DTAD

Ausschreibung - Ausstattung eines verzweigten Pipelinesystems in Ranschbach (ID:6676993)

Auftragsdaten
Titel:
Ausstattung eines verzweigten Pipelinesystems
DTAD-ID:
6676993
Region:
76829 Ranschbach
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
17.11.2011
Frist Vergabeunterlagen:
08.12.2011
Frist Angebotsabgabe:
08.12.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ausstattung eines verzweigten Pipelinesystems mit einem zusätzlichen Leckerkennungsystem für instationäre Betriebszustände
Kategorien:
Erdölprodukte sowie Brenn- und Kraftstoffe, Mess-, Kontroll-, Prüf-, Navigationsinstrumente
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name LBB Niederlassung Landau

Straße Untertorplatz 1

PLZ, Ort 76829 Landau

Telefon 06341 / 912 - 0 Fax 06341 / 912 - 290

E-Mail Vergabe.Landau@LBBnet.de

b) Vergabeverfahren Beschränkte Ausschreibung nach Öffentlichem Teilnahmewettbewerb, VOB/A

Vergabe 11T0655 AP11, Instationäre Leckerkennung

Maßnahme 500074063 Zusammenlegung Betriebszentralen des deutsch. CEPS

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

d) Art des Auftrags

Ausführen von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung

Idar-Oberstein, Stadt

f) Art und Umfang der Leistung

Ausstattung eines verzweigten Pipelinesystems mit einem zusätzlichen Leckerkennungsystem für instationäre Betriebszustände

g) Erbringen von Planungsleistungen NEIN

h) Aufteilung in Lose NEIN

i) Ausführungsfristen

Fertigstellung der Leistungen bis: November 2014

ggf. Beginn der Ausführung:

spätestens 12 Werktage nach Auftragsschreiben/

voraussichtlich 03/2012

m) Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge 08.12.2011

Anschrift, an die die Anträge zu richten sind

Vergabestelle siehe a), Vergabenummer siehe

b) Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe spätestens am 20.01.2012

r) geforderte Sicherheiten s. Vergabeunterlagen

t) Rechtsform der Bietergemeinschaften selbstschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

u) Nachweise zur Eignung

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des

Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von

Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmer präqualifiziert

sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Teilnahmeantrag das

ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen

122

(Bekanntmachung Öffentlicher Teilnahmewettbewerb)

VHB Ausgabe 2008/06.10 Seite 2 von 3

sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen abzugeben, es sei denn, die

Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen

in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis)

geführt werden. Gelangt der Teilnahmeantrag in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen

(auch die der Nachunternehmen) durch Vorlage der im Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten

Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.

Referenzbescheinigungen für 3 Referenzen mit den gemäß Formblatt 124 und dem „Beiblatt zu 122-01“

geforderten Angaben sind bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag

vorzulegen sind die geforderten Angaben zum Personaleinsatz in den letzten 3 abgeschlossenen

Geschäftsjahren.

Das Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) ist erhältlich

unter www.LBBnet.de (Ausschreibungen)

Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6 Abs. 3

Nr. 3 VOB/A zu machen:

Siehe Anlage „Beiblatt zu 122-01 – Instationäre Leckerkennung“

w) Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)

Oberfinanzdirektion Koblenz, Abteilung Bundesbau, Wallstraße 1, 55122 Mainz

Zur Überprüfung der Zuordnung zum 20%-Kontingent für nicht EU-weite Vergabeverfahren (§ 2 Nr. 6 VgV):

Vergabekammer (§ 104 GWB)

x) sonstige Angaben:

Auskünfte zum Verfahren und zum technischen Inhalt erteilt

Vergabestelle, siehe

a) Teilnahmewettbewerb_POL_2011_11_02_AP11_Beiblatt 122-01_Leckerkennung (3).doc, Seite 1/1

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung

Untertorplatz 1

76829 Landau

Postfach 13 40

76803 Landau

Fon (0 63 41) 9 12-0

Fax (0 63 41) 9 12-2 90

postfach.landau@LBBnet.de

www.LBBnet.de

Niederlassung Landau

Beiblatt 122-01- AP 11_Leckerkennungssystem

u)., Nachweis zur Eignung/Fachkunde gemäß §6 Abs 3, Nr.3 VOB/A

„Andere auf den konkreten Auftrag bezogene zusätzliche, insbesondere für die Prüfung der Fachkunde

geeignete Angaben können verlangt werden“

1., Erläuterungen zu den zusätzlichen Angaben:

Die Bewerber müssen innerhalb der letzten drei Jahre in Deutschland zum Feststellen von

austretenden Stoffen modellbasierte Leckerkennungsysteme für verzweigte Pipelinesysteme geliefert

haben gemäß Anhang I der TRFL (vormals TRbF).

• Die gelieferten Leckerkennungssysteme gemäß TRFL Anhang I müssen sich zurzeit noch im

Betrieb befinden und von den zuständigen Sachverständigen wiederkehrend geprüft sein.

• Die Leckerkennungssysteme müssen auf Basis eines modellgestützten Verfahrens, wie in

Anhang I - Nr I 7 beschrieben, funktionieren.

• Die Leckerkennungssysteme müssen auch für Kraftstoffe (Öl, Jet, Benzin, Naphtha, usw )

zugelassen sein.

• Die in Betrieb befindlichen Leckerkennungssysteme müssen für die Überwachung von

verzweigten Pipelinesystemen mit mehr als drei Übergabestationen, zwei Übernahmestationen

bzw. Tanklager und mindestens einer Zwischenpumstation eingesetzt sein.

Das spätere Einsatzgebiet bzw. das vorhandene Pipelinesystem verzweigt sich von Bayern,

über Baden Württemberg, Hessen, Rheinland Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen bis

nach Schleswig-Holstein. Weitere Verbindungsleitungen zweigen ab nach Frankreich, Belgien,

Luxemburg, den Niederlanden und Dänemark.

• Die Bewerber müssen die Leistungen zu 80 % selbst erfüllen. Insbesondere müssen die

Softwarepakete für die Verfahren zum Feststellen von austretenden Stoffen Produkte der

Bewerber sein und nicht von Dritten geliefert werden.

2., Umfang der Anlagen zum Teilnahmeantrag:

Die Bewerber müssen hierfür folgende schriftliche Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag vorlegen:

• 2.1. Beschreibung des überwachten Pipelinesystems

• 2.2. Jahr der Inbetriebsetzung

• 2.3. Beschreibung des Verfahrens zur Leckerkennung in instationären Betriebszuständen

• 2.4. Tabelle mit folgendem Inhalt: Eingesetzte Messtechnik(Druck, Temperatur, Durchfluss,

Dichte) sowie deren Genauigkeiten und die damit festgestellten Leckraten und Genauigkeit der

georteten Leckagestelle.

2

• 2.5. Gutachterliche Stellungnahmen des zuständigen TÜV-Sachverständigen über die in Betrieb

befindlichen Systeme.

• 2.6. Beschreibung der Softwarepakete, die eingesetzt werden sollen und Nachweis, dass diese

Pakete nicht von Dritten geliefert werden

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass fehlende Eignungsnachweise nicht nachgefordert

werden.

3., Bewertung der schriftlichen Nachweise

Die Vorlage der gemäß Punkt 2.1. bis 2.6. geforderten schriftlichen Nachweise wird als vorrangige

Priorität eingestuft.

Unvollständig vorgelegte Nachweise (nur auszugsweise vorgelegte Nachweise) bleiben in der

Wertungsmatrix unberücksichtigt.

4., Bewertungstabelle

Zum Nachweis der Eignung wird die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit

anhand einer Wertungstabelle ermittelt.

Dies erfolgt durch Bewertung der Angaben nach § 6 Abs. 3 Nr. 2 „a“ bis „c“ VOB/A

abgestuft entsprechend nachfolgenden Prioritäten:

Innerhalb der Bewertung hat die Anzahl der gelieferten Leckerkennungssysteme - wofür die o.g.

schriftlichen Nachweise vollständig vorliegen - die höchste Bewertungsstufe bzw. Priorität 1.

Innerhalb der Bewertungstabelle die Qualifikation der für die Bearbeitung vorgesehenen Personen

inklusive Sicherheitsüberprüfung (mind Ü1) nach SÜG die Priorität 2.

Die Anzahl der Beschäftigten erhält die Priorität 3.

Der Umsatz des Unternehmens erhält die Priorität 4.

Landau; 02.11.2011, der Projektleiter

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