DTAD

Ausschreibung - Bau und Betrieb der neuen Stadthalle in Salz (ID:10197473)

Auftragsdaten
Titel:
Bau und Betrieb der neuen Stadthalle
DTAD-ID:
10197473
Region:
97616 Salz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.11.2014
Frist Angebotsabgabe:
29.12.2014
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Dienstleistungen in den Bereichen Erholung, Kultur, Sport, Sonstige Bauleistungen im Hochbau
CPV-Codes:
Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude , Betrieb von kulturellen Einrichtungen
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  398568-2014

Aufruf zur Teilnahme an einem Interessenbekundungsverfahren

1. Durchführende Stelle: Stadt Bad Neustadt a. d. Saale, Stadtbauamt, z. Hd. Frau Stadtbaumeisterin Barbara Stüdlein, Rathausgasse 2, 97616Bad Neustadt a. d. Saale, DEUTSCHLAND. Tel. +49 9771 9106300. E-Mail: info@bad-neustadt.de Internet: www.bad-neustadt.de 2. Art des Verfahrens: Interessenbekundungsverfahren (IBV) nach Maßgabe des § 7 Abs. 2 Bundeshaushaltsordnung 3. Gegenstand des Verfahrens: Gegenstand der Konzession ist der Bau der Stadthalle nach vorhandener Planung (Bruttogeschossfläche rund 4.110 m2) mit hochwertigen Veranstaltungs- und Konferenzräume, sowie den erforderlichen Nebenräumen. Weiterhin sind das Gebäudemanagement (technisches, infrastrukturelles und kaufmännisches Gebäudemanagement), die Unterhaltung und der Betrieb der Stadthalle (einschließlich Außenanlagen) als touristisches Informations- und Veranstaltungszentrum einschließlich Außenanlagen über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren einschließlich der Finanzierung im Rahmen eines ÖPP/PPP-Modells zu übernehmen. Im Rahmen der Konzession soll der private Partner im eigenen Namen und auf eigene Rechnung die Bau- und Betriebsleistungen sowie die Finanzierung erbringen. Der Auftraggeber zahlt dem Auftragnehmer über die Vertragslaufzeit einen Zuschuss, wobei Art und Weise sowie Umfang der Zahlungen im Vergabeverfahren festzulegen sein werden. Den Zuschuss sollen die Bieter im Rahmen der Angebotserstellung möglichst minimieren. Dem privaten Partner stehen die Einnahmen aus dem Betrieb der Stadthalle zu. Das im Eigentum der Stadt stehende Grundstück, auf dem die Stadthalle errichtet werden soll, wird dem Auftragnehmer für die Vertragsdauer zur Verfügung gestellt werden. Der private Partner hat für die Auftragsdauer angemessene Sicherheiten zu stellen. Die Entscheidung über die Vergabe obliegt dem Stadtrat der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale. 4. Teilnahmebedingungen: Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abzugeben. Ist der Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, gilt die Abgabepflicht für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft. Für den Fall, dass der Teilnahmeantrag des Bewerbers einzelne Nachweise oder Erklärungen nicht oder nicht vollständig enthält, erfolgt seitens des Auftraggebers unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes an alle betroffenen Bewerber eine einmalige Aufforderung mit jeweils gleicher Fristsetzung, diese nachzureichen. Wird/Werden der/die betreffende(n) Nachweise oder Erklärungen innerhalb dieser Frist nicht nachgereicht, ist der zwingende Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren die Folge. Bitte folgende Reihenfolge und Nummerierung der Nachweise und Erklärungen in dem Teilnahmeantrag beibehalten: 1. Eigenerklärung, dass: (1) über das Vermögen des Bewerbers das Insolvenzverfahren nicht eröffnet, die Eröffnung nicht beantragt und nicht ein Antrag mangels Masse abgelehnt ist; (2) das Unternehmen des Bewerbers sich nicht in Liquidation befindet; (3) das Unternehmen des Bewerbers und die für dieses handelnden Personen nicht nachweislich eine schwere Verfehlung begangen haben, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt; (4) der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat; (5) das Unternehmen des Bewerbers und die für dieses handelnden Personen im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bewerbers abgegeben haben oder abgeben werden; (6) der Bewerber bei der Berufsgenossenschaft angemeldet oder nicht zur Anmeldung verpflichtet ist. 2. Eigendarstellung des Bewerbers (Firmenstruktur, Abteilungen, Organigramm); 3. Eigendarstellung der gesellschaftsrechtlichen Verbindungen und Beteiligungsverhältnisse des Bewerbers, insbesondere der unmittelbaren und mittelbaren (z. B. über eine Beteiligungsgesellschaft) Beteiligungen des Bewerbers an PPP-Modellen bzw. PPP-Projektgesellschaften; 4. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft: Erklärung der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft/ Bietergemeinschaft, dass die Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft und Sie als ihre Mitglieder für Verbindlichkeiten der Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft und ihrer Mitglieder aus dem gesamten Vergabeverfahren (einschließlich Zuschlagserteilung) gegenüber dem Auftraggeber als Gesamtschuldner haften, und Benennung und Bevollmächtigung eines oder mehrerer (jeweils einzelvertretungsberechtigter) rechtsgeschäftlichen Vertreter sowie eines projektverantwortlichen Ansprechpartners der Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft. Der Auftraggeber behält sich vor, für den Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gemäß § 6 Arbeitnehmer-Entsendegesetz und § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a der Gewerbeordnung einzuholen sowie Handelsregisterauszüge oder entsprechende Auszüge zu beschaffen. Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abzugeben. Ist der Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, gilt die Abgabepflicht für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft. Für den Fall, dass der Teilnahmeantrag des Bewerbers einzelne Nachweise oder Erklärungen nicht oder nicht vollständig enthält, erfolgt seitens des Auftraggebers unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes an alle betroffenen Bewerber eine einmalige Aufforderung mit jeweils gleicher Fristsetzung, diese nachzureichen. Wird/Werden der/die betreffende(n) Nachweise oder Erklärungen innerhalb dieser Frist nicht nachgereicht, ist der zwingende Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren die Folge. Bitte folgende Reihenfolge und Nummerierung der Nachweise und Erklärungen in dem Teilnahmeantrag beibehalten. 5. Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen; 6. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren; 7. Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind; 8. Bankauskunft über den Bewerber; 9. Jahresabschlüsse der letzten drei Geschäftsjahre des Bewerbers, inklusive Gewinn- und Verlustrechnung, soweit die Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist. Technische Leistungsfähigkeit Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abzugeben. Für den Fall, dass der Teilnahmeantrag des Bewerbers einzelne Nachweise oder Erklärungen nicht oder nicht vollständig enthält, erfolgt seitens des Auftraggebers unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes an alle betroffenen Bewerber eine einmalige Aufforderung mit jeweils gleicher Fristsetzung, diese nachzureichen. Wird/Werden der/die betreffende(n) Nachweise oder Erklärungen innerhalb dieser Frist nicht nachgereicht, ist der zwingende Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren die Folge. Bitte folgende Reihenfolge und Nummerierung der Nachweise und Erklärungen in dem Teilnahmeantrag beibehalten. 1. Darstellung von mindestens einem und höchstens vier vergleichbaren Referenzprojekten, unter: (1) Darstellung der Art des PPP-Modells (Realisierungsmodells); (2) Angabe des Jahres des Vertragsabschlusses; (3) Angabe des Namens und der Kontaktdaten des Auftraggebers des Referenzprojekts; (4) Angabe des Namens und der Kontaktdaten des Auftragnehmers des Referenzprojekts, bei Projektgesellschaft unter Angabe von: – Namen/Firmen der unmittelbaren und mittelbaren Gesellschafter; – Darstellung der Beteiligungsverhältnisse der unmittelbaren und mittelbaren Gesellschafter der Projektgesellschaft (unter Einschluss desjenigen des Bewerbers); – Art und Umfang der Leistungen jedes unmittelbaren und mittelbaren Gesellschafters der Projektgesellschaft, die von diesen jeweils verantwortlich erbracht werden (unter Einschluss derjenigen des Bewerbers); (5) Darstellung der erbrachten Objektplanungsleistungen (Name und Adresse des verantwortlichen Planungsbüros; Beschreibung der erbrachten Planungsleistungen; Jahr der Leistungserbringung; Angabe der anrechenbaren Kosten); (6) Darstellung der erbrachten Bauleistungen (Name und Adresse des verantwortlichen Bauunternehmens; Beschreibung der erbrachten Bauleistungen; Jahr der Leistungserbringung; Angabe der Baukosten Kostengruppen 200-600 nach DIN 276; Bezifferung der Bruttogeschossfläche; Angabe der Anzahl der Besucherkapazität); (7) Darstellung der Betriebsleistungen (Name und Adresse des verantwortlichen Unternehmens für den Betrieb; Beschreibung der Betriebsleistungen (Leistungsspektrum); Jahr des Betriebsbeginns; Gesamtdauer der Betriebsverpflichtung); (8) Darstellung der Finanzierungsleistungen (Name und Adresse des verantwortlichen Unternehmens für die Finanzierung; Angabe Finanzierungsvolumen in EUR; Darstellung Finanzierungsstruktur (Eigen- und Fremdkapital in EUR); Art der Finanzierung (z. B. Fortfaitierung, Projektfinanzierung)); (9) Jahresabschlüsse der letzten drei Geschäftsjahre des Auftragnehmers des Referenzprojekts, inklusive Gewinn- und Verlustrechnung, soweit die Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist. Vergleichbar im Sinne der vorstehenden Ziffer 10 sind Referenzprojekte, wenn sie Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung von Veranstaltungshallen/Stadthallen beinhalten und mindestens folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Die Referenz stammt aus den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren (in diesem Zeitraum müssen die Bauerrichtungsleistungen abgeschlossen und der Betrieb begonnen worden sein; es ist mindestens eine Referenz mit einer bereits abgeleisteten Betriebsdauer von mindestens vier Jahren und zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags laufendem Betrieb anzugeben); – Die Baukosten Kostengruppen 200- 600 nach DIN 276 betragen mindestens 10.000.000 EUR netto. Die Bruttogeschossfläche beträgt mindestens 4.000 qm. Die Betriebsverpflichtung (Gesamtdauer, noch nicht notwendig abgeleistet) beträgt mindestens 25 Jahre; – Der Bewerber bzw. das die Referenz angebende Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist selbst Auftragnehmer des Referenzprojekts (Vertragspartner des öffentlichen Auftraggebers) oder er/es ist unmittelbar oder mittelbar (z. B. über eine Beteiligungsgesellschaft) gesellschaftsrechtlich an der PPP-Projektgesellschaft beteiligt, die der Auftragnehmer des Referenzprojekts (Vertragspartner des öffentlichen Auftraggebers) ist. 5. Auswertung der Interessensbekundung: Es ist vorgesehen, die im Rahmen des IBV eingereichten Konzepte und Vorschläge auszuwerten und als wichtige Informationsgrundlage für die erforderlichen politischen Entscheidungen und für die Gestaltung eines ggf. folgenden Vergabeverfahrens zu nutzen. Im Interessenbekundungsverfahren werden Transparenz, Gleichbehandlung und Unparteilichkeit der Auswertung gewährleistet. Folgende Kriterien werden zur Beurteilung der Interessenbekundungen herangezogen: – Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Konzepte und Kalkulationen – Marktfähigkeit des Konzeptes – Variabilität der Finanzierungsmodelle – Zeitplan bis zur Schaffung und Inbetriebnahme der neuen Stadthalle – Höhe der für die Stadt anfallenden Kosten für die Investition und deren Amortisation über mindestens 25 Jahre 6. CPV-Nummern (beispielhaft, ohne Anspruch auf Vollständigkeit): 45212300 Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude 92320000 Betrieb von kulturellen Einrichtungen 7. Rahmenbedingungen für die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren: • Da es sich nicht um die Vergabe eines öffentlichen Auftrags handelt, sind die im Rahmen des Verfahrens ausgetauschten Unterlagen sowie mündlichen Abstimmungen für beide Seiten unverbindlich. Die Teilnehmer sind nicht an ihre Angaben und Aussagen gebunden. Fragen zum Interessenbekundungsverfahren bitte schriftlich an die unter Punkt 1 genannte Stelle. • Eine Erstattung der Kosten, die den Teilnehmern durch die Bearbeitung entstehen, ist ausgeschlossen. • Es besteht kein Anspruch auf Eröffnung eines Vergabeverfahrens. • Die Unterlagen zur Interessenbekundung sind zu schicken an: Stadt Bad Neustadt a. d. Saale Stadtbauamt Alte Pfarrgasse 3 97616 Bad Neustadt a. d. Saale • Sprache: Deutsch • Anzahl und Art der Ausfertigungen: Jede Interessensbekundung wird zweimal in Papierform und einmal auf Datenträger in Dateiform benötigt. Zulässige Formate für die elektronische Form sind Adobe PDF-Format und Anwendungen des Microsoft Office-Pakets, Version 2007 oder höher. 8. Abgabefrist für die Beiträge zum Interessenbekundungsverfahren: 29.12.2014
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