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Ausschreibung - Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung in Hameln (ID:11248926)

Übersicht
DTAD-ID:
11248926
Region:
31785 Hameln
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Forschungs-, Entwicklungsdienste, Unternehmens-, Managementberatung, Marketing- und Werbedienstleistungen
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung , Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit , Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung , Unternehmens- und Managementberatung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg/Weser und Schaumburg führen das Vergabeverfahren gemeinsam durch. Auf der Auftragsseite handelt es sich daher um vier separate Auftraggeber....
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
10.10.2015
Frist Angebotsabgabe:
05.11.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Landkreis Hameln-Pyrmont
Süntelstraße 9
31785 Hameln
Kontaktstelle: Landkreis Hameln-Pyrmont, Süntelstr. 9, 31785 Hameln
Herrn Nico Schöbel
Telefon: +49 51519039308
Fax: +49 51519039302
E-Mail: nico.schoebel@hameln-pyrmont.de
http://www.hameln-pyrmont.de/

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Durchführung von Wissens- und Technologietransfer-Beratungsleistungen.
Die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg/Weser und Schaumburg führen das Vergabeverfahren gemeinsam durch. Auf der Auftragsseite handelt es sich daher um vier separate Auftraggeber. Die abzuschließenden Verträge kommen jeweils nur zwischen dem einzelnen Auftraggeber und dem gemeinsam ausgewählten Auftragnehmer zustande.
Es sollen qualifizierte Beratungen für KMU, damit im Zusammenhang stehende Aufgaben der Vor- und Nachbereitung sowie weitere projektbezogene allgemeine Tätigkeiten durchgeführt werden.
Die KMU sollen dabei motiviert werden,
— neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln bzw. die vorhandenen zu verbessern,
— neue Technologien, Prozess- oder Organisationsinnovationen einzuführen bzw. bestehende Prozesse deutlich zu verbessern,
— mit wissenschaftlichen, insbesondere regionalen, Einrichtungen zusammenzuarbeiten sowie
— sich an Innovationsnetzwerken zu beteiligen.
Qualifizierte Beratungen sollen insbesondere die folgenden unternehmensspezifischen Aktivitäten beinhalten:
— Beratung zu Potenzialen neuer Technologien, Prozess- oder Organisationsinnovationen,
— Beratung bei der Implementierung neuer Technologien, Prozess- oder Organisationsinnovationen,
— Beratung zur Entwicklung und Umsetzung eigener Projektideen in neue Produkte oder Dienstleistungen sowie
— Unterstützung bei Antragstellungen zu Innovationsförderprogrammen.
Die im Zusammenhang mit den qualifizierten Beratungen stehenden Aufgaben der Vor- und Nachbereitung umfassen einerseits Aufschlussgespräche, welche insbesondere beinhalten sollen:
— Erfassung des Unterstützungsbedarfs,
— Informationen zu wissenschaftlichen, insbesondere regionalen Einrichtungen,
— Kontaktvermittlung zu möglichen Kooperationspartnern,
— Informationen zu passenden Netzwerken und Clustern,
— Informationen zu öffentlichen Fördermöglichkeiten sowie
— Kontaktvermittlung zu Experten für eine qualifizierte Beratung.
Andererseits umfassen die im Zusammenhang mit den qualifizierten Beratungen stehenden Aufgaben der Vor- und Nachbereitung begleitende Maßnahmen, welche insbesondere beinhalten sollen:
— Durchführung von Veranstaltungen zur Darstellung des Vorhabens sowie der erreichten Projektergebnisse,
— Aufgabe des Managements, insbesondere die Koordinierung der Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern sowie
— Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit.
Über die qualifizierten Beratungen hinaus sollen vom Auftragnehmer projektbezogene allgemeine Tätigkeiten durchgeführt, welche insbesondere beinhalten sollen:
— Durchführung und Unterstützung von Veranstaltungen zur Darstellung des Wissens- und Technologietransferprojektes im gesamten Kooperationsraum und in Teilräumen der Auftraggeber,
— Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt des Wissens- und Technologietransfers im Kooperationsraum sowie die Teilnahme an Informationsveranstaltungen,
— Unterstützung aller vier Auftraggeber bei der Organisation der Kooperation insbesondere durch die Vor- und Nachbereitung gemeinsamer Sitzungen und Abstimmungen,
— vor- und nachbereitende administrative Abwicklung der Förderung durch die NBank gemäß der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen zu Wissens- und Technologietransfer“ (Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 26.08.2015 – VORIS 77300 – veröffentlicht im Niedersächsischen Ministerialblatt Nr. 32/2015, Seite 1090) hinsichtlich der Mittelabrufe, der Zwischen- und des abschließenden Verwendungsnachweises, der Pflege des Webportals webSta, der Nachweise über die durchgeführten Beratungen und der Einholung und Vorlage von notwendigen De-minimis-Bescheinigungen,
— Mitarbeit in der REK Weserbergland plus sowie
— Beteiligung als Mitglied des Innovationsnetzwerkes Niedersachsen an dessen Netzwerkarbeit.

CPV-Codes: 73200000, 79410000, 79411100, 79416200

Erfüllungsort:
Hameln, Holzminden, Schaumburg, Nienburg (Weser).
Nuts-Code: DE923
Nuts-Code: DE926
Nuts-Code: DE928
Nuts-Code: DE927

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
357721-2015

Vergabeunterlagen:
Die Auftraggeber sind öffentliche Auftraggeber nach § 98 Nr. 1 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach der VOF durchgeführt.
Der Landkreis Hameln Pyrmont vertritt die vier Auftraggeber (Landkreise Hameln-Pyrmont, Schaumburg, Nienburg und Holzminden) im Rahmen der Verfahrensdurchführung des Teilnehmerwettbewerbs. Nicht von der Vertretung umfasst sind behördliche oder gerichtliche Verfahren.
Die vier Auftraggeber werden nachfolgend aus Vereinfachungsgründen stets einheitlich als „der Auftraggeber“ bezeichnet.
Es gibt für dieses Verfahren einen vorgefertigten Bewerbungsvordruck, der bei Interesse angefordert und per E-Mail zugesandt werden kann. Die Verwendung dieses Bewerbungsvordrucks ist jedoch keinesfalls zwingend. Die Bewerbung hat entsprechend der bekannt gemachten Eignungskriterien zu erfolgen. Die Teilnahmeanträge sollen bis zum Schlusstermin für deren Eingang gem. Ziff. IV.3.4) im verschlossenen Umschlag beim Landkreis Hameln-Pyrmont z.Hd. Herrn Nico Schöbel, Süntelstr. 9. 31785 Hameln, eingehen. Elektronisch übersandte Unterlagen können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag soll mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb Wissenstransfer Landkreis Hameln-Pyrmont – Nicht öffnen!“ o.ä. versehen werden. Die Verdingungsunterlagen werden an die 3-6 bestgeeignetsten Bewerber zeitgleich abgesandt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben zu Dokumentationszwecken bei dem Auftraggeber. Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.
Verfahrensablauf: Es wird ein Verhandlungsverfahren nach der VOF durchgeführt. Eine öffentliche Submission findet nicht statt. Die Angebote sind schriftlich einzureichen. Sonstige Kommunikation (Bieterfragen o. ä.) können auch in elektronischer Form, z. B. per Fax oder E-Mail übermittelt werden. Besondere Anforderungen an elektronische Signaturen werden diesbezüglich nicht gestellt. Die fristgerecht eingegangenen Angebote werden zunächst einer formellen und inhaltlichen Prüfung unterzogen. Die Vergabestelle behält sich vor, nach Auswertung den Bietern schriftlich oder in Aufklärungsgesprächen Fragen zur Aufklärung des Angebotsinhalts zu stellen. Die Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 11 (3) VOF bleibt vorbehalten, sofern dadurch der Verfahrensverlauf nicht verzögert wird. Die ausgewählten Bieter werden aufgefordert, mit ihren Angeboten auch ein Beratungskonzept vorzulegen, welches wesentliche Grundlage für die Zuschlagsentscheidung werden wird. Mit den Bietern, welche form- und fristgerecht ihr Angebot abgegeben haben, ist bei sich aus den Angeboten ableitbarem Bedarf in der Regel eine Verhandlungsrunde geplant, bei der sich aus dem Angebot ergebende Fragen techn., rechtlicher und auch kaufmännischer Art erörtert werden. Die Bieter werden aufgefordert, auf Grund der Erkenntnisse der ersten Verhandlungsrunde ihre Angebote kurzfristig zu überarbeiten. Sollte sich für die Vergabestelle abzeichnen, dass wider Erwarten mehrere Verhandlungsrunden sinnvoll erscheinen, können die neuen Angebote als erneute Zwischenangebote entsprechend der nachfolgenden Ausführungen gefordert werden. Ansonsten werden die überarbeiteten Angebote als endgültige Angebote gefordert werden. Von dem Ergebnis der Auswertung der Zwischenangebote wird es abhängen, mit wie vielen Bietern weitere Verhandlungen geführt werden. Der Auftraggeber plant,Verhandlungen nur mit Bietern zu führen, die nach der Auswertung der jeweiligen Angebote entsprechend der Zuschlagskriterien in die engere Wahl kommen. Dies sollte im Rahmen der jeweiligen Angebote berücksichtigt werden. Mit den verbliebenen Bietern sind eine oder mehrere weitere Verhandlungsrunden geplant, nach denen durch die verbliebenen Bieter ggfls. ein weiteres Zwischenangebot einzureichen ist.
Bei diesen Hinweisen handelt es sich nur um eine Groborientierung für die Bieter im Rahmen der Angebotsabgabe. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren nach vorheriger Information aller betroffenen Bieter zu ändern, soweit hierdurch keine Wettbewerbsbeeinflussung zu befürchten ist.
Die Wertungskriterien entsprechend Abschnitt IV.2.1) werden wie folgt gewichtet werden, wobei maximal 100 Punkte erreicht werden können:
Der Preis wird nach der Formel „MaxP – ((MaxP*(Ao-Amin))/Amin)“ bewertet, d. h. dass ein Angebot mit dem doppelten Preis des billigsten Angebots nur noch Null Punkte in der Preisbewertung erhält und dass die Preispunkte auf den Abstand zwischen dem billigsten Angebot und einem doppelt so teuren Angebot linear verteilt werden. Für den Preis erhält das billigste Angebot Punkte entsprechend der prozentualen Gewichtung des Kriteriums Preis.
Etwaige qualitative Kriterien werden nach Schulnoten bewertet, wobei für ein „ungenügend“ nur null Punkte vergeben werden und für ein „sehr gut“ 5 Punkte. Angebote mit einer Bewertung eines qualitativen Kriteriums unterhalb der Schulnote „befriedigend“ werden ausgeschlossen. Die Anzahl der erreichten Punkte wird mit einem passenden Faktor multipliziert um der prozentualen Gewichtung des Kriteriums zu entsprechend. Die verschiedenen Noten ergeben zusammen mit dem Ergebnis der Preisbewertung das Endergebnis des jeweiligen Bieters.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
05.11.2015 - 13:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.01.2016 - 31.12.2019

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen.

Zahlung:
Siehe Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung des Unterzeichners des Teilnahmeantrages
2. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gemäß § 2 Abs. 3 VOF
3. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 Abs. 2 VOF, welche wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen
4. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs.6 und Abs. 9 VOF vorliegen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Vorlage einer positiven Bankauskunft (z. B. entsprechend einer sog. Bank-zu-Bank-Auskunft) nicht älter als 3 Monate,
2. Unternehmensdarstellung mit Angabe der Anzahl der Beschäftigten unter Angabe der verschiedenen Qualifikationsgruppen – insbesondere hinsichtlich der für die Ausführung des ausgeschriebenen Auftrags vorgesehenen Mitarbeiter.

Technische Leistungsfähigkeit
Benennung entsprechender Referenzaufträge der für die Auftragsdurchführung benannten Mitarbeiter der letzten 3 Jahre mit kurzer Darstellung des jeweiligen Umfangs und der erzielten Erfolge.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestens 3 entsprechende Vergleichsaufträge der für die Auftragsdurchführung benannten Mitarbeiter während der letzten 3 Jahre mit nachweisbaren Erfolgen, die jeweils durch Vorlage von Referenzschreiben entweder der Auftraggeber oder im Rahmen der Auftragsdurchführung beratener Unternehmen zu belegen sind.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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26.05.2016
Vergebener Auftrag
24.10.2015
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