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Ausschreibung - BREITBANDVERSORGUNG in Vastorf (ID:11523197)

Übersicht
DTAD-ID:
11523197
Region:
21397 Vastorf
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Telekommunikationsdienste, Erschliessungsarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und zukunftssichernden NGA-Breitbandinfrastruktur in Gewerbegebieten mit einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s symmetrisch beim...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.01.2016
Frist Angebotsabgabe:
03.03.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Gebietskörperschaft Gemeinde Vastorf
Adresse: Schulstraße 2, 21397
Barendorf
Telefon: 04137/8008-0
Email: dennis.neumann@ostheide.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Interesses
Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen, hochwertigen und
zukunftssichernden NGA-Breitbandinfrastruktur in Gewerbegebieten mit
einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s symmetrisch beim Endkunden. Zielgebiet
dieser Maßnahme sind folgende weiße NGA-Flecken in:
Industriegebiet Volkstorf (südwestlicher Teil sowie der nördliche Teil)
Die Gemeinde Vastorf ist bereit, sofern kein Anbieter in der Lage ist,
den Ausbau kostendeckend durchzuführen, eine Beihilfe zum Aufbau der
zukunftssicheren
Breitbandinfrastruktur auf Grundlage der Richtlinie über die Gewährung
von Zuwendungen zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen (RL
Breitbandförderung - Gewerbegebiete), Erl.d.MW v. 20.11.2015,
Nds.MBl.Nr. 45/2015 , S. 1439 sowie der Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur
Unterstützung
des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access
(NGA)-Breitbandversorgung
vom 15.06.2015 (NGA-Rahmenregelung des Bundes) zu leisten.
Die Gemeinde Vastorf bittet um die Einreichung von
Interessenbekundungen zur
Schließung der bestehenden Versorgungslücken mit NGA-Anschlüssen.
Es handelt sich um ein nichtförmliches Interessenbekundungsverfahren in
Anlehnung an § 7 Abs. 2 BHO und keine Vorabinformation im Sinne der Richtlinie
18/2004/EG:
Freiwillige Bekanntmachung zum Zwecke der Aufforderung zur Abgabe einer
Interessenbekundung; nicht um eine Vorinformation im Sinne des
Vergaberechts.
Es ist vorgesehen, die im Interessenbekundungsverfahren eingereichten
Unterlagen auszuwerten und als Informationsgrundlage für die erforderliche
politische
Entscheidung zu nutzen. Die Interessenten werden über die Ergebnisse
des Verfahrens unterrichtet.

Die Gemeinde Vastorf behält sich die Gewährung einer Zuwendung vor.
Ergänzende Unterlagen zur Lage des Industriegebiets sowie der
unterversorgten
Bereiche sind als Anlage beigefügt.
Nach aktuellem Kenntnisstand aufgrund
des durchgeführten
Markterkundungsverfahrens gem. Ziffer 4.2 der Richtlinie
Breitbandförderung
Gewerbegebiete i.V.m. § 4 der NGA-Rahmenregelung des Bundes liegen die
Bandbreiten im Zielgebiet unterhalb von 30 Mbit/s und eine Erschließung
durch den Markt ist in den kommenden 3 Jahren nicht zu erwarten.
Kurze Beschreibung des Vorhabens
Ziel des Vorhabens ist eine flächendeckende NGA-Breitbandversorgung für
gewerbliche Endkunden mit Bandbreiten von mind. 50 Mbit/s symmetrisch
in Gewerbe- oder Industriegebieten nach Ziffer. 2.2 der Richtlinie
Breitbandförderung
Gewerbegebiete.
Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind ausdrücklich willkommen und
können ggf. auch nur für einen Teil der Anschlussnehmer angeboten werden.
Die zu errichtende Breitbandinfrastruktur soll so ausgestaltet sein,
dass diese zu
einem späteren Zeitpunkt zu einer noch höheren Qualitätsstufe (z. B.
FTTB/FTTH)
ausgebaut und erweitert werden kann. Insoweit gilt es auch
sicherzustellen, dass mit
Anschluss weiterer Teilnehmer keine Bandbreitenverringerung für die
übrigen Nutzer einhergeht.

Bei der Interessenbekundung hat der Anbieter die technische Lösung
detailliert
darzustellen und gem. Ziffer 5.4.1 der Richtlinie Breitbandförderung
Gewerbegebiete
i.V.m. § 6 Abs. 2 der NGA-Rahmenregelung des Bundes Angaben zur
Wirtschaftlichkeit des Projekts zu machen. Hierzu zählen u. a.
umfassende Angaben
zu den förderfähigen Investitionskosten und den erwarteten laufenden
Einnahmen
sowie eine detaillierte Aufstellung der Betriebskosten für die
Mindestdauer des
Betriebs von 7 Jahren. Es ist die Backbone-Anbindung (per Funk oder
Glasfaser) sowie
die Anbindung der Gebäude per Funk, per Kupfer (TAL) oder per Glasfaser
anzugeben. Die Vorgaben der GIS-Nebenbestimmungen des Bundes nach
Ziffern 1.1 -

1.2.3 sind zu beachten.
Ergibt sich für den Bewerber ein Fehlbetrag zwischen den
Investitionskosten und der
Wirtschaftlichkeitsschwelle, so stellt die Gemeinde Vastorf eine
finanzielle Förderung
zur Schließung dieser Wirtschaftlichkeitslücke nach Maßgabe der Ziffern
2.1 und 5.4
der Richtlinie Breitbandförderung Gewerbegebiete in Aussicht.
Eine Wirtschaftlichkeitslücke ist dabei definiert als Differenz
zwischen dem Barwert
aller Einnahmen und dem Barwert aller Kosten des Netzaufbaus und
-betriebs. Die
Höhe der Beihilfe zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke ist maximal
auf die
Investitionskosten begrenzt.
Die gewährten Beihilfen sollen ausschließlich zur Erstellung eines
NGA-Netzes
verwendet werden, welches im Eigentum eines Unternehmens steht. Der
jeweilige
Netzbetreiber erhält hierbei das Recht bzw. übernimmt die
Verpflichtung, die
entsprechende Breitbandinfrastruktur unter Nutzung der Beihilfen zu
errichten und
das NGA-Netz in Betrieb zu nehmen und für eine Mindestdauer von 7
Jahren zu
betreiben und gegenüber den örtlichen Endkunden sowie interessierten
Drittanbietern Zugang auf Vorleistungsebene für mind. 7 Jahre zu
gewähren.
Die Gemeinde Vastorf behält sich eine separate Entscheidung über die
anschließende
Durchführung eines Vergabeverfahrens vor.
Ein Aufwendungsersatz kann nicht gewährt werden.
Die Unterlagen sind schriftlich in 2-facher Ausfertigung und in
digitaler Form
vorzulegen.
Die Maßnahme soll möglichst zügig umgesetzt werden. Die Anbieter haben
darzustellen, in welchem Zeitraum die Maßnahme umgesetzt werden kann.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Fristende für die Einreichung der Interessenbekundungen 03. März 2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
Das Auswahlverfahren muss unter Beachtung der besonderen Anforderungen
der NGA-Rahmenregelung des Bundes v. 15.06.2015 durchgeführt werden.
Danach ist der auszuwählende Bewerber gemäß Ziffer 6.4 der Richtlinie
Breitbandförderung Gewerbegebiete i.V.m. § 7 Abs. 2 der
NGA-Rahmenregelung des
Bundes unter anderem dazu verpflichtet, einen offenen Zugang zu den
aktiven und
passiven Infrastrukturen auf Vorleistungsebene einschließlich einer
physischen
Entbündelung für einen Mindestzeitraum von 7 Jahren zu gewährleisten.
Zur Bewertung der eingereichten Unterlagen werden folgende Kriterien
mit ihrer
prozentualen Gewichtung herangezogen:.

1. Höhe der benötigten Investitionsbeihilfe 30 %.

2. Anzahl der mit 50 Mbit/s symmetrisch zu versorgenden
Endkundenanschlüsse im
Zielgebiet 30 %.

3. Mitnutzung bestehender Infrastrukturen 10 %.

4. Nachhaltigkeit der technischen Lösung i.S. zukünftiger
Bandbreitenentwicklung 5
%.

5. Service Level Agreement: Der Anbieter sichert zu, dass Störungen
innerhalb einer
Frist von 5 Stunden (ab Bekanntgabe) vor-Ort behoben werden 25 %
Abschließend wird nochmals auf die erwähnten Rechtsgrundlagen -
Richtlinie über
die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von
Hochgeschwindigkeitsnetzen
(RL Breitbandförderung Gewerbegebiete), Erl. d. MW v.
20.11.2015-22-3074 Nds.
MBI. 45/2015 S. 1439 und Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland
zur Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access
(NGA)- Breitbandversorgung vom 15.06.2015 (NGA-Rahmenregelung des
Bundes)-verwiesen.

Geforderte Nachweise:
Die Interessenten haben alle relevanten Informationen, die für die
Beurteilung im
Rahmen des nichtförmlichen Interessenbekundungsverfahrens maßgeblich
sein können, mit anzugeben, hierzu gehören u.a. die Übersichtspläne des
Vorhabens,
sowie eine Beschreibung der technischen Lösung unter Beachtung der
Ziffern 1.1 -
1.2.3 der GIS-Nebenbestimmungen des Bundes.
Eine Karte des Zielgebiets ist diesem Verfahren beigefügt. Die
Verwendung ist
ausschließlich zur Angebotserstellung im Rahmen dieses Verfahrens
erlaubt.

Besondere Bedingungen:
Nichtförmliches Interessenbekundungsverfahren

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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