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Öffentliche Baukonzessionen - Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen in Ringsee (ID:10391146)

Auftragsdaten
Titel:
Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
DTAD-ID:
10391146
Region:
83707 Ringsee
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Öffentliche Baukonzessionen
Öffentliche Baukonzessionen
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
30.01.2015
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Gesundheitszentrum. Die Gemeinde Bad Wiessee plant, das Areal des bestehenden Jod- und Schwefelbades in zentraler Lage der Gemeinde neu zu ordnen und zu einem überregionalen Anziehungspunkt mit den Schwerpunkten Gesundheit, Wellness, Freizeit und Tourismus zu entwickeln. Als erstes Projekt soll ein Gesundheitszentrum mit einer Geschossfläche von ca. 2 800 - 3 500 m2 errichtet werden, das Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist. Innerhalb des Gesundheitszentrums soll das Jod- und Schwefelbad mit einer Fläche von ca. 1 000 m2 untergebracht werden. Die restlichen Flächen des Gesundheitszentrums sollen an ärztliche und/oder therapeutische Einrichtungen vermietet werden. Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren wird ein Investor für den Neubau und Betrieb des Gesundheitszentrums gesucht. Die Vergabe erfolgt im Wege einer Baukonzession. Mit dem ausgewählten Investor soll ein Erbbaurechtsvertrag für die Dauer von 99 Jahren abgeschlossen werden, in dem sich der Investor zur Errichtung und zum Betrieb des Gesundheitszentrums verpflichtet. Die Flächen des Jod- und Schwefelbades werden durch die Gesundheitszentrum Jod-Schwefelbad GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft der Gemeinde Bad Wiessee, angemietet. Der Betrieb des Gesundheitszentrums erfolgt im Übrigen auf eigenes Risiko des Investors.
Kategorien:
Sonstige Bauleistungen im Hochbau
CPV-Codes:
Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  33435-2015

Baukonzession

Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Jod- und Schwefelbad Wiessee GmbH
Adrian-Stoop-Str. 37
Kontaktstelle(n): Gemeinde Bad Wiessee
Zu Händen von: Herrn Ersten Bürgermeister Peter Höß
83707 Bad Wiessee
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 802286020
E-Mail: p.hoess@bad-wiessee.de
Fax: +49 8022860250
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.jodschwefelbad.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Öffentliches Unternehmen 1.3) Haupttätigkeit(en) Gesundheit 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand der Baukonzession
II.1) Beschreibung der Baukonzession
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Gesundheitszentrum.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der AusführungPlanung und Ausführung
NUTS-Code DE21F Hauptausführungsort Bad Wiessee.
II.1.3) Kurze Beschreibung des Auftrags:
Die Gemeinde Bad Wiessee plant, das Areal des bestehenden Jod- und Schwefelbades in zentraler Lage der Gemeinde neu zu ordnen und zu einem überregionalen Anziehungspunkt mit den Schwerpunkten Gesundheit, Wellness, Freizeit und Tourismus zu entwickeln. Als erstes Projekt soll ein Gesundheitszentrum mit einer Geschossfläche von ca. 2 800 - 3 500 m2 errichtet werden, das Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist. Innerhalb des Gesundheitszentrums soll das Jod- und Schwefelbad mit einer Fläche von ca. 1 000 m2 untergebracht werden. Die restlichen Flächen des Gesundheitszentrums sollen an ärztliche und/oder therapeutische Einrichtungen vermietet werden. Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren wird ein Investor für den Neubau und Betrieb des Gesundheitszentrums gesucht. Die Vergabe erfolgt im Wege einer Baukonzession. Mit dem ausgewählten Investor soll ein Erbbaurechtsvertrag für die Dauer von 99 Jahren abgeschlossen werden, in dem sich der Investor zur Errichtung und zum Betrieb des Gesundheitszentrums verpflichtet. Die Flächen des Jod- und Schwefelbades werden durch die Gesundheitszentrum Jod-Schwefelbad GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft der Gemeinde Bad Wiessee, angemietet. Der Betrieb des Gesundheitszentrums erfolgt im Übrigen auf eigenes Risiko des Investors.
II.1.4) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45215100
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Teilnahmebedingungen
III.1.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen 1. Einfacher Handelsregisterauszug oder entsprechende Firmenregisterauszug des Herkunftslandes als Kopie, soweit zutreffend 2. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach Formblatt 1.
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen 1. Qualifizierte Bankauskunft, die mindestens folgende Informationen enthält: a) Art und Dauer der Geschäftsbeziehung b) Unregelmäßigkeiten im Geschäfts- und Zahlungsverhalten c) Einschätzung der finanziellen Verhältnisse (Bonität) 2. Angabe der Gesamtumsätze der letzten drei Geschäftsjahre (Formblatt 2) und Nachweis durch Vorlage von Jahresabschlüssen und Prüfberichten, soweit zutreffend.
III.1.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen Bewerber haben (a) entweder mindestens zwei Referenzen über als Bauherr, Bauträger oder Projektentwickler/Projektbetreuer fertig gestellte Gebäude (Neubau oder Komplettsanierung) mit einer Geschossfläche von mindestens 2 000 m2, einer überwiegenden Nutzung durch Einrichtungen auf dem Gebiet des Gesundheits- und Sozialwesens und davon mindestens einem Projekt mit Fertigstellungsdatum nach dem 1.1.2005 (b) oder jeweils mindestens zwei Referenzen über (aa) als Bauherr, Bauträger oder Projektentwickler/Projektbetreuer fertig gestellte Gebäude (Neubau oder Komplettsanierung) mit einer Geschossfläche von mindestens 2.000 qm, einer überwiegenden gewerblichen Nutzung und davon mindestens einem Projekt mit Fertigstellungsdatum nach dem 1.1.2005 sowie (bb) als Betreiber von Einrichtungen auf dem Gebiet des Gesund-heits- und Sozialwesens mit einer Geschossfläche von mindestens 2 000 m2 über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren, der zumindest teilweise in den Zeitraum seit dem 1.1.2005 fällt, vorzulegen. Zulässig sind auch Kombinationen der Referenzen nach lit. (a) und lit. (b), wobei eine Referenz nach lit. (a) durch zwei Referenzen nach lit. (b), davon jeweils eine nach lit. (aa) und lit. (bb), ersetzt wird. Für jede Referenz ist das Formblatt 3 durch den Bewerber auszufüllen und zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften können die Referenzen von unterschiedlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft stammen, solange für die Bewerbergemeinschaft insgesamt die geforderte Mindestanzahl an Referenzen erreicht wird. Bewerber können sich zum Nachweis ihrer Eignung auch auf Referenzen verbundener Unternehmen oder benannter Nachunternehmer berufen. In diesem Fall sind von dem verbundenen Unternehmen bzw. dem benannten Nachunternehmer neben dem Formblatt 3 zusätzlich die Formblätter 1 und 4 auszufüllen sowie ein Handelsregisterauszug vorzulegen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Zuschlagskriterien:
Das Verfahren wird als zweistufiges Verfahren in Anlehnung an ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs erfolgt die Wertung der Teilnahmeanträge anhand der vorgelegten Referenzen. Es werden nur Referenzen gewertet, für die der Referenzbogen nach Formblatt 3 vollständig ausgefüllt ist und die die unter Ziff. III.1.3 genannten Voraussetzungen erfüllen. Es werden jeweils maximal fünf Referenzen nach Ziff. III.1.3 lit. (a), Ziff. III.1.3 lit. (b) (aa) und Ziff. III.1.3 lit. (b) (bb) gewertet. Für jede wertungsfähige Referenz nach Ziff. III.1.3 lit. (a) erhält der Bewerber einen Punkt, für jede wertungsfähige Referenz nach Ziff. III.1.3 lit. (b) jeweils einen halben Punkt. Es können insgesamt maximal fünf Punkte erreicht werden. Sollten Teilnahmeanträge von mehr als fünf geeigneten Bewerbern eingehen, wird der Konzessionsgeber die fünf Bewerber mit den höchsten Punktzahlen auswählen und zur Angebotsabgabe auffordern. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl und müsste zwischen diesen ausgewählt werden, um die geplante Bieterzahl einzuhalten, wird zwischen diesen Bewerbern nicht ausgewählt, sondern der Kreis der zur Angebotsabgabe aufgeforderten Unternehmen entsprechend ausgeweitet. Die Zuschlagskriterien für die zweite Stufe des Verfahrens (Angebotsphase) ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, die an die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auszuwählenden Bewerber versandt werden.
IV.2) Verwaltungsangaben
IV.2.2) Schlusstermin für die Einreichung der Anträge
Tag: 20.3.2015 - 12:00
IV.2.3) Sprache(n), in der (denen) die Anträge abgefasst sein können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Zusätzliche Angaben nebst den zu verwendenden Formblättern enthält das Informationsmemorandum, das bei der Kontaktstelle angefordert werden kann.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern 80534 München 80534 München DEUTSCHLAND Telefon: +49 8921762411 Fax: +49 8921762847
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit (a) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, (b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder (d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 GWB).
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.1.2015
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