis und Leistung kann vorliegen, wenn ein Angebot deutlich vom Durchschnittsangebot abweicht und daher sofort ins Auge fällt. Hinzukommen müssen Anhaltspunkte dafür, dass z.B. der Niedrigpreis wettbewerblich nicht begründet ist.

Weiterhin wird geprüft ob die Gefahr besteht, dass der Bieter wegen des niedrigen Preise bei der Auftragserf?llung in Insolvenz fallen könnte oder ihm ähnliche Schwierigkeiten drohen.

In diesem Fall erfolgt eine Einzelfallpr?fung mit Einzelpostenangabe und Kalkulationspr?fung.

Das Ergebnis der Einzelfallpr?fung kann den Ausschluss des Bieters nach sich ziehen.

Bemerkung: Ein offenbares Missverhältnis von Preis und Leistung liegen vor. Weitere Schritte sind

Entscheidung: Der Bieter wird von der weiteren Prüfung ausgeschlossen, da

B.4.2.4 Stufe 4: Wirtschaftlichkeitsprüfung

Bewertung: Rahmenbedingungen, Inhalt

Laufende Nummer des Wertungskriteriums

Wertungskriterium Gewichtung

(aufsteigend nach der inhaltlichen Wichtigkeit des jeweiligen Wertungskriteriums) Punkte

(0-3)* Bewertung** Anbieter A Bewertung Anbieter B Bewertung Anbieter C Bewertung Anbieter D Bewertung Anbieter E Bewertung Anbieter F

1 Zeitliche Angaben

(Anwesenheitsstunden / Beratungsumfang)

1

2 Seminarort und Ausstattung

(Raumanforderungen)

2

3 Mitarbeiter - MA

(Anforderung an das Personal)

1

4 Profiling

(Entwicklung eines verwertbaren Kompetenzprofils für die persönlichen Ansprechpartner / Klärung der Eignung und der Motivation) 13

5 Individualberatung ? IB

Entwicklungsf?rdernde Beratung / Aufbau und Stärkung persönlicher Handlungskompetenz / Entwicklung von Handlungs- und Leitzielen für den Teilnehmer im Rahmen der Erstellung eines individuellen F?rderplans in Abstimmung mit dem persönlichen Ansprechpartner) 21

6 Persönliche Stabilisierung ? PS

(Einzelfallhilfe / Krisenmanagement / Organisation von Hilfeleistungen in Abstimmung mit dem persönlichen Ansprechpartner) 14

7 Berufliche Orientierung - BO

(Klärung der realen Arbeitsfähigkeit / Vermittlung einer realistischen beruflichen Perspektivplanung / Unterstützung im Bewerberprozess) 14

8 Umgang mit Geld ? UMG

3

9 Systematische Netzwerkarbeit ? SN

(Vernetzung zu relevanten Einrichtungen und Beratungsstellen / Orientierungshilfen für die Teilnehmer außerhalb der aktuellen Förder- und Bildungsangebote) 8

10 Bedarfsorientiertes Angebot ? BO

((Klein-)Gruppentraining mit soz.-p?d. Unerst?tzung / Soz.-p?d. Begleitete Beschäftigungsmöglichkeiten / Kooperation mit Betrieben) 12

11 Regionale Arbeitsmarktkenntnisse und Netzwerkarbeit ? RAN

5

12 Dokumentation ? D

F?rderplan / Regelmäßige Zusammenarbeit u. Austausch mit dem persönlichen Ansprechpartner) 6

Summe Bewertung gesamt:

100

* =Die Punkte sind aufsteigend nach der Deckung der Bieteranforderungen hierarchisch (0=entspricht nicht den Anforderungen des Auftraggebers, 1=entspricht bedingt den Anforderungen des Auftragebers, 2=entspricht den Anforderungen des Auftraggebers, 3=entspricht den Anforderungen des Auftraggebers und beinhaltet dar?berhinausgehende, besonders der Zielerreichung dienliche Inhalte)

**= Gewichtung x Punkte

Anmerkung zur Bewertung der Module: die inhaltliche Ausgestaltung der Module und ihrer Unterpunkte wird stets im Gesamtkontext und der Berücksichtigung der Zielsetzungen und der Zielgruppe der Aktivierungshilfe ?Werkakademie? bewertet.

*Anmerkung zur Bewertung der Module: die inhaltliche Ausgestaltung der Module und ihrer Unterpunkte wird stets im Gesamtkontext und der Berücksichtigung der Zielsetzungen und der Zielgruppe der Aktivierungshilfe ?Werkakademie? bewertet.

Teil C. Besondere Vertragsbestimmungen (Vertrag)

Vogelsbergkreis

Amt für Soziale Sicherung

- Kommunale Vermittlungsagentur -

Vertrag

über die Konzeption und Durchführung der

Aktivierungshilfe ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige? nach ? 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. ? 46SGB III

in ________

Auf der Grundlage der Ausschreibung der Aktivierungshilfe ?Werkakademie?

nach ? 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. ? 46 SGB III

wird zwischen dem

Vogelsbergkreis

Der Kreisausschuss

Goldhelg 20

36341 Lauterbach

- nachstehend als Auftraggeber bezeichnet -

und der

Firma

- nachstehend als Auftragnehmer bezeichnet -

folgender Vertrag geschlossen:

? 1 Vertragsgegenstand

(1) Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer die Konzeption und Durchführung der Aktivierungshilfe ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige? im Sinne des ? 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. ? 46 SGB III am Standort ____________ gemäß der Ausschreibung nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Vertrages (nachfolgend Maßnahme genannt).

(2) Produktive und zugleich wertsteigernde Arbeiten dürfen im Rahmen der Maßnahme nur mit Zustimmung des Auftraggebers verrichtet werden. Einnahmen aus diesen Arbeiten sind dem Auftraggeber bekannt zu geben und mindern die vereinbarten Ma?nahmekosten.

? 2 Vertragsbestandteile

Als Vertragsbestandteile gelten in der nachstehenden Reihenfolge

1. die Bestimmungen dieses Vertrages,

2. die Leistungsbeschreibung,

3. die Bestimmungen der Vergabeunterlagen einschließlich Anlagen,

4. das Angebot des Auftragnehmers auf der Grundlage der Vergabeunterlagen,

5. die ?Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen"

(VOL/B),

6. die gesetzlichen Bestimmungen.

Bei Lücken gilt das in der Reihenfolge nachrangig vereinbarte.

? 3 Ausführungszeit

(1) Die Maßnahme beginnt am 01.06.2010 und endet am 31.05.2011. Diese Termine sind Vertragsfristen.

(2) Der angegebene Ma?nahmebeginn kann zeitlich verschoben werden, wenn Auftraggeber und Auftragnehmer eine Verschiebung einvernehmlich vereinbaren. Die Verschiebung ist vom Auftraggeber und Auftragnehmer schriftlich zu bestätigen.

? 4 Ausführung der Leistung

(1) Der Auftragnehmer hat die Leistungen nach Maßgabe der Vertragsgrundlagen zu erbringen. Insbesondere verpflichtet er sich, den Teilnehmern die im Unterrichtskonzept aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln und den vorgesehenen Ma?nahmeablauf einzuhalten. Die dem Angebot zugrunde liegende räumliche, technische und personelle Ausstattung ist im erforderlichen Umfang termingerecht von dem Auftragnehmer vorzuhalten.

(2) Der Auftraggeber hat das Recht, den Ma?nahmeablauf und das Einhalten der Ma?nahmekonzeption sowie die Beachtung des Datenschutzes durch unangemeldete Prüfungen zu überwachen (siehe auch ? 12 Datenschutz).

(3) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, vom Auftraggeber festgestellte Mängel in räumlicher, technischer und personeller Ausstattung und in der Ausführung der Leistung innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist zu beseitigen. Dies gilt insbesondere auch für einen vom Auftraggeber vor Beginn oder während der Maßnahme geforderten Austausch von Lehrkräften, der aus wichtigem Grund, insbesondere aufgrund mangelnder persönlicher, pädagogischer oder fachlicher Eignung gefordert werden kann.

(4) Der Auftragnehmer hat dafür zu sorgen, dass jederzeit ein bevollmächtigter Vertreter dem Auftraggeber zur Verfügung steht. Der Vertreter ist dem Auftraggeber vor Erbringung der Leistung schriftlich zu benennen. Der Auftraggeber ist berechtigt, einen Vertreter abzulehnen.

? 5 Änderungen der Leistung

(1) Der Auftraggeber kann nach Vertragsschluss Änderungen in Art und Umfang der Leistung verlangen.

(2) Hat Der Auftragnehmer Bedenken gegen die Leistungs?nderung, so hat er sie dem Auftraggeber unverzüglich und nachvollziehbar begründet schriftlich mitzuteilen.

(3) Wird eine im Vertrag nicht vorgesehene Leistung durch den Auftraggeber angeordnet, so hat Der Auftragnehmer einen Anspruch auf zusätzliche Vergütung. Er muss jedoch den Anspruch dem Auftraggeber schriftlich ankündigen und nach Grund und Höhe darlegen, bevor er mit der Ausführung der Leistungen beginnt. Bei Entfall von Leistungen durch Anordnungen des Auftraggebers mindert sich die Vergütung des Auftragnehmers entsprechend.

(4) Werden durch Anordnungen des Auftraggebers die Grundlagen des Preises für die im Vertrag vorgesehene Leistung geändert, so ist ein neuer Preis unter Berücksichtigung der Mehr- und Minderkosten zu vereinbaren. Die Mehr- bzw. Minderkosten sind auf der Grundlage der Kalkulation des Auftragnehmers oder - nach Wahl des Auftraggebers ? durch die Ermittlung des marktüblichen Preises unter Einholung von drei Vergleichsangeboten zu ermitteln. Der Auftragnehmer muss einen Anspruch auf Mehrkosten schriftlich ankündigen, bevor er mit der Ausführung der Leistungen beginnt.

(5) Anordnungen, Beauftragungen und Vereinbarungen sind nur wirksam, wenn sie durch den Auftraggeber oder dessen schriftlich ausdrücklich bevollmächtigten Vertreter ausgesprochen werden.

? 6 Rechnung

(1) Der Auftragnehmer hat seine Leistung monatlich nachprüfbar entsprechend den Positionen lt. Leistungsbeschreibung abzurechnen. Die Kosten sind in der Rechnung für jeden Teilnehmer individuell aufzuführen.

(2) Rechnungsbetr?ge, die für geänderte oder zusätzliche Leistungen zu zahlen sind, müssen von den ?brigen getrennt aufgeführt und besonders kenntlich gemacht werden.

(3) Die Rechnungen sind unter Beachtung der steuerlichen Vorgaben mit dem Vertragspreis ohne Umsatzsteuer (Nettopreise) aufzustellen; der Umsatzsteuerbetrag ist nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften gegebenenfalls am Schluss der Rechnung einzusetzen. In jeder Rechnung sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen und bereits erhaltene Zahlungen mit gesondertem Ausweis der darin enthaltenen Umsatzsteuerbetr?ge anzugeben.

? 7 Zahlung

(1) Die Leistungen des Auftragnehmers sind nach dem in Teil E einzuf?genden Preisblatt zu vergüten. Die vereinbarten Preise sind Festpreise. Mit der Vergütung sind alle vertraglich geschuldeten Leistungen abgegolten.

(2) Der Auftragnehmer stellt dem Auftragnehmer monatlich nachträglich alle zur Abrechnung fälligen Forderungen in Rechnung.

(3) Die Abrechnung der Fahrtkosten nehmen die Ma?nahmenteilnehmer direkt mit dem persönlichen Ansprechpartner vor.

(4) Der Zahlungsanspruch ist 15 Tage nach Abnahme und Vorlage einer pr?fbaren Rechnung f?llig.

(5) Bei R?ckforderungen des Auftraggebers aus ?berzahlungen kann sich der Auftragnehmer nicht auf den Wegfall der Bereicherung berufen.

(6) Im Falle einer Überzahlung hat der Auftragnehmer den Betrag vom Zeitpunkt der Kenntnisnahme an mit von 5 Prozentpunkten für das Jahr zu verzinsen.

? 8 Vertragsstrafe

(1) Bei schuldhafter Überschreitung der Vertragsfrist gemäß ? 3 dieses Vertrages hat der Auftragnehmer für jede vollendete Woche einen Betrag in Höhe von 0,5 % vom Wert desjenigen Teils der Leistung zu zahlen, der nicht genutzt werden kann. Der Betrag ist sofort f?llig.

(2) Insgesamt werden die Vertragsstrafen aus der Überschreitung von Vertragsfristen auf maximal 8 % desjenigen Teils der Leistung beschränkt, der nicht genutzt werden kann.

(3) Die Geltendmachung weiterer Ansprüche wegen schuldhafter Überschreitung von Vertragsfristen und anderer Termine bleibt unberührt. Die Vertragsstrafe wird jedoch auf Schadensersatzansprüche wegen des gleichen Vertragsversto?es angerechnet.

(4) Eine verwirkte Vertragsstrafe kann bis zur Schlusszahlung geltend gemacht und insbesondere von der Schlusszahlung abgezogen werden. Vertragsstrafen für Zwischentermine können von Abschlagszahlungen abgezogen werden.

(5) Der Anspruch des Auftraggebers auf Ersatz des über die Vertragsstrafen hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

(6) Die Vertragsstrafe gilt auch für während der Leistungsausf?hrung neu vereinbarte Vertragstermine.

? 9 Scientology-Ausschluss

(1) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dass weder er noch seine Beschäftigten bei der Erfüllung der Beauftragung die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden bzw. verbreiten.

(2) Bei einem Verstoß gegen Abs. 1 ist der Auftraggeber jederzeit berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt.

? 10 Datenschutz

(1) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die datenschutzrechtlichen Bestimmungen einzuhalten und dem Auftraggeber und den übergeordneten Kontrollgremien, sowie dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz alle zur Qualitätsprüfung und Überwachung des Datenschutzes erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Einsicht in alle die Maßnahme betreffenden Unterlagen zu gewähren und während der Geschäfts- und Unterrichtszeit den Zutritt zu Grundstücken, Geschäfts- und Unterrichtsräumen zu gestatten. Personenbezogene Daten sind regelmäßig zu sichern. Soweit dies für die Überwachung des Datenschutzes erforderlich ist, verpflichtet sich der Auftragnehmer ferner, den in Satz 1 genannten Stellen die Einsichtnahme in geschäftliche Unterlagen sowie die gespeicherten Sozialdaten und Datenverarbeitungsprogramme zu gestatten.

(2) Der Auftragnehmer darf vom Auftraggeber und seinen Bevollmächtigten übermittelte personenbezogene Daten der Bewerber nur zu den in diesem Vertrag genannten Zwecken verarbeiten und nutzen (? 78 Abs. 1 Satz 1 SGB X). Eine darüber hinaus gehende Weitergabe von personenbezogenen Daten ist nicht zulässig.

(3) Der Auftragnehmer stellt sicher, dass die personenbezogenen Daten der Teilnehmer nur denjenigen Mitarbeitern zugänglich sind, die mit der Durchführung von Maßnahmen der Eignungsfeststellung und Trainingsmaßnahmen betraut sind. Der Auftragnehmer sichert zu, dass diese Mitarbeiter mit den maßgebenden Bestimmungen des Datenschutzes vertraut gemacht und entsprechend verpflichtet werden (? 5 des Bundesdatenschutzgesetzes).

(4) Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass der Auftraggeber jederzeit berechtigt ist, die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften zu kontrollieren.

(5) Zuwiderhandlungen gegen diese Vertragspflichten berechtigen den Auftraggeber zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund gemäß ? 17 dieses Vertrages.

? 11 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Vor Veröffentlichungen sowie vor Abgabe bestimmter Informationen und Berichte an Dritte ist die Zustimmung des Auftraggebers einzuholen. Der Auftragnehmer hat darauf hinzuweisen, dass die Maßnahme aus Mitteln des Auftraggebers finanziert wird.

? 12 Kündigung

(1) Der Auftragnehmer und der Auftraggeber sind berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, bei einer schweren Leistungsst?rung (Kündigungsrecht für Auftraggeber und Auftragnehmer)

- Ausschlussgr?nden im Sinne von ? 7 Nr. 5c bis e VOL/A (Kündigungsrecht für den Auftraggeber), insbesondere bei Unzuverlässigkeit von Unternehmen wegen einer nachweislichen schweren Verfehlung (z.B. Vorteilsgewährung ? 333 StGB, Bestechung ? 334 StGB)

- nicht ordnungsgemäßer Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Kündigungsrecht für den Auftraggeber)

- Abgabe vorsätzlich unzutreffender Erklärungen in Bezug auf Zuverlässigkeit sowie Fachkunde und Leistungsfähigkeit (Kündigungsrecht für den Auftraggeber)

- Eröffnung des Insolvenzverfahren über das Vermögen der anderen Vertragspartei oder wenn die Eröffnung des Insolvenzverfahren mangels Masse abgelehnt wurde (Kündigungsrecht für Auftraggeber)

- schwerwiegenden und schuldhaften Verst??en des Auftragnehmers gegen Bestimmungen des GWB (Kündigungsrecht des Auftraggebers)

- einer Verletzung von Bestimmungen dieses Vertrages, denen der Auftragnehmer trotz Aufforderung und Fristsetzung nicht unverzüglich abhilft (Kündigungsrecht für Auftraggeber)

- das Projekt, für das die Leistungen zu erbringen waren, nicht oder nicht in angemessener Zeit zur Ausführung gelangt oder Fördermittel nicht oder nicht rechtzeitig bewilligt werden (Kündigungsrecht für den Auftraggeber)

(2) Im Falle der Kündigung aus wichtigem Grund ist die erbrachte Leistung nach den Vertragspreisen abzurechnen. Die nicht erbrachte Leistung wird nicht vergütet. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers bleiben vorbehalten.

(3) Im ?brigen gelten für Rücktritt und Kündigung die Bestimmungen der VOL/B.

? 13 Haftung und Versicherung

(1) Der Auftragnehmer stellt den Auftraggeber von einer Haftung gegenüber Dritten, die durch eine nicht vertragsgemäße Leistung des Auftragnehmers verursacht worden ist, frei.

(2) Der Auftragnehmer hat für eine ausreichende Unfallversicherung der Teilnehmer Sorge zu tragen und deren Abschluss dem Auftraggeber gegenüber vorzuweisen.

? 14 Abtretung

(1) Der Auftragnehmer darf Forderungen aus dem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers abtreten.

(2) Eine mit Zustimmung des Auftraggebers vorgenommene Abtretung wirkt gegenüber diesem erst, wenn sie ihm von dem Auftragnehmer und vom neuen Gläubiger unter genauer Bezeichnung und Vorlage der Abtretungsvereinbarung schriftlich angezeigt worden ist.

? 15 Aufrechnung

Die Aufrechnung mit Forderungen gegen den Auftraggeber ist ausgeschlossen, soweit diese nicht unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

? 16 Mitwirkung bei Evaluation über Erfolg der Maßnahme

(1) Der Auftragnehmer hat alles zu tun und nicht zu unterlassen, um dem Auftraggeber die Evaluation gemäß Ziffer B.1.12 der Vergabeunterlagen zu ermöglichen. Die erforderlichen Angebote hat der Auftragnehmer unverzüglich ? auch noch nach Vertragsbeendigung ? zu tätigen.

(2) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, von den Teilnehmer die Einwilligung zur Befragung im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen sowie zur Erhebung und elektronischen Vorhaltung von personenbezogenen Daten schriftlich einzuholen.

? 17 Qualitätssicherung durch den Auftraggeber bzw. dessen Beauftragte

(1) Mitwirkungsrechte und -pflichten der Teilnehmer

- Die Teilnehmer werden mit der Eingliederungsvereinbarung zur Teilnahme verpflichtet. Der Auftragnehmer verpflichtet sich gegenüber dem Auftraggeber, entsprechende Anwesenheits- und Fehlzeiten in geeigneter Weise zu dokumentieren und dem Auftragnehmer die entsprechenden Nachweise in vierw?chigen Abständen mitzuteilen.

- Nicht entschuldigte Fehlzeiten sowie sonstige in der Person des Teilnehmers liegende Besonderheiten sind dem persönlichen Ansprechpartner unverzüglich mitzuteilen.

(2) Qualitätssicherung durch den Auftraggeber bzw. dessen Beauftragte

- Der Auftragnehmer dokumentiert die Entwicklungen jedes Kunden in geeigneter Form und stellt dies den persönlichen Ansprechpartnern jederzeit zur Verfügung.

- Die Nutzung des Ma?nahmeverlaufplans gemäß den Vorgaben des Auftraggebers ist verpflichtend. Die Ma?nahmeverlaufsdokumentation ist dem zuständigen persönlichen Ansprechpartner im Anschluss an die Maßnahme oder auf Anforderung zu überstellen.

- Der Auftraggeber behält sich vor, Dokumentationsvorlagen und Profilingverfahren standardisiert vorzugeben.

- Die Qualitätssicherung einschließlich der Evaluation wird direkt vom Auftraggeber oder beauftragten Dritten (Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Zertifizierungsstellen, Unternehmensberatungen etc.) durchgeführt.

- Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber oder den beauftragten Dritten die erforderlichen Unterlagen und Auskünfte für die Durchführung einer wissenschaftlichen Standards genügenden Qualitätssicherung zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen bzw. zu erteilen, sofern datenschutzrechtliche Belange dem nicht entgegenstehen. Dies gilt insbesondere für die Vorlage von Qualifikationsprofilen der Mitarbeiter der Auftragnehmer, die im Rahmen des Auftrages tätig werden. Hierzu legt der Auftragnehmer dem Auftraggeber vor Beginn der Maßnahme die Angaben zur Qualifikation für die im Rahmen des Auftrages auf den einzusetzenden Stellenanteilen Beschäftigten vor.

- Vertreterinnen bzw. Vertreter des Auftraggebers bzw. von diesem beauftragte Dritte können jederzeit die von dem Auftragnehmer für die Leistungserstellung genutzten Räume in Augenschein nehmen.

(3) Eckpunkte des noch aufzubauenden Qualit?tssicherungssystems sind:

a) Ziele der Maßnahmen

- Zielgruppe

- Ma?nahmeziele

- Erfolgskriterien

b) Anforderungen an den Bieter

- Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit

o Wirtschaftlich

o Erfahrungsnachweis/Referenzen

o Vorlage der Unterlagen

o Verpflichtung zur Offenlegung

o Unfallversicherung

c) Aufgabenbeschreibungen/Ma?nahmenorganisation

- Kurzbezeichnung entsprechend dem Arbeitsmarktpolitischen

Rahmenprogramm

- Vorschlag neuer Programmbestandteile (Entwicklungspotenzial)

- Organisation und Dokumentation der Maßnahme

o Lehrplan/Inhalt (Anteile theoretischer und praxisbezogener Inhalte)

o Methoden (?Frontalunterricht?, Rollenspiele, Videoaufzeichnungen)

o Lehrgangsmaterial

o Lernkontrollen/Abschlüsse

o Unterrichtsstunde/Stundenplan

o Anwesenheitskontrolle, Fehlzeiten den persönlichen

Ansprechpartnern mitteilen

d) Bedarfe/Kapazitäten/Teilnehmerzahlen

e) Standorte und Ausstattung

- Ort der Maßnahme (Erreichbarkeit)

- R?umliche Ausstattung (Unterrichtsräume, Aufenthalts- /Pausenr?ume,

Empfangsbereiche)

- Technische Ausstattung (IT-Ausstattung, technische Ausstattung muss den

Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung und der Berufsgenossen-

schaften entsprechen)

f) Qualität

- Strukturqualit?t (Personal, Sachmittel)

o Einzusetzende Stellenanteile

o Qualifikationen des eingesetzten Personals

- Qualifikation der Lehrkräfte

- Hauptberufliche pädagogische Mitarbeiter

- Beratungs- und Betreuungspersonal

- Weiterbildung der Lehrkräfte

- Prozessqualit?t

o Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000ff.

o Gütesiegel

o Stiftung Bildungstest (Projekt der Stiftung Warentest)

o Selbstevaluation des Trägers

o Schulungsvertr?ge mit den Teilnehmer

- Ergebnisqualit?t

o Teilnehmererfahrungen

o Dokumentation und Auswertung

o Erfolgsdokumentation

o Abbruchanalyse

g) Pr?fungsrechte/Evaluation

- Fragebogen nach Abschluss der Maßnahmen (unmittelbar nach Abschluss, 6 Monate nach Abschluss etc.)

- Angaben über den Verbleib der Teilnehmer nach Abschluss der Maßnahme Aufnahme einer Beschäftigung bei welchem Arbeitgeber, Wechsel in weitere Maßnahme etc.)

? 18 Anwendbares Recht, Leistungs- und Erfüllungsort und Gerichtsstand

(1) Als anzuwendendes Recht für die vertraglichen und au?ervertraglichen Beziehungen zwischen den Vertragspartnern gilt deutsches Recht.

(2) Leistungs- und Erfüllungsort ist der jeweilige Ma?nahmeort.

(3) Der Gerichtsstand ist für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Lauterbach.

? 19 Schlussbestimmungen

(1) Jede Änderung der Vertragsgrundlagen bedarf der Schriftform. Dieses gilt auch für die Aufhebung der Schriftformklausel.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder ganz oder teilweise nichtig sein, so bleibt die Wirksamkeit der ?brigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Parteien verpflichten sich jedoch, die unwirksame bzw. nichtige Bestimmung durch eine Regelung zu ersetzen, welche dem Sinn und Zweck der unwirksamen bzw. nichtigen Bestimmung bzw. dem von den Parteien Gewollten am nächsten kommt. Diese gilt entsprechend im Falle von Lücken.

(3) Dieser Vertrag wird zweifach ausgefertigt. Die Erstschrift ist für den Auftraggeber, die Zweitschrift für den Auftragnehmer bestimmt.

Lauterbach, _____________

____________________________ _____________________________

Name und Unterschrift des Auftraggebers Name und Unterschrift des Auftragnehmers

_____________________________

Name und Unterschrift des Auftragnehmers

Teil D. Anlagen

Vordruck D.1 Gliederung der vorzulegenden Unterlagen

Bieter: ___________________________

Ort: ______________________________

Gliederung der einzureichenden Unterlagen

Bitte Seitenzahl(en) im eingereichten Angebot angeben:

1. Vorblatt (Vordruck D.1)

Gliederung der einzureichenden Unterlagen

2. Bietererkl?rung (Vordruck D.2)

3. Allgemeine Bieterangaben (Vordruck D.3)

(von jedem Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft)

4. Erklärungen des Bieters (Vordruck D.4)

(von jedem Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft)

5. Referenzliste und Nachweis über Erfahrungen in der

Erwachsenenbildung (Vordruck D.5)

(von jedem Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft)

6. Angaben zur Qualifikation der Lehrkräfte und Mitarbeiter

(Vordruck D.6)

7. Preisblatt (Vordruck E inkl. Kostenkalkulation)

(Gesamtauftrag)

8. Unterrichtskonzept

(Kein Vordruck ? individuell zu erstellen)

9 . Vorlagen (Vordruck G)

B.3. Dokumentation des Ma?nahmeverlaufs

Dieser Vordruck ist zwingend auszufüllen und zu unterschreiben

Einzelbieter / Bevollmächtigter / Vertreter:

___________________________________ _______________________________

Firmenstempel Datum / Unterschrift

Vordruck D.2 Bietererkl?rung

Erklärung des Bieters / der Bietergemeinschaft

Ort: ______________________________

[_] Einzelbieter

[_] Bietergemeinschaft

Name der Bietergemeinschaft: _______________________________

(Bitte bedenken Sie, dass der hier angegebene Name in allen Schreiben als Adressat verwendet

wird)

Einzelbieter / Bevollmächtigter / Vertreter:

___________________________________ _______________________________

Firmenstempel Datum / Unterschrift

Vollmacht bei Bildung einer Bietergemeinschaft

Mit dieser Vollmacht beauftragen wir das oben als bevollmächtigten Vertreter benannte Mitglied im Namen und Auftrag der Bietergemeinschaft mit

- der Abgabe des Angebotes und

-

- dem Abschluss und der Durchführung des Vertrages

in Bezug auf die Ausschreibung.

Mitglieder der Bietergemeinschaft:

___________________________________ _______________________________

Firmenstempel Firmenstempel

___________________________________ _______________________________

Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift

___________________________________ _______________________________

Firmenstempel Firmenstempel

___________________________________ _______________________________

Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift

___________________________________ _______________________________

Firmenstempel Firmenstempel

___________________________________ _______________________________

Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift

Vordruck D.3 Allgemeine Bieterangaben

Der Vordruck ist von jedem Bieter bzw. jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen

1. Firma

2. Rechtsform (Darstellung unter Beifügung eines aktuellen Handelsregister-

auszuges)

3. Daten des Anbieters:

- Wann wurde Ihr Unternehmen gegr?ndet?

- Seit wann ist Ihre Firma als Anbieter in der Aus- und Weiterbildung t?tig?

- Geben Sie die Höhe des Jahresumsatzes der letzten drei Gesch?ftsjahre

nach Jahren getrennt an und weisen Sie den Umsatz im Bereich der Aus- und

Weiterbildung gesondert aus.

- Wie ist Ihre Firma organisatorisch aufgebaut?

- Wo befindet sich der Firmenhauptsitz? Geben Sie bitte Anzahl und Orte der

deutschen Niederlassungen an.

4. Angaben zum Personal

- Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter, darunter Zahl der Lehrkräfte:

-Gesamtzahl der hauptberuflich tätigen Lehrkräfte:

5. Verantwortlicher Ansprechpartner für Rückfragen (mit Telefon u. Fax-Nr.)

Vordruck D.4 Erklärungen des Bieters

(Der Vordruck ist von jedem Bieter bzw. jedem einzelnem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen)

Ma?nahmeort: __________

Firma: ______________________

1. Ich / Wir versichere (-n), dass diesem Angebot die unabge?nderten Vergabeunterlagen des Auftraggebers zugrunde liegen.

2. Ich / Wir versichere (-n), dass die Lage der Ma?nahmer?ume (Schulungsst?tten, Werkstätten etc.) sowie deren räumliche und technische Ausstattung den in der Ausschreibung genannten Anforderungen entsprechen wird.

3. Ich / Wir versichere (-n), dass das zum Einsatz kommende Personal die in der Ausschreibung genannten Anforderungen erfüllen wird.

4. Ich / Wir verpflichte(-n) mich (uns), sicherzustellen, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die ?Technologie von L. Ron Hubbard" anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt.

5. Zuverlässigkeit / Sozialversicherung

Ich/wir versichere/versichern, dass ich/wir

a) den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung

- Steuer- Nr.: _______________________________

- Finanzamt:________________________________

- Krankenkasse:_____________________________

(Mehrheit der Beschäftigten) ordnungsgemäß nachgekommen bin/sind und

b) keine schwere Verfehlung u.a. der nachstehenden Art begangen habe/ haben:

- vollendete oder versuchte Bestechung, Vorteilsgewährung sowie

schwerwiegende Straftaten; die im Geschäftsverkehr begangen worden sind,

insbesondere Diebstahl, Unterschlagung, Erpressung, Betrug, Untreue und

Urkundenfälschung.

- Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u.a. die

Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene

Preisempfehlungen, die Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die

Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, über die Aufrechnung von

Ausfallentsch?digungen sowie über Gewinnbeteiligung und Abgaben an andere

Bewerber.

(Erlass v. 9.9.97 B 12 - O 1082-102/21 BM f. Raumordnung, Bauwesen, Städtebau, veröffentlicht im

Gemeinsamen Ministerialblatt - GMBL - Nr. 34 v. 19.11.1997 Seite 563)

Ich bin mir / Wir sind uns darüber bewusst, dass eine wissentliche falsche Angabe der

vorstehenden Erklärungen meinen / unseren Ausschluss von weiteren Aufträgen zur Folge

hat.

_________________, den _____________ __________________________________

Ort Datum Firmenstempel und Unterschrift

Vordruck D.5 Referenzliste und Nachweis über Erfahrungen in der Erwachsenenbildung

Siehe auch A.3.2 Der Vordruck ist von jedem Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einmal einzureichen

Vordruck D.6 Angaben zur Qualifikation der Lehrkräfte und Mitarbeiter

Der Vordruck ist von dem Bieter vor Beginn der Maßnahme vorzulegen.

Sollte der zur Verfügung stehende Platz nicht ausreichen, bitte Angaben auf gesondertem Blatt einreichen.

___________________, _______________ ________________________

Ort Datum Stempel, Unterschrift

Vordruck D.7 Angaben zu Räumlichkeiten

Teil E Preisblatt Aktivierungshilfe ?Werkakademie 25 ? 50-j?hrige?

Bieter: ________________________________

Preis Ma?nahmekosten:

Einzuf?gen ist hier eine detaillierte und aussagekräftige Kostenkalkulation, die insbesondere nachfolgende Positionen enthalten muss:

1. Personalkosten

- Stellenanteile psychologische Fachkraft

- Stellenanteile pädagogische Fachkräfte

2. Sachkosten

- Raumkosten

- EDV-Kosten

- Sonstige Sachkosten

3. Overheadkosten

Ohne Vorlage der detaillierten Kostenkalkulation wird das Angebot von der

Wertung ausgeschlossen.

Angebotspreis (Preis pro Teilnehmerplatz für die gesamte Maßnahme) EUR

TN-Zahl pro Monat Kosten pro Teilnehmerplatz und Monat Kosten pro Teilnehmerplatz und Jahr

1 EUR EUR

2 EUR EUR

3 EUR EUR

4 EUR EUR

5 EUR EUR

6 EUR EUR

7 EUR EUR

8 EUR EUR

9 EUR EUR

10 EUR EUR

11 EUR EUR

12 EUR EUR

13 EUR EUR

14 EUR EUR

15 EUR EUR

16 EUR EUR

17 EUR EUR

18 EUR EUR

19 EUR EUR

20 EUR EUR

zuzüglich der zur Zeit gültigen Umsatzsteuer / Mehrwertsteuer (sofern Umsatzsteuer / Mehrwertsteuer für die ausgeschriebene Maßnahme zu entrichten ist) EUR

Bruttoangebotssumme EUR

Die Bruttoangebotssumme ist in EUR, inklusive der Umsatz- / Mehrwertsteuer anzugeben.

___________________________________ _______________________________

Ort, Datum Firmenstempel und Unterschrift

Ohne rechtsverbindliche Unterschrift an dieser Stelle wird das Angebot an dieser Stelle ausgeschlossen.

Teil F Ma?nahmeverlaufsbogen des Vogelsbergkreises

Ma?nahmeverlauf

Teilnehmer:

In der Maßnahme vom: bis zum:

In der Folgema?nahme vom: bis zum:

Entwicklung und Beurteilung des Verlaufs anhand folgender Kriterien:

1. Motivation (Mitwirkung in Quantität und Qualität)

Unentschuldigte Fehltage: Krankheitstage:

W?chentliche Arbeitszeit: Stunden

Falls keine zufriedenen Mitwirkung erreicht wurde:

Welche erkennbaren Gründe gibt es daf?r?

2. Berufsbezogenen Kompetenzen

(1 = geringe Kompetenz 3 = befriedigende Kompetenz 5 = hohe Kompetenz )

Pünktlichkeit: _____

Sorgfalt: _____

Arbeitsorganisation: _____

Lernfähigkeit: _____

Ausdauer: _____

Kommunikationsfähigkeit: _____

Teamfähigkeit: _____

Konfliktfähigkeit: _____

3. Praktikum

Bereich/Betrieb:

Ergebnis:

4. Arbeitsvermittlung

0 ja Datum: Arbeitgeber:

0nein

5. Berufliche Zielsetzung:

6. Bewerbungsstrategie

7. Psychosoziale Situation

keine gering groß

Wohnungsprobleme 0 0 0

Schuldenprobleme 0 0 0

Suchtprobleme 0 0 0

Sonstiges:

8. Ziele und Vereinbarungen

Problem/Thema was ist zu tun bis wann wer

Problem/Thema was ist zu tun bis wann wer

9. Anmerkungen

________________________ _________________________

Ort, Datum: Bieter:

Produktschl?ssel (CPV) :

75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung

Ort der Lieferung : Bahnhofstraße 49, 36341 Lauterbach

NUTS-Code : DE725 Vogelsbergkreis

d) Unterteilung in Lose: nein

e) Ausführungsfrist:

Beginn : 01.06.2010

Ende : 31.05.2011

f) Anfordern der Unterlagen bei:

siehe unter a)

Anforderungsfrist: 19.04.2010

g) Ort der Einsichtnahme in Verdingungsunterlagen:

siehe unter a)

h) Kosten der Verdingungsunterlagen: Für die Versendung der Angebotsunterlagen wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 5,00 ? erhoben

Zahlungsweise:nur Überweisung

Empfänger :Kreiskasse Lauterbach

Kontonummer :360105440

Bankleitzahl:51850079

bei Kreditinstitut :Sparkasse Oberhessen

Verwendungszweck (bitte immer angeben !) :Vergabe 50.7.24-003 KVA

i) Ablauf der Angebotsfrist: 26.04.2010 23:59 Uhr

k) Sicherheitsleistungen: Siehe Leistungsbeschreibung

l) Zahlungsbedingungen: Siehe Leistungsbeschreibung

m) Mindestbedingungen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig.

n) Zuschlags und Bindefrist: 28.05.2010

o) ?27: Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bewerber den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß ? 27 VOL/A.

Sonstige Angaben:

nachr. HAD-Ref. : 3316/1

nachr. V-Nr/AKZ : 50.7.24-003

Tag der Veröffentlichung in der HAD: 01.04.2010

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