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Ausschreibung - Bereitstellung einer flächendeckenden Breitbandversorgung in Felsberg (ID:6089257)

Auftragsdaten
Titel:
Bereitstellung einer flächendeckenden Breitbandversorgung
DTAD-ID:
6089257
Region:
34587 Felsberg
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.04.2011
Frist Angebotsabgabe:
30.05.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Bereitstellung einer flächendeckenden Breitbandversorgung in den folgenden Gemarkungen der Stadt Felsberg unter Gewährung einer Förderung.
Kategorien:
Diverse Reparatur-, Wartungsdienste, Erschliessungsarbeiten
CPV-Codes:
Fernsprech- und Datenübertragungsdienste
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Interessenbekundungsverfahren "formloser Teilnahmewettbewerb vor Beschränkten

Ausschreibungen und Freihändigen Vergaben oder sonstigen Verfahren"

HAD-Referenz-Nr.: 3543/5

Aktenzeichen: 16/04/11/743-45-17

1. Auftraggeber (Vergabestelle): Offizielle Bezeichnung:Magistrat der

Stadt Felsberg

Straße:Vernouillet-Allee 1

Stadt/Ort:34587 Felsberg

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr Kern

Telefon:05662/502-17

Fax:05662/502-49

Mail:heinrich.kern@felsberg.de

digitale Adresse(URL):http://www.felsberg.de

2. Art der Leistung : Dienstleistung

3. Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Markterkundung und

Interessenbekundungsverfahren zum Breitbandausbau in der Stadt Felsberg

4. Form des Verfahrens: formloses Bewerbungsverfahren mit

Angebotsabgabe

5. Frist, bis zu der die Interessenbekundung eingegangen sein muss:

Angebotsfrist: 30.05.2011 12:00 Uhr

6. Leistungsbeschreibung

Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :

Bereitstellung einer flächendeckenden Breitbandversorgung in den

folgenden Gemarkungen der Stadt Felsberg unter Gewährung einer

Förderung.

Der Stadtteil Altenbrunslar (316 Einwohner, 132 Haushalte) ist ein

Stadtteil von Felsberg. Eine DSL-Versorgung gibt es in fast allen

Haushalten, aber mit geringer oder sehr geringer Bandbreite. Es besteht

ein sehr hoher Bedarf.

Der Stadtteil Hesserode (127 Einwohner, 53 Haushalte) ist ein Stadtteil

von Felsberg. Eine DSL-Versorgung gibt es in fast allen Haushalten,

aber mit geringer oder sehr geringer Bandbreite. Es besteht ein sehr

hoher Bedarf.

Der Stadtteil Hilgershausen (217 Einwohner, 90 Haushalte) ist ein

Stadtteil von Felsberg. Eine DSL-Versorgung gibt es in fast allen

Haushalten, aber mit geringer oder sehr geringer Bandbreite. Es besteht

ein sehr hoher Bedarf.

Der Stadtteil Melgershausen (435 Einwohner, 181 Haushalte) ist ein

Stadtteil von Felsberg. Eine DSL-Versorgung gibt es in fast allen

Haushalten, aber mit geringer oder sehr geringer Bandbreite. Es besteht

ein sehr hoher Bedarf.

Der Stadtteil Neuenbrunslar (884 Einwohner, 368 Haushalte) ist ein

Stadtteil von Felsberg. Eine DSL-Versorgung gibt es in fast allen

Haushalten, aber mit geringer oder sehr geringer Bandbreite. Es besteht

ein sehr hoher Bedarf.

Der Stadtteil Niedervorschütz (646 Einwohner, 269 Haushalte) ist ein

Stadtteil von Felsberg. Eine DSL-Versorgung gibt es in fast allen

Haushalten, aber mit geringer Bandbreite. Es besteht ein hoher Bedarf.

Aus diesem Grund ist die Stadt Felsberg - auf Basis der

Förderrichtlinien des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr

und Landesentwicklung (HMWVL), welche unter anderem den Ausbau der

flächendeckenden Versorgung des ländlichen Raums mit

Breitbandanschlüssen in Hessen vorsehen - bereit, eine Förderung der

Wirtschaftlichkeitslücke zum Aufbau einer leistungsstarken

Breitbandversorgung zu gewähren.

Richtlinien zum Download unter:

http://www.hessen-it.de/mm/FoerderleitfadenBreitband.pdf

Führen ortsübergreifende Lösungen zu wirtschaftlicheren Gesamtlösungen,

so wird eine entsprechende Angebotsabgabe begrüßt. In diesem

Zusammenhang wird auf das gleichlautende Vorhaben in der Stadt

Niedenstein verwiesen

Anbieter entsprechender Breitbandversorgungslösungen haben folgende

Vorgaben zu beachten und diese entsprechend bei der Abgabe eines

Angebotes darzustellen:

Technische und wirtschaftliche Vorgaben:

In allen Bereichen der oben genannten Gemarkungen muss eine

Breitbandleistung, die mindestens einer DSL 2000-Rate entspricht (2.000

kbit/s Downstream, 192 kbit/s Upstream) - auch bei Spitzenbelastung -

durch den Bewerber bereitgestellt werden. Eine höhere Leistung wird

ausdrücklich begrüßt.

Vom Anbieter ist darzustellen, für welche Kapazität (Zahl der

Anschlüsse) das Versorgungsnetz ausgelegt ist. Es ist sicherzustellen,

dass es bei einem Anschluss von zusätzlichen Kunden zu keiner

Verringerung der Bandbreite oder einem Verlust an Qualität kommen kann.

Der Preis pro Anschluss darf sich durch zusätzliche Anschlüsse nicht

erhöhen. Im Angebot ist detailliert zu erläutern, wie der Anbieter

plant, diesen Vorgaben nachzukommen.

Es wird angestrebt, alle Interessenten des Ortes mit einem

Breitbandanschluss zu versorgen, auch jene die außerhalb der

Bebauungsgrenze liegen. Ist dies aus technischen oder wirtschaftlichen

Gründen nicht möglich, sind diese explizit zu benennen. Die

Breitbandversorgung soll den Kunden permanent auch zu Spitzenlastzeiten

zur Verfügung stehen.

Im Angebot ist die Supportstruktur (Wartung und Serviceleistungen) zu

beschreiben. Der Auftragnehmer hat zu erläutern, wie und in welchem

Umfang er den Anforderungen nachkommen wird.

Ferner sind vom Anbieter alle garantierten Leistungen der

Versorgungslösung zu benennen.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

Hauptgegenstand:

64210000 Fernsprech- und Datenübertragungsdienste

Ergänzende Gegenstände:

Ort der Ausführung / Erbringung der Leistung : Stadtteile:

Altenbrunslar, Hesserode, Hilgershausen, Melgershausen, Neuenbrunslar

und Niedervorschütz, 34587 Felsberg

NUTS-Code : DE735 Schwalm-Eder-Kreis

Zeitraum der Ausführung :

voraussichtlich vom 01.09.2011 bis 30.09.2012

7. Wertungsmerkmale:

Bewerbungsbedingungen: Die Anforderungen an eine Breitbandversorgung

sind gemäß der Förderrichtlinien des Hessischen Ministeriums für

Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung zu beachten und einzuhalten.

Die Anforderungen an eine Breitbandversorgung sind gemäß der

Förderrichtlinien des Landes Hessen, beschrieben im Förderleitfaden

"Breitbandversorgung ländlicher Räume" des Hessisches Ministerium für

Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Stand 26.05.2009, mit der o.

g. Änderung zu beachten und einzuhalten.

Im Angebot muss enthalten sein:

- Nachweis der fachlichen Kompetenz

- Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (finanzielle

Vorleistungen sind erforderlich)

- Nachweise über die Leistungsfähigkeit des Unternehmens (z.B. das

Vorhandensein der erforderlichen personellen und sachlichen Ressourcen

um das Vorhaben in der geplanten Zeit durchzuführen, ggf. Angabe von

Referenzprojekten)

- Erklärung des Unternehmens, dass es sich nicht in einem

Insolvenzverfahren befindet und keine Umstände vorliegen, welche seine

Zuverlässigkeit in Frage stellen können

Die Höhe der wirtschaftlichen Kostendeckungslücke muss vom Anbieter

durch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung nachgewiesen werden. Dazu

dürfen nur einmalige Ausgaben herangezogen werden, die im originären

Zusammenhang mit den Investitionskosten des Netzauf- bzw. Ausbaus

stehen. Weiterhin müssen diese Investitionen zur Durchführung des

Vorhabens unbedingt erforderlich sein und den Grundsätzen der

Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entsprechen. Es ist von einer

Zweckbindung von mindestens 5 Jahren auszugehen. Die Zweckbindung gilt

als erfüllt, wenn die Grundversorgung, unabhängig von dem im Rahmen des

Förderverfahrens ausgewählten Anbieter, für einen Zeitraum von mind. 5

Jahren zur Verfügung steht.

Die Fördermittelvergabe ist abhängig von der Bereitstellung

entsprechender Haushalts- und Fördermittel des Landes Hessen und der

Kommune. Die Auswahl erfolgt bei technisch und tariflich gleichen

Lösungen nach dem Grundsatz der geringsten Kostendeckungslücke. Bei

verschieden gearteten Angeboten wird der Anbieter mit dem besten

Preis-/Leistungsverhältnis ausgewählt. Hierbei wird die Gestaltung der

Endkundenpreise (Tarife), die technische Leistungsfähigkeit, die

perspektivische Ausbaufähigkeit und der für den Ausbau benötigte

Zeitrahmen berücksichtigt.

Auswahlkriterien: Die Angebote werden in zwei Teilbereichen bewertet

und gewichtet: "Angebotene Leistung" (40%) und "Wirtschaftliche

Rahmenbedingungen" (60%). Die Auswahl erfolgt bei technisch und

tariflich gleichen Lösungen nach dem Grundsatz der geringsten

wirtschaftlichen Kostendeckungslücke. Bei verschieden gearteten

Angeboten wird der Anbieter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

ausgewählt.

Um einen dauerhaften Wettbewerb im Infrastrukturbereich zu ermöglichen,

muss der Netzbetreiber technische Möglichkeiten bereitstellen, damit

auch potentielle Drittanbieter dessen Netzinfrastruktur nutzen können,

um so Dienste für Endkunden anbieten zu können (offener und

diskriminierungsfreier Netzzugang auf Vorleistungsebene). Vor dem

Hintergrund der Nummern 27 und 51f) der Leitlinien der Gemeinschaft für

die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im

Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (2009/C 235/04) [vgl.

Amtsblatt der Europäischen Union am 30.09.2009] weist das HMWVL darauf

hin, dass der Passus im aktuellen Förderleitfaden "Breitbandversorgung

ländlicher Räume", wonach auf den offenen Zugang auf Vorleistungsebene

dann verzichtet werden kann, wenn Betreiber darlegen können, dass dies

technisch nicht möglich ist bzw. in ihrer Wirtschaftlichkeitsberechnung

nachweisen, dass eine solche Maßnahme die Erschließung um mehr als 50%

verteuern würde, nicht mehr anzuwenden ist. Die durch das

Telekommunikationsgesetz vorgegebenen Rahmenbedingungen für

marktbeherrschende Unternehmen bleiben unberührt.

Die angebotene Lösung soll zuverlässig, hochwertig, langlebig und

upgradefähig sein.

Das Angebot muss einen Zeitplan zur Realisierung der Versorgungslösung

nach Auftragsvergabe enthalten.

Das Angebot soll konkrete Aussagen über etwaige Hoch- und

Tiefbaumaßnahmen in den Gemarkungen sowie die Möglichkeit der (Mit-)

Nutzung der vorhandenen Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) auf

Kupferbasis enthalten.

Der Endabnehmerpreis darf marktübliche Werte nicht übersteigen und wird

in die Vergabeentscheidung mit einbezogen. Der Endabnehmerpreis wird

gegen einen aus marktüblichen Angeboten ermittelten Referenzpreis

gespiegelt und wird in die Vergabeentscheidung mit einbezogen. Bei der

Berechnung wird eine Endabnehmer-Vertragslaufzeit (Privathaushalt) von

24 Monaten zugrunde gelegt. Neben monatlichen Kosten werden

Bereitstellungspreis sowie Hardware- oder sonstige einmalige Kosten

mitgerechnet.

Bei der Auswahlentscheidung wird sowohl der für den Ausbau benötigte

Zeitrahmen als auch die perspektivische Ausbaufähigkeit berücksichtigt.

Rechtliche Forderungen oder Ansprüche auf Ausführung der Maßnahme oder

finanzielle Mittel seitens der Bewerber bestehen mit der Teilnahme am

Auswahlverfahren nicht. Die Teilnahme ist unverbindlich. Eine

Erstattung der Kosten, die den Teilnehmern durch die Bearbeitung

entstehen, ist ausgeschlossen.

Interessenbekundungen und Angebote sind schriftlich unter Angabe des

Umfangs und Wertes der Wirtschaftlichkeitslücke zu senden an die von

der Stadt Felsberg für die Durchführung der Breitbandausschreibung

beauftragte Stelle.

9. Auskünfte erteilt: Offizielle Bezeichnung:Breitbandberatung Hessen

Straße:Lagerstraße 13

Stadt/Ort:64807 Dieburg

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr Klaus Weinitschke

Telefon:06071/92178-16

Fax:06071/92178-20

Mail:kw@breitbandberatung-hessen.de

10. Vergabeunterlagen anzufordern bei: Offizielle Bezeichnung:Magistrat

der Stadt Felsberg

Straße:Vernouillet-Allee 1

Stadt/Ort:34587 Felsberg

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Frau Lumm

Telefon:05662/502-10

Fax:05662/502-49

Mail:stadtverwaltung@felsberg.de

digitale Adresse(URL):http://www.felsberg.de

Kostenfreier Download der Unterlagen auf : Referenzsuche in der

Onlinedatenbank der HAD (Anmeldung mit Benutzername und Passwort)

11. Sonstige Angaben: Sollten fünf oder mehr Bewerbungen eingehen,

behält sich die Stadt Felsberg vor, eine Vorauswahl für weiterführende

Verhandlungsgespräche zu treffen.

Die Teilnahme ist unverbindlich. Eine Erstattung der Kosten, die den

Teilnehmern durch die Bearbeitung und Abgabe des Angebotes entstehen,

ist ausgeschlossen.

Fragen von Seiten der Anbieter sind zunächst direkt an den Magistrat

der Stadt Felsberg zu richten.

Hinweis:

Mit dem Interessenbekundungsverfahren und der Veröffentlichung des

Vorhabens ist keine Verpflichtung zur Vergabe verbunden.

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