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Ausschreibung - Bauarbeiten für Flughäfen in Langenhagen (ID:10952875)

Auftragsdaten
Titel:
Bauarbeiten für Flughäfen
DTAD-ID:
10952875
Region:
30855 Langenhagen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
11.07.2015
Frist Vergabeunterlagen:
12.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
13.08.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH beabsichtigt im Jahr 2016 einen Teil des Vorfeldes zu erneuern. Das Projekt umfasst die Grunderneuerung bestehender Vorfeldflächen in Betonbauweise (rd. 49 000 m Flugbetriebsflächen) sowie in Asphaltbauweise (rd. 7 000 m Vorfeldstraße und Abstellflächen). Im Zuge dieses Projektes sollen auch Maßnahmen zur Neuordnung des Entwässerungssystems der Flugbetriebsflächen realisiert werden. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind: — Abbrucharbeiten bestehender Flugbetriebsflächen (Beton, Asphalt); — Abbruch- und Rückbauarbeiten Kanäle, Schachtbauwerke, Leerrohrsysteme; — Abwasserkanäle, teilweise als Staukanal (DN 300-DN 1200); — Entwässerungsrinnen; — Kabelleerrohrtrassen; — Schachtbauwerke und Sonderbauwerke; — Erd- und Deckenbauarbeiten für Flugbetriebsflächen (Beton, Asphalt); — Markierungsarbeiten von Flugbetriebsflächen und Betriebsstraßen. Die Realisierung der Maßnahmen findet zum überwiegenden Teil nicht im Sicherheitsbereich des Flughafens statt. Einzelne Maßnahmen sind im Sicherheitsbereich des Flughafens und somit in unmittelbarer Nähe bzw. direkt unter laufendem Flughafenbetrieb durchzuführen.
Kategorien:
Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Abbruch-, Sprengarbeiten, Beton-, Stahlbetonarbeiten, Bauarbeiten für Flugplätze, Start-, Landebahnen, Rollfelder, Kanalisationsarbeiten, Aushub-, Erdbewegungsarbeiten, Straßenbauarbeiten
CPV-Codes:
Abbrucharbeiten , Aushub- und Erdbewegungsarbeiten , Bauarbeiten für Entwässerungsanlagen , Bauarbeiten für Flughäfen , Bauarbeiten für Flugzeugabstellflächen , Bauarbeiten für Rohrleitungen , Bauarbeiten für Starkstromleitungen , Betonarbeiten , Flugplatzflächen-Befestigungsarbeiten , Straßenbauarbeiten
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  244265-2015

Auftragsbekanntmachung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH
Petzelstraße 84
Zu Händen von: Herrn Gleue
30855 Langenhagen
DEUTSCHLAND
E-Mail: h.gleue@hannover-airport.de
Fax: +49 5119771474
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.hannover-airport.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Vorfelderneuerung 2016.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag Ausführung Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Flughafen Hannover-Langenhagen. NUTS-Code DE929
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH beabsichtigt im Jahr 2016 einen Teil des Vorfeldes zu erneuern. Das Projekt umfasst die Grunderneuerung bestehender Vorfeldflächen in Betonbauweise (rd. 49 000 m Flugbetriebsflächen) sowie in Asphaltbauweise (rd. 7 000 m Vorfeldstraße und Abstellflächen). Im Zuge dieses Projektes sollen auch Maßnahmen zur Neuordnung des Entwässerungssystems der Flugbetriebsflächen realisiert werden. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind: — Abbrucharbeiten bestehender Flugbetriebsflächen (Beton, Asphalt); — Abbruch- und Rückbauarbeiten Kanäle, Schachtbauwerke, Leerrohrsysteme; — Abwasserkanäle, teilweise als Staukanal (DN 300-DN 1200); — Entwässerungsrinnen; — Kabelleerrohrtrassen; — Schachtbauwerke und Sonderbauwerke; — Erd- und Deckenbauarbeiten für Flugbetriebsflächen (Beton, Asphalt); — Markierungsarbeiten von Flugbetriebsflächen und Betriebsstraßen. Die Realisierung der Maßnahmen findet zum überwiegenden Teil nicht im Sicherheitsbereich des Flughafens statt. Einzelne Maßnahmen sind im Sicherheitsbereich des Flughafens und somit in unmittelbarer Nähe bzw. direkt unter laufendem Flughafenbetrieb durchzuführen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45235100, 45235320, 45111100, 45112000, 45231100, 45232450, 45233120, 45235111, 45231400, 45262300 Beschreibung: Bauarbeiten für Flughäfen. Bauarbeiten für Flugzeugabstellflächen. Abbrucharbeiten. Aushub- und Erdbewegungsarbeiten. Bauarbeiten für Rohrleitungen. Bauarbeiten für Entwässerungsanlagen. Straßenbauarbeiten. Flugplatzflächen-Befestigungsarbeiten. Bauarbeiten für Starkstromleitungen. Betonarbeiten.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Abbrucharbeiten Flugbetriebsflächen (Beton) ca. 53 400 m ; Abbrucharbeiten Flugbetriebsflächen (Asphalt) ca. 800 m ; Abbrucharbeiten Entwässerungskanäle inkl. Schächte ca. 1 600 m; Abbruch Entwässerungssammler 1300/950 und 1800/1200 ca. 600 m; Abbrucharbeiten Kabelschutzrohrtrassen inkl. Schächte ca. 1 500 m; Erdarbeiten, Aushub und Anlieferung an Bodenannahmestelle ca. 25 000 m ; Freispiegelkanäle DN300-DN1200 ca. 2 200 m; Schachtbauwerke Abwasser (Fertigteile) ca. 60 St.; Sonderbauwerke, hier Düker ca. 2 St.; Wasserversorgungsleitung inkl. Armaturen ca. 100 m; Kabelschutzrohrtrasse inkl. Schachtbauwerke ca. 300 m; Schlitzrinnen ca. 900 m; Frostschutz- und. Bodenaustausch-Material, aus Abbruch ca. 25 000 m ; Frostschutz- und. Bodenaustausch-Material, Lieferung ca. 5 000 m ; Hydraulisch gebundene Tragschicht, aus Abbruch ca. 45 800 m ; Flugbetriebsfläche Betondecke, Dicke 40 cm, feste Schalung ca. 43 000 m ; Flugbetriebsfläche Betondecke, Dicke mind. 30 cm ca. 5 400 m ; Flughafenbetriebsstraßen Asphaltdecke ca. 5 000 m ; Markierungsarbeiten; Wasserhaltungsarbeiten.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Laufzeit in Monaten: 9 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 3 % der Auftragssumme sowie 3 % der Abrechnungssumme als Sicherheit für Mängelansprüche.
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Eigenerklärung des Bewerbers, aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO; bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO; cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO; dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO; ee) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 6 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend). Mindestbedingung/en: Bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenannten Anforderungen wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1.a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers (ohne Umsatzsteuer), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre; Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Personelle Ausstattung – Leistungsfähigkeit: Anzahl der in den letzten 48 Monaten vor der Bekanntmachung jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen, b) Personelle Ausstattung – Erfahrung des Leitungspersonals Benennung des jeweils verantwortlichen Personals für die Projektleitung und die Bauleitung mit mindestens 3 Referenzprojekten zu vergleichbaren Projekten (Flughafenprojekte, Neubau Betonfahrbahn, Entwässerungskanäle), c) Technische Ausstattung – Geräte, Auflistung der dem Unternehmen für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung und Baugeräte insbesondere: — Mobile Mischanlage für Fahrbahnbeton und HGT, — Betonfertiger für 2-lagigen Einbau, mit Einbaubreite ca. 15 m, — Betonfertiger mit Einbaubreite ca. 5 bis 10 m, — Straßenfertiger für HGT-Einbau mit Schichtdicke 20 cm, 1-lagig. d) Technische Leistungsfähigkeit – Referenzprojekte: Angaben zu ausgeführten, bzw. in Realisierung befindlichen, Referenzprojekten aus den letzten 48 Monaten vor der Veröffentlichung der vorliegenden Bekanntmachung, bei denen in Art und Umfang folgende vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden: — Betondecke herstellen, mind. 25 000 m , Schichtdicke D ≥ 36 cm, feststehende Schalung — Entwässerungskanäle, mind. 1 000 lfm. mit mind. DN 800 Angaben zu Referenzprojekten in Tabellenform mit folgenden Angaben für jedes Referenzprojekt: — Name und Adresse des Auftraggebers, — Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer, — Bezeichnung und Standort des Referenzprojektes, — Kurzbeschreibung mit Gesamtmenge bzw. -umfang zum Projekt, — Benennung der Auftragssumme, — Zeitraum der Leistungserbringung, — Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung oder in Kooperation mit anderen erbracht wurden; ggf. mit Angabe des Eigenleistungsanteils. e) Technische Leistungsfähigkeit – Fachliche Nachweise: Nachweise zur Mitgliedschaft in einer eingetragenen Gütegemeinschaft sowie Zertifizierungen z. B.: — Fachbetriebsnachweis nach WHG (Herstellen von Abfüllflächen), — Güteverband Kanalbau, — Gütegemeinschaft Betonstraßen. Anerkannt werden auch gleichwertige Bescheinigungen von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI. 3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
43/15
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
12.08.2015
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
13.08.2015 - 15:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
A) Zum Auftraggeber: aa) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt. b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: aa) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III. 2.2) bis Ziffer III. 2.2 c) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung genannten Eignungsvoraussetzungen (Referenzen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen. Für Bewerbergemeinschaften ist darzustellen, wie die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall vorgesehen ist. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen. c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge. Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren „Vergabe-Nr. 43/15, Vorfelderneuerung 2016“ zu versehen. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: aa) Formelle Prüfung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Eignung (Eignungsvoraussetzungen) zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber verzichtet auf das Nachfordern von Unterlagen, unvollständige Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Inhaltliche Defizite vorgelegter Nachweise und Erklärungen führen bei der formellen Prüfung nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung berücksichtigt und haben bei einer ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge. Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.2) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich übereinstimmen. bb) Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der inhaltlichen Mindestvorgaben sowie auf Nachweis der grundsätzlichen Eignung: Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge (ggf. nach Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben, s.o.) inhaltlich darauf prüfen, ob die in Ziffer III.1) bis III.3) der vorliegenden Bekanntmachung ggf. enthaltenen Mindestvorgaben eingehalten werden. Auf Ziffer VI.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Teilnahmeanträge, die ggf. benannte Mindestanforderungen nicht einhalten werden, nicht berücksichtigt. Dies gilt auch für Teilnahmeanträge, bei denen – ohne dass für die jeweiligen Nachweise und Erklärungen Mindestbedingungen formuliert wurden – die grundsätzliche Eignung aufgrund der jeweiligen Erklärungsinhalte nicht bejaht werden kann. cc) Bewertung der Teilnahmeanträge Der Auftraggeber wird bei einer größeren Anzahl gleichwertiger Bewerber den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf höchstens 5 beschränken. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich die vorliegend geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, als vom Auftraggeber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen: — maximal 900 Punkte auf die Eignungsvoraussetzungen gemäß Ziffer III.2.3), wobei hiervon maximal 500 Punkte auf die Referenzangaben nach Ziffer III.2.3 d); max. 50 Punkte auf III.2.3.a.); max. 150 Punkte auf III.2.3. b.); max. 150 Punkte auf III.2.3.c.); max. 50 Punkte auf III.2.3.d.) entfallen, — maximal 100 Punkte entfallen auf die Eignungsvoraussetzungen gemäß Ziffer III.2.2). Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die für die Bewertung nach voranstehender Vorgabe maßgeblichen Eignungsvoraussetzungen bewertet. Diese Bewertung wird anhand des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen: 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und uneingeschränkt, 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen, 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und Schwächen aufweisen, 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen, 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen aufweisen, 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal keine wertungsfähigen Angaben. Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jeden Nachweis oder jede Erklärung erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl entsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann. Die konkrete Bewertungsmatrix ist zum Zeitpunkt des Versandes der vorliegenden Bekanntmachung noch nicht erstellt worden. Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne Aspekte einer Eignungsvoraussetzung jeweils gesondert zu gewichten. Sollte die Bewertung der Bewerbungen ergeben, dass an 5. Stelle mehrere Bewerber mit gleicher Punktzahl liegen, so werden nicht nur 5 Bewerber, sondern diese alle zur Angebotsabgabe aufgefordert. f) Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und Anpassung und Aktualisierung. g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung. h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers. i) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. j) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen, das jeweilige Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das jeweilige Vergabeverfahren einzustellen. k) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der Auftraggeber wird die Angebote zwingend ausschließen, die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten Mindestbedingungen nicht erfüllen. In allen anderen Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht ordnungsgemäß oder ausschließlich in digitaler Form dem Angebot beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg Auf der Hude 2 21339 Lüneburg Deutschland Telefon: +49 4131150 Fax: +49 4131152943
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Rügeobliegenheiten nach § 107 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Siehe VI.4.1) null null null
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07.07.2015
DTAD
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