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Wettbewerbsbekanntmachung - Architekturentwurf in Sulingen (ID:10379755)

Auftragsdaten
Titel:
Architekturentwurf
DTAD-ID:
10379755
Region:
27232 Sulingen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
27.01.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb zum Umbau und Ergänzung der ehemaligen Sulinger Realschule Am Deepenpool zu einer vierzügigen Grundschule. Die Stadt Sulingen plant die Um- und teilweise Neugestaltung eines Realschulstandortes zu einer 4-zügigen Grundschule mit Vorschule. Rahmensetzend für die Realisierung der Baumaßnahme ist die Auseinandersetzung mit den Bestandsgebäuden. Die Entscheidung über die Sinnhaftigkeit des Erhalts einzelner Gebäudeteile wird in diesem Wettbewerb teilweise als Frage an die Teilnehmer weitergegeben. Bei der Bewertung der Erhaltungswürdigkeit müssen, neben technischen und raumfunktionalen Aspekten des Hochbaus und der Freiraumplanung, auch die finanziellen Auswirkungen der Entscheidung über Erhalt/ Ersatz einfließen. Für die gesamte Maßnahme stehen über die Kostengruppen 100 bis 600 7 500 000 EUR brutto zu Verfügung. Die im Wettbewerb auszuformulierenden Maßnahmen müssen diese Baukostenobergrenze plausibel einhalten. Im Rahmen der über den Wettbewerb zu vergebenden Maßnahme sind ca. 5 600 m2 BGF bzw. ca. 3 600 m2 NF unter Einbeziehung des Bestandes auf dem Plangebiet zu realisieren. Neben 18 Klassenräumen, der Verwaltung und einigen Fach- und Nebenräumen ist der Ganztages-/Gemeinschaftsbereich mit zentralen Nutzungen wie Mensa, Aula und verschiedenen Aufenthaltsbereiche vorzusehen. Die geschickte (barrierefreie) Vernetzung der unterschiedlichen Funktionseinheiten im Sinne der formulierten Anforderungen und vor allem die Hebung von Nutzungssynergien durch die sinnvolle Mehrfachnutzung von Flächen und sind – neben der Gestaltqualität der Neubauten – die wesentlichen Anforderungen, an denen die Entwürfe gemessen werden. Ausgelobt wird ein nicht offener, einstufiger hochbaulicher und freiraumplanerischer realisierungsbezogener Planungswettbewerb nach RPW 2013. Dieser Wettbewerb ist integriert in ein VOF – Auftragsvergabeverfahren. Im Anschluss an den wettbewerblichen Teil schließt ein Verhandlungsverfahren zur Auftragsvergabe gemäß § 20 VOF an. Zu diesem Verhandlungsverfahren wir der erste Preisträger des Wettbewerbs geladen. Sofern eine Zusammenarbeit aus wichtigem Grund nicht zustande kommt, behält sich die Ausloberin die Einladung der nachrangig platzierten Preisträger zu Auftragsgesprächen vor. Die Stadt Sulingen verpflichtet sich, einem der Preisträger weitere Planungsleistungen bis mindestens Leistungsphase V gem. § 33 HOAI zu übertragen. Es ist vorgesehen, den 1. Preisträger zu beauftragen, sofern dem keine schwerwiegenden Gründe entgegen stehen. Grundsätzlich möchte die Stadt Sulingen die ausgelobte Aufgabe stufenweise über alle Leistungsphasen hinweg an ein Büro vergeben. Für den Bereich der Freianlagen wird im Bereich des Spielgerätebaus ausloberseitig ggf. eine Kooperation mit Dipl.-Ing. Klaus Wappler vom Büro für Grünplanung empfohlen.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Architekturentwurf
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  29480-2015

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Sulingen
Galtener Straße 12
27232 Sulingen
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
http://www.sulingen.de
Weitere Auskünfte erteilen: BPW baumgart+partner
Ostertorsteinweg 70/71
Zu Händen von: Jörn Ackermann
28203 Bremen
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 421703207
E-Mail: ackermann@bpw-baumgart.de
Fax: +49 421702237
Internet-Adresse: http://www.bpw-baumgart.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: BPW baumgart+partner Ostertorsteinweg 70/71 Zu Händen von: Jörn Ackermann 28203 Bremen DEUTSCHLAND Telefon: +49 421703207 E-Mail: ackermann@bpw-baumgart.de Fax: +49 421702237 Internet-Adresse: http://www.bpw-baumgart.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: BPW baumgart+partner Ostertorsteinweg 70/71 Zu Händen von: Jörn Ackermann 28203 Bremen DEUTSCHLAND Telefon: +49 421703207 Internet-Adresse: http://www.bpw-baumgart.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde 1.3) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber: Hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb zum Umbau und Ergänzung der ehemaligen Sulinger Realschule Am Deepenpool zu einer vierzügigen Grundschule.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Stadt Sulingen plant die Um- und teilweise Neugestaltung eines Realschulstandortes zu einer 4-zügigen Grundschule mit Vorschule. Rahmensetzend für die Realisierung der Baumaßnahme ist die Auseinandersetzung mit den Bestandsgebäuden. Die Entscheidung über die Sinnhaftigkeit des Erhalts einzelner Gebäudeteile wird in diesem Wettbewerb teilweise als Frage an die Teilnehmer weitergegeben. Bei der Bewertung der Erhaltungswürdigkeit müssen, neben technischen und raumfunktionalen Aspekten des Hochbaus und der Freiraumplanung, auch die finanziellen Auswirkungen der Entscheidung über Erhalt/ Ersatz einfließen. Für die gesamte Maßnahme stehen über die Kostengruppen 100 bis 600 7 500 000 EUR brutto zu Verfügung. Die im Wettbewerb auszuformulierenden Maßnahmen müssen diese Baukostenobergrenze plausibel einhalten. Im Rahmen der über den Wettbewerb zu vergebenden Maßnahme sind ca. 5 600 m2 BGF bzw. ca. 3 600 m2 NF unter Einbeziehung des Bestandes auf dem Plangebiet zu realisieren. Neben 18 Klassenräumen, der Verwaltung und einigen Fach- und Nebenräumen ist der Ganztages-/Gemeinschaftsbereich mit zentralen Nutzungen wie Mensa, Aula und verschiedenen Aufenthaltsbereiche vorzusehen. Die geschickte (barrierefreie) Vernetzung der unterschiedlichen Funktionseinheiten im Sinne der formulierten Anforderungen und vor allem die Hebung von Nutzungssynergien durch die sinnvolle Mehrfachnutzung von Flächen und sind – neben der Gestaltqualität der Neubauten – die wesentlichen Anforderungen, an denen die Entwürfe gemessen werden. Ausgelobt wird ein nicht offener, einstufiger hochbaulicher und freiraumplanerischer realisierungsbezogener Planungswettbewerb nach RPW 2013. Dieser Wettbewerb ist integriert in ein VOF – Auftragsvergabeverfahren. Im Anschluss an den wettbewerblichen Teil schließt ein Verhandlungsverfahren zur Auftragsvergabe gemäß § 20 VOF an. Zu diesem Verhandlungsverfahren wir der erste Preisträger des Wettbewerbs geladen. Sofern eine Zusammenarbeit aus wichtigem Grund nicht zustande kommt, behält sich die Ausloberin die Einladung der nachrangig platzierten Preisträger zu Auftragsgesprächen vor. Die Stadt Sulingen verpflichtet sich, einem der Preisträger weitere Planungsleistungen bis mindestens Leistungsphase V gem. § 33 HOAI zu übertragen. Es ist vorgesehen, den 1. Preisträger zu beauftragen, sofern dem keine schwerwiegenden Gründe entgegen stehen. Grundsätzlich möchte die Stadt Sulingen die ausgelobte Aufgabe stufenweise über alle Leistungsphasen hinweg an ein Büro vergeben. Für den Bereich der Freianlagen wird im Bereich des Spielgerätebaus ausloberseitig ggf. eine Kooperation mit Dipl.-Ing. Klaus Wappler vom Büro für Grünplanung empfohlen.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71220000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Die Vergabe der über den Teilnahmewettbewerb zu vergebenden Plätze erfolgt über ein notariell überwachtes Losverfahren. Die Zulassung zum Losverfahren ist an die Erfüllung folgender Mindestkriterien gebunden: — Nachweis der fachlichen Qualifikation über die geforderten Kammereinträge (siehe III.2)) — Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (jährliche Deckungssummen: 2 000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden) zu. Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung des Bewerbers, die Berufshaftpflichtdeckung auf die geforderten Deckungssummen im Auftragsfall anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend. — Gemäß § 16 Abs. 2 der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF 2009) sind Personen von der Teilnahme ausgeschlossen, die infolge ihrer Beteiligung an der Auslobung oder Durchführung des Wettbewerbes bevorzugt sind oder Einfluss auf die Entscheidung des Preisgerichts nehmen können. Das Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können. eine entsprechende Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist abzugeben. — Ebenso sind Bewerber von der Teilnahme am Verfahren ausgeschlossen, auf welche die unter § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF genannten Tatbestände zutreffen. Eine entsprechende Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist abzugeben. Weiterhin ist der Nachweis einer hinreichenden Ausführungs- und Projekterfahrung zu erbringen. Diese ist über eine jeweilige Referenz zu belegen: Gefordert werden für den hochbaulichen Teil der Aufgabenstellung: Neben den obigen fachlichen Zulassungsbeschränkungen müsste die Bewerber zum Losverfahren den Nachweis der abgeschlossenen Bearbeitung eines hochbaulichen Vorhabens aus den letzten 5 Jahren für ein öffentlich zweckgewidmetes Gebäude* (*Erläuterung „öffentliche Zweckwidmung“: Im Sinne des Abs. 2 des § 50 der Musterbauordnung, mit Ausnahme von: kombinierten Wohn-/Gewerbebauten, Sportstätten, Garagen- und Stellplatzbauten, Sakralbauten, Toilettenanlagen, Verkaufs-, Gast und Beherbergungsstätten) mit mehr als 1 500 m2 zu bearbeitender Bruttogeschossfläche erbringen. Diese Referenzaufgabe muss zwingend in der Auseinandersetzung mit bestehender Bausubstanz (Umbau, Modernisierung, Erweiterung, Ergänzung) stattgefunden haben. Rein energetische Sanierungen ohne Änderungen im Grundriss oder der raumfunktionalen Zusammenhänge gelten im Sinne der Aufgabenstellung nicht als geeignete Referenz. Es müssen mindestens die Honorarphasen von der Vorplanung (LP 2) bis zur Bauüberwachung (LP 8) beauftragten und abgeschlossenen worden sein. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Fertigstellung (frühester Stichtag 1.1. 2010, spätester Stichtag 2.3.2015 ). Gefordert werden für den landschaftsarchitektonischen Teil der Aufgabenstellung: Der Nachweis der abgeschlossenen freiraumplanerischen Bearbeitung einer Fläche für Kinder und Jugendliche von mindestens 500 m2 innerhalb der letzten fünf Jahre (Stichtag, 1.1.2010), wobei mindestens die Leistungsphase von der Vorplanung (LP 2) bis zur Objekt-/Bauüberwachung und Dokumentation (LP 8) beauftragt und zum Ende der Bewerbungsfrist (2.3.2015) abgeschlossenen worden sein müssen. Die Referenz muss eindeutig spezifische und vielfältige Anforderungen der genannten Altersgruppe erfüllen (Spielplatz, Spiellandschaft, implizit bespielbarer Freiraum …). Rein garten-, park- oder landschaftsgestalterisch geprägte Projekte werden ebenso wenig als Nachweis einer hinreichenden, spezifischen Ausführungs- und Projekterfahrung gewertet, wie bspw. standardisierte Sport und Freizeitflächen wie Bolz- oder (Rasen-) Sportplätze. Diese Nachweise sind über die Kurzbeschreibung jeweils eines Referenzprojekts auf einem A3 Blatt im Querformat zu leisten. Die Einreichung zusätzlicher Referenzen bringt keinen Vorteil. Folgende Mindestangaben sind zu den beiden Referenzprojekten zu leisten: Name, postalische Adresse und Bauherr des Projekts; Ansprechpartner beim Bauherren (voller Name, Telefonnummer, E-Mail Adresse); Datum der Beauftragung, des Projektabschlusses und der Einweihung/ Übergabe; Beauftragte Leistungsphasen; BGF/NF bzw. zu bearbeitende Freifläche; Baukosten (netto); inhaltliche Kurzbeschreibung der Aufgabe. Die geforderten Eigenerklärungen und Nachweise sind bei Arbeitsgemeinschaften von allen beteiligten Mitgliedern einzureichen. Mehrfachbewerbungen – auch unterschiedlicher Dependencen eines Unternehmens – sind ausgeschlossen und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren. Die Bewerbung und die Darstellung der Referenzen haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Nachweise wie Kammerurkunde, Zeugnisse, Versicherungsurkunden etc. sind nötigenfalls mit einer amtlich anerkannten Übersetzung zu belegen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Formblätter, bzw. ein Bewerbungsformular für den Teilnahmewettbewerb werden nicht ausgegeben. Die Bewerbungsunterlagen sind auf postalischem Weg bis zum 2.3.2015 15:00 Uhr bei: BPW baumgart+partner, Ostertorsteinweg 70-71, 28203 Bremen unter dem Stichwort „Teilnahmewettbewerb Grundschule Sulingen“ einzureichen. Nachreichungen zu bereits postalisch zugestellten Bewerbungen können ausnahmsweise per Fax (+49 421702237) oder E-Mail (ackermann@bpw-baumgart.de) erfolgen. Nachreichungen sind innerhalb der genannten Frist einzureichen. Bewerbungsunterlagen die bis zum 26.2. 16:00 Uhr eingehen, werden bis zum 2.3. 12:00 Uhr auf Vollständigkeit geprüft und evtl. fehlende Unterlagen telefonisch oder per E-Mail nachgefordert. Diese können dann ausnahmsweise noch innerhalb von 24 Stunden nachgereicht werden. Aus den Bewerbungen, welche alle die oben genannten Kriterien erfüllen, werden über das Los diejenigen ausgewählt, die zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb zugelassen werden. Das Losverfahren wird unter notarieller Aufsicht vollzogen. Im Anschluss erfolgt der Versand der Teilnahmeerklärungen an die ausgelosten Teilnehmer. Für den Fall von Absagen zum Wettbewerb oder nicht fristgerecht eingehender Teilnahmeerklärungen (Stichtag: 16.3.2015 15:00 Uhr) erfolgt ein Aufrücken ins Teilnehmerfeld aus einer Liste zusätzlich ausgeloster Nachrücker. Die Feststellung und Bekanntgabe des Teilnehmerfeldes erfolgt am 18.3.2015.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Eine erfolgreiche Bearbeitung der Aufgabe erfordert die Qualifikation „Architekt“ für den hochbaulichen UND die Qualifikation „Landschaftsarchitekt“ für den freiraumplanerischen Teil der Aufgabenstellung. Die Qualifikationen sind über den jeweiligen Kammereintrag zu belegen. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die BEIDE geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften aus (federführenden) Architekten und Landschaftsarchitekten zur Abbildung der geforderten fachlichen Qualifikationen sind zulässig, jedoch muss jedes Mitglied für sich teilnahmeberechtigt sein; dies gilt auch bei Beteiligung von freien Mitarbeitern. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 9. /Höchstzahl 12
IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
1. Landwehr & Partner 2. Rolf Lohman GmbH mit Architektencontor Agather Bielenberg 3. Architekturbüro Michael Klein
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Mindestkriterien im vorgeschalteten Teilnehmerwettbewerb sind unter
III.1) erläutert.
Die vorläufigen Bewertungskriterien im Wettbewerbsverfahren lauten: Formalleistungen: — vollständige und termingerechte Abgabe, — Einhaltung der zwingenden Vorgaben, — Leistungserfüllung. Hochbau: — Erfüllung Flächenvorgaben, — raumfunktionale Zusammenhänge, — Gestaltqualität der Architektur, — architektonische Entsprechung des pädagogischen Konzepts, — besondere Berücksichtigung der Belange beeinträchtigter Personen. Städtebau/Freiraumplanung: — städtebauliche Wirkung und Eingliederung, — Qualität der angebotenen Außenräume und der freiraumplanerische Durcharbeitung, — Eingangssituation und Adressbildung, — Verknüpfung von Innen- und Außen, — Funktionsfähigkeit der verschiedenen Erschließungswege, — Optimierung der (barrierefreien) Wegebeziehungen zwischen den Schulgebäuden, — Minimierung nachbarschaftlicher Beeinträchtigungen, Wirtschaftlichkeit/ Energieeffizienz/Flexibilität, — voraussichtliche Einhaltung der Baukostenobergrenze, — Pflege-/Bewirtschaftungsaufwand, — Nachhaltigkeit der Materialverwendung über den gesamten Lebenszyklus, — Flexibilität der Raumstrukturen (insbes. für Mehrfachnutzungen). Im Verhandlungsverfahren werden der plausible Nachweis zur Einhaltung der BKO anhand einer Kostenberechnung sowie die Aussagen zur Arbeitsorganisation zur Projektsteuerung und -leitung sowie des Honoraransatzes bewertet.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 27.2.2015 - 16:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 2.3.2015 - 15:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber Tag: 5.3.2015
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 19 000 EUR. 2. Preis 12 000 EUR. 3. Preis 8 000 EUR. 4. Preis 5 000 EUR. Anerkennungen 11 000 EUR. Alle Angaben netto.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Keine.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Michael Schröder (A) 2. Patrick Ostrop (A) 3. Christoph Roselius (A) 4. Reiner Thiel (LA) 5. Wiebke Blohm (A) 6. Dirk Rauschkolb (BM) 7. Heiko Reese (Schulleiter) 8. Volker Wall (SPD) 9. Michael Harimech (CDU)
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Bei BPW baumgart+partner kann eine ausführliche Bewerberinformation per E-Mail (ackermann@bpw-baumgart.de) angefordert werden. Eine Anforderung ist keine zwingende Voraussetzung zur Zulassung zum Losverfahren. Maßgeblich sind allein die Vollständigkeit und Fristgerechtigkeit der Bewerbung sowie der Erfüllungsnachweis der geforderten Mindestkriterien. Übersicht der Leistungsanforderungen im Realisierungswettbewerb. — Schwarzplan 1:1.000 (genordet) des Betrachtungsraums, — Massenmodell 1:500 auf der ausgegebenen Einsatzplatte, — Geländeschnitte 1:500 einen Nord-Süd und einen Ost-West Schnitt durch das Plangebiet unter Einbeziehung der Baustruktur, — Lageplan 1:200 (genordet) des Plangrundstücks mit Darstellung der EG Grundrisse, der Außenraumzonierung, der Außenmöblierung, des Bepflanzungskonzepts und der Materialität im Freiraum, der Zufahrten/Rettungswege, — Grundrisse 1:200 aller Ebenen mit Bezeichnung der Räume gem. der vorgegebenen Raumnummern und Darstellung der Fluchtwege, — sämtliche Ansichten 1:200, — Darstellung der Flucht- und Rettungswegen über alle Geschosse in den 200er Grundrissen oder schematisch, — sämtliche zum Planverständnis notwendigen Schnitte 1:200, mindestens jedoch einen Längst- und einen Querschnitte pro Gebäude, — technische Details im geeigneten Maßstab zum Wand- oder Dachaufbau, zum sommerlichen Hitzeschutz, Bauteilaktivierung o. ä. sind erwünscht, werden jedoch nicht zwingend gefordert, — weitere Details sofern zum Verständnis des gewählten Aufbaus oder Konstruktion notwendig, — Pflichtperspektive aus Augenhöhe (Standort wird noch festgelegt). Es reicht eine s/w Strichskizze, aufwändige Visualisierungen und Renderings sind nicht erwünscht, — kolorierte Strichskizze zur Innenraumanmutung eines zentralen Entwurfsbereichs, — schematische Möblierungs-/Gliederungsvorschläge für 2 unterschiedliche Unterrichtssituationen eines Klassenraums und zur Nutzung des Mehrzweckbereichs (Mensa mit 200 Personen und Bühnenvorführung mit 400 Personen). Formalleistung. — Erläuterungsbericht mit Darlegung der grundlegenden Entwurfsgedanken, — Ein vollständiger Satz farbiger Prüfpläne mit sämtlichen zur Plausibilitätsprüfung notwendigen Maß- und Flächenangaben sowie der Kennzeichnung aller Räume gem. Raumprogramm, — Flächen- und Kostenschätzung als Excel Datei, — Gewährleistung der Anonymität aller abgegeben Unterlagen, — Verfassererklärung auf vorgegebenem Formblatt, — Unterlagenverzeichnis. Löst sich eine Arbeitsgemeinschaft nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens auf, ist die Ausloberin berechtigt – unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft – ein oder mehrere Mitglied/er der Arbeitsgemeinschaft mit der dem Verfahren zugrunde liegenden Planungsaufgabe zu beauftragen.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Auf der Hude 2 21339 Lüneburg DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß §§ 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auf Antrag ein. Der Antrag ist gem. Abs. 3 Nr. 1 unzulässig, wenn der Antragsteller den Verstoß gegen Vergabevorschriften erkennt und nicht unnverzüglich gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat. die Rüge gilt nur innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Gem. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22.1.2015
DTAD
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