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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Wettbewerbsbekanntmachung - Architekturentwurf in München (ID:10174989)

Auftragsdaten
Titel:
Architekturentwurf
DTAD-ID:
10174989
Region:
80539 München
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.11.2014
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ludwig-Maximilians-Universität München, Tierärztliche Fakultät in Oberschleißheim, Neubau eines Haustierzentrums auf dem ehem. Moorversuchsgut Hof 1; Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren nach §15 VOF und RPW 2013. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Objektplanung für ein überwiegend als zentrale Tierhaltung genutztes Gebäude. Betreiber und Nutzer des Gebäudes ist die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Neubau soll an der Stelle eines ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöfts im Außenbereich der Gemeinde Oberschleißheim entstehen. Er ist besonders qualitätsvoll und angemessen in die Umgebung einzubinden. Gefordert ist die besondere Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten, d.h. zugleich ländlicher Raum (Gestaltung) und Verdichtungsraum München (Emissionen/Immissionen). Das Raumprogramm umfasst eine Nutzfläche 1-6 von 1 191 m², die vorwiegend zur Unterbringung der Tiere (Hunde, Katzen, Nager, evtl. Geflügel) benutzt wird. Das Raumprogramm enthält keine Labors. Die Kostenobergrenze liegt bei 5 000 000 EUR brutto Baukosten für die Baumaßnahme. Diese Kosten umfassen die Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276. Der Auftrag wird in die Honorarzone III, Mindestsatz, nach § 35 HOAI eingestuft. Der Auftraggeber beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbs im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach VOF einen Teilnehmer mit Leistungen der Leistungsphasen 2-4 mit Option auf die Leistungsphase 5 nach § 34 HOAI stufenweise zu beauftragen. Liegen dann die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen vor, besteht die Option auf stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 6-9 § 34 HOAI. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht nicht. Voraussichtliche Termine: Versand Auslobungstext: 5.KW 2015, Kolloquium: 7. KW 2015, Abgabe der Beiträge: 26.3.2015, Beauftragung des Freiberuflich Tätigen: Ende Mai 2015, Abgabe der HU-Bau: Mitte September 2015.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Architekturentwurf
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  391274-2014

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
Zu Händen von: Frau Ratayszak, Frau Engelhardt
80539 München
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 8921811-3109/3101
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
Fax: +49 89218111999
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
www.stbam2.bayern.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde 1.3) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung Bildung 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber: Ludwig-Maximilians-Universität München, Tierärztliche Fakultät in Oberschleißheim, Neubau eines Haustierzentrums auf dem ehem. Moorversuchsgut Hof 1; Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren nach §15 VOF und RPW 2013.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Objektplanung für ein überwiegend als zentrale Tierhaltung genutztes Gebäude. Betreiber und Nutzer des Gebäudes ist die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Neubau soll an der Stelle eines ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöfts im Außenbereich der Gemeinde Oberschleißheim entstehen. Er ist besonders qualitätsvoll und angemessen in die Umgebung einzubinden. Gefordert ist die besondere Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten, d.h. zugleich ländlicher Raum (Gestaltung) und Verdichtungsraum München (Emissionen/Immissionen). Das Raumprogramm umfasst eine Nutzfläche 1-6 von 1 191 m², die vorwiegend zur Unterbringung der Tiere (Hunde, Katzen, Nager, evtl. Geflügel) benutzt wird. Das Raumprogramm enthält keine Labors. Die Kostenobergrenze liegt bei 5 000 000 EUR brutto Baukosten für die Baumaßnahme. Diese Kosten umfassen die Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276. Der Auftrag wird in die Honorarzone III, Mindestsatz, nach § 35 HOAI eingestuft. Der Auftraggeber beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbs im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach VOF einen Teilnehmer mit Leistungen der Leistungsphasen 2-4 mit Option auf die Leistungsphase 5 nach § 34 HOAI stufenweise zu beauftragen. Liegen dann die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen vor, besteht die Option auf stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 6-9 § 34 HOAI. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht nicht. Voraussichtliche Termine: Versand Auslobungstext: 5.KW 2015, Kolloquium: 7. KW 2015, Abgabe der Beiträge: 26.3.2015, Beauftragung des Freiberuflich Tätigen: Ende Mai 2015, Abgabe der HU-Bau: Mitte September 2015.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71220000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA). 1. Allgemeine Kriterien. 1.1 Juristische Person/§ 19 Abs. 3 VOF. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen. Eine Erklärung über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen, ist vorzulegen. 1.2. Wirtschaftliche Verknüpfung/§ 4 Abs. 2 VOF. Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen. 1.3 Rechtsform der Bewerbergemeinschaft/§ 4 Abs. 4 VOF Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Für Bewerbergemeinschaften gilt: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Kriterien für die Zulassungs- und Eignungsvoraussetzungen sind bei Bewerbergemeinschaften von jedem ihrer Mitglieder zu erfüllen, beziehungsweise bei interdisziplinären Wettbewerben von allen Teilnehmern der jeweiligen Fachrichtungen. 1.4 Unterbeauftragung/(§ 5 Abs.5h VOF). Sollen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, ist eine entsprechende Erklärung des Bewerbers erforderlich. Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen. 1.5 Bedienung der Kapazitäten anderer Unternehmen/§ 5 Abs.6 VOF. Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich. Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen. 1.6 Angaben nach § 4 Abs. 6a-g VOF (Unzuverlässigkeit). Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6a-g VOF gefordert. 1.7 Angaben nach § 4 Abs. 9a-d VOF (Ausschlussgründe). Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert. 2. Wirtschaftliche und finanzielle Kriterien: 2.1 Berufshaftpflichtversicherung. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe. Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen. 2.2 Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren/§ 5 Abs. 4c VOF. Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen im Leistungsbild Objektplanung Gebäude, Lph 2-9 HOAI. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen. 3. Fachliche Kriterien. 3.1 Erbringung der Dienstleistung durch einen besonderen Berufsstand/§ 19 Abs. 2 VOF, siehe III.2) dieser Bekanntmachung. 3.2 Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel/§ 5 Abs. 5d VOF Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, gegliedert nach Berufsgruppen (berufliche Befähigung), gefordert. 3.3. Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen/§ 5 Abs. 5b VOF. 3.3.1 Referenzliste, Leistungsbild Objektplanung Gebäude nach HOAI. Eine tabellarische Auflistung der wesentlichen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen ist beizulegen. Die Referenzprojekte sollten im Idealfall mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbar sein. Kann der Bewerber keine mit dem Gegenstand des Wettbewerbs vergleichbaren Projekte oder Planungen vorweisen, sind sonstige aussagekräftige Projekte, Planungen, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise aufzulisten. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat. 3.3.2 Referenzbogen, Leistungsbild Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 2-9 HOAI. Es sind bis zu 3 Referenzprojekte aus der Referenzliste nach 3.3.1 mittels einer Text- und Bilddokumentation näher zu beschreiben. Die Darstellung je Referenzprojekt soll 2 Seiten DIN A3 (einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Als Deckblatt zu jedem Referenzprojekt ist ein Referenzbogen, ergänzt mit weiteren Angaben, zu verwenden. Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen. Im Referenzbogen sind folgende Angaben zu machen: Gebäudetyp. Kurze Beschreibung und ggf. besondere Anforderungen. Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau etc.). Honorarzone. Bauherr. Art des Vertragsverhältnisses. Erbrachte Leistungen aufgegliedert nach Leistungsphasen nach HOAI Gebäudekenndaten NF und BRI. Baukosten getrennt nach Kostengruppen nach DIN 276. Einsatz von anderen Unternehmen oder Kapazitäten anderer Unternehmen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat. 3.4 Unternehmens- und Projektorganisation/§ 5 Abs. 5a VOF. Es sind Angaben über die technische Leitung des Bewerbers als Organigramm oder Liste erforderlich. Es sind Angaben über die für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen und Mitarbeiter am Projekt als Organigramm oder Liste mit Aussagen zu Qualifikation, Stellung in der Bürostruktur, Dauer der Bürozugehörigkeit, vorgesehenen Aufgabenbereich und deren Nachweis der Berechtigung zum Führen der erforderlichen Berufsbezeichnung erforderlich. 4. Kriterien und Gewichtungen: Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. Für die einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). 1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (5 %). 2. Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel (5 %). 3. Gestaltungsqualität anhand von Referenzprojekten/-planungen, Wettbewerbserfolgen, Auszeichnungen bei Architekturpreisen (aus Referenzliste und Referenzbögen) (40 %). 4. Technische und funktionale Qualität der realisierten und nicht realisierten Referenzprojekte/-planungen mit vergleichbarer Komplexität (aus Referenzliste und Referenzbögen) (40 %). 5. Unternehmens- und Projektorganisation (10 %).
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Der Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen ist gefordert. Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind. Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der: — Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieur, beratender Ingenieur, Stadtplaner) gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.Mai 2007. Meine/unsere Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG ist gewährleistet, im Auftragsfall werden die Vorgaben des Art. 2 BauKaG erfüllt. Die erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes gemäß Art. 62 Abs. 2 Satz 3 BayBO sind nachzuweisen durch Eintrag in einer eigenen Liste der Bayer. Architekten- oder Ingenieurekammer Bau oder durch Studiennachweise und Bescheinigungen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl: 12
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Kriterien für die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge werden den ausgewählten Teilnehmern mit der Auslobung mitgeteilt.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
15143 E 0002
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 16.12.2014 - 14:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es werden Preise und Anerkennungen vergeben. Die voraussichtliche Gesamtsumme der Preise und Anerkennungen beträgt 28 000 EUR zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. 1. Preis: 11 000 EUR. 2. Preis: 7 000 EUR. 3. Preis: 4 200 EUR. 2 Anerkennungen à 2 800 EUR: 5 600 EUR. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung der Preise und Anerkennungen beschließen.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Im Auftragsfall wird das Preisgeld mit den Honoraren verrechnet. Kosten für die Bewerbung oder die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe werden nicht erstattet.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Prof. Thomas Hammer, Architekt, München 2. Angelika Hein-Hoefelmayr, Architektin, Pullach 3. Prof. Jörg Homeier, Architekt, München 4. Prof. Peter Pfab, Architekt, Oberste Baubehörde im StMI 5. Eberhard Schmid, Architekt, StBA München 2 6. Dr. Matthias Fahrmeir, Ludwig-Maximilians-Universität München 7. Michael Greiner, StMBKWK 8. Prof. Dr. Ellen Kienzle, Ludwig-Maximilians-Universität München 9. Christian Kuchlbauer, Erster Bürgermeister Gem. Oberschleißheim
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
A) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar. Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich. Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt. Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden. b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen. Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen. Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen. Sollte die Poststelle nicht besetzt sein, so kann die Bestätigung auch vom Personal der Zimmer E12 oder E14 erteilt werden. d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen. Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert. Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf den betreffenden Wettbewerb gekennzeichnet werden: Wettbewerb. Maßnahme: LMU München, Tierärztliche Fakultät Oberschleißheim, Neubau eines Haustierzentrums. Maßnahmennummer: 15143 E 0002. Objektplanung Gebäude. Staatliches Bauamt München 2. Ludwigstraße 18, 80539 München. Im Posteingang nicht öffnen. e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen. f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. g) Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt. j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte. k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen. l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden. m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich. o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern. p) Der Auftraggeber wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen gemäß den Vorgaben der VOF übertragen. Vertragsgrundlage werden im Auftragsfall die Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) und Anlagen des Auftraggebers (siehe VHF Bayern).
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern Maximilianstr. 39 80534 München DEUTSCHLAND Telefon: +49 8921762411
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Die unter I.1) genannte Kontaktstelle
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12.11.2014
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