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Ausschreibung - Beratung in Umweltfragen in Lüneburg (ID:11079388)

Übersicht
DTAD-ID:
11079388
Region:
21337 Lüneburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Gebäude-, Unterhaltsreinigung, sonstige Reinigungsdienste
CPV-Codes:
Beratung in Umweltfragen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Durchführung einer Gewässerschutzberatung in der Kulisse der Grundwasserkörper in einem schlechten chemischen Zustand gem. EG-WRRL (erster und /oder zweiter Bewirtschaftungsplan) sowie zusätzlich...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
08.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)
Adolph-Kolping-Str. 6
21337 Lüneburg
Kontaktstelle: NLWKN Lüneburg
Silke Hasse-Marquard
Telefon: +49 41318545400
Fax: +49 41318545444
E-Mail: silke.hasse-marquard@nlwkn-lg.niedersachsen.de
www.nlwkn.niedersachsen.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Durchführung einer Gewässerschutzberatung in der Zielkulisse der Grundwasserkörper in einem schlechten chemischen Zustand im ersten und/oder zweiten Bewirtschaftungsplan gem. EG-Wasserrahmenrichtlinie (RL 2000/60/EG) sowie zusätzlich in ausgewählten Gebieten für Oberflächenwasserkörper.
Durchführung einer Gewässerschutzberatung in der Kulisse der Grundwasserkörper in einem schlechten chemischen Zustand gem. EG-WRRL (erster und /oder zweiter Bewirtschaftungsplan) sowie zusätzlich in ausgewählten Gebieten für Oberflächenwasserkörper.
Umsetzung und Weiterentwicklung einer ergänzenden Wasserschutzberatung für Landwirte zur Vermittlung von Gewässerschutzaspekten bei der Landbewirtschaftung.
Schwerpunkte:
— Grundwasser: Nährstoffeffizienzsteigerung bei Stickstoff;
— Oberflächengewässer: Nährstoffeffizienzsteigerung bei Stickstoff, Verminderung der Nährstoffeinträge (Stickstoff und Phosphor);
— Beratung zu und Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Agrarumweltmaßnahmen – sowohl Maßnahmen mit Flächenbezug wie auch gesamtbetriebliche Agrarumweltmaßnahmen.
Die örtlichen Beratungsstrukturen sind bestmöglich einzubinden. Dazu sind auf regionaler Ebene Beratungsgebiete innerhalb der o. g. Kulisse eingerichtet worden bzw. werden eingerichtet. In diesen ist eine praxisgerechte Beratung anzubieten und durchzuführen, die auf eine gewässerschonende Landbewirtschaftung ausgerichtet ist. Pro Beratungsgebiet wird jeweils ein Beratungsanbieter/eine Beratungseinrichtung mit der durchzuführenden Beratung beauftragt. Bestehende Arbeitskreise als Informations- und Diskussionsplattformen sind weiterzuführen, weiterzuentwickeln oder einzurichten. Die gem. EG-WRRL zuständigen Gebietskooperationen werden bei Bedarf im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit über die Beratungsarbeit informiert.
Bei der Umsetzung der Beratungsmaßnahmen sind auf Grundlage der standörtlichen Gegebenheiten und der betrieblichen Verhältnisse Prioritäten zu setzen. Die o. a. Kulisse umfasst insgesamt rund 16 000 km2 (ca. 34 % der nds. Landesfläche). Es ist davon auszugehen, dass hiervon rund 820 000 ha landwirtschaftlich genutzt werden und für die Beratung relevant sind. Hierbei sind die von der hier ausgeschriebenen Beratung ausgenommenen, in Trinkwassergewinnungsgebieten liegenden Flächenanteile bereits in Abzug gebracht.
Die Gewässerschutzberatung soll gemäß Artikel 14 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 vom 17.12.2013 mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gefördert werden.
Es handelt sich um eine Gewässerschutzberatung innerhalb der Kulisse der Grundwasserkörper, die gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie in den schlechten chemischen Zustand einzustufen sind oder waren sowie zusätzlich in ausgewählten Gebieten für Oberflächenwasserkörper. Die o. a. Kulisse umfasst insgesamt rund 16 000 km² (ca. 34 % der nds. Landesfläche). Es ist davon auszugehen, dass hiervon rund 820 000 ha landwirtschaftlich genutzt werden und für die Beratung relevant sind. Hierbei sind die von der hier ausgeschriebenen Beratung ausgenommenen, in Trinkwassergewinnungsgebieten liegenden Flächenanteile bereits in Abzug gebracht. Die Anzahl der Beratungsgebiete innerhalb der Kulisse beträgt 10-12, aufgeteilt in Beratungsgebiete zur Reduktion von Nährstoffeinträgen ins Grundwasser sowie Beratungsgebiete zur Reduktion von Nährstoffeinträgen in Grund- und Oberflächengewässer. In allen Gebieten soll eine Beratung zur Reduzierung von Stoffeinträgen ins Grundwasser stattfinden. In einigen Gebieten soll darüber hinaus eine Beratung in Einzugsgebieten ausgewählter Still- und/oder Fließgewässer stattfinden Die genaue Lage und Größe der Beratungsgebiete wird im zweiten Verfahrensschritt mitgeteilt. Das anzubietende Konzept zur Gewässerschutzberatung soll integraler Bestandteil des Maßnahmenprogramms gem. Art. 11 der EG-WRRL werden und ist darauf auszurichten, alle für eine Umsetzung in der Landwirtschaft zur Erreichung des guten Zustandes der Gewässer geeigneten Maßnahmen zu integrieren. Nach Prüfung der Teilnahmeanträge werden die Bieter, die die fachlichen Anforderungen und Eignungen erfüllen, zur Abgabe eines Angebotes für ein oder mehrere Beratungsgebiete aufgefordert. Die Aufträge zur Beratung in den jeweiligen Beratungsgebieten werden vom Auftraggeber einzeln je Beratungsgebiet vergeben. Im Zuge der Angebotsaufforderung werden die Bieter gebeten, Präferenzen in Bezug auf einzelne Beratungsgebiete zu benennen, die im Rahmen der fachlichen und vergaberechtlichen Möglichkeiten berücksichtigt werden können. Der Auftraggeber strebt an, die Beratungsgebiete i. S. d. § 11 Abs. 6 VOF an verschiedene Bieter zu vergeben. Im zweiten Verfahrensschritt werden im Rahmen der Prüfung der Angebote anhand der benannten Zuschlagskriterien höchstens bis zu 3 Beratungsgebiete an einen Auftragnehmer vergeben. Die Laufzeit der Beratung beträgt 3 Jahre mit der Option der Verlängerung um insgesamt bis zu 4 Jahre.

CPV-Codes: 90713000

Erfüllungsort:
Niedersachsen.
Nuts-Code: DE9

Verfahren & Unterlagen
Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
285816-2015

Aktenzeichen:
L31-62170-11-04

Vergabeunterlagen:
1.) Anfragen zur Teilnahme (1. Verfahrensschritt):
Alle Anfragen zur Teilnahme sind ausschließlich in schriftlicher Form per E-Mail bis spätestens 21.8.2015, 12:00 Uhr an die folgende E-Mail-Adresse des NLWKN zu richten: oliver.melzer@nlwkn-h.niedersachsen.de
Fragen und Antworten zum Teilnahmewettbewerb werden auf der Internetseite des NLWKN unter http://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/oeffentliche_bekanntmachungen/ausschreibung_wasserschutzberatung/ eingestellt.
2.) Die Bewerbung „Teilnahmeantrag“ ist in einem verschlossenen und wie folgt gekennzeichneten Umschlag einzureichen:
Teilnahmeantrag,
VOF-Verfahren,
Gewässerschutzberatung,
an NLWKN Lüneburg,
z. H. Silke Hasse-Marquard,
Adolph-Kolping-Str. 6,
21337 Lüneburg.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
08.09.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.01.2016 - 31.12.2018

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Zuwendungsrechtliche Vorgaben und Nebenbestimmungen sind aufgrund einer Kofinanzierung des Auftrages durch EU-Mittel zu beachten und befolgen.
Es gelten außerdem die einschlägigen EU-Bestimmungen zu oder über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Vorhaben zum Gewässerschutz in Trinkwassergewinnungsgebieten und in Zielgebieten der EG-Wasserrahmenrichtlinie im Rahmen des europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und die dazu ergehenden Ausführungsbestimmungen.
Gesetze und Verordnungen wie insbesondere das NTVergG sind zu beachten.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens inkl. eines Leistungsportfolios (max. 4 DIN-A-4-Seiten),
2. Kennblatt des Unternehmens mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Anschrift, der Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail, der Umsatzsteueridentifikationsnummer und der Bankverbindung,
3. Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen,
4. Erklärung des Bewerbers, auf welche Weise er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, z. B. zu gesellschaftlichen Beteiligungen, zu sonstigen finanziellen Beteiligungen und zu gesellschaftsrechtlichen Beziehungen und ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
5. Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers mittels Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und über seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise).
6. Erklärung, ob und in welchen Umfang – im Falle eines Auftrages – der Auftragsnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, einschl. der Darstellung des Umfangs der/des beabsichtigten Unterauftrags/-aufträge und Benennung der/des Nachunternehmen/s (Bezeichnung, Firmensitz, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse).

Technische Leistungsfähigkeit
7. Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und /oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen unter Angabe der auftragsspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen.
Die Träger der Gewässerschutzberatung bzw. deren mit der Beratungsleistung betrauten Mitarbeiter müssen über die erforderliche Beratungskompetenz verfügen. Diese Kompetenz kann nachgewiesen werden durch:
— einen Abschluss als Dipl. Ing. (FH) oder B.Sc. oder jeweils höherwertig in den Fachgebieten Agrarwissenschaften, Bodenkunde, Forstwissenschaften oder Gartenbau;
— oder einen Abschluss als Dipl. Ing. (FH) oder B.Sc. oder jeweils höherwertig in den geowissenschaftlichen, umweltwissenschaftlichen oder vergleichbaren Studiengängen jeweils mit entsprechenden Zusatzqualifikationen oder einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung als Gewässerschutzberater.
8. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren insgesamt Beschäftigten sowie die Anzahl der Führungskräfte hervorgeht, differenziert nach Qualifikationen;
9. Benennung und Qualifikation der im Auftragsfall einzusetzenden Mitarbeiter-/innen und dass einschlägige Kenntnisse über die naturräumlichen, hydrogeologischen, bodenkundlichen, und landwirtschaftlichen Verhältnisse vorliegen, wie sie im norddeutschen Flachland vorherrschen.
10. Erklärung, welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung des Unternehmens für die Dienstleistung zur Verfügung stehen wird;
11. Erklärung über die Gewährleistung einer Präsenz vor Ort während der Vertragslaufzeit;
12. Eine Erklärung, dass Sie die unter II.3 geforderte Frist für die Durchführung des Auftrages einhalten können;
13. Erklärung, dass die einzusetzenden Mitarbeiter/-innen deutschsprachig sind (entfällt bei Vorlage von Zeugnissen von deutschen Hochschulen entsprechend der Ziffer 7).
Wichtige Hinweise:
— Die vorstehend aufgeführten Nachweise/Erklärungen unter III.1.3) und III.2.1)-III.2.3) sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist dem Teilnahmeantrag in der o. a. Reihenfolge auf einem Heftstreifen bei der Vergabestelle einzureichen (keine Folien, Trennblätter, Ringbindung etc.). Die Nachweise sind auf gesonderten, mit der o. a. Nummerierung versehenen Blättern vorzulegen. Die o. g. Nachweise und Erklärungen sind auch für Unterauftragnehmer vorzulegen.
— Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen den Teilnahmeantrag mit den dazugehörigen Unterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen;
— Weitere Unterlagen werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht versandt;
— Der Teilnahmeantrag ist in Papierform einzureichen. Nur durch rechtzeitige Abgabe des Papierantrags wird die Frist gewahrt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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27.02.2016
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