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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Baumaßnahmen Entstörung und kleine Maßnahmen in Darmstadt (ID:13492999)


DTAD-ID:
13492999
Region:
64295 Darmstadt
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Überholungs-, Sanierungsarbeiten, Installation von Beleuchtungs-, Signalanlagen, Kabelinfrastruktur, Rohre, zugehörige Artikel, Bauaufsicht, Baustellenüberwachung, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse, Erschliessungsarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Die abzurufenden Tätigkeiten umfassen folgende Gewerke: - Entstörung - Tiefbau - Montage Cu und Gf - Kabelziehen/Kabel einblasen - Strom
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
24.10.2017
Frist Angebotsabgabe:
29.10.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
DE-64295: Baumaßnahmen Entstörung und kleine Maßnahmen
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Deutsche Telekom Services Europe GmbH
Postfach 64295 Darmstadt

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Leistungsbeschreibung (LB)
Allgemeines
Diese Leistungsbeschreibung umfasst die Leistungserbringung zu
Baumaßnahmen Entstörung und kleine Maßnahmen (bis 5.000 ?) im Bereich
der T NL Ost, in dem PTI 32 mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark lt.
beiliegendem Übersichtsplan. Im gegenseitigen Einvernehmen kann das
Gebiet auf die Fläche des gesamten PTI erweitert werden.
Die abzurufenden Tätigkeiten umfassen folgende Gewerke:
- Entstörung
- Tiefbau
- Montage Cu und Gf
- Kabelziehen/Kabel einblasen
- Strom
Es gelten die Regelungen der Vertragsbestandteile gemäß Ziffer 2 der
?Einkaufsbedingungen der Deutschen Telekom Gruppe für Planungs-, Bauund
Bauüberwachungsleistungen für das Telekommunikationsnetz (EB Bau
TKNetz)" zum Beispiel ZTV-TKNetz 9.
Die zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen (ZTV-TKNetz) sind nach
Anmeldung im eVergabe-Portal einsehbar und können heruntergeladen werden.

Ggf. angegebene Mengen gemäß Leistungsverzeichnis (LV) sind
unverbindliche Planungsmengen. Ansprüche auf exakte Erfüllung der Mengen
pro Leistungsnummern in den einzelnen Gewerken können daraus nicht
abgeleitet werden.
Im gesamten Bereich des Rahmenvertrages können an unterschiedlichen
Arbeitsorten gleichzeitig mehrere Baumaßnahmen zur Ausführung kommen.
Für diese Arbeiten müssen ausreichend, ständig gut ausgebildete und
nicht öfter wechselnde Firmenangehörige zur Verfügung stehen.
Die eingesetzten Kräfte haben ein ordentliches, einheitliches,
arbeitsschutzgerechtes und die Firmenzugehörigkeit erkennen lassendes
äußeres Erscheinungsbild sicher zu stellen. Sie sind zum Tragen von
Firmenausweisen verpflichtet.
Der Auftragnehmer (AN) hat rechtzeitig vor Ausführungsbeginn einen mit
allen im Rahmen der Leistungserbringung erforderlichen
Entscheidungsbefugnissen ausgestatteten, deutschsprachigen
Bauleiter/Verantwortlichen zu benennen, dessen Erreichbarkeit über
Mobiltelefon zu gewährleisten ist.
Es sind Name, Telefonnummer und e-Mail-Adresse anzugeben, über die in
Ausnahmefällen Aufträge erteilt und notwendige Planzeuge im Dateiformat
übermittelt werden können.
Die Arbeiten werden als Teilleistungen über den gesamten
Vertragszeitraum abgerufen. Es ist deshalb nicht mit einer gleichmäßigen
Auslastung der Kräfte zu rechnen.
Die erforderlichen Dokumente und Unterlagen werden dem AN vor Beginn der
Maßnahme in der Regel per eMail oder ZeLe/B2B übersandt bzw. in
Papierform übergeben.
Die auszuführenden Arbeiten können bei Bedarf anhand der Dokumente und
Unterlagen durch den Beauftragten der Telekom (BvT) erläutert werden.
Planbare Maßnahmen sind im vorgegebenen Zeitfenster der Beauftragung zu
erledigen, bzw. an dem mit dem betroffenen Kunden oder dem zuständigen
BvT abgestimmten Termin zu beginnen. Die Fertigstellungstermine, laut
Abrufauftrag, sind durch den AN einzuhalten.
Im Ausnahmefall notwendige Nichteinhaltungen der Termine müssen
rechtzeitig mit dem BvT abgestimmt werden.
Die zur Ausführung der Tätigkeiten erforderlichen
Qualifizierungs-/Schulungsnachweise sind gewerkspezifisch vor Aufnahme
der Tätigkeiten dem BvT vorzulegen. Der AN verpflichtet sich, gemäß der
Lieferantenselbstauskunft (LSA) sowie der gesetzlichen Vorgaben, seine
Angaben und Nachweise regelmäßig zu aktualisieren.
Regelmäßige Produktionsgespräche
Der BvT wird mit dem AN zur Erreichung einer möglichst gleichmäßigen
Arbeitsauslastung und einer sich daraus ergebenden wirtschaftlichen
Produktion regelmäßige Produktionsgespräche durchführen. Darin
analysieren die Parteien gemeinsam die Abwicklung der bisherigen
Abrufaufträge und legen optimierte Prozesse für die künftigen
Abrufaufträge fest.
Der Fortbildungsbedarf auf Grund neuer Produkte, Dienste und Techniken
sind vom AN rechtzeitig und eigenverantwortlich auf eigene Kosten
durchzuführen.
Die erforderliche gerätetechnische Ausstattung (Prüf-, Messmittel und
Werkzeug) ist vom AN vorzuhalten und fortlaufend eigenständig dem Stand
der Technik anzupassen.
Dieser Vertrag beinhaltet eine Antrittszeit von 2 Stunden.
Die Erreichbarkeit des AN muss gewährleistet sein.
Regionale Besonderheiten:
keine
Materialwirtschaft
Der AN hat ein Lager einzurichten. Die in diesem Lager zu übernehmenden
Materialmengen werden zwischen dem BvT und dem AN abgestimmt. Das Lager
des AN sollte mit einem Tieflader zu befahren sein.
Das Be- und Entladen des vom AG bereitgestellten Materials wird vor Ort
durch einen Logistikdienstleister des AG (Mo-Fr, 07:00-17:00 Uhr)
vorgenommen. Bei der Warenentgegennahme durch den AN sind die
Lieferscheine von dem Logistikdienstleister entgegenzunehmen und dem BvT
unverzüglich (innerhalb 2 AT) zu übergeben.
Bei beschädigter Lieferung ist der BvT sofort (spätestens am nächsten
Arbeitstag) zu verständigen.
Das vom AG beigestellte Material ist getrennt von dem Material des AN zu
lagern und vor Beschädigungen und Diebstahl zu schützen.
Der AN weist das verbrauchte Material anhand einer
Materialverbrauchsliste (das Format der Liste wird zwischen den Parteien
vereinbart) nach. Die Materialverbrauchsliste ist dem BvT zu Prüfzwecken
zur Verfügung zu stellen.
Zur Nachbefüllung des Lagers sendet der AN eine Aufstellung der
benötigten Menge zeitnah und in Abhängigkeit der Lieferfristen an den
BvT. Diese Zuarbeit kann teilweise entfallen bei abweichender
Vereinbarung Materialhandling AN.
Übergabestellen für Material:
- Baustelle
- Betriebsstelle
- Lagerplatz des AN
- Lagerflächen PTI
Materialrückgabe:
Das beigestellte Material, welches nicht benötigt wurde, sowie Material,
das gewonnen wurde, wird durch den AN beim zuständigen BvT angezeigt. Im
Anschluss stellt der BvT die für die Rücklieferung notwendigen
Begleitpapiere dem AN zur Verfügung (Abweichung bei Materialhandling
durch AN möglich). Der AN stellt die zurück zu liefernden Materialen
incl. der Begleitpapiere für die Abholung durch einen
Logistikdienstleister bereit. Geeignetes Hebewerkzeug zum Be- und
Entladen des Materials, auch Kabeltrommeln, hat der AN beizustellen.
Der Ort der Rücklieferungsstelle wird zwischen dem BvT und AN
abgestimmt.

Materialhandling AN
Regelungen für den Abruf von Materialien aus dem IT-System des AG (zur
Zeit SAP-PSL) durch den AN werden gesondert vereinbart.
Störungseingrenzung/ -beseitigung Cu + Gf

Der AN muss in der Lage sein alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben im
Rahmen der Fehlereingrenzung und -beseitigung an unterirdischen
Telekommunikationslinien und ?anlagen eigenständig durchzuführen und
abzuwickeln.
Der AN übernimmt eigenverantwortlich die Fehlereingrenzung,
Schadens-/Beweissicherung sowie die Beseitigung der Kabelstörung durch
eine provisorische Instandsetzung.
Sofern eine finale Instandsetzung ohne größeren Montageaufwand
(Schaltarbeiten, Reinigung von Kontaktstellen,?) möglich ist, ist diese
durchzuführen. Bei dem notwendigen Einsatz von weiteren Gewerken ist die
Koordinierung durchzuführen.
Eine finale Instandsetzung mit Tiefbau ist bei Trassenlängen bis 10 m
durch den AN durch-zuführen. Bei Strecken > 10 m ist mit dem BvT
Rücksprache zu halten.
Es gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10 und 11.
Entstörfristen:
Für Störungsfälle gelten folgende Fristen für die Teile Antrittszeit,
Störungsbeseitigung und Restarbeiten:
Die Antrittszeit beträgt 2 Stunden.
Zeiten der Störungsbeseitigung (nach Antrittszeit):
- Innerhalb 2 Std. ca. 5%
- Innerhalb 4 Std. ca.15%
- Innerhalb 20 Std. ca. 60%
- Größer 20 Std. bis 20 Arbeitstage ca. 20%
Restarbeiten sind innerhalb von 20 Arbeitstagen (AT) nach technischer
Beauftragung zu erledigen, z. B. bei provisorischer Entstörung. Die
Gesamtdauer zur Erledigung eines Auftrages darf 20 AT nicht
überschreiten.
Mit der technischen Beauftragung werden die vom AN einzuhaltenden
Fristen vom BvT vorgegeben. Bei der Störungsbeseitigung innerhalb von 2
oder 4 Std. ist spätestens nach einer Stunde nach Beauftragung eine
Zwischenmeldung zum aktuellen Stand der Störungs-eingrenzung/ -
beseitigung notwendig.
Können die vorgegebenen Fristen nicht realisiert werden, ist
unverzüglich der BvT zwecks Abstimmung weiterer Vorgehensweise zu
verständigen.
Bei Eintreten von außerordentlichen Auftragsspitzen größer der 3-fachen
durchschnittlichen Störungsanzahl innerhalb des Vertragsgebietes
(Monatsdurchschnitt der letzten drei Monate), wird mit Absprache des BvT
eine Priorisierung der Störungen mit realistischer Terminierung
vorgenommen. Der AN sichert im Rahmen dieser Priorisierung die
schnellstmögliche Erledigung zu.
Überschreiten die Kosten zur Beseitigung einer Fehlerstelle inklusive
aller Leistungen den Wert von 2.000 EUR ist mit dem BvT Rücksprache zu
halten.
Abstimmung im Prozess:
Eine Verständigung des AN mit dem BvT ist erforderlich u.a. bei:
- Störungsfällen, bei denen eine umfangreiche Kabelauswechslung
erforderlich ist (>10m)
- Störungsfällen mit Beeinflussungsstörungen
- Störungsfällen an oberirdischen Linien
- Durch Dritte verursachte Beschädigungen (auch Vorfindeschäden)
- Elementarschäden (Blitz, Brand, Sturm, Hochwasser?)
Unmittelbar nach der Störungsbeseitigung, die auch eine provisorische
sein kann, ist die wieder hergestellte Funktionalität des gestörten
Kabels/Kundenproduktes dem BvT mit detaillierten Angaben unverzüglich
zurückzumelden.
Dokumentation zur Fehlerursache/ Fehlerbeseitigung, Messprotokolle und
Materialverbrauchs-nachweise sind nach Abschluss der Montagearbeiten
innerhalb von 3 AT an den BvT zu senden.
Schadens- u. Beweissicherung:
Die Schadens-/Beweissicherung ist anhand der Checkliste ?Beweissicherung
bei Beschädigungen von Telekommunikationsanlagen durch Dritte"
vorzunehmen, zu dokumentieren und innerhalb von 3 AT an den BvT
elektronisch zu übergeben. Die Checkliste ist über den BvT anzufordern.
Der AG bietet auf Nachfrage Schulungen für die Schadens-/Beweissicherung
an. Der AN verpflichtet sich, entsprechend geschultes Personal
einzusetzen.
Erläuterungen zur Abrechnung:
Zeitlich versetzt eingehende Störungsaufträge im gleichen Ortsnetz(ON),
Anschlußbereich (AsB), KVz/MFG-Bereich werden nach deren Übermittlung
nicht als separate Störungsbeseitigung beauftragt und vergütet, wenn es
sich um die gleiche Störungsursache handelt und die Arbeiten zur
Behebung dieser Störungsursache noch nicht abgeschlossen sind.
Als separate Störung beauftragt und vergütet wird, wenn die ursprünglich
beauftragte Störung bereits beseitigt und als "Technisch fertig"
zurückgemeldet wurde. In diesen Fällen muss aus der qualifizierten
Fehlermeldung erkennbar sein, dass die zuerst beauftragte
Störungsbeseitigung tatsächlich erfolgreich abgeschlossen war.
Außerordentliche Vorkommnisse
Zur Absicherung von außerordentlichen Vorkommnissen (z.B. auf Grund
extremer Wetterlagen und techn. Großstörungen), erklärt sich der AN
bereit, auch außerhalb seines Einsatzgebietes in angrenzenden PTIBereichen
zu unterstützen.
Die Vergütung, der in diesen Fällen aufkommenden Einsatz/-Mehrkosten,
wird zwischen AG und AN einvernehmlich festgelegt.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der
EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren
sind. Während der Rufbereitschaft muss, von der übergebenen Liste mit
Ansprechpartnern, mindestens ein Mitarbeiter des AN erreichbar sein.
Messmittel (geeichte/kalibrierte Messinstrumente)
Mehraufwendungen, die im Rahmen der elektrischen Fehlerortung aufgrund
nicht geeichter / kalibrierter Messinstrumente entstehen, gehen zu
Lasten des ANs.
Tiefbau
Als Tiefbauarbeiten gelten z. B. das Auslegen von Erdkabeln, Verlegen
von Kabelrohren, Vorbereiten und Herstellen von Gebäudezuführungen,
Gebäudeeinführungen, Herstellen von Montage- und Ziehgruben, Arbeiten an
Kabelschachtanlagen, Aufstellen bzw. Abbau von KVz, MFG und Stromsäulen.
Nach der Zustimmung des Wegebaulastträger sind die erforderlichen
Bauleistungen auszuführen. Vor Beginn ist in der Regel mit dem
Wegebaulastträger eine Begehung durchzuführen und zu protokollieren.
Es gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10, 11, 13 und 20.
Der AN nimmt im Auftrag des AG die Verkehrssicherungspflicht war. Über
die Art und den Umfang der verkehrsrechtlichen Anordnungen muss sich der
AN bei der zuständigen Kommune /Gemeinde /Stadt informieren und die
erforderlichen Genehmigungen (inkl. Verkehrszeichenplan) beantragen.
Eventuell anfallende Gebührenforderungen im Zusammenhang mit dem Antrag
auf Zustimmung zu einer Aufgrabung in Verbindung mit Anträgen auf
Befreiung von den Bestimmungen der StVO, der Kommune / Gemeinde / Stadt
wird durch den AG nach Vorlagen der entsprechenden Gebührenbescheide und
den Zahlungsbelegen vergütet.
Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an
den TK-Anlagen (dazu gehören u.a. Rohrzugbelegung, Muffen, ggf.
Hauseinführungen, Längen-angaben, sowie alle relevanten Daten), damit
diese lückenlos in den Dokumentations-systemen des AG z.B. MEGAPLAN
eingearbeitet werden können.
Bei den Tiefbauarbeiten ist mit Näherungen bzw. Kreuzungen von Ver- und
Entsorgungs-leitungen anderer Versorgungsunternehmen und der Deutschen
Telekom (Telekom) zu rechnen. Entsprechende Schachtscheine sind
nachweislich, auch von der Telekom, selbständig einzuholen.
Sämtliche Tiefbauarbeiten sind mit besonderer Vorsicht z.B. gemäß
Kabelschutzanweisung auszuführen, da im Baubereich in Betrieb
befindliche Kabel der Telekom sowie anderer Versorgungsträger vorhanden
sind. Der vorgeschriebene Schutzabstand zwischen Kabeln und Kabelrohren
der Telekom und den verlegten bzw. zu verlegenden Kabeln der
Energieversorgungsunternehmen (EVU) ist unbedingt einzuhalten.
Vorhandene Kabel und Kabelgarnituren sind für die Dauer der Arbeiten so
zu lagern und zu schützen, dass diese weder bei den Arbeiten noch durch
fahrlässige Handlungen Dritter beschädigt werden können. Bei
festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der BvT zu unterrichten.
Weiter sind bei der Ausführung der Arbeiten sämtliche Bestimmungen und
Gesetze bezüglich Umwelt- und Baumschutz einzuhalten.

Die Qualität der verlegten Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist ein Kalibrierungsprotokoll zu erstellen.
Die Leitung der Arbeitsgruppe ist an der Baustelle durch einen
überwiegend anwesenden Vorarbeiter sicherzustellen.
Zu gewährleisten ist:
- die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und
Entsorgungsfahrzeuge in den Baustellenbereichen
- die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und Versorgungsträger
- Selbstständiges Auskunden der Baustellen

- Bei Arbeiten auf privaten Grundstücken meldet sich der AN vor Beginn
der Bauarbeiten nachweislich beim Grundstücks- bzw. Hauseigentümer an,
und stimmt den Ablauf der Arbeiten ab
- Bei Arbeiten im öffentlichen Grund unterrichtet der AN betroffene
Anlieger nachweislich über entstehende Beeinträchtigungen (z.B.
eingeschränkte Zugänglichkeit von Grundstücken). Ggf. ist durch den AN
vor Baubeginn eine Bauanlaufberatung mit Ortsbegehung mit dem
Wegebaulastträger eigenständig zu organisieren und durchzuführen
- Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen nach
Vorgaben des BvT
- Liefern einer Bilddokumentation nach Vorgabe der ZTV
Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Betonteile sind
vorschriftsmäßig zu entsorgen.
Ausgebaute umweltbelastende Baustoffe sind nach den gesetzlichen
Bestimmungen nachweislich (Entsorgungsnachweis) zu entsorgen. Bei
Notwendigkeit ist vorab durch den AN eine Deponiegenehmigung zu
beantragen.
Bei Baustoffen, die zur Oberflächenwiederherstellung vom AN zu liefern
sind, ist auf Verlangen des BvT der Herkunftsnachweis zu erbringen.
Koordinierung
Bei gemeinsamen Verlegungen mit ?Dritten" erfolgt die Verrechnung mit
den OZ/LNr der Gruppe 37 bzw. mit Einzel-OZ/LNr, abhängig vom jeweiligen
Grabenprofil und den einzubringenden Medien mit einem vom BvT zwischen
dem ?Dritten" abgestimmten Faktor gleich oder kleiner 0,7.
Nicht planbare Leistungen (Tiefbau):
Die Antrittszeit beträgt 2 Stunden.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der
EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren
sind. Während der Rufbereitschaft muss, von der übergebenen Liste mit
Ansprechpartner, mindestens ein Mitarbeiter des AN erreichbar sein.
Schadensfall mit Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrsraums oder
von Privatgrundstücken:
Übernahme der Verkehrssicherungspflicht an der Schadensstelle
unmittelbar nach der Beauftragung.
Hausanschluss
Hausanschlüsse sind Erweiterungen von bestehenden Telekommunikations-
(TK)-Anlagen zur Erschließung von Grundstücken und Häusern. Die
Anbindung kann über verschiedene Medien erfolgen, z.B. Cu-Kabel, Gf-
Kabel, Mikrorohre (FTTH). Zur Durchführung dieser Erweiterungen sind
Tätigkeiten der Gewerke Tiefbau und Montage durchzuführen.
Es gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10, und 11.
Bei der Herstellung von Hausanschlüssen ist der Kunde innerhalb von 10
AT nach der Beauftragung durch den Auftragnehmer (AN) zu kontaktieren,
um die erforderlichen Arbeiten abzusprechen.
Als Tiefbauarbeiten gelten z. B. das Auslegen von Erdkabeln, Verlegen
von Kabelrohren, Vorbereiten und Herstellen von Gebäudezuführungen,
Gebäudeeinführungen, Herstellen von Montage- und Ziehgruben.
Nach der Zustimmung des Wegeunterhaltungspflichtigen sind die
erforderlichen Bauleistungen auszuführen.
Der AN nimmt im Auftrag der Telekom die Verkehrssicherungspflicht war.
Über die Art und den Umfang der verkehrsrechtlichen Anordnungen muss
sich der AN bei der zuständigen Kommune /Gemeinde /Stadt informieren und
die erforderlichen Genehmigungen (inkl. Verkehrszeichenplan) beantragen.
Eventuell anfallende Gebührenforderungen im Zusammenhang mit dem Antrag
auf Zustimmung zu einer Aufgrabung in Verbindung mit Anträgen auf
Befreiung von den Bestimmungen der StVO, der Kommune /Gemeinde/Stadt
wird durch den AG nach Vorlagen der entsprechenden Gebührenbescheide und
den Zahlungsbelegen vergütet.
Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an
den TK-Anlagen (dazu gehören z.B. Rohrzugbelegung, Muffen,
Hauseinführungen, Längen-angaben), damit diese lückenlos in den
Dokumentationssystemen des AG z.B. MEGAPLAN eingearbeitet werden können.
Bei den Tiefbauarbeiten ist mit Näherungen bzw. Kreuzungen von Ver- und
Entsorg-ungsleitungen anderer Versorgungsunternehmen und der Deutschen
Telekom (Telekom) zu rechnen. Entsprechende Schachtscheine sind
nachweislich, auch von der Telekom, selbständig einzuholen.
Sämtliche Tiefbauarbeiten sind mit besonderer Vorsicht z.B. gemäß
Kabelschutzanweisung auszuführen, da im Baubereich in Betrieb
befindliche Kabel der Telekom sowie anderer Versorgungsträger vorhanden
sind. Der vorgeschriebene Schutzabstand zwischen Kabeln und Kabelrohren
der Telekom und den verlegten bzw. zu verlegenden Kabeln der EVU ist
unbedingt einzuhalten.
Vorhandene Kabel und Kabelgarnituren sind für die Dauer der Arbeiten so
zu lagern und zu schützen, dass diese weder bei den Arbeiten noch durch
fahrlässige Handlungen Dritter beschädigt werden können. Bei
festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der BvT zu unterrichten.
Weiter sind bei der Ausführung der Arbeiten sämtliche Bestimmungen und
Gesetze bezüglich Umwelt- und Baumschutz einzuhalten.
Die Leitung der Arbeitsgruppe ist an der Baustelle durch einen
überwiegend anwesenden Vorarbeiter sicherzustellen.
Zu gewährleisten ist:
- die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und
Entsorgungsfahrzeuge in den Baustellenbereichen
- die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und Versorgungsträger
- Selbstständiges Auskunden der Baustellen
- Bei Arbeiten auf privaten Grundstücken meldet sich der AN vor Beginn
der Bauarbeiten nachweislich beim Grundstücks- bzw. Hauseigentümer an,
und stimmt den Ablauf der Arbeiten ab
- Bei Arbeiten im öffentlichen Grund unterrichtet der AN betroffene
Anlieger nachweislich über entstehende Beeinträchtigungen (z.B.
eingeschränkte Zugänglichkeit von Grundstücken). Ggf. ist durch den AN
vor Baubeginn eine Bauanlaufberatung mit Ortsbegehung mit dem
Wegebaulastträger eigenständig zu organisieren und durchzuführen
- Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen nach
Vorgaben des BvT
Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Betonteile sind
vorschriftsmäßig zu entsorgen.
Ausgebaute umweltbelastende Baustoffe sind nach den gesetzlichen
Bestimmungen nachweislich (Entsorgungsnachweis) zu entsorgen.
Bei Notwendigkeit ist vorab durch den AN eine Deponiegenehmigung zu
beantragen.
Bei Baustoffen, die zur Oberflächenwiederherstellung vom AN zu liefern
sind, ist auf Verlangen des AG der Herkunftsnachweis zu erbringen.
Koordinierung
Bei gemeinsamen Verlegungen mit ?Dritten" erfolgt die Verrechnung mit
den OZ/LNr. der Gruppe 37 bzw. mit Einzel-OZ/LNr., abhängig vom
jeweiligen Grabenprofil und den einzubringenden Medien mit einem vom BvT
zwischen dem ?Dritten" abgestimmten Faktor gleich oder kleiner 0,7.
Kabelziehen/ Kabel einblasen
Kabelzieh- und Einblasarbeiten (z.B. Gf-Kabel, Cu-Kabel, SNR,
Mehrfachrohr) sind außerorts wie auch innerorts und ggf. auf kürzeren
Teilstrecken einer Kabelrohranlage (KR) notwendig.
Das Hinzuziehen eines Kabels in ein belegtes KR kann erforderlich
werden.
Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 11 und 40.
Für alle durchgeführten Einzieh- bzw. Einblasvorgänge ist das jeweilige
Einzieh- bzw. Einblasprotokoll dem BvT zu übergeben.
Die Qualität der eingezogenen Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist nach Vorgabe des BvT ein Kalibrierungsprotokoll
zu erstellen.
Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der BvT zu unterrichten.
Die Kennzeichnung der TK-Anlagen vor Ort und in der Rotberichtigung ist
eine eingeschlossene Leistung und sorgfältig auszuführen.
Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an
den TK-Anlagen (dazu gehören u.a. Rohrzugbelegung, Muffen, ggf.
Hauseinführungen, Längenangaben, sowie alle relevanten Daten), damit
diese lückenlos in den Dokumentationssystemen des AG, z.B. MEGAPLAN,
eingearbeitet werden können
Nicht planbare Leistungen (Kabelziehen)
Die Antrittszeit beträgt 2 Stunden.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der
EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren
sind. Während der Rufbereitschaft muss, von der übergebenen Liste mit
Ansprechpartner, mindestens ein Mitarbeiter des AN erreichbar sein.
Montagearbeiten am Kupfernetz
Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen
(TK-Anlagen) durchzuführen. Umschaltarbeiten an in Betrieb befindlichen
Kabeln sind vom AN zu koordinieren.
Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 41.
Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei
Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 ? 5:30 Uhr) erfolgt eine
Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.
Nicht planbare Leistungen (Montage Kupfernetz):
Im Störungsfall ist eine Antrittszeit von 2 Stunden zu gewährleisten.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der
EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren
sind. Während der Rufbereitschaft muss, von der übergebenen Liste mit
Ansprechpartnern, mindestens ein Mitarbeiter des AN erreichbar sein.
Bei Montagearbeiten, welche nach einer Beschädigung durch Dritte
erforderlich sind, ist eine Beweissicherung mittels einer Checkliste
vorzunehmen und mit digitalen Fotos zu dokumentieren, ebenso sind
regelmäßige telefonische Zwischenmeldungen an den BvT abzugeben.
Nach der Fehlerbeseitigung ist eine sofortige telefonische Rückmeldung
erforderlich.
Montagearbeiten am Glasfasernetz
Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen
(TK-Anlagen) durchzuführen. Die in der Glasfasermontage eingesetzten
Monteure haben ein Zertifikat über erfolgreiche Schulungen in den
jeweiligen Gf-Montagetechniken (z.B. E<(>&<)>MMS-Technik) auf
Anforderung des
BvT vorzulegen.
Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 48.
Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der in der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei
Arbeiten im Wartungsfenster (3:00 ? 5:30 Uhr) erfolgt eine
Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.
Die Abnahme- und Inbetriebnahmemessungen sind entsprechend den Vorgaben
der ZTV- TKNetz 43 durchzuführen.
Nicht planbare Leistungen (Montage Glasfasernetz)
Im Störungsfall ist eine Antrittszeit von 2 Stunden zu gewährleisten.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der
EB-Bau genannten Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren
sind. Während der Rufbereitschaft muss, von der übergebenen Liste mit
Ansprechpartnern, mindestens ein Mitarbeiter des AN erreichbar sein.
Bei Montagearbeiten, welche nach einer Beschädigung durch Dritte
erforderlich sind, ist eine Beweissicherung mittels einer Checkliste
vorzunehmen und mit digitalen Fotos zu dokumentieren, ebenso sind
regelmäßige telefonische Zwischenmeldungen an den BvT abzugeben.
Nach der Fehlerbeseitigung ist eine sofortige telefonische Rückmeldung
erforderlich.
Montagearbeiten am Stromnetz
Montagearbeiten am Stromnetz sind für die Herstellung und Instandsetzung
von elektrischen Anlagen im Bereich der DT Technik notwendig.
Die Herstellung, Instandsetzung und Prüfung von elektrischen
Betriebsmitteln erfolgt auf Grundlage der ZTV-TKNetz 44.
Die Eintragung des AN im Installateurverzeichnis bei einem
Verteilnetzbetreiber (VNB) ist erforderlich.
Arbeiten an in Betrieb befindlichen Kabeln bzw. Anlagen sind vom AN zu
koordinieren und dem BvT anzuzeigen.
Im Bedarfsfall können Montagearbeiten auch außerhalb der in der EB-Bau
genannten Zeiten beauftragt werden. Hierzu erfolgt eine Terminabsprache
mit dem zuständigen BvT.


Gewerk
Bauleistgen unterird

Erfüllungsort:
Ausführungsort
Potsdam-Mittelmark

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)

Vergabenummer:
Bieteranfrage 3DU/1000000496
Submissionsnummer 3DU171023B

Vergabeunterlagen:
Fachlicher Ansprechpartner:
Werner Zeise
Telefon: 030 835378806
Mail: werner.zeise@telekom.de
Kaufmännische Ansprechpartnerin:
Carola Krieg
Telefon: 06151 5812718
Mail: carola.krieg@telekom.de

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Bewerbungsfrist endet am 29.10.2017

Ausführungsfrist:
gepl. Ausführungszeitraum von 01.11.2017
gepl. Ausführungszeitraum bis 30.10.2018

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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