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Ausschreibung - Bau von Hotels in München-Flughafen (ID:10563119)

Übersicht
DTAD-ID:
10563119
Region:
85356 München-Flughafen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Trockenbau, Abdichtungs-, Dämmarbeiten, Anstrich-, Verglasungsarbeiten, Fliesenarbeiten, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Putzarbeiten
CPV-Codes:
Anstrich- und Verglasungsarbeiten , Bau von Hotels , Boden- und Fliesenarbeiten , Gipskartonarbeiten , Putzarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das bestehende Hotel Kempinski im zentralen Bereich des Flughafens München soll im Norden in der Flucht des bestehenden östlichen Flügels durch einen Neubau um ca. 162 Zimmer erweitert...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
16.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Flughafen München GmbH
Nordallee 25; München-Flughafen
Zu Händen von: Frau Renate Lohmair
85356 München
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe@munich-airport.de
Fax: +49 8997561216
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.munich-airport.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
I.2) Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
LV-Nr. H3236 Innenausbau für den Neubau/Erweiterung eines Hotels im Zentralbereich.


II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das bestehende Hotel Kempinski im zentralen Bereich des Flughafens München soll im Norden in der Flucht des bestehenden östlichen Flügels durch einen Neubau um ca. 162 Zimmer erweitert werden.
Bei der Erweiterung handelt es sich um einen 7-geschossigen Neubau mit einer BGF von ca. 9000 m2.
Das Erdgeschoss sowie das Zwischengeschoss werden als Technik- und Verwaltungsräume ausgebaut.
Die 6 Obergeschosse werden Hotelzimmer und Serviceräume.
Der Neubau ist im EG und 1.OG mit dem Bestand verbunden.
Das Gebäude ist nicht unterkellert.
Die Arbeiten erfolgen im öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens.
Auftraggeber ist die Flughafen München GmbH (FMG).
Bestandteile der Leistungen sind vornehmlich Innenausbauleistungen in dem neuen Gebäude mit Anschluss an das Bestandshotel. Die Ausführung der Leistungen erfordert eine einheitliche Koordination im Hinblick auf die Verbindung von Neu- und Altbau sowie die terminlichen Anforderungen der Gesamtbaumaßnahme. Dementsprechend gehören zu der auszuführenden Leistung auch Bauleistungen gem. VOB/C (mit Montageplanung):
Bodenarbeiten, bestehend aus
— DIN 18332 Natursteinarbeiten
— DIN 18352 Fliesen- und Plattenarbeiten
— DIN 18353 Estricharbeiten
— DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten
sowie sonstige Innenausbauleistungen
— DIN 18340 Trockenbauarbeiten
— DIN 18355 Tischlerarbeiten
— DIN 18357 Beschlagarbeiten
— DIN 18360 Metallbauarbeiten
— DIN 18363 Maler- und Lackierarbeiten
— DIN 18366 Tapezierarbeiten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45212411, 45431000, 45440000, 45324000, 45410000
Beschreibung:
Bau von Hotels.
Boden- und Fliesenarbeiten.
Anstrich- und Verglasungsarbeiten.
Gipskartonarbeiten.
Putzarbeiten.

II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Estrich 3.930 m

Natursteinbeläge 420 m

Bodenfliesen 1.540 m

Linoleum 160 m

Teppich 4.210 m

Hohlraumboden 430 m

Epoxidharzbeschichtung 55 m

GK-Decken 1.830 m

Metalldecken 570 m

Spachteln und Streichen Decke 4.020 m

Holztüren 452 Stück
Metalltüren 11 Stüclk
Revisionsklappen mit Brandschutzanforderung 105 Stück
GK-Wände F0 2,600 m

GK-Wände mit Brandsch.anf. 6.080 m

GK-Schachtwände F0 2.740 m

GK-Schachtwände Brandsch.anf 350 m

Wandfliesen 3.830 m

Trockenputz 420 m

Spachteln und Streichen Wand 730 m

Dispersionsbeschichtungen 2.400 m

Tapeten 5.760 m

WC-Trennwände 34 m

Innenverglasungen 162 Stück
Türschilder 23 Stück.



II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Erfüllungsort:
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
NUTS-Code DE21A

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Org. Dok.-Nr:
100737-2015

Vergabenummer:
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
LV-Nr. H3236 - Innenausbauarbeiten


IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung

IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
16.04.2015 - 14:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können

Deutsch

Ausführungsfrist:
II.2.2) Information about options
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Beginn der Bauarbeiten:
Beginn 20.10.2015 Abschluss 31.08.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Zahlung:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Zuschlagskriterien:
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Eigenerklärung des Bewerbers,
Zur Beurteilung der persönlichen Lage hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
a) Rechtsverbindliche Eigenerklärung,
aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO;
bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO;
cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO;
dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO;
ee) dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1 – 7 SektVO aufgeführten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist und keine nachweislich begangene schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO;
ff) dass die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft oder der zuständigen Organisation vorliegt;
b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate, maßgeblich ist der Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend).
c) Organigramm (Gliederungsplan) des Unternehmens mit Darstellung der Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen; Bewerbergemeinschaften haben außerdem ein Organigramm vorzulegen, aus dem schlüssig die Aufgaben der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall hervorgehen.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten rechtsverbindlichen Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1.a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich aber vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO nachzufordern.


III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
a) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mind. 1,0 Mio. EUR durch Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des Versicherers (Kopien ausreichend); aus den vorgelegten Unterlagen müssen insbesondere Angaben zur Versicherungslaufzeit und zu den Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden hervorgehen. Alternativ kann eine Bestätigung über die Bereitschaft des Versicherers vorgelegt werden, im Auftragsfall mit dem Bewerber eine Versicherung mit den vorstehenden Deckungssummen abzuschließen.
Maklerbestätigungen sind nur ausreichend, wenn daraus eindeutig die Berechtigung zur Vertretung des Versicherers hervorgeht.
b) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, jeweils unter Darstellung des Anteils eigner Leistungen bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, aufgeteilt für die letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindestbedingung: Der angegebene jährliche Umsatz für vergleichbare Leistungen darf im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils 5.000.000,00 EUR/Jahr nicht unterschreiten:
Für die Einhaltung der vorgenannten Mindestbedingungen werden bei allen Kooperationsformen nach Ziffer VI.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung die Angaben der benannten Unternehmen/Gewerke addiert.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.



III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen.
a) Darstellung des Geschäftsbereiches des Unternehmens, dabei Angabe der Anzahl der eigenen Mitarbeiter des Unternehmens unter Benennung des Leitungspersonals für kaufmännische und technische Projektbetreuung (Projektleiter/Bauleiter), sowie dem gewerblichen Mitarbeiter, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen;
b) Darstellung der Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätssicherung / des Qualitätsmanagements, beispielsweise Zertifizierungen;
c) Für die Einzelgewerke Fliesenarbeiten, Tischlerarbeiten und Tapezierarbeiten: Angaben zu jeweils mindestens 3 und bis zu 5 Referenzen – Darstellung in Tabellenform – zu ab dem 01.01.2009 begonnenen und zum Ende der Bewerbungsfrist entweder abge¬schlossenen oder bereits abgenommene Referenzprojekten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der vorliegenden Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden, mit folgenden Angaben für jedes Referenzprojekt:
- Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse;
- Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts mit Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen und Angaben zur Projektgröße;
- Benennung der Auftragssumme;
- Zeitraum der Leistungserbringung;
- Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils;
- Benennung der wesentlichen Leistungsträger für die seinerzeitige Leistungserbringung des Leistungspersonals (Projektleiter/in, Bauleiter/in, jeweils mit Stellvertretung sowie ggf. eingesetztes weiteres Leitungspersonal) und Angabe der Verfügbarkeit dieses Personals für die zu erbringenden Leistungen.
Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.



III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Besondere Bedingungen:
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.


III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein

Sonstiges
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
A) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt.
b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
aa) Bewerbergemeinschaften:
Die unter Ziffer III. 2.1 bis Ziffer III. 2.3 b)der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen/ finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3 c) der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Angaben sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen.
Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3 der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen.
bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter (auch verbundener Unternehmen) zu berufen, so muss er/es mit dem Teilnahmeantrag durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten nachweisen, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich und rechtlich abgesichert zur Verfügung stehen. Sollen die in Bezug genommenen Kapazitäten durch Nachunternehmer (Subunternehmer) zur Verfügung gestellt werden, so sind die Nachunternehmer und deren Einsatzbereiche möglichst konkret zu bezeichnen und, soweit bereits feststehend, entsprechende Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer beizubringen.
Die unter Ziffer III.2.2 bis III.2.3 der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.
d) Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4 im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1 eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren LV-Nr. H 3236 – Erweiterung Hotel Zentralbereich - Innenausbauarbeiten - Nicht öffnen“ zu versehen. Die Teilnahmeanträge können bei persönlicher Abgabe bei der Kontaktstelle gem. Ziffer I.1 ausschließlich während der Geschäftszeiten abgegeben werden. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Die vom Bieter erstellten Bewerbungsunterlagen sind zusätzlich zur Papierform (Schriftform) in digitaler Form als pdf-File auf CD-ROM abzugeben. Für die Wertung der Bewerbungsunterlagen ist gleichwohl ausschließlich die schriftliche Bewerbung gültig und maßgeblich.
e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs:
Teilnahmeanträge, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag und/ oder nicht entsprechend der Vorgabe gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens drei, höchstens zehn Bewerber am Verhandlungsverfahren beteiligt. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
Zunächst (1. Stufe) wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle vorstehend unter Ziff. III.2.1- 2.3 geforderten Angaben/ Unterlagen enthält (formale Eignungsprüfung). Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben oder Unterlagen gem. § 19 Abs. 3 SektVO nachzufordern. Unvollständige Teilnahmeanträge bzw. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf einer ggf. eingeräumten Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
Alsdann (2. Stufe) wird der Auftraggeber anhand des Teilnahmeantrages feststellen, ob der Bewerber für die auszuführende Leistung geeignet ist.
Bei einer größeren Anzahl geeigneter Bewerber wird der Auftraggeber den Kreis der zur Angebotsaufforderung einzuladenden Bewerber beschränken, und zwar auf höchstens 10 Bewerber (3. Stufe). Er wird dabei prüfen, welche der Bewerber die Anforderungen in III.2.2 und 2.3 am besten erfüllen. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewer-ber maximal 1000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1000 Punkten entfallen maximal 200 Punkte auf das Eignungskriterium III.2.2. 800 Punkte entfallen auf die Eignungskriterien nach Ziff. III.2.3, davon wiederum jeweils 100 Punkte auf die Kriterien III.2.3 a) und b), weitere 600 Punkte auf die Referenzangaben nach Ziff. III.2.3 c). Bewertet werden maximal fünf Referenznachweise gem. III.2.3 c) jeweils für folgende Einzelgewerke:
— Fliesenarbeiten
— Tischlerarbeiten
— Tapezierarbeiten
Kriterien der Bewertung sind die Vergleichbarkeit in Bezug auf
- den Umfang der vom Bewerber erbrachten eigenen Leistungen
- das Maß der Vergleichbarkeit des Leistungsgegenstandes (nach der Art der erbrachten Leistung)
- die Aktualität der vorgelegten Referenzen (innerhalb des vorgegebenen Referenzzeitraums).
f) Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und Anpassung und Aktualisierung.
g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung.
h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben zu Dokumentationszwecken im Besitz des Auftraggebers.
i) Teilnahmeinteressenten werden gebeten, Ihr Teilnahmeinteresse unverzüglich bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle (Flughafen München GmbH – Einkauf und Vergabe ) per E-Mail (vergabe@munich-airport.de, Betreff: Vergabe LV-Nr. H3236 – Erweiterung Hotel Zentralbereich – Innenausbauarbeiten) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, so dass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Anfragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 01.04.2015 in Textform (per Fax oder E-Mail) bei der Kontaktstelle gemäß Ziffer 1.1 vorliegen.
j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren einzustellen, wenn das Projekt „Erweiterung Hotel Zentralbereich“ eingestellt wird.
l) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines verbindlichen Angebots auffordern.
Der Auftraggeber wird die Angebote in formeller Hinsicht prüfen,
insbesondere auch, ob gestellte Mindestbedingungen erfüllt werden. In Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht oder nicht ordnungsgemäß beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben.
Der Auftraggeber wird entweder mit allen Bietern oder mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch zu Verhandlungen eingeladen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter auf der Grundlage der vorab benannten Zuschlagskriterien samt deren Gewichtung phasenweise zu verringern.
Nach Durchführung der Verhandlungen wird die Vergabestelle die Bieter auffordern, ein letztes Angebot abzugeben. Dabei wird die Vergabestelle ggf. zusätzliche Erkenntnisse aus den Verhandlungsge¬sprächen verwerten und alle Bieter in gleicher Weise zur Abgabe eines letzten Angebotes auffordern. Nach Eingang der letzten Angebote wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote nach Maßgabe der Zuschlagskriterien bewerten. Es ist nur bei Vorliegen besonderer Gründe beabsichtigt, hiernach weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Bieter müssen daher damit rechnen, dass keinerlei Möglichkeit mehr besteht, erneut, etwa zu kommerziellen Rahmenbedingungen, zu verhandeln.


VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Bayerstraße 30
80335 München
Deutschland

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.


VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Wie oben Ziffer VI.4.1 der vorliegenden Bekanntmachung
null
null null

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 17.03.2015

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