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Öffentliche Baukonzessionen - Bauarbeiten in Hochheim am Main (ID:3509397)

Auftragsdaten
Titel:
Bauarbeiten
DTAD-ID:
3509397
Region:
65239 Hochheim am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Öffentliche Baukonzessionen
Öffentliche Baukonzessionen
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.02.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die Stadt Hochheim am Main beabsichtigt, die zurzeit brachliegenden, in ihrem Eigentum stehenden Fl?chen eines ehemaligen M?belhauses im nordwestlichen Bereich der Kernstadt mit einer Gr??e von rd. 11 500 qm sowie die benachbarten, derzeit teilweise als Tennisanlage genutzten Fl?chen mit einer Gr??e von ca. 8 300 qm durch einen privaten Investor beplanen, erwerben und bebauen zu lassen. Zu diesem Zweck wird ein Investorenauswahlverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Das Verfahren richtet sich an Investoren/Entwickler, die selbst oder in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten/Planern zunächst in einem ersten Teilabschnitt ein städtebauliches Konzept auf dem ehemaligen M?belhandelsgrundst?ck zu entwickeln, die Grundstücke käuflich erwerben und nach den städtebaulichen Vorgaben bebauen. Angedacht sind dabei folgende Nutzungen: Hotel, Einrichtung des Betreuten Wohnens, Büro- und Verwaltungsgebäude und Parkplatz. In einem zweiten Teilabschnitt ist vorgesehen, das Gelände, auf dem sich derzeit Tennisplätze befinden, zu Allgemeinen Wohngebieten und einer öffentlichen Grünfläche mit Gew?sserverlauf zu entwickeln. Der Bereich, der zur öffentlichen Grünfläche entwickelt werden soll, bleibt im Eigentum der Stadt. Die Nutzungskonzepte für den jeweiligen Bereich sollen entwickelt und dargelegt werden. Verbindungsm?glichkeiten zwischen Hotelnutzung und Betreutem Wohnen sollen aufgezeigt werden. Die eigene Leistungsfähigkeit ist darzulegen. Referenzobjekte sollen benannt und vorgestellt werden. Der Stadt ist ein Finanzierungskonzept über die langfristige Nutzung der Hotelbauma?nahme und der Anlage für Betreutes Wohnen nachzuweisen. Die Stadt Hochheim beabsichtigt, den für das Gebiet bestehenden Bebauungsplan so zu ?ndern, dass Art und Maß der baulichen Nutzung wie folgt festgesetzt werden: Erster Bauabschnitt (ehemaliges M?belhandelsgel?nde ?Am Weiher 40?): Teilfläche Mitte (I.2)) (ca. 5 000-5 500 qm): Mischgebiet zur Ansiedlung eines Hotels und von Einrichtungen des Betreuten Wohnens, maximale GRZ 0,5, maximale GFZ 1,0, maximal III Vollgeschosse. Das Hotel soll eine Infrastrukturfunktion für die Stadt erfüllen und daher möglichst auch für Tagungen geeignet sein. Kapazität und Ausstattung des Hotels und der Einrichtungen des Betreuten Wohnens soll sich am Bedarf und der Wirtschaftlichkeit des Standorts orientieren. Teilfläche Süd (I.3)) (ca. 2 500-3 000 qm): Mischgebiet zur Ansiedlung eines Büro- und Verwaltungsgebäudes mit ca. 3 000 bis 3 500 qm Nutzfläche, maximale GRZ 0,5, maximale GFZ 1,2, im Osten maximal IV Vollgeschosse, im Westen maximal III Vollgeschosse. Die Bebauung soll einen architektonischen und städtebaulichen Akzent setzten. Der kompakte Baukörper soll zur westlichen Seite ein Geschoss weniger haben, um einen harmonischen Übergang zur benachbarten Reihenhausbebauung zu schaffen. Für das zu errichtende Büro- und Verwaltungsgebäude ist derzeit ein Mietinteressent vorhanden. Sollte dieser während des Ausschreibungs- und Planungsverfahrens sein Interesse aufgeben, kommt alternativ in Betracht, die Einrichtungen des Betreuten Wohnens statt in der Teilfläche Mitte in der Teilfläche Süd anzusiedeln, wobei in diesem Fall die für die Teilfläche Mitte vorgesehenen Festsetzungen über Art und Maß der baulichen Nutzung auch für die Teilfläche Süd angestrebt werden. Teilfläche Nord (I.1)) (3 400 qm): Verkehrsfläche mit der Zweckbestimmung ?Parkplatz? für die südlich angrenzenden Nutzungen. Der Parkplatz muss jedoch für den alljährlich für die Dauer von zwei Wochen stattfindenden Hochheimer Markt zur Verfügung stehen, was einer dinglichen Sicherung zugunsten der Stadt bedarf. Zweiter Bauabschnitt (Am Weiher 42, heutige Tennisplätze): Teilfläche Süd (II.2)), Osth?lfte Allgemeines Wohngebiet maximale GRZ 0,4, maximale GFZ 0,8, max. II Vollgeschosse, nur Einzel- und Doppelh?user. Teilfläche Süd, Westhälfte: Allgemeines Wohngebiet, maximale GRZ 0,4, maximale GFZ 0,4, maximal I Vollgeschoss, nur Einzel- und Doppelh?user. Teilfläche Nord und West (II.1)): Öffentliche Grünfläche mit Gew?sserverlauf. Angestrebt wird eine ökologisch und gestalterisch wertvolle Anbindung des Geländes an den Außenbereich mit einer Erholungsfunktion für die B?rgerinnen und Bürger. In der Fl?che könnte die derzeit unterirdisch verrohrte Entwässerung des Geländes in einem offenen, natürlich gestalteten Graben an die Oberfläche gelegt werden. Die Entwicklung des Geländes soll ggfs. dem ?kokonto der Stadt zugute kommen. Es soll auch eine Öffentliche Wegeverbindung zwischen Grünfläche und Wohnbebauung hergestellt werden. Der Bauabschnitt (Teilflächen II.1) und
Kategorien:
Wasser-, Kanalbauarbeiten, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Landschaftsgärtnerische Arbeiten, Erschliessungsarbeiten, Aushub-, Erdbewegungsarbeiten
CPV-Codes:
Aushub- und Erdbewegungsarbeiten , Bau von Bürogebäuden , Bau von Wohnheimen , Bauarbeiten für Dämme, Kanäle, Bewässerungskanäle und Aquädukte , Bauarbeiten , Bauleistungen im Hochbau , Erschließungsarbeiten , Hotels und Restaurants , Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten , Landschaftsgärtnerische Arbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  34440-2009

BAUKONZESSION

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Stadt Hochheim am Main, Burgeffstr. 30/Le Pontet-Platz, Kontakt Magistrat der Stadt Hochheim am Main, Fachdienst 13 Bauwesen, Stadt- und Umweltplanung, z. Hd. von Herrn Heribert H?ck, Herrn Martin Jakob-Landmesser, D-65239 Hochheim am Main. Tel. +49 61469000. E-Mail: hueck@hochheim.de. Fax +49 6146900199. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.hochheim.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Spezifische Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Anträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde. Allgemeine Öffentliche Verwaltung. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG DER BAUKONZESSION
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Investorenauswahlverfahren zum Kauf und zur Bebauung städtischer Grundstücke.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung:
Erbringung der Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln gemäß den vom Auftraggeber genannten Erfordernissen NUTS-Code: DE71A. Hauptausführungsort: Hochheim am Main.
II.1.3) Kurze Beschreibung des Auftrags:
Die Stadt Hochheim am Main beabsichtigt, die zurzeit brachliegenden, in ihrem Eigentum stehenden Fl?chen eines ehemaligen M?belhauses im nordwestlichen Bereich der Kernstadt mit einer Gr??e von rd. 11 500 qm sowie die benachbarten, derzeit teilweise als Tennisanlage genutzten Fl?chen mit einer Gr??e von ca. 8 300 qm durch einen privaten Investor beplanen, erwerben und bebauen zu lassen. Zu diesem Zweck wird ein Investorenauswahlverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Das Verfahren richtet sich an Investoren/Entwickler, die selbst oder in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten/Planern zunächst in einem ersten Teilabschnitt ein städtebauliches Konzept auf dem ehemaligen M?belhandelsgrundst?ck zu entwickeln, die Grundstücke käuflich erwerben und nach den städtebaulichen Vorgaben bebauen. Angedacht sind dabei folgende Nutzungen: Hotel, Einrichtung des Betreuten Wohnens, Büro- und Verwaltungsgebäude und Parkplatz. In einem zweiten Teilabschnitt ist vorgesehen, das Gelände, auf dem sich derzeit Tennisplätze befinden, zu Allgemeinen Wohngebieten und einer öffentlichen Grünfläche mit Gew?sserverlauf zu entwickeln. Der Bereich, der zur öffentlichen Grünfläche entwickelt werden soll, bleibt im Eigentum der Stadt. Die Nutzungskonzepte für den jeweiligen Bereich sollen entwickelt und dargelegt werden. Verbindungsm?glichkeiten zwischen Hotelnutzung und Betreutem Wohnen sollen aufgezeigt werden. Die eigene Leistungsfähigkeit ist darzulegen. Referenzobjekte sollen benannt und vorgestellt werden. Der Stadt ist ein Finanzierungskonzept über die langfristige Nutzung der Hotelbauma?nahme und der Anlage für Betreutes Wohnen nachzuweisen. Die Stadt Hochheim beabsichtigt, den für das Gebiet bestehenden Bebauungsplan so zu ?ndern, dass Art und Maß der baulichen Nutzung wie folgt festgesetzt werden: Erster Bauabschnitt (ehemaliges M?belhandelsgel?nde ?Am Weiher 40?): Teilfläche Mitte (I.2)) (ca. 5 000-5 500 qm): Mischgebiet zur Ansiedlung eines Hotels und von Einrichtungen des Betreuten Wohnens, maximale GRZ 0,5, maximale GFZ 1,0, maximal III Vollgeschosse. Das Hotel soll eine Infrastrukturfunktion für die Stadt erfüllen und daher möglichst auch für Tagungen geeignet sein. Kapazität und Ausstattung des Hotels und der Einrichtungen des Betreuten Wohnens soll sich am Bedarf und der Wirtschaftlichkeit des Standorts orientieren. Teilfläche Süd (I.3)) (ca. 2 500-3 000 qm): Mischgebiet zur Ansiedlung eines Büro- und Verwaltungsgebäudes mit ca. 3 000 bis 3 500 qm Nutzfläche, maximale GRZ 0,5, maximale GFZ 1,2, im Osten maximal IV Vollgeschosse, im Westen maximal III Vollgeschosse. Die Bebauung soll einen architektonischen und städtebaulichen Akzent setzten. Der kompakte Baukörper soll zur westlichen Seite ein Geschoss weniger haben, um einen harmonischen Übergang zur benachbarten Reihenhausbebauung zu schaffen. Für das zu errichtende Büro- und Verwaltungsgebäude ist derzeit ein Mietinteressent vorhanden. Sollte dieser während des Ausschreibungs- und Planungsverfahrens sein Interesse aufgeben, kommt alternativ in Betracht, die Einrichtungen des Betreuten Wohnens statt in der Teilfläche Mitte in der Teilfläche Süd anzusiedeln, wobei in diesem Fall die für die Teilfläche Mitte vorgesehenen Festsetzungen über Art und Maß der baulichen Nutzung auch für die Teilfläche Süd angestrebt werden. Teilfläche Nord (I.1)) (3 400 qm): Verkehrsfläche mit der Zweckbestimmung ?Parkplatz? für die südlich angrenzenden Nutzungen. Der Parkplatz muss jedoch für den alljährlich für die Dauer von zwei Wochen stattfindenden Hochheimer Markt zur Verfügung stehen, was einer dinglichen Sicherung zugunsten der Stadt bedarf. Zweiter Bauabschnitt (Am Weiher 42, heutige Tennisplätze): Teilfläche Süd (II.2)), Osth?lfte Allgemeines Wohngebiet maximale GRZ 0,4, maximale GFZ 0,8, max. II Vollgeschosse, nur Einzel- und Doppelh?user. Teilfläche Süd, Westhälfte: Allgemeines Wohngebiet, maximale GRZ 0,4, maximale GFZ 0,4, maximal I Vollgeschoss, nur Einzel- und Doppelh?user. Teilfläche Nord und West (II.1)): Öffentliche Grünfläche mit Gew?sserverlauf. Angestrebt wird eine ökologisch und gestalterisch wertvolle Anbindung des Geländes an den Außenbereich mit einer Erholungsfunktion für die B?rgerinnen und Bürger. In der Fl?che könnte die derzeit unterirdisch verrohrte Entwässerung des Geländes in einem offenen, natürlich gestalteten Graben an die Oberfläche gelegt werden. Die Entwicklung des Geländes soll ggfs. dem ?kokonto der Stadt zugute kommen. Es soll auch eine Öffentliche Wegeverbindung zwischen Grünfläche und Wohnbebauung hergestellt werden. Der Bauabschnitt (Teilflächen II.1) und
II.2)) kann erst nach Verlagerung der Tennisanlage an einen anderen Standort im Stadtgebiet von Hochheim am Main begonnen werden. Die planerischen Voraussetzungen für den neuen Standort müssen durch die Stadt Hochheim noch geschaffen werden. Die ?u?ere Erschließung der Plangebiete ist durch vorhandene Straßen gesichert. Die Planung der Erschlie?ungswege und Grundst?ckszufahrten muss auch die reduzierte Nutzung des öffentlichen Stra?enraumes während der Veranstaltung des Hochheimer Marktes auf dem östlich angrenzenden Freigelände berücksichtigen. Die innere Erschließung ist Aufgabe des Investors. Hierzu gehört auch die gesamte Ver- und Entsorgung der Bauanlagen. Hierzu ist ein Erschließungsvertrag mit der Stadt abzuschließen. Kanal- und Anschlussbeitr?ge werden nach kommunalem Satzungsrecht abgerechnet. Vorhabensbedingte Folgekosten, wie alle notwendigen Aufwendungen im Rahmen der Änderung der städtebaulichen Planungen und alle Kosten im Zusammenhang mit der Änderung/Ergänzung von verkehrlichen und/oder Ver- und Entsorgungsanlagen, gehen zu Lasten der künftigen Vertragspartner der Stadt.
II.1.4) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV):
45000000, 45111291, 45112000, 45112700, 45200000, 45210000, 45212400, 45213150, 45215214, 45247000.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Grundst?cksgr??en und Höchstmaß der Vollgeschosse siehe oben. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.1.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: (a) Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2 500 000 EUR pro Schadensfall (mindestens zweifach per annum) für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. (b) Erklärung zur Gewährung einer Vertragserfüllungsbürgschaft für den Auftragsfall in Höhe von 10 % der Investitionskosten (ermittelt aus den voraussichtlichen Investitionskosten für Planung und Bau). (c) Bewerber/Bietergemeinschaften haben einen Vertreter zu benennen und eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der - die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft festgelegt wird, - alle Mitglieder aufgeführt sind und ein für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist, - festgelegt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Von der Bietergemeinschaft sind die Gründe für den Zusammenschluss anzugeben. Es muss insbesondere dargelegt werden, in wieweit der Zusammenschluss zu einer Bewerber-/Bietergemeinschaft keine Wettbewerbsbeeintr?chtigung nach sich zieht. Von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sind Gründe anzugeben, die bei genereller Beteiligungsf?higkeit dagegen sprechen, sich allein um den Auftrag zu bewerben. (d) Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist. (e) Jeder Bewerber hat eine Selbstdarstellung vorzulegen, aus der die Firmenstruktur, vorgesehene beteiligte Partner und geplante Vorhaben im Bereich von Planung, Bau und Finanzierung von vergleichbaren Projekten anzugeben ist. (f) Es ist eine Eigenerkl?rung vorzulegen, aus der hervorgeht, dass Ausschlussgr?nde nach ? 8 Nr. 5 VOB/A auf den Bewerber nicht zutreffen. (g) Zum Nachweis der Eignung des Bewerbers sind folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: - ein aktueller, vollständiger Auszug aus dem Berufsregister (Handelsregister, Handwerksrolle, Vereinsregister, Partnerschaftsregister und Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder). Ein Handelsregisterauszug ist ausreichend, wenn das Unternehmen zur ordnungsgemäßen Ausübung seiner Tätigkeit keiner weiteren Registrierung bedarf. - Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der einzusetzenden Führungskräfte des Bewerbers, die in der Projektgesellschaft zum Einsatz kommen sollen, - Liste der in den letzten 3 Jahren (2008, 2007, 2006) erbrachten Leistungen im Bereich von Public Private Partnerships, Planung, Bau und Betrieb von vergleichbaren Projekten unter Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers. (h) Von den Bewerbern wird zur Beurteilung ihrer Eignung weiterhin verlangt, dass sie mit ihrem Antrag auf Teilnahme eine Konzeptstudie, die auch für die Information der Öffentlichkeit geeignet ist, vorlegen. Hierin soll der Bewerber in den Grundzügen die geplante Herangehensweise darstellen. Weiterhin soll eine Kurzbeschreibung des vorgesehenen Organisationsmodells für Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung des Projekts vorgelegt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Konzeptstudie nur um eine kurze und grobe Darstellung von Ideen der Bewerber handeln soll, die weder für das spätere Angebot verbindlich ist noch einen verg?tungspflichtigen Aufwand ? insbesondere nach der HOAI ? verursacht. Eine Vergütung für den Aufwand in Bezug auf die Erstellung der Konzeptstudie wird nicht gewährt. (i) Von den Bewerbern wird neben der Vorlage eines Bebauungs- und Betreiberkonzepts, das die städtebaulichen Zielsetzungen berücksichtigt, auch die Angabe eines Kaufpreises für die zu erwerbenden, städtischen Grundstücke erwartet.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: (a) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Gesch?ftsjahren. Bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen ist der Eigenanteil darzulegen. Sollte das Unternehmen erst seit weniger als 3 Jahren bestehen, sind nur Erklärungen für die Jahre abzugeben, die das Unternehmen besteht. (b) Jahresabschlüsse: vom Bewerber bzw. allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft sind die geprüften und bestätigten Jahresabschlüsse der letzten drei abgeschlossenen Gesch?ftsjahre vorzulegen. Sofern für das letzte Geschäftsjahr noch kein bestätigter Jahresabschluss vorliegt, kann ein vorläufiger Jahresabschluss eingereicht werden. (c) Bankauskunft: Vorlage einer allgemeinen aktuellen Bankauskunft (nicht älter als drei Monate) über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
III.1.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss die technische Leistungsfähigkeit durch folgende Nachweise belegen: - Konzept (mit Aussagen zu den unter IV.1) genannten Zuschlagskriterien), das erkennen lässt, wie die gestellten Aufgaben umgesetzt werden sollen. - Benennung eines Architekturbüros, welches mit dem Bebauungskonzept und dem baulichen Entwurf der Hochbauma?nahmen beauftragt werden soll. Ein späterer Wechsel des Architekturbüros unterliegt der Zustimmung des Auftraggebers. - Benennung von drei Referenzprojekten der vergangenen drei Jahre, auch für das zuvor benannte Architekturb?ro, mit folgenden Angaben: Namen des Referenzprojekts, Kurzbeschreibung (mit Lageplan, Ansichten, Schnitten, Fotos, Bauvolumen, BGF usw.), Auftraggeber, ggf. Leistungsanteile innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft, Auskunftsperson beim Auftraggeber (Name, Kontaktadresse, Telefonnummer usw., Auftragserteilung, Beginn und Ende der Leistungserbringung, Bauzeit, Bausumme in Euro). ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ZUSCHLAGSKRITERIEN:
(a) Die städtebauliche Konzeption der verschiedenen Nutzungsarten und ihre Verbindung untereinander, (b) die räumliche Anordnung der einzelnen Baukörper im Plangebiet unter Berücksichtigung der Umgebungsbebauung, (c) die architektonische Gestaltung der Baukörper und ihre Einfügung in die vorhandene bauliche Struktur der Umgebung, (d) die Lösung der inneren Erschließung unter Berücksichtigung der Marktveranstaltung und der Anforderungen an notwendigem Lärmschutz, den die vorhandene Umgebung zu beanspruchen hat, (e) die architektonische Gliederung des Wohnbaugebietes und ihre Einbindung in die Gr?nstruktur, (f) die Gestaltung der Parkplatzanlage unter Einbeziehung der zeitweiligen Nutzung für Öffentliche Zweck (z.B. Hochheimer Markt), (g) die Darstellung einer gesicherten langfristigen Nutzung und Finanzierung der im Einzelnen durch die Stadt gewünschten Nutzungen, (h) der Nachweis der eigenen Leistungsfähigkeit für die Erarbeitung der städtebaulichen Konzeption, der architektonischen Anforderungen an die bauliche Gestaltung der einzelnen Anlagen, die Bauausführung und die langfristige Nutzungssicherung.
IV.2) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.2.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
FD 13-881.32.
IV.2.2) Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen:
15.4.2009.
IV.2.3) Sprache(n), in der (denen) die Anträge abgefasst sein können:
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Die Ausschreibung erfolgt gestuft in Anlehnung an ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. In der ersten Verfahrensstufe werden bis zu fünf geeignete Bewerber aus dem Teilnahmewettbewerb ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Dem schließt sich ein Verhandlungsverfahren mit den ausgewählten Bewerbern an. Die Kriterien für die Wertung der Angebote werden den Bewerbern mit den Verdingungsunterlagen bekannt gegeben. Die endgültige Zuschlagserteilung trifft der Auftraggeber nach Einholung der erforderlichen Gremienentscheidungen. Er behält sich vor, von einer Zuschlagserteilung abzusehen, wenn eine wirtschaftliche Lösung nicht erzielt werden kann. Eine Aufteilung in Lose bleibt vorbehalten. Planunterlagen (Übersichtsplan, Lageplan) können unter www.hochheim.de eingesehen bzw. als pdf-Datei heruntergeladen werden.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt, Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. E-Mail: claudia.denz-kinzel@rpda.hessen.de. Tel. +49 6151126348. Fax +49 6151125816.
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Einzelheiten hierzu ergeben sich aus ?? 102 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt, Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. E-Mail: claudia.denz-kinzel@rpda.hessen.de. Tel. +49 6151126348. Fax +49 6151125816.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
3.2.2009.
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