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Ausschreibung - Beratungsdienste von Architekten in Waldkraiburg (ID:11010139)

Übersicht
DTAD-ID:
11010139
Region:
84478 Waldkraiburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Beratungsdienste von Architekten
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Waldkraiburg ist die größte Stadt im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn. Mit über 22 500 Einwohnern ist Waldkraiburg nach Rosenheim die zweitgrößte Stadt in der Planungsregion...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.07.2015
Frist Vergabeunterlagen:
28.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
31.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Waldkraiburg
Stadtplatz 26
84478 Waldkraiburg
Frau Amann
Telefon: +49 8638959273
Fax: +49 8638959171
E-Mail: silvia.amann@waldkraiburg.de
http://www.waldkraiburg.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Landherr Architekten
Karlstraße 55
80333 München
Ralf Wehrhahn
Telefon: +49 89189396716
Fax: +49 89189396729
E-Mail: ralfwehrhahn@walterlandherr.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Landherr Architekten
Karlstraße 55
80333 München
Ralf Wehrhahn
Telefon: +49 89189396716
Fax: +49 89189396729
E-Mail: ralfwehrhahn@walterlandherr.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sanierungsberatung in den Bereichen Städtebau und Hochbau in Waldkraiburg.
Waldkraiburg ist die größte Stadt im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn. Mit über 22 500 Einwohnern ist Waldkraiburg nach Rosenheim die zweitgrößte Stadt in der Planungsregion Südostoberbayern.
Waldkraiburg ist eine sog. Vertriebenenstadt, die nach 1945 entstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich Heimatvertriebene aus Ost- und Südosteuropa im Bereich der heutigen Stadt Waldkraiburg an, besonders aber aus dem Sudetenland. 1950 entstand die selbstständige Gemeinde Waldkraiburg mit 1 912 Einwohnern. 1960 lebten bereits weit über 8 000 Menschen in Waldkraiburg, was zur Verleihung des Stadtrechts führte. Bis in die 1980er Jahre erfuhr die Stadt ein stetiges Bevölkerungswachstum. Erst seit Mitte der 1990er Jahre stagniert die Bevölkerungszahl bei einer leichten Tendenz zur Abnahme. Heute sind rund 80 Nationalitäten im Stadtgebiet vertretenden bzw. Bürgern mit entsprechendem Migrationshintergrund unterschiedlicher Nationalität.
Seit Beginn der 90er Jahre wurden verschiedene Vorbereitende Untersuchungen (VU) erstellt und fortgeschrieben. 2013 wurde die Stadt in das Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ aufgenommen.
Neben dem festgestellten demographischen Wandel sind die städtebaulichen, strukturellen und funktionalen Probleme u. a. der Sanierungsstau, Wohnungs- und Gewerbeleerstand, Brachflächen, Platzgestaltung, Straßenraumgestaltung, fehlende Raumkanten und baulich ungeordnete Bereiche.
2014 wurde aufgrund des zunehmenden Leerstandes der Gewerbeflächen im Erdgeschossbereich in der Innenstadt dieser erhoben und 2015 ein Leerstandsmanagement durch die Stadtmarketing GmbH für einen befristeten Zeitraum beauftragt, wofür Städtebaufördermittel eingesetzt werden sollen.
Parallel zu dieser zu dieser Auftragsbekanntmachung wird die Erstellung eines gesamtstädtischen Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) ausgeschrieben.
Die Stadt Waldkraiburg beabsichtigt für die Beratung der Stadt und andere Bauherrn bei der Planung von Bauvorhaben einen Architekten zu beauftragen. Die Beratungsleitung des Architekten bezieht sich auf die Umsetzung der Ziele der aktuellen Stadtsanierung wie die Zeichnerische und schriftliche Stellungnahme zu Bauvoranfragen und Bauaufträgen; Gestalterische Beratung, z. B. bei Ingenieurleistungen und bei der Planung von Fachstellen; Pläne und Stellungnahmen zu Förderanträgen von der Stadt; Stellungnahmen zu Förderanträgen an die Stadt; Sonstige gutachterliche Tätigkeit, z. B. beim Kauf von Grundstücken; Städtebauliche Stellungnahmen allgemein; Öffentlichkeitsarbeit, die in den Grundleistungen nicht enthalten sind, z. B. Einzelberatung, Ausarbeitung von Informationsschriften, öffentliche Diskussionen; Organisatorische Unterstützung der Stadt in der Durchführung der Stadtsanierung, Teilnahme an Ortsterminen, Besprechungen mit Fachstellen etc.; Sonderaufgaben wie Mitwirkung an Wettbewerben; Mitwirkung beim ISEK-Prozess im Rahmen des bestehenden Sanierungsgebietes.
Der Zeitraum der Leistung wird mit 2 Jahren festgelegt. Bei gegenseitigem Einverständnis kann die Leistung optional jeweils ein Jahr verlängert werden. Ein Rechtsanspruch auf die Verlängerung der Beratungsleistung besteht nicht.
Siehe II.1.5) dieser Bekanntmachung.

CPV-Codes: 71210000

Erfüllungsort:
Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist der Sitz des Auftraggebers.
Nuts-Code: DE21G

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
266326-2015

Vergabeunterlagen:
a) Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.walterlandherr.de/vergabeverfahren abrufbar. Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich. Es werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt. Der Katalog „Fragen und Antworten“, der bis zum Schlusstermin für Rückfragen ständig fortgeschrieben wird, kann ebenfalls hier abgerufen werden.
b) Die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung. Fehlende Nachweise der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ für den Projektverantwortlichen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
c) Bewerbergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor.
d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht.
e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte, sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen im Teilnahmeantrag.
g) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
h) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
i) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Vergabe von Teilleistungen an einen Subunternehmer sind – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
k) Die Bewerbungsunterlagen müssen deutlich mit einem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden.
l) Rückfragen zum Verfahren können bis zum 24.8.2015 per E-Mail an ralfwehrhahn@walterlandherr.de gestellt werden. Die Antworten zu den gestellten Rückfragen werden bis zum 25.8.2015 im Internet unter der angegebenen Adresse eingestellt.

Termine & Fristen
Unterlagen:
28.08.2015

Angebotsfrist:
31.08.2015 - 12:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 1 000 000 EUR für Personenschäden und über 500 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe. Arbeitsgemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis für die Arbeitsgemeinschaft oder für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft vorlegen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 sowie Abs. 9 VOF.
b) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.
c) Nachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers, bei juristischen Personen und Bewerbergemeinschaften der für die Dienstleistung verantwortlichen Person(en) (Projektverantwortlicher), durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben der Art. 2 BauKaG erfüllt sind.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

Technische Leistungsfähigkeit
a) Präsentation von Referenzprojekten: Es sollen 4 Referenzprojekte auf insgesamt max. 8 Seiten DINA4 (einseitig) vorgestellt werden. In der Präsentation soll neben der Aufgabe insbesondere die Leistung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft so dargestellt werden (u. a. in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen, Diagrammen, Schemata), dass die Fachkunde und die Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Aufgabe und die angegebenen Auswahlkriterien für das bewertende Auswahlgremium erkennbar ist.
b) Referenzliste: Für die Auflistung der Referenzprojekte sind die den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblätter zu verwenden. In der Referenzliste sind Angaben zu Auftraggeber, beauftragten Leistungen, Kosten, erbrachte Leistungen und Leistungsphasen sowie Leistungszeitraum und weitere Erläuterungen zum Projekt einzutragen.
c) Die Referenzprojekte sollen mit der gestellten Aufgabe vergleichbar sein. Es werden nur solche Referenzprojekte gewertet, deren Projektbearbeitung im Jahr 2007 oder später erfolgt ist. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Siehe Teilnahmeantrag.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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