DTAD

Ausschreibung - Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung "BaE 2010" in Lauterbach (ID:5110303)

Auftragsdaten
Titel:
Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung "BaE 2010"
DTAD-ID:
5110303
Region:
36341 Lauterbach
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.05.2010
Frist Angebotsabgabe:
11.06.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Personalvermittlung, Personalwesen, Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
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a) Auftraggeber / Einreichung der Angebote / Zuschlagserteilung: Offizielle

Bezeichnung:Kreisausschuss des Vogelsbergkreis / Amt für Soziale Sicherung

Straße:Bahnhofstraße 49

Stadt/Ort:36341 Lauterbach

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr Ren? Lippert

Telefon:06641 977 215

Fax:06641 977 224

Mail:

rene.lippert@vogelsbergkreis.de digitale Adresse(URL):

http://www.vogelsbergkreis.de

b) Art der Vergabe: öffentliche Ausschreibung VOL/A

c) Bezeichnung des Auftrags: Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen

Einrichtung "BaE 2010" kooperatives Modell

Art, Umfang und Ort der Leistung: Der Kreisausschuss des Vogelsbergkreises, Amt

für Soziale Sicherung - Kommunale Vermittlungsagentur, beabsichtigt ab

01.08.2010 im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ? 17 VOL/A nachfolgende

Arbeitsmarktdienstleistung zu vergeben:

Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung "BaE 2010" kooperatives

Modell

nach ?16 Abs. 1 Sozialgesetzbuch - Zweites Buch (SGB II) in Verbindung mit ? 242

Sozialgesetzbuch - Drittes Buch (SGB III) - im Zuständigkeitsbereich der

Kommunalen Vermittlungsagentur Vogelsbergkreis. Zur Zielgruppe der Maßnahme

gehören - unabhängig von der erreichten Schulbildung - Jugendliche und junge

Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, die die allgemeine Schulpflicht

erfüllt haben.

Ma?nahmezeitraum/ Dauer: 01.08.2010 - 31.07.2013

Vergabeunterlagen

zur Ausschreibung der

Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung "BaE 2010" kooperatives

Modell

nach ?16 Abs. 1 Sozialgesetzbuch - Zweites Buch (SGB II) in Verbindung mit

? 242 Sozialgesetzbuch - Drittes Buch (SGB III) öffentliche Ausschreibung

Die Vergabeunterlagen zu dieser Ausschreibung umfassen neben der Bekanntmachung

die folgenden Unterlagen.

Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat

dieser unverzüglich den Auftraggeber schriftlich darauf hinzuweisen.

Zwecks besserer Lesbarkeit wird die männliche Schreibweise, stellvertretend auch

für die weibliche Form, verwendet.

Teil A Bewerbungsbedingungen 5

A.1 Allgemeine Hinweise zur Angebotsabgabe 5

A.1.1 Adressierung 5

A.1.2 Ansprechpartner 6

A.1.3 Fristen 6

A.1.4 Inhalt und Form 7

A.1.5 Änderungen, Berichtigungen oder Rücknahme von Angeboten 8

A.1.6 Entschädigung 8

A.1.7 Zuschlagserteilung und Vertragsschluss 8

A.1.8 Kennzeichnung der Fabrikations-, Betriebs-, Geschäftsgeheimnisse in den

Angebotsunterlagen bei Nachprüfungsverfahren 8

A.1.9 Nachprüfungsverfahren 9

A.2 Bietergemeinschaften 9

A.3 Eignungsnachweise und vorzulegende Unterlagen 10

A.3.1 Angaben zum Bieter / Allgemeine Eignungsnachweise 10

A.3.2 Referenzen und Erfahrungen in der Erwachsenenbildung 11

A.4 Unterrichtskonzepterstellung 11

Teil B Leistungsbeschreibung 12

B 1. Rahmenbedingungen für die Ma?nahmegestaltung und -durchf?hrung 12

B 1.1 Personal 12

B 1.2 Ma?nahmeort / Erreichbarkeit 12

B 1.3 Technische und räumliche Ausstattung der Ma?nahmer?ume 12

B 1.4 Gender Mainstreaming 13

B 1.5 Teilnahmebescheinigung 13

B 1.6 Organisatorische Angaben / Mitteilungs- und Rechenschaftspflichten 13

B 2 Ma?nahmenbezogene Rahmenbedingungen 14

B 2.1 Beschreibung der Leistung (Einführung und Zielsetzung) 14

B 2.2 Zielgruppe: 15

B 2.3 Zeitliche Angaben (individuelle F?rderdauer, sonstige zeitliche

Regelungen) 15

B 2.4 Personal 16

2.5 s?chliche, räumliche und technische Ausstattung 18

B 2.6 Ma?nahmendurchf?hrung 19

B 2.7 Sonderregelung für Auszubildende, die ihre Ausbildung in BaE fortsetzen

22

B.2.8 ?berbetriebliche Ausbildungsabschnitte 24

B 2.9 Angebotspreise 24

B 2.10 Umsatzsteuerregelung 26

B.3 Beschreibung der Leistung und deren Qualitätsstandards 27

B 3.1 Zielgruppengerechte Methodik und Didaktik 27

B 3.2 Schl?sselkompetenzen 28

B 3.3 Stütz- und Förderunterricht 28

3.4 Sozialp?dagogische Begleitung 29

B 3.5 Individuelle F?rderplanung 30

B 3.6 Netzwerke 31

B 3.7 Integration 31

B 3.8 Umsetzung der Ausbildung unter Berücksichtigung zielgruppenspezifischer

Besonderheiten 31

B 3.9 Qualitätssicherung 32

B.4 Prüfung und Wertung der Angebote 33

B.4.1 Berechnungsbeispiel 34

B.4.2 Beispielbewertung und Kontrollbogen 35

B.4.2.1 Stufe 1: Formale Prüfung 35

B.4.2.2 Stufe 2: Eignungsprüfung 36

B.4.2.3 Stufe 3: Prüfung der Angemessenheit der Preise 37

B.4.2.4 Stufe 4: Wirtschaftlichkeitsprüfung 38

Teil C. Besondere Vertragsbestimmungen (Vertrag) 41

Teil D. Anlagen 51

Teil E Preisblatt 59

Teil A Bewerbungsbedingungen

Lebenspraktische Fertigkeiten (z.B. Umgang mit Behörden, Umgang mit Geld,

Hygiene, Tagesstruktur, Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel, Einkauf,

Selbstversorgung, Erscheinungsbild, Freizeitgestaltung) - Interkulturelle

Kompetenzen (z.B. Verständnis und Toleranz für sowie Umgang mit anderen

Printmedien) B 3.3 Stütz- und Förderunterricht

Kenntnissen (hier insbesondere Deutsch und Mathematik) ist durch den Einsatz von

Der Erwerb von fachtheoretischen, -praktischen und allgemein bildenden

und zielgerichtete Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik sowie

Traditionen und Religionen) - IT - und Medienkompetenz (selbständige Anwendung

A.1 Allgemeine Hinweise zur Angebotsabgabe

Kulturen,

Stütz- und Förderunterricht abzusichern.

voraussetzungsgerecht zu vermitteln bzw. deren Vermittlung zu unterstützen und

stabilisieren (Stützunterricht). Der Stützunterricht ist kontinuierlich für alle

Unterrichtsinhalte abzustimmen.

Inhalte und Zusammenhänge aufgezeigt, verdeutlicht und dauerhaft in das Wissens-

Den Teilnehmern sind generell neue Lernm?glichkeiten zu eröffnen. Dabei sollen

Auszubildenden einzusetzen und auf die im Berufsschulunterricht vermittelten

Mit der Unterschrift unter dem Angebot bestätigt der Bieter, dass alle in diesem

zu

Den Teilnehmern sind die zur Ausbildung erforderlichen fachtheoretischen,

-praktischen und allgemein bildenden Inhalte zielgruppen- und

und Handlungspotenzial übernommen werden. Der Förderunterricht ist individuell

Pr?fungsdruck durchzuführen.

3.4 Sozialp?dagogische Begleitung

auch ein spezielles Training im Umgang mit Prüfungsstress, Prüfungsangst und

einzusetzen und mit anderen Lernsituationen zu verzahnen (Förderunterricht).

Vergabeverfahren dargestellten Anforderungen erfüllt werden bzw. danach

beruflichen sowie sozialen Handlungskompetenzen und unterstützt die Entwicklung

Teilnehmers, um die dauerhafte Integration zu erreichen. Sie fördert die

Ziel der sozialp?dagogischen Begleitung ist die nachhaltige Stabilisierung des

Teil- bzw. Abschlussprüfung vorzubereiten. Neben der fachlichen Vorbereitung ist

Die Teilnehmer sind durch gezielte Aktivitäten auf die jeweilige Zwischen-,

Bedürfnissen ist die sozialp?dagogische Begleitung bedarfsorientiert und über

abzustimmen. Zu den Angeboten gehören insbesondere:

- Konfliktbewältigung

verfahren

- Krisenintervention

Ausgehend von der Feststellung der persönlichen Fähigkeiten und individuellen

Die sozialp?dagogischen Angebote sind auf die Fachpraxis- und Fachtheorie

bereit zu stellen.

des Teilnehmers in Bezug auf die Anforderungen der Arbeits- und Lebenswelt.

die

gesamte Ausbildungsdauer einzusetzen sowie an den unterschiedlichen Lernorten

- Elternarbeit

B 3.5 Individuelle F?rderplanung

- Regelmäßige Sprechstundenangebote

- Verhaltenstraining

- Suchtprävention

- Angebote zur Förderung der Selbständigkeit

Beteiligten

- Die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit den an der Ausbildung

- Entwicklungsf?rdernde Beratung und Einzelfallhilfe

und die im Teil C enthaltenen Vertragsbedingungen anerkannt werden. Die Angaben

- Alltagshilfen

Ziel der individuellen F?rderplanung ist die Steuerung des individuellen

Unterstützung der Teilnehmer. Sie baut auf den zu erhebenden Informationen über

persönlichen - und beruflichen Werdegangs, seines sozialen Umfeldes, seiner

(wie z.B. die Informationen mit dem Teilnehmer gemeinsam im Hinblick auf

haben wahrheitsgemäß zu erfolgen.

der F?rderziele ist für den Teilnehmer die Transparenz der Abläufe,

F?rderschwerpunkte und -ziele festgelegt und vereinbart. Bei der Festschreibung

Kompetenzen und Defizite sowie weiteren für den Prozess wichtigen Kompetenzen

den Teilnehmer hinsichtlich seiner schulischen Erfahrungen, des bisherigen

Ma?nahmeverlaufes und die Absicherung des Ma?nahmeerfolges.

Die systematische F?rderplanung ist die Grundlage für eine zielgerichtete

Unterstützung durch die Fachkräfte des Auftragnehmers erfolgt. Hierbei ist

A.1.1 Adressierung

Zudem ist deutlich herauszustellen, in welcher Art und in welchem Umfang die

Entscheidungen, Vereinbarungen und Konsequenzen wichtig.

Unterstützung hinsichtlich des anzustrebenden Ziels eines frühzeitigen ?bergangs

in betriebliche Ausbildung umgesetzt wird. Die F?rderplanung ist regelmäßig zu

den im Rahmen der Zielvereinbarung vereinbarten Zeitpunkten auszuwerten und

Die Dokumentation des individuellen Ausbildungs- und Entwicklungsstandes der

weiter zu entwickeln.

die

insbesondere darzustellen, wie die Entwicklung der Schl?sselkompetenzen sowie

Teilnehmer; sowie die Planung, Überwachung, Beurteilung, Steuerung des

Zur Angebotsabgabe ist die formlose Anforderung des vom Vogelsbergkreis

Integrationsziel und Zielvereinbarung

(2) Ergebnisse (Informationen zur persönlichen Lern- und Arbeitsbiographie) (3)

Teilnehmer

erstellt und kontinuierlich fortgeschrieben.

Die Gliederung des F?rderplans ist wie nachfolgend dargestellt durchzuführen,

(1) Personenbezogene Daten

wobei es dem Auftragnehmer offen steht, weitere Gliederungspunkte aufzunehmen:

Der F?rderplan wird bei Eintritt in die Maßnahme in Abstimmung mit dem

Ausbildungs- bzw. Entwicklungsprozesses erfolgt durch den F?rderplan.

(4) Schritte zur Zielerreichung (Förderbedarf und daraus resultierende

didaktische Planungsschritte)

Lernerfolges) (6) Ergebnisse der Prüfungen

Phasen ohne Stütz- und Förderunterricht muss die besondere sozialp?dagogische

Einzelfallhilfen o. ?. nachgewiesen werden.

Arbeit im Förder-plan z.B. Fallbesprechungen, motivierende Aktionen,

(7) Hinweise zum Vermittlungsergebnis (Übergang in betriebliche Ausbildung) In

vorgegebenen Umschlag erforderlich. Daher ist es zwingend notwendig, dass ein an

(5) individuelle Verlaufs- und Erfolgsbeobachtung (Dokumentation des

methodisch

-

Der F?rderplan ist dem Auftragnehmer auf Anforderung vorzulegen.

B 3.6 Netzwerke

dauerhafte Integration der Teilnehmer in Ausbildung / Arbeit erreicht werden.

vernetzt sein. Sofern eine Verankerung und Vernetzung nicht besteht, hat er

Der Auftragnehmer muss im regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verankert und

den Bieter adressierter Rückumschlag (Gr??e C4) der Umschlagsanforderung

Durch die Einbindung des Auftragnehmers in die regionalen Netzwerke soll die

vorzulegen.

Der F?rderplan ist jeweils innerhalb eines Zeitkorridors von sieben

vereinbarten Zeitpunkte) zu aktualisieren und dem Auftragnehmer auf Anforderung

Kalendertagen (nach Eintritt der o. g. im Rahmen der Zielvereinbarung

diese

Integration maßgeblichen Einrichtungen.

Ziel ist die Integration in eine betriebliche Ausbildung beziehungsweise nach

beiliegt. Falls mehr als ein Umschlag benötigt wird, ist dieses im Schreiben

B 3.7 Integration

die

unterhalten.

Verankerung und Vernetzung bedeutet insbesondere die intensive Zusammenarbeit

den örtlichen Betrieben, örtlichen Verb?nden, Berufsschulen und sonstigen für

mit

rechtzeitig bis zum Beginn der Maßnahme aufzubauen und kontinuierlich zu

Abschluss der Ausbildung die Integration in Arbeit.

64

müssen sowohl Ausbildungen nach ?? 4, 5 ff BBiG / ?? 25, 26 ff HwO als auch ??

regelmäßig zu aktualisieren. Die Kenntnisse über den regionalen Ausbildungsmarkt

Arbeitsmarktes. Er hat diese Kenntnisse durch Marktanalyse und -beobachtung

frühzeitig

Der Auftragnehmer hat sicher zu stellen, dass die Teilnehmer möglichst

in eine betriebliche Ausbildung beziehungsweise nach Abschluss der Ausbildung in

Der Auftragnehmer besitzt fundierte Kenntnisse des regionalen Ausbildungs- und

entsprechend zu erwähnen.

Arbeit ?bergehen können.

ff BBiG / ?? 42 k-m HwO einbeziehen.

Der Auftragnehmer hat im Hinblick auf die Integration der Teilnehmer gezielt

Arbeitsstellen

Eigenbem?hungen

B 3.8 Umsetzung der Ausbildung unter Berücksichtigung zielgruppenspezifischer

Die Benachteiligtenf?rderung differenziert nach problemspezifischen Zielgruppen,

Besonderheiten

Die Angebote müssen verschlossen und adressiert an den

aktiv zu unterstützen.

in erforderlichem Umfang zu gewinnen und die Teilnehmer bei ihren

Betriebe für die betrieblichen Ausbildungsphasen, Ausbildungs- und

um deren ausbildungshemmende Faktoren auszugleichen, die der Aufnahme einer

Phasen

Beschäftigung zu gewährleisten. Zu den Phasen der Ausbildung zählen vor allem

Einstiegsphase und Orientierungsphase zu Ma?nahmebeginn, die

durch Ausbildungsphasen, im weiteren Verlauf die Prüfungsvorbereitung sowie der

Vogelsbergkreis

Arbeitswelterfahrung

die

der Ausbildung, um den erfolgreichen Übergang in betriebliche Ausbildung und

Dabei verlangt die Ausbildung der Teilnehmer eine individuelle Planung der

betrieblichen Ausbildung entgegenstehen.

Übergang in ad?quate Beschäftigung nach Abschluss der Ausbildung.

mögliche Handlungsbedarfe abzuleiten und umzusetzen. Erkenntnisquellen können

- Teilnehmerbefragungen

- Amt für Soziale Sicherung-

- Rückmeldung aus Betrieben

- Befragungen des in der Maßnahme eingesetzten Personals

insbesondere sein:

evaluieren. Hierbei hat er unterschiedliche Erkenntnisquellen zu nutzen, hieraus

B 3.9 Qualitätssicherung

Zur Sicherung der Qualität hat der Auftragnehmer die Durchführung der Maßnahme

zu

- Fehlzeiten- und Abbruchanalyse sowie

Zimmer E 120

eingereichten

Die Auswahl des Auftragnehmers erfolgt nach Bewertung der Angebote, wobei diese

Unterrichtskonzepts und dem angebotenen Preis.

Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus der Qualität des mit dem Angebot

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die

B.4 Prüfung und Wertung der Angebote

Umsetzungsprozesse darzustellen.

Auf Verlangen sind dem Auftraggeber die Ergebnisse der Analysen vorzulegen und

- Auswertung des Ma?nahmeerfolgs.

in vier Wertungsstufen unterteilt wird.

Die erste Stufe beinhaltet die Formale Prüfung.

Unterschriften geprüft. Formal nicht korrekte Unterlagen werden von der weiteren

Bewertung ausgeschlossen.

und

Hier wird z. B. das Vorhandensein aller wesentlichen Unterlagen, Preisangaben

Die zweite Wertungsstufe beinhaltet die Eignungsprüfung

notwendige Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bieters

Bahnhofstraße 49

geprüft.

Mit der Eignungsprüfung wird die zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen

Das Ergebnis dieser Prüfung ergibt die Aussage, ob ein Bieter geeignet ist oder

Die in den Verdingungsunterlagen formulierten "Muss-Kriterien" (z. B.

nicht. Hier werden keine Wertungspunkte vergeben. Es gibt keine mehr oder keine

weniger geeigneten Bieter.

Mindestanforderungen in den Modulbeschreibungen) sind von dem Bieter auf jeden

Fachkunde hat der Bieter, wenn er Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten

36341 Lauterbach

Leistungsfähigkeit liegt vor, wenn der Bieter über das zur fach- und

sind.

nachweist, die für die Ausführung der zur vergebenden Leistung erforderlich

Fall zu erfüllen.

fristgerechten Ausführung erforderliche Personal und Gerät verfügt und in der

Lage ist, seine Verbindlichkeiten zu erfüllen.

Zuverlässigkeit liegt vor, wenn der Bieter seinen gesetzlichen Verpflichtungen

Ausführung einschließlich der Gewährleistung erwarten lässt.

mit der Aufschrift

weiteren Wertung ausgeschlossen.

Preis und Leistung anzunehmen ist, dann wird das betreffende Angebot von der

Wenn eine solche Prüfung der Preise ergibt, dass ein Missverhältnis zwischen

In der 3. Stufe wird eine Prüfung der Angemessenheit der Preise durchgeführt.

Die dritte Wertungsstufe beinhaltet die Prüfung der Angemessenheit der Preise

nachgekommen ist und auf Grund der Erfüllung früherer Verträge eine einwandfreie

Leistungen dürfen nur zu angemessenen Preisen vergeben werden. Als angemessen

Die vierte Wertungsstufe beinhaltet die Wirtschaftlichkeitsprüfung

Angebote geprüft und bepunktet. Die vergebenen Punkte werden mit den

vorab erstellten Bewertungsschemas beurteilt. Dabei werden je Kriterium die

in diesem Schritt die angebotenen Leistungen vergleichend unter Zuhilfenahme des

Preises anhand der vorab erstellten Bewertungsmatrix beurteilt. Zunächst werden

In dieser Wertungsstufe werden die Angebote hinsichtlich der Leistung und des

wirtschaftlicher und sparsamer Verwendung der Mittel erwarten lässt.

ist

ein Preis anzusehen, der eine einwandfreie Leistung und ggf. Gewährleistung bei

nicht öffnen!

festgelegten

Angebot entsprechende Leistungspunkte. (In der nachfolgenden Bewertungsmatrix

(B.4.2.4) wird zur besseren Übersichtlichkeit die prozentuale Verteilung, die

Gewichtungspunkten multipliziert. Die Ergebnisse werden addiert und ergeben je

sich aus der oben beschriebenen Berechung ergeben, dargestellt.) Danach wird das

Anhaltspunkt zur Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebots liefert.

Im Schritt 1 wird die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt:

Angebot zur Ausschreibung für SGB II-Kunden im öffentlichen Verfahren

Z = L : P X 100

B.4.1 Berechnungsbeispiel

Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt, welches den entscheidenden

Z = Kennzahl für Leistungs-Preis-Verhältnis

L = Gesamtsumme der Leistungspunkte

P = Gesamtpreis (Euro) Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei

Dezimalstellen.

und einer weiteren Kennzahl, die sich aus der Kennzahl des führenden Angebotes

Abteilung Kommunale Vermittlungsagentur

liegen (inklusive der Randwerte). Diese Angebote werden zunächst als

Im Schritt 3 werden alle Angebote ermittelt, die innerhalb des Kennzahlkorridors

Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen

minus 5 % ergibt, ermittelt.

Im Schritt 2 wird ein Wert als Korridor aus der Kennzahl des führenden Angebotes

gleichwertig

betrachtet.

Entscheidungskriterium innerhalb dieser Gruppe ist die höchste

Abgabetermin ist der 09. Juni 2010, 24:00 Uhr

Bewertung: Formal - Ausschlusskriterien

B.4.2.1 Stufe 1: Formale Prüfung

B.4.2 Beispielbewertung und Kontrollbogen

Bei identischen Leistungspunktzahlen greift das preisgünstigere Angebot

Der nach dieser Vorgehensweise wirtschaftlichste Bieter erhält den Zuschlag

bei den Wertungskriterien

Leistungspunktzahl

(sind alle Punkte mit Ja beantwortet ist kein zwingender Ausschlussgrund gegeben

Mindestanforderungspr?fung - Ausschlusskriterien

Bewertung: Eignungsprüfung

B.4.2.2 Stufe 2: Eignungsprüfung

Bemerkung: Der Bieter wird von der Wertung ausgeschlossen, da

Wenn Bietergemeinschaft, ist der Bieter nur einmal vertreten? 0 0

Angebot vollständig 0 0

Fristen eingehalten 0 0

Verschlossener korrekt adressierter Umschlag 0 0

und der Bieter für die weitere Prüfung zugelassen) Ja Nein

Eröffnungstermin ist der 11.Juni 2010, 10:00 Uhr

D.6 0 0

(sind alle Punkte mit Ja beantwortet ist die Eignungsprüfung abgeschlossen und

Ja Nein

D.1 0 0

Angaben vollständig, nachvollziehbar,

der Bieter grundsätzlich geeignet) Vordrucke/Bescheinigungen korrekt vorhanden,

D.2 0 0

D.4 0 0

Zusätzlich können Sie unter der Überschrift das Angebot eintragen:

D.5 0 0

D.3 0 0

E. Preisblatt 0 0

Unbedenklichkeitsbescheinigung der Bietergemeinschaft 0 0

Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse(n) 0 0

Vorlagen beigefügt und korrekt

Gemäß B.3.

Vollkostenkalkulation 0 0

Bescheinigung in Steuersachen 0 0

"BaE 2010 kooperatives Modell"

D.7 0 0

Unterrichtskonzept 0 0

Fragen aus der Bewertungsmatrix 0 0

Individueller F?rderplan 0 0

Bewertung: Verh?ltnispr?fung

Angebot deutlich vom Durchschnittsangebot abweicht und daher sofort ins Auge

wettbewerblich nicht begründet ist.

Weiterhin wird geprüft ob die Gefahr besteht, dass der Bieter wegen des

fällt. Hinzukommen müssen Anhaltspunkte dafür, dass z.B. der Niedrigpreis

versandt bzw. abgegeben werden.

Ein offenbares Missverhältnis von Preis und Leistung kann vorliegen, wenn ein

B.4.2.3 Stufe 3: Prüfung der Angemessenheit der Preise

Teilnahmebescheinigungen 0 0

Bemerkung: Der Bieter hat die generelle Eignungsprüfung nicht bestanden, da

niedrigen

ziehen.

Weitere Schritte sind

Entscheidung: Der Bieter wird von der weiteren Prüfung ausgeschlossen, da

Das Angebot muss rechtzeitig bis zum Ablauf der Angebotsfrist (siehe A 1.3) bei

Bemerkung: Ein offenbares Missverhältnis von Preis und Leistung liegen vor.

Das Ergebnis der Einzelfallpr?fung kann den Ausschluss des Bieters nach sich

Schwierigkeiten drohen.

In diesem Fall erfolgt eine Einzelfallpr?fung mit Einzelpostenangabe und

Kalkulationspr?fung.

Preise bei der Auftragserf?llung in Insolvenz fallen könnte oder ihm ähnliche

B.4.2.4 Stufe 4: Wirtschaftlichkeitsprüfung

Bewertung

Anbieter D Bewertung Anbieter E Bewertung Anbieter F

(0-3)* Bewertung** Anbieter A Bewertung Anbieter B Bewertung Anbieter C

Laufende Nummer des Wertungskriteriums

(aufsteigend nach der inhaltlichen Wichtigkeit des jeweiligen

Wertungskriteriums)

Punkte

Wertungskriterium Gewichtung

Bewertung: Rahmenbedingungen, Inhalt

der vorgenannten Angebotsstelle eingegangen sein. Nicht rechtzeitig eingegangene

1 Auftragsbezogene Zusammenarbeit

um die Maßnahme erfolgreich durchzuführen. Gehen Sie hierbei insbesondere auf

die

Benennen Sie die maßgeblichen einzubindenden regionalen Akteure und beschreiben

der jeweiligen Zielsetzung, der jeweiligen Berufsfelder sowie der konkreten

Maßnahme(n).

Sie Art und Umfang der Zusammenarbeit ab Ma?nahmebeginn unter Berücksichtigung

Ausgestaltung der Zusammenarbeit bezogen auf die genannten Berufsfelder ein

Angebote werden zwingend ausgeschlossen.

Erläutern Sie ihr strategisches Vorgehen bei der auftragsbezogenen Ausgestaltung

der Zusammenarbeit mit Akteuren des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes,

11

Vertragsausf?hrung?

Wie erfolgt der interne Informationsaustausch unter dem an der

Wie fließen diese Informationen in die konkrete Durchführung der Maßnahme(n)

ein?

Ma?nahmedurchf?hrung beteiligten Personal?

Angebote und sonstiger Schriftverkehr sind in deutscher Sprache abzufassen. Es

Wie erfolgen Marktbeobachtung und Analyse?

Berufsfelder auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bei der

2 Regionaler Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Wie berücksichtigen Sie die aktuellen Entwicklungen bezogen auf die genannten

4

Kooperationsbetrieb und dessen Bedeutung ein. Schildern Sie weiterhin, wie Sie

nach Abschluss der Ausbildung in Arbeit vorbereiten.

gilt deutsches Recht.

Beurteilen Sie die Integrationschancen der Teilnehmer auf dem regionalen und

die Teilnehmer und die Betriebe auf den Wechsel in betriebliche Ausbildung bzw.

der Ausbildung dar. Gehen Sie dabei insbesondere auf die Zusammenarbeit mit dem

Stellen Sie ihre Integrationsstrategie für die frühzeitige Vermittlung der

Teilnehmenden in betriebliche Ausbildung sowie die Integration in Arbeit zum

Ende

3 Integrationsstrategie und -chancen

Kooperationsbetrieben termingerecht und qualitativ sicherstellen.

A.1.2 Ansprechpartner

Stellen Sie dar, wie Sie den erforderlichen Umfang an Ausbildungsstellen bei

4 Akquise

Maßnahme hinsichtlich der beruflichen und regionalen Mobilität fördern. 18

Stellen Sie dar, wie Sie eine flexible Einstellung für alle Teilnehmer der

betriebliche Ausbildungen sie voraussichtlich erreichen werden.

und geben Sie eine Einschätzung ab, wie viele vorzeitige Übertritte in

überregionalen Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der kooperativen Ausbildung

Kooperationsbetrieben vorgehen und gehen Sie insbesondere auf Ihre Argumentation

Beschreiben Sie wie Sie bei der Platzierung er Teilnehmer in den

gegenüber den Kooperationsbetrieben ein, die einen jungen benachteiligten

Skizzieren Sie beispielhaft anhand einer Zielgruppe und eines konkreten

Sie dabei dar, wie Sie die Verzahnung von Theorie und Praxis umsetzen,

fachpraktischen Ausbildung und der Berufsschule bei Ihrer fachtheoretischen

6 Unterrichtsstunde "Stütz- und Förderunterricht"

Ausbildung berücksichtigen. 10

Vergabestelle (Auftraggeber) ist der

insbesondere wie Sie die Erkenntnisse des Kooperationsbetriebes bei der

Ausbildungsberufs eine Berufsfeldes den Ablauf eines Ausbildungsjahres. Stellen

5 Durchführung der Maßnahme

Menschen aufnehmen sollen. 12

Stellen Sie beispielhaft je eine Unterrichtsstunde (45 Minuten) Stützunterricht

7 Abbr?che

motivationsbedingten Abbr?chen entgegenzuwirken. 10

Stellen Sie dar, wie Sie das zum Einsatz kommende Personal an der

Vogelsbergkreis

8 Personal

Erläutern Sie Ihre pädagogische Vorgehensweise, um von Beginn an

10

und je Unterrichtsstunde (45 Minuten) Förderunterricht dar und erläutern Sie für

die Zielgruppe die von Ihnen gewählte methodische und didaktische

Vorgehensweise.

wahrzunehmenden

kommenden Personal sicherstellen. Stellen Sie dar, in welcher Form die zum

Abteilung Amt für Soziale Sicherung

zum Einsatz kommenden Honorarkr?fte eingebunden werden. 7

Einsatz kommenden Personal sicherstellen. Stellen Sie dar, in welcher Form die

Maßnahme die einheitliche Umsetzung Ihrer Angebotskonzeption bei dem zum Einsatz

Aufgabe qualifizieren. Gehen Sie dabei insbesondere auf den zeitlichen Umfang

die Anzahl der Mitarbeiter ein. Stellen Sie weiterhin dar, wie Sie vorgenannte

Ausführungen im Rahmen der Ma?nahmedurchf?hrung qualifiziert sicherstellen.

Beschreiben Sie, wie Sie ab Ma?nahmebeginn und während der gesamten Laufzeit der

und

Stellen Sie dar, welche Erkenntnisquellen Sie zur Qualitätssicherung nutzen und

wie Sie die daraus abgeleiteten Handlungsbedarfe in die Durchführung der

9 Qualitätssicherung

Maßnahme

10 Individuelle F?rderplanung

multiplen Hemmnissen und schwierigem familiären Hintergrund die individuelle

und Art der Auswertung ein. Gehen Sie insbesondere darauf ein, wie die

F?rderplanung dar. Gehen Sie dabei insbesondere auf Anwendungszeitpunkte, Inhalt

- Kommunale Vermittlungsagentur -

Stellen Sie beispielhaft anhand eines lernbeeintr?chtigen Jugendlichen mit

einfließen lassen 3

Entwicklung der Schl?sselkompetenzen sowie die Unterstützung des anzustrebenden

Ziels eines frühzeitigen ?bergangs in betrieblich Ausbildung erfolgen soll. 15

100

hierarchisch (0=entspricht nicht den Anforderungen des Auftraggebers,

Anforderungen des Auftraggebers, 3=entspricht den Anforderungen des

und beinhaltet dar?berhinausgehende, besonders der Zielerreichung dienliche

z.Hd. Ren? Lippert

Auftraggebers

1=entspricht bedingt den Anforderungen des Auftragebers, 2=entspricht den

* =Die Punkte sind aufsteigend nach der Deckung der Bieteranforderungen

Summe Bewertung gesamt:

Inhalte) **= Gewichtung x Punkte

- Kommunale Vermittlungsagentur -

über die Konzeption und Durchführung der

Modell

Bahnhofstraße 49

Auf der Grundlage der Ausschreibung der BaE 2010 kooperatives Modell nach ? 16

in ________

Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung "BaE 2010" kooperatives

Vertrag

Amt für Soziale Sicherung

Teil C. Besondere Vertragsbestimmungen (Vertrag) Vogelsbergkreis

Abs. 1 SGB II i.V.m. ? 46 SGB III

36341 Lauterbach

- nachstehend als Auftragnehmer bezeichnet -

Firma

und der

- nachstehend als Auftraggeber bezeichnet -

Goldhelg 20

wird zwischen dem

Der Kreisausschuss

Vogelsbergkreis

36341 Lauterbach

folgender Vertrag geschlossen:

? 1 Vertragsgegenstand / Vertragsbestandteile

A. Allgemeine Regelungen

? 2 Vertragslaufzeit

? 4 Qualitätsentwicklung und Evaluation

? 6 Rechnungslegung

? 8 Kündigung

? 7 Unfallversicherung und Haftungsausschluss

Telefon: 0 66 41 / 977 215

? 5 Vergütung

? 3 Durchführung des Vertrages

? 15 Schriftformerfordernis und Salvatorische Klausel

? 10 Pflichtverletzung durch den Auftragnehmer

? 12 Scientology-Ausschluss

? 14 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

B. Ma?nahmebezogene Regelungen

? 13 Aufsichts- und Pr?frechte

Telefax: 0 66 41 / 977 224

? 11 Datenschutz

? 9 Vertragsstrafe

? 16 Erfüllungsort und Gerichtsstand

? 17 Vertragsausfertigung

? 18 R?umliche, personelle, s?chliche und technische Ausstattung

Die in dem Vertrag enthaltenen Angaben beziehen sich grundsätzlich sowohl auf

weibliche als auch die männliche Form. Zur besseren Lesbarkeit wurde auf die

A. Allgemeine Regelungen

Email: rene.lippert@vogelsbergkreis.de

zusätzliche Bezeichnung in weiblicher Form verzichtet.

die

Hinweis:

? 19 Zuweisung von Teilnehmern

? 20 Besonderheiten zur Vergütung

? 21 Mitteilungspflichten des Auftragnehmers

? 1 Vertragsgegenstand / Vertragsbestandteile

Die Leistung ist entsprechend der Leistungsbeschreibung des Auftraggebers, die

Sollten im Rahmen der Angebotserstellung ma?nahmebezogene oder

des Teilnehmers auszurichten.

Bestandteil dieses Vertrages ist, durchzuführen und auf den individuellen Bedarf

Los- und Preisblatt zu entnehmen.

Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer die Durchführung folgender

Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung "BaE 2010" kooperatives

Modell insgesamt __ Plätze lt. Los Nr. __

Die Zusammenstellung der Maßnahme ist dem den Verdingungsunterlagen beigefügten

Arbeitsmarktdienstleistung:

Etwaige Allgemeine Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen des

finden keine Anwendung.

? 2 Vertragslaufzeit

Kündigung bedarf.

Vertragslaufzeit noch in der Ausbildung befinden, verlängert sich der Vertrag

zum individuellen Ende der Ausbildung.

bis

Für Teilnehmer, die sich wegen der Verlängerung der Ausbildung zum Ende der

verfahrensrechtliche Fragen entstehen, deren Beantwortung sich nicht aus den

Der Vertrag beginnt am __________ und endet am ___________, ohne dass es einer

Auftragnehmers

im Los- und Preisblatt beschrieben zu erbringen. Mit Ablauf der Verlängerung

wie

? 3 Durchführung des Vertrages

gr??tm?glicher Sorgfalt unter branchen?blichen Bedingungen und frei von Rechten

Dritter innerhalb der vereinbarten Fristen zu erbringen.

Der Auftragnehmer hat die geschuldeten Leistungen vertragsgerecht in Anwendung

Vergabeunterlagen erschließt, können diese Fragen bis zum Ablauf der

endet der Vertrag, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

werden. Im Verl?ngerungszeitraum sind vom Auftragnehmer die selben Leistungen

Der Angebotspreis kann im Verl?ngerungszeitraum um den amtlich festgestellten

Wert der Inflationsrate im Jahresdurchschnitt des abgelaufenen Jahres angepasst

Er stellt den Auftraggeber von etwaigen Schadenersatzanspr?chen Dritter jeder

Zuschlagserteilung aus, muss weiterhin die ordnungsgemäße Leistungserbringung

informieren. Die Aufnahme eines weiteren Mitglieds in die Bietergemeinschaft ist

nur zulässig, wenn der Auftraggeber dem neu benannten Mitglied schriftlich

Angebotsfrist schriftlich zur Beantwortung an die Vergabestelle gestellt werden.

sichergestellt sein. Der Auftraggeber ist unverzüglich über den Ausfall zu

Fallen ein oder mehrere Mitglieder einer Bietergemeinschaft nach der

frei.

Die Beauftragung von Nachunternehmern ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Abweichungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.

Art

zustimmt.

Jahresstatistik sowie eine Gesamtstatistik mit Abschlussbericht zur Verfügung zu

stellen.

Halbjahresberichte nebst Halbjahresstatistik, Jahresberichte nebst

Die Qualitätsentwicklung ist eine gemeinsame Aufgabe von Auftraggeber und

Qualitätsentwicklung und Evaluation der Ma?nahmewirkung mit. Er hat hierzu

insbesondere bei Bedarf und auf Anforderung des Auftraggebers, individuelle

F?rderpl?ne zur Nutzung im Fallmanagement, monatliche Statistiken,

Auftragnehmer. Der Auftragnehmer wirkt kostenfrei an Maßnahmen zur

? 4 Qualitätsentwicklung und Evaluation

Eine Übersendung der Fragen per E-Mail ist nicht zulässig. Fragen, die auf

Außerdem verpflichtet sich der Auftragnehmer die gemeinsam mit dem

und ein gemeinsames R?ckmeldeverfahren zu gewährleisten.

? 5 Vergütung

beigefügten Los- und Preisblatt und dem durch Zuschlagserteilung bestätigten

Bruttopreis pro Teilnehmerplatz pro Monat bei ______ EUR

Der vereinbarte Preis ist ein Festpreis pro Teilnehmer, mit dem alle Leistungen

Angebotspreis des Auftragnehmers zu vergüten. Laut Preisblatt liegt der

Die Leistungen des Auftragnehmers sind nach dem den Verdingungsunterlagen

diesem

Fallmanagement

und Kunden geschlossenen individuellen Eingliederungsvereinbarungen umzusetzen

abgegolten werden, die zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Vertrages erforderlich

den Umsatzsteuersatz. Ein Anpassungsanspruch bei Änderung des Umsatzsteuersatzes

Die Vergütung wird in monatlichen Raten als Abschlagzahlungen auf das angegebene

Regiekosten zurückhalten, wenn Mitteilungs- und Berichtspflichten des

Auftragnehmers nicht vollständig erfüllt sind.

Konto des Auftragnehmers überwiesen. Der Auftraggeber darf 10% der monatlichen

Wege gestellt werden, werden grundsätzlich nicht beantwortet. Im Interesse der

besteht nicht.

Sofern die Leistung der Umsatzsteuerpflicht unterliegt, beinhaltet der Festpreis

sind. Erhöhungen des Festpreises pro Teilnehmer während der gesamten

Vertragslaufzeit sind ausgeschlossen.

? 6 Rechnungslegung

für bis dahin ordnungsgemäß erbrachte Leistungen zu.

erstatten. Der R?ckerstattungsanspruch ist sofort f?llig. Bei Verzug ist der

Erstattungsbetrag mit 8 % über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu

Bieter sollten auftretende Fragen unverzüglich, jedoch spätestens fünf

Erhaltene Zahlungen ohne Rechtsgrund sind unverzüglich an den Auftraggeber zu

anteilig

benennendes inländisches Konto. Eine Abtretung von Forderungen an Dritte ist nur

mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Im Falle der

vorzeitigen Vertragsbeendigung steht dem Auftragnehmer die Vergütung nur

Die Zahlungen an den Auftragnehmer erfolgen auf ein von ihm schriftlich zu

verzinsen.

(einschließlich

Arbeitstage vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich gestellt werden, damit den

Praktika) der für den Auftragnehmer zuständige Unfallversicherungstr?ger. Die

Zust?ndig für die Unfallversicherung ist für die gesamte Maßnahme

Der Auftragnehmer hat vor Beginn der Maßnahme das Bestehen eines ausreichenden

die

Unfallversicherung gelten die Vorschriften des Siebten Buches Sozialgesetzbuch

(SGB VII).

Versicherungsschutzes (Haftpflicht- und Unfallversicherung) nachzuweisen. Für

? 7 Unfallversicherung und Haftungsausschluss

Anmeldung der Teilnehmer zur Unfallversicherung sowie die Abrechnung der

Der Auftraggeber übernimmt keinerlei Haftung für Vermögens-, Sach- und

Personensch?den.

Der Auftraggeber ist berechtigt, im Falle der Verletzung wesentlicher

Einhaltung einer Frist zu kündigen.

Bietern ausreichend Zeit bleibt, die Antworten bei der Angebots- und

Wichtige Gründe sind insbesondere die in ? 8 VOL/B genannten Tatbestände sowie

Vertragspflichten durch den Auftragnehmer den Vertrag aus wichtigem Grund ohne

? 8 Kündigung

Beiträge

erfolgt durch den Auftragnehmer.

vertraglichen Pflichten innerhalb angemessener Frist nicht nach, kann der

Unterrichtskonzepterstellung zu berücksichtigen

gegen den Auftraggeber. Kommt der Auftragnehmer trotz Mahnung seinen

Bei Kündigung aus wichtigem Grund hat der Auftragnehmer keine Ersatzansprüche

Bestandteile.

schwerwiegende Verletzungen von Bestimmungen dieses Vertrages und seiner

oder mittelbar durch den Rücktritt vom Vertrag entstehen. Die ?? 346 bis 349

sowie die ?? 280 ff. BGB bleiben unberührt.

? 9 Vertragsstrafe

Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber alle Schäden zu ersetzen, die unmittelbar

Auftraggeber ebenfalls mit sofortiger Wirkung kündigen.

Sollte eine Kündigung aus wichtigem Grund erfolgen, hat der Auftragnehmer dem

Schadens, höchstens jedoch 5 % des gesamten Auftragswertes ohne die gesetzliche

%

Fragen und Antworten werden im Sinne einer schnelleren Bearbeitung in Form einer

Umsatzsteuer. Ist ein Wert hier nicht feststellbar, betr?gt die Vertragstrafe 5

verursachten

Rücktrittsrecht ganz oder teilweise ausübt.

Die Höhe der Vertragsstrafe betr?gt in Korruptionsf?llen das 50-fache des Wertes

in sonstigen F?llen das 50-fache der ersparten Aufwendungen oder des

der angebotenen, versprochenen oder gewährten Geschenke oder sonstige Vorteile,

Auftraggeber eine Vertragsstrafe zu zahlen, gleich ob der Auftraggeber sein

des gesamten Auftragswertes ohne die ggf. zu entrichtende gesetzliche

E-Mail an alle potentiellen Bieter versandt. Aus diesem Grund hat der Bieter

eine Vertragsstrafe von bis zu 10 % des Preises der betroffenen Maßnahme,

Pflichtverletzung angemessen mindern oder für jede erhebliche Pflichtverletzung

? 10 Pflichtverletzung durch den Auftragnehmer

Erf?llt der Auftragnehmer die vertraglichen Pflichten, insbesondere seine

Pflichten aus der Leistungsbeschreibung nicht oder erfüllt er diese nicht in

jede Pflichtverletzung die Vergütung unter Berücksichtigung der begangenen

ordnungsgemäßer, insbesondere branchenüblicher Weise, kann der Auftraggeber für

Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.

Umsatzsteuer.

höchstens jedoch 5 % des gesamten Auftragswertes dieses Vertrages, ohne die ggf.

? 11 Datenschutz

insbesondere die Bestimmungen zum Sozialdatenschutz nach dem SGB X einzuhalten.

Daten beim Auftragnehmer erlassen.

Erhebt und speichert der Auftragnehmer von benannten Teilnehmern Daten, hat er

Der Auftraggeber darf schriftliche Weisungen zum Umgang mit personenbezogenen

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die datenschutzrechtlichen Bestimmungen,

eine

sie darüber zu informieren. Es dürfen nur Daten erhoben werden, die im Zuge der

zu entrichtende gesetzliche Umsatzsteuer, verlangen.

Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.

Durchführung der Maßnahme zielführend sind. Eine Nutzung der erhobenen Daten zu

gewerblichen Zwecken ist unzulässig.

Die Teilnehmer sind darüber zu informieren, dass für die Arbeits- oder

im erforderlichen Umfang an den Auftraggeber weitergeleitet werden. Den

zu gewähren.

entsprechende E-Mail Kontaktadresse zu übermitteln.

zu kontrollieren, insbesondere durch die Einholung von Ausk?nften, durch

jederzeit berechtigt ist, die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften

Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass der Auftraggeber

Teilnehmern ist auf deren Verlagen Einsicht in alle sie betreffenden Unterlagen

Ausbildungsvermittlung oder die Gewährung von Leistungen notwendige Mitteilungen

Geschäftszeiten sowie durch die Einsichtnahme in die gespeicherten Daten und

gleichermaßen

Soweit freie Mitarbeiter eingesetzt werden, hat der Auftragnehmer sicher zu

stellen, dass diese die gesetzlichen und vertraglich vereinbarten

zur Verschwiegenheit zu verpflichten.

unbefugte Systemzugriffe von außen zu treffen und seine Mitarbeiter

Die Antworten werden Bestandteil der Vergabeunterlagen.

und Besichtigen der Grundstücke und Geschäftsräume während der Betriebs- und

Betreten

Datenverarbeitungsprogramme einschließlich der liegenden Gesch?ftsakten.

Der Auftragnehmer hat durch geeignete Maßnahmen und Vorkehrungen Vorsorge gegen

Datenschutzbestimmungen im gleichen Umfang einhalten wie der Auftragnehmer

? 12 Scientology-Ausschluss

Honorarkr?fte bei der Durchführung der Maßnahme die Technologie von L. Ron

berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu

kündigen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt.

Hubbard anwenden bzw. verbreiten. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber

A.1.3 Fristen

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dass weder er noch seine Beschäftigten bzw.

aufzulösen.

selbst.

Im Falle der Zuwiderhandlung ist der Auftraggeber berechtigt, die Vereinbarung

? 13 Aufsichts- und Pr?frechte

deren

Vertrages durch unangemeldete Prüfungen zu überwachen.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber, Mitarbeitern von

Ende Angebotsfrist: 09.Juni 2010, 24:00 Uhr (Eingang) Eröffnungstermin:

Unterrichtszeiten Zutritt zu den Grundstücken, Geschäfts- und Unterrichtsräume

betreffenden Unterlagen zu gewähren und während der Geschäfts- und

Auskünfte unverzüglich zu erteilen, unverzüglich Einsicht in alle die Maßnahme

Datenschutzbeauftragten alle zur Qualit?ts- und Güteprüfung erforderlichen

Rechnungspr?fungsstellen des Bundes, des Landes und des Auftraggebers sowie

Der Auftraggeber hat das Recht, den Ma?nahmeablauf und das Einhalten des

uneingeschränkt zu gestatten. Der Auftraggeber verpflichtet sich weiterhin, den

Festgestellte Mängel sind unverzüglich zu beseitigen. Dies gilt insbesondere

auch

Mehrfachpr?fungen zu vermeiden.

Vorschriften uneingeschränkt zu ermöglichen sowie uneingeschränkt Einsicht in

Das Pr?fungsrecht des Bundesrechnungshofes bestimmt sich nach ? 91

Bundeshaushaltsordnung (BHO). Der Auftraggeber wirkt darauf hin, dass die

genannten Rechnungspr?fungsstellen die Prüfungen koordinieren, um Doppel- bzw.

seine gespeicherten Daten- und Datenverarbeitungsprogramme zu gewähren.

Vorgenannten die Überprüfung der Einhaltung der datenschutzrechtlichen

11. Juni 2010, 10:00 Uhr (nicht ?fftl.) Geplanter Ma?nahmebeginn: 01. August

für den vor Beginn oder während der Maßnahme aus sachlichen Gründen geforderten

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, über alle Maßnahmen aus diesem Vertrag

Stillschweigen zu bewahren. Evtl. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bedarf der

berechtigt den Auftraggeber zu einer fristlosen Kündigung des Vertrages aus

erfolgt, weist der Auftragnehmer auf die Förderung durch das Bundesministerium

für Arbeit und Soziales und der Kommunalen Vermittlungsagentur des

wichtigem Grund. Sofern im Rahmen des Vertragszwecks eine Öffentlichkeitsarbeit

vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Ein Verstoß hiergegen

2010

Austausch von Lehrkräften und/oder sonstigem Personal.

? 14 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Vogelsbergkreises in entsprechender Form hin.

Sollte eine Bestimmung des Vertrages ungültig sein, so betrifft dies nicht den

Fall

ist, was die Parteien vereinbart hätten, wenn ihnen die Ungültigkeit einer

Zuschlags- und Bindefrist: 05.Juli 2010

Vertragsbestimmung bekannt gewesen wäre.

ist der Vertrag seinem Sinn und Zweck entsprechend auszulegen, wobei maßgebend

Vertrag als Ganzes, sondern nur die betreffende Bestimmung. In einem solchen

Nachtrages. M?ndliche Nebenabreden wurden nicht getroffen.

? 15 Schriftformerfordernis und Salvatorische Klausel

Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen eines schriftlichen

Auftraggeber und den Auftragnehmer bestimmt.

A.1.4 Inhalt und Form

Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist Lauterbach/Hessen.

Gerichtsstand für alle sich aus oder in Zusammenhang mit diesem

Leistungsbeschreibung.

Erfüllungsort ist der jeweils vereinbarte Ma?nahmeort, entsprechend der

? 16 Erfüllungsort und Gerichtsstand

B. Ma?nahmebezogene Regelungen

? 17 Vertragsausfertigung

Dieser Vertrag wird zweifach ausgefertigt. Jeweils eine Ausfertigung ist für den

Es wird die Anwendung des deutschen Rechts vereinbart.

? 18 R?umliche, personelle, s?chliche und technische Ausstattung

Auftraggebers.

Mitarbeiter qualifiziert sind und die Durchführung der Maßnahme entsprechend den

Regelungen des SGB II (Grundsatz des F?rderns und Forderns) erfolgt. Dem mit der

Das Angebot ist in doppelter Ausführung in den vom Auftraggeber vorgegebenen

Der Auftragnehmer stellt sicher, dass die in der Maßnahme eingesetzten

sicherzustellen. Abweichungen bedürfen der vorherigen Zustimmung des

Angebot und Konzept angegebene räumliche, personelle, s?chliche und technische

Ausstattung für die gesamte Laufzeit der Maßnahme vorzuhalten. Ebenso hat der

Auftragnehmer für die gesamte Ma?nahmelaufzeit die Erreichbarkeit

Der Auftragnehmer hat die in der Leistungsbeschreibung sowie in dem vorgelegten

Umsetzung des Auftrages betrauten Personal des Auftragnehmers sind die aktuell

Der vereinbarte Monatspreis je Teilnehmer gilt für die gesamte Ausbildungsdauer.

Umschlägen verschlossen abzugeben bzw. zu versenden. Anderenfalls wird das

Er wird ausschließlich für tatsächlich besetzte Teilnehmerplätze gewährt.

? 20 Besonderheiten zur Vergütung

und "Sanktionen" (? 31 SGB II) bekannt und werden umgesetzt.

Die Teilnehmer an der Maßnahme werden dem Auftragnehmer durch den Auftraggeber

zugewiesen. Die Ablehnung von zugewiesenen Kunden durch den Auftragnehmer ist

schriftlich zu begründen.

? 19 Zuweisung von Teilnehmern

gültigen Regelungen zu den Themenfeldern "Zumutbarkeit von Arbeit" (? 10 SGB II)

Zeiten der Unterbrechung der Ausbildung (=Zeiten ohne Zahlung der

Eine Vergütung von Teilmonaten erfolgt mit 1/30 je Kalendertag. Jeder

Kalendermonat wird dabei mit 30 Kalendertagen gerechnet.

Vermittlungspauschale gewährt, wenn die hierzu erforderlichen Voraussetzungen im

? 21 Mitteilungspflichten des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber Auskünfte über Tatsachen

Einzelfall erfüllt sind.

Bei erfolgreicher vorzeitiger Vermittlung in betriebliche Ausbildung wird eine

Angebot zwingend ausgeschlossen. Die beiden Umschläge sind mit "Original" und

Ausbildungsvergütung) wegen Elternzeit oder Arbeitsunfähigkeit von mehr als 6

Wochen gelten nicht als tatsächliche Teilnahmezeiten.

zu

erteilt jederzeit Auskunft über den Stand der Durchführung der Maßnahme und

Betriebs- und Geschäftszeiten.

Der Auftragnehmer unterrichtet den Ma?nahmebetreuer des Auftraggebers

gewährt dem Auftraggeber jederzeit Zutritt zu den Unterrichtsräumen während der

erheblich sind, sind dem Auftrageber unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Er

das Erreichen des Ma?nahmezieles gefährdet erscheint.

unverzüglich schriftlich, wenn wegen häufiger Fehlzeiten oder sonstiger Gründe

"Kopie" zu kennzeichnen.

erteilen, die Aufschluss darüber geben, ob und wie viel Leistungen zu Unrecht

erbracht worden sind oder werden. Änderungen, die für die Leistungsgew?hrung

Für das Angebot ist ausschließlich die beigefügte Leistungsbeschreibung

Der Auftragnehmer unterrichtet den Auftraggeber unverzüglich über vorzeitige

Vordruck D.1 Gliederung der vorzulegenden Unterlagen

Teil D. Anlagen

Kreisbeigeordneter

Landrat Name

Kreisausschuss des Vogelsbergkreises Auftragnehmer

Beendigungen der Ausbildungsma?nahme.

einschließlich der vorgegebenen unveränderten Vordrucke zu verwenden. Eine

Bieter:

Bitte Seitenzahl(en) im eingereichten Angebot angeben:

Gliederung der einzureichenden Unterlagen

Ort:

1. Vorblatt (Vordruck D.1) Gliederung der einzureichenden Unterlagen

(von

4. Erklärungen des Bieters (Vordruck D.4) (von jedem Bieter bzw. jedem Mitglied

der Bietergemeinschaft)

jedem Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft)

2. Bietererkl?rung (Vordruck D.2) 3. Allgemeine Bieterangaben (Vordruck D.3)

(von jedem Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft)

6. Angaben zur Qualifikation der Lehrkräfte und Mitarbeiter

7. Angaben zu Räumlichkeiten

8. Preisblatt (Vordruck E inkl. Kostenkalkulation) (Gesamtauftrag)

(Kein Vordruck - individuell zu erstellen)

9. Unterrichtskonzept

Erwachsenenbildung (Vordruck D.5)

5. Referenzliste und Nachweis über Erfahrungen in der

Nichtverwendung f?hrt zum Ausschluss des Angebotes. Das Angebot muss die Preise

(Vordruck D.7)

(Vordruck D.6)

10. Bewertungsmatrix

Beantwortung der Fragen auf der Bewertungsmatrix (B 4.2.4)

Dieser Vordruck ist zwingend auszufüllen und zu unterschreiben

Vordruck D.2 Bietererkl?rung

Ort:

und alle sonstigen geforderten Angaben und Erklärungen enthalten und an den

Erklärung des Bieters / der Bietergemeinschaft

Firmenstempel Datum / Unterschrift

Einzelbieter / Bevollmächtigter / Vertreter:

(Kein Vordruck - individuell zu erstellen)

0 Einzelbieter

(Bitte bedenken Sie, dass der hier angegebene Name in allen Schreiben als

Bieter Name und Rechtsform:

Bevollmächtigter PLZ, Ort:

dafür

Telefon:

Vertreter) Ansprechpartner:

(Einzelbieter oder Straße:

Adressat verwendet wird)

Name der Bietergemeinschaft:

0 Bietergemeinschaft

Fax:

Ansprechpartner:

Mitglied der Name und Rechtsform:

E-Mail-Adresse:

Fax:

Telefon:

PLZ, Ort:

E-Mail-Adresse:

Bietergemeinschaft Straße:

Mitglied der Name und Rechtsform:

vorgesehenen Stellen unterschrieben sein.

Bietergemeinschaft Straße:

Ansprechpartner:

PLZ, Ort:

Telefon:

E-Mail-Adresse:

Vollmacht bei Bildung einer Bietergemeinschaft

Firmenstempel Datum / Unterschrift

Fehlende Angaben oder Erklärungen f?hren zum Ausschluss des Angebotes.

Einzelbieter / Bevollmächtigter / Vertreter:

Fax:

- dem Abschluss und der Durchführung des Vertrages

benannte Mitglied im Namen und Auftrag der Bietergemeinschaft mit

-

- der Abgabe des Angebotes und

Mit dieser Vollmacht beauftragen wir das oben als bevollmächtigten Vertreter

in Bezug auf die Ausschreibung.

Angebote, die Geschäftsbedingungen des Bieters enthalten, werden zwingend von

Firmenstempel Firmenstempel

Mitglieder der Bietergemeinschaft:

Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift

Firmenstempel Firmenstempel

Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift

der

Vordruck D.3 Allgemeine Bieterangaben

Firmenstempel Firmenstempel

Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift

- Seit wann ist Ihre Firma als Anbieter in der Aus- und Weiterbildung t?tig?

Wertung ausgeschlossen.

2. Rechtsform (Darstellung unter Beifügung eines aktuellen Handelsregister-

1. Firma

Bietergemeinschaft einzureichen

Der Vordruck ist von jedem Bieter bzw. jedem einzelnen Mitglied der

Weiterbildung gesondert aus.

- Geben Sie die Höhe des Jahresumsatzes der letzten drei Gesch?ftsjahre

- Wann wurde Ihr Unternehmen gegr?ndet?

auszuges) 3. Daten des Anbieters:

nach Jahren getrennt an und weisen Sie den Umsatz im Bereich der Aus- und

- Wie ist Ihre Firma organisatorisch aufgebaut?

E-Mail Adresse) Vordruck D.4 Erklärungen des Bieters

Bietergemeinschaft einzureichen) Ma?nahmeort:

Das Angebot ist in kopierf?higer Form und gelocht entsprechend der im Vordruck

(Der Vordruck ist von jedem Bieter bzw. jedem einzelnem Mitglied der

5. Verantwortlicher Ansprechpartner für Rückfragen (mit Telefon, Fax-Nr. und

deutschen Niederlassungen an.

4. Angaben zum Personal

-Gesamtzahl der hauptberuflich tätigen Lehrkräfte:

- Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter, darunter Zahl der Lehrkräfte:

- Wo befindet sich der Firmenhauptsitz? Geben Sie bitte Anzahl und Orte der

Firma:

des Auftrags eingesetzten Personen nicht die "Technologie von L. Ron Hubbard"

4. Ich / Wir verpflichte(-n) mich (uns), sicherzustellen, dass die zur Erfüllung

Ausschreibung genannten Anforderungen erfüllen wird.

3. Ich / Wir versichere (-n), dass das zum Einsatz kommende Personal die in der

Ausschreibung genannten Anforderungen entsprechen wird.

Werkstätten etc.) sowie deren räumliche und technische Ausstattung den in der

2. Ich / Wir versichere (-n), dass die Lage der Ma?nahmer?ume (Schulungsst?tten,

Vergabeunterlagen des Auftraggebers zugrunde liegen.

D.1 (Vorblatt) vorgegebenen Gliederung einzureichen. Die Struktur der

1. Ich / Wir versichere (-n), dass diesem Angebot die unabge?nderten

anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten. Bei einem Verstoß ist der

Frist zu kündigen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt.

Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer

5. Zuverlässigkeit / Sozialversicherung

a) den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge

gesetzlichen Sozialversicherung

- Finanzamt:

Leistungsbeschreibung ist bei der Angebotsabgabe zwingend einzuhalten. Die

- Steuer- Nr.:

zur

Ich/wir versichere/versichern, dass ich/wir

- Krankenkasse:

(Mehrheit der Beschäftigten) ordnungsgemäß nachgekommen bin/sind und

- vollendete oder versuchte Bestechung, Vorteilsgewährung sowie

insbesondere Diebstahl, Unterschlagung, Erpressung, Betrug, Untreue und

- Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u.a. die

Angebotsunterlagen sind so zu kennzeichnen, dass sie eindeutig zugeordnet werden

Preisempfehlungen, die Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die

Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene

Urkundenfälschung.

schwerwiegende Straftaten; die im Geschäftsverkehr begangen worden sind,

b) keine schwere Verfehlung u.a. der nachstehenden Art begangen habe/ haben:

Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, über die Aufrechnung von

(Erlass v. 9.9.97 B 12 - O 1082-102/21 BM f. Raumordnung, Bauwesen, Städtebau,

Gemeinsamen Ministerialblatt - GMBL - Nr. 34 v. 19.11.1997 Seite 563) Ich bin

können. Alle eingereichten Unterlagen sind fortlaufend zu nummerieren.

Folge

vorstehenden Erklärungen meinen / unseren Ausschluss von weiteren Aufträgen zur

/ Wir sind uns darüber bewusst, dass eine wissentliche falsche Angabe der

mir

veröffentlicht im

Bewerber.

Ausfallentsch?digungen sowie über Gewinnbeteiligung und Abgaben an andere

hat.

Alle Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungss?tze, Stundenlöhne

Vordruck D.6 Angaben zur Qualifikation der Lehrkräfte und Mitarbeiter

Maßnahme / Leistung Zielgruppe TeilnehmerInnen-zahl Durchf?hrungsjahr/ -zeitraum

Auftraggeber Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer)

Bietergemeinschaft einmal einzureichen

Siehe auch A.3.2 Der Vordruck ist von jedem Bieter bzw. jedem Mitglied der

Erwachsenenbildung

Vordruck D.5 Referenzliste und Nachweis über Erfahrungen in der

Ort Datum Firmenstempel und Unterschrift

4. Angaben zum Beschäftigungsverhältnis Besch?ftigt seit

Besch?ftigt seit

Durchschnittliche w?chtentliche Arbeitszeit in Stunden

W?chtentliche Arbeitszeit in Stunden im o. g. Projekt

Durchschnittliche w?chtentliche Arbeitszeit in Stunden

etc.) sind jeweils inklusive Umsatzsteuer in EURO anzugeben. Im Rahmen der

3. Vorname, Name, Geburtsjahr

2. Zahl der Unterrichtsstunden in der Maßnahme

1. Unterrichtsfach

Nr. A. Lehrkraft für B. Lehrkraft für

Der Vordruck ist von dem Bieter vor Beginn der Maßnahme vorzulegen.

W?chtentliche Arbeitszeit in Stunden im o. g. Projekt

Sozialversicherungspflichtig Sozialversicherungspflichtig

5. Einschl?gige abgeschlossene Berufsausbildung als

Ja 0 Nein 0

Ja 0 Nein 0

6. Berufserfahrung mit Art, Dauer und Arbeitgeber

8. P?dagogische Erfahrungen

Name und Qualifikation

Angebotsabgabe ist für die preisliche Bewertung des Angebotes der Vordruck Teil

9. Ersatzlehrkraft bei Ausfall des Dozenten

7. Zusätzlich erworbene Befähigungen

10. Seminarraumgr??e und Ausstattung

11. Unterrichtsmittel

Sollte der zur Verfügung stehende Platz nicht ausreichen, bitte Angaben auf

gesondertem Blatt einreichen.

Ort Datum Stempel, Unterschrift

Name des Bieters / ggf. des Mitglieds der Bietergemeinschaft, der Räumlichkeiten

E

durchgeführt werden sollen. Bei mehreren Ma?nahmeorten / bitte den jeweiligen

zur Verfügung stellt Anschrift der Räumlichkeiten, in denen die Maßnahmen

Vordruck D.7 Angaben zu Räumlichkeiten

T?tigkeitsschwerpunkt angeben - Straße

- PLZ, Ort - Ggf.

-

Anmietung - Mietoption

(Preisblatt inkl. Kostenkalkulation) vollständig ausgef?llt abzugeben.

Preis Ma?nahmekosten:

Bieter:

Teil E Preisblatt

(Nachweise sind auf Aufforderung unverzüglich vorzulegen)

Eigentum - Kaufoption -

T?tigkeitsschwerpunkt Rechtsverhältnis

Einzuf?gen ist hier eine detaillierte und aussagekräftige Kostenkalkulation, die

- Stellenanteile psychologische Fachkraft

Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Es muss mit rechtsverbindlicher

3. Overheadkosten

- Sonstige Sachkosten

- EDV-Kosten

- Raumkosten

2. Sachkosten

- Stellenanteile pädagogische Fachkräfte

1. Personalkosten

insbesondere nachfolgende Positionen enthalten muss:

zuzüglich der zur Zeit gültigen Umsatzsteuer / Mehrwertsteuer (sofern

Wertung ausgeschlossen.

Angebotspreis

Ohne Vorlage der detaillierten Kostenkalkulation wird das Angebot von der

(Preis pro Teilnehmerplatz pro Monat) EUR

ist)

Bruttoangebotssumme

(Preis pro Teilnehmerplatz pro Monat) EUR

Unterschrift versehen sein. Alle Gespräche sowie der Schriftverkehr in

EUR

Umsatzsteuer / Mehrwertsteuer für die ausgeschriebene Maßnahme zu entrichten

Die Bruttoangebotssumme ist in EUR, inklusive der Umsatz- / Mehrwertsteuer

anzugeben.

Ohne rechtsverbindliche Unterschrift an dieser Stelle wird das Angebot an dieser

Produktschl?ssel (CPV) :

Sozialversicherung

Zusammenhang mit der Ausschreibung und Leistungsausf?hrung werden in deutscher

Los 1: BaE kooperativ im Metallbau

75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und

Stelle ausgeschlossen.

Ort, Datum Firmenstempel und Unterschrift

kurze Beschreibung : Im Los 1 sind Angebote für den Bereich Metallbau abzugeben

Auftragsgegenstand (CPV) :

Sozialversicherung

Dienstleistungen

Sprache geführt.

Ausführungsfrist : siehe Ausschreibung

Baugewerbe, Dienstleistungen abzugeben.

kurze Beschreibung : Im Los 2 sind Angebote für die Bereiche Hotel/Gaststätten,

Los 2: BaE kooperativ in den Bereichen Hotel/Gaststätten, Baugewerbe,

75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und

Ausführungsfrist : siehe Ausschreibung

75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und

mehrere Lose

Ende : 31.07.2013

f) Anfordern der Unterlagen bei: siehe unter a)

e) Ausführungsfrist: Beginn : 01.08.2010

Auf elektronischem Wege übermittelte Angebote (Telefax, E-Mail etc.) sind nicht

Auftragsgegenstand (CPV) :

d) Unterteilung in Lose: ja. Angebote können eingereicht werden für ein oder

Sozialversicherung

NUTS-Code : DE725 Vogelsbergkreis

Ort der Lieferung : Bahnhofstraße 49, 36341 Lauterbach

Anforderungsfrist: 02.06.2010

Kontonummer :360105440

bei Kreditinstitut :Sparkasse Oberhessen

Verwendungszweck (

zugelassen.

Bankleitzahl:51850079

Empfänger :Vogelsbergkreis, der Kreisausschuss

h) Kosten der Verdingungsunterlagen: Für die Versendung der Angebotsunterlagen

wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 5,00 ? erhoben

Zahlungsweise:nur Überweisung

g) Ort der Einsichtnahme in Verdingungsunterlagen: siehe unter a)

bitte immer angeben ! ) :

o) ?27: Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bewerber den Bestimmungen

Beabsichtigt der Bieter Angaben aus seinem Angebot für die Anmeldung eines

über nicht berücksichtigte Angebote gemäß ? 27 VOL/A.

n) Zuschlags und Bindefrist: 05.07.2010

k) Sicherheitsleistungen: Siehe Leistungsbeschreibung

m) Mindestbedingungen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die

in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im

Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig.

l) Zahlungsbedingungen: Siehe Leistungsbeschreibung

i) Ablauf der Angebotsfrist: 09.06.2010 23:59 Uhr

Sonstige Angaben:

gewerblichen Schutzrechtes zu verwerten, hat er in seinem Angebot darauf

hinzuweisen. Gleiches gilt, falls der Bieter bei der Angebotsbearbeitung etwaige

Patent-, Schutz- oder Urheberrechte (auch dritter Personen) verwendet.

Der Bieter ist bis zum Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist an sein Angebot

gebunden.

Vors?tzliche unzutreffende Erklärungen des Bieters im Angebot f?hren zum

Angebotsausschluss.

Pro Los gem. B 2.1 ist jeweils ein Angebot abzugeben.

A.1.5 Änderungen, Berichtigungen oder Rücknahme von Angeboten

Änderungen oder Berichtigungen der Angebote sind bis zum Ablauf der

Angebotsfrist

zulässig. Sie sind bei der Angebotsstelle (siehe A.1.1) in einem entsprechend

gekennzeichneten und verschlossenen Briefumschlag schriftlich einzureichen.

Angebote können bis zum Ablauf der Angebotsfrist schriftlich zurückgezogen

werden.

A.1.6 Entschädigung

Für die Bearbeitung der Vergabeunterlagen und die Erstellung des Angebotes wird

keine Entschädigung gewährt.

A.1.7 Zuschlagserteilung und Vertragsschluss

Die Zuschlagserteilung erfolgt schriftlich. Wird der Zuschlag rechtzeitig und

ohne Änderung erteilt, ist der Vertrag mit dem Inhalt der 'Besonderen

Vertragsbestimmungen' (Teil C) rechtskräftig zustande gekommen. Dies gilt

unbeschadet einer späteren schriftlichen Festlegung in Form einer

Vertragsurkunde.

Angebote, denen bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist kein Auftrag erteilt wurde,

sind als nicht berücksichtigt anzusehen.

A.1.8 Kennzeichnung der Fabrikations-, Betriebs-, Geschäftsgeheimnisse in den

Angebotsunterlagen bei Nachprüfungsverfahren

Bei Vergaben oberhalb des Schwellenwertes (EU-Vergaben) haben die

Verfahrensbeteiligten nach dem GWB u. U. Anspruch auf Akteneinsicht und können

sich ggf. Ausfertigungen, Auszüge oder Abschriften erteilen lassen (? 111 Abs. 1

GWB). Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu versagen, soweit

dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur Wahrung von

Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen geboten ist (? 111 Abs. 2

GWB). Nach ? 111 Abs. 3 GWB hat jeder Beteiligte mit der Übersendung seiner

Akten

oder Stellungnahmen auf die Wahrung der Fabrikations-, Betriebs- oder

Geschäftsgeheimnisse hinzuweisen und diese in den Unterlagen entsprechend

deutlich kenntlich zu machen. Fehlt eine solche Kennzeichnung im Angebot, wird

von der Zustimmung zur Einsichtnahme i. S. des ? 111 Abs. 3 GWB ausgegangen.

A.1.9 Nachprüfungsverfahren

Ein Antrag auf Nachprüfung nach ?? 102 ff. des Gesetzes gegen

Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist zu richten an die:

Vergabekammer des Landes Hessen

Bei dem Regierungspräsidium Darmstadt

Wilhelminenstraße 1 - 3

64283 Darmstadt

Fristenbriefkasten:

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A.2 Bietergemeinschaften

Die Angebotsabgabe ist durch Einzelbieter und Bietergemeinschaften zulässig.

Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern

rechtsverbindliche unterschriebene Erklärung auf dem Formular D.2

(Bietererkl?rung) abzugeben,

- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,

- in der alle Mitglieder mit postalischer Anschrift und unter Bezeichnung ihrer

Vertretungsverh?ltnisse aufgeführt sind und ein von allen für die Durchführung

des Vertrages gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigten Vertreter bezeichnet

ist,

- dass dieser bevollmächtigte Vertreter gegenüber dem Auftraggeber alle

Mitglieder rechtsverbindlich vertritt,

- in der für alle Mitglieder die postalische Anschrift des Vertreters gegenüber

dem Auftraggeber angegeben wird, über die einheitlich der gesamte Schriftverkehr

abgewickelt wird,

- dass alle Mitglieder für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen als

Gesamtschuldner haften,

- in der eine Kontonummer bei einem näher bezeichneten Kreditinstitut angegeben

ist, auf die sämtliche Zahlungen des Auftraggebers mit befreiender Wirkung für

alle am Vertrag beteiligten Firmen bzw. Personen geleistet werden können.

Die Bildung oder Änderung von Bietergemeinschaften nach Angebotsabgabe sowie der

nachträgliche Eintritt in eine Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhalten

hat,

sind nicht möglich.

A.3 Eignungsnachweise und vorzulegende Unterlagen

Die nachfolgend geforderten Angaben und Erklärungen sind zur Beurteilung der

Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde (Eignungsprüfung) des Bieters

vorzulegen. Diese geforderten Angaben und Erklärungen müssen bei

Bietergemeinschaften für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorgelegt werden.

Bei Bietergemeinschaften f?hrt die Nichteignung eines Mitglieds der

Bietergemeinschaft zum Ausschluss der Bietergemeinschaft.

Der Bieter hat eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft

vorzulegen und nachzuweisen, dass er die fälligen Beiträge entrichtet hat.

Zudem hat der Bieter eine Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen. Die

Bescheinigung soll nicht älter als sechs Monate sein.

Der Bieter hat eine Bescheinigung der Krankenkasse(n) beizubringen, aus der die

ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung

hervorgeht.

Auf Verlangen des Auftraggebers hat der Bieter einen Auszug aus dem

Gewerbezentralregister (? 150 Gewerbeordnung) vorzulegen. Der Auszug darf nicht

älter als drei Monate sein.

Ausländische Bieter haben auf Verlangen des Auftraggebers gleichwertige

Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.

Fehlende oder unvollständige Unterlagen f?hren zum Ausschluss des Angebotes

von der weiteren Prüfung und Wertung.

Sollten der KVA innerhalb der letzten drei Monate bereits aktuelle Nachweise

vorgelegt worden sein, so ist darauf zu verweisen. Eine neuerliche Anforderung

ist in diesem Fall entbehrlich.

A.3.1 Angaben zum Bieter / Allgemeine Eignungsnachweise

Der Bieter hat mit dem Angebot unter Verwendung der Vordrucke D.3 und D.4

allgemeine Bieterangaben sowie die hier weiter geforderten Erklärungen

abzugeben.

Die Vordrucke D.3 und D.4 und E sind von jeweils allen Mitgliedern der

Bietergemeinschaft auszufüllen, zu unterschreiben und mit dem Angebot abzugeben.

Im Rahmen der Angebotsabgabe ist für die preisliche Bewertung des Angebotes, der

Vordruck Teil E (Preisblatt inkl. Kostenkalkulation) vollständig ausgef?llt

abzugeben.

A.3.2 Referenzen und Erfahrungen in der Erwachsenenbildung

Zur Beurteilung der Fachkunde des Bieters sind Referenzen für quantitativ und

qualitativ vergleichbare/gleichartige Leistungen der letzten drei Jahre sowohl

in

Zusammenarbeit mit dem Vogelsbergkreis und seinen Gemeinden als auch mit anderen

Auftraggebern darzustellen. Die Referenzen müssen sich auf den Bieter beziehen.

Hier sind insbesondere die Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und der

Vermittlung von arbeitslosen Teilnehmern darzustellen.

Hierzu ist der Vordruck D.5 mit dem Angebot vorzulegen. Er ist von jedem Bieter

bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft zu unterzeichnen.

A.4 Unterrichtskonzepterstellung

Das Angebot muss, im Hinblick auf personelle, räumliche und technische

Ausstattung, einzeln beschrieben werden.

Die Darstellung des Unterrichtskonzeptes soll drei Seiten je Modul gemäß Ziffer

B.2 der Vergabeunterlagen nicht übersteigen. Eine Überschreitung im Einzelfall

f?hrt nicht automatisch zum Ausschluss des Angebotes.

Teil B Leistungsbeschreibung

B 1. Rahmenbedingungen für die Ma?nahmegestaltung und -durchf?hrung

B 1.1 Personal

Das eingesetzte Personal muss fachlich qualifiziert und erfahren sein und über

den für die Durchführung der Maßnahme erforderlichen aktuellen Wissensstand

(fachlich und pädagogisch) sowie über Erfahrung im Umgang mit der Zielgruppe

verfügen. Der Nachweis hierüber hat über den Vordruck "Nachweis Personal (A.6)"

zu erfolgen. Im Urlaubs- oder Krankheitsfall ist vom Auftragnehmer eine

Vertretungsregelung sicherzustellen. Der Personaleinsatz muss quantitativ und

qualitativ der Leistungsbeschreibung entsprechen. Die Arbeitsbedingungen des

Personals müssen den arbeitsrechtlichen Anforderungen entsprechen. Der

Auftraggeber behält sich vor, während der Vertragslaufzeit ohne Vorankündigung

jederzeit die Einhaltung der Anforderungen zu ?berpr?fen und die Einsicht in

Arbeitsverträge, Qualifikationsnachweise und Zeugnisse vorzunehmen. Er kann den

Einsatz des Personals ablehnen, sofern hinsichtlich der Eignung Bedenken

bestehen.

B 1.2 Ma?nahmeort / Erreichbarkeit

Der Durchf?hrungsort der Maßnahme soll im Vogelsbergkreis liegen. Der

Ma?nahmeort

muss auch für Personen ohne Führerschein oder Pkw gut erreichbar sein (gute

Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel).

Der Bieter hat spätestens zum Vertragsabschluss geeignete Räumlichkeiten an den

Ma?nahmeorten nachzuweisen.

B 1.3 Technische und räumliche Ausstattung der Ma?nahmer?ume

Die Räumlichkeiten und deren Ausstattung haben ab Ma?nahmebeginn dem Stand der

Technik sowie den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Der

bauliche Zustand, die Sauberkeit und Hygiene der Räumlichkeiten einschließlich

der sanitären Einrichtungen müssen eine ordnungsgemäße Durchführung

gewährleisten. Der Auftraggeber behält sich vor die Räumlichkeiten abzulehnen,

sofern hinsichtlich der Eignung Bedenken bestehen. Gleiches gilt für einen

Wechsel der Räumlichkeiten während der Vertragslaufzeit.

Die Räume haben den gesetzlichen Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung

(ArbSt?ttV) einschließlich der Arbeitsst?ttenrichtlinien (ASR) zu entsprechen.

Die gültigen Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungen

(Berufsgenossenschaften) sind bindend.

Die Brandschutzbestimmunen und die Bestimmungen der Hessischen Landesbauordnung

sind einzuhalten.

PC-Arbeitsplätze (Rechner, Bildschirm, Software und Drucker), welche für

Teilnehmer eingesetzt werden, müssen dem aktuellen Stand der Technik

entsprechen.

Es ist sicher zu stellen, dass jeder Teilnehmer die von ihm erarbeiteten

Aufgaben, Texte u.?. auf einem separaten Speichermedium festhalten kann (z.B.

Diskette, CD), das ihm zur Verfügung zu stellen ist. Unter Einhaltung dieser

technischen Standards ist auch der Einsatz von Laptops zulässig.

Dem Auftraggeber ist vor Beginn der Maßnahme die Gelegenheit zu geben die

Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen.

Darüber hinaus kann der Auftraggeber zu jedem Zeitpunkt der Maßnahme eine

unangek?ndigte Prüfung der Räume und der ordnungsgemäßen Durchführung

veranlassen.

B 1.4 Gender Mainstreaming

Der Bieter verpflichtet sich, die Strategie des Gender Mainstreaming, die

Beachtung der unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und

Männern, von vornherein und regelmäßig bei der Durchführung des Auftrags zu

berücksichtigen.

B 1.5 Teilnahmebescheinigung

Teilnehmern, die die Ausbildung beim Auftragnehmer vorzeitig beenden oder die

Abschlussprüfung nicht bestanden haben, sind in anspruchsvoller Form die

erfolgreich absolvierte Teile der Berufsausbildung (z.B. auf Briefpapier mit dem

Logo des Auftragnehmers) zu bescheinigen und mit Stempel und Unterschrift zu

versehen. Der Inhalt der Teilnahmebescheinigung ist mit dem Auftraggeber

abzustimmen.

B 1.6 Organisatorische Angaben / Mitteilungs- und Rechenschaftspflichten

Der Auftragnehmer hat gegenüber dem Auftraggeber folgende Informationspflichten

zu erfüllen:

a) Informationen zum Eintritt des Teilnehmers

- Rückmeldung über die mögliche Teilnahme

- tatsächlicher Eintritt/ Nichteintritt (ist an dem Tag zu melden, an welchem

dieser festgelegt wurde)

b) Informationen zum Ma?nahmeverlauf des Teilnehmers

- Anwesenheitsplanung spätestens 3 Wochen nach dem tatsächlichen Eintritt

des Teilnehmers

- Anwesenheitszeiten zum 9. Tag des Folgemonats, ab dem 10. Tag nicht

mehr veränderbar

- Ma?nahmeverl?ngerung anlassbezogen

- Fehlzeiten wöchentlich

- Leistungs- und Verhaltensbeurteilung anlassbezogen

- Kommunikation vom Tr?ger anlassbezogen

- Mitteilung Praktikumsverg?tung anlassbezogen

c) Informationen zum Austritt und Verbleib des Teilnehmers

- Austritts- und Verbleibsmeldung tagesaktuell, spätestens am letzten Tag der

tatsächlichen Teilnahme bei einem vorzeitigen nicht regulären Austritt ist ein

Austritts- und Verbleibsgrund mitzuteilen, bei regul?rem Austritt ist nur ein

Verbleibsgrund anzugeben

d) Informationen zu den vermittlungsrelevanten Daten des Teilnehmers

B 2 Ma?nahmenbezogene Rahmenbedingungen

B 2.1 Beschreibung der Leistung (Einführung und Zielsetzung)

Leistungsgegenstand

ist die Durchführung von Einzelmaßnahmen (gem. unten stehender Aufstellung)

Berufsausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) nach ? 16 Abs. 1

Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) in Verbindung mit ? 242 Sozialgesetzbuch

Drittes Buch (SGB III) und ?? 4, 5 Abs.2 ff BBiG / ?? 25, 26 Abs. 2 ff HwO

(allgemeine Berufsausbildung einschließlich Stufenausbildung) und ?? 64 ff BBiG

/

?? 42 k-m HwO ("Werkerausbildung").

BaE nach ? 242 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) zielen darauf ab,

Auszubildenden, die aufgrund einer Lernbeeintr?chtigung oder sozialer

Benachteiligungen besonderer Hilfen bedürfen, die Aufnahme, Fortsetzung sowie

den

erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung zu ermöglichen. Es sind alle

Möglichkeiten wahrzunehmen, um den Übergang des Auszubildenden auf einen

betrieblichen Ausbildungsplatz zu fördern.

Im kooperativen Modell werden die Ausbildungsinhalte unter Einbeziehung von

Kooperationsbetrieben vermittelt, welche die Eignung nach ?? 27 ff. BBiG / ?? 21

ff. HWO besitzen.

Für folgende Bereiche besteht Bedarf an einer BaE in kooperativer Form:

Bereiche der Ausbildungsberufe Anzahl Ausbildungsdauer in Monaten Los

Metallbau 4 36 1

Hotel / Gaststätten 4 36 2

Baugewerbe 5 36 2

Dienstleistungen 2 36 2

Sollte sich im Ma?nahmeverlauf aufgrund der individuellen Leistungsfähigkeit

einzelner Teilnehmer herausstellen, dass nicht die Vollausbildung eines Berufes,

sondern lediglich die entsprechende Stufenausbildung nach ? 5 Abs. 2 Nr. 1 BBiG

realisiert werden kann, ist dies vom Auftragnehmer sicherzustellen.

B 2.2 Zielgruppe

Zur Zielgruppe gehören - unabhängig von der erreichten Schulbildung -

Jugendliche

und junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, die die allgemeine

Schulpflicht erfüllt haben.

Zum f?rderungsf?higen Personenkreis gehören Lernbeeinträchtigte und sozial

benachteiligte Jugendliche, die wegen der in ihrer Person liegenden Gründe auch

mit ausbildungsf?rdernden Leistungen nicht in eine Ausbildungsstelle in einem

Betrieb vermittelt werden können und deswegen auf eine außerbetriebliche

Einrichtung angewiesen sind. Auszubildende, deren betriebliches oder

au?erbetriebliches Berufsausbildungsverh?ltnis vorzeitig gelöst worden ist und

deren Eingliederung in betriebliche Berufsausbildung auch mit

ausbildungsf?rdernden Leistungen aussichtslos ist, können ihre Berufausbildung

in

einer außerbetrieblichen Einrichtung fortsetzen, wenn zu erwarten ist, dass die

Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Behinderte Menschen, die nicht auf besondere Leistungen (? 102 SGB III)

angewiesen sind, können gefördert werden, wenn sie die entsprechenden

Voraussetzungen erfüllen. Spezielle Räumlichkeiten und Ausstattungen müssen

daher

nicht vorgehalten werden.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden in der Leistungsbeschreibung als

Teilnehmer bezeichnet.

B 2.3 Zeitliche Angaben (individuelle F?rderdauer, sonstige zeitliche

Regelungen) Für die Teilnehmer wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ein

möglichst frühzeitiger Übergang in eine betriebliche Ausbildung angestrebt.

Durch

den Auftragnehmer sind rechtzeitig Vermittlungsbemühungen zur Fortsetzung der

Ausbildung im Betrieb einzuleiten, wenn die entsprechende Eignung hierfür

vorliegt. Dabei hat der Auftragnehmer initiativ auf die Möglichkeit der

Teilnahme

an ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) hinzuwirken.

Die Förderung wird bis zum Ende der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw.

der

Handwerksordnung (HwO) vorgeschriebenen Ausbildungszeit fortgesetzt, wenn der

Übergang des Teilnehmers in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis nicht

zustande kommt. Die Maßnahme endet für den einzelnen Teilnehmer mit Übergang in

eine betriebliche Ausbildung bzw. mit dem erfolgreichen Abschluss der

außerbetrieblichen Ausbildung.

Die Maßnahme umfasst auch eine Verlängerung der Ausbildungsverh?ltnisse gemäß ?

8

BBiG, ? 27b HwO.

Der Anteil von betrieblichen Ausbildungsphasen bei au?erbetrieblicher Ausbildung

betr?gt während des jeweiligen Ausbildungsjahres in der Regel mindestens 20

Arbeitstage und kann bei Bedarf max. 120 Arbeitstage umfassen. Ein Umfang von

mehr als 60 Arbeitstagen ist nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Auftraggeber

möglich. Es ist eine tägliche Arbeitszeit von maximal 10 Stunden und eine

wöchentliche Arbeitszeit in jeder Kalenderwoche bis zum Umfang der

tariflichen/orts?blichen Arbeitszeit zulässig.

Die Wochenstundenzahl betr?gt einschließlich des Berufsschulunterrichtes 39

Zeitstunden ohne Pausen. Die wöchentliche Verteilung der Unterrichtsstunden

orientiert sich am Ausbildungsrahmenplan. Die Schutzbestimmungen für

Jugendliche,

z.B. Jugendarbeitsschutzgesetz, sind zu beachten. Dies gilt insbesondere auch

für

Zeiten der betrieblichen Ausbildungsphasen.

Sofern der Berufsschulunterricht nicht oder nicht im erforderlichen Umfang durch

die Berufsschule erfolgt, stellt der Auftragnehmer die entsprechende

theoretische

Unterweisung sicher. Hierzu hat sich der Auftragnehmer mit der Berufsschule

abzustimmen.

Die Urlaubszeiten richten sich nach den gesetzlichen bzw. den tariflichen

Bestimmungen. Für den Jahresurlaub gelten die Regelungen gemäß ?? 15, 16, 17 und

18 i. V. m. ? 19 Abs. 2 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) sowie ? 3 Abs. 1

Bundesurlaubsgesetz (BUrlG).

Der Auftragnehmer stimmt den Urlaub individuell mit den Teilnehmern ab. Dabei

ist

darauf zu achten, dass die Urlaubszeiten mit den Ferienzeiten der Berufsschule

?bereinstimmen.

B 2.4 Personal

Voraussetzung für den Erfolg von Maßnahmen der Benachteiligtenf?rderung ist

fachlich qualifiziertes und in der Berufsvorbereitung/ Benachteiligtenf?rderung

bzw. Ausbildung von Teilnehmern bzw. jungen Menschen mit Behinderung erfahrenes

Personal. Mindestens ein Drittel des in der Maßnahme eingesetzten Personals muss

über Erfahrungen mit der Zielgruppe verfügen.

Dem Grundsatz der Kontinuität des Personals ist grundsätzlich durch fest

angestellte Arbeitnehmer Rechnung zu tragen. Festangestellt bedeutet, dass die

zwischen dem Auftragnehmer und seinen Mitarbeitern geschlossenen Arbeitsverträge

nicht einen geringeren Zeitraum als die vorgesehene Vertragslaufzeit umfassen

dürfen. Minijobs zählen nicht dazu. Abweichend von diesem Grundsatz können die

geforderten Personalkapazit?ten für Ausbilder und Lehrkräfte bis zu 20 % durch

Honorarkr?fte oder sonstiges Personal abgedeckt werden. Bei einer Honorarkraft

werden bei der Bemessung des Personalschl?ssels 25 % Vor- und Nacharbeitungszeit

außerhalb der Maßnahme berücksichtigt.

Der Personaleinsatz bemisst sich für die gesamte Maßnahme. Soweit in den

weiteren

Ma?nahmejahren weniger Teilnehmer als ursprünglich genannt ihre Ausbildung

absolvieren, kann das Personal ab dem 2. Ma?nahmejahr reduziert werden.

Das einzusetzende Personal richtet sich nach der für die Vergütung maßgeblichen

Teilnehmer- bzw. Platzzahl.

Soweit sich weniger als 80% der Teilnehmer im 2. Ma?nahmejahr befinden, sind die

sich als Differenz errechnenden freien Personalkapazit?ten ma?nahmebezogen

einzusetzen.

Der Personalschl?ssel betr?gt:

- Lehrkräfte : Teilnehmer = 1 : 24

- Sozialp?dagogen : Teilnehmer = 1 : 18

Der im Personalschl?ssel abgebildete Wert "1:" entspricht einem Volumen von

wöchentlich 39 Zeitstunden in der Maßnahme.

Bei der Lehrkraft wird ein abgeschlossenes Fachhoch-/ Hochschulstudium erwartet.

Ersatzweise wird eine abgeschlossene Fachschulausbildung (z.B. Techniker), eine

abgeschlossene Meister- oder Fachwirtausbildung anerkannt, soweit diese

zusätzlich eine mindestens dreijährige berufliche Erfahrung sowie mindestens

eine

einjährige pädagogische Erfahrung nachweisen.

Beim Sozialp?dagogen wird ein abgeschlossenes Studium der

Sozialpädagogik/-arbeit erwartet. Diplom Pädagogen mit den Erg?nzungsf?chern

bzw.

Studienschwerpunkten Sozialpädagogik oder Jugendhilfe werden ebenfalls

zugelassen. Diplom Pädagogen ohne die genannten Erg?nzungsf?cher bzw.

Studienschwerpunkte müssen innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens eine

einjährige Berufserfahrung mit der Zielgruppe nachweisen.

Ersatzweise werden auch andere pädagogische Hochschulabschl?sse (z.B. Diplom,

Master, Bachelor, Magister Artium) und staatlich anerkannte Erzieher mit

einschlägiger Zusatzqualifikation anerkannt, soweit diese mindestens eine

dreijährige berufliche Erfahrung mit der Zielgruppe innerhalb der letzten fünf

Jahre nachweisen.

Beim Ausbilder wird die persönliche und fachliche Eignung nach ?? 28 ff BBiG/ ??

22 ff HwO erwartet. Grundsätzlich muss dieser über eine mindestens dreijährige

Erfahrung in der Anleitung bzw. Einarbeitung von Auszubildenden in dem

Berufsfeld

bzw. Ausbildungsberuf, in dem er ausbilden soll, verfügen. Die geforderte

dreijährige Erfahrung reduziert sich auf ein Jahr bei Vorliegen eines

Abschlusses

als Meister oder Techniker und Fachwirt mit Ausbildereignungsprüfung.

Zeiten einer Berufsausbildung oder eines Studiums gelten nicht als

Berufserfahrung.

Personalunion ist bei entsprechender Qualifikation möglich. Ergeben sich

aufgrund

der Losgröße Vollzeitstellen in den einzelnen Bereichen, ist Personalunion nicht

zugelassen.

Soweit von den zuständigen Stellen oder in den Ausbildungsordnungen bzw.

Ausbildungsregelungen darüber hinaus höhere Anforderungen an die Qualifikation

oder den Personalschl?ssel gestellt werden, sind diese zu erfüllen.

Zur Sicherstellung der Qualität hat der Auftragnehmer die laufende

Qualifizierung

des eingesetzten Personals sicherzustellen. Die Inhalte müssen sich an den in

der

Maßnahme wahrzunehmenden Aufgaben orientieren. Es ist dem Auftragnehmer

freigestellt, ob er selbst die Weiterbildung übernimmt oder diese Leistung bei

Dritten einkauft. Je Vertragsjahr ist mindestens 1/3 des eingesetzten Personals

im Umfang von mindestens 3 Kalendertagen weiterzubilden.

Die Kosten für die Weiterbildung des Ausbildungs- und Betreuungspersonals sind

in

den Angebotspreis einzukalkulieren.

2.5 s?chliche, räumliche und technische Ausstattung

Zu den erforderlichen Räumlichkeiten gehören: Unterrichtsräume,

Besprechungsr?ume, ?bungsr?ume, Sozialr?ume und Werkstätten.

Der Auftragnehmer hat Unterrichtsräume in ausreichender Zahl und Gr??e zur

Verfügung zu stellen. Unterrichtsräume sind Gruppenräume, in denen die

theoretischen Lerninhalte vermittelt werden oder EDV-Unterweisung durchgeführt

wird. Es sind PC-Arbeitsplätze im Umfang von 50% der Teilnehmerplatzzahl für

Unterweisungen in einem separaten EDV-Unterrichtsraum einzurichten. Dabei ist

sicherzustellen, dass nicht mehr als ein Teilnehmer an einem PC-Arbeitsplatz

sitzt.

Weitere PC-Arbeitsplätze im Umfang von 1/6 der Teilnehmerplatzzahl sind für das

selbständige üben der Teilnehmer in ?bungsr?umen einzurichten, die in

ausreichender Zahl und Gr??e zur Verfügung zu stellen sind. Ergeben sich bei

diesen Berechnungen Bruchteile, ist aufzurunden. Die Nutzung der ?bungsr?ume ist

begrenzt auf die Anwesenheitszeiten des in der Maßnahme eingesetzten Personals.

Alle PC-Arbeitsplätze sind mit Internetzugang auszustatten.

Die Unterrichtsräume verfügen über eine zeitgerechte Ausstattung, hierzu zählen

insbesondere Beamer, Wandtafel oder Flip-Chart. Darüber hinaus sind geeignete

Medien zur Unterstützung der zu vermittelnden Inhalte vorzuhalten und

einzusetzen. Diese müssen einen engen Bezug zur jeweiligen Zielsetzung der

Maßnahme haben und die Lernfähigkeit der Teilnehmer angemessen berücksichtigen.

Zusätzlich sind in ausreichender Zahl Besprechungsr?ume zur Verfügung zu

stellen,

in denen Einzelberatungen / Kleingruppengespr?che durchgeführt werden können.

Die

Gr??e der Räume ist so zu bemessen, dass mindestens 4 - 5 Personen ausreichend

Platz haben. Die Räume müssen bei Besprechungen / Beratungen den persönlichen

Datenschutz und die Verschwiegenheit gewährleisten.

Darüber hinaus sind ein Sozialraum oder Sozialr?ume im Rahmen der geltenden

Vorschriften bereit zu stellen.

Der Auftragnehmer stellt innerhalb seiner Räumlichkeiten sicher, dass die

Teilnehmer Gelegenheit haben, auch außerhalb der Unterrichtszeiten die

vermittelten Inhalte selbständig zu üben. Die Nutzung der Räumlichkeiten für

selbständiges üben ist begrenzt auf die Anwesenheitszeiten der in der Maßnahme

beschäftigten Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen im Rahmen der Vertragserfüllung.

Art und Umfang der Ausstattung der Werkstätten muss den Ausbildungsrahmenpl?nen

der geforderten Ausbildungsberufe entsprechen und ab Ausbildungsbeginn

vorgehalten werden. Dazu gehört insbesondere die Ausstattung mit den

erforderlichen Maschinen, Geräten und Werkzeugen.

Alle Räumlichkeiten sind am angegebenen Ma?nahmeort zur Verfügung zu stellen.

Bei räumlicher Trennung der Ausbildungsst?tten erfolgt die Beförderung der

Teilnehmer zwischen diesen auf Kosten des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer stellt sicher, dass der Standort des Kooperationsbetriebes vom

Wohnort des Jugendlichen entsprechend der Zumutbarkeitsregelung des ? 121 Abs. 4

SGB III mit regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.

B 2.6 Ma?nahmendurchf?hrung

Zwei Wochen vor Beginn der Maßnahme muss der Auftragnehmer über ein Büro am

Ma?nahmeort persönlich erreichbar sein. Das Büro ist in dieser Zeit mit einer

Fachkraft zu besetzen, die in der Maßnahme auch zum Einsatz kommt. Sie muss

fundierte Kenntnisse im Bereich der Ausbildung besitzen und über Erfahrungen mit

der Zielgruppe verfügen. Die Fachkraft berät nach Bedarf Teilnehmer und deren

Eltern, informiert über die Maßnahme und organisiert in Zusammenarbeit mit dem

Auftraggeber Informationsveranstaltungen bzw. f?hrt Einzelgespr?che mit dem vom

Auftraggeber vorgeschlagenen Teilnehmer und überprüft die Bereitschaft zur

Teilnahme. über das Ergebnis ist der Auftraggeber unverzüglich zu informieren.

Zur Realisierung der Ausbildung im kooperativen Modell hat der Auftragnehmer

Kooperationsbetriebe zu werben. In B 2.1 sind die Berufsfelder einschließlich

der

Summe der Teilnehmerplätze dargestellt, für die entsprechende

Kooperationsbetriebe zu akquirieren sind.

Es können pro Maßnahme mehrere Berufsfelder benannt sein. Damit ist ein großes

Maß an Flexibilität bei der individuellen Berufswahl gesichert. Die konkrete

Berufswahl trifft der Teilnehmer. Er ist hierbei vom Auftragnehmer zu beraten

und

zu unterstützen.

Es dürfen nur Kooperationsbetriebe akquiriert werden, welche die Eignung nach ??

27 ff BBiG/?? 21 ff HwO besitzen und in der Lage sind, den besonderen Belangen

der Teilnehmer gerecht zu werden. Kooperationsbetriebe müssen zudem ihre

grundsätzliche Bereitschaft erklären, den Teilnehmer nach dem Ende des ersten

Ausbildungsjahres in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu übernehmen und

dürfen ihre ?bliche betriebliche Ausbildungskapazit?t durch diesen

Kooperationsvertrag nicht reduzieren. Sofern die angestrebte Übernahme in ein

betriebliches Ausbildungsverhältnis nicht erfolgt, ist eine Kündigung des

Kooperationsvertrages durch den Auftragnehmer möglich.

Die Kooperationsbetriebe müssen sich grundsätzlich am Ma?nahmeort befinden.

Sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, müssen die Kooperationsbetriebe

ausgehend vom Wohnsitz des Teilnehmers im Rahmen der Zumutbarkeitsregelungen

gem.

? 121 SGB III erreichbar sein. Dies ist mit der jeweiligen Beratungsfachkraft

des

zuweisenden Bedarfstr?gers abzustimmen.

Es ist nicht zulässig, die Kooperationsbetriebe für die Durchführung der

fachpraktischen Ausbildung zu bezahlen.

Kooperationspartner kann auch ein Ausbildungsverbund, aber nicht der

Auftragnehmer selbst sein.

Der Auftragnehmer nimmt nur Teilnehmer auf, die von dem zuständigen

Bedarfsträger

zugewiesen wurden. Die Ablehnung eines vom Bedarfsträger benannten Teilnehmers

durch den Auftragnehmer ist nicht möglich.

über die vorzeitige Beendigung der Förderung entscheidet der Auftraggeber. Dies

gilt auch für Teilnehmer, die durch ihr Verhalten den Ablauf bzw. den Erfolg der

Maßnahme gefährden.

Eine Nachbesetzung frei gewordener Teilnehmerplätze (z.B. durch Vermittlung)

durch den Auftraggeber ist solange möglich, wie die zuständigen Stellen die

Ausbildungsvertr?ge eintragen und die vorgesehenen Pr?fungstermine im Rahmen der

Vertragslaufzeit eingehalten werden können. Ein freigewordener Teilnehmerplatz

einer 3-jährigen Ausbildung kann auch durch die entsprechende verkürzte

Ausbildung nachbesetzt werden.

Zwischen dem Teilnehmer und dem Auftragnehmer der BaE ist ein Ausbildungsvertrag

entsprechend des Berufsbildungsgesetzes (BBiG)/der Handwerksordnung (HwO) über

die gesamte Dauer der Ausbildung abzuschließen, bei dem die besonderen

Regelungen

zur Ausbildungsvergütung (B.2.8) zu beachten sind. Der Auftragnehmer hat

abgestimmt auf den individuellen Entwicklungsfortschritt des Teilnehmers alle

Möglichkeiten wahrzunehmen, um einen möglichst frühzeitigen Übergang des

Auszubildenden in betriebliche Ausbildung zu fördern, sofern die zuständige

Stelle die Ausbildungszeit anrechnet. Die Vertragsbedingungen sind so zu

gestalten, dass ein Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung jederzeit

möglich ist.

Unmittelbar ab Vertragsbeginn hat der Auftragnehmer Unterrichte und

Vermittlungsbemühungen im Umfang der vorgegebenen Wochenstundenzahl mit den

Teilnehmern durchzuführen.

Der Auftragnehmer wird verpflichtet, schnellstmöglich nach Teilnehmerzuweisung

dem Auftraggeber die vorgesehenen Kooperationsbetriebe zu benennen und eine

Bescheinigung über die Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal

gem.

?? 27 ff BBiG/?? 21 ff HwO für alle Ausbildungsplätze bei der zuständigen Stelle

zu beantragen.

Der Auftragnehmer sowie die Kooperationsbetriebe haben die aktuell gültigen

Ausbildungsordnungen/Ausbildungsregelungen der einzelnen Ausbildungen

anzuwenden.

Unmittelbar nach Abschluss des Ausbildungsvertrages ist der unterschriebene

Ausbildungsvertrag einschließlich des Kooperationsvertrages der zuständigen

Stelle vorzulegen. Die eingetragenen Ausbildungsvertr?ge müssen spätestens 6

Wochen nach Eintritt des Teilnehmers in die Maßnahme dem Bedarfsträger vorgelegt

werden.

Der Auftragnehmer hat die Einhaltung der sich aus dem Ausbildungsvertrag

ergebenden Rechte und Pflichten des Teilnehmers zu überwachen. Verst??t der

Teilnehmer gegen seine Pflichten, ist der Auftragnehmer gehalten,

arbeitsrechtliche Schritte einzuleiten. Hierbei sind die gesetzlichen

Bestimmungen zu beachten.

Der Auftragnehmer hat die Einhaltung der Schutzbestimmungen, z.B.

Jugendarbeitsschutzgesetz zu überwachen. Verstöße sind dem zuständigen

Bedarfsträger mitzuteilen und vom Auftragnehmer abzustellen.

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, für jeden Teilnehmer bei Eintritt in die

Maßnahme einen F?rderplan zu erstellen, regelmäßig fortzuschreiben und die

wesentlichen Inhalte in Form einer Leistungs- und Verhaltensbeurteilung zur

Genehmigung an die Beratungsfachkraft des Auftraggebers zu übermitteln. Dieser

ist sowohl bei der erstmaligen Erstellung, als auch bei der Fortschreibung mit

dem Teilnehmer zu besprechen und ihm zur Kenntnis zu geben. Die Gespräche mit

dem

Teilnehmer sind durch den Bildungstr?ger in Bezug auf Zeitpunkt, Inhalt und

Gesprächsteilnehmer zu dokumentieren und dem Auftraggeber auf Verlangen

nachzuweisen. Die laufenden Vermittlungsbemühungen sind im F?rderplan

nachvollziehbar zu dokumentieren und mit der Beratungsfachkraft des

Auftraggebers

abzustimmen. Darüber hinaus sind Inhalte, die bisher vermittelt wurden, sowie

weitere Qualifizierungsschritte, die konkret geplant sind, zu dokumentieren.

Der Auftragnehmer überwacht laufend die Leistungen der Teilnehmer und informiert

den Auftraggeber, wenn das Erreichen des Ausbildungszieles gefährdet erscheint.

Fehlzeiten aus wichtigem Grund können vom Auftragnehmer während der

Ma?nahmeteilnahme in angemessenem Umfang wie folgt anerkannt werden:

- nicht ärztlich nachgewiesene Krankheit bis zu zwei Kalendertagen

- ärztlich nachgewiesene Krankheit (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Arztes)

- Wohnungswechsel

- Eheschließung des Teilnehmers

- Schwere Erkrankung des Ehegatten

- Schwere Erkrankung des Kindes (Der Anspruch nach ? 19 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe

b)

BBiG geht dem Anspruch auf Krankengeld gemäß ? 45 Abs. 3 Satz 1 SGB V vor.) -

Niederkunft der Ehefrau

- Ableben des Ehegatten oder eines Kindes oder eines Eltern- oder

Schwiegerelternteils

- Wahrnehmung amtlicher, insbesondere polizeilicher oder gerichtlicher Termine

- Ausübung Öffentlicher Ehrenämter

- Regelung sonstiger wichtiger persönlicher Angelegenheiten und Teilnahme an

religiösen Festen

- Teilnahme an Einsätzen oder Ausbildungskursen im Rahmen des Gesetzes über die

Erweiterung des Katastrophenschutzes

Bleibt ein Teilnehmer ohne wichtigen Grund der Maßnahme fern, ist der

Auftraggeber unverzüglich zu unterrichten.

Zeiten der Arbeitsunfähigkeit sind vom Teilnehmer ab dem vierten Tag der

Arbeitsunfähigkeit durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen. Die

Arbeitsunfähigkeit ist dem Auftragnehmer vom Teilnehmer sofort mitzuteilen. Die

Teilnehmer sind hierüber vom Auftragnehmer zu Beginn der Maßnahme zu

informieren.

Insofern die ärztliche Bescheinigung bis zum 3. Tag nicht beim Auftragnehmer

vorliegt, gilt der Teilnehmer ab dem 1. Tag der Arbeitsunfähigkeit als

unentschuldigt.

Darüber hinaus ist er verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich zu

unterrichten, wenn ein Teilnehmer die Ausbildungsma?nahme vorzeitig beendet oder

die Prüfung nicht besteht. Bei vorzeitiger Beendigung der Ausbildung ist der

Auftraggeber über den Austrittsgrund unverzüglich zu unterrichten.

Betriebe für die betrieblichen Ausbildungsphasen hat der Auftragnehmer zu

benennen.

Die Teilnehmer sind nach ? 318 Abs. 2 Nr. 1 SGB III verpflichtet, dem

Auftragnehmer der Maßnahme auf Verlangen Auskunft über den Eingliederungserfolg

der Ausbildung zu erteilen. Die Auszubildenden sind hierüber zu Beginn der

Ausbildung zu informieren.

Wird die Berufsausbildung außerbetrieblich zu Ende geführt, hat der

Bildungstr?ger darauf hinzuwirken, dass der Teilnehmer seinen Verpflichtungen

nach ? 38 SGB III nachkommt.

B 2.7 Sonderregelung für Auszubildende, die ihre Ausbildung in BaE fortsetzen

Auszubildende, deren betriebliches oder au?erbetriebliches

Berufsausbildungsverh?ltnis vorzeitig gelöst worden ist, können ihre Ausbildung

unter Anrechnung der bisherigen Ausbildungszeit in der Maßnahme fortsetzen, wenn

zu erwarten ist, dass die Berufsausbildung in dieser Maßnahme erfolgreich

abgeschlossen werden kann.

Die außerbetriebliche Fortsetzung einer abgebrochenen betrieblichen oder

außerbetrieblichen Berufsausbildung soll grundsätzlich unter vollständiger

Anrechnung der bisherigen Ausbildungszeit erfolgen. Hierzu ist ein gemeinsamer

schriftlicher Antrag des Auszubildenden und Ausbildenden (Auftragnehmer) bei der

zuständigen Stelle erforderlich. Es ist Aufgabe des Auftragnehmers diesen in

Abstimmung mit dem Teilnehmer zum Zeitpunkt des Abschluss des

Ausbildungsvertrages zu stellen (? 8 Abs. 1 S. 1 BBiG/ ? 27b Abs. 1 S. 1 HwO).

Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Die Form der Beantragung ist mit der jeweils zuständigen Stelle abzustimmen.

Für diese Zielgruppe gelten grundsätzlich die gleichen Regelungen, wie für

Auszubildende, die die Ausbildung in BaE neu beginnen. Es gelten folgende

Besonderheiten:

Eine Zuweisung dieser Auszubildenden kann nur erfolgen, wenn ein geeigneter

Kooperationsbetrieb zur Verfügung steht. Vor diesem Hintergrund werden zunächst

die Kontaktdaten des für eine Fortsetzung der Ausbildung vorgesehenen

Auszubildenden dem Bieter schriftlich auf dem Postweg zugeleitet. Es obliegt dem

Bieter, zunächst in einem persönlichen Gespräch mit dem Auszubildenden

(spätestens innerhalb einer Woche) die Ausgangssituation zu erörtern. Das

Ergebnis des Erstgespr?chs ist dem Bedarfsträger umgehend mitzuteilen.

Für die Akquise eines geeigneten Kooperationsbetriebes, der die Ausbildung zu

Ende f?hrt, steht dem Auftragnehmer ein Zeitraum von längstens 6 Wochen ab

Zuleitung der Kontaktdaten zur Verfügung. Diese Akquise wird nicht gesondert

vergütet. Nach Ablauf der 6 Wochen ist mit dem Bedarfsträger umgehend

abzustimmen, ob die Suche nach einem geeigneten Kooperationsbetrieb fortgesetzt

werden soll oder eine Zuweisung in BaE nicht weiter verfolgt wird.

Kooperationsbetriebe müssen zudem ihre grundsätzliche Bereitschaft erklären, den

Teilnehmer nach einem Jahr in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu

übernehmen und dürfen ihre ?bliche betriebliche Ausbildungskapazit?t durch

diesen

Kooperationsvertrag nicht reduzieren. Sofern die angestrebte Übernahme in ein

betriebliches Ausbildungsverhältnis nicht erfolgt, ist eine Kündigung des

Kooperationsvertrages durch den Auftragnehmer möglich.

Die Bescheinigung über die Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal

des Kooperationsbetriebs gem. ?? 27 ff BBiG/?? 21 ff HwO ist dem Bedarfsträger

spätestens 3 Werktage nach Zuweisung in die jeweilige Maßnahme unaufgefordert

vorzulegen.

Voraussetzung für eine Zuweisung ist, dass der in Frage kommende Prüfungstermin

im Rahmen der Vertragslaufzeit liegt. Eine Zuweisung setzt voraus, dass freie

Teilnehmerplätze vorhanden sind.

Voraussetzung für eine Zuweisung ist, dass sich die neuzugewiesenen Teilnehmer

im

gleichen Ausbildungsjahr befinden, wie die regulär zugewiesenen Teilnehmer. Der

Auftragnehmer ist verpflichtet, auch Ausbildungsabbrecher aufzunehmen die eine

verkürzte Ausbildung auf einem Teilnehmerplatz einer 3-jährigen Ausbildung

fortsetzen wollen. Eine Zuweisung setzt voraus, dass freie Teilnehmerplätze

vorhanden sind.

B.2.8 ?berbetriebliche Ausbildungsabschnitte

Soweit in der Ausbildungsordnung des jeweiligen Ausbildungsberufes bzw. durch

Ausbildungsregelungen oder durch einen Beschluss der Vollversammlung der

zuständigen Stelle ?berbetriebliche Ausbildungsabschnitte verbindlich

vorgeschrieben sind, hat der Auftragnehmer die Teilnahme zu gewährleisten.

Sofern

er von der zuständigen Stelle berechtigt wird, kann der Auftragnehmer die

Vermittlung der Inhalte dieser ?berbetrieblichen Ausbildungsabschnitte selbst

übernehmen.

B 2.9 Angebotspreise

Angebotspreis ist der vereinbarte Monatspreis je Teilnehmerplatz.

Im Rahmen des Angebotspreises sind alle mit der Durchführung der Maßnahme in

unmittelbarem Zusammenhang stehenden Kosten zu berücksichtigen, dies gilt

insbesondere für:

- Pr?fungsgeb?hren

- Kosten für erforderliche Lehr- und Lernmittel, die den Teilnehmern

unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden müssen

- notwendige Arbeitskleidung und -geräte einschließlich der auf Grundlage von

Unfallverh?tungs-vorschriften notwendigen Arbeitsschutzkleidung und -ausr?stung

- Ggf. zusätzliche Fahrkosten für Fahrten zwischen unterschiedlichen Schulungs-/

Ausbildungsst?tten am Ma?nahmeort

- Unfallversicherung der Teilnehmer

- Kosten für Bewerbung und Vorstellung bei Kooperationsbetrieben sowie für die

angestrebte Übernahme in betriebliche Berufsausbildung

Für Schäden, die durch Teilnehmer während der Ma?nahmedauer - einschließlich

betrieblicher Ausbildungsphasen - verursacht werden, haftet der Auftragnehmer.

Davon ausgenommen sind Schäden, die grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht

werden. Ggf. entstehende Kosten für die Absicherung der Schäden sind in den

Angebotspreis einzukalkulieren.

Fahrkosten zu den Betrieben für die betrieblichen Ausbildungsphasen und zur

Berufsschule sind nicht Bestandteil der Ma?nahmekosten und werden ggf. im Rahmen

der Berufsausbildungsbeihilfe durch den jeweilig zuständigen Trügen an die

Auszubildenden erstattet.

Die vom Auftragnehmer beschaffte Arbeitskleidung sowie Arbeitsschutzkleidung

geht

nach Ablauf der Probezeit in das Eigentum des Teilnehmers über.

Für Tätigkeiten im Rahmen bestimmter Berufe bzw. Berufsbereiche sind die

Teilnehmer nach ? 43 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von

Infektionskrankheiten beim Menschen (IfSG) zu belehren. Die erstmalige Belehrung

gem. ? 43 Abs. 1 IfSG hat vor Ausübung der entsprechenden Tätigkeiten über das

zuständige Gesundheitsamt zu erfolgen und wird bescheinigt. Die für die

erstmalige Belehrung anfallenden Kosten werden auf Einzelnachweis durch den

Auftraggeber erstattet. Sofern die Vorlage eines aktuellen F?hrungszeugnisses

erforderlich ist, werden die Kosten auf Einzelnachweis durch den Auftraggeber

erstattet.

Folgende Kosten fließen nicht in den Monatspreis ein und werden separat

erstattet:

- Kosten für ?berbetriebliche Ausbildungsabschnitte

Die separate Erstattung der Kosten für ?berbetriebliche Ausbildungsabschnitte

kann nur erfolgen, wenn diese entweder in der Ausbildungsordnung bzw. durch

Ausbildungsregelungen des jeweiligen Ausbildungsberufes oder durch einen

Beschluss der Vollversammlung der zuständigen Stelle verbindlich vorgeschrieben

sind.

Eine separate Kostenerstattung erfolgt nicht, wenn die Inhalte dieser

?berbetrieblichen Ausbildungsabschnitte (mit Einverständnis der zuständigen

Stelle) vom Auftragnehmer selbst im Rahmen der Maßnahme (d.h. mit dem in der

Maßnahme eingesetzten Personal) vermittelt werden. Der Auftragnehmer ist

verpflichtet, die im Zusammenhang mit der Teilnahme an obligatorischen

?berbetrieblichen Ausbildungsabschnitten anfallenden Kosten im Vorfeld mit dem

Bedarfsträger abzustimmen.

Nicht verbindlich vorgeschriebene ?berbetriebliche Angebote sind bei

Inanspruchnahme aus dem laufenden Ma?nahmekostensatz zu bestreiten.

- Zuschuss zur Ausbildungsvergütung gemäß ? 246 Abs. 2 SGB III i. V. mit ? 105

Abs. 1 Nr. 1 SGB III ab dem 01.08.2008 in Höhe von monatlich bis zu:

im 1. Ausbildungsjahr 310,00 Euro

im 2. Ausbildungsjahr 325,50 Euro

im 3. Ausbildungsjahr 341,78 Euro

im 4. Ausbildungsjahr 358,87 Euro

zuzüglich der darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge.

Die Zahlung erfolgt bis zum individuellen Ausbildungsende der Teilnehmer. Analog

zum ? 21 Abs. 1 BBiG ist der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung längstens bis zum

Ablauf der Ausbildungszeit laut Ausbildungsvertrag zu zahlen. Wird die

Abschlussprüfung vor Ablauf der Ausbildungszeit bestanden, ist die Ausbildung

nach ? 21 Abs. 2 BBiG entsprechend früher (mit dem Tag der Bekanntgabe der

Pr?fungsergebnisse) beendet. Auch der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung wird

dann

lediglich bis zur Bekanntgabe des Pr?fungsergebnisses gezahlt. Bei Verlängerung

nach ? 21 Abs. 3 BBiG des Ausbildungsverh?ltnisses verlängert sich auch der

Verg?tungsanspruch entsprechend.

ändert sich der Leistungssatz nach ? 105 Abs. 1 Nr. 1 SGB III, so ist der neue

Leistungssatz der Berechnung ab Inkrafttreten zugrunde zu legen. Die Information

über Änderungen des Leistungssatzes erfolgt durch den Auftraggeber. Der Zuschuss

zur Ausbildungsvergütung darf die geltende tarifliche oder ortsübliche

Ausbildungsvergütung nicht übersteigen. Dies gilt auch dann, wenn sie niedriger

ist als der Höchstbetrag für den Zuschuss. Einmalzahlungen wie Weihnachts- oder

Urlaubsgeld sind nicht zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet,

dem Teilnehmer eine Ausbildungsvergütung in Höhe des sich hiernach ergebenden

Zuschussbetrages zu zahlen.

Die Sozialversicherungsbeiträge werden unabhängig von der Höhe der

Ausbildungsvergütung immer allein vom Auftragnehmer getragen.

über die Höhe des vom Auftragnehmer zu tragenden und von den durch die

Bedarfsträger zu erstattenden Gesamtsozialversicherungsbeitrages entscheiden die

Krankenkassen als Einzugsstellen gem. ? 28 SGB IV.

Bei unentschuldigten Fehltagen wird der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung

anteilig gekürzt. Beiträge zur Umlagenfinanzierung werden dem Auftragnehmer

nicht

erstattet.

Beiträge zur Umlagenfinanzierung werden dem Auftragnehmer nicht erstattet

- Bei erfolgreicher vorzeitiger Vermittlung aus der außerbetrieblichen

Ausbildung

in eine betriebliche Ausbildung wird dem Auftragnehmer eine

Vermittlungspauschale

gemäß ? 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. ? 246 Abs. 3 S.1 Nr.3 SGB III gewährt. Die

Pauschale betr?gt 2.000,00 Euro für jede Vermittlung. Die Vermittlung muss

spätestens 12 Monate vor dem vertraglichen Ende der außerbetrieblichen

Berufsausbildung erfolgt sein. Das Berufsausbildungsverh?ltnis muss länger als 4

Monate fortbestehen. Die Pauschale wird für jeden Auszubildenden nur einmal

gezahlt.

Der Auftragnehmer muss eindeutig belegen, dass die Vermittlung durch ihn

zustande

gekommen ist und welche Aktivitäten zur erfolgreichen Vermittlung geführt haben.

Um die Vermittlungspauschale zu erhalten, muss der Auftragnehmer eine Kopie des

eingetragenen Ausbildungsvertrages und eine Bestätigung des Ausbildungsbetriebes

über den Fortbestand des Ausbildungsverh?ltnisses über den oben genannten

Zeitraum vorlegen.

B 2.10 Umsatzsteuerregelung

Maßnahmen der Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen fallen unter

die Umsatzsteuerbefreiung nach ? 4 Nr.21 Bst. a DoppelBst. bb. des

Umsatzsteuergesetzes. Die Bescheinigung über die Erfüllung der Voraussetzungen

für eine Steuerbefreiung erfolgt durch die zuständige Landesbehörde. Die

Vermittlungspauschale für eine erfolgreiche Vermittlung in betriebliche

Ausbildung nach ? 246 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 SGB III ist umsatzsteuerpflichtig.

B.3 Beschreibung der Leistung und deren Qualitätsstandards

Der Auftragnehmer ist als Ausbildender nach dem BBiG bzw. der HwO für die

vollständige und ordnungsgemäße Durchführung des Ausbildungsvertrages

verantwortlich.

Die Ausbildung erfolgt nach den aktuell gültigen Ausbildungsordnungen bzw.

-regelungen und deren Ausbildungsrahmenpl?nen. Eine Wiedergabe der Inhalte im

Rahmen der Angebotsabgabe ist nicht erforderlich.

Die Ausbildung umfasst zusätzlich:

- Zielgruppengerechte Methodik und Didaktik

- Schl?sselkompetenzen

- Stütz- und Förderunterricht

- Sozialp?dagogische Begleitung

- Individuelle F?rderplanung

- Netzwerke

- Integration

- Umsetzung der Ausbildung unter Berücksichtigung zielgruppenspezifischer

Besonderheiten

- Qualitätssicherung

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sich regelmäßig in den Betriebsr?umen des

Betriebes davon zu überzeugen, dass der Auszubildende ordnungsgemäß ausgebildet

und nicht zu ausbildungsfremden Zwecken eingesetzt wird.

B 3.1 Zielgruppengerechte Methodik und Didaktik

Ziel ist es, die Teilnehmer durch den Einsatz spezieller didaktischer

Lernangebote in die Lage zu versetzen, das Ma?nahmeziel zu erreichen.

Die Angebote sind am Kompetenzansatz auszurichten und haben die besondere

Situation der Teilnehmer zu berücksichtigen. Es sind Lernsituationen zu

schaffen,

die an den vorhandenen Kenntnissen und Kompetenzen ankn?pfen und in denen die

Teilnehmer ihre Fähigkeiten erkennen und zur Geltung bringen können.

Die zielgruppengerechte Methodik und Didaktik muss sich sowohl auf die

Fachtheorie als auch auf die Fachpraxis beziehen. Es sind verschiedene Methoden,

insbesondere Gruppen- und Einzelunterricht, Projekt- und Gruppenarbeit,

Arbeitsauftr?ge, Übungen und Rollenspiele einzusetzen.

Folgende Lehrmittel sind einzusetzen und vorzuhalten:

- Allgemeine und berufsspezifische Fachliteratur, die den Anforderungen der

gültigen Ausbildungsordnung entspricht und für die die jeweilige Zulassung

erteilt ist. Die berufsspezifische Fachliteratur ist nicht vorzuhalten, aber im

Bedarfsfall unverzüglich bereit zustellen.

- Arbeitsmittel, z.B. Arbeitsbögen, Skripte, Pr?fungsb?gen usw., sind zum

Verbleib beim Teilnehmer zur Verfügung zu stellen

- Allgemein- und berufsbezogene Lern-Software

Bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind die soziokulturellen

Besonderheiten und Erfahrungen mit einzubeziehen.

B 3.2 Schl?sselkompetenzen

Die Entwicklung und Förderung von Schl?sselkompetenzen als berufs?bergreifende

Kompetenzen hat eine große Bedeutung, um die Teilnehmer auf die wachsenden

Anforderungen z.B. im Bereich der Selbstorganisation und Problemlösung in der

Arbeitswelt vorzubereiten. Die Entwicklung von Kompetenzen im Rahmen einer

ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung stellt eine Querschnittsaufgabe dar

und

ist während der gesamten Maßnahme gezielt zu fördern.

Insbesondere sollen gefördert werden:

- Persönliche Kompetenzen (z.B. Motivation, Leistungsfähigkeit, aber auch

Selbstbild, Selbsteinschätzung, Selbstsicherheit, Offenheit, Wertehaltung,

Empathie) - Soziale Kompetenzen (z.B. Kommunikation, Kooperation/Teamfähigkeit,

Konfliktfähigkeit) - Methodische Kompetenzen (z.B. Problemlösung,

Arbeitsorganisation, Lernfähigkeit, Einordnung und Bewertung von Wissen) -

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