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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Bauarbeiten für Schwimmbäder in Leer (ID:13618585)


DTAD-ID:
13618585
Region:
26789 Leer
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Trockenbau, Abdichtungs-, Dämmarbeiten, Einbau von Türen, Fenstern, Zubehör, Sonstige Bauleistungen im Hochbau
CPV-Codes:
Bauarbeiten für Schwimmbäder , Einbau von abgehängten Decken , Gipskartonarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Trockenbau und Akustikarbeiten.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
08.12.2017
Frist Angebotsabgabe:
09.01.2018
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Deutschland-Leer: Bauarbeiten für Schwimmbäder
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Stadt Leer (Ostfriesland)
Rathausstraße 1
Leer
26789
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
Telefon: +49 4919782-219
E-Mail: vergabe@leer.de
NUTS-Code: DE94C
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.leer.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Trockenbau - Akustikarbeiten / Hallenbad Leer.
Trockenbau und Akustikarbeiten.

CPV-Codes:
45212212

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE94C
Hauptort der Ausführung
Hallenbadneubau; Burfehner Weg; 26789; Leer.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Org. Dok.-Nr:
489016-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 236-489016

Aktenzeichen:
96/2017 - VE 371.01

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
09.01.2018

Ausführungsfrist:
27.09.2018

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Kostenkriterium - Name: niedrigster Preis / Gewichtung: 100

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit Angaben gemäß § 6a EU Nr. 1 VOB/A zu liefern.
Eignungsanforderung ist die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
Erforderliche Qualifikationen (Nachweise die mit dem Angebot abzugeben sind):
— Eigenerklärung nach Formblatt 124.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt VHB 124 - Eigenerklärung zur Eignung - vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in dem Formblatt VHB 124 - Eigenerklärung zur Eignung- genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Nachweise gem. § 6a EU Nr. 2 VOB/A.
— Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation,
— Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der Maßnahme vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,
— Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung: Freistellungsbescheinigung des Finanzamtes gem. § 48 Abs. 1, Satz 1 EstG; Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes; Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse,
— Unternehmenshaftpflichtversicherung (2.500.000 EUR Deckungssumme für Personen- und Sachschäden),
— Erklärung zu § 4 Abs. 1 NTVergG.
Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen bestätigen, sind vom Bieter, deren Angebote in die engere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Gelangt das Angebot in die engere Wahl und wurden die Unterlagen und Nachweise nicht oder nicht vollständig mit dem Angebot vorgelegt, so sind diese innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung erworben wurden, sind zugelassen.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt VHB 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in dem Formblatt VHB 124 -Eigenerklärung zur Eignung- genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Nachweise gemäß § 6a EU Nr. 3 VOB/A:
3 Referenzen vergleichbarer Objekte der letzten 3 Geschäftsjahre mit folgenden Angaben:
— Ansprechpartner Auftraggeber,
— Art der ausgeführten Leistung,
— Auftragssumme,
— Ausführungszeitraum,
— stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen,
— Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer,
— stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung,
— Angabe zur Art der Baumaßnahme,
— Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer),
— ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden,
— Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
Angabe, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt VHB 124 - Eigenerklärung zur Eignung - vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in dem Formblatt VHB 124 -Eigenerklärung zur Eignung - genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y62Y92U
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
CONSTRATA Ingenieur-Gesellschaft mbH
Oberntorwall 16-18
Bielefeld
33602
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Daniela Kersting
E-Mail: info@constrata.de
Fax: +49 5214007510
NUTS-Code: DEA41
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.constrata.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Stadt Leer
Rathausstraße 1
Leer
26789
Deutschland
Kontaktstelle(n): Raum 203
E-Mail: vergabe@leer.de
NUTS-Code: DE94C
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.leer.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
45324000
45421146

Beschreibung der Beschaffung:
Ca. 195m² Vorsatzschale / Vorwandkonstruktion-2 lagig Zementfaser mit Unterkonstruktion der Korrosivitätsklasse C4 (h) (L);
Ca. 100m² Trockenbauständerwerk- 2 lagig Zementfaserplatte mit Unterkonstruktion der Korrovisitätsklasse C4 (h) (L) / davon ca. 75m² in F30;
Ca. 65m² Zementfaserdecke mit Unterkonstruktion in Korrosivitätsklasse C4 (h) (L) inkl. Anstrich; ca. 610m² Akustikrasterdecke 62,5*62,5cm mit Unterkonstruktion in Korrosivitätsklasse C4 (h) (L); ca. 85m² Akustikrasterdecke 60*60cm mit verdecktliegenden Trageschienen - Unterkonstruktionen in Korrosivitätsklasse C4 (h) (L); ca. 1000m² Akustikrasterdecke 60*240cm mit verdecktliegenden Trageschienen - Unterkonstruktionen in Korrosivitätsklasse C4 (h) (L); ca. 25mEUR Deckensegel - Zementfaser mit Unterkonstruktion in Korrosivitätsklasse C4 (h) (L); Sonstige zusammenhängende Leistungen.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 11.04.2018
Ende: 27.09.2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen.
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedigungen und / oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen.
Bietergemeinschaften sind zugelassen: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Weiteres siehe Vergabeunterlagen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09.01.2018
Ortszeit: 11:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 03.10.2018

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 09.01.2018
Ortszeit: 11:00
Ort:
Stadt Leer (Ostfriesland).
Raum: 203.
Rathausstraße 1.
26789 Leer
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
§ 14 Abs. 1 EU-VOB/A: Bieter und deren Bevollmächtigte sind nicht zugelassen.

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Die Ausschreibungsunterlagen können kostenfrei beim Deutschen Vergabeportal (www.dtvp.de) heruntergeladen werden.
Fragen können schriftlich per Mail oder Fax gestellt werden bis 7 Kalendertage vor Submission, d.h. bis zum 2.1.2018, 12:00 Uhr.
Wir weisen darauf hin, dass anonyme Bewerber, die nicht auf der Vergabeplattform registriert sind, nicht darüber informiert werden können, wenn Bieterinformationen in die Vergabeplattform eingestellt werden.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y62Y92U.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft-, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131-152340
Fax: +49 4131-152943

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
In diesem Zusammenhang wird auf den § 160 (3) GWB hingewiesen, der nachfolgend in seinem Wortlautaufgeführt ist:
§ 160 (3) GWB: Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 135 GWB Unwirksamkeit.
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
1. gegen § 134 GWB verstoßen hat oder,
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Unionvergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht
Worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft-, Arbeit und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131-152340
Fax: +49 4131-152943

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 04.12.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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