DTAD

Ausschreibung - Bereitstellung von Telekommunikationsdienstleistungen in Koblenz (ID:3361024)

Auftragsdaten
Titel:
Bereitstellung von Telekommunikationsdienstleistungen
DTAD-ID:
3361024
Region:
56073 Koblenz
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
12.12.2008
Frist Angebotsabgabe:
09.01.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Telekommunikationsdienste
Vollständige Bekanntmachung
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1. Auftraggeber:

Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der

Bundeswehr (IT-AmtBw)

Ferdinand Sauerbruch Str. 1, 56073 Koblenz

Bereich B 2

Bearbeiterin: Frau Meiss

Email: [1]itamtbwb2@bundeswehr.org

Bearbeitungsnummer:

Q/IB2C/R6438 (stets angeben)

2. a) Verfahrensart:

Freihändige Vergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb

Hinweis: Es werden keine weiteren Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb

versandt. Alle notwendigen

Unterlagen entnehmen Sie bitte dieser Bekanntmachung. Eventuelle

Anfragen senden Sie bitte ausschließlich

an o. g. Email-Adresse.

b) Vertragsart:

Rahmenvertrag über Telekommunikationsdienstleistungen (Telefondienst /

Datendienst) für die Bundeswehr,

die nicht im Vertrag mit BWI-IT ("HERKULES") enthalten sind

3. a) Art und Umfang der Leistung:

Bereitstellung von Telekommunikationsdienstleistungen (Telefondienst /

Datendienst) nach Abruf

b) Unterteilung in Lose:

Es ist keine Aufteilung in Lose vorgesehen.

c) Lieferort:

Leistungserbringung erfolgt an mehreren Standorten der Bundeswehr in

der Bundesrepublik Deutschland und

vornehmlich in Staaten der NATO-Partner, wobei weltweit nicht

ausgeschlossen wird (Einsatzl?nder).

d) Geplante Vertragslaufzeit für die Erbringung der Leistung:

3 Jahre ab Vertragsschluss

4. a) Teilnahmeanträge sind zu stellen: Beim Auftraggeber

b) Frist: 09.01.2009

c) Sprache: Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

d) Form: Der Teilnahmeantrag ist mit allen Anlagen -rechtsverbindlich

unterschrieben- in dreifacher Ausfertigung in

einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Dieser ist wie folgt zu

kennzeichnen:

Teilnahmeantrag zur Freihändigen Vergabe

"Telekommunikationsdienstleistungen (Telefondienst /

Datendienst) für die Bundeswehr", Bearbeitungsnummer Q/IB2C/R6438,

Schlusstermin: 09.01.2009 14:00

Uhr.

5. Mindestbedingungen (Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des

Bewerbers):

a) Bankerkl?rung zur finanziellen und wirtschaftlichen

Leistungsfähigkeit des Unternehmens

b) Geeignete Nachweise über die technische Leistungsfähigkeit des

Unternehmens

c) Erklärung des Unternehmens, dass es sich nicht in einem

Insolvenzverfahren befindet und keine Umstände

vorliegen, welche seine Zuverlässigkeit in Frage stellen können.

Die Nachweise über die Mindestbedingungen sollten den Umfang von vier

DIN A 4 Seiten nicht übersteigen und sind

mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Soweit die Nachweise dem

Auftraggeber bereits aktuell vorliegen, oder in

den letzten drei Jahren Vertragsbeziehungen bestanden, genügt ein

entsprechender Hinweis und die Angabe der

Bearbeitungsnummer.

7. Aufforderung zur Angebotsabgabe

Voraussichtlich 01/2009

8. Sonstige Angaben:

Es gilt deutsches Recht.

Vergütungen, Aufwendungsersatz und sonstige Kosten für die Erstellung

des Teilnahmeantrages werden nicht

gewährt.

Leistungsbeschreibung

für

Telekommunikationsdienstleistungen

(Telefondienst / Datendienst)

für die Bundeswehr

IT-AmtBw F 3, Stand 26.11.2008

Datei: Leistungsbeschreibung-Teilnahmewettbewerb

1. Allgemeines

Die Bundeswehr stützt derzeit ihre Kommunikation auf eigene Netze, auf

ande-

re militärische Netze und auf Netze privater Telekommunikationsanbieter

(TKA)

ab.

Vor dem Hintergrund, dass durch den Vertrag der Bundeswehr mit BWI-IT

("Herkules-Vertrag") nicht alle Leistungen für den gesamten

Aufgabenbereich

der Bundeswehr abdeckt werden, soll für den ?brigen Anteil ein

Rahmenvertrag

unter Beibehaltung der Zuverlässigkeit der zu erbringenden

Telekommunikati-

onsdienstleistungen für die Bundeswehr geschlossen werden.

Die zu erbringende Leistung beinhaltet die Entgegennahme des

Telekommuni-

kationsaufkommens der Bundeswehr, wie z.B. Sprach-, Text-, Bild- und

Daten-

dienste, aus den Telekommunikationsnetzen der Bundeswehr und die

?bertra-

gung in das In- und Ausland.

Der TKA stellt sicher, dass die Telekommunikationsdienstleistungen

automa-

tisch und für den Teilnehmer ohne erkennbare Einschränkungen in das

Netz

des Auftragnehmers (AN) geroutet werden. Die Anbindung der

Telekommunika-

tionsanschl?sse der Bundeswehr an das Netz des AN erfolgt durch

Pre-Select

oder mittels Direktanbindung. Art, Anzahl, Standort, Rufnummer und

Reihenfol-

ge der zu übernehmenden Anschlüsse werden in detaillierter Form

Bestandteil

des Dienstleistungsvertrages.

2. Telekommunikationsdienstmerkmale

Folgende Telekommunikationsdienstleistungen sollen für die Bundeswehr

er-

bracht werden und sind Vertragsgegenstand:

Analoge Telefonanschlüsse (Flatrate als Option möglich),

ISDN-Anschlüsse als Mehrger?te- und Anlagenanschluss (Flatrate als

Option möglich),

Prim?rmultiplexanschl?sse,

DSL-Anschlüsse symmetrisch 2 MBit/s (Flatrate),

DSL-Anschlüsse asymmetrisch 2 MBit/s, 6 MBit/s und 16 MBit/s (Flatra-

te).

Vergabe von festen IP-Adressen

Internet by call

Die Verbindungen müssen durchgehend analog oder digital betrieben

werden.

Ausnahmen bilden Verbindungen in Mobilfunknetze.

Als Anhaltswerte zum Verkehrsaufkommen gelten folgende aktuelle Angaben

in

Gespr?chsminuten pro Jahr: (ohne Berücksichtigung einer Flatrate)

o Ortsbereich ca. 2.000.000

o Nahbereich ca. 3.000.000

o Fembereich national ca. 2.200.000

o Europa/Welt ca. 150.000

o Mobilfunk ca. 75.000

Voraussichtliche Anzahl von DSL-Anschlüssen:

o Inland: ca. 100 zu Beginn des Vertrages

o ca. 20 Anschlüsse kommen pro Jahr dazu

o Ausland: ca. 25

Voraussichtliche Anzahl von Telefon-/ISDN-Anschlüssen:

o Inland: ca. 200

o Ausland: ca. 30

Es sollen üben/viegend Bereitstellungen auf der Basis einer Flatrate

erfolgen,

wobei ca. 20% temporäre Anschlüsse mit einer Nutzungsdauer von bis zu 3

Monaten sein werden. 80% der Anschlüsse sind Anmietungen von mehr als 3

Monaten.

3. Rahmenbedingungen

Nachfolgend genannte Rahmenbedingungen müssen ausnahmslos erfüllt wer-

den:

o TKA ist der Bundeswehr allein verantwortlich für vertraglich

vereinbarte

Dienstleistungen

o Behandlung als bevorrechtigten Kunden nach dem

Telekommunikations-

Sicherstellungsgesetz

o Dienstleistungen sind auch während Streiks und Katastrophen

weitest-

gehend sicher zu stellen

o Vertrauliche Behandlung der Daten der Bundeswehr (siehe 4.)

o Der Auftragnehmer muss von der Bundeswehr akkreditiert werden

o Zugangsberechtigung der Handwerker zu Technikr?umen

o Sicherheits?berpr?ftes Personal gemäß BMI Geheimschutzhand-

buch der Industrie "Behörden mit Sicherheitsaufgaben", im Be-

reich Auftragsannahme und Dokumentation der ?bertragungswe-

ge/Anschlüsse

Eigene Infrastruktur sowie bauliche und organisatorische Maßnahmen

der IT-Sicherheit

Mittlere Durchlasswahrscheinlichkeit mindestens 97%

Verbindungen, die nicht hergestellt werden konnten, dürfen nicht in

Rechnung gestellt werden

Zentrale St?rungsannahme (User Help Desk) und Auftragsannahme

(Single Point of Contact) 0-24 Uhr, 365 Tage/Jahr, unter einer 0800-er

Rufnummer

Entstörung innerhalb von 8 Stunden, 24 Std./Tag und 365 Tage/Jahr

wenn dies von der zentralen St?rungsannahme der Bundeswehr (Be-

triebszentrum der Bundeswehr) im Einzelfall gefordert wird (hier für

be-

sondere Anschlüsse, meist zeitlich begrenzt)

Zentrale und elektronische Abrechnung der Entgelte für Telefondienst-

leistungen im Format/Verfahren ETIS/ELFE - vorbehaltlich der mit der

Einführung eines automatisierten Verfahrens einhergehenden Risikoana-

lyse und des erforderlichen Sicherheitskonzeptes.

Zahlungder Rechnungen durch Lastschriftverfahren - vorbehaltlich der

mit der Einführung eines automatisierten Verfahrens einhergehenden Ri-

sikoanalyse und des erforderlichen Sicherheitskonzeptes.

Sekundengenaue Abrechnung der variablen Fernmeldeentgelte

Einzelverbindungs?bersichten zu den Rechnungen in elektronischer

Form - vorbehaltlich der mit der Einführung eines automatisierten

Verfah-

rens einhergehenden Risikoanalyse und des erforderlichen Sicherheits-

konzeptes.

Tarife des TKA müssen über eine Artikel-/Leistungsnummer auf den e-

lektronischen Rechnungen auswertbar sein

Innerhalb Deutschlands nur zwei Tarifzonen (Orts-/Nahbereich, Fernbe-

reich)

Bundesweite, fl?chendeckende Versorgung, zumindest in der Voreinstel-

lung Pre-Select

Uneingeschr?nkte Versorgung auch bei weltweiten Auslandsverbindun-

gen

Versorgung aller Anschlüsse (analog, digital, Prim?rmultiplex), dabei

müssen die Anschlüsse "Endger?tetauglich" und mit der notwendigen

Hardware bestückt sein.

Verfügbarkeit von ISDN-Dienstmerkmalen

Zugangsprotokolle 1TR6 oder DSS1

Keine Anwendung von Sprachkompressionsverfahren

TKA muss über eigene Netze verfügen und darf nicht überwiegend auf

Fremdnetze angewiesen sein

Hohe Ausfallsicherheit im eigenen Netz durch Vermaschung der Vermitt-

lungsstellen (mindestens 12)

Netz des Anbieters muss in der Lage sein das zusätzliche Verkehrsauf-

kommen der Bundeswehr ohne Engpässe zu bewältigen

Darstellung der Netztopologie zur Bewertung der Leistungsfähigkeit

Der Anschluss soll mit einer Vorlaufzeit nicht über 5 Werktage

geschaltet

sein, bei DSL nicht über 20 Tage

Die Laufzeit des Rahmenvertrages wird bei 3 Jahren liegen

Bestellberechtigte werden voraussichtlich SKUKdo F?Ustg G6 NALLA

DEL) und IT-AmtBw, dabei ist von unterschiedlichen Rechnungsanschrif-

ten aus2:ugehen

4. IT-Sicherheit und Datenschutz

Der Auftragnehmer erklärt sich bereit, dem Auftraggeber unter

Berücksichtigung

einer Datenschutz- und Vertraulichkeitserkl?rung Einsichtnahme in das

IT-

Sicherheitskonzept des TKA in den Bereichen Vermittlungs- und

Netztechnik

gegen Sabotage, Penetration oder Katastrophen zu gewähren.

Die Speicherung und Bearbeitung von Verbindungsdaten hat nach den Be-

stimmungen des Bundesdatenschutzes zu erfolgen. Die gespeicherten Daten

müssen nach Ablauf der Einspruchsfrist für Entgeltrechnungen gelöscht

wer-

den.

Für die Wahrung der Vertraulichkeit der Daten der

Telekommunikationsanlagen

der Bundeswehr sowie der damit kenntlich gewordenen sonstigen Daten

gelten

die Forderungen des Bundesministers für Wirtschaft und des

Bundesministers

für Verteidigung hinsichtlich der Sicherheit und Geheimhaltung

(Geheimschutz

in der Wirtschaft).

Die Abgrenzung der Verantwortlichkeiten im Rahmen einer automatisierten

Ab-

rechnung ist in einem Sicherheitskonzept (Verantwortlichkeit des AG) in

allen

Einzelheiten festzuhalten.

5. Sonstiges

Der Auftragnehmer erbringt den Nachweis der erteilten notwendigen

Lizenz der

Bundesnetzagentur zur Erbringung der

Telekommunikationsdienstleistungen.

Der Auftragnehmer stimmt auf Wunsch einer kostenlosen Testanschaltung

sei-

ner Technik vor Auftragserteilung zu.

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