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Wettbewerbsbekanntmachung - Architekturentwurf in Ingelheim am Rhein (ID:6193821)

Auftragsdaten
Titel:
Architekturentwurf
DTAD-ID:
6193821
Region:
55218 Ingelheim am Rhein
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
27.05.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Nichtoffener Planungswettbewerb für den Neubau eines Weiterbildungszentrums, einer Kulturhalle sowie für die Erweiterung des Rathauses auf dem Areal „Neuer Markt“, Ingelheim am Rhein. Die Stadt lngelheim am Rhein möchte in zentraler städtischer Lage das Rathaus erweitern, eine Kulturhalle und ein Gebäude für das Weiterbildungszentrum einschließlich der Musikschule errichten. Es soll im Sinne einer städtebaulichen Neuordnung ein Gesamtensemble entstehen, das auch hohe Freiraumqualitäten aufweist. Grundlage dieser Entwicklung des Stadtzentrums ist die Rahmenplanung „Stadtmitte Ingelheim", in der 2010 unter Einbeziehung vielfältiger Akteure, Planungen und Fragestellungen ein Gesamtbild für die Stadtmitte entwickelt worden ist. Dieses zielt auf die Aufwertung des öffentlichen Raums ebenso wie auf die Stärkung der städtischen Grünräume und der Nutzungsvielfalt sowie des innerstädtischen Wohnens ab. Von zentraler - da Identität stiftender Bedeutung - ist jedoch die Entwicklung des Geländes „Neuer Markt". Hier soll das "Herz" lngelheims gestärkt werden durch die Zusammenlegung wesentlicher öffentlicher Nutzungen. Auf dem Gelände „Neuer Markt" soll das bestehende Marktzentrum abgebrochen und dadurch der Stadtzentrumsentwicklung Raum geboten werden. Die Planungsaufgabe umfasst neben städtebaulichen und hochbaulichen auch landschaftsarchitektonische und freiraumplanerische Aspekte, um eine hohe Aufenthaltsqualität zu gewährleisten. Die ungefähre Geschossfläche aller Nutzungen beträgt ca. 8 000 m². Das konkretisierte Raumprogramm wird mit den Auslobungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Die Anordnung der Funktionen auf ggf. unterschiedlichen Bereichen im Wettbewerbs-Gebiet ist Teil der Aufgabe. Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat der Stadt lngelheim am Rhein beschlossen, im Sinne der Qualitätssicherung und Förderung der Baukultur für diesen Bereich einen Architektenwettbewerb durchzuführen und hat die SEGl Stadtentwicklungsgesellschaft lngelheim am Rhein GmbH als öffentlichen Auftraggeber (§ 98 Nr. 2 GWB) mit der Durchführung beauftragt. Der Auftraggeber ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Stadt Ingelheim. Das Verfahren wird gemäß VOF 2009 i.V.m. RPW 2008 als nicht offener Wettbewerb nach RPW § 3 Abc. 2 durchgeführt. Die Bürgerinnen und Bürger von lngelheim sollen in den Entstehungsprozess der Bauvorhaben kontinuierlich eingebunden werden. In einer ersten Bürgerversammlung vor Beginn des Verfahrens haben die Bürgerinnen und Bürger Anregungen und Vorstellungen erarbeitet, die in den Planungswettbewerb eingebunden werden. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Preisträger in einer zweiten Bürgerversammlung vorgestellt. Der Auftraggeber wird mit allen Preisträgern verhandeln und den Vertrag mit dem obsiegenden Bieter nachvorheriger Zustimmung durch die Stadt lngelheim als Alleingesellschafterin des Auftraggebers abschließen.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Architekturentwurf
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  167441-2011

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG

Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
SEGI Stadtentwicklungsgesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH Friedrich-Ebert-Straße 16 z. H. Herrn Lukas Augustin 55218 Ingelheim am Rhein DEUTSCHLAND Tel. +49 6132432633 E-Mail: segi@segi-ingelheim.de Fax +49 6132432650 Weitere Auskünfte erteilen: Planquadrat Elfers Geskes Krämer Part. G. dwb BDA Architekten und Stadtplaner Platz der Deutschen Einheit 21 z. H. Stefan Meiners 64293 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 615181969-0 E-Mail: wbw-ingelheim@planquadrat.com Fax +49 615181969-99 Internet: http://www.planquadrat.com Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Planquadrat Elfers Geskes Krämer Part. G. dwb BDA Architekten und Stadtplaner Platz der Deutschen Einheit 21 z. H. Stefan Meiners 64293 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 615181969-0 E-Mail: wbw-ingelheim@planquadrat.com Fax +49 615181969-99 Internet: http://www.planquadrat.com Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten an: Planquadrat Elfers Geskes Krämer Part. G. dwb BDA Architekten und Stadtplaner Platz der Deutschen Einheit 21 z. H. Stefan Meiners 64293 Darmstadt DEUTSCHLAND Tel. +49 615181969-0 E-Mail: wbw-ingelheim@planquadrat.com Fax +49 615181969-99 Internet: http://www.planquadrat.com
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber Nichtoffener Planungswettbewerb für den Neubau eines Weiterbildungszentrums, einer Kulturhalle sowie für die Erweiterung des Rathauses auf dem Areal „Neuer Markt“, Ingelheim am Rhein.
II.1.2) Kurze Beschreibung
Die Stadt lngelheim am Rhein möchte in zentraler städtischer Lage das Rathaus erweitern, eine Kulturhalle und ein Gebäude für das Weiterbildungszentrum einschließlich der Musikschule errichten. Es soll im Sinne einer städtebaulichen Neuordnung ein Gesamtensemble entstehen, das auch hohe Freiraumqualitäten aufweist. Grundlage dieser Entwicklung des Stadtzentrums ist die Rahmenplanung „Stadtmitte Ingelheim", in der 2010 unter Einbeziehung vielfältiger Akteure, Planungen und Fragestellungen ein Gesamtbild für die Stadtmitte entwickelt worden ist. Dieses zielt auf die Aufwertung des öffentlichen Raums ebenso wie auf die Stärkung der städtischen Grünräume und der Nutzungsvielfalt sowie des innerstädtischen Wohnens ab. Von zentraler - da Identität stiftender Bedeutung - ist jedoch die Entwicklung des Geländes „Neuer Markt". Hier soll das "Herz" lngelheims gestärkt werden durch die Zusammenlegung wesentlicher öffentlicher Nutzungen. Auf dem Gelände „Neuer Markt" soll das bestehende Marktzentrum abgebrochen und dadurch der Stadtzentrumsentwicklung Raum geboten werden. Die Planungsaufgabe umfasst neben städtebaulichen und hochbaulichen auch landschaftsarchitektonische und freiraumplanerische Aspekte, um eine hohe Aufenthaltsqualität zu gewährleisten. Die ungefähre Geschossfläche aller Nutzungen beträgt ca. 8 000 m². Das konkretisierte Raumprogramm wird mit den Auslobungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Die Anordnung der Funktionen auf ggf. unterschiedlichen Bereichen im Wettbewerbs-Gebiet ist Teil der Aufgabe. Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat der Stadt lngelheim am Rhein beschlossen, im Sinne der Qualitätssicherung und Förderung der Baukultur für diesen Bereich einen Architektenwettbewerb durchzuführen und hat die SEGl Stadtentwicklungsgesellschaft lngelheim am Rhein GmbH als öffentlichen Auftraggeber (§ 98 Nr. 2 GWB) mit der Durchführung beauftragt. Der Auftraggeber ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Stadt Ingelheim. Das Verfahren wird gemäß VOF 2009 i.V.m. RPW 2008 als nicht offener Wettbewerb nach RPW § 3 Abc. 2 durchgeführt. Die Bürgerinnen und Bürger von lngelheim sollen in den Entstehungsprozess der Bauvorhaben kontinuierlich eingebunden werden. In einer ersten Bürgerversammlung vor Beginn des Verfahrens haben die Bürgerinnen und Bürger Anregungen und Vorstellungen erarbeitet, die in den Planungswettbewerb eingebunden werden. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Preisträger in einer zweiten Bürgerversammlung vorgestellt. Der Auftraggeber wird mit allen Preisträgern verhandeln und den Vertrag mit dem obsiegenden Bieter nachvorheriger Zustimmung durch die Stadt lngelheim als Alleingesellschafterin des Auftraggebers abschließen.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71220000 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER
Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bewerber. A. Mindestanforderungen 1. Geforderte Nachweise: 1.1 Vollständig ausgefüllter und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer oder einem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen (Antrag auf Teilnahme am Wettbewerbsverfahren). Der Vordruck des Bewerbungsbogens kann unter http://www.planquadrat.com/wettbewerbe/ingelheim heruntergeladen werden; 1.2 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien nach VOF § 4 (6) und (9) VOF vorliegen; 1.3 Deckungszusage einer Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000,00 EUR und Versicherung von Personenschäden über 1 500 000,00 EUR oder Eigenerklärung, dass im Falle einer Beauftragung eine Deckung in erforderlicher Höhe vorliegt; 1.4 Nachweis über den Umsatz mit Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach § 33 HOAI (oder vergleichbar) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre von mindestens 200 000,00 EUR jährlich; 1.5 Eigenerklärung, dass die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mindestens 30 h/Woche fest angestellten Mitarbeiter mit Hochschulabschluss (Architektur) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 5 beträgt; 1.6 Nachweis der Teilnahmeberechtigung gem. III.2) in der Regel durch Kopie der Eintragungsurkunde der Architektenkammer. Die Eintragungsnummer ist im Bewerbungsbogen auszufüllen; 1.7 Zusage, dass die Ausstattung, die Geräte und die technische Ausrüstung des Bewerbers Anforderungen nach heute üblichen Standards, insbesondere CAD, erfüllen; 1.8 Zusage, im Fall einer Auswahl am Wettbewerb teilzunehmen und eine Arbeit einzureichen; 1.9 Aktueller Handelsregisterauszug (aus dem Jahr 2011) des Bewerbers (bzw. jedes Mitglieds einer Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmers), falls zutreffend; 1.10 Vorlage einer Verpflichtungserklärung gemäß § 5 Abs. 6 VOF für den Fall, dass sich ein Bewerber bei der Erfüllung eines Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient – mit Einreichung des Teilnahmeantrages (Bewerbungsbogen); 2. Nachweis von 2 Referenzobjekten – entweder 1 realisiertes Objekt (A) und 1 Wettbewerbserfolg (B) oder 2 realisierte Objekte (A) und (C); jeweils gem. nachfolgenden Anforderungen: 2.1 Grafischer Nachweis (Fotos/Ansichten/Grundrisse/Schnitte/Perspektiven etc.) der beiden Referenzobjekte, pro Projekt 2 Seiten DIN A3, einseitig bedruckt, gefaltet, ungebunden. Es müssen mindestens jeweils ein großräumiger Lageplan/Schwarzplan, ein Freiflächenplan sowie die für das grundlegende Verständnis notwendigen Grundrisse und Schnitte gezeigt werden. Bei realisierten Objekten müssen je eine Außen- und eine Innenaufnahme in ausreichender Größe abgebildet sein – bei Wettbewerbsbeiträgen entsprechende Perspektiven; 2.2 Für realisierte Referenzobjekte jeweils ein Referenzschreiben des Auftraggebers. (A) Nachweis eines realisierten Objektes (Neubau, Sanierung oder Erweiterung) der letzten 8 Jahre (einschl. 2003 - es gilt die Fertigstellung) aus dem Bereich Rathäuser, Kulturhallen, Weiterbildungs-/ Seminarzentren oder vergleichbaren Nutzungen wie Mehrzweckbauten, Bürgerhäuser und Stadtteilzentren mit einer Größe von min. 5 000 000,00 EUR (netto) für die Kostengruppe 300 + 400 nach DIN 276 mit Angaben zu: Projektbezeichnung, Auftraggeber, Zeitpunkt der Fertigstellung, Bausumme für die Kostengruppen 300 + 400 nach DIN 276 in EUR netto, Leistungsumfang gemäß HOAI (min. die Leistungsphasen 2-5 müssen erbracht worden sein); (B) Nachweis eines Wettbewerbserfolgs (Preis oder Anerkennung), beliebige hochbauliche Aufgabe aus den letzten 5 Jahren (einschl. 2006 – es gilt die Sitzung des Preisgerichts) mit Angaben zu Projektbezeichnung, Auslober und Zeitpunkt der Preisgerichtssitzung; Oder alternativ, anstelle von (B): (C) Nachweis eines zweiten realisierten Objektes (Neubau, Sanierung oder Erweiterung) der letzten 5 Jahre (einschl. 2006 - es gilt die Fertigstellung), beliebige Bauaufgabe, mit einer Größe von mindestens 5 000 000,00 EUR (netto) für die Kostengruppe 300 + 400 nach DIN 276 mit Angaben zu: Projektbezeichnung, Auftraggeber, Zeitpunkt der Fertigstellung, Bausumme für die Kostengruppen 300 + 400 nach DIN 276 in EUR netto, Leistungsumfang gemäß HOAI (min. die Leistungsphasen 2-5 müssen erbracht worden sein). B. Auswahlkriterien. Im Auswahlverfahren gem. C. werden die Eignung und Kompetenz der Bewerber für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe allein anhand der gestalterischen Qualität der eingereichten Referenz-Projekte bewertet. Für jedes der nachfolgenden Kriterien werden in diesem Auswahlverfahren max. 5 Punkte vergeben nach folgendem Schema: Durchschnittliche Qualität: 3 Punkte, über-/unterdurchschnittliche Qualität: 4/2 Punkte, hervorragende/mangelhafte Qualität: 5/1 Punkt(e). a) Städtebauliche Einbindung, Einpassung in die Umgebung (2-fach gewichtet), b) Gestaltung der Außen- und Freiräume, Aufenthaltsqualität (1-fach gewichtet), c) Generelle Architektursprache und –konzept: Form, Proportion und Fügung (3-fach gewichtet), d) Gestaltung und Materialität der Fassaden (2-fach gewichtet), e) Innenräumliche Qualitäten (2-fach gewichtet). Die erreichbare Punktezahl beträgt somit min. 10 und max. 50 Punkte. C. Auswahlverfahren. Die Teilnehmer des Wettbewerbs werden aus dem Kreis der zugelassenen Bewerber gem. A. von einem Auswahlgremium bestimmt. Das Auswahlgremium setzt sich zusammen aus einem Vertreter des Auftraggebers, der Stadt Ingelheim, einem Architekten des verfahrensbetreuenden Büros gem. Anhang A, Ziffer II sowie einem externen, unabhängigen Architekten. Es werden diejenigen Bewerber ausgewählt, bei denen keine Ausschlusskriterien gemäß A. vorliegen und die nach den Auswahlkriterien gemäß B. für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe besonders geeignet erscheinen. Qualifiziert sich eine höhere Zahl Bewerber als die in Punkt IV.1 der Bekanntmachung genannte Höchstzahl Teilnehmer (zuzüglich 5 Nachrücker), entscheidet das Los. D. Weitere Regelungen. Eine Bewerbung ist nur mit dem von dem Auftraggeber ausgegebenen Bewerbungsbogen möglich. Ein Abweichen von dieser Anforderung (Bewerbungsbogen), eine Nichtvorlage bzw. nicht frist- und formgerechte oder unvollständige Vorlage der in dieser Ziffer A. aufgeführten Mindestanforderungen, Bewerbungen nur für Teilleistungen sowie Mehrfachbewerbungen jeglicher Art führen zum Ausschluss der Bewerbung. Der Auftraggeber wird den Bewerber auffordern, seinen Teilnahmeantrag binnen der Frist von 6 Kalendertagen nach Versand der Aufforderung zu vervollständigen. Zusätzliche Unterlagen und Angaben werden nicht in die Beurteilung der Eignung des Bewerbers einbezogen. Sollten mehrere Referenzobjekte eingereicht werden, werden nur die ersten beiden die Vorgaben erfüllenden Referenzobjekte bewertet, die auf dem Bewerbungsbogen/den Bewerbungsbögen eingetragen sind; alle weiteren werden nicht berücksichtigt. Für kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger, die für sich nicht die Mindestanforderungen erfüllen, besteht die Möglichkeit, durch die Bildung von Arbeitsgemeinschaften am Wettbewerb teilzunehmen. Zu einer Arbeitsgemeinschaft können sich maximal 3 Partner zusammenschließen. Bei einer Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter für die Arbeitsgemeinschaft zu benennen. Jedes Mitglied hat einen eigenen Bewerbungsbogen auszufüllen. Die Anforderungen an Referenzobjekte, Umsätze und Zahl der Beschäftigten gelten jedoch in Summe für die Arbeitsgemeinschaft. Die Erklärung zur örtlichen Präsenz ist von einem der Arbeitsgemeinschaftspartner stellvertretend für die Arbeitsgemeinschaft zu unterschreiben. Der Unterzeichner der Erklärung verpflichtet sich, im Falle einer Beauftragung für die Bearbeitung sämtlicher beauftragter Leistungsphasen mit angemessenem Personal vor Ort an mindestens wöchentlichen Jour Fixes bei Bedarf auf Abruf des Auftraggebers teilzunehmen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Die Unterlagen sollen nicht gebunden werden, somit muss jede Unterlage so beschriftet sein, dass eine schnelle und eindeutige Zuordnung zum Bewerber - im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft eine Zuordnung zu dieser - möglich ist. Die Bewerbungen müssen in Umschlägen eingehen, die auf Vorder- und Rückseite unübersehbar mit „Bewerbung Wettbewerb Ingelheim – nicht öffnen!“ beschriftet sind.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN
Ja Architekten. — natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in befugt sind (RPW § 4 (1)). Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. — juristische Personen, sofern ihr satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der gestellten Wettbewerbsaufgabe entsprechen (RPW § 4 (1)). Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter und der verantwortliche Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen (RPW § 4 (1)). — Arbeitsgemeinschaften (auch natürlicher und juristischer Personen), wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist (RPW § 4 (1)). Jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ist zu benennen (RPW § 4 (1)). Die Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Aufgrund der Aspekte der Freiraumgestaltung wird die Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten nachdrücklich empfohlen. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit einem Energieplaner und Bauphysiker. Landschaftsarchitekten, Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Beauftragung jeglicher Art. Es ist beabsichtigt, denjenigen Landschaftsarchitekten mit weiteren Planungsleistungen zu beauftragen, der den erfolgreichen Bieter beraten hat. Ein Rechtsanspruch lässt sich jedoch auch hieraus nicht ableiten. Ausgeschlossen von der Teilnahme am Wettbewerb sind Personen, die infolge ihrer Beteiligung an der Auslobung oder Durchführung des Wettbewerbes bevorzugt sein oder Einfluss auf die Entscheidung des Preisgerichts nehmen können. Das Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können (RWP § 4 (2)). ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS
Nichtoffen Gewünschte Teilnehmerzahl Mindestzahl 25. / Höchstzahl 30
IV.2) NAMEN DER BEREITS AUSGEWÄHLTEN TEILNEHMER
1. Mann und Schneberger GbR, Mainz 2. Manuel Herz Architekten GbR, Basel 3. lederer+ragnarsdóttir+oei GbR, Stuttgart 4. Schwarz Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, Stuttgart 5. Gerber Architekten GmbH, Dortmund 6. ARGE Hille Architekten BDA, Ingelheim / Michel + Wolf + Partner GbR freie Architekten BDA, Stuttgart 7. ARGE Kulla Architekten, Ingelheim / Schneider + Schumacher Architekturgesellschaft mbH, Frankfurt 8. Prof. Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE
Gestalterische, wirtschaftliche und funktionale Qualität. Die genaue Gewichtung und die Nennung von Unterkriterien erfolgt in der Auslobung.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 20.6.2011 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf
Teilnahme 30.6.2011 - 18:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die
ausgewählten Bewerber 15.7.2011
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können Deutsch. Sonstige: DE (Deutsch).
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben
Ja Zahl und Wert der zu vergebenden Preise Als Wettbewerbssumme stellt der Auftraggeber einen Gesamtbetrag in Höhe von 136 000,00 EUR (zzgl. MwSt.) zur Verfügung. Es werden folgende Preise und Anerkennungen ausgelobt (zzgl. MwSt.): — 1. Preis 45 000,00 EUR, — 2. Preis 30 000,00 EUR, — 3. Preis 20 500,00 EUR, — 4. Preis 13 500,00 EUR, — sowie für die Anerkennungen 27 000,00 EUR. Das Preisgericht ist berechtigt, diese Summe durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen.
IV.5.3) Folgeaufträge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend Nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Dr. Joachim Gerhard, Oberbürgermeister Stadt Ingelheim/CDU (Sachpreisr.) Stellv.: Irene Hilgert, Beigeordnete 2. Ralf Claus, Bürgermeister Stadt Ingelheim/SPD (Sachpreisr.) Stellv.: Werner Kappesser Beigeordneter SPD 3. Hans-Richard Palmen, Stadtrat CDU (Sachpreisr.) Stellv.: Hans-Werner Klose, Stadtrat FBI 4. Thomas Stritter, Stadtrat SPD (Sachpreisr.) Stellv.: Heinrich Jung, Stadtrat Grüne 5. Klaus Hüttemann, Stadtrat FWG (Sachpreisr.) Stellv.: Helmut Immerheiser, Stadtrat FDP 6. Prof. Zvonko Turkali (Fachpreisr.), stellv.: Hubertus Sander 7. Prof. Jürgen Bredow (Fachpreisr.), stellv.: Prof. Heribert Gies 8. Klaus Bierbaum (Fachpreisr.), stellv.: Christoph Heckel 9. Prof. Susanne Duerr (Fachpreisr.), stellv.: Sigrun Hüger 10. Martin Oster (Fachpreisr.) und 11.Philipp Laur, Leiter Bau- und Planungsamt (Fachpreisr.), stellv.: Richard Brand, Leiter Bauaufsicht, Ingelheim am Rhein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
Der Auftraggeber wird gemäß § 8 Abs. 2 RPW 2008 unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen Preisträger mit der Bearbeitung von Planungsleistungen gem. LPH 1 – 9 § 33 HOAI 2009 beauftragen. Hierzu wird im Anschluss an die Preisgerichtssitzung gem. § 9 Abs. 1 RPW 2008/ gem. § 3 Abs. 4b VOF 2009 ein Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern durchgeführt. Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich im Falle einer Beauftragung durch den Auftraggeber, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen. Der Auftraggeber behält sich im Falle einer Beauftragung vor, alle oder nur einzelne Leistungsphasen gemäß § 33 HOAI zu vergeben, insbesondere behält sich der Auftraggeber eine separate Vergabe der Leistungsphasen 1 – 5 und Leistungsphasen 6 – 9 vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. An der Vorbereitung und Auslobung dieses Wettbewerbs hat die Architektenkammer Rheinland-Pfalz beratend mitgewirkt. Die Auslobung wird dort registriert werden. Zulassungsbereich des Wettbewerbs ist die EU. Zu IV.4.3): Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin bei der Stelle nach Anhang A, Ziffer III eingegangen sein. Voraussichtliche Termine: Versand der Auslobungsunterlagen: 15.7.2011. Rückfragekolloquium: 2.8.2011. Abgabe Planunterlagen: 16.9.2011. Abgabe Modell: 23.9.2011. Preisgerichtssitzung: 19./20.10.2011.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: Vergabekammer.RLP@MWVLW.RLP.de Tel. +49 613116-2234 Internet: http://www.mwvlw.rlp.de Fax +49 613116-2113
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer (Ziff. VI. 3.1) aufgrund erkannter Verstöße gegen Vergabevorschriften ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB nur zulässig, wenn der Antragsteller diese zuvor unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen beim Auftraggeber (SEGI Stadtentwicklungsgesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 16, 55218 Ingelheim am Rhein, DEUTSCHLAND) gerügt hat. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft der Auslober der Rüge nicht ab, hat der Antragsteller innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auslobers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, seinen Antrag bei der Vergabekammer einzureichen.
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind SEGI Stadtentwicklungsgesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH Friedrich-Ebert-Straße 16 55218 Ingelheim DEUTSCHLAND E-Mail: segi@segi-ingelheim.de Tel. +49 6132432633 Fax +49 6132432650
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
24.5.2011
DTAD
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