DTAD

Ausschreibung - Bauarbeiten für Kindergärten in Gerolstein (ID:6548322)

Auftragsdaten
Titel:
Bauarbeiten für Kindergärten
DTAD-ID:
6548322
Region:
54568 Gerolstein
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.10.2011
Frist Vergabeunterlagen:
04.11.2011
Frist Angebotsabgabe:
11.11.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Neubau und Betrieb (technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement) einer Kindertagesstätte in Gerolstein im Rahmen eines PPP-Modells. Die Stadt Gerolstein beabsichtigt Planung, Neubau, Finanzierung und Betrieb einer Kindertagesstätte nach dem ÖPP-Inhabermodell zu realisieren. Die Kindertagesstätte ist für 8 Gruppeneinheiten mit insgesamt rund 170 Kindern auszulegen. Einrichtungen für die Ganztagesbetreuung (z. B. Küche) sind ebenfalls in dem Gebäude vorzusehen. Seitens des Auftraggebers wurde eine Vorentwurfsplanung erstellt, auf deren Grundlage die Bieter ihre Angebote auszuarbeiten haben. Weitergehende Planungsleistungen einschließlich der Planung des Außenbereichs sind durch den Bieter anzubieten. Der Energiestandard des Neubaus soll die gültige Energieeinsparverordnung übertreffen. Der Betrieb des Gebäudes umfasst Leistungen des technischen und infrastrukturellen Facility Managements. Der operative Betrieb (Kinderbetreuung) der Kindertagesstätte ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
Kategorien:
Finanzdienste, Versicherungen, Pensionsfonds, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Gebäude-, Unterhaltsreinigung, sonstige Reinigungsdienste, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Bauarbeiten für Kindergärten , Bauleistungen im Hochbau , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Finanz- und Versicherungsdienstleistungen , Planungsleistungen im Bauwesen , Reinigungsdienste , Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  311255-2011

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Gerolstein
Kyllweg 1
54568 Gerolstein
DEUTSCHLAND
Weitere Auskünfte erteilen: Verbandsgemeinde Gerolstein
Kyllweg 1
Zu Händen von: Herrn Hans-Josef Hunz
54568 Gerolstein
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 659113-0
E-Mail: ppp.kita@gerolstein.de
Internet-Adresse: www.gerolstein.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Verbandsgemeinde Gerolstein Kyllweg 1 Zu Händen von: Herrn Hans-Josef Hunz 54568 Gerolstein DEUTSCHLAND Telefon: +49 659113-0 E-Mail: ppp.kita@gerolstein.de Internet-Adresse: www.gerolstein.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Verbandsgemeinde Gerolstein Kyllweg 1 Zu Händen von: Herrn Hans-Josef Hunz 54568 Gerolstein DEUTSCHLAND Telefon: +49 659113-0 E-Mail: ppp.kita@gerolstein.de Internet-Adresse: www.gerolstein.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Neubau und Betrieb (technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement) einer Kindertagesstätte in Gerolstein im Rahmen eines PPP-Modells.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Bauauftrag Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom erfolglichen Bieter genannten Erfordernissen Hauptausführungsort: 54568 Gerolstein, DEUTSCHLAND NUTS-Code DEB24
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadt Gerolstein beabsichtigt Planung, Neubau, Finanzierung und Betrieb einer Kindertagesstätte nach dem ÖPP-Inhabermodell zu realisieren. Die Kindertagesstätte ist für 8 Gruppeneinheiten mit insgesamt rund 170 Kindern auszulegen. Einrichtungen für die Ganztagesbetreuung (z. B. Küche) sind ebenfalls in dem Gebäude vorzusehen. Seitens des Auftraggebers wurde eine Vorentwurfsplanung erstellt, auf deren Grundlage die Bieter ihre Angebote auszuarbeiten haben. Weitergehende Planungsleistungen einschließlich der Planung des Außenbereichs sind durch den Bieter anzubieten. Der Energiestandard des Neubaus soll die gültige Energieeinsparverordnung übertreffen. Der Betrieb des Gebäudes umfasst Leistungen des technischen und infrastrukturellen Facility Managements. Der operative Betrieb (Kinderbetreuung) der Kindertagesstätte ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
45214100, 45210000, 50700000, 66000000, 71240000, 71320000, 90910000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 300 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Nach Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare Sicherheiten in Höhe von 5 % des Pauschalfestpreises (netto) von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen. Die jeweilige Sicherheit wird nach rechtsgeschäftlicher Abnahme der Bauleistungen gegen Mängelansprüchebürgschaften in Höhe von 3 % des Pauschalfestpreises (netto) eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers ausgetauscht. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften Die Endfinanzierung erfolgt über einen Zeitraum von 25 Jahren ab Abnahme der Bauleistungen. Die Kosten der Bauzwischenfinanzierung werden Bestandteil der Berechnungsgrundlage für die Ratenkalkulation der Endfinanzierung. Die Bauzwischenfinanzierung ist auf die Bonität des Auftragnehmers abzustellen. Einredeverzichtserklärungen während der Bauzeit werden nicht gegeben. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Sofern ein Angebot von einer Bietergemeinschaft erfolgt, hat diese gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter anzubieten.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag und mit einem Kennzettel zu versehen und bei der unter Anhang A.III genannten Stelle einzureichen. Der Kennzettel wird mit dem Bewerberformblatt zur Verfügung gestellt. Für die Auswahl der Bewerber werden ausschließlich die eingereichten Bewerbungsunterlagen zugrunde gelegt und anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise bewertet. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind. Bewerbungsunterlagen oder Teile der Bewerbungsunterlagen, die vom Bewerber ausschließlich auf elektronischem Wege (z.B. per E-Mail oder Fax) versendet werden, sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten Angaben in dem Bewerberformblatt „Teilnahmewettbewerb“ zusammengefasst. Dieses ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen, in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Das ausgefüllte Bewerberformblatt ist der Bewerbung zusammenhängend und in herausnehmbarer Form beizufügen. Das Formblatt kann ausschließlich per E-Mail bei der unter Anhang A.II angegebenen E-Mail-Adresse angefordert werden. Fragen sind per E-Mail an die unter Anhang A.II benannte E-Mail-Adresse zu richten. Die Antworten werden einschließlich der Fragen allen Bewerbern, die das Formblatt angefordert haben, übermittelt. Dabei werden Hinweise, die Rückschlüsse auf die Identität des anfragenden Bewerbers zulassen, von der Vergabestelle neutralisiert. Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur Erklärungen und Nachweise eingereicht werden, die für die Bewerbung notwendig sind. Zusätzliche Informationen, die nicht dem Nachweis der geforderten Angaben dienen, werden nicht berücksichtigt. Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig. Nachweise mit dem Zusatz „nicht älter als 6 Monate“ dürfen an dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Tag nicht älter als 6 Monate sein. Unabhängig davon, ob sich mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft bewerben oder für einen Teil der Leistungen Nachunternehmer beauftragt werden sollen, sind die im Folgenden dargestellten Nachweise und Erklärungen für 1. Bewerber (A), 2. Bauunternehmen (B), 3. Architekturbüro und Fachplaner (C) und 4. Gebäudemanager (D) abzugeben. Beabsichtigt ein Unternehmen mehrere dieser Leistungen zu erbringen, so sind für jede dieser Leistungen alle geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen. Ist der Bewerber eine bereits existierende Projektgesellschaft, die nur für dieses Projekt tätig werden soll, so sind die geforderten Angaben zu den unter Ziffer III.2) genannten Kriterien vom Initiator/Gesellschafter dieser Projektgesellschaft vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachlichen Bescheinigungen ist eine amtlich anerkannte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Folgende Nachweise sind beizufügen: A) für den Bewerber: A1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf). A2. Eigenerklärungen, — dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 16 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe g und § 16 Abs. 1 Nr. 2 VOB/ A vorliegen, — dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig wegen eines Verstoßes gegen Vorschriften i. S. v. § 6 a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A verurteilt worden ist, — dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist. A3. Erklärung eines oder mehrerer Kreditinstitute, in der diese die grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung der Maßnahme erklären. B) für das Bauunternehmen: B1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf). B2. Eigenerklärungen, — dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 16 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe g und § 16 Abs. 1 Nr. 2 VOB/ A vorliegen, — dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig gegen eine der Vorschriften i. S. v. § 6 a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A verurteilt worden ist, — dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist. C) für das Architekturbüro/Fachplaner: C1. Nachweis der Eintragung des Entwurfsverfassers in einer Architektenkammer. C2. Eigenerklärung, dass das Architekturbüro bzw. ihm zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig wegen einer der Vorschriften i. S. v. § 4 Abs. 6 VOF verurteilt worden ist. C3. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung des Entwurfsverfassers/Architekturbüros, nicht älter als 6 Monate. D) für den Gebäudemanager: D1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf). D2. Eigenerklärungen, — dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 16 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe g und § 16 Abs. 1 Nr.2 VOB/ A vorliegen, — dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig gegen eine der Vorschriften i. S. v. § 6 a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A verurteilt worden ist, — dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Angaben oder Nachweise sind durch die Bewerber vorzulegen. Können zu einzelnen Punkten (A4 bis D3) dieser Ziffer keine Unterlagen vorgelegt werden, führt dies nicht zwingend zum Ausschluss des Bewerbers. Die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern richtet sich nach den unter Ziffer IV.1.2) benannten Kriterien und deren Gewichtung. A) für den Bewerber: A4. Gesamtumsätze als ÖPP-Anbieter der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008 bis 2010). A5. bis zu 3 Referenzen zu vergleichbaren ÖPP-Projekten (Planung, Errichtung, Finanzierung, Gebäudemanagement), bei denen der Bewerber als verantwortlicher Partner (Vertragspartner/Initiator/Gesellschafter Objektgesellschaft) des Auftraggebers agierte; Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der ÖPP-Vertragsunterzeichnung). Mit Angaben zu: Jahr des Vertragsabschlusses, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Realisierungsmodell, Auftragswert. Das ÖPP-Projekt wird auch dann als Referenz anerkannt, wenn die Bauleistungen zwar begonnen, aber noch nicht abgeschlossen sind. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 3 Projekte gewertet. A6. Darstellung sowie Erläuterung des vorgesehenen Realisierungsmodells und dessen Finanzierung (Angabe, ob Finanzierung durch Eigenkapital oder Fremdkapital dargestellt werden soll). Es ist anzugeben, wer Vertragspartner des Auftraggebers werden soll (z.B. eine Projektgesellschaft). A7. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen kaufmännischen Personals. Und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt). B) für das Bauunternehmen: B3. Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008 bis 2010), wobei ein Mindestumsatz von 5 000 000 EUR pro Jahr nachzuweisen ist (z. B. Geschäftsbericht). D) für den Gebäudemanager: D3. Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008 bis 2010).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Angaben oder Nachweise sind durch die Bewerber vorzulegen. Können zu einzelnen Punkten (B4 bis D5) dieser Ziffer keine Unterlagen vorgelegt werden, führt dies nicht zwingend zum Ausschluss des Bewerbers. Die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern richtet sich nach den unter Ziffer IV.1.2) benannten Kriterien und deren Gewichtung. B) für das Bauunternehmen: B4. bis zu 3 Referenzen über fertiggestellte Neubauvorhaben (öffentliche Gebäude, große Wohnanlagen, Sozialgebäude, Krankenhäuser oder Altenheime) mit 1 500 m² Bruttogeschossfläche oder größer; Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der Fertigstellung) mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert, Beschreibung der Aufgabenstellung, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 3 Projekte gewertet, Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht. B5. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt). C) für das Architekturbüro: C4. bis zu 3 Referenzen des vorgesehenen Architekturbüros für realisierte Kindertagesstätten (3 Gruppeneinheiten oder größer); Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der Planungsleistung). Mit Angaben zu: Zeitraum der Planungsleistung und Bauausführung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert (Projektvolumen), persönlich erbrachte Leistungsphasen nach HOAI. Die Referenz wird auch dann anerkannt, wenn die angegebenen Planungsleistungen erbracht wurden, das Gebäude zwar begonnen, jedoch noch nicht fertiggestellt ist. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 3 Projekte gewertet, Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht. D) für den Gebäudemanager: D4. bis zu 3 Referenzen über die nachstehend benannten Kernleistungen bei Neubauten (öffentliche Gebäude, große Wohnanlagen, Sozialgebäude, Krankenhäuser oder Altenheime): Instandhaltung, Reinigung, Hausmeisterdienste bei Liegenschaften mit vergleichbaren Leistungsumfang, Referenzzeitraum ab 2005 mit Angaben zu: Zeitraum der Leistungserbringung, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Objekt, Auftragswert, Art und Umfang (Leistungsbereiche) der durchgeführten Leistungen. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 3 Projekte gewertet. D5. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen und kaufmännischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3 und Höchstzahl 6 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit und Fachkunde nach Maßgabe der nachfolgend genannten Auswahlkriterien und der (jeweils in Prozent) angegebenen Gewichtung auf der Grundlage der eingereichten Erklärungen und Nachweise. Die Angaben zu den unter Ziffer III.2.2 und
III.2.3 gehen wie folgt in die Bewertung ein:
Auswahlkriterien für den Bewerber (A4 bis A7) mit insgesamt 10 %: A4: 2 % A5: je Referenz 2 % (maximal für das Wertungskriterium A5 6 %) A6: 1 % A7: 1 % Auswahlkriterien für das Bauunternehmen (B3 bis B5) mit insgesamt 30 %: B3: 6 % B4: je Referenz 6 %; Referenzen aus dem Bereich Kindertagesstätten und Schulen erhalten einen Bonus von 1 % je Referenz (maximal für das Wertungskriterium B4 21 %) B5: 3 % Auswahlkriterien für das Architekturbüro (C4) mit insgesamt 30 % C4: je Referenz 8 %; Referenzen von realisierten Kindertagesstätten mit mindestens 4 Gruppeneinheiten erhalten einen Bonus von 2 % je Referenz (maximal für das Wertungskriterium C4 30 %) Auswahlkriterien für den Gebäudemanager (D3 bis D5) mit insgesamt 30 %: D3: 6 % D4: je Referenz 6 %, Referenzen aus dem Bereich Kindertagesstätten und Schulen erhalten einen Bonus von 1 % je Referenz (maximal für das Wertungskriterium D4 21 %) D5: 3 %.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
4.11.2011 - 12:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
11.11.2011 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 2.12.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben

1) Mehrfachbewerbungen von Bewerbern, Bauunternehmen,
Architekten/Fachplanern und Gebäudemanagern sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Bewerbungen, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat.
2) Angebote, die eine Beauftragung von Bauunternehmen,
Architekten/Fachplaner oder Gebäudemanager beinhalten, die nicht in den Bewerbungsunterlagen des Bieters benannt worden waren, werden nicht zugelassen; ebenso Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben.
3) Jeder aufgeforderte Bieter, der ein der Ausschreibung entsprechendes
Angebot mit den geforderten Unterlagen fristgerecht eingereicht hat, erhält für die Bearbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 3 000 EUR. Dieser Betrag enthält die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der Auftragnehmer erhält keine Entschädigung. Für Nebenangebote wird ebenfalls keine Entschädigung gezahlt.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstr. 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer/ Fax: +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber noch kein wirksamer Zuschlag erteilt wurde. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die betroffenen Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage seit der Absendung der Benachrichtigung verstrichen sind. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versandt, so verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage, § 101a GWB. Vor der Antragstellung muss der Bewerber in der Regel den Vergabeverstoß unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber gerügt haben, d.h. ohne schuldhaftes Zögern und bei einem Vergabeverstoß, der aufgrund der Bekanntmachung erkennbar war, innerhalb der Bewerbungsfrist bzw. innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, § 107 GWB. Nach herrschender Rechtsauffassung ist hinsichtlich der Unverzüglichkeit einer Rüge von einer Frist von maximal 6 Kalendertagen auszugehen.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30.9.2011
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