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Ausschreibung - Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Würzburg (ID:10548984)

Auftragsdaten
Titel:
Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen
DTAD-ID:
10548984
Region:
97070 Würzburg
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
15.04.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die TWV plant die Errichtung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Bahnhofsquelle in Würzburg in einem bestehenden Gebäude in der Bahnhofstraße in Würzburg. Da die Inbetriebnahme der Trinkwasseraufbereitungsanlage Voraussetzung dafür ist, dass mit dem Umbau des Würzburger Hauptbahnhofes begonnen werden kann, muss die Trinkwasseraufbereitungsanlage bis Ende Juli 2016 in Betrieb genommen werden. Das Grundwasserdargebot der Bahnhofsquelle wird mittels einer Trinkwasseraufbereitungsanlage, bestehend aus Ultrafiltration und Aktivkohlefiltration mit abschließender UV-Desinfektionsstufe, aufbereitet. Die Trinkwasseraufbereitungsanlage soll eine sichere Betriebsweise zur Nutzung einer Quellschüttung von bis zu 475 m /h ermöglichen. Dabei ist verfahrenstechnisch ein vollautomatisierter, kontinuierlicher Betriebsprozess zu berücksichtigen. Die zu entsorgenden Wässer der Aufbereitungsanlage werden zur Minimierung der Kanaleinleitungsmengen einer weiteren Membranfiltration zugeführt, um eine Einleitung in den Vorfluter zu erreichen. Das Trinkwasser wird über ein integriertes Pumpwerk in das bestehende Versorgungsnetz mit Gegenbehälter eingespeist. Die Baugenehmigung liegt vor. Die Lagerhalle mit Abmessungen von ca. 35 x 13 x i. M. 15,5 m wird vollständig entkernt. Das Kellergeschoss erhält eine neue Bodenplatte, Außenwände und Decke aus Stahlbeton. In der Decke werden Öffnungen zur Aufnahme des CEB-Tanks, des Puffertanks der UF sowie der beiden Reinwassertanks ausgespart. Die Einbringung der Behälter und der Aktivkohlefilter erfolgt über eine bauseitige Öffnung der Dachkonstruktion. Vor dem Einbau der Verfahrenstechnik werden alle Bodenflächen verfliest. Am südlichen Ende der Aufbereitungshalle entsteht vom Keller bis in das Obergeschoss ein brandschutztechnisch abgetrenntes Treppenhaus mit angrenzenden Räumen zur Aufnahme des Dosierraumes im Erdgeschoss, sowie des Elektroraumes und der Schaltwarte im Obergeschoss. An der südlichen Giebelseite der Aufbereitungshalle wird ein Pufferbecken zum Auffangen der Spülwässer der Aktivkohlefiltration errichtet. Dieses hat ein Nutzvolumen von ca. 200 m³ und ist damit so groß gewählt, dass es einen kompletten Spülstoß zum Klarspülen nach dem Filtermaterialwechsel aufnehmen kann. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die nachstehend beschriebenen Leistungen der Verfahrenstechnik: Art und Umfang der Verfahrenstechnik: — ca. 20 m Gussrohre DN 150 bis 500; — ca. 550 m Edelstahlrohrleitung DN 50 bis 500, einschl. Armaturen; — ca. 50 m Edelstahl-Lüftungsleitungen DN 400 bis 500; — 13 St. Förderpumpen Q = 6 bis 132 l/s, H = 6,5 bis 79 m; — 4-straßige Ultrafiltrationsanlage mit je 20 Modulen einschl. Dosieranlagen; — 1-straßige Spülwasserultrafiltrationsanlage mit 10 Modulen; — 2-straßige UV-Anlage; — 6 St. Aktivkohlefilter mit Innengummierung, Durchmesser 4 m, Hzyl 3,2 m; — 8 St. PE-Behälter 1 bis 25 m Inhalt; — 2 St. Edelstahlbehälter 40 m Inhalt; — Dosieranlage Korrosionsinhibitoren. Aufgrund des engen Zeitplans muss unmittelbar nach Auftragserteilung am 17.8.2015 die Baueinweisung erfolgen und am 18.8.2015 mit der Werkstatt- und Montageplanung begonnen werden. Näheres ist in den Bewerbungsunterlagen geregelt, die unter ausschreibung.wb-verfahrenstechnik@wvv.de angefordert werden können.
Kategorien:
Sanitär-,Klempnerarbeiten, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Installation von Zäunen, Geländern, Sicherheitseinrichtungen
CPV-Codes:
Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen , Maschinentechnische Installationen , Wasserinstallationsarbeiten
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  95214-2015

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH
Haugerring 5
Zu Händen von: Herrn Lanfervoß
97070 Würzburg
DEUTSCHLAND
E-Mail: alfred.lanfervoss@wvv.de
Fax: +49 931361890
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.wvv.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH Haugerring 5 97070 Würzburg Deutschland E-Mail: ausschreibung.wb-verfahrenstechnik@wvv.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, c/o TWV Haugerring 5 Abteilung KD-E Herrn Peter Reuther Kontaktstelle(n): Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, c/o TWV 97070 Würzburg Deutschland
I.2) Haupttätigkeit(en)
Wasser
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Verfahrenstechnik – Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Bahnhofsquelle in Würzburg.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag Ausführung NUTS-Code DE263
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die TWV plant die Errichtung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Bahnhofsquelle in Würzburg in einem bestehenden Gebäude in der Bahnhofstraße in Würzburg. Da die Inbetriebnahme der Trinkwasseraufbereitungsanlage Voraussetzung dafür ist, dass mit dem Umbau des Würzburger Hauptbahnhofes begonnen werden kann, muss die Trinkwasseraufbereitungsanlage bis Ende Juli 2016 in Betrieb genommen werden. Das Grundwasserdargebot der Bahnhofsquelle wird mittels einer Trinkwasseraufbereitungsanlage, bestehend aus Ultrafiltration und Aktivkohlefiltration mit abschließender UV-Desinfektionsstufe, aufbereitet. Die Trinkwasseraufbereitungsanlage soll eine sichere Betriebsweise zur Nutzung einer Quellschüttung von bis zu 475 m /h ermöglichen. Dabei ist verfahrenstechnisch ein vollautomatisierter, kontinuierlicher Betriebsprozess zu berücksichtigen. Die zu entsorgenden Wässer der Aufbereitungsanlage werden zur Minimierung der Kanaleinleitungsmengen einer weiteren Membranfiltration zugeführt, um eine Einleitung in den Vorfluter zu erreichen. Das Trinkwasser wird über ein integriertes Pumpwerk in das bestehende Versorgungsnetz mit Gegenbehälter eingespeist. Die Baugenehmigung liegt vor. Die Lagerhalle mit Abmessungen von ca. 35 x 13 x i. M. 15,5 m wird vollständig entkernt. Das Kellergeschoss erhält eine neue Bodenplatte, Außenwände und Decke aus Stahlbeton. In der Decke werden Öffnungen zur Aufnahme des CEB-Tanks, des Puffertanks der UF sowie der beiden Reinwassertanks ausgespart. Die Einbringung der Behälter und der Aktivkohlefilter erfolgt über eine bauseitige Öffnung der Dachkonstruktion. Vor dem Einbau der Verfahrenstechnik werden alle Bodenflächen verfliest. Am südlichen Ende der Aufbereitungshalle entsteht vom Keller bis in das Obergeschoss ein brandschutztechnisch abgetrenntes Treppenhaus mit angrenzenden Räumen zur Aufnahme des Dosierraumes im Erdgeschoss, sowie des Elektroraumes und der Schaltwarte im Obergeschoss. An der südlichen Giebelseite der Aufbereitungshalle wird ein Pufferbecken zum Auffangen der Spülwässer der Aktivkohlefiltration errichtet. Dieses hat ein Nutzvolumen von ca. 200 m³ und ist damit so groß gewählt, dass es einen kompletten Spülstoß zum Klarspülen nach dem Filtermaterialwechsel aufnehmen kann. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die nachstehend beschriebenen Leistungen der Verfahrenstechnik: Art und Umfang der Verfahrenstechnik: — ca. 20 m Gussrohre DN 150 bis 500; — ca. 550 m Edelstahlrohrleitung DN 50 bis 500, einschl. Armaturen; — ca. 50 m Edelstahl-Lüftungsleitungen DN 400 bis 500; — 13 St. Förderpumpen Q = 6 bis 132 l/s, H = 6,5 bis 79 m; — 4-straßige Ultrafiltrationsanlage mit je 20 Modulen einschl. Dosieranlagen; — 1-straßige Spülwasserultrafiltrationsanlage mit 10 Modulen; — 2-straßige UV-Anlage; — 6 St. Aktivkohlefilter mit Innengummierung, Durchmesser 4 m, Hzyl 3,2 m; — 8 St. PE-Behälter 1 bis 25 m Inhalt; — 2 St. Edelstahlbehälter 40 m Inhalt; — Dosieranlage Korrosionsinhibitoren. Aufgrund des engen Zeitplans muss unmittelbar nach Auftragserteilung am 17.8.2015 die Baueinweisung erfolgen und am 18.8.2015 mit der Werkstatt- und Montageplanung begonnen werden. Näheres ist in den Bewerbungsunterlagen geregelt, die unter ausschreibung.wb-verfahrenstechnik@wvv.de angefordert werden können.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45252126, 45332200, 45350000 Beschreibung: Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Wasserinstallationsarbeiten. Maschinentechnische Installationen.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe unter II.1.5).
II.2.2) Information about options
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Beginn 17.08.2015 Abschluss 29.07.2016
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen muss über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 1 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden verfügen. Im Falle der Auftragserteilung muss jedes namentlich angegebene Unternehmen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 5 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachweisen.
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß VOB/B.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Im Teilnahmeantrag sind die für die Verfahrenstechnik zuständigen Unternehmen namentlich zu benennen. Nachunternehmer für Teilleistungen müssen nicht zwingend im Teilnahmeantrag angegeben werden, sie können auch später benannt werden. Von jedem im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen sind folgende Eigenerklärungen abzugeben: 1. Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung; jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen muss über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 1 000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden verfügen. Im Falle der Auftragserteilung muss jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 5 0000 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachweisen. 2. Eigenerklärung, dass für jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtkräftig bestätigt wurde; dass sich jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen nicht in Liquidation befindet. 3. Eigenerklärung, dass für jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebene Unternehmen keine Ausschlussgründe nach § 21 Sektorenverordnung, nach § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, nach § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz vorliegen. 4. Eigenerklärung jedes im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmens zum Berufs-/Handelsregister und zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. 5. Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung von jedem im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen ordnungsgemäß erfüllt werden. 6. Nur bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Im Teilnahmeantrag sind die für die Verfahrenstechnik zuständigen Unternehmen namentlich zu benennen. Nachunternehmer für Teilleistungen müssen nicht zwingend im Teilnahmeantrag angegeben werden, sie können auch später benannt werden. Von jedem im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen sind folgende Eigenerklärungen abzugeben: 1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012 bis 2014) in der Verfahrenstechnik. Der durchschnittliche Gesamtumsatz in der Verfahrenstechnik aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012 bis 2014) mindestens 5 000 000 EUR netto betragen. D. h. der Gesamtumsatz aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen wird zusammengerechnet. 2. Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl von Leitungs-/Führungskräften und Facharbeitern in der Verfahrenstechnik aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen; Insgesamt müssen in den Jahren 2012 bis 2014 durchschnittlich mindestens 3 Leitungs-/Führungskräfte und mindestens 15 Facharbeiter in der Verfahrenstechnik beschäftigt worden sein/werden. Die Leitungs-/Führungskräfte und Facharbeiter aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen werden zusammengerechnet.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärungen zu Referenzen: Es müssen mindestens 3 Referenzen über Trinkwasseraufbereitungsanlagen mit Ultrafiltration mit einer Anlagengröße, die eine Aufbereitungsleistung von mindestens 100 m³/h aufweist und einen Mindestauftragswert von 500 000 EUR netto umfasst, angegeben werden, die seit 1.1.2010 fertiggestellt wurden oder zumindest Baubeginn hatten. Zusätzlich muss mindestens eine Referenz für eine Aktivkohlefilteranlage mit einer Aufbereitungsleistung von mindestens 100 m³/h vorgelegt werden. Bei der Aktivkohlefilteranlage gibt es keine Vorgabe für einen Mindestauftragswert. Referenzen, die eine Kombination aus Ultrafiltration und Aktivkohlefilter umfassen, können sowohl als Referenz für eine Aktivkohlefilteranlage als auch als Referenz für eine Ultrafiltrationsanlage angegeben werden, d. h. Doppelnennungen sind zulässig. Die Referenzen aller im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen werden zusammengerechnet. 2. Eigenerklärung zur Verfügbarkeit: Alle im Teilnahmeantrag namentlich angegebenen Unternehmen müssen im Falle der Zuschlagserteilung in der Lage sein, am 17.8.2015 an der Baueinweisung teilzunehmen, ab dem 18.8.2015 mit der Werkstatt- und Montageplanung und spätestens ab dem 9.11.2015 mit der Montage auf der Baustelle - Aufstellung der Filterkessel zu beginnen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
WB-VT
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Kostenpflichtige Unterlagen:
nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
15.04.2015 - 14:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Durchgeführt wird ein europaweites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Diese Bekanntmachung leitet den Teilnahmewettbwerb ein. Im Teilnahmewettbewerb werden auf der Grundlage der Teilnahmeanträge diejenigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Teilnahme an dem sich anschließenden Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. 2. Für den Teilnahmeantrag sind Formblätter zu verwenden, die unter ausschreibung.wb-verfahrenstechnik@wvv.de angefordert werden können. Die Formblätter sind Bestandteil der dort zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen, die weitere Informationen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs und insbesondere zur Form der Teilnahmeanträge enthalten. Der Versand der Bewerbungsunterlagen erfolgt automatisch unmittelbar nach Anforderung. Die persönliche Übergabe der Teilnahmeanträge hat an folgende Lieferanschrift zu erfolgen: Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, c/o TWV, Abteilung KD-E, Herrn Peter Reuther, Wallgasse 8, 97070 Würzburg. Soll der Teilnahmeantrag in einen Briefkasten eingeworfen werden, ist die Postanschrift zu verwenden (siehe Anhang A). 3. Die Auswahl der Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren erfolgt zunächst über eine Ausschlussprüfung. Dabei werden die Teilnahmeanträge zunächst formal geprüft. Ferner wird geprüft, ob die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die genannten Mindestbedingungen erfüllen. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Eigenerklärungen und Unterlagen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern. Zum Verhandlungsverfahren werden maximal sechs Bewerber/Bewerbergemeinschaften zugelassen. Haben nur sechs oder weniger Bewerber/Bewerbergemeinschaften einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht, werden nur diese zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren zugelassen. Sollten mehr als 6 Bewerber/Bewerbergemeinschaften einen formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht haben, werden die 6 Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden, anhand folgender Auswahlkriterien ausgewählt: Anzahl der Referenzen über Trinkwasseraufbereitungsanlagen mit Ultra- oder Aktivkohlefiltration, die seit 1.1.2010 fertiggestellt wurden oder Baubeginn hatten. Jede Referenz mit einer Aufbereitungsleistung bis zu 300 m /h wird mit einem Punkt bewertet. Referenzen mit einer Aufbereitungsleistung von mehr als 300 m3/h werden mit 2 Punkten bewertet. Bei Referenzen, die eine Kombination aus Ultrafiltration und Aktivkohle umfassen, sind Doppelnennungen zulässig, s. o. Es werden die sechs Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften zum Verhandlungsverfahren zugelassen, die die höchste Punktzahl erreichen. Dabei werden die Referenzen/Punkte aller Unternehmen, die im Teilnahmeantrag namentlich angegeben werden, zusammengerechnet. Sollte es nicht möglich sein, die sechs Bewerber mit den meisten Punkten zu ermitteln, wird ergänzend bewertet, welcher Bewerber die Ultrafiltrationsanlage oder Aktivkohlefilteranlage mit der größten Aufbereitungsleistung vorzuweisen hat. Nach der Entscheidung der Vergabestelle über die Auswahl der Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaften erhalten die nicht zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften ein Absageschreiben. Die zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften erhalten die Vergabeunterlagen einschließlich des Leistungsverzeichnisses, verbunden mit der Aufforderung, ein erstes, noch unverbindliches Angebot abzugeben. Mit jedem Bieter, der ein ordnungsgemäßes indikatives Angebot abgegeben hat, wird ein Verhandlungsgespräch geführt (Verhandlungsrunde). Im Anschluss an die Verhandlungsrunde werden alle Bieter aufgefordert, ein endgültiges Angebot abzugeben. Sofern die Vergabestelle auf der Grundlage der Verhandlungsgespräche zu dem Ergebnis kommt, dass das Leistungsverzeichnis modifiziert werden sollte, wird dies allen Bietern zeitgleich mitgeteilt, damit sie dies bei der Erstellung ihres endgültigen Angebotes berücksichtigen können. Aufgrund des ambitionierten Zeitplans beabsichtigt die Vergabestelle, die Vergabeentscheidung auf der Grundlage der endgültigen Angebote zu treffen und keine weiteren Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, noch weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, den Kreis der Bieter/Bietergemeinschaften, die an den weiteren Verhandlungsrunden teilnehmen dürfen, schrittweise zu verringern.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern Postfach 606 91511 Ansbach Deutschland E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de Telefon: +49 981531277 Internet-Adresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de Fax: +49 981531837
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung informiert hat und 15 Kalendertage bzw. die Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 101 a und 101 b GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht unverzüglich und in der Regel vor Anrufung der Vergabekammer gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 GWB).
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.03.2015
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