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Wettbewerbsbekanntmachung - Architekturentwurf in München (ID:10183156)

Auftragsdaten
Titel:
Architekturentwurf
DTAD-ID:
10183156
Region:
80539 München
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.11.2014
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorherigem Teilnahmeverfahren für den Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums („Das Neue Hauner“) des Klinikums der Universität München. Der Wettbewerb unterliegt den Regeln der RPW 2013. Allgemein: Das Klinikum der Universität München beabsichtigt, seinen Standort im Bereich des Campus Großhadern zu konzentrieren und dort ein Eltern-Kind-Zentrum („Das Neue Hauner“) zu errichten. Die derzeitige Streuung von einzelnen Kliniken im Bereich des Standortes Innenstadt und Großhadern entspricht nicht mehr einer wirtschaftlichen Klinikstruktur. Die Wettbewerbsfläche mit einer Größe von ca. 26 200 m² ist Teil des Patientengartens des Klinikums der Universität München, Campus Großhadern. Wettbewerbsaufgabe: Es ist ein Vorentwurfskonzept für die Errichtung eines Eltern-Kind-Krankenhauses mit unterirdischer Anbindung an den Wirtschaftstrakt bzw. an das Tunnelsystem mind. auf Ebene U2 zu erarbeiten. Das Raumprogramm für das Neue Hauner umfasst ca. 21 400 m² Nutzfläche (NF 1-7). Dieser sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen hinzuzurechnen. Als Größenordnung für die Funktionsfläche sollte mindestens 30 % der Nutzfläche, also rund 7 000 m² angesetzt werden. Neben einem zukunftsorientierten Konzept, das optimierte Betriebsabläufe gewährleistet, werden eine anspruchsvolle Gestaltung, sowie eine energieeffiziente Bauweise von großer Bedeutung sein. Im Vordergrund steht die optimale Versorgung der kleinen Patienten und somit kindgerechtes Bauen. Die Aufgabe setzt höchste Anforderungen an die planerische Qualität, inklusive Lösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an bestehende Versorgungsstrukturen sowie an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb. Voraussichtliche Wettbewerbsleistung: Lageplan M 1/500, Grundrisse, Ansichten, Schnitte M 1/200, Funktionsplan im M 1/500 nach DIN 13080, Außenraumperspektive, Erläuterungen, Modell M 1/1000, Berechnungen gem. DIN 277-1; 2. Geplante zeitliche Realisierung: Baubeginn: Neubau „Das Neue Hauner“ ca. ab 2017. Die Obergrenze für die reinen Baukosten für das Gebäude liegt bei ca. 110 000 000 EUR brutto. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 300 bis 400 nach DIN 276 ohne Medizintechnik. Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung. Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau).
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Architekturentwurf
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  393041-2014

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Staatliches Bauamt München 2
Ludwigstr. 18
Zu Händen von: Frau Ratayszak, Frau Engelhardt
80539 München
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 8921811-3109/3101
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de
Fax: +49 89218111999
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
www.stbam2.bayern.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde 1.3) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung Gesundheit Bildung 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber: Nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorherigem Teilnahmeverfahren für den Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums („Das Neue Hauner“) des Klinikums der Universität München. Der Wettbewerb unterliegt den Regeln der RPW 2013.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Allgemein: Das Klinikum der Universität München beabsichtigt, seinen Standort im Bereich des Campus Großhadern zu konzentrieren und dort ein Eltern-Kind-Zentrum („Das Neue Hauner“) zu errichten. Die derzeitige Streuung von einzelnen Kliniken im Bereich des Standortes Innenstadt und Großhadern entspricht nicht mehr einer wirtschaftlichen Klinikstruktur. Die Wettbewerbsfläche mit einer Größe von ca. 26 200 m² ist Teil des Patientengartens des Klinikums der Universität München, Campus Großhadern. Wettbewerbsaufgabe: Es ist ein Vorentwurfskonzept für die Errichtung eines Eltern-Kind-Krankenhauses mit unterirdischer Anbindung an den Wirtschaftstrakt bzw. an das Tunnelsystem mind. auf Ebene U2 zu erarbeiten. Das Raumprogramm für das Neue Hauner umfasst ca. 21 400 m² Nutzfläche (NF 1-7). Dieser sind die erforderlichen Verkehrs- und Funktionsflächen hinzuzurechnen. Als Größenordnung für die Funktionsfläche sollte mindestens 30 % der Nutzfläche, also rund 7 000 m² angesetzt werden. Neben einem zukunftsorientierten Konzept, das optimierte Betriebsabläufe gewährleistet, werden eine anspruchsvolle Gestaltung, sowie eine energieeffiziente Bauweise von großer Bedeutung sein. Im Vordergrund steht die optimale Versorgung der kleinen Patienten und somit kindgerechtes Bauen. Die Aufgabe setzt höchste Anforderungen an die planerische Qualität, inklusive Lösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an bestehende Versorgungsstrukturen sowie an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb. Voraussichtliche Wettbewerbsleistung: Lageplan M 1/500, Grundrisse, Ansichten, Schnitte M 1/200, Funktionsplan im M 1/500 nach DIN 13080, Außenraumperspektive, Erläuterungen, Modell M 1/1000, Berechnungen gem. DIN 277-1; 2. Geplante zeitliche Realisierung: Baubeginn: Neubau „Das Neue Hauner“ ca. ab 2017. Die Obergrenze für die reinen Baukosten für das Gebäude liegt bei ca. 110 000 000 EUR brutto. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 300 bis 400 nach DIN 276 ohne Medizintechnik. Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung. Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau).
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71220000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA). Regeln bei der Gewichtung der Eignungskriterien: Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. Für die einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. 1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (10 %). 2. Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel (5 %). 3. Gestaltungsqualität der Referenzprojekte/-planungen (aus Referenzliste und Referenzbögen) (40 %). 4. Technische und funktionale Qualität bei Planung und Durchführung von Referenzprojekten/-planungen mit vergleichbarer Komplexität (aus Referenzliste und Referenzbögen) (40 %). 5. Unternehmens- und Projektorganisation (5 %). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). 1. Allgemeine Kriterien: 1.1 Juristische Person/§ 19 Abs. 3 VOF: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen. Eine Erklärung über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen, ist vorzulegen. 1.2. Wirtschaftliche Verknüpfung/§ 4 Abs. 2 VOF: Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen. 1.3 Rechtsform der Bewerbergemeinschaft/§ 4 Abs. 4 VOF: Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Für Bewerbergemeinschaften gilt: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Kriterien für die Zulassungs- und Eignungsvoraussetzungen sind bei Bewerbergemeinschaften von jedem ihrer Mitglieder zu erfüllen, beziehungsweise bei interdisziplinären Wettbewerben von allen Teilnehmern der jeweiligen Fachrichtungen. 1.4 Unterbeauftragung/§ 5 Abs. 5h VOF: Sollen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, ist eine entsprechende Erklärung des Bewerbers erforderlich. Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen. 1.5 Bedienung der Kapazitäten anderer Unternehmen/§ 5 Abs. 6 VOF: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich. Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen. 1.6 Angaben nach § 4 Abs. 6a-g VOF (Unzuverlässigkeit): Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6a-g VOF gefordert. 1.7 Angaben nach § 4 Abs. 9a-d VOF (Ausschlussgründe): Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert. 2. Wirtschaftliche und finanzielle Kriterien: 2.1 Berufshaftpflichtversicherung: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 5 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe. Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen. 2.2 Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung Gebäude) nach HOAI, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren/§ 5 Abs. 4c VOF Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen im LeistungsbildObjektplanung Gebäude HOAI. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen. 3. Fachliche Kriterien: 3.1 Erbringung der Dienstleistung durch einen besonderen Berufsstand/§ 19 Abs. 2 VOF. Siehe III.2) dieser Bekanntmachung. 3.2 Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel/§ 5 Abs. 5d VOF: Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, gegliedert nach Berufsgruppen (berufliche Befähigung), gefordert. 3.3. Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen/§ 5 Abs. 5b VOF. 3.3.1 Referenzliste, Leistungsbild Objektplanung Gebäude nach HOAI. Eine Referenzliste der wesentlichen in den letzten zehn abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise mit vergleichbarem/r Schwierigkeitsgrad/Aufgabenstellung unter Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten oder geschätzten Kosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes und ggf. der Leistungsphasen ist beizulegen. Diese Auflistung ist auf max. 10 Referenzprojekte zu beschränken. Die Referenzprojekte sollten im Idealfall mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbar sein. Kann der Bewerber keine mit dem Gegenstand des Wettbewerbs vergleichbaren Projekte oder Planungen vorweisen, sind sonstige aussagekräftige Projekte, Planungen, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise aufzulisten. 3.3.2 Referenzbogen, Leistungsbild Objektplanung-Gebäude zu abgeschlossenen Leistungsphasen 2-4, ggf. 5 HOAI. Es sind 1 bis max. 3 Referenzprojekte aus der Auflistung nach 3.3.1, mittels einer Text- und Bilddokumentation näher zu beschreiben. Die Darstellung je Referenzprojekt soll 2 Seiten DIN A3 (einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Als Deckblatt zu jedem Referenzprojekt ist ein Referenzbogen, ergänzt mit weiteren Angaben, zu verwenden. Im Referenzbogen sind folgende Angaben zu machen: Gebäudetyp, kurze Beschreibung und ggf. besondere Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau etc.), Honorarzone, Bauherr, Art des Vertragsverhältnisses, erbrachte Leistungen aufgegliedert nach Leistungsphasen nach HOAI, Gebäudekenndaten Nutzfläche und Bruttorauminhalt, Baukosten getrennt nach Kostengruppen nach DIN 276, Einsatz von anderen Unternehmen oder Kapazitäten anderer Unternehmen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat. Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen. Als vergleichbar sieht die Vergabestelle eine Nutzfläche(1-7) von 7 500 m² und Baukosten in Höhe von 35 000 000 EUR brutto an. 3.4 Unternehmens- und Projektorganisation/§ 5 Abs. 5a VOF Es sind Angaben über die Unternehmensorganisation des Bewerbers als Organigramm oder Liste erforderlich. Es sind Angaben über die für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen und Mitarbeiter am Projekt als Organigramm oder Liste mit Aussagen zu Qualifikation, Stellung in der Bürostruktur, Dauer der Bürozugehörigkeit, vorgesehenen Aufgabenbereich und deren Nachweis der Berechtigung zum Führen der erforderlichen Berufsbezeichnung erforderlich.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Der Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen ist gefordert. Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind. Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der: — Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieur, beratender Ingenieur, Stadtplaner) gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 09.Mai 2007, — Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG, im Auftragsfall müssen die Vorgaben des Art. 2 BauKG erfüllt werden.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 20. /Höchstzahl 25
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Kriterien für die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge werden den ausgewählten Teilnehmern mit der Auslobung mitgeteilt.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
15490 E 0043
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 17.12.2014 - 14:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Gesamtsumme der Preise und Anerkennungen beträgt voraussichtlich: 355 000 EUR (netto), 1. Preis 140 000 EUR, 2. Preis 90 000 EUR, 3. Preis 55 000 EUR, Anerkennungen insgesamt 70 000 EUR. Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme nach einstimmigem Beschluss anders zu verteilen.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Im Auftragsfall wird das Preisgeld mit den Honoraren verrechnet. Kosten für die Bewerbung oder die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe werden nicht erstattet.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Prof. Carlo Baumschlager, Architekt, Dornbirn 2. MDirig Friedrich Geiger, Architekt, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr 3. Silvia Gmür, Architektin, Basel 4. Prof. Hans Peter Haid, Architekt, Nürnberg 5. German Haimerl, Architekt, München 6. Prof. Klaus Loenhart, Architekt, Landschaftsarchitekt, Graz 7. Prof. Andreas Meck, Architekt, München 8. Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk, Architektin, Landeshauptstadt München 9. Astrid Tiemann-Petri, Architektin, Stuttgart 10. Prof. Gesine Weinmiller, Architektin, Berlin
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
A) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar. Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich. Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt. Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch auf der oben genannten Intranet Seite abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden. b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen. Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen. Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken. Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen. Sollte die Poststelle nicht besetzt sein, so kann die Bestätigung auch vom Personal der Zimmer E12 oder E14 erteilt werden. d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen. Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert. Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf den betreffenden Wettbewerb gekennzeichnet werden: Wettbewerb. Maßnahme: Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums („Das Neue Hauner“) des Klinikums der Universität München, Maßnahmennummer: 15490 E 0043, Objektplanung Gebäude. Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München. -im Posteingang nicht öffnen- e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen. f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. g) Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt. j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte. k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten. Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen. l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden. m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich. o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern. p) Der Auftraggeber wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen gemäß den Vorgaben der VOF übertragen. Vertragsgrundlage werden im Auftragsfall die Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) und Anlagen des Auftraggebers (siehe VHF Bayern). Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Die Planungsaufgabe wird der Honorarzone V zugeordnet. Der Auftraggeber beabsichtigt, einen Bewerber mit folgenden Leistungen gemäß der Objektplanung Gebäude § 34 HOAI Leistungsphasen 2-4 (teilweise) und optional mit Leistungsphase 5, stufenweise zu beauftragen: — Stufe 1: Leistungsphasen 2-4 (teilweise, siehe VHF Bayern), — Stufe 2: Leistungsphase 5. Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 sowie 5 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden. q) Voraussichtliche Termine des Wettbewerbsverfahrens: Versand der Auslobung Tag: 6.2.2015, Kolloquium KW 09 oder 10 2015, Abgabe Pläne Tag: 4.5.2015, Abgabe Modell Tag: 11.5.2015. Die Termine können sich ggf. geringfügig ändern.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße 39 80538 München DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de Telefon: +49 8921762411 Fax: +49 8921762847
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Staatliches Bauamt München 2 Ludwigstrasse 18 80539 München DEUTSCHLAND E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de Telefon: +49 89218113101 Fax: +49 89218111999
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14.11.2014
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