DTAD

Ausschreibung - Berufsausbildung in Wiesbaden (ID:5103314)

Auftragsdaten
Titel:
Berufsausbildung
DTAD-ID:
5103314
Region:
65189 Wiesbaden
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.05.2010
Frist Vergabeunterlagen:
26.05.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht
Vollständige Bekanntmachung
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Vergabenummer/Aktenzeichen: 51-828/10 BaE

a) Auftraggeber / Zuschlagserteilung: Offizielle Bezeichnung:Landeshauptstadt

Wiesbaden Der Magistrat Amt für Soziale Arbeit Kommunale Arbeitsvermittlung,

Ma?nahmemanagement

Straße:Konradinerallee 11

Stadt/Ort:65189 Wiesbaden

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Frau Beate Diehl

Telefon:0049 611 31 58 63

Fax:0049 611 31 58 51

Mail:

Massnahmemanagement-KommAV@Wiesbaden.de digitale Adresse(URL):

http://www.Wiesbaden.de

b) Art der Vergabe: Freihändige Vergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb

VOL/A

c) Bezeichnung des Auftrags: 51-828/10 BaE Berufsausbildung in einer

au?erbetrieblichen Einrichtung in Kooperation mit Betrieben inklusive

vorgeschaltete Berufsorientierungsma?nahme

Art, Umfang und Ort der Leistung: 51-828/10 BaE Berufsausbildung in einer

au?erbetrieblichen Einrichtung in Kooperation mit Betrieben

Teil A: Berufsausbildung in einer au?erbetrieblichen Einrichtung in Kooperation

mit Betrieben auf der Grundlage von ? 16 Absatz 1 Zweites Buch Sozialgesetzbuch

(SGB II) in Verbindung mit ? 242 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III)

inklusive

Teil B: Berufsorientierungsma?nahme auf der Grundlage von ? 16 Absatz 1 Zweites

Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) i. V. m. ? 46 Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 Drittes Buch

Sozialgesetzbuch (SGB III) zur Vorbereitung auf eine anschließende

Berufsausbildung in einer au?erbetrieblichen Einrichtung in Kooperation mit

Betrieben (BAE) Teil A) Berufsausbildung in einer au?erbetrieblichen Einrichtung

in Kooperation mit Betrieben auf der Grundlage von ? 16 Absatz 1 SGB II in

Verbindung mit ? 242 SGB III.

Ziel der au?erbetrieblichen Ausbildung in Kooperation mit Betrieben ist, dass

die

Jugendlichen und jungen Erwachsenen

- in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis nach dem ersten, spätestens nach

dem zweiten Ausbildungsjahr ?bergehen

- den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung in einem anerkannten

Ausbildungsberuf nach ? 25 BBiG erlangen

Der Auftragnehmer bemüht sich verbindlich, die Teilnehmer/innen der

au?erbetrieblichen Ausbildungsma?nahme ab dem 1. Ausbildungsjahr in ein

betriebliches Ausbildungsverhältnis zu überführen. Bei Bedarf unterstützt der

Auftragnehmer den Übergang in die reguläre betriebliche Ausbildung z. B. durch

das Einleiten von ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) in Kooperation mit dem

Fallmanagement der Ausbildungsagentur.

Die Ausbildungsagentur der Landeshauptstadt Wiesbaden GmbH (AGT) hat im Auftrag

der Kommunalen Arbeitsvermittlung das Fallmanagement der unter 25-jährigen SGB

II

Empfänger/innen übernommen. Der mit der Durchführung der Maßnahme beauftragte

Auftragnehmer arbeitet in enger Kooperation mit der Ausbildungsagentur.

Die Ausbildungsagentur wählt für die Maßnahme geeignete Jugendliche aus, prüft

die Ausbildungseignung und weist sie dem Auftragnehmer zu.

Der Auftragnehmer ist für die Gewinnung des Kooperationsbetriebes und für die

Koordinierung der Ausbildung mit allen beteiligten Stellen verantwortlich und

unterstützt diese in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben insbesondere durch

fachtheoretische Unterweisung und sozialp?dagogische Betreuung. Beim

Kooperativen

Modell der BaE wird die fachpraktische Unterweisung durch einen

Kooperationsbetrieb durchgeführt. Die zu vermittelnden Inhalte richten sich nach

den Richtlinien der Kammern oder der IHK.

Zwischen Teilnehmer/in und Auftragnehmer ist ein Ausbildungsvertrag

abzuschließen. Außerdem schließt der Auftragnehmer mit dem vom ihm akquirierten

fachlich geeigneten Kooperationsbetrieb und dem/der Teilnehmer/in, einen

Kooperationsvertrag.

Zielgruppe: Zur Zielgruppe gehören - unabhängig von der erreichten Schulbildung

-

Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren ohne berufliche Erstausbildung,

die die allgemeine Schulpflicht erfüllt und einen Leistungsanspruch nach dem SGB

II haben.

Zum f?rderungsf?higen Personenkreis gehören Lernbeeinträchtigte und sozial

benachteiligte Jugendliche, die wegen der in ihrer Person liegenden Gründe auch

mit ausbildungsf?rdernden Leistungen nicht in eine Ausbildungsstelle in einem

Betrieb vermittelt werden können und deswegen auf eine außerbetriebliche

Einrichtung angewiesen sind. Auszubildende, deren betriebliches oder

au?erbetriebliches Berufsausbildungsverh?ltnis vorzeitig gelöst worden ist und

deren Eingliederung in betriebliche Berufsausbildung auch mit

ausbildungsf?rdernden Leistungen aussichtslos ist, können ihre Berufausbildung

in

einer au?erbetrieblichen Einrichtung fortsetzen, wenn zu erwarten ist, dass die

Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Rahmenbedingungen

Dauer: Die Beauftragung hat eine Laufzeit von 36 Monaten. Sie beginnt am

15.09.2010 und endet am 14.09.2013.

Umfang: Für die außerbetriebliche Ausbildung in Kooperation mit Betrieben sind

60

Pl?tze vorgesehen. Es werden 2 Aufträge ? 30 Teilnehmerpl?tze vergeben (Auftrag

1

und Auftrag 2).

Die jeweils vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellten 30 Ausbildungsplätze

sollten möglichst eine breite Palette an Berufsfeldern abdecken.

Teil B) Vorgeschaltete Berufsorientierungsma?nahme auf der Grundlage von ? 16

Abs. 1 SGB II i. V. mit ? 46 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB III.

Die 4-w?chige Berufsorientierungsma?nahme ist der Maßnahme Berufsausbildung in

einer au?erbetrieblichen Einrichtung in Kooperation mit Betrieben direkt

vorgeschaltet und soll jeweils vom gleichen Auftragnehmer (2 Aufträge: Auftrag 1

(Teil A + B) und Auftrag 2 (Teil A + B)) umgesetzt werden.

Ziel der Maßnahme ist der gesicherte Übergang in eine geförderte Ausbildung für

die Zielgruppe der unter 25 - jährigen aus, die einen Leistungsanspruch nach dem

SGB II haben.

Für die Maßnahme kommen vor allem die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in Frage,

bei denen die Ausbildungsreife und berufliche Orientierung noch nicht

abschließend geklärt werden konnte und bei denen die Frage der Motivation und

des

Durchhalteverm?gens noch überprüft werden muss.

Dauer: Die Beauftragung hat eine Laufzeit von einem Monat. Sie beginnt am

16.08.2010 und endet am 14.09.2010.

Anzahl der Teilnehmerpl?tze: Insgesamt werden für die Maßnahme 44

Teilnehmerpl?tze eingerichtet. Es werden 2 Aufträge ? 22 Teilnehmerpl?tze

vergeben (Auftrag 1 und Auftrag 2).

Produktschl?ssel (CPV) :

80500000 Ausbildung

80530000 Berufsausbildung

Ort der Lieferung : Wiesbaden

NUTS-Code : DE714 Wiesbaden, Kreisfreie Stadt

d) Unterteilung in Lose: nein

e) Ausführungsfrist: Teil B): Laufzeit von einem Monat. Beginnt am 16.08.2010

und

endet am 14.09.2010.

Teil A): Laufzeit von 36 Monaten. Beginnt am 15.09.2010 und endet am 14.09.2013.

Beginn : 16.08.2010

Ende : 15.09.2013

f) Teilnahmeantragsfrist: 26.05.2010 24:00 Uhr

g) Einreichung des Teilnahmeantrags bei: Offizielle Bezeichnung:Landeshauptstadt

Wiesbaden Der Magistrat Zentrale Verdingungsstelle

Straße:Gustav-Stresemann-Ring 15

Stadt/Ort:65189 Wiesbaden

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Zimmer A 520

h) Absendefrist Angebotsunterlagen: 02.06.2010

i) Eignungsnachweise: Sofern Sie Interesse an der Umsetzung dieser Maßnahme

haben

und bereit sind, in Wiesbaden entsprechende Räumlichkeiten einzurichten oder

bereits über solche verfügen, bewerben Sie sich bitte unter Beifügung

nachfolgend

aufgeführter Unterlagen:

- ausführliche Unternehmensselbstdarstellung, insbesondere mit Angaben über den

Gesamtumsatz der letzten 3 Gesch?ftsjahre, des in den letzten 3 Gesch?ftsjahren

erbrachten Umsatzes für vergleichbare Leistungen, die personelle Ausstattung

(Anzahl der fest angestellten Beschäftigten) in den letzten 3 Gesch?ftsjahren

sowie deren Qualifikation.

- Angaben zur Qualitätssicherung und Projektdokumentation während der

Projektlaufzeit.

- Räumlichkeiten:

Zu den erforderlichen Räumlichkeiten gehören: Unterrichtsräume,

Besprechungsr?ume, ?bungsr?ume und Sozialr?ume.

Zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind geeignete

Räumlichkeiten für Beratungsgespr?che zwingend erforderlich. Art und Umfang der

Ausstattung muss im erforderlichen Umfang für die gesamte Vertragslaufzeit

vorgehalten werden. Die Räumlichkeiten sind an dem angegebenen Standort zur

Verfügung zu stellen.

Angaben zu den Räumlichkeiten, (technische) Ausstattung und Unterrichtsmittel

(Anlage) sind in tabellarischer Form beizufügen.

- Personal:

Wesentliche Voraussetzung ist geeignetes, fachlich qualifiziertes Personal, das

über eine qualifizierte Berufsausbildung verfügt.

Personalschl?ssel: 1 Lehrkraft für 20 Auszubildende

1 Sozialpädagoge für 20 Auszubildende

Bei der Lehrkraft wird ein abgeschlossenes Fachhoch-/ Hochschulstudium erwartet.

Ersatzweise wird eine abgeschlossene Fachschulausbildung (z.B. Techniker), eine

abgeschlossene Meister- oder Fachwirtausbildung anerkannt, soweit diese

zusätzlich eine mindestens dreijährige berufliche Erfahrung sowie mindestens

eine

einjährige pädagogische Erfahrung nachweisen.

Die als Sozialp?dagogen eingesetzten Mitarbeiter/innen müssen über einen

Abschluss (Universität, Fachhochschule, Berufsakademie) im Bereich (Sozial-)

Pädagogik/Sozialarbeit oder über einen Abschluss im Bereich (Sozial-) Pädagogik

mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung in der Benachteiligtenf?rderung

verfügen.

Nachweis des einzusetzenden Personals in tabellarischer Aufstellung mit

aussagekräftiger Beschreibung der konkreten Erfahrung von vergleichbaren

Arbeitsmarktprojekten im SGB II aus den letzten 3 Jahren und Nennung des

vorgesehenen Personaleinsatzes

- Erklärung zur Zuverlässigkeit gemäß ? 7 VOL/A

Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter

Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres

Erkl?rungsumfangs zulässig.

k) ?27: Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bewerber den Bestimmungen

über nicht berücksichtigte Angebote gemäß ? 27 VOL/A.

Sonstige Angaben: Nachprüfstelle:

Vergabekammer des Landes Hessen

bei dem Regierungspräsidium Darmstadt

Wilhelminenstraße 1-3

64283 Darmstadt

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