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Wettbewerbsbekanntmachung - Architekturentwurf in Melle (ID:12219782)

Übersicht
DTAD-ID:
12219782
Region:
49324 Melle
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Architekturentwurf
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Architekturentwurf.
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.08.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Wohnungsbau Grönegau GmbH
Grönenberger Str. 26a
Melle
49324
Deutschland
Kontaktstelle(n): Wohnungsbau Grönegau GmbH
Telefon: +49 542295390
E-Mail: post@wbg-melle.de
Fax: +49 5422953939
NUTS-Code: DE94E
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.wbg-melle.de

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Realisierungswettbewerb Melle – Neue Mitte Nord.

CPV-Codes:
71220000

Erfüllungsort:
NUTS-Code:

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren

Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
289635-2016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
23.09.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.melle.dsk-gmbh.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, Bremen
Anne-Conway-Str.1
Bremen
28359
Deutschland
Telefon: +49 4213290162
E-Mail: melle@dsk-gmbh.de
Fax: +49 4213290122
NUTS-Code: DE501
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.dsk-gmbh.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Wohnungsbau Grönegau GmbH

Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Beschreibung der Beschaffung:
Die Wohnungsbau Grönegau GmbH beabsichtigt, unbebaute Flächen in der Innenstadt Melle einer Bebauung zuzuführen. Zur Erlangung einer angemessenen planerischen Lösung wird ein Planungswettbewerb als einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) ausgeschrieben. Auf der innerstädtischen Entwicklungsfläche soll ein urbanes Quartier mit überwiegend Wohnbauflächen und rund 17 000 bis 18 000 m2 BGF entstehen. Geplant ist ein Wohnungsmix aus 20 % Mietwohnungen, förderfähig gemäß Niedersächsischem Wohnraumfördergesetz, 30 % Mietwohnungen, frei finanziert und 50 % Eigentumswohnungen. Die hochbauliche Umsetzung soll zusammen mit einem oder mehreren Preisträgern auf Basis des Wettbewerbsergebnisses erfolgen (Leistungsphasen 2-4 und optional in Stufen mit Leistungsphasen 5 und 6 bis 9 nach §34 HOAI 2013, auch Gebäude- oder Abschnittsweise).

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer
Dem Realisierungswettbewerb ist ein Bewerbungsverfahren um die Teilnahme vorangestellt. Das Bewerbungsformular wird am Tag der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt unter www.melle.dsk-gmbh.de zum Download bereitgestellt. Die Bewerbung ist unterschrieben als Ausdruck einzureichen; maßgeblich ist der fristgerechte Posteingang. Die Bewerbung ist zu richten an DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH Co.KG, Anne-Conway-Str. 1, 28359 Bremen, Kennwort „Realisierungswettbewerb Stadt Melle – Neue Mitte Nord“.
Rückfragen zum Verfahren sind per Mail zu stellen an:
melle@dsk-gmbh.de
Die beantworteten Fragen werden unter www.melle.dsk-gmbh.de als Download zur Verfügung gestellt.
Für den fristgerechten Eingang der Bewerbung ist der/die Bewerber/in verantwortlich. Es gilt der Eingang der Bewerbung(Submission). Elektronisch oder per Fax übermittelte Bewerbungen sind nicht zulässig. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Ausloberin behält sich vor, fehlende Unterlagen/Nachweise innerhalb einer bestimmten Frist nachzufordern. Werden diese nicht fristgerecht vorgelegt, führt dies zum Ausschluss.
Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmenden ist auf 15 begrenzt. 5 Wettbewerbsteilnehmer werden im Verfahren gesetzt. Erfüllen mehr als 10 Bewerbungen die Zugangskriterien, die dem Bewerbungsformular zu entnehmen sind, wählt die Ausloberin durch Losentscheidt unter notarieller Aufsicht.
Die Teilnahme am Losverfahren unterliegt folgenden Kriterien:
a) fristgerechter Eingang der Bewerbungsunterlagen;
b) Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen (Bewerberformular, Eigenerklärung, Anlagen).
Folgende Referenzen bzw. Eignungskriterien sind für die Zulassung zum RPW Wettbewerbsverfahren von den gelosten Teilnehmern nachzuweisen:
1. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch Nachweis der verantwortlichen Objektplanung Architektur (mind. Leistungsphasen 1-5 nach § 34 HOAI) von 2 Bauvorhaben der Honorarzone III oder höher mit einem Baukostenvolumen von jeweils mindestens 5 000 000 EUR netto (in den Kostengruppen 300 und 400), der letzten 3 Jahre, mit Angabe des jeweiligen Auftraggebers.
2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, nachzuweisen durch eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 1 500 000 EUR für Personenschäden sowie 750 000 für Sach- und Vermögensschäden oder Eigenerklärung im Falle einer Beauftragung eine entsprechende Versicherung abzuschließen.
Der Nachweis der Referenzen hat nach Aufforderung durch den Wettbewerbsbetreuer in einer Frist von 10 Tagen zu erfolgen. Kann der Nachweis durch einen gelosten Teilnehmer nicht erbracht werden, so werden die Nachrücker in der durch die Auslosung festgelegten Reihenfolge und nach Vorlage der geforderten Referenzen bzw. Eignungskriterien nachnominiert.
Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Teilnahmeberechtigt sind:
— Architekten, die die Anforderungen an die Berufszulassung erfüllen, die an natürliche bzw. juristische Personen gestellt sind sowie
— natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind und gemäß EG-Richtlinien in der Bundesrepublik Deutschland tätig werden können und
— juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf einschlägige Planungsleistungen ausgerichtet ist und ein bevollmächtigter Vertreter und der Verfasser der Planungsleistungen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.
Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften sowie Mitarbeiter, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.

Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben: Architektinnen/Architekten.

Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15

Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
PLAN.CONCEPT Architekten GmbH, Osnabrück
Pfeiffer Ellermann Preckel GmbH, Münster
Westphal Architekten BDA, Bremen
Angelis & Partner, Oldenburg
N.n.

Kriterien für die Bewertung der Projekte
Die eingereichten Arbeiten werden anhand folgender Kriterien beurteilt, wobei die dargestellte Reihenfolge nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten ist.
— Qualität der architektonischen Konzeption.
— Flächeneffizienz / Kostenwirtschaftlichkeit.
— Einbindung in die Umgebung, Maßstäblichkeit.
— Nutzungskonzept / Wohnungstypen.
— Nachhaltigkeit.
Im Anschluss an das Verfahren werden alle Preisträger zu Verhandlungsgesprächen aufgefordert. Die Zuschlagskriterien und deren Wichtung im Verhandlungsverfahren ist wie folgt:
50 % Wettbewerbsergebnis.
20 % Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals.
20 % Angebotspreis.
10 % Umgang mit den durch den Auftraggeber vorgelegten Vertragsentwürfen.


Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 23.09.2016
Ortszeit: 12:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Gesamtbetrag in Höhe von EUR 115 000 EUR netto zur Verfügung.
Diese Wettbewerbssumme ist auf der Basis des § 35 der HOAI 2013 ermittelt worden. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:
1. Preis 46 000 EUR,
2. Preis 34 500 EUR,
3. Preis 23 000 EUR,
für Anerkennungen 11 500 EUR.


Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja

Namen der ausgewählten Preisrichter
— Frau Prof. Dr.-Ing. Uta Pottgiesser, Berlin
— Frau Prof. Kirsten Schemel, Berlin
— Herr Prof. Dr-Ing. Volker Droste, Architekt, Oldenburg
— Herr Prof. Manfred Schomers, Architekt, Bremen
— Herr Prof. Ingo Lütkemeyer, Architekt Bremen
— Herr Prof. Heinz Nagler, Architekt und Stadtplaner Cottbus
— Herr Uwe Oltmanns, Architekt, Oldenburg
— Herr Urs Ganter, Architekt, Bernau bei Berlin
weitere Preisrichter siehe VI.3)
Zusätzliche Angaben

Stimmberechtigte Sachpreisrichter;
Herr Reinhard Scholz, Bürgermeister Stadt Melle;
Herr Dirk Hensiek, Wohnungsbau Grönegau GmbH;
Herr Günter Oberschmidt Vertreter CDU-Fraktion;
Frau Annegret Mielke Vertreterin SPD-Fraktion;
Herr Frank Finkmann Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Melle;
Termine:
Bewerbungsfrist bis 23.9.2016.
Losentscheid 43.KW 2016.
Aufforderung zur Teilnahme 46.KW 2016.
Voraussichtlich:
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen 21.11.2016.
Kolloquium 6.12.2016.
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 10.2.2017.
Abgabe der Modelle 17.2.2017.
Preisgerichtssitzung 28.3 2017.
Die Ausloberin beabsichtigt, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts einen oder mehrere Preisträger unter dem Vorbehalt von § 8 Abs. 2 RPW mit der weiteren Bearbeitung der Aufgabe (Leistungsphasen 2-4 und optional in Stufen mit Leistungsphasen 5 und 6 bis 9 nach § 34 HOAI 2013), auch Gebäude- oder Abschnittsweise zu beauftragen.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit u. Verkehr
Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131151334
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131152943
Internet-Adresse: www.mw.niedersachsen.de

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit u. Verkehr
Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131151334
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131152943
Internet-Adresse: www.mw.niedersachsen.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gem. § 160 GWB Einleitung, Antrag, 2016:
Abs. 1 Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Abs. 2 Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen
Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97
Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Abs. 3 Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen
des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist
von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags
nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit u. Verkehr
Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131151334
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 4131152943
Internet-Adresse: www.mw.niedersachsen.de

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 15.08.2016

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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