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Ausschreibung - Aufklärungs- und Patrouillenfahrzeuge in Koblenz (ID:7337200)

Auftragsdaten
Titel:
Aufklärungs- und Patrouillenfahrzeuge
DTAD-ID:
7337200
Region:
56073 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
07.07.2012
Frist Angebotsabgabe:
27.07.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
GFF Klasse 2 Folgegeneration. Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt die Beschaffung von 176 EA geschützten Führungs- und Funktionsfahrzeugen Klasse 2 für die Bundeswehr als Nachfolgemodell des EAGLE IV. Die Lieferung der Fahrzeuge ist von IV. 2013 bis III. 2014 vorgesehen. Die Fahrzeuge müssen für einen Einsatz im internationalen Aufgabenspektrum unter anderem folgende Forderungen erfüllen: — Zulassungsfähigkeit nach deutscher Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), — freie Nutzlast min. 1,5 t: Hierin sind nicht enthalten: —— Verkehrssicherungssatz, —— Kfz-Zusatzausstattung mil D, —— 4 Gleitschutzketten, —— Bordwerkzeug, —— Fahrer und Beifahrer inkl. Pers. Ausrüstung (jeweils 160 kg, inkl. des Gewichts der Einzelpersonen), —— Tarnausstattung (3. Generation). Jede weitere Ausstattung rechnet auf die Nutzlast an: — sehr hohes Schutzniveau gem. STANAG 4569, — eine zusätzliche Bergeöffnung in der Sicherheitszelle neben den Fahrzeugtüren (z.B. Dachluke), — Möglichkeit zur Integration komplexer Führungs- und Kommunikationssysteme und einer fernbedienbaren Waffenstation, Typ FLW 200, — Personenbeförderung von insg. 4 Soldaten mit pers. Ausrüstung, unter Einhaltung der ergonomischen Forderungen, — Luftverladbarkeit im Transportflugzeug C160 und A400M, — Leistungsgewicht: min. 17 KW/t, — Wattiefe (ohne Vorbereitung) min. 0,85 m, — Automatisches Getriebe (Vollautomat), — Längs- und Quersperren, — Vielstoffmotor (F34-fähig), — Reifendruckregelanlage und Notlaufeigenschaften (gem. FINABEL A20A). Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass in der Angebotsphase mit dem Angebot auch eine Aufstellung über die Life Cycle Costs (LCC), insbesondere über die Ersatzteilkosten vorzulegen ist.
Kategorien:
PKW, Sonstige Kraftfahrzeuge, Anhänger, Fahrzeugteile
CPV-Codes:
Aufklärungs- und Patrouillenfahrzeuge
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  214284-2012

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag Richtlinie 2009/81/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Kontaktstelle(n): U2.7
56073 Koblenz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2614006037
E-Mail: bwbu2.7@bwb.org
Fax: +49 2614006064
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Bundesamt für
Wehrtechnik und Beschaffung
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Kontaktstelle(n): E1.1
56073 Koblenz
DEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
I.3) Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
GFF Klasse 2 Folgegeneration.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Lieferauftrag Kauf Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Deutschland. NUTS-Code DE
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt die Beschaffung von 176 EA geschützten Führungs- und Funktionsfahrzeugen Klasse 2 für die Bundeswehr als Nachfolgemodell des EAGLE IV. Die Lieferung der Fahrzeuge ist von IV. 2013 bis III. 2014 vorgesehen. Die Fahrzeuge müssen für einen Einsatz im internationalen Aufgabenspektrum unter anderem folgende Forderungen erfüllen: — Zulassungsfähigkeit nach deutscher Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), — freie Nutzlast min. 1,5 t: Hierin sind nicht enthalten: —— Verkehrssicherungssatz, —— Kfz-Zusatzausstattung mil D, —— 4 Gleitschutzketten, —— Bordwerkzeug, —— Fahrer und Beifahrer inkl. Pers. Ausrüstung (jeweils 160 kg, inkl. des Gewichts der Einzelpersonen), —— Tarnausstattung (3. Generation). Jede weitere Ausstattung rechnet auf die Nutzlast an: — sehr hohes Schutzniveau gem. STANAG 4569, — eine zusätzliche Bergeöffnung in der Sicherheitszelle neben den Fahrzeugtüren (z.B. Dachluke), — Möglichkeit zur Integration komplexer Führungs- und Kommunikationssysteme und einer fernbedienbaren Waffenstation, Typ FLW 200, — Personenbeförderung von insg. 4 Soldaten mit pers. Ausrüstung, unter Einhaltung der ergonomischen Forderungen, — Luftverladbarkeit im Transportflugzeug C160 und A400M, — Leistungsgewicht: min. 17 KW/t, — Wattiefe (ohne Vorbereitung) min. 0,85 m, — Automatisches Getriebe (Vollautomat), — Längs- und Quersperren, — Vielstoffmotor (F34-fähig), — Reifendruckregelanlage und Notlaufeigenschaften (gem. FINABEL A20A). Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass in der Angebotsphase mit dem Angebot auch eine Aufstellung über die Life Cycle Costs (LCC), insbesondere über die Ersatzteilkosten vorzulegen ist.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
35412400
II.1.7) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
176 EA geschützte Führungs- und Funktionsfahrzeuge Klasse 2
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe Anlage 1.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe Anlage 1.
III.2.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe Anlage 1.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Q/UR7F/CA057/7A142
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
27.7.2012 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben:
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem Schlusstermin 7.5.2012 eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Team E1.1, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1, 56073 Koblenz, zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen: Nicht Öffnen – EU Teilnahmewettbewerb. Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (Verfahrensart). Q/UR7F/CA057/7A142 (Bearbeitungsnummer). Schlusstermin: 27.7.2012. Anlage 1: Der Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit ist durch die Bewerber wie folgt zu erbringen: — durch eine Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen in vergleichbaren Vorhaben mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber. Beizufügen sind detaillierte Beschreibungen und Fotografien der gelieferten Produkte, — durch eine Beschreibung der technischen Ausrüstung und Fertigungskapazitäten nach Art und Umfang, der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität sowie der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens, — Nachweise über entsprechendes Know-how im Bereich militärischer Fahrzeuge (klimatische Bedingungen, Dekontamination, Ergonomie, spezielle militärische Kfz-technische Forderungen), — Nachweise über Erfahrungen im Umgang mit militär-spezifischen Normen/Vorschriften (z.B. MIL-STD, STANAG), — Nachweise über Kenntnisse und Erfahrungen in der Konstruktion, Herstellung und Instandsetzung von Teilen und/oder Gehäusen aus transparenten und nichttransparenten Schutzmaterialien (z.B. Panzerglas und Panzerstahl), — Zulassungen zur Bearbeitung von Schutzelementen gem. DIN 2303 oder vergleichbar, — Nachweis über fundierte Kenntnisse zur Integration von komplexen Rüstsätzen (z.B. Fernbedienbare Waffenstationen, Führungs- und Kommunikationssysteme), — Nachweis eines QM - Systems nach AQAP 2120 (NATO-Qualitätssicherungsanforderungen für Produktion) oder vergleichbar. Der Nachweis der Eignung in finanzieller und wirtschaftlicher Sicht ist durch die Bewerber wie folgt zu erbringen: — Vorlage entsprechender Bankauskünfte, — Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre. Der Nachweis der Zuverlässigkeit ist durch die Bewerber wie folgt zu erbringen: — Erklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, — Erklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung beantragt ist oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, — Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen, — Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes (Steuerbehörde), bzw. eine von der zuständigen Behörde des betreffenden Staates ausgestellte Bescheinigung.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes Villemomblerstrasse 73 53123 Bonn DEUTSCHLAND Telefon: +49 2289499-0 Fax: +49 2289499-400
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter
I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.6.2012
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