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Ausschreibung - Auftrag von Korrosionsschutzschichten in Wilhelmshaven (ID:11437824)

Übersicht
DTAD-ID:
11437824
Region:
26382 Wilhelmshaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Metall-, Metallbauerzeugnisse, Sonstige Tiefbauarbeiten, Anstrich-, Verglasungsarbeiten, Wasser-, Kanalbauarbeiten, Vorgefertigte Erzeugnisse, Materialien, Baustelleneinrichtung, Gerüstarbeiten
CPV-Codes:
Auftrag von Korrosionsschutzschichten , Baustelleneinrichtung , Brückenteile , Gerüste , Masten und Pfähle , Tiefbauarbeiten, außer Tunneln, Schächten und Unterführungen , Wasserbauarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Umschlaganlage „Niedersachenbrücke“ befindet sich im Jadebusen, nord-östlich von Wilhelmshaven, im südlichen Bereich des Jade-Weser-Ports. Die Niedersachsenbrücke ist auf...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.12.2015
Frist Angebotsabgabe:
11.01.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG – Niederlassung Wilhelmshaven
Neckarstraße 10
26382 Wilhelmshaven

Telefon: +49 442148000
Fax: +49 44214800599
E-Mail: vergabe-whv@nports.de

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Unterhaltung der Niedersachsenbrücke in Wilhelmshaven – Erneuerung des Korrosionsschutzes der Gründungspfähle.
Die Umschlaganlage „Niedersachenbrücke“ befindet sich im Jadebusen, nord-östlich von Wilhelmshaven, im südlichen Bereich des Jade-Weser-Ports. Die Niedersachsenbrücke ist auf spiralnahtgeschweißten Stahlrohrpfählen mit dem Durchmesser von 762 mm und einer Wandstärke von 16 mm, sowie Pfählen von Typ UP 166 (Eckplattform), die in den Seeboden gerammt sind, gegründet. Auf den Gründungspfählen lagern Jochbalken oder Pfahlköpfe und darauf die Brückenfahrplatten und Brückenplattformen aus Stahlbeton. Die Umschlaganlage unterteilt sich in die folgenden Einzelbauwerke:
— Transportbrücke;
— Eckbauwerk;
— Eckplattform;
— Umschlagbrücke;
— Feuerlöschplattform;
— Pollersteg;
— Schiffsübergang;
— Pfenderdalben 18/19.
Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrags ist die Instandsetzung aller Brückenteilbauwerke.
Die Transportbrücke ist mit einer Länge von ca. 1 350 m vom Festland in den Jadebusen gebaut und verläuft von West nach Ost. Sie dient der Zufahrt zur Umschlagbrücke (Anlegerbrücke) und besteht aus den Jochen 1 bis 45. Im Zuge der Errichtung des Jade-Weser-Ports (JWP) wurden die Gründungspfähle der Joche 1 bis 40 in den südlich abgestuften und hochwasserfreien Böschungsbereich des JWP eingespült und sind von Land aus zugänglich. Die anschließenden Joche 41-45 befinden sich bereits im Böschungsbereich bzw. über See. Daran schließen das Eckbauwerk mit 28 Gründungspfählen und die Eckplattform mit 18 Pfählen (vom Typ UP 166) als Übergang zur Umschlagbrücke an. Die Umschlagbrücke ist auf 254 Pfählen gegründet, die sich auf 61 Doppelböcke, 2 6er Böcke und 120 einzelne Pfähle aufteilen. Die Pfähle dieser Teilbauwerke der Niedersachsenbrücke befinden sich über See und sind nur über hängende Gerüste oder mit schwimmendem Arbeitsgerät zu erreichen. Die zu bearbeitenden Flächen reichen bis -0,50 NHN in den Tidewechselbereich, der im Mittel von NHN + 1,86 m bis min NHN – 2,08 m schwankt.
Die Stahlgründungsrohre der Niedersachsenbrücke wurden mit einer Stahlwasserbau-Beschichtung gegen Korrosion geschützt. Die Erst-Beschichtung im Bereich von unterhalb der Stahlbetonbauteile bis zur mittleren Tidewasserlinie (NN – 0,30 m) wurde in den Jahren 1982 bis 1984 erneuert. Nach nunmehr rund 30 jähriger Standzeit ist die Beschichtung verbraucht und muss erneuert werden. Dieses ist dringend erforderlich, um die Dauerhaftigkeit der Niedersachsenbrücke zu erhöhen. Aus diesem Grund soll eine Instandsetzung des Korrosionsschutzes an den Gründungspfählen durchgeführt werden.
Im Rahmen der hier ausgeschriebenen Leistung sind folgende Arbeiten auszuführen:
— technische Bearbeitung;
— Baustelleneinrichtung und -räumung;
— Gerüstbauarbeiten;
— Tief- und Erdbauarbeiten;
— Wasserbau;
— Betonsanierungsarbeiten;
— Stahlbauarbeiten;
— Korrosionsschutzarbeiten.
Bei der Probeinstandsetzung im Jahr 2014 sind 2 verschiedene Entschichtungsmöglichkeiten (Induktionswärme-Verfahren und Trockenstrahlen) mit dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg, dem NLWKN und dem Schadstoffgutachter abgestimmt und genehmigt worden, um anhand der Ergebnisse das geeignetere Verfahren für Arbeiten an Land und über See für die Hauptmaßnahme zu bestimmen. Hier wurde sich für das induktive Entschichtungsverfahren entschieden. Auf der Basis dieser Entscheidung wurde eine wasserrechtliche Genehmigung durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erteilt.

CPV-Codes: 45442200, 45240000, 44212110, 44212220, 45221250, 45113000, 44212310

Erfüllungsort:
Wilhelmshaven.
Nuts-Code: DE945

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag

Org. Dok.-Nr:
442453-2015

Aktenzeichen:
5M1501

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.01.2016 - 12:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Gemäß Vergabeunterlagen.

Zahlung:
Gemäß Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft folgende Angaben/Eigenerklärungen gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt abzugeben:
1. dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO aufgeführten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist und keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden Person vorliegt, vgl. § 21 Abs. 2 SektVO;
2. dass das Unternehmen nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO);
3. dass das Unternehmen keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte nicht unberechtigt nicht erteilt (§ 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO);
4. dass die Eintragung in das Berufs- bzw. Handelsregister vorliegt (nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ansässig ist);
5. ob und ggf. welche Einträge im Gewerbezentralregister für das Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen;
Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI.).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerber-gemeinschaft folgende Angaben/Eigenerklärungen gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt abzugeben:
1. dass über das Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde und dass ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO);
2. dass sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet (§ 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO);
3. dass das Unternehmen die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat (§ 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO);
4. Angaben zum Gesamtumsatz (in EUR) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
5. Angaben zum Umsatz (in Euro) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sind.
6. Eigenerklärung, dass der Bieter über eine Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von 5 000 000 EUR für Personenschäden und in Höhe von 10 000 000 EUR für sonstige Schäden verfügt und dass diese Versicherung den gesamten Leistungsbereich abdeckt, auf den sich der Auftrag bezieht;
7. Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen.
Auf gesondertes Verlangen sind die bestehenden gesellschaftsrechtlichen Bindungen und Beteiligungen des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft unter Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs darzulegen.
Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI.).

Technische Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber folgende Angaben/Erklärungen einzureichen:
Eigenerklärung gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1. Benennung von Referenzen zu mit dem ausgeschriebenem Auftrag vergleichba-ren Leistungen mit Angaben zu:
— Auftragssumme;
— Ausführungszeitraum;
— stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen und Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer;
— stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung;
— Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer);
— Benennung der Kontaktdaten (E-Mail, Telefon) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber.
2. Benennung von Referenzen nach TRGS 524 (BRG 128) für Arbeiten in einem kontaminierten Bereich und nach TRGS 519 Umgang mit Asbest und asbesthaltigen Gefahrstoffen bei Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten (ASI-Arbeiten) und bei der Abfallentsorgung mit Angaben zu:
— Auftragssumme;
— Ausführungszeitraum;
— stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen und Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer;
— stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung;
— Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer);
— Benennung der Kontaktdaten (E-Mail, Telefon) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber.
3. Nachweis über die Anzahl und Vorhaltemöglichkeit von induktiven Entschichtungsanlagen.
Die vorgenannten Anforderungen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.
Die Eigenerklärung hat unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen. Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI.).

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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