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Ausschreibung - Beratungsleistungen zur Barrierefreiheit im Deutschen Museum in München (ID:11081956)

Übersicht
DTAD-ID:
11081956
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Marketing- und Werbedienstleistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Bei der Modernisierung und Erneuerung von Ausstellungen im Deutschen Museum sollen Maßnahmen zur Steigerung der Besucherfreundlichkeit und Barrierefreiheit berücksichtigt werden. Durch die...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
02.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR)
Zentrale Vergabestelle
Museumsinsel 1, 80538 München
Telefon: 089 / 2179 – 427, Fax: 089 / 2179 – 549
E-Mail: vergabe@deutsches-museum.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bei der Modernisierung und Erneuerung von Ausstellungen im Deutschen Museum sollen Maßnahmen zur Steigerung der Besucherfreundlichkeit und Barrierefreiheit berücksichtigt werden.
Durch die gesellschaftliche Entwicklung werden Anforderungen an Barrierefreiheit und Inklusion von motorisch und sensitiv beeinträchtigten Menschen zu einem bedeutenden Thema im öffentlichen Raum. Verschiedene Besuchergruppen des Deutschen Museums, wie zum Beispiel Familien mit Kinderwagen, Schulklassen, Gruppen, ältere Menschen, Kinder und Jugendliche oder Menschen mit körperlichen, sensitiven oder kognitiven Einschränkungen, werden gleichermaßen berücksichtigt.
Um Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten die Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen Leben zu ermöglichen, werden Maßnahmen zur Optimierung der Barrierefreiheit sowohl im baulichen als auch im inhaltlichen Bereich identifiziert.
Um dieses Ziel im Zuge der Modernisierung des Ausstellungsgebäudes und der Ausstellungen im Deutschen Museum umzusetzen, bedarf es einer ganzheitlichen fachkundigen Beratung, aufgeteilt in folgende Schwerpunkte:
Teil A) Sensibilisierung der Beschäftigten für das Thema „Sinneseinschränkungen“
Teil B) Beratung zur baulichen Barrierefreiheit „Sammlungsbau“
Teil C) Beratung zur Barrierefreiheit im Bereich Ausstellungsgestaltung
Teil D) Beratung barrierefreies Leitsystem
Teil E) Abschließende Dokumentation der Einzelmaßnahmen

Erfüllungsort:
Deutsches Museum, Museumsinsel 1, 80538 München

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
Vergabe-Nr. 14.098.01

Vergabeunterlagen:
Anforderung der Vergabeunterlagen: ausschließlich per E-Mail unter sekretariat-haz@deutsches-museum.de

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Ablauf der Angebotsfrist: 02.09.2015, 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Fertigstellung der Leistung bis 30.11.2015
Beginn der Ausführung: ab Zuschlagserteilung

Bindefrist:
Ablauf der Bindefrist 02.10.2015

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Sicherheiten: keine

Zahlung:
Zahlungsbedingungen: nach Leistungsfortschritt, VOL/B

Zuschlagskriterien:
Wertungs-/Zuschlagskriterien:
Preis

Geforderte Nachweise:
Der Bieter hat zum Nachweis seiner Eignung mit dem Angebot vorzulegen:
Hinweis: Hierzu erhält der Bieter, soweit nicht anders angegeben, Formblätter vom Auftraggeber. Es wird empfohlen, diese bei Angebotsabgabe zu verwenden.
Bietergemeinschaften: Die Teilnahme am Vergabeverfahren als Bietergemeinschaft ist zulässig. Der Koordinierungsaufwand darf allerdings nicht beim Deutschen Museum liegen. Sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft haben sich in einem Formblatt einzutragen und dieses zu unterschreiben. Darin ist zudem ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dieser unterschreibt das Angebotsschreiben und ist im weiteren Verfahren Ansprechpartner der Bietergemeinschaft für das Deutsche Museum. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die vorgegebenen Erklärungen gesondert abzugeben. Die Eignung muss für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien Referenzen und Qualifikation kommt es auf die Bietergemeinschaft insgesamt an. Insofern erstellt jedes Mitglied die Angaben hierzu nur soweit, wie es für das Mitglied zutrifft. Die Prüfung erfolgt dann unter Berücksichtigung sämtlicher entsprechender Anlagen der Bietergemeinschaft.
Dritte/Nachunternehmer: Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten Dritter (z.B. Nachunternehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Dritten bestehenden Verbindungen. Jeder Dritte/Nachunternehmer, auf dessen Eignung sich der Bieter oder das Mitglied einer Bietergemeinschaft bezieht, muss seine finanzielle, wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit nach Maßgabe in dem Umfang nachweisen, in dem sich der Bieter darauf beruft. Zudem muss der Dritte/Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung ausfüllen und unterschreiben. Hinweis: Für die Erfüllung der Anforderungen an die finanzielle, wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit kommt es auf den Bieter oder die Bietergemeinschaft und den Dritten/Nachunternehmer insgesamt an. Unabhängig davon muss auch der Dritte, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, seine Zuverlässigkeit individuell und vollständig nachweisen.
Bieter, die als geeignete Bieter berücksichtigt werden wollen, müssen dies im Angebot erklären und auf Verlangen den Nachweis für das Vorliegen der Voraussetzungen führen. Wird der Nachweis nicht geführt, wird das Angebot wie das eines nicht geeigneten Bieters behandelt. Bietergemeinschaften, denen geeignete Unternehmen als Mitglieder angehören, haben zusätzlich den Anteil nachzuweisen, den die Leistungen dieser Mitglieder am Gesamtangebot haben.



l.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Nachweis der Haftungs- und Eigentumsverhältnisse durch Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister bzw. eines vergleichbaren Registers des Herkunftslandes, der zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als drei Monate sein darf. Dies entfällt bei nicht eingetragenen Personengesellschaften bzw. anderen nicht eintragungspflichtigen Unternehmen; in diesem Fall ist eine Eigenerklärung vorzulegen über die Art der
wirtschaftlichen Verknüpfung sowie die verknüpften Unternehmen und darüber, ob auftragsbezogen in relevanter Weise mit anderen Unternehmen eine Zusammenarbeit besteht.
Der Bieter hat zu erklären, ob er

a) sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder er seine Tätigkeit eingestellt hat oder er sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer ähnlichen Lage befindet;

b) nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt;

c) im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde;

d) seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (soweit zutreffend) ordnungsgemäß erfüllt hat,
Der Bieter hat zu erklären, dass er und andere Personen, deren Verhalten seinem Unternehmen zuzuordnen ist, in den letzten zwei Jahren nicht wegen einem der nachfolgend genannten Tatbestand rechtskräftig verurteilt worden ist:
• § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
• § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
• § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
• § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
• § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
• Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
• § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
l.2) Erklärung darüber, dass eine Berufshaftpflichtversicherung besteht.
l.3) Erklärung über die vertrauliche Behandlung der Unterlagen des Deutschen Museums.
l.4) Weitere Nachweise:
Um die Eignung darzulegen, haben die Bieter mit Angebotsabgabe Nachweise für folgende Kriterien zu erbringen:
- Funktion einer (übergeordneten) Schnittstelle, die die Interessen verschiedener Nutzergruppen mit unterschiedlichen Einschränkungen koordiniert und inhaltlich vertreten kann: Nachweis, dass Bieter entweder selbst aktives Mitglied eines Behindertenverbandes ist oder Verbände nach § 13 Abs. 3 BGG oder vergleichbare Verbände vertritt.
- Abgeschlossene Projekte als Interessensvertreter von vergleichbaren Beratungsleistungen für vergleichbare Projekte im Bereich Bildung / Kultur / Tourismus: Nachweis durch mindestens zwei Referenzprojekt

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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