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Ausschreibung - Bau und Betrieb von Grundwasserzirkulationsbrunnen mit Melasseanwendung in Bremen (ID:8858123)

Auftragsdaten
Titel:
Bau und Betrieb von Grundwasserzirkulationsbrunnen mit Melasseanwendung
DTAD-ID:
8858123
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
06.11.2013
Frist Angebotsabgabe:
26.11.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Bau und Betrieb von Grundwasserzirkulationsbrunnen mit Melasseanwendung -Phase 2-. Sanierung von Bodenund Grundwasserverunreinigungen durch LCKW am Standort einer ehemaligen chemischen Reinigung / Färberei in Bremen-Walle. Der Standort umfasst ca. 1.200 m². Die vorhandenen LCKW-Verunreinigungen treten als dispers verteilte Phase dominierend in einem ca. 400 m² umfassenden Hauptbelastungsbereich, aber auch untergeordnet in den angrenzenden Bereichen vorwiegend in der gesättigten Bodenzone auf. Der Belastungshorizont erstreckt sich bis ca. 21 m unter GOK. Im Hauptbelastungsbereich erfolgte bereits eine Teilsanierung mittels Bodenaustausch bis in eine Tiefe von ca. 10 m unter GOK. Seit November 2011 werden auf dem Sanierungsgrundstück 2 Grundwasserzirkulationsbrunnen mit Melasseanwendung betrieben. Hierdurch wurde der natürliche LCKW-Abbau in Form der reduktiven Dehalogenierung forciert. Gegenwärtig liegen weiterhin LCKW-Grundwasserbelastungen von z. T. mehr als ca. 10.000 µg/L vor, die vorwiegend aus den unterhalb des Bodenaustauschbereiches verbliebenen Restquelltermen resultieren. Als LCKW-Haupteinzelstoffe treten im Sanierungsbereich mittlerweile die Metaboliten 1,2-cis-Dichlorethen und Vinylchlorid auf, die Ausgangsprodukte Tetrachlorethen und Trichlorethen sind nur noch in untergeordneten Anteilen von weniger als 20 % vorhanden. Im nächsten Sanierungsschritt ist die Fortführung der bisherigen Grundwassersanierung mittels Grundwasserzirkulationsbrunnen und befristeter (Beaufschlagungsintervalle) Melassezugaben vorgesehen. Hierfür soll der derzeitige Sanierungsbereich durch den Bau weiterer Kontrollpegelgruppen sowie eines zusätzlichen Zirkulationsbrunnens im Abstrom des Altstandortes erweitert werden. Mit der vorliegenden Bekanntmachung werden ausschließlich Bieter angesprochen, die auch nachweislich Erfahrungen und Referenzen auf dem Gebiet der innovativen Sanierung von LHKW-Verunreinigungen insbesondere der In-Situ-Sanierung mittels reduktiver Dehalogenierung und dem Bau und Betrieb von Grundwasserzirkulationsbrunnen besitzen. Qualifizierte Nachweise (mit Ansprechpartner beim Auftraggeber und dessen Unterschrift) sind mit dem Angebot einzureichen.
Kategorien:
Brunnen-, Versuchs-, Aufschlussbohrungen
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle):

Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Referat

Bodenschutz 24-14, Ansgaritorstraße 2,

28195 Bremen, Telefon 0421 361 5352, EMail:

ulrich.wessel@umwelt.bremen.de.

b) Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung,

VOB/A. Vergabenummer: 624-40-03/1(593).

d) Art des Auftrags: Ausführung von

Bauleistungen.

e) Ort der Ausführung: Freie

Hansestadt Bremen.

f) Art und Umfang der

Leistung: Bau und Betrieb von Grundwasserzirkulationsbrunnen

mit Melasseanwendung

-Phase 2-. Sanierung von Bodenund

Grundwasserverunreinigungen durch

LCKW am Standort einer ehemaligen chemischen

Reinigung / Färberei in Bremen-Walle.

Der Standort umfasst ca. 1.200 m². Die vorhandenen

LCKW-Verunreinigungen treten

als dispers verteilte Phase dominierend in einem

ca. 400 m² umfassenden Hauptbelastungsbereich,

aber auch untergeordnet in den

angrenzenden Bereichen vorwiegend in der

gesättigten Bodenzone auf. Der Belastungshorizont

erstreckt sich bis ca. 21 m unter

GOK. Im Hauptbelastungsbereich erfolgte

bereits eine Teilsanierung mittels Bodenaustausch

bis in eine Tiefe von ca. 10 m unter

GOK. Seit November 2011 werden auf dem

Sanierungsgrundstück 2 Grundwasserzirkulationsbrunnen

mit Melasseanwendung betrieben.

Hierdurch wurde der natürliche

LCKW-Abbau in Form der reduktiven Dehalogenierung

forciert. Gegenwärtig liegen weiterhin

LCKW-Grundwasserbelastungen von z. T. mehr als ca. 10.000 µg/L vor, die vorwiegend

aus den unterhalb des Bodenaustauschbereiches

verbliebenen Restquelltermen resultieren.

Als LCKW-Haupteinzelstoffe treten

im Sanierungsbereich mittlerweile die

Metaboliten 1,2-cis-Dichlorethen und Vinylchlorid

auf, die Ausgangsprodukte Tetrachlorethen

und Trichlorethen sind nur noch in untergeordneten

Anteilen von weniger als 20 %

vorhanden. Im nächsten Sanierungsschritt ist

die Fortführung der bisherigen Grundwassersanierung

mittels Grundwasserzirkulationsbrunnen

und befristeter (Beaufschlagungsintervalle)

Melassezugaben vorgesehen. Hierfür

soll der derzeitige Sanierungsbereich

durch den Bau weiterer Kontrollpegelgruppen

sowie eines zusätzlichen Zirkulationsbrunnens

im Abstrom des Altstandortes erweitert

werden. Mit der vorliegenden Bekanntmachung

werden ausschließlich Bieter

angesprochen, die auch nachweislich Erfahrungen

und Referenzen auf dem Gebiet der

innovativen Sanierung von LHKW-Verunreinigungen

insbesondere der In-Situ-Sanierung

mittels reduktiver Dehalogenierung und dem

Bau und Betrieb von Grundwasserzirkulationsbrunnen

besitzen. Qualifizierte Nachweise

(mit Ansprechpartner beim Auftraggeber und

dessen Unterschrift) sind mit dem Angebot

einzureichen.

g) Erbringen von Planungsleistungen: Nein.

h) Aufteilung in Lose: Nein.

i) Ausführungsfristen - Beginn der Ausführung:

01.01.2014; Fertigstellung der Leistungen: 31.12.2016.

j) Nebenangebote: Nicht zugelassen.

k) Anforderung der Vergabeunterlagen:

Vergabestelle, siehe a).

l) Kosten für die

Übersendung der Vergabeunterlagen in Papierform:

Höhe der Kosten: 60 . Zahlungsweise:

Banküberweisung. Empfänger: Vergabestelle,

siehe a). Kontonummer: 1070 115 000. BLZ, Geldinstitut: 290 500 00 Bremer

Landesbank. Verwendungszweck: 111000

1129132 Waller Heerstr. 122. Fehlt der Verwendungszweck

auf Ihrer Überweisung, so ist

die Zahlung nicht zuordenbar und Sie erhalten

keine Unterlagen. Die Vergabeunterlagen

können nur versendet werden, wenn auf der

Überweisung der Verwendungszweck angegeben

wurde, gleichzeitig mit der Überweisung

die Vergabeunterlagen per Brief oder E-Mail

(unter Angabe Ihrer vollständigen Firmenadresse)

bei der in Abschnitt

k) genannten Stelle

angefordert wurden, das Entgelt auf dem

Konto des Empfängers eingegangen ist. Das

eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet.

o) Anschrift, an die die Angebote zu richten

sind: Siehe a).

q) Angebotseröffnung: Am 26.11.2013 um 13:00 Uhr. Ort: Freie Hansestadt

Bremen, Senator für Umwelt, Bau

und Verkehr, Ref. Bodenschutz Zimmer D110,

Hanseatenhof 5, 28195 Bremen. Personen,

die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:

Bieter und ihre Bevollmächtigten.

t) Rechtsform

der Bietergemeinschaften: Gesamtschuldnerisch

haftend mit bevollmächtigtem

Vertreter.

u) Nachweise zur Eignung: Präqualifizierte

Unternehmen führen den Nachweis

der Eignung durch den Eintrag in die

Liste des Vereins für die Präqualifikation von

Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis).

Bei Einsatz von Nachunternehmen ist

auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen

Nachunternehmen präqualifiziert

sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation

erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen

haben zum Nachweis der Eignung

mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Bei

Einsatz von Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen

auch für die vorgesehenen

Nachunternehmen abzugeben, es sei denn, die

Nachunternehmen sind präqualifiziert. In

diesem Fall reicht die Angabe der Nummer,

unter der die Nachunternehmen in der Liste

des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen

(Präqualifikationsverzeichnis)

geführt werden. Gelangt das Angebot in die

engere Wahl, sind die Eigenerklärungen

(auch die der Nachunternehmen) durch

Vorlage der in der Eigenerklärung zur Eignung

genannten Bescheinigungen zuständiger

Stellen zu bestätigen. Das Formblatt Eigenerklärung

zur Eignung ist erhältlich Darüber

hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner

Fachkunde folgende Angaben gem. § 6

Abs. 3 Nr. 3 VOB/A zu machen: Qualifizierte

Nachweise über den Betrieb von Grundwasserzirkulationsbrunnen

und In-Situ-Grundwassersanierung

mit Melasseanwendung.

v) Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 20. Dezember 2013.

w) Nachprüfung behaupteter

Verstöße - Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr,

Ansgaritorstr. 2, 28195 Bremen.

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