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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Bauleistungen am Telekommunikationsnetz (LB-TKNetz) in Darmstadt (ID:14097848)


DTAD-ID:
14097848
Region:
64295 Darmstadt
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Kabelinfrastruktur, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse, Erschliessungsarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Die Leistungsbeschreibung besteht aus: 1. Baubeschreibung (BB-TKNetz) 2. Leistungsverzeichnis (LV-TKNetz) 1. Baubeschreibung (BB-TKNetz)
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
29.05.2018
Frist Angebotsabgabe:
04.06.2018
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
T
Deutsche Telekom Services Europe GmbH
Postfach 64295 Darmstadt


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Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bieteranfrage
Gewerk
Bauleistgen unterird

Leistungsbeschreibung der Deutschen Telekom AG für Bauleistungen am
Telekommunikationsnetz (LB-TKNetz)
Die Leistungsbeschreibung besteht aus:
1. Baubeschreibung (BB-TKNetz)
2. Leistungsverzeichnis (LV-TKNetz)
1. Baubeschreibung (BB-TKNetz)

Erfüllungsort:
Ausführungsort
S21/Rosenheim

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
Betrifft Bieteranfrage 3JU/1000000834
Submissionsnummer 3JU1805281

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Bewerbungsfrist endet am 04.06.2018

Ausführungsfrist:
gepl. Ausführungszeitraum von 01.07.2018
gepl. Ausführungszeitraum bis 30.06.2019

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sonstiges
Allgemeines
===========
Dieser Rahmenvertrag (RV) umfasst Maßnahmen für Ü-Wege (Kundenanschlüsse
Gf) sowie FTTH-Neubaugebiete (Erschließung + Hausanschlüsse) am
unterirdischen Liniennetz;Teilgewerke (nur Ü-Wege oder nur FTTH in
Absprache möglich).im Bereich PTI 21 (Teilgebiete in Absprache möglich).
Der RV sieht keinen Einsatz in der Störungsbeseitigung vor.
Allgemeines zur Leistungserbringung
===================================
Im Zuge dieser Rahmenvereinbarung sind Arbeiten im Tiefbau,
Kabelziehen/Einblasen zu erbringen.
z. B. das Auslegen von KR-, SNR-V, Erdkabel, Gf-NVt stellen, FTTHHausanschlüsse
herstellen, Einziehen/Einblasen von SNR, Mikrokabel, Gf-
Kabel etc., Herstellen von Montage- und Ziehgruben, Cu- und Gf-
Montagearbeiten.
Es sind ggf. auch Maßnahmen in Koordinierung mit anderen
Versorgungsträgern auszuführen.
Hier gelten die Vergütungsregelungen der ZTV-TKNetz 9.
Die Arbeiten werden als kleine Baumaßnahmen über den gesamten
Vertragszeitraum abgerufen.
Der einzelne Abrufwert kann in Abhängigkeit der Baumaßnahme bis zu ca.
30.000 EUR betragen.
Für die Abwicklung der Vertragsleistung sind mehrere Trupps je Gewerk
notwendig, die selbstständig agieren können, wenn mehrere Baustellen
parallel begonnen und abgearbeitet werden müssen. Zur termingerechten
Auftragserledigung müssen autark arbeitende Trupps vorgehalten werden.
Im gesamten Bereich des Rahmenvertrages können an unterschiedlichen
Arbeitsorten auftreten, diese müssen auch unter Beachtung der
Antrittszeit mit verschiedenen Arbeitskräften realisiert werden können.
Der AN hat rechtzeitig vor Vertragsbeginn einen mit allen im Rahmen des
Rahmenvertrages erforderlichen Entscheidungsbefugnissen ausgestatteten
Einsatzleiter zu benennen, dessen Erreichbarkeit über Mobiltelefon zu
gewährleisten ist.
Es sind Name, Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse anzugeben,
über die Abrufaufträge fernmündlich erteilt und notwendige Planzeuge im
Dateiformat übermittelt werden können.
Folgende Voraussetzungen sind für die eingesetzten Kräfte zu erfüllen:
- Ausstattung mit Funktelefon mit aktiver Mailbox
- Verpflichtung zum Tragen von Firmenausweisen
- Nachweis der Unterweisung der Mitarbeiter in der RSA und ZTV-SA.
Das erforderliche Planzeug (z. B. Lageplan, Netzplan) wird dem
Auftragnehmer (AN) vor Beginn der Maßnahme übergeben. Die auszuführenden
Arbeiten können bei Bedarf anhand der Planung durch den Beauftragten der
DTNP erläutert werden. Eine Einweisung vor Ort erfolgt nur in
Ausnahmefällen.
Materialwirtschaft
==================
Der AN hat ein Lager einzurichten. Die in diesem Lager zu übernehmenden
Materialmengen werden zwischen dem Auftraggeber (AG) und dem AN
abgestimmt. Sie sollen in etwa dem Materialbedarf von zwei Wochen
entsprechen (das Lager des AN sollte mit einem Tieflader zu befahren
sein).
Das Material ist getrennt von dem Material des AN zu lagern und vor
Beschädigungen und Diebstahl zu schützen.
Der AN weist das verbrauchte Material anhand einer selbst erstellten
Dokumentation nach. Die Dokumentation ist dem AG zu Prüfzwecken zur
Verfügung zu stellen.
Zum Auffüllen des Lagers auf die festgelegte Materialmenge sendet der AN
eine Aufstellung der benötigten Mengen an den BvT.
Nicht verbrauchte (neue) Materialien sind zur Abholung durch den
angegebenen Logistikbereich bereitzustellen.
Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Materialien sind
gemäß den gesetzlichen Vorschriften zu entsorgen. Die
Entsorgungsnachweise sind auf Verlangen dem AG vorzulegen.
Der AN erhält das vom AG beizustellende Material nach Absprache mit dem
AG an der Baustelle, auf dem Lagerplatz des AN oder im Lager der PTI.
Rücklieferungsstelle:
Das Material, das der AG beigestellt hat aber nicht benötigt wurde,
sowie Material das gewonnen wurde, wird durch den AN beim zuständigen
BvT angezeigt. Im Anschluss stellt der BvT die für die Rücklieferung
notwendigen Begleitpapiere dem AN zur Verfügung. Der AN stellt die
zurück zuliefernden Materialen incl. der Begleitpapiere für die Abholung
durch ein Transportunternehmen bereit.
Hiervon ausgenommen ist gewonnenes Betonzeug.
Geeignetes Hebewerkzeug zum Be- und Entladen des Materials, auch
Kabeltrommeln, hat der AN beizustellen.
Kontakt: jeder zuständige BvT
(Rücklieferungsstelle nach Vereinbarung).
Tiefbau
=======
Nach der Zustimmung des Wegeunterhaltungspflichtigen sind die
erforderlichen Bauleistungen auszuführen.
Vor Beginn ist mit dem Wegeunterhaltspflichtigen eine Begehung
durchzuführen und zu protokollieren.
Die Tiefbauleistungen sind innerhalb von Ortschaften mit verschiedenen
Oberflächen als auch außerhalb von Ortschaften ohne Oberbau zu
erbringen. Mit kürzeren oder auch punktuellen Aufgrabungen ist zu
rechnen. Es ist mit Anlagen der Telekom als auch mit Anlagen anderer
Versorgungsträgern im Trassenbereich zu rechnen.
Sollten im Zuge der Tiefbauarbeiten Koordinierungsarbeiten mit anderen
Versorgungsträgern vereinbart werden, können diese mit ausgeführt
werden. Diese zusätzlichen Leistungen dürfenaber keinen Einfluss auf die
vertraglich vereinbarten Terminvorgaben der Deutschen Telekom haben.
Der AN nimmt im Auftrag der Telekom die Verkehrssicherungspflicht war.
Über die Art und den Umfang der verkehrsrechtlichen Anordnungen muss
sich der AN bei der zuständigen Kommune / Gemeinde / Stadt informieren
und die erforderlichen Genehmigungen (incl. Verkehrszeichenplan)
beantragen.
Eventuell anfallende Gebührenforderungen im Zusammenhang mit dem Antrag
auf Zustimmung zu einer Aufgrabung in Verbindung mit Anträgen auf
Befreiung von den Bestimmungendes § 32 StVO (nach § 46 Abs. 1 Nr. 8
StVO) der Kommune / Gemeinde / Stadt wird durchdie DTNP nach Vorlagen
der entsprechenden Gebührenbescheide und den Zahlungsbelegen vergütet.
Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an
den Telekomanlagen (dazu gehören auch die Muffen, ggf. Hauseinführungen,
Längenangaben, sowie alle relevanten Daten), damit diese lückenlos in
Megaplan eingearbeitet werden können.
Bei den Tiefbauarbeiten ist mit Näherungen bzw. Kreuzungen von Ver- und
Entsorgungsleitungen anderer Versorgungsunternehmen und der Telekom zu
rechnen. Entsprechende Schachtscheine sind nachweislich auch von der
Telekom selbständig einzuholen.
Sämtliche Tiefbauarbeiten sind mit besonderer Vorsicht auszuführen, da
im Baubereich in Betrieb befindliche Kabel der Telekom sowie anderer
Versorgungsträger vorhanden sind. Vorhandene Kabel und -garnituren sind
für die Dauer der Arbeiten so zu lagern und zu schützen, dass diese
weder bei den Arbeiten noch durch fahrlässige Handlungen Dritter
beschädigt werden können. Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel,
Kabelrohre bzw. Muffen ist unverzüglich der BvT des PTI zu unterrichten.
Die Qualität der verlegten Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist ein Kalibrierungsprotokoll zu erstellen.
Der vorgeschriebene Schutzabstand zwischen Kabeln und Kabelrohren der
Telekom und den verlegten bzw. zu verlegenden Kabeln der EVU ist
unbedingt einzuhalten.
Weiter sind bei der Ausführung der Arbeiten sämtliche Bestimmungen und
Gesetze bezüglich Umwelt und Baumschutz einzuhalten.
Die Leitung der Arbeitsgruppe ist an der Baustelle durch einen
überwiegend anwesenden Vorarbeiter
sicherzustellen.
Zu gewährleisten ist:
- die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge
in den Baustellenbereichen
- die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und Versorgungsträger
- dass in Betriebsstätten der Telekom sowie beim Kunden von den
bevollmächtigten Mitarbeitern ein Telekom-Firmenausweis zu tragen
ist (dieser wird durch das PTI ausgehändigt)
- Selbstständiges Auskunden der Baustellen
- Bei Arbeiten auf privaten Grundstücken meldet sich der AN vor
Beginn der Bauarbeiten nachweislich beim Grundstücks- bzw.
Hauseigentümer an, und stimmt den Ablauf der Arbeiten ab
- Bei Arbeiten im öffentlichen Grund unterrichtet der AN betroffene
Anlieger nachweislich über entstehende Beeinträchtigungen
(z.B. eingeschränkte Zugänglichkeit von Grundstücken).
- Ggf. ist durch den AN vor Baubeginn eine Bauanlaufberatung mit
Ortsbegehung mit dem Wegebaulastträger eigenständig zu
organisieren und durchzuführen
- Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen
nach Vorgaben der AG (BvT)
- Liefern einer Bilddokumentation nach Vorgabe der ZTV 9 bzw. 10
Ausgebaute umweltbelastende Baustoffe sind nach den gesetzlichen
Bestimmungen nachweislich
(Entsorgungsnachweis) zu entsorgen.
Bei Notwendigkeit ist vorab durch den AN eine Deponiegenehmigung zu
beantragen.
Bei Baustoffen, die zur Oberflächenwiederherstellung vom AN zu liefern
sind, ist auf Verlangen des AG der
Herkunftsnachweis zu erbringen.
Hausanschluss
===============
Für die Herstellung der Hauszuführungen sind die Kompaktpositionen der
Gruppe 31 und 34 zu verwenden und abzurechnen.
Bei kundenbezogenen Aufträgen, z.B. der Herstellung von Hausanschlüssen
ist der Kunde zu kontaktieren, um den Bauablauf abzusprechen. Diese
Tätigkeit ist innerhalb der geplanten Auftragserledigung auszuführen.
Zukünftig wird dem Kunden 10 AT nach Beauftragung die Kontaktdaten der
bauausführenden Firma, welche der Auftragnehmer nach Vertragsabschluss
dem PTI mitzuteilen hat, übergeben. Daher sollte der Auftragnehmer den
Erstkontakt mit dem Kunden innerhalb von 10 AT durchführen.
Neubaugebiete mit FTTH ausbauen bzw. FTTH Hausanschlüsse herstellen
=====================================================================
Neubaugebiete werden mit FTTH ausgebaut. Im Baugebiet werden SNR
(Speednetrohrverbände) ausgelegt, sowie Verteilerschränke (NVt)
gestellt.
Beim Auslegen und Herstellen von Verbindungen der SNRV sind spezielle
Werkzeuge, gewisse Kenntnisse und Einhalten von Arbeitsabläufen
notwendig.
Besonderes Augenmerk liegt auf :
- Sauberkeit (Röhrchen Sand-, Staub- und Fasernfrei zur Sicherstellung
des Einblasvorganges).
- Beim Schneiden der SNRV muss Spezialwerkzeug verwendet werden
(Fasernbildung)
- Verbindungen und Abdichtungen der SNRV müssen exakt hergestellt werde
(Wasser-, Gasdicht, abdichten unbelegter Röhrchen).
- Farbreihenfolgen der SNRV müssen exakt nach Planervorgaben eingehalten
werden.
- SNRV und deren Beschriftungen müssen korrekt den richtigen Adressen
zugeordnet werden.
- SNRV müssen richtig in der Bodenplatte NVt eingeführt werden.
- Biegeradien müssen eingehalten werden.
Für das Einblasen des Gf-Mikro-Kabels ist eine spezielle Einblasgerät
nötig.
Montagearbeiten Cu und Gf
==================================
Montagearbeiten am Kupfernetz
Vom AN wird ein fachkundiges und weitgehend selbstständiges Arbeiten
eingefordert. Grundsätzlich muss der AN in der Lage sein die Baumaßnahme
eigenständig durchzuführen. Umschaltarbeiten an in Betrieb befindlichen
Kabeln sind vom AN zu koordinieren. Müssen Arbeiten im Wartungsfenster
durchgeführt werden, so ist der BvT zu unterrichten. Den Termin der
Umschaltarbeiten im Wartungsfenster legt dann der BvT fest.
Bei Kupfermontagen sind Prüfungen entsprechen der ZTV durchzuführen. Die
Prüfprotokolle sind dem BvT auf Verlangen vorzulegen.
Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 41.
Montagearbeiten am Glasfasernetz
Vom AN wird ein fachkundiges und weitgehend selbstständiges Arbeiten
eingefordert. Grundsätzlich muss der AN in der Lage sein die Baumaßnahme
eigenständig durchzuführen.
Die in der Glasfasermontage eingesetzten Monteure haben ein Zertifikat
über erfolgreiche Schulung in der E<(>&<)>MMS-Technikvorzulegen.
Umschaltearbeiten an in Betrieb befindlichen Kabeln sind vom AN zu
koordinieren. Müssen Arbeiten im Wartungsfenster durchgeführt werden, so
ist der BvT zu unterrichten. Den Termin der Umschaltarbeiten im
Wartungsfenster legt dann der BvT fest.
Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 43 und 48.
Regelarbeitszeit:
Laut EB-Bau.
Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeit:
Für außerhalb der Regelarbeitszeit beauftragte Störungen werden die
entsprechenden Zulagen vergütet.
Arbeiten im Wartungsfenster
Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei
Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 ? 5:30 Uhr) erfolgt eine
Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.
Kabelziehen/Einblasen
=====================
Kabelzieharbeiten (Gf- Kabel, Kupferkabel und Speedpipe) können auch
innerorts auf kürzeren Teilstrecken einer Kabelkanalanlage erforderlich
werden.
Auch kommt bei bereits vorhandenen Kabelrohrtrassen für das Belegen des
freien Zweitrohres die Speedpipetechnik zum Einsatz. Hier ist evtl. ein
geringer Anteil von Tiefbauleistung notwendig.
Ein hinzuziehen eines Gf- Kabels in ein belegtes KR kann ebenfalls
erforderlich werden.
Das Kennzeichnen der Kabel nach dem Einziehen/Einblasen ist eine
eingeschlossene Leistung und sorgfältig auszuführen.
Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der BvT zu unterrichten.
Die neu zu verlegenden Kabel dürfen nur nach Absprache mit dem BvT
geschnitten werden.
Die Qualität der verlegten Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist ein Kalibrierungsprotokoll zu erstellen.
Kabelzieh- und Einblasarbeiten können Innerorts auch auf kürzeren
Teilstrecken einer Kabelkanalanlage erforderlich werden.
Im Bereich der Kabelrohrtrassen wird auch die Speedrohrtechnik zum
Einsatz kommen, also das Einbringen von Mikrorohren und das Einblasen
der dazu erforderlichen Glasfaserkabel.
Für alle durchgeführten Einzieh- bzw. Einblasvorgänge ist das jeweilige
Einzieh- bzw. Einblasprotokoll dem Auftraggeber zu übergeben.
Einmessen/ Rotberichtigung (siehe ZTV 23 - hier Auszüge)
===========================================================
Alle neuverlegten bzw. Änderungen an den Telekommunikationsanlagen sind
durch den Auftragnehmer einzumessen und auf den Lageplänen, die durch
das zuständige PTI bereitgestellt werden, in roter Farbe zu
dokumentieren. Dazu gehören auch die Muffen, ggf. Hauseinführungen,
Längenangaben; Messprotokolle sowie alle relevanten Daten, die zu einer
lückenlosen Dokumentation in Megaplan notwendig sind.
Die Netzpläne sind entsprechend den ausgelegten Kabeltypen und -längen
in roter Farbe zu ändern oder mit grünen Haken zu bestätigen.
Bestandskorrekturen (Änderung der vorgefundenen Anlagen) sind mit blauer
Farbe zu dokumentieren.
Die Rotberichtigung muss spätestens 5 Werktage nach dem Montage- oder
Ziehende dem AG übergeben werden. Es kann aber auch erforderlich sein,
für abgeschlossene Teilgewerke einer Baumaßnahme, eine Rotberichtigung
vor Abschluss der kompletten Baumaßnahme zu übergeben. Deshalb hat der
Auftragnehmer kontinuierlich die Rotberichtungen je Abschluss des
Gewerkes eigenständig durchzuführen.
Die Ortslagen sind nach den allgemeinen, vermessungstechnischen Regeln
aufzunehmen.
Der AN liefert die Einmessdaten im vorgegeben Format. (Rotberichtigung).
Eine Rotberichtigung enthält alle Angaben um die physikalische, logische
und buchhalterische Dokumentationder Netze. Hierbei sind die
Vorgaben der ZTV 23 zwingend einzuhalten, damit der AG die Angaben
nachfolgend in vorhandene IV-Systeme einarbeiten kann.
Die Rotberichtigung ist dem AG (BvT) in elektronischer Form (*.pdf
Dateiformat) bereitzustellen.
- Allgemeines zur Rotberichtigung (Dokumentation)
Eine Rotberichtigung enthält alle Angaben um die physikalische, logische
und buchhalterische Dokumentation der Netze in den IV-Systemen
einarbeiten zu können. Die folgenden Unterpunkte (a) - (d) müssen
erfüllt sein, damit der Standard für eine Rotberichtigung erfüllt ist.
(a) Allgemeine Anforderungen
Bei geplanten Maßnahmen ist die Planung aus MEGAPLAN als Basis für die
Rotberichtigung (Netz- und Lageplan) zu nutzen. Andernfalls ist als
Grundlage für eine Rotberichtigung ein aktueller Auszug der
Bestandsdaten anhand eines Netz- und Lageplanes aus MEGAPLAN zu nutzen.
Je SM-Auftragsnummer kann es nur eine Rotberichtigung geben. Jedes Blatt
der Rotberichtigung muss die SM-Auftragsnummer enthalten. Darüber hinaus
muss jede Rotberichtigung folgende Angaben beinhalten:
- Name des Erstellers
- ausführende Firma
- aktuelle Rückrufnummer
- Datum der Erstellung
- SM-Auftragsnummer
- Adresse der Baumaßnahme
ggf. Besonderheiten.
Alle Änderungen müssen deutlich gekennzeichnet und lesbar sein.
(b) Angaben zur Lage /Lageplan
Für alle neuen- oder veränderten Objekte auf Lageplänen sind die
Berichtigungsunterlagen gemäß
ZTV-TK Netz 24 zu erstellen. Hierzu gehören auch die
Rohrbelegungsangaben.
(c) Angaben zum Netz /Netzplan
Für alle neuen oder veränderten Objekte auf Netzplänen gilt:
Im Netzplan muss für jedes neue Kabelstück der Kabeltyp (eindeutige
Spezifikation) angegeben sein. Als Spezifikation gilt die Materialnummer
z.B. 40100866. Bei Neuanlagen ist die Materialnummer zwingend mit
anzugeben. Bei Rohren ist die entsprechende Spezifikation des Rohrtyps
anzugeben.
Im Netzplan muss für alle betroffenen Kabelstücke und Rohre die
tatsächliche Länge angegeben sein, auch Teil- und Zwischenlängen.
Spleißinformationen/geänderte Adernaufteilung und ggf. Ablageplätze
müssen eindeutig und nachvollziehbar aufgezeigt werden, hierzu gehören
auch die Informationen zu Ausgleichsadern.
Für Glasfaserkabel gilt dies analog, d.h. also auch Kassettenbelegungen
/ Faserabschlüsse / Faseraufteilung sind anzugeben.
Eindeutige Schaltpunktbezeichnungen müssen in der Rotberichtigung
vorhanden sein.
Beispiel: 3A5.16; 3=AsB; A=Kupfer; 5=KVz-Nr.; 16=ApL-Nr.
Änderungen von Abschlussinformationen inkl. Reserveadern sind zwingend
darzustellen.
Bei neuen, einzelverwalteten Rohrbauwerken und MFG muss die
Inventarnummer in der Rotberichtigung enthalten sein.
(d) Übergabe der Rotberichtigung an die Dokumentation
Die Rotberichtigung ist nach Abschluss der Baumaßnahme (technischer
Abschluss) innerhalb von 5 AT zu erstellen und an den BvT im PTI zu
senden. Vor der Übergabe an den BvT ist die Einhaltung des Standards
mittels der Checkliste für Rotberichtigung (siehe Punkt 13) zu
überprüfen. Die Rotberichtigung wird in elektronischer Form in *.pdf
Dateiformat an den BvT geschickt.
Die Unterlagen sind in Farbe und in einer Qualität von min. 150 dpi zu
erstellen. Bei fehlenden oder unklaren Angaben klärt der BvT die offenen
Punkte mit dem Auftragnehmer. Die nachgebesserte Rotberichtigung muss
innerhalb von 2 Werktagen vom Ersteller aktualisiert sein. Die
aktualisierten Unterlagen sind erneut in elektronischer Form in *.pdf
Dateiformat an den BvT im PTI zu senden.
Abnahme
========
Es ist über alle ausgeführten Gewerke ein elektronisches Bautagebuch zu
führen. Dieses ist auf Verlangen dem Auftraggeber wöchentlich
auszuhändigen.
Die Abnahmen mit dem Wegebaulastträger sind eigenständig durch den
Auftragnehmer zu organisieren und durchzuführen.
Das zugehörige Abnahmeprotokoll ist dem Auftraggeber vorzulegen, dafür
erfolgt keine besondere Vergütung.
Arbeiten mit den IV-Systemen der Telekom
==========================
Bei der Universal-Schnittstelle gibt es die
a) B2B-Schnittstelle und
b) ZeLe (Zugangslösung für externe Leistungserbringer)
a) B2B Schnittstelle
Für den elektronischen Austausch von kaufmännischen Auftragsdaten
(Abruf, Leistungserfassung) und produktionstechnischen Auftragsdaten
(WMS-TI Daten) mit externen Vergabepartnern wird die B2B-Schnittstelle
bereitgestellt. Die B2B-Schnittstelle wird ausschließlich für
Rahmenverträge genutzt.
Der AN koppelt seine eigene IT an die B2B-Schnittstelle.
Qualifizierung durch den AG erfolgt nicht. Die Nutzung der B2BSchnittstelle
für AN ist optional.
b) ZeLe (Zugangslösung für externe Leistungserbringer)
Der Zugang zu den IV-Systemen erfolgt über die Zugangslösung für externe
Leistungserbringer (ZeLe). Dem AN werden durch den AG personenbezogene
Kennungen für den Zugang ZeLe (internetbasierter Zugang) sowie allen
erforderlichen IV-Systemen zur Verfügung gestellt.
Der AN bekommt vom Auftragsverantwortlichen Telekom (PTI) die
erforderlichen Auftragsformulare. Die Auftragsformulare müssen vom AN
vollständig ausgefüllt und dem Auftragsverantwortlichen Telekom (PTI)
übermittelt werden.
Die erforderlichen Zugänge hierfür müssen vom Auftragsverantwortlichen
Telekom (PTI) beauftragt werden.
Diese Zugänge werden in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der
vollständig vom AN ausgefüllten Auftragsformulare bereit gestellt. Die
eingesetzten Mitarbeiter des AN müssen Qualifizierungsnachweise der
erforderlichen IV-Systeme Megaplan, SAP-Prompt, WMS-TI, Kontes-ORKA der
Telekom vorlegen.
Für die IV-Systeme Megaplan (Entstörclient), Kontes-ORKA, SAP-Prompt und
WMS-TI erfolgt die Qualifizierung durch den AG.
Bei Beauftragung von Leistungen zur Fehlerortung/-beseitung am TK-Netz
muss der AN in der Lage sein alle notwendigen Daten die zur Ausführung
der Leistungen benötigt werden aus folgenden IV-Systemen abrufen bzw.
eingeben zu können.
Hat der AN noch keine Kennungen und Qualifizierungen muss er dies
umgehend in Absprache mit dem AG nachholen.
Fehlerbeseitigung
Mit dem Auftragsteuerungssystem WMS-TI erfolgt die Übermittlung der
Aufträge sowie der Abschluss der erfolgreichen Fehlerbeseitigung
spätestens zu dem vom AG vorgegebenen Termin "BA/FA betriebsbereit
korr."
Über WMS-TI können Anlagen (Planunterlagen, Bilder etc in Dateiform)
zwischen AN und AG verschickt werden.
Mit dem lesenden Zugriff auf das IV-System Kontes-ORKA können aktuelle
Bestandsdaten des Cu-Netzes abgerufen werden.
Der AN verpflichtet sich bereits jetzt, eine zusätzliche "Vereinbarung
über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag (ADV)"
abzuschließen.
Der AN verpflichtet sich seinen Subunternehmern und auch seinen eigenen
Arbeitnehmern die datenschutzrechtlichen Verpflichtungen aufzuerlegen.
Der AN hat hierfür einen schriftlichen Nachweis zu erbringen. Ist der AN
hierzu nicht in der Lage, ist der AG berechtigt, den Vertrag mit
sofortiger Wirkung zu kündigen.

Sonstige Angaben
===============
Die ZTV-TKNetz 9, ZTV-TKNetz, Angebotsbedingungen, ADV und EB Bau sind
im eVergabe-Portal abzurufen/einzusehen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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