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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Ausreinigung in Frankfurt am Main (ID:13433537)


DTAD-ID:
13433537
Region:
60322 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Straßenmarkierungsausrüstung, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Art und Umfang des Auftragsgegenstandes : Ausreinigung der Hochschulorgel im Kleinen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Orgel im Kleinen Saal der...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
02.10.2017
Frist Vergabeunterlagen:
13.10.2017
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DE-60322: Ausreinigung
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Straße:Eschersheimer Landstraße 29-39
Stadt/Ort:60322 Frankfurt am Main
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n) :Abteilung Finanzen und Controlling
Zu Hdn. von :Lutz Bender
Telefon:069 154007 348
Fax:069 154007 111
E-Mail:lutz.bender@hfmdk-frankfurt.de
digitale Adresse(URL):www.hfmdk-frankfurt.de.

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :
Ausreinigung der Hochschulorgel im Kleinen Saal der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK).
Die Orgel im Kleinen Saal der HfMDK verfügt auf drei Manualen und Pedal über 32
Register und folgende Disposition: POSITIF C-g³ (56 Tasten), Grande Orgue C-g³ (56
Tasten), ÉCHO C-g³ (56 Tasten), PÉDALE C-f (30 Tasten) ... weitere Einzelheiten
entnehmen Sie bitte dem beigefügten Gutachten.
Es handelt sich um eine gediegen gebaute Orgel einer namhaften Werkstatt. Das
Orgelinnere ist im vorderen Bereich deutlich verstaubt, die Instensität nimmt im Bereich
der oberen Manualwerke nach hinten ab. Es bleiben Töne im Écho hängen. Ansonsten ist
die Orgel voll spielbar. Die Regulierung der Mechanik ist ungleich. Die Intonation ist
bisweilen rauh und ungleich. Im Einzelnen:
- Die Orgel wurde gebaut in enger Anlehnung an französische und elsässische Orgeln des.


18. Jahrhunderts mit geringen Modifikationen zugunsten der Spielbarkeit des deutschen
Repertoires der Barockzeit.
- Das Balgleder zeigt Schäden, die scheinbar von Arbeiten in der Balgkammer herrühren
und nicht von der Alterung des Leders.
- Als Schleifendichtungen scheinen reine Filzringe vorhanden zu sein. An den Stirnseiten
der Pfeifenstöcke zeigt sich Abrieb.
- Die Ursache für die hägenbleibenden Töne im Écho ist nicht zweifelfrei feststellbar.
Wahrscheinlich ist ein Klemmen der Winkel oder der Wippen.Dafür können sowohl
Trockenheit wie eingelaufene Achslager verantwortlich sein.
- Zu den Studienzeiten litt die Orgel unter nicht nachvollziehbaren Einstellungen der
Klimatisierung des Kleinen Saales.
- Die Tastengewichte in den Manualwerken sind niedrig, dementsprechend gering ist der
Verschleiß an den Klaviaturen.
- Im Vergleich zu den leichten Ungleichheiten in der Regulierung der Manualtrakturen ist
die Pedaltraktur locker und unpräzise.
- Die auf Leder gepunzten Registerschilder sind nur schwer lesbar. Sie sollen durch besser
lesbare Schilder ersetzt werden, die mit einer Numerierung zu versehen sind.
- Die klangliche Gestaltung läßt zu weiten Teilen Eleganz und Anmut vermissen. Die
Qualität der Ansprache ist in keinem Register wirklich überzeugend, die Prinzipalregister
wirken gegenüber den Flöten zu scharf, die Baßwirkung ist wenig ausgeprägt. Eine
Vermutung ist, dass für die Intoation vor Ort nicht genügend Zeit zur Verfügung stand.
Die Orgel ist mit einer gründlichen Durchsicht, Mechanikregulierung und Teilstimmung
in einen für Unterricht und Konzert nutzbaren Zustand zur Versetzen, in dem sie in den
vergangenen 15 bis 20 Jahren verwendet wurde.
Aufgrund der Verschmutzung ist eine Reinigung erforderlich. Eine solche Arbeit lässt
sich besser als eine Generalüberholung beschreiben, da das Instrument dafür weitgehend
zerlegt werden muss. Dabei wird jede Pfeife einzeln gesäubert, überprüft und nach
Erfordernis bearbeitet, verschlissenene oder fehlerhafte Bereiche der Technik werden
revisioniert. Durchschnittlich steht eine solche Maßnahme alle 18 bis 20 Jahre an, das
Intervall ist demnach schon um ca. 50% überschritten.
Im Hinblick auf das Ziel eines inspirierenden Ausbildungs- und Prüfungsinstrumentes
sollte der Umfang ergänzt werden um qualitativ verbessernde Arbeiten, die sich günstig in
den Ablauf der Gesamtmaßnahme integrieren lassen:
- Gründliche Revision der Mechanik mit dem Ziel einer dauerhaften und präzisen
Funktion, Ergänzung von Stabilisierungen, Aussteifungen und Regulierstellen soweit
erforderlich.
- Gründliche Revision der Windladen. Vorzusehen ist der Einbau neuer
Schleifendichtungen. Vorgeschlagen werden Kerntuchringe.
- Grundlegende Überarbeitung des Klangbildes entsprechend der Anlagen des
Pfeifenwerkes und dem elsässisch-französischen Orgelbaustil der Barockzeit. Eine
Änderung der Temperierung dürfte aufgrund des auf Länge geschnittenen Pfeifenwerkes
schwierig sein. Im Hinblick auf eine universelle Verwendung und die Möglichkeit zu
Transpositionen bietet die gleichstufige Temperierung auch Vorteile.
Zur Orientirung der Interessenten und Abieter ist diesem Interessenbkundungsverfahren
das komplette Gutachten zur Orgel im Kleinen Saal ... sowie als Ergänzung das
Musterleistungsverzeichnis für Orgelreinigungen der Evangelischen Kirche in Hessen und
Nassau beigefügt. Die dort aufgeführten Arbeiten bei Orgeln abweichender Konstruktion
sind nicht zu beachten.
Zu weiteren Einzelheiten bitte unbedingt das beigefügte Gutachten beachten.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

Erfüllungsort:
Hauptgegenstand:
37311300 Orgeln
Ergänzende Gegenstände:
50860000 Reparatur und Wartung von Musikinstrumenten
Ort der Ausführung / Erbringung der Leistung : Eschersheimer Landstraße 29-39,
60322 Frankfur am Main
NUTS-Code : DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
HAD-Referenz-Nr.: 4598/48
Aktenzeichen: 007/17.

Vergabeunterlagen:
Bewerbungsbedingungen: Dieses Interessenbekundungsverfahren ist verbunden mit
einer Eignungsprüfung. Hierbei wird geprüft, ob die Bewerber über eine ausreichende
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie über die für die
Auftragsdurchführung notwendige Fachkunde und technische/personelle
Leistungsfähigkeit verfügen.
Um die vorgenannten Voraussetzungen prüfen zu können, müssen die Bewerber bis zum
Ende der unter Ziffer 5) genannten Bewerbungsfrist neben der einfachen Bekundung des
Interesses an dem unter Ziffer 6) genannten Auftrag die als Anhang beigefügte
Eigenerklärung vollständig und zutreffend ausgefüllt sowie unterschrieben einreichen.

Bewerbungsunterlagen sind anzufordern bei: siehe unter 1.
Sonstige Angaben: Dieses Interessenbekundungsverfahren dient der Vorbereitung einer
Freihändigen Vergabe für die unter Ziffer 6) genannten Leistungen. Ein rechtlicher
Anspruch auf Aufforderung zur Angebotsabgabe besteht mit der Teilnahme an diesem
Interessenbekundungsverfahren nicht. Es erfolgt keine Erstattung der Kosten, die den
Interessenten durch die Bearbeitung entstehen.

Termine & Fristen
Unterlagen:
Bewerbungsfrist: 13.10.2017 12:00 Uhr.

Ausführungsfrist:
Zeitraum der Ausführung :
Möglichst zeitnah nach Zuschlagserteilung.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
Zuschlagskriterien
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet auf der Grundlage von Preis/Kosten und
den nachstehenden Kriterien (Preis/Kosten und Zuschlagskriterien sollten nach
Ihrer Gewichtung oder in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben
werden, wenn eine Gewichtung nachweislich nicht möglich ist)
Kriterium Gewichtung
1 Preis 50
2 Qualifikation des Orgelbauers im Hinblick auf technische Solidität 25
3 Qualifikation Intonateurs 25.
Beschränkung der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Teilnahme aufgefordert werden
sollen:
mindestens (soweit geeignet) :3 / ,höchstens 5
Anzahl gesetzte Bieter 0.

Sonstiges
Auskünfte erteilt: siehe unter 1.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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