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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Beratung im Hochbau in Bensheim (ID:13304469)

DTAD-ID:
13304469
Region:
64625 Bensheim
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Bautechnische Beratung , Beratung im Hochbau , Beratung im Tief- und Hochbau , Beratung in der Haustechnik , Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Haustechnik
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Stadtverordnetenversammlung Bensheim hat beschlossen, die Sanierung des Bürgerhauses Bensheim Mitte, Dalbergergasse 15, 64625 Bensheim und die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft mbH...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
12.08.2017
Frist Angebotsabgabe:
12.09.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Deutschland-Bensheim: Beratung im Hochbau
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Marketing- und Entwicklungs- Gesellschaft Bensheim mbH
Hauptstraße 39
Bensheim
64625
Deutschland
Kontaktstelle(n): [ams] rechtsanwälte schneider PartmbB
Telefon: +49 62039546900
E-Mail: m.schneider@ams-rae.de
Fax: +49 62039546905
NUTS-Code: DE715
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.vergaberecht.expert

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
MEGB; Gesamtsanierung Bürgerhaus Bensheim; Ingenieurleistungen HLS.
Die Stadtverordnetenversammlung Bensheim hat beschlossen, die Sanierung des Bürgerhauses Bensheim Mitte, Dalbergergasse 15, 64625 Bensheim und die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft mbH (MEGB) mit der Vergabe der zur Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen notwendigen Architekten- und Fachingenieurleistungen beauftragt.
Die Architekten- und Fachingenieurleistungen werden in drei eigenständigen Verfahren ausgeschrieben (Architektur, Ingenieurleistungen HLS, Ingenieurleistungen Elektro).
Gegenstand dieses Verfahrens sind die Ingenieurleistungen HLS gem. § 55 HOAI, Leistungsphasen 4 bis 9.

CPV-Codes:
71312000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE715
Hauptort der Ausführung
Marketing- und Entwicklungs- Gesellschaft Bensheim mbH; Hauptstraße 39; 64625; Bensheim.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
319706-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 154-319706

Aktenzeichen:
17/00098

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.09.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
— Bewerbergemeinschaftserklärung,
— Erklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 GWB,
— Erklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,
— Nachweis der Befähigung und der Erlaubnis zur Berufsausübung als Ingenieur gemäß §§ 44, 75 Abs. 2 VgV,
— Erklärung gem. Runderlass vom 24.11.2015,
— Verpflichtungserklärung gem. HVTG vom 19.12.2014.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV mit einer Deckungssumme iHv 2 Mio. EUR für Personenschäden und mit einer Deckungssumme iHv 2 000 000 EUR für sonstige Schäden,
— Erklärung über den Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich für die letzten 3 Geschäftsjahre gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Erklärung über geeignete und vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV, anhand der Aspekte Art des Referenzobjektes, Art und Umfang der Sanierung, beauftragter Umfang der Planungsdienstleistungen (Leistungsbild, Leistungsphasen),
Planungszeitraum, Ausführungszeitraum, Gesamtbauwerkskosten (KGR 200 – 700), Bauwerkskosten KGR 300 und 400, bis zum Zeitpunkt der Referenzbenennung tatsächlich erbrachte Leistungen (Leistungsbild, Leistungsphasen).
— Name und berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistungen tatsächlich erbingen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, anhand der Aspekte Benennung der Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall, fachlicher Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine Referenzobjekte für die zu vergebene Dienstleistung hervorgehen, fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters, aus dem seine Referenzobjekte für die zu vergebene Dienstleistung hervorgehen, Sicherstellung einer kurzfristigen Erreichbarkeit des Projektleiters für den Auftraggeber, Präsenz auf der Baustelle innerhalb von einer Stunde während der Ausführung der Bauarbeiten, tägliche Präsenz vor Ort während der Ausführung der Bauarbeiten,
weitere Qualifikation des Projektleiters,
— Beschreibung der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV,
— Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV,
— Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV,
— Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV,
— Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXS0YRHYYYR
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
[ams] rechtsanwälte schneider PartmbB
Institutweg 10
Schriesheim
69198
Deutschland
Kontaktstelle(n): [ams] rechtsanwälte schneider PartmbB
Telefon: +49 62039546900
E-Mail: m.schneider@ams-rae.de
Fax: +49 62039546905
NUTS-Code: DE715
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.vergaberecht.expert
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXS0YRHYYYR
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Stadt Bensheim
Kirchbergstraße 18
Bensheim
64625
Deutschland
E-Mail: m.schneider@ams-rae.de
NUTS-Code: DE715
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.vergaberecht.expert

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000
71300000
71311000
71315000
71315200
71315210

Beschreibung der Beschaffung:
Die Ingenieurleistungen gem. § 55 HOAI der Leistungsphasen 4 bis 9 betreffen die vorgesehene modulare Sanierung des Bürgerhauses Bensheim Mitte.
Bei dem Bürgerhaus Bensheim Mitte handelt es sich um ein Gebäude, das 1976 eingeweiht worden ist. Das Bürgerhaus weist eine Vielzahl von baulichen Mängeln aus, die bereits Gegenstand von ersten Untersuchungen aus dem Jahr 2014 und der bereits erbrachten Leistungsphasen 1 bis 3 aus dem Jahr 2017 sind.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.01.2018
Ende: 31.12.2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber wird maximal vier Bewerber auswählen und zur Angebotsabgabe auffordern.
Sollten nach Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge mehr als vier geeignete Bewerber festgestellt werden, werden die Bewerber anhand der nachfolgenden, aus den Eignungskriterien entnommenen Auswahlkriterien ermittelt:
— Erklärung über geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers mit Benennung eines Ansprechpartners gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Hierbei soll insbesondere auch auf die Erfahrungen in der Planung und Bauüberwachung von Sanierungen und Umbauten von Teilen eines Bürger- oder Stadthauses bzw. öffentlichen Gebäudes anhand der nachstehenden Aspekte eingegangen werden:
— Art des Referenzobjektes,
— Art und Umfang der Sanierung,
— beauftragter Umfang der Planungsdienstleistungen (Leistungsbild, Leistungsphasen),
— Planungszeitraum,
— Ausführungszeitraum,
— Gesamtbauwerkskosten (KGR 200 – 700),
— bis zum Zeitpunkt der Referenzbenennung tatsächlich erbrachte Leistungen (Leistungsbild, Leistungsphasen).
Jeder Bewerber kann bis zu fünf geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungen in den letzten höchstens 3 Jahren angeben. Es erfolgt eine Bewertung der vom Bewerber benannten Referenzen anhand der vorstehend benannten und nachgewiesenen Aspekte.
Lässt sich ein Unterkriterium in der nachfolgenden tabellarischen Zusammenstellung mit „ja“ beantworten, wird dies mit einem Punkt bewertet. Maximal zu erreichen sind 7 Punkte pro benannter geeigneter Referenz, d. h. insgesamt maximal 35 Punkte.
— Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV.
Hierbei soll insbesondere auch auf die nachstehenden Aspekte eingegangen werden:
— Benennung der Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall,
— Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine Referenzobjekte für die zu vergebene Dienstleistung hervorgehen,
— Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters, aus dem seine Referenzobjekte für die zu vergebene Dienstleistung hervorgehen,
— Qualifikation des Projektleiters, z. B. SiGe-Koordinator.
Jeder Bewerber kann jeweils bis zu fünf geeignete und vergleichbare Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters über früher ausgeführte Dienstleistungen in den letzten höchstens drei Jahren angeben. Es erfolgt eine Bewertung der vom Bewerber benannten Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters anhand der Anzahl der benannten geeigneten Referenzen.
Lässt sich ein Unterkriterium in der nachfolgenden tabellarischen Zusammenstellung mit „ja“ beantworten, wird dies mit einem Punkt bewertet. Maximal zu erreichen ist 1 Punkt pro benannter geeigneter Referenz, d.h. maximal 10 Punkte.
Wird hinsichtlich der Qualifikation des Projektleiters und / oder des stellvertretenden Projektleiters eine zusätzliche Qualifikation, wie beispielsweise SiGe-Koordinator, nachgewiesen, können jeweils maximal 2 Punkte erreicht werden, d. h. maximal 4 Punkte.
Damit können insgesamt maximal 14 Punkte erreicht werden.
— Anhand der Punktebewertung wird eine Rangfolge in absteigender Punktezahl gebildet. Die ersten vier Bewerber in der Rangfolge mit der höchsten Punktzahl werden ausgewählt.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Von dem Bewerber ist mit Einreichung des Teilnahmeantrages der Nachweis nach §§ 44, 75 Abs. 2 VgV zu erbringen, dass er in Hessen berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend als „Ingenieur“ tätig zu werden.

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12.09.2017
Ortszeit: 12:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26.09.2017

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch

Zusätzliche Angaben

Für den Teilnahmeantrag ist die bereitgestellte Datei „17_00098_ta_20170802“ zu verwenden, auszufüllen und mit den darin im Einzelnen benannten Erklärungen und Nachweisen einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YRHYYYR.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
E-Mail: karin.heiderstaedt@rpda.hessen.de
Fax: +49 6151125816
Internet-Adresse: http://www.rp-darmstadt.hessen.de/

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ergänzend wird in diesem Zusammenhang auf die Regelung des § 160 GWB hingewiesen:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 10.08.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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