DTAD

Ausschreibung - Bau von Autobahnraststätten in Wiesbaden (ID:5697840)

Auftragsdaten
Titel:
Bau von Autobahnraststätten
DTAD-ID:
5697840
Region:
65185 Wiesbaden
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.12.2010
Frist Vergabeunterlagen:
11.01.2011
Frist Angebotsabgabe:
18.01.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord. Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord. Die Konzession wird für eine Laufzeit von 30 Jahren erteilt mit der Option, diese mit Zustimmung des Konzessionsgebers zweimal um jeweils 5 Jahre verlängern zu können. Die Nebenbetriebe sollen geplant, gebaut und bis spätestens 2013 in Betrieb genommen werden.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen, Einzelhandelsdienste, Kantinen-, Verpflegungsdienste, Catering, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Bau von Autobahnraststätten , Bau von Tankstellen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Einzelhandelsdienste , Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten , Restaurant- und Bewirtungsdienste
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  365588-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen Wilhelmstraße 10 z. H. Fr. Eckel 65185 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 611366-3414 E-Mail: post.hlsv@hsvv.hessen.de Fax +49 611366-3435 Weitere Auskünfte erteilen: Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen - Dezernat 13 - Wilhelmstraße 10 z. H. Fr. Eckel 65185 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 611366-3414 E-Mail: post.hlsv@hsvv.hessen.de Fax +49 611366-3435 Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen - Dezernat 13 - Wilhelmstraße 10 z. H. Fr. Eckel 65185 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 611366-3414 E-Mail: post.hlsv@hsvv.hessen.de Fax +49 611366-3435 Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen - Dezernat 13 - Wilhelmstraße 10 z. H. Fr. Eckel 65185 Wiesbaden DEUTSCHLAND Tel. +49 611366-3414 E-Mail: post.hlsv@hsvv.hessen.de Fax +49 611366-3435
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Sonstiges Straßenbau Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 27 Hauptort der Dienstleistung 36381 Schlüchtern, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DE719
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord. Die Konzession wird für eine Laufzeit von 30 Jahren erteilt mit der Option, diese mit Zustimmung des Konzessionsgebers zweimal um jeweils 5 Jahre verlängern zu können. Die Nebenbetriebe sollen geplant, gebaut und bis spätestens 2013 in Betrieb genommen werden.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45223710, 45200000, 45223720, 55300000, 55900000, 71300000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Dienstleistungskonzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebes (Raststätte mit Tankstelle als Kompaktanlage) auf der Bundesautobahn A 66 bei km 184 auf der Rastanlage Distelrasen Nord. Es wird ein öffentlich-rechtlicher Konzessionsvertrag zur Übertragung der Konzession für den Bau und Betrieb des Nebenbetriebs abgeschlossen. Der Konzessionsnehmer plant, baut und betreibt den Nebenbetrieb im Rahmen der Vorgaben aus dem Verfahren und dem Konzessionsvertrag und des Bebauungsplanes. Der Konzessionsnehmer kann das Recht zur Ausübung der Konzession durch einen (zivilrechtlichen) Pacht- oder Nutzungsvertrag auf einen Dritten übertragen. Der Nebenbetrieb und dessen sanitäre Einrichtungen müssen über 24 Stunden ganzjährig geöffnet sein (Regelfall). Der Nebenbetrieb befindet sich auf einem Betriebsgrundstück auf einer bewirtschafteten Rastanlage. Der Konzessionsnehmer erwirbt für die Dauer der Konzession Eigentum an dem Betriebsgrundstück. Die Verkehrsanlage baut die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung im Auftrag des Bundes. Die Stellplatzkapazität der Verkehrsanlage beträgt 90 Pkw, 55 Lkw und 6 Busse/Pkw mit Anhänger. Die Vertragslaufzeit beträgt in Abänderung zu Punkt II.3) 360 Monate ab Vertragsabschluss.
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Dauer in Monaten 360 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Keine.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Der Konzessionsnehmer muss 1. das Eigentum an dem Betriebsgrundstück für den Nebenbetrieb für die Dauer der Konzession erwerben (Kaufpreis ca. 345 000 EUR zzgl. Nebenkosten); 2. die durch die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung gebaute Erschließung für seinen Nebenbetrieb erwerben und in die bestehenden Verträge hierzu eintreten; 3. den Nebenbetrieb, Verkehrsanlagen und Grünflächen auf dem Betriebsgrundstück auf seine Kosten errichten und unterhalten (unverbindliche Schätzung der Baukosten 3 bis 4 000 000 EUR, die Unterhaltungskosten können nicht geschätzt werden); 4. die Betriebskosten für die Beleuchtung der Verkehrsanlage tragen (unverbindliche Schätzung der Strom- und Unterhaltungskosten 10 000 EUR/Jahr); 5. eine Konzessionsabgabe nach der Konzessionsabgabenverordnung (BGBl. I (1997), S. 1513; BGBl. I (2001), S. 3764) an die Bundesrepublik Deutschland zahlen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgend sowie unter Ziff. III.2.2-III.2.3 geforderten Angaben/Belege in deutscher Sprache und entsprechend den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen vorzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Vergabestelle behält sich die Nachforderung weiterer Belege vor. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Der Bewerber trägt das Risiko für den rechtzeitigen Eingang des Teilnahmeantrags an die unter I 1.1 genannte Stelle. Der Bewerber hat durch entsprechende Kennzeichnung des Teilnahmeantrags ("Teilnahmeantrag Dienstleistungskonzession für den Nebenbetrieb Rastanlage Distelrasen – nur durch die Submissionsstelle, Dezernat 13 zu öffnen") dafür Sorge zu tragen, dass dieser bis zum Zeitpunkt der vorgesehenen Öffnung verschlossen bleibt; 2. Von der Teilnahme am Wettbewerb können Bieter/Bietergemeinschaften ausgeschlossen werden, die sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß Ziff. III.2.1-III.2.3 eingeholt werden, falsche Angaben in für die Prüfung und Wertung der Unterlagen wichtigen Erklärungen machen, Auskünfte nicht erteilen oder im Zusammenhang mit diesem Verfahren wettbewerbsbeschränkende Absprachen treffen; 3. Die nachfolgend unter Ziff. III.2.1 Nr. 6 aufgeführten Nachweise dürfen nicht älter als 3 Monate sein. Maßgeblich für die Aktualität ist das jeweilige Ausstelldatum. Ausländische Unternehmen haben gegebenenfalls gleichwertige Nachweise einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Heimatlandes mit amtlich anerkannter Übersetzung abzugeben; 4. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen, ein Mitglied schriftlich als Vertreter zu bevollmächtigen und zu erklären, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber zu vertreten und im Rahmen des Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu handeln. Die nachfolgend sowie unter Ziff. III.2.2-III.2.3 vom Bewerber geforderten Angaben/Unterlagen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zu erbringen; 5. Die Bewerber haben Auskunft über die gesellschaftsrechtlichen Verbindungen zu anderen Unternehmen sowie Auskunft darüber zu geben, ob und auf welche Art sie, auf den Bau und Betrieb der Nebenbetriebe bezogen, in relevanter Weise mit anderen Unternehmern/Unternehmen zusammenarbeiten oder Franchise-Nehmer sind; 6. Zur Beurteilung der Unternehmenssituation hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Erklärungen und Nachweise einzureichen: a) Auszug aus dem Handelsregister oder eine vergleichbare Bescheinigung; b) Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des für den Bewerber zuständigen Finanzamtes. Die Vorlage einer Kopie ist ausreichend; c) Eine Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht aufgrund schwerer Verfehlungen zur Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen ist; d) Eine Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben an das Finanzamt sowie der Beträge zur Sozialversicherung (Renten-/ Krankenversicherung) ordnungsgemäß nachgekommen ist; e) Eine Eigenerklärung, dass der Bewerber Mitglied in einer Berufsgenossenschaft ist und seine Zahlungsverpflichtungen zur gesetzlichen Unfallversicherung bis zum heutigen Tage erfüllt hat; f) Eine Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist und er sich nicht in Liquidation befindet; g) Eine Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder gemäß § 6 Satz 1 oder 2 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist. Die Vergabestelle wird für die Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, zur Bestätigung ihrer Eigenerklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (in der Fassung der Bekanntmachung vom 22.2.1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Art. 92 des Gesetzes vom 17.12.2008 (BGBl. I S. 2586)) beim Bundeszentralregister anfordern. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweise entsprechend den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen 1. Angaben zum Umsatz in den letzten 5 vor der Abgabe des Teilnahmeantrags abgeschlossenen Geschäftsjahren (Unternehmensumsatz, Umsatz im relevanten Geschäftsbereich), 2. Bilanzen der letzten 5 vor der Abgabe des Teilnahmeantrags abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung vorgeschrieben ist, 3. Qualifizierte Bankauskunft (Bankbestätigungsschreiben) einer deutschen Bank, Sparkasse oder eines deutschen Kreditinstitutes oder vergleichbarer ausländischer Kreditinstitute, die im Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nach Ziff. IV.3.3 nicht älter als 3 Monate sein darf und 4. Darstellung der wesentlichen Komponenten der Finanzierung, die den Umfang von 3 DIN A 4 –Seiten nicht überschreiten sollte, aus der hervorgeht: — wie und in welcher Form das für die Dienstleistungskonzession erforderliche Eigen- und Fremdkapital bereit gestellt werden soll, — wie der Bewerber beabsichtigt, den aus dem Finanzierungskonzept erwachsenen Verpflichtungen nachzukommen beziehungsweise wie er gewährleistet, dass bei Konzessionsbeginn die erforderlichen Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen, — wie die Tragfähigkeit der Finanzierung auch bei eventuell vorkommenden Mindereinnahmen oder Mehrkosten sichergestellt werden soll. Zusätzlich müssen durch den Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft folgende Nachweise erbracht werden: 1. Vorlage der Prüfungsberichte über die Jahresabschlussprüfung der letzten 5 vor der Abgabe der Bewerbung abgeschlossenen Geschäftsjahre. Soweit der Bieter nicht der gesetzlichen oder einer gesellschaftsvertraglichen Prüfungspflicht unterlag und keine freiwillige Jahresabschlussprüfung stattgefunden hat, sind die gesetzlich oder gesellschaftsrechtlich vorgesehenen oder freiwillig erstellten Jahresabschlüsse (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Erläuterungsteil, soweit vorhanden und Veröffentlichung vorgeschrieben ist) und Lageberichte (soweit vorhanden) der letzten 5 vor der Abgabe der Bewerbung abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen; 2. Aussagefähiger und aktuellster verfügbarer Zwischenabschluss des laufenden Geschäftsjahres. Bieter mit Sitz im Ausland haben nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsrechtlichen Vorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind, bzw. nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen und der oben dargestellten Abstufung der Anforderungen, vergleichbare Unterlagen vorzulegen. Eine Pflicht zur Vorlage entsprechender Unterlagen besteht für Bieter mit Sitz im Ausland auch, soweit diese freiwillig erstellt werden. Kann der Bieter/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft die oben genannten Nachweise nicht für seine letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre vorlegen, weil er seine Geschäftstätigkeit noch nicht so lange ausübt, sind die Nachweise für das/die abgeschlossene(n) Geschäftsjahr(e) seit Beginn der Geschäftstätigkeit vorzulegen. Darüber hinaus hat der Bieter eine Eigenerklärung darüber abzugeben, wann er seine Geschäftstätigkeit aufgenommen hat. Beruft sich ein Bieter/ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten (z. B. eines verbundenen Unternehmens oder eines Unterauftragnehmers), so ist in diesen Fällen die finanzielle Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Unterlagen und Erklärungen darzulegen. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Die Nachforderung anderer Belege behält sich die Vergabestelle vor.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweise entsprechend den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen 1. Liste der in den letzten 5 Jahren bzw. abgeschlossenen Geschäftsjahren ausgeübten Tätigkeiten (bzw. Projekte oder Unternehmen) des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, die mit der zu vergebenden Leistung, für die die Konzession erteilt werden soll, vergleichbar sind (z. B. Gast-/Raststätten, Tankstellen, Gastronomie), sowie des Rechnungswertes und der Leistungszeit dieser Leistungen sowie ggf. der öffentlichen oder privaten Auftraggeber; 2. Referenzen vergleichbarer Aufträge: a) bei Leistungen an öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung, b) bei Leistungen an private Auftraggeber durch eine von diesen ausgestellte Bescheinigung oder durch einfache Erklärung; Es werden jeweils maximal 5 der vorgelegten Referenz-Tätigkeiten oder Referenzen (vgl. Punkt III.2.3.1) qualitativ gewertet. Bei der Auswahl sind die Projekte, die der hier ausgeschriebenen Leistung nach Art und Umfang am nächsten kommen, zu berücksichtigen. Es werden nur Referenz-Tätigkeiten und Referenzen gewertet, die nicht älter als 5 Jahre sind. 3. Nachweise über die berufliche Befähigung; 4. Beabsichtigt sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich auf die Eignung von Nachunternehmen zu berufen, ist die vom Auftraggeber vorgefertigte Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmer mit Abgabe des Teilnahmeantrags als Anlage abzugeben. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Ferner sind mit dem Teilnahmeantrag Freiflächen- und Grundrissskizzen vorzulegen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Referenzen, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, bauliches Konzept in Form von Freiflächen- und Grundrissskizzen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
045910000-001/Distelrasen
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
11.1.2011 - 15:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
18.1.2011 - 10:30
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Der Auftraggeber stellt Bewerbungsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb zur Verfügung. Die Bewerbungsunterlagen werden für die Bearbeitung und Einreichnung des Teilnahmeantrags benötigt. Die Bewerbungsunterlagen werden kostenfrei versendet und können bei der unter Punkt I.1) genannten Adresse angefordert werden. Falls Sie bereit sind, an dem Teilnahmewettbewerb teilzunehmen, werden Sie gebeten, Ihre Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bis zum unter Punkt IV.3.4) genannten Termin einzureichen. Der Umschlag ist aussen mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der Angabe: "Teilnahmewettbewerb für Konzession Distelrasen" zu versehen. Nachr. HAD-Ref.: 269/10030. Nachr. V-Nr/AKZ: 045910000-001/Distelrasen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen Wilhelmstraße 10 65185 Wiesbaden DEUTSCHLAND E-Mail: post.hlsv@hsvv.hessen.de Tel. +49 611366-0 Fax +49 611366-3435
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
6.12.2010
DTAD
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