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Ausschreibung - Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Würzburg (ID:10524001)

Übersicht
DTAD-ID:
10524001
Region:
97070 Würzburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Abbruch-, Sprengarbeiten, Beton-, Stahlbetonarbeiten
CPV-Codes:
Abbrucharbeiten , Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen , Stahlbetonarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die TWV plant die Errichtung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Bahnhofsquelle in Würzburg in einem bestehenden Gebäude in der Bahnhofstraße in Würzburg. Hierzu muss das Gebäude...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
08.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH
Haugerring 5
Zu Händen von: Herrn Lanfervoß
97070 Würzburg
DEUTSCHLAND
E-Mail: alfred.lanfervoss@wvv.de
Fax: +49 931361890
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.wvv.de
Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH
Haugerring 5
97070 Würzburg
Deutschland
E-Mail: ausschreibung.wasseraufbereitung@wvv.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, c/o TWV
Haugerring 5
Abteilung KD-E Herrn Peter Reuther
Kontaktstelle(n): Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, c/o TWV
97070 Würzburg
Deutschland

Öffentliche Ausschreibungen
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Abbruch- und Stahlbetonarbeiten - Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Bahnhofsquelle in Würzburg.
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die TWV plant die Errichtung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Bahnhofsquelle in Würzburg in
einem bestehenden Gebäude in der Bahnhofstraße in Würzburg.
Hierzu muss das Gebäude entkernt werden.
Da die Inbetriebnahme der Trinkwasseraufbereitungsanlage Voraussetzung dafür ist,
dass mit dem Umbau des Würzburger Hauptbahnhofes begonnen werden kann,
muss die Trinkwasseraufbereitungsanlage bis Ende Juli 2016 in Betrieb genommen werden.
Art und Umfang der Leistung:
Bautechnik: Abbrucharbeiten und Stahlbetonarbeiten
Abbrucharbeiten:
ca. 1260 m
Beton-/Stahlbetonabbruch von Fundamenten, Bodenplatten, Stützen und Decken
ca. 500 m
Baugrubenaushub
Stahlbetonarbeiten:
ca. 340 m
unbewehrter Beton
ca. 700 m
Stahlbeton für Bodenplatten, Wände und Decken
ca. 2100 m
Schalung
ca. 140 t Baustahl
ca. 4500 m
Raumgerüst
ca. 70 m Entwässerungsleitungen DN 100 bis 250
ca. 220 m
Asphalt-/Betonpflasterbefestigungen
Die bestehende Lagerhalle mit Abmessungen von ca. 35 x 13 x i.M. 15,5 m wird vollständig entkernt.
Sämtliche Innenwände und die Betondecke des Kellergeschosses werden abgebrochen.
Unmittelbar im Anschluss an die Abbrucharbeiten werden bauseits für ca. 2 Wochen Spezialtiefbauarbeiten
(Bohrpfähle) im Gebäude zur Bauwerkssicherung ausgeführt. Die Leistungen der Bautechnik müssen während
dieser Zeit in Teilbereichen parallel ausgeführt werden.
Das Kellergeschoss erhält eine neue Bodenplatte mit ca. 50 cm Dicke aus Stahlbeton, auf die ein
Fußbodenaufbau in einer Stärke von bis zu 30 cm aufgebracht wird.
Entlang der Innenseite der Außenwände wird eine statisch tragende Innenschale aus Stahlbeton in einer
Wandstärke von 25 cm errichtet. Die Stahlbetonwände liegen an den tragenden Elementen der Außenwände
an, der zwischen Stahlbeton und den bestehenden Außenwänden des Kellergeschosses verbleibende
Zwischenraum wird mit Füllbeton geschlossen.
Die Fensteröffnungen im Kellergeschoss auf der Ostseite der Lagerhalle werden außenseitig mit Mauerwerk
verschlossen, von innen läuft die Stahlbetonwand durch.
Insgesamt 14 Stahlbetonstützen (40 cm x 40 cm) mit querlaufenden Unterzügen nehmen die Last des
neuen Stahlbetonfußbodens des Erdgeschosses auf. In diesem werden Öffnungen zur Aufnahme des CEBTankes,
des Puffertankes des UF sowie der beiden Reinwassertanks ausgespart. Diese stehen somit auf dem
Kellerboden auf.
Am südlichen Ende der Aufbereitungshalle entsteht vom Keller bis in das Obergeschoss ein
brandschutztechnisch abgetrenntes Treppenhaus mit angrenzenden Räumen zur Aufnahme des Dosierraumes
im Erdgeschoss, sowie des Elektroraumes und der Schaltwarte im Obergeschoss. Sämtliche tragenden Wände
in diesem Bereich sowie die Decken werden aus Stahlbeton errichtet, nicht tragende Trennwände werden aus
Mauerwerk errichtet. Bestehende Fensteröffnungen im Erdgeschoss der südlichen Giebelwand der Lagerhalle
werden nicht mehr benötigt und deshalb mit Mauerwerk verschlossen.
An der südlichen Giebelseite der Aufbereitungshalle wird ein Pufferbecken zum Auffangen und der
vergleichmäßigten Ableitung der Spülwässer der Aktivkohlefiltration errichtet. Es hat ein Nutzvolumen
von ca. 200 m3 und ist damit so groß gewählt, dass es einen kompletten Spülstoß zum Klarspülen nach
Filtermaterialwechsel aufnehmen kann. Die Decke wird befahrbar als Betankungsfläche ausgebildet, dessen
Umfeld zu den bestehenden Hofflächen gestaltet.
Aufgrund des engen Zeitplans muss unmittelbar nach Auftragserteilung am 08.07.2015 die Baueinweisung erfolgen
und am 20.07.2015 mit der Ausführung der Bauleistungen begonnen werden.
Näheres ist in den Bewerbungsunterlagen geregelt, die unter ausschreibung.wasseraufbereitung@wvv.de
angefordert werden können.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45252126, 45262310, 45111100
Beschreibung:
Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen.
Stahlbetonarbeiten.
Abbrucharbeiten.

Erfüllungsort:
NUTS-Code DE263

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Org. Dok.-Nr:
86085-2015

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
WB-BAU

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
08.04.2015 - 14:00

Ausführungsfrist:
Beginn 08.07.2015 Abschluss 03.06.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen muss über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 1 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden verfügen. Im Falle der Auftragserteilung muss jedes namentlich angegebene Unternehmen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 5 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachweisen.

Zahlung:
Gemäß VOB/B.

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Im Teilnahmeantrag sind die für die Bereiche Abbrucharbeiten und Stahlbetonarbeiten zuständigen Unternehmen namentlich zu benennen. Nachunternehmer für Teilleistungen dieser Bereiche müssen nicht zwingend im Teilnahmeantrag angegeben werden, sie können auch später benannt werden.
Von jedem im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen sind folgende Eigenerklärungen abzugeben:
1. Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung; jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen muss über eine
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 1 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden verfügen. Im Falle der Auftragserteilung muss jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 5 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachweisen.
2. Eigenerklärung, dass für jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtkräftig bestätigt wurde; dass sich jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
3. Eigenerklärung, dass für jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen keine Ausschlussgründe nach § 21 Sektorenverordnung, nach § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, nach § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz vorliegen;
4. Eigenerklärung jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmens zum Berufs-/Handelsregister und zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
5. Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung von jedem im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen ordnungsgemäß erfüllt werden.
6. Nur bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Im Teilnahmeantrag sind die für die Bereiche Abbrucharbeiten und Stahlbetonarbeiten zuständigen Unternehmen namentlich zu benennen. Nachunternehmer für Teilleistungen dieser Bereiche müssen nicht zwingend im Teilnahmeantrag angegeben werden, sie können auch später benannt werden.
Von jedem im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen sind folgende Eigenerklärungen abzugeben:
1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (2012 bis 2014) in den Bereichen Abbrucharbeiten und Stahlbetonarbeiten;
Der durchschnittliche Gesamtumsatz in den Bereichen Abbrucharbeiten und Stahlbetonarbeiten aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012 bis 2014) mindestens 5 Mio. EUR netto betragen. D.h. der Gesamtumsatz aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen wird zusammengerechnet.
2. Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl von Leitungs-/Führungskräften und Facharbeitern in den Bereichen Abbrucharbeiten und Stahlbetonarbeiten aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen;
Insgesamt müssen in den Jahren 2012 bis 2014 durchschnittlich mindestens 2 Leitungs- / Führungskräfte und mindestens 5 Facharbeiter im Bereich Abbrucharbeiten,
mindestens 3 Leitungs-/Führungskräfte und mindestens 20 Facharbeiter im Bereich Stahlbetonarbeiten, beschäftigt worden sein/werden.
Die Leitungs-/Führungskräfte und Facharbeiter aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen werden zusammengerechnet.
Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärungen zu Referenzen;
Es müssen mindestens fünf Referenzen für den Bereich Abbrucharbeiten oder Stahlbetonarbeiten angegeben werden, die seit 01.01.2010 fertiggestellt wurden oder zumindest Baubeginn hatten. Davon muss sich mindestens eine Referenz auf einen Umbau im Bestand beziehen. Von den fünf Referenzen muss mindestens eine Referenz den Bereich Abbrucharbeiten mit einem Mindestauftragswert von 50.000,- EUR netto umfassen und es müssen mindestens 3 Referenzen den Bereich Stahlbetonarbeiten mit einem Mindestauftragswert von 200.000,- EUR netto umfassen. Die Referenzen aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen werden zusammengerechnet.
2. Eigenerklärung zur Verfügbarkeit;
Alle im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen müssen im Falle der Zuschlagserteilung in der Lage sein, am 08.07.2015 an der Baueinweisung teilzunehmen und ab dem 20.07.2015 mit der Ausführung der Bauleistungen zu beginnen.

das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Sonstiges
Zusätzliche Angaben
1. Durchgeführt wird ein europaweites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetetem Teilnahmewettbewerb.
Diese Bekanntmachung leitet den Teilnahmewettbwerb ein. Im Teilnahmenwettbewerb werden auf der Grundlage der Teilnahmeanträge diejenigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Teilnahme an dem sich anschließenden Verhandlungsverfahren aufgefordert werden.
2. Für den Teilnahmeantrag sind Formblätter zu verwenden, die unter ausschreibung.wasseraufbereitung@wvv.de angefordert werden können. Die Formblätter sind Bestandteil der dort zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen, die weitere Informationen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs und insbesondere zur Form der Teilnahmeanträge enthalten. Der Versand der Bewerbungsunterlagen erfolgt automatisch unmittelbar nach Anforderung.
Die persönliche Übergabe der Teilnahmeanträge hat an folgende Lieferanschrift zu erfolgen:
Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH
c/o TWV
Abteilung KD-E
Herrn Peter Reuther
Wallgasse 8
97070 Würzburg
Soll der Teilnahmeantrag in einen Briefkasten eingeworfen werden, ist die Postanschrift zu verwenden (siehe Anhang A).
3. Die Auswahl der Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren erfolgt zunächst über eine Ausschlussprüfung. Dabei werden die Teilnahmeanträge zunächst formal geprüft. Ferner wird geprüft, ob die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die nachfolgend genannten Mindestbedingungen erfüllen. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Eigenerklärungen und Unterlagen.
Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.
Zum Verhandlungsverfahren werden maximal sechs Bewerber / Bewerbergemeinschaften zugelassen. Haben nur sechs oder weniger Bewerber / Bewerbergemeinschaften einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht, werden nur diese zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren zugelassen. Sollten mehr als sechs Bewerber / Bewerbergemeinschaften einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht haben, werden die sechs Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden, anhand folgender Auswahlkriterien ausgewählt:
Anzahl der Referenzen über die Ausführung von Abbruch- und Stahlbetonarbeiten im Bestand, die seit 01.01.2005 fertiggestellt wurden oder Baubeginn hatten.
Dabei werden Referenzen, die beide Bereiche (Abbrucharbeiten und Stahlbetonarbeiten) umfassen, mit zwei Punkten bewertet. Referenzen, die nur einen der aufgezählten Bereiche umfassen, werden mit einem Punkt bewertet. Es werden die sechs Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften zum Verhandlungsverfahren zugelassen, die die höchste Punktzahl erreichen. Dabei werden die Referenzen / Punkte aller Unternehmen, die im Teilnahmeantrag namentlich angegeben werden, zusammengerechnet.
Sollte es nicht möglich sein, die sechs Bewerber mit den meisten Punkten zu ermitteln, wird ergänzend bewertet, wie hoch der addierte Gesamtauftragswert der angegebenen Referenzen über die Ausführung von Abbruch- und Stahlbetonarbeiten im Bestand seit dem 01.01.2010 ist.
Nach der Entscheidung der Vergabestelle über die Auswahl der Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaften erhalten die nicht zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber / Bewerbergemeinschaften ein Absageschreiben.
Die zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber / Bewerbergemeinschaften erhalten die Vergabeunterlagen einschließlich des Leistungsverzeichnisses, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes, noch unverbindliches Angebot abzugeben. Mit jedem Bieter, der ein ordnungsgemäßes indikatives Angebot abgegeben hat, wird ein Verhandlungsgespräch geführt (Verhandlungsrunde). Im Anschluss an die Verhandlungsrunde werden alle Bieter aufgefordert, ein endgültiges Angebot abzugeben. Sofern die Vergabestelle auf der Grundlage der Verhandlungsgespräche zu dem Ergebnis kommt, dass das Leistungsverzeichnis modifiziert werden sollte, wird dies allen Bietern zeitgleich mitgeteilt, damit sie dies bei der Erstellung ihres endgültigen Angebotes berücksichtigen können.
Aufgrund des ambitionierten Zeitplans beabsichtigt die Vergabestelle, die Vergabeentscheidung auf der Grundlage der endgültigen Angebote zu treffen und keine weiteren Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, noch weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, den Kreis der Bieter / Bietergemeinschaften, die an den weiteren Verhandlungsrunden teilnehmen dürfen, schrittweise zu verringern.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postfach 606
91511 Ansbach
Deutschland
E-Mail:
vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Telefon: +49 981531277
Internet-Adresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de
Fax: +49 981531837

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung informiert hat und 15 Kalendertage bzw. die Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 101 a und 101 b GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht unverzüglich und in der Regel vor Anrufung der Vergabekammer gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 GWB).

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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Vergebener Auftrag
10.10.2015
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