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Öffentliche Baukonzessionen - Bauarbeiten in Wehrheim (ID:4294392)

Auftragsdaten
Titel:
Bauarbeiten
DTAD-ID:
4294392
Region:
61273 Wehrheim
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Öffentliche Baukonzessionen
Öffentliche Baukonzessionen
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.09.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die Gemeinde Wehrheim beabsichtigt, die zurzeit landwirtschaftlich genutzte, in ihrem Eigentum stehende Fl?che im östlichen Teil des Gemeindegebietes, zwischen der Anspacher Straße und der Großen Lache mit einer Gr??e von ca. 11.000 m? durch einen privaten Investor beplanen, erwerben und bebauen zu lassen. Hierbei handelt es sich um die Flurst?cke 2/1, 75-78, Flur 61, Gemarkung Wehrheim. Zu diesem Zweck wird ein Investorenauswahlverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Das Verfahren richtet sich an Investoren/Entwickler, die selbst oder in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten/Planern ein städtebauliches Konzept für den Bereich entwickeln, die Grundstücke käuflich erwerben oder mit der Gemeinde einen Erbpachtvertrag zu schließen und nach den städtebaulichen Vorgaben bebauen. Auf der Fl?che soll ein Allgemeines Wohngebiet mit der besonderen Ausrichtung auf Mehrgenerationenwohnen entstehen. So sollen dort Einfamilienhäuser, Hausgruppen und Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Außerdem soll ein sog. "?ffentliches Wohnzimmer" errichtet werden, das zur Nutzung für die Bewohner, aber auch der Öffentlichkeit bestimmt sein soll. Insgesamt soll ein Nutzungskonzept für die Gesamtgestaltung entwickelt werden. Die eigene Leistungsfähigkeit des Bewerbers ist darzulegen. Referenzobjekte sollen benannt und vorgestellt werden. Die Gemeinde Wehrheim beabsichtigt, einen Bebauungsplan für das Gebiet aufzustellen, um die zuvor beschriebenen Nutzungen zu ermöglichen. Im Flächennutzungsplan ist dieser Bereich derzeit als Grünfläche / wohnungsferne G?rten dargestellt. Im Entwurf des neuen Regionalen Fl?chennutzungsplanes ist der Bereich als Wohnbaufläche dargestellt. Eine Änderung zum derzeit gültigen Flächennutzungsplan ist beim Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main beantragt. Der künftige Bebauungsplan soll nach derzeitigem Planungsstand folgende Festsetzun-gen zu Maß und Art der baulichen Nutzung enthalten: Grundflächenzahl 0,35. Geschoßflächenzahl 0,90. Vollgescho?e II. Dachgeschoß, kein Vollgescho?. Offene Bauweise. Einzelh?uer, Doppelh?user, Hausgruppen und Reihenhäuser bis 3 WE. Firsthöhe 11,5 m über OK FFB EG. Traufh?he max. 6,4 m über OK FFB EG. Die Anordnung der Gebäude auf der Baufläche soll in der Weise erfolgen, dass im Innenbereich Kommunikationsfl?chen mit Sitz- und Spielfl?chen sowie Garten- und Grünanlagen entstehen. Auch das Mehrgenerationenhaus (= ?ffentliches Wohnzimmer) kann in diesem Bereich angeordnet werden. Im Osten und Süden sowie im Norden der Baufläche sollen Mehrfamilienwohnh?user mit Wohnungen unterschiedlicher Gr??e entstehen, welche über barrierefreie Zugänge erreichbar sein sollen. Die Bebauung soll in energetischer Bauweise erfolgen, das Energiekonzept ist vom Investor auszuarbeiten. Außerdem soll ein Konzept zur Nahw?rme erarbeitet werden. Insbesondere die Wohnungen im 1. OG sollen über Laubeng?nge oder gleichwertig er-reichbar bzw. verbunden sein. Der Zugang zu den Laubeng?ngen soll neben Treppenanlagen auch über Aufzugsanlagen barrierefrei möglich sein. Im Westen der Baufläche sollen Hausgruppen und Reihenhausgruppen mit bis zu drei Wohneinheiten entstehen. Im Osten entlang der Wegeparzelle sollen die zentralen Parkflächen (Stellplätze, Carports) und evtl. Garagen angeordnet werden. Durch die Hanglage ist die Anordnung der Parkflächen und Garagen auf der Höhe des Untergeschosses (Keller) sowie der Höhenlage des Weges möglich. Inwieweit die verkehrsm??ige Erschließung über die Anne-Frank-Straße oder über die L3350 erfolgt, wird im Rahmen der weiteren Planung noch entschieden. Ein Ausbau der restlichen Wegeparzelle, Flurstück 87 mit Ausfahrt in die Straße "Am Krautgarten", ist nicht geplant und erwünscht. Die Anfahrt zu den Wohnhäusern sollte über eine innere Erschlie?ungsanlage erfolgen. Die Abwasserentsorgung erfolgt über einen neuen Entwässerungskanal (Mischwasserkanal) zu der Straße "Am Krautgarten". Die Wasserversorgung erfolgt über eine bestehende Wasserleitung in der Wegeparzelle (Flurstück 87). Die städtebauliche Zielsetzung des Bauvorhabens ist die gemeinsame Nutzung der Wohnanlage von jungen und alten Menschen. Hierbei sollen die Synergieeffekte des gemeinschaftlichen Zusammenlebens genutzt und gefördert werden. So könnten beispielsweise Senioren bei der Kinderbetreuung helfen und jüngere Bewohner die ?lteren im Alltag unterstützen, beispielsweise Einkäufe tätigen oder ?hnliches. Diese Idee soll sich nicht nur in der Architektur, für die die Barrierefreiheit von erheblicher Bedeutung ist, wiederspiegeln, sondern auch in der Gestaltung der Anlage und ihrer Au?enbereiche. Diesem Ziel soll auch das sog. "Öffentliche Wohnzimmer" / Mehrgenerationenhaus die-nen, das ein Versammlungs- und Veranstaltungsort für die Bewohner der Anlage, aber auch für Öffentliche Veranstaltungen zugänglich sein soll. Wesentlicher Bestandteil des Hauses soll ein Caf? als Begegnungsst?tte der Generationen und Kulturen werden. Das zweigeschossige Gebäude soll barrierefrei erreichbar sein und neben Aufenthaltsr?umen und mehreren kleineren Räumen über eine entsprechend große K?che verfügen. Die Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses besteht bereits in der Gemeinde Wehrheim und wird vom Diakonischen Werk Hochtaunus betrieben. Zur Zeit werden Räumlichkeiten einer Kindertagesstätte hierfür genutzt. Die ?u?ere Erschließung des Plangebiets ist durch die vorhandenen Straßen gesichert. Die Herstellung der inneren Erschließung sowie des neuen Entw?sserungskanals zu der Straße "Am Krautgarten" ist Aufgabe des Investors. Hierzu ist ein Erschließungsvertrag mit der Gemeinde abzuschließen. Kanal- und Anschlussbeitr?ge werden nach kommunalem Satzungsrecht abgerechnet. Vorhabenbedingte Folgekosten, wie alle notwendigen Aufwendungen im Rahmen der Änderung der städtebaulichen Planungen und alle Kosten im Zusammenhang mit der Änderung/Ergänzung von verkehrlichen und/oder Ver- und Entsorgungsanlagen, gehen zu Lasten der künftigen Vertragspartner der Gemeinde.
Kategorien:
Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Landschaftsgärtnerische Arbeiten, Erschliessungsarbeiten, Schlüsselfertiges Bauen, Generalunternehmer
CPV-Codes:
Bau kompletter Wohnhäuser , Bau von Mehrfamilienhäusern , Bauarbeiten für Gebäude, die der Freizeitgestaltung, dem Sport, der Kultur, der Unterbringung und Verpflegung dienen , Bauarbeiten , Erschließungsarbeiten , Landschaftsgärtnerische Arbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  248444-2009

BAUKONZESSION

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Gemeinde Wehrheim, Am Rathaus 2, z. Hd. von Frau Wiewrodt, D-61273 Wehrheim. E-Mail: a.wiewrodt@wehrheim.de. Fax +49 6081589-90. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.wehrheim.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Spezifische Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Anträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde. Allgemeine Öffentliche Verwaltung. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG DER BAUKONZESSION
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Investorenauswahlverfahren zum Kauf oder zur Vergabe eines Grundstücks im Erbbaurecht und zur Bebauung von Gemeindegrundst?cken.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung:
Erbringung der Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln gemäß den vom Auftraggeber genannten Erfordernissen NUTS-Code: DE718. Hauptausführungsort: 61273 Wehrheim, DEUTSCHLAND.
II.1.3) Kurze Beschreibung des Auftrags:
Die Gemeinde Wehrheim beabsichtigt, die zurzeit landwirtschaftlich genutzte, in ihrem Eigentum stehende Fl?che im östlichen Teil des Gemeindegebietes, zwischen der Anspacher Straße und der Großen Lache mit einer Gr??e von ca. 11.000 m? durch einen privaten Investor beplanen, erwerben und bebauen zu lassen. Hierbei handelt es sich um die Flurst?cke 2/1, 75-78, Flur 61, Gemarkung Wehrheim. Zu diesem Zweck wird ein Investorenauswahlverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Das Verfahren richtet sich an Investoren/Entwickler, die selbst oder in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten/Planern ein städtebauliches Konzept für den Bereich entwickeln, die Grundstücke käuflich erwerben oder mit der Gemeinde einen Erbpachtvertrag zu schließen und nach den städtebaulichen Vorgaben bebauen. Auf der Fl?che soll ein Allgemeines Wohngebiet mit der besonderen Ausrichtung auf Mehrgenerationenwohnen entstehen. So sollen dort Einfamilienhäuser, Hausgruppen und Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Außerdem soll ein sog. "?ffentliches Wohnzimmer" errichtet werden, das zur Nutzung für die Bewohner, aber auch der Öffentlichkeit bestimmt sein soll. Insgesamt soll ein Nutzungskonzept für die Gesamtgestaltung entwickelt werden. Die eigene Leistungsfähigkeit des Bewerbers ist darzulegen. Referenzobjekte sollen benannt und vorgestellt werden. Die Gemeinde Wehrheim beabsichtigt, einen Bebauungsplan für das Gebiet aufzustellen, um die zuvor beschriebenen Nutzungen zu ermöglichen. Im Flächennutzungsplan ist dieser Bereich derzeit als Grünfläche / wohnungsferne G?rten dargestellt. Im Entwurf des neuen Regionalen Fl?chennutzungsplanes ist der Bereich als Wohnbaufläche dargestellt. Eine Änderung zum derzeit gültigen Flächennutzungsplan ist beim Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main beantragt. Der künftige Bebauungsplan soll nach derzeitigem Planungsstand folgende Festsetzun-gen zu Maß und Art der baulichen Nutzung enthalten: Grundflächenzahl 0,35. Geschoßflächenzahl 0,90. Vollgescho?e II. Dachgeschoß, kein Vollgescho?. Offene Bauweise. Einzelh?uer, Doppelh?user, Hausgruppen und Reihenhäuser bis 3 WE. Firsthöhe 11,5 m über OK FFB EG. Traufh?he max. 6,4 m über OK FFB EG. Die Anordnung der Gebäude auf der Baufläche soll in der Weise erfolgen, dass im Innenbereich Kommunikationsfl?chen mit Sitz- und Spielfl?chen sowie Garten- und Grünanlagen entstehen. Auch das Mehrgenerationenhaus (= ?ffentliches Wohnzimmer) kann in diesem Bereich angeordnet werden. Im Osten und Süden sowie im Norden der Baufläche sollen Mehrfamilienwohnh?user mit Wohnungen unterschiedlicher Gr??e entstehen, welche über barrierefreie Zugänge erreichbar sein sollen. Die Bebauung soll in energetischer Bauweise erfolgen, das Energiekonzept ist vom Investor auszuarbeiten. Außerdem soll ein Konzept zur Nahw?rme erarbeitet werden. Insbesondere die Wohnungen im 1. OG sollen über Laubeng?nge oder gleichwertig er-reichbar bzw. verbunden sein. Der Zugang zu den Laubeng?ngen soll neben Treppenanlagen auch über Aufzugsanlagen barrierefrei möglich sein. Im Westen der Baufläche sollen Hausgruppen und Reihenhausgruppen mit bis zu drei Wohneinheiten entstehen. Im Osten entlang der Wegeparzelle sollen die zentralen Parkflächen (Stellplätze, Carports) und evtl. Garagen angeordnet werden. Durch die Hanglage ist die Anordnung der Parkflächen und Garagen auf der Höhe des Untergeschosses (Keller) sowie der Höhenlage des Weges möglich. Inwieweit die verkehrsm??ige Erschließung über die Anne-Frank-Straße oder über die L3350 erfolgt, wird im Rahmen der weiteren Planung noch entschieden. Ein Ausbau der restlichen Wegeparzelle, Flurstück 87 mit Ausfahrt in die Straße "Am Krautgarten", ist nicht geplant und erwünscht. Die Anfahrt zu den Wohnhäusern sollte über eine innere Erschlie?ungsanlage erfolgen. Die Abwasserentsorgung erfolgt über einen neuen Entwässerungskanal (Mischwasserkanal) zu der Straße "Am Krautgarten". Die Wasserversorgung erfolgt über eine bestehende Wasserleitung in der Wegeparzelle (Flurstück 87). Die städtebauliche Zielsetzung des Bauvorhabens ist die gemeinsame Nutzung der Wohnanlage von jungen und alten Menschen. Hierbei sollen die Synergieeffekte des gemeinschaftlichen Zusammenlebens genutzt und gefördert werden. So könnten beispielsweise Senioren bei der Kinderbetreuung helfen und jüngere Bewohner die ?lteren im Alltag unterstützen, beispielsweise Einkäufe tätigen oder ?hnliches. Diese Idee soll sich nicht nur in der Architektur, für die die Barrierefreiheit von erheblicher Bedeutung ist, wiederspiegeln, sondern auch in der Gestaltung der Anlage und ihrer Au?enbereiche. Diesem Ziel soll auch das sog. "Öffentliche Wohnzimmer" / Mehrgenerationenhaus die-nen, das ein Versammlungs- und Veranstaltungsort für die Bewohner der Anlage, aber auch für Öffentliche Veranstaltungen zugänglich sein soll. Wesentlicher Bestandteil des Hauses soll ein Caf? als Begegnungsst?tte der Generationen und Kulturen werden. Das zweigeschossige Gebäude soll barrierefrei erreichbar sein und neben Aufenthaltsr?umen und mehreren kleineren Räumen über eine entsprechend große K?che verfügen. Die Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses besteht bereits in der Gemeinde Wehrheim und wird vom Diakonischen Werk Hochtaunus betrieben. Zur Zeit werden Räumlichkeiten einer Kindertagesstätte hierfür genutzt. Die ?u?ere Erschließung des Plangebiets ist durch die vorhandenen Straßen gesichert. Die Herstellung der inneren Erschließung sowie des neuen Entw?sserungskanals zu der Straße "Am Krautgarten" ist Aufgabe des Investors. Hierzu ist ein Erschließungsvertrag mit der Gemeinde abzuschließen. Kanal- und Anschlussbeitr?ge werden nach kommunalem Satzungsrecht abgerechnet. Vorhabenbedingte Folgekosten, wie alle notwendigen Aufwendungen im Rahmen der Änderung der städtebaulichen Planungen und alle Kosten im Zusammenhang mit der Änderung/Ergänzung von verkehrlichen und/oder Ver- und Entsorgungsanlagen, gehen zu Lasten der künftigen Vertragspartner der Gemeinde.
II.1.4) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV):
45000000, 45111291, 45112700, 45112700, 45211300, 45211340, 45212000.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Grundst?cksgr??e: ca. 11.000 m?, Höchstmaß der Vollgeschosse: II. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.1.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: a) Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2 500 000 EUR pro Schadensfall (mindestens zweifach per annum) für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. b) Erklärung zur Gewährung einer Vertragserfüllungsbürgschaft für den Auftragsfall in Höhe von 10 % der Investitionskosten (ermittelt aus den voraussichtlichen Investitionskosten für Planung und Bau). c) Bewerber/Bietergemeinschaften haben einen Vertreter zu benennen und eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der ? die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft festgelegt wird, ? alle Mitglieder aufgeführt sind und ein für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist, ? festgelegt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Von der Bietergemeinschaft sind die Gründe für den Zusammenschluss anzugeben. Es muss insbesondere dargelegt werden, in wieweit der Zusammenschluss zu einer Bewerber-/Bietergemeinschaft keine Wettbewerbsbeeintr?chtigung nach sich zieht. Von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sind Gründe anzugeben, die bei genereller Beteiligungsf?higkeit dagegen sprechen, sich allein um den Auftrag zu bewerben. d) Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist. e) Jeder Bewerber hat eine Selbstdarstellung vorzulegen, aus der die Firmenstruktur, vorgesehene beteiligte Partner und geplante Vorhaben im Bereich von Planung, Bau und Finanzierung von vergleichbaren Projekten anzugeben ist. f) Es ist eine Eigenerkl?rung vorzulegen, aus der hervorgeht, dass Ausschlussgr?nde nach ? 8 Nr. 5 VOB/A auf den Bewerber nicht zutreffen. g) Zum Nachweis der Eignung des Bewerbers sind folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: ? ein aktueller, vollständiger Auszug aus dem Berufsregister (Handelsregister, Handwerksrolle, Vereinsregister, Partnerschaftsregister und Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder). Ein Handelsregisterauszug ist ausreichend, wenn das Unternehmen zur ordnungsgemäßen Ausübung seiner Tätigkeit keiner weiteren Registrierung bedarf, ? Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der einzusetzenden Führungskräfte des Bewerbers, die in der Projektgesellschaft zum Einsatz kommen sol-len, ? Liste der in den letzten drei Jahren (2008, 2007, 2006) erbrachten Leistungen im Bereich von Public Private Partnerships, Planung, Bau und Betrieb von vergleichbaren Projekten unter Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers. h) Von den Bewerbern wird zur Beurteilung ihrer Eignung weiterhin verlangt, dass sie mit ihrem Antrag auf Teilnahme eine Konzeptstudie, die auch für die Information der Öffentlichkeit geeignet ist, vorlegen. Hierin soll der Bewerber in den Grundzügen die geplante Herangehensweise darstellen. Weiterhin soll eine Kurzbeschreibung des vorgesehenen Organisationsmodells für Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung des Projekts vorgelegt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Konzeptstudie nur um eine kurze und grobe Darstellung von Ideen der Bewerber handeln soll, die weder für das spätere Angebot verbindlich ist noch einen verg?tungspflichtigen Aufwand ? insbesondere nach der HOAI ? verursacht. Eine Vergütung für den Aufwand in Bezug auf die Erstellung der Konzeptstudie wird nicht gewährt. i) Von den Bewerbern wird neben der Vorlage eines Bebauungs- und Betreiberkonzepts, das die städtebaulichen Zielsetzungen berücksichtigt, auch die Angabe eines Kaufpreises für die zu erwerbenden, städtischen Grundstücke erwartet.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: a) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Gesch?ftsjahren. Bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen ist der Eigenanteil darzulegen. Sollte das Unternehmen erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind nur Erklärungen für die Jahre abzugeben, die das Unternehmen besteht. b) Jahresabschlüsse: Vom Bewerber bzw. allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft sind die geprüften und bestätigten Jahresabschlüsse der letzten drei abgeschlossenen Gesch?ftsjahre vorzulegen. Sofern für das letzte Geschäftsjahr noch kein bestätigter Jahresabschluss vorliegt, kann ein vorläufiger Jahresabschluss eingereicht werden. c) Bankauskunft: Vorlage einer allgemeinen aktuellen Bankauskunft (nicht älter als drei Monate) über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
III.1.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss die technische Leistungsfähigkeit durch folgende Nachweise belegen: ? Konzept (mit Aussagen zu den unter IV. 1 genannten Zuschlagskriterien), das erkennen lässt, wie die gestellten Aufgaben umgesetzt werden sollen, ? Benennung eines Architekturbüros, welches mit dem Bebauungskonzept und dem baulichen Entwurf der Hochbauma?nahmen beauftragt werden soll. Ein späterer Wechsel des Architekturbüros unterliegt der Zustimmung des Auftraggebers, ? Benennung von drei Referenzprojekten der vergangenen 3 Jahre, auch für das zuvor benannte Architekturb?ro, mit folgenden Angaben: Namen des Referenzprojekts, Kurzbeschreibung (mit Lageplan, Ansichten, Schnitten, Fotos, Bauvolumen, BGF usw.), Auftraggeber, ggf. Leistungsanteile innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft, Auskunftsperson beim Auftraggeber (Name, Kontaktadresse, Telefonnummer usw., Auftragserteilung, Beginn und Ende der Leistungserbringung, Bauzeit, Bausumme in Euro). ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ZUSCHLAGSKRITERIEN:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot gemäß den oben genannten Kriterien. Bei der Bewertung der Angebote sind aus städtischer Sicht von besonderem Gewicht: a) die städtebauliche Konzeption der verschiedenen Nutzungsarten und ihre Verbindung untereinander, b) die räumliche Anordnung der einzelnen Baukörper im Plangebiet unter Ber?cksichti-gung der Umgebungsbebauung, c) die architektonische Gestaltung der Baukörper und ihre Einfügung in die vorhandene bauliche Struktur der Umgebung, d) die architektonische Gliederung des Wohnbaugebietes, e) die Darstellung einer gesicherten langfristigen Nutzung und Finanzierung der im Ein-zelnen durch die Gemeinde gewünschten Nutzungen, f) der Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit für die Erarbeitung der städtebaulichen Konzeption, der architektonischen Anforderungen an die bauliche Gestaltung der ein-zelnen Anlagen, die Bauausführung und die langfristige Nutzungssicherung.
IV.2) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.2.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
MGH 2009.
IV.2.2) Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen:
26.10.2009 - 10:00.
IV.2.3) Sprache(n), in der (denen) die Anträge abgefasst sein können:
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Die Ausschreibung erfolgt gestuft in Anlehnung an ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. In der ersten Verfahrensstufe werden bis zu fünf geeignete Bewerber aus dem Teilnahmewettbewerb ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Dem schließt sich ein Verhandlungsverfahren mit den ausgewählten Bewerbern an. Die Kriterien für die Wertung der Angebote werdenden Bewerbern mit den Verdingungsunterlagen bekannt gegeben. Die endgültige Zuschlagserteilung trifft der Auftraggeber nach Einholung der erforderlichen Gremienentscheidungen. Er behält sich vor, von einer Zuschlagserteilung abzusehen, wenn eine wirtschaftliche Lösung nicht erzielt werden kann. Eine Aufteilung in Lose bleibt vorbehalten. Nachr. HAD-Ref.: 2504/10. Nachr. V-Nr/AKZ: MGH 2009.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude:Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten:Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten)/ 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr).
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Einzelheiten hierzu ergeben sich aus ?? 102 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
entfällt.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
1.9.2009.
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