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Ausschreibung - Beratung im Bereich Finanzverwaltung in Frankfurt am Main (ID:4673983)

Auftragsdaten
Titel:
Beratung im Bereich Finanzverwaltung
DTAD-ID:
4673983
Region:
60329 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.01.2010
Frist Angebotsabgabe:
03.02.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Der Bundesrat hat am 10.7.2009 dem Gesetz zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung zugestimmt und damit die Gründung von sogenannten ?Bad Banks? ermöglicht. Das Gesetz sieht zwei Modelle zur Stabilisierung des Finanzmarktes vor. Ein Modell ist das ? 6a FMStFG?SPV-Modell; auf dessen Grundlage können Finanzholding-Gesellschaften und Kreditinstitute oder deren Tochtergesellschaften strukturierte Wertpapiere an Zweckgesellschaften (SPV) ?bertragen. Das zweite Modell (? 8a FMStFG ? Abwicklungsanstaltsmodell) sieht vor, dass Finanzholding-Gesellschaften und Kreditinstitute oder deren Tochtergesellschaften strukturierte Wertpapiere, sonstige Risikopositionen und nicht-strategienotwendige Geschäftsbereiche auf teilrechtsf?hige Anstalten des öffentlichen Rechts (Abwicklungsanstalten) ?bertragen können. In beiden Modellen werden wesentliche Funktionen des Risikoreporting und ?controlling des SPV/der Abwicklungsanstalt durch eine interne oder externe Risikocontrollingeinheit des SPV / der Abwicklungsanstalt wahrgenommen. Diese Risikocontrollingeinheit agiert als maßgebliche Risikokontrolle für das SPV / die Abwicklungsanstalt. Ihr obliegt die Identifikation, Beurteilung/Messung und Überwachung aller für das SPV / die Abwicklungsanstalt wesentlichen Risiken. Diese Risiken kommuniziert die Risikocontrollingeinheit an das FMSA eigene Risikocontrolling (Risikomanagement) und weitere Stellen. Gegenstand des Auftrags ist die Unterstützung der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) bei der Konzeption und Implementierung eines Risikocontrolling und ?reporting. Das Risikocontrolling und ?reporting soll alle von der FMSA durchgeführten Stabilisierungsma?nahmen (insbesondere Stabilisierungsma?nahmen nach ? 6a und ? 8a FMStFG) und die daraus resultierenden Risiken einbeziehen. Im folgenden werden die einzelnen Aufgaben beschrieben und separat Aufgabenpakete ausgewiesen, die voraussichtlich im laufenden Interimsprojekt abgeschlossen werden: 1. Prototyp Risikoreporting- und -analysetool auf MS-Excel Basis für die Risikoreports zu Ma?nahmenempf?ngern, den Maßnahmen sowie zu FMS und FMSA; 2. Prototyp Datenbank auf MS-Access Basis einschließlich der zugrundeliegenden Datenstrukturen; 3. Prototyp der Risikoreports zu den einzelnen Ma?nahmenempf?ngern, den Maßnahmen sowie zu FMS und FMSA; 4. Fachkonzept Risikoreporting: Erarbeitung des Konzepts für das Risikoreporting; 5. Risikocontrolling und ?managementprozesse: Erarbeitung der Gesamtprozesse für das Risikoreporting; 6. Organisation Referat ?Risikocontrolling und ?steuerung?: Aufbau und Personalausstattung des Referats; Die jetzt zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere die folgenden Schwerpunkte, die im Einzelfall anzupassen bzw. zu konkretisieren sind: 1. Risikoreportingtool: a. Weiterentwicklung und Überführung des Prototyps Risikoreportingtool in die Zielarchitektur (ausgewählte Software ist Cognos, TM1); b. Integration der Risikoreportingfunktionalit?ten in die Reportingplattform (weitgehend auf Basis der im Interimsprojekt ermittelten Risikoparameter und Messverfahren); c. Dokumentation des Tools, der Funktionalitäten sowie der zugrundeliegenden Datenstrukturen (einschließlich Handbuch); d. Schulung der Anwender innerhalb der FMSA bei der Benutzung des Tools, der Datenbank und der Reporte; 2. Datenmanagement: a. Strukturierung der Datenbeschaffung; Aufsetzung des Datenbeschaffungsprozesses; b. Implementierung der erforderlichen Datenanbindungen (Schnittstellen zu Zulieferern, Dateneingabemasken u.?.); c. Unterstützung bei der Definition und Umsetzung des Datenqualit?tsmanagements; d. Unterstützung bei der Kompletierung und Weiterführung des Datenhaushalts für alle Betreuten Institute und aktuellen Maßnahmen; 3. Vorausschauende Überwachung der Risikotragfähigkeit a. Marktparameter: Ermittlung der für die Ma?nahmenempf?nger, die Maßnahmen, die FMS/ FMSA risikorelevanten Marktparameter und entsprechende Ergänzung der Datenbank um diese (einschließlich notwendiger Schnittstellen); b. Entwicklung / Weiterentwicklung von Kenngrößen und Verfahren für die Risikoberichte, insbesondere in Hinblick auf Stresstesting, Sensitivit?tsanalysen und Konzentrationsrisiken unter Wahrung der Methodenhoheit und der Vergleichbarkeit zwischen den Maßnahmen; c. Ermittlung und Bewertung weiterer Risikokategorien auf FMS/FMSA Ebene. Dies umfasst insbesondere operative Risiken, Rechtsrisiken und Exitrisiken aus den Maßnahmen; d. Begleitung bei der Entwicklung und Implementierung eines Limitsystem für ausgewählte Risiken; 4. Reportingprozess: a. Weiterentwicklung und Finalisierung des Risikoreports (als Teil eines Gesamtreports für die FMSA); b. Begleitung der ersten Reportingzyklen; 5. Übergabe: Übergabe des Softwaretools und der Datenbank einschliesslich der Dokumentationen Und aller Arbeitsergebnisse an die FMSA . Es wird ein beschleunigtes Verhandlungsverfahren mit vorausgehendem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Prüfung ab, ob der einzelne Bewerber unter Beachtung der Kriterien unter III.2 dieser Bekanntmachung vergaberechtlich geeignet ist, die zu vergebenden Beratungs- und Prüfleistungen einwandfrei und vollständig zu erbringen. Nähere Angaben zur Verfahrensgestaltung. Des Verhandlungsverfahrens enthalten diese Vergabebekanntmachung unter Punkt VI.3 und die Verdingungsunterlagen. Die Verdingungsunterlagen werden nach dem Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zusammen mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots denjenigen Bewerbern übermittelt, die in dem Teilnahmewettbewerb erfolgreich sind. Es werden mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber zur Abgabe von Angeboten aufgefordert. Die Kriterien zur Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, enthält Punkt IV.1.1) dieser Bekanntmachung. Es wird eine diskriminierungsfreie Auswahl unter den Bewerbern durchgeführt.
Kategorien:
Marketing- und Werbedienstleistungen, Buchhaltung, Lohnabrechnung, Wirtschaftsprüfung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Finanzverwaltung , Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  19722-2010

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, Taunusanlage 6, z. Hd. von Herrn Dr. Michael Fischer, 60329 Frankfurt am Main, DEUTSCHLAND. Tel. +49 6923883013. E-Mail: lars.lang@soffin.de. Fax +49 697090903013. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.soffin.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts. Wirtschaft und Finanzen. Der Öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Unterstützung bei der Konzeption und Implementierung des Risikocontrolling und ?reporting für die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA).
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 11. Hauptort der Dienstleistung: Frankfurt am Main. NUTS-Code: DE.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Der Bundesrat hat am 10.7.2009 dem Gesetz zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung zugestimmt und damit die Gründung von sogenannten ?Bad Banks? ermöglicht. Das Gesetz sieht zwei Modelle zur Stabilisierung des Finanzmarktes vor. Ein Modell ist das ? 6a FMStFG?SPV-Modell; auf dessen Grundlage können Finanzholding-Gesellschaften und Kreditinstitute oder deren Tochtergesellschaften strukturierte Wertpapiere an Zweckgesellschaften (SPV) ?bertragen. Das zweite Modell (? 8a FMStFG ? Abwicklungsanstaltsmodell) sieht vor, dass Finanzholding-Gesellschaften und Kreditinstitute oder deren Tochtergesellschaften strukturierte Wertpapiere, sonstige Risikopositionen und nicht-strategienotwendige Geschäftsbereiche auf teilrechtsf?hige Anstalten des öffentlichen Rechts (Abwicklungsanstalten) ?bertragen können. In beiden Modellen werden wesentliche Funktionen des Risikoreporting und ?controlling des SPV/der Abwicklungsanstalt durch eine interne oder externe Risikocontrollingeinheit des SPV / der Abwicklungsanstalt wahrgenommen. Diese Risikocontrollingeinheit agiert als maßgebliche Risikokontrolle für das SPV / die Abwicklungsanstalt. Ihr obliegt die Identifikation, Beurteilung/Messung und Überwachung aller für das SPV / die Abwicklungsanstalt wesentlichen Risiken. Diese Risiken kommuniziert die Risikocontrollingeinheit an das FMSA eigene Risikocontrolling (Risikomanagement) und weitere Stellen. Gegenstand des Auftrags ist die Unterstützung der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) bei der Konzeption und Implementierung eines Risikocontrolling und ?reporting. Das Risikocontrolling und ?reporting soll alle von der FMSA durchgeführten Stabilisierungsma?nahmen (insbesondere Stabilisierungsma?nahmen nach ? 6a und ? 8a FMStFG) und die daraus resultierenden Risiken einbeziehen. Im folgenden werden die einzelnen Aufgaben beschrieben und separat Aufgabenpakete ausgewiesen, die voraussichtlich im laufenden Interimsprojekt abgeschlossen werden: 1. Prototyp Risikoreporting- und -analysetool auf MS-Excel Basis für die Risikoreports zu Ma?nahmenempf?ngern, den Maßnahmen sowie zu FMS und FMSA; 2. Prototyp Datenbank auf MS-Access Basis einschließlich der zugrundeliegenden Datenstrukturen; 3. Prototyp der Risikoreports zu den einzelnen Ma?nahmenempf?ngern, den Maßnahmen sowie zu FMS und FMSA; 4. Fachkonzept Risikoreporting: Erarbeitung des Konzepts für das Risikoreporting; 5. Risikocontrolling und ?managementprozesse: Erarbeitung der Gesamtprozesse für das Risikoreporting; 6. Organisation Referat ?Risikocontrolling und ?steuerung?: Aufbau und Personalausstattung des Referats; Die jetzt zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere die folgenden Schwerpunkte, die im Einzelfall anzupassen bzw. zu konkretisieren sind: 1. Risikoreportingtool: a. Weiterentwicklung und Überführung des Prototyps Risikoreportingtool in die Zielarchitektur (ausgewählte Software ist Cognos, TM1); b. Integration der Risikoreportingfunktionalit?ten in die Reportingplattform (weitgehend auf Basis der im Interimsprojekt ermittelten Risikoparameter und Messverfahren); c. Dokumentation des Tools, der Funktionalitäten sowie der zugrundeliegenden Datenstrukturen (einschließlich Handbuch); d. Schulung der Anwender innerhalb der FMSA bei der Benutzung des Tools, der Datenbank und der Reporte; 2. Datenmanagement: a. Strukturierung der Datenbeschaffung; Aufsetzung des Datenbeschaffungsprozesses; b. Implementierung der erforderlichen Datenanbindungen (Schnittstellen zu Zulieferern, Dateneingabemasken u.?.); c. Unterstützung bei der Definition und Umsetzung des Datenqualit?tsmanagements; d. Unterstützung bei der Kompletierung und Weiterführung des Datenhaushalts für alle Betreuten Institute und aktuellen Maßnahmen; 3. Vorausschauende Überwachung der Risikotragfähigkeit a. Marktparameter: Ermittlung der für die Ma?nahmenempf?nger, die Maßnahmen, die FMS/ FMSA risikorelevanten Marktparameter und entsprechende Ergänzung der Datenbank um diese (einschließlich notwendiger Schnittstellen); b. Entwicklung / Weiterentwicklung von Kenngrößen und Verfahren für die Risikoberichte, insbesondere in Hinblick auf Stresstesting, Sensitivit?tsanalysen und Konzentrationsrisiken unter Wahrung der Methodenhoheit und der Vergleichbarkeit zwischen den Maßnahmen; c. Ermittlung und Bewertung weiterer Risikokategorien auf FMS/FMSA Ebene. Dies umfasst insbesondere operative Risiken, Rechtsrisiken und Exitrisiken aus den Maßnahmen; d. Begleitung bei der Entwicklung und Implementierung eines Limitsystem für ausgewählte Risiken; 4. Reportingprozess: a. Weiterentwicklung und Finalisierung des Risikoreports (als Teil eines Gesamtreports für die FMSA); b. Begleitung der ersten Reportingzyklen; 5. Übergabe: Übergabe des Softwaretools und der Datenbank einschliesslich der Dokumentationen Und aller Arbeitsergebnisse an die FMSA . Es wird ein beschleunigtes Verhandlungsverfahren mit vorausgehendem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Prüfung ab, ob der einzelne Bewerber unter Beachtung der Kriterien unter III.2 dieser Bekanntmachung vergaberechtlich geeignet ist, die zu vergebenden Beratungs- und Prüfleistungen einwandfrei und vollständig zu erbringen. Nähere Angaben zur Verfahrensgestaltung. Des Verhandlungsverfahrens enthalten diese Vergabebekanntmachung unter Punkt VI.3 und die Verdingungsunterlagen. Die Verdingungsunterlagen werden nach dem Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zusammen mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots denjenigen Bewerbern übermittelt, die in dem Teilnahmewettbewerb erfolgreich sind. Es werden mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber zur Abgabe von Angeboten aufgefordert. Die Kriterien zur Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, enthält Punkt IV.1.1) dieser Bekanntmachung. Es wird eine diskriminierungsfreie Auswahl unter den Bewerbern durchgeführt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV):
79412000, 79200000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Ca. 800 000 EUR - ohne MwSt. Gesch?tzter Wert ohne MwSt.: 800 000,00 EUR.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Beginn: 21.2.2010. Ende: 30.6.2010. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Zahlung nach Leistungserbringung; Abschlagszahlungen und/oder pauschalisierte monatliche Verg?tungsbeitr?ge können vereinbart werden.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Anforderungen, die zwingend mit Abgabe des Teilnahmeantrags zu erfüllen sind: 1. Auskunft des für den Bewerber zuständigen Finanzamtes aus den letzten drei Monaten oder unterschriebene schriftliche Eigenkl?rung des Bewerbers, dass er allen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben nachgekommen ist; 2. Unterschriebene schriftliche Eigenkl?rung des Bewerbers, dass er seine Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat; 3. Unterschriebene schrifliche Eigenerkl?rung des Bewerbers, dass über sein Vermögen nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt ist und der Bewerber sich nicht in Liquidation befindet; 4. Unterschriebene schriftliche Eigenerkl?rung des Bewerbers, dass er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt; 5. Unterschriebene schriftliche Eigenerkl?rung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgr?nde nach ? 7a Nr. 2 Abs. 1 VOL/A vorliegen. Die Nichterfüllung und/oder der Nichtnachweis der Erfüllung dieser. Anforderungen (1. ? 5.) f?hrt zum Ausschluss.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Anforderungen, die zwingend mit Abgabe des Teilnahmeantrags zu erfüllen sind: 1. Entsprechende Bankerkl?rung oder Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung und deren Höhe; die Bankererkl?rung darf zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als drei Monate sein. 2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist oder Leistungen vergleichbarer Komplexität, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Gesch?ftsjahre. Die Nichterfüllung und/oder der Nichtnachweis der Erfüllung dieser Anforderungen (1. und 2.) f?hrt zum Ausschluss.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Anforderungen, die zwingend mit Abgabe des Teilnahmeantrags zu erfüllen sind: Drei Referenzen in Bezug auf Leistungen in den letzten 36 Monaten, die mit den hier zu vergebenden Leistungen in Bezug auf ihre Inhalte und ihre Komplexität vergleichbar sind. Die Nichterfüllung und/oder der Nichtnachweis der Erfüllung dieser Anforderungen f?hrt zum Ausschluss.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nein.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Nein. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren. Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Die Leistungen werden aus Gründen der besonderen Dringlichkeit im Zusammenhang mit der Bewältigung der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise in einem beschleunigten Verhandlungsverfahren vergeben.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt nach folgenden Kriterien: ? fachliche Qualifikation der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen hinsichtlich der nach der Leistungsbeschreibung unter II.1.5) dieser Bekanntmachung zu erbringenden oder vergleichbarer Leistungen (40 %), ? praktische Erfahrung der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen hinsichtlich der nach der Leistungsbeschreibung unter II.1.5) dieser Bekanntmachung zu erbringenden oder vergleichbarer Leistungen (50 %), ? Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, oder Leistungen vergleichbarer Komplexität, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Gesch?ftsjahre (10 %). Der Teilnahmeantrag muss aussagekräftige und belastbare Angaben zu den vorgenannten Punkten enthalten. Teilnahmeanträge, die keine Angaben dazu enthalten, werden ausgeschlossen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Risikocontrolling.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 3.2.2010 - 15:00. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Es wird ein beschleunigtes Verhandlungsverfahren durchgeführt. Grund dafür ist die besondere Dringlichkeit im Zusammenhang mit der Bewältigung der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Zudem handelt es sich um Dienstleistungen, die ihrer Natur nach und wegen der damit verbundenen Risiken eine vorherige Festlegung des Gesamtpreises nicht zulassen, ? 3a Nr. 1 Abs. 5 lit. b VOL/A. Ferner lässt sich die Leistung nach Art und Umfang vor der Vergabe nicht so eindeutig und erschöpfend berschreiben, dass vertragliche Spezifikationen hinreichend genau festgelegt werden und deshalb hinreichend vergleichbare Angebote erwartet werden könnten, ? 3a Nr.1 Abs. 5 lit. c VOL/A. Der Teilnahmeantrag ist bis Mittwoch, den 3.2.2010, 15.00 Uhr, beim SoFFin, z. Hd. Herrn Christoph Hundack, Taunusanlage 6, 60329 Frankfurt/Main einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich und vollständig in einem fest verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache unter Angabe des Absenders (Firma, Anschrift, Kontaktdaten und Ansprechpartner) unter dem Kennwort ?Risikocontrolling und -reporting" abzugeben. Ferner ist auf dem Umschlag, in dem sich der Teilnahmeantrag befindet, deutlich erkennbar zu vermerken: "Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!". Eine Übermittlung des Teilnahmeantrags per E-Mail oder Telefax ist nicht zulässig. Eine Erstattung der Kosten/Aufwendungen für die Erstellung und Übermittlung des Teilnahmeantrags findet nicht statt. Fragen sind per Telefon oder per Email an die unter I.1 angegebene Email-Adresse zu stellen. Die Auftraggeberin behält sich vor, Fragen nur bis einschließlich 2.2.2010 zu beantworten und das Vergabeverfahren jederzeit zu beenden.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn, DEUTSCHLAND. Tel. +49 22894990.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
20.1.2010.
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