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Ausschreibung - Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle in Hamburg (ID:11351107)

Übersicht
DTAD-ID:
11351107
Region:
20539 Hamburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Dienstleistungen in der Abwasserbeseitigung
CPV-Codes:
Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Erbringung der Grundwasserschutzzusatzberatung in den Trinkwassergewinnungsgebieten (TGG) der Kooperation „Nordheide“ (TGG Nordheide, Hanstedt, Garstedt und Salzhausen) für den Zeitraum vom...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.11.2015
Frist Angebotsabgabe:
11.12.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Hamburger Wasserwerke GmbH
Billhorner Deich 2
20539 Hamburg
Kontaktstelle: Submissionsstelle, Zimmer B.2.019

Telefon: +49 40788884146
Fax: +49 407888184997
E-Mail: ausschreibungen@hamburgwasser.de
www.hamburgwasser.de

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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Grundwasserschutzzusatzberatung in der Trinkwasserschutzkooperation Nordheide.
Erbringung der Grundwasserschutzzusatzberatung in den Trinkwassergewinnungsgebieten (TGG) der Kooperation „Nordheide“ (TGG Nordheide, Hanstedt, Garstedt und Salzhausen) für den Zeitraum vom 1.1.2016 – 31.12.2020 auf der Grundlage eines bereits vorliegenden Schutzkonzeptes. Es wird darauf hingewiesen, dass das Konzept im Auftrage der Hamburger Wasserwerke GmbH für die Kooperation Nordheide von einem Dienstleister erstellt wurde, dem es auch gestattet ist sich zu bewerben. Die Beratung beinhaltet die in der Anlage („Leistungsverzeichnis zur Zusatzberatung“) zur Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Vorhaben zum Trinkwasserschutz in Trinkwassergewinnungsgebieten im Rahmen der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums (Kooperationsprogramm Trinkwasserschutz) aufgeführten Leistungen, u. a. die Durchführung von einzelbetrieblichen und überbetrieblichen Beratungsgesprächen sowie die Durchführung von Düngeplanungen, die Beratung zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die Vermittlung von Grundwasserschutzmaßnahmen im Rahmen eines vorgegebenen Budgets, die Durchführung von Erfolgskontrollen und die jährliche Darlegung der Zielerreichung gegenüber dem Auftraggeber, den Kooperationspartnern und dem Fördermittelgeber.
Das Schutzkonzept wird im zweiten Verfahrensschritt (Ausschreibung) zur Verfügung gestellt.
Die Grundwasserschutzzusatzberatung wird durch Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und aus Mitteln der Niedersächsischen Wasserentnahmegebühr gefördert und voll finanziert. Die Vorgaben des dem Auftraggeber unter dem mit Datum vom 05.10.2015 erteilten Zuwendungsbescheides des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sind im Rahmen der Leistungserbringung zwingend zu beachten.
Die landwirtschaftlichen Vertreter der Kooperation sind gemäß § 2 der niedersächsischen Verordnung über die Finanzhilfe zum kooperativen Schutz von Trinkwassergewinnungsgebieten vom 3.9.2007 in die Vergabeverhandlung einbezogen.
Grundwasserschutzzusatzberatung für den Zeitraum 1.1.2016 bis 31.12.2020 auf Grundlage des bereits vorliegenden Schutzkonzepts.
Eckdaten der Kooperation:
4 Trinkwassergewinnungsgebiete mit
4 Wasserversorgungsunternehmen sowie weitere örtliche Wasserversorger
Bodenbewirtschaftende Personen:
212 Landwirtschaftliche Betriebe
3 Forstinstitutionen
1 Landschaftspflegebetrieb (Naturschutz)
10.605 ha landwirtschaftliche Nutzfläche
13.757 ha forstliche Nutzfläche
2.964 Schläge (LF).

CPV-Codes: 71800000

Erfüllungsort:
4 Trinkwasser-gewinnungsgebiete in den Landkreisen Harburg und Heidekreis (Niedersachsen): Nordheide, Hanstedt, Garstedt und Salzhausen.
Nuts-Code: DE933
Nuts-Code: DE938

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
403638-2015

Aktenzeichen:
15/210-021

Auftragswert:
677 000 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.12.2015 - 23:59 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 60 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1. Darstellung des Unternehmens inklusive eines Leistungsportfolios auf höchstens vier DIN-A-4 Seiten (Arial, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5).
2. Kennblatt des Unternehmens mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Vertretungsberechtigten, der Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse.
3. Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO vorliegen.
4. Eigenerklärung des Unternehmens, auf welche Weise es wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, z.B. zu gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen oder zu gesellschaftsrechtlichen Beziehungen.
5. Erklärung über das Einverständnis darüber, dass im Einvernehmen mit dem Auftraggeber gem. § 17 Abs. 3 Nr. 2. S. 1 SektVO für den Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe eine Angebotsfrist von zehn Kalendertagen vereinbart wird.
6. Eigenerklärung des Unternehmens über erbrachte und mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Leistungen der letzten 3 Kalenderjahre (2012-2014) unter Nennung des öffentlichen oder privaten Auftragsgebers, eines Ansprechpartners, des Auftragswertes, des Auftragszeitraumes und einer kurzen Projektbeschreibung. Mindestvoraussetzung ist die Nennung von 3 Referenzen. Die Referenzprojekte müssen sich auf die unter Ziffer II.1.5) beschriebenen Aufgaben beziehen und vorrangig bei in Deutschland wirtschaftlich aktiven Wasserversorgungsunternehmen oder nachrangig bei Unternehmen im öffentlichen Dienst oder mit Projektbezug zum deutschen Wirtschaftraum durchgeführt worden sein. Gewertet werden nur unabhängige Referenzen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Eigenerklärung des Unternehmens über den Gesamtumsatz und den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
2. Nachweis der Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Größe und Zusammensetzung des Projektteams beim Bewerber (Anzahl, Qualifikation des vorgesehenen Personals).
3. Eigenerklärung des Unternehmens über die in den letzten 3 Kalenderjahren (2012-2014) durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter unter separater Nennung der Führungskräfte.
4. Eigenerklärung des Unternehmens darüber, in welchen Teilbereichen (Art) und in welchem Umfang (Auftragswert) im Auftragsfall die Beauftragung von Nachunternehmern vorgesehen ist.
5. Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden.

Technische Leistungsfähigkeit
1. Eigenerklärung des Unternehmens über die vorhandene technische Ausrüstung (inkl. EDV z. B. ArcGIS Software).
2. Eigenerklärung des Unternehmens über den vorgesehenen Projektverantwortlichen sowie die übrigen Mitglieder des Projektteams unter Angabe der jeweiligen beruflichen Qualifikation. Der Projektverantwortliche muss die notwendige Beratungskompetenz durch einen Hochschulabschluss in den Fachgebieten Agrarwissenschaften, Forstwissenschaften, Agrarökologie bzw. Geologie, Geografie oder Landespflege mit hydrogeologischen Kenntnissen mit entsprechender Zusatzqualifikation oder mindestens dreijähriger Berufserfahrung als Wasserschutzzusatzberater nachweisen. Möglichst alle Mitglieder des Projektteams, mindestens aber der Projektleiter, der Berater mit direktem Landwirtekontakt und die Ansprechpartner für den Auftraggeber, müssen die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen.
3. Darstellung des Unternehmens darüber, wie im Auftragsfall sichergestellt wird, dass jederzeit ein Mitglied des Projektteams innerhalb von 8 Stunden vor Ort im Beratungsgebiet sein kann.
4. Eine Erklärung, dass die unter II.3) geforderte Frist für die Durchführung des Auftrages eingehalten werden kann.
5. Nachweis darüber, dass einschlägige Kenntnisse über die naturräumlichen, hydrologischen und hydrogeologischen sowie bodenkundlichen und landwirtschaftlichen Verhältnisse vorliegen, wie sie im Projektgebiet anzutreffen sind.
6. Nachweis umfangreicher Datenbank- und GIS-Kenntnisse im ausgeschriebenen Tätigkeitsbereich. Hinweis zu Bietergemeinschaften: Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen den Teilnahmeantrag mit den dazugehörigen Unterlagen einreichen sowie einen Konsortialführer benennen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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