DTAD

Ausschreibung - Beschaffungsvorhaben in Frankfurt am Main (ID:6148890)

Auftragsdaten
Titel:
Beschaffungsvorhaben
DTAD-ID:
6148890
Region:
60594 Frankfurt am Main
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
12.05.2011
Frist Vergabeunterlagen:
25.05.2011
Frist Angebotsabgabe:
30.05.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Nachprüfungsstelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Das Schulgebäude mit Kantine und Aula soll dem Passivhausstandard entsprechen, ebenso die zugehörige 3-Feld-Sporthalle. Das Schulgelände muss über entsprechende Aufenthaltsbereiche, Sportanlagen und Vekehrsflächen verfügen. Das Grundstück wird in Erbpacht von der Stadt Frankfurt a.M. zur Verfügung gestellt.
Kategorien:
Sportgeräte, -ausrüstungen
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Ausschreibungsbekanntmachung

Verhandlungsverfahren Bauauftrag VOB/A

HAD-Referenz-Nr.: 11/1681

Bekanntmachung

Bauauftrag

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):

Offizielle Bezeichnung: Stadtschulamt der Stadt Frankfurt a.M. Achtung: Corrigendum nur auf TED vorhanden

Postanschrift Seehofstraße 41

Ort: Frankfurt am Main

Postleitzahl: 60594

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n):

Bearbeiter: Hermann Keller

Telefon: 069 212 35667

Fax: 069 212 30792

E-Mail: hermann.keller@stadt-frankfurt.de

Internet-Adresse(n)

Hauptadresse des Auftraggebers (URL):

Adresse des Beschafferprofils (URL):

Weitere Auskünfte erteilen : die oben genannten Kontaktstellen

Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen

Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers und Haupttätigkeit(en)

Regional- oder Lokalbehörde

Bildung

Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber : Nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1) Beschreibung

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber

IGS West - Planung, Bau, Finanzierung, Instandhaltung und Bewirtschaftung eines Schulgebäudes einschl. 3-Feld-Sporthalle und Freianlagen (Mietmodel auf Grundlage eines Erbbaurechts) [BL020]

II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung

(a) Bauleistung

Planung und Ausführung

Hauptausführungsort

Palleskestraße, Frankfurt-Höchst

NUTS-Code : DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt

II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung

öffentlicher Auftrag

II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens

Die Verdingungsunterlagen enthalten eine ausführliche Leistungsbeschreibung zur Bewirtschaftung der Schule.

Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs wird für die Unterbreitung des Angebots ein Zeitraum von ca. 10 Wochen zur Verfügung stehen.

In Frankfurt a.M. wurde eine neue Integrierte Gesamtschule (IGS) gegründet. Für sie soll auf einem Grundstück in Frankfurt-Höchst ein neues Schulgelände eingerichtet werden. Das Schulgebäude mit Kantine und Aula soll dem Passivhausstandard entsprechen, ebenso die zugehörige 3-Feld-Sporthalle. Das Schulgelände muss über entsprechende Aufenthaltsbereiche, Sportanlagen und Vekehrsflächen verfügen. Das Grundstück wird in Erbpacht von der Stadt Frankfurt a.M. zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Frankfurt a.M. hat entschieden, dass die Schule durch private Dritte geplant, errichtet, finanziert, instand gehalten und bewirtschaftet werden soll (Mietmodell auf Grundlage eines Erbbaurechts).

Die Stadt wird dazu langfristige vertragliche Vereinbarungen abschließen. In Anbetracht der langen Vertragsdauer, an deren Ende der Ankauf des Schulgeländes möglich sein soll, soll die Wirtschaftlichkeit von Betrieb und Instandhaltung der Liegenschaft bereits in der Planung Berücksichtigung finden (Lebenszyklusbetrachtung).

Der technische Teil der Verdingungsunterlagen enthält im Wesentlichen städtebauliche Hinweise, ein Raumprogramm sowie eine funktionale Beschreibung der Gebäude und zugehörigen Freianlagen, die in Teilen durch dezidierte Anforderungskataloge der Stadt Frankurt a.M. hinterlegt sind. Sie sind im Zuge einer Angebotserstellung durch den Bieter zu einem Entwurf sowie einer Baubeschreibung zu vervollständigen.

II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

Hauptgegenstand:

45210000 Bauleistungen im Hochbau

Ergänzende Gegenstände:

71320000 Planungsleistungen im Bauwesen

80490000 Betrieb einer Bildungseinrichtung

II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja (X) Nein ( )

II.1.8) Aufteilung in Lose: Ja ( ) Nein (X)

II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ( ) Ja (X) Nein

II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen)

Raumbedarf Schule inkl. 3-Feld-Sporthalle ca. 10.000 - 12.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF)

II.2.2) Optionen: ( ) Ja (X) Nein

II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Beginn: 01.10.2011

Ende: 01.10.2041

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen

III.1) Bedingungen für den Auftrag

III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten :

Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft hat dem Auftraggeber wie folgt Sicherheit für die Vertragserfüllung zu leisten:

(a) Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe eines angemessenen Prozentsatzes der rechnerisch auf die Bauleistung entfallenden vereinbarten Vergütung bis zum Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer;

Die Vertragserfüllungsbürgschaften sind dem Auftraggeber spätestens bei Unterzeichnung der Projektverträge zu leisten.

Näheres regeln die Verdingungsunterlagen.

III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften

Die Finanzierung der Bauleistungen erfolgt durch den Auftragnehmer. Sämtliche Finanzierungskosten sind in dem vom Auftraggeber zu leistenden Leistungsentgelt zu berücksichtigen.

Das vom Auftraggeber an den Auftragnehmer zu zahlende Leistungsentgelt bemisst sich nach monatlich gleichbleibenden Raten über die Laufzeit des Projekts; es wird erstmals ab Abnahme der Schulgebäude und der Sporthalle - sofern ein geordneter Schulbetrieb möglich ist - gezahlt. Eine Indexierung anhand einschlägiger Indizes ist vorgesehen.

Näheres regeln die Verdingungsunterlagen.

III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird

Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften dem Auftraggeber für alle Leistungen grundsätzlich gesamtschuldnerisch; hiervon kann abgewichen werden, wenn und soweit eine Sicherstellung der Leistungserbringung dadurch nicht gefährdet oder beeinträchtigt wird.Näheres regeln die Verdingungsunterlagen.

III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: ( ) Ja (X) Nein

III.2) Teilnahmebedingungen

III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Teilnahmeanträge sind bei der in Ziffer I.1) benannten Stelle anzufordern. Der Teilnahmeantrag und sämtliche weiteren dafür zu verwendenden Formblätter sind an den angegebenen Stellen mit Firmenstempel zu versehen, zu unterzeichnen und mit Angaben zu Ort und Datum des Tags der Ausstellung zu versehen. Dem Teilnahmeantrag sind sämtliche, in den nachfolgenden Gliederungspunkten A) bis D) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise beizufügen. Beabsichtigt ein Unternehmen mehrere Leistungskategorien zu erbringen, so sind für jede dieser Leistungen alle geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen. Soweit die gleichen Erklärungen und Nachweise bei mehreren Leistungskategorien gefordert sind, ist es ausreichend, wenn der Bewerber diese nur in einfacher Ausfertigung einreicht.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise unter Beachtung des Gleichbehandlungsgebotes unter Fristsetzung nachzufordern.

Fremdsprachigen Eignungsnachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Sofern ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis seiner Eignung auf Nachunternehmer zu berufen, hat er seinem Teilnahmeantrag die für den betreffenden Leistungsbestandteil geforderten Eignungsnachweise von dem/den ausführenden Nachunternehmer(n) beizulegen. Referenzen des/der zur Ausführung vorgesehenen Nachunternehmer(s) für den betreffenden Leistungsbestandteil hat der Bewerber dem Teilnahmeantrag beizulegen, sie werden dem Bewerber im Rahmen der Eignungsprüfung zugerechnet.

Die Bewerber haben zum Nachweis ihrer Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit mit ihrem Teilnahmeantrag die nachfolgenden Eignungsnachweise einzureichen:

A) Eignungsnachweise für den Bewerber:

Allgemeine Angaben:

a) Angabe, welches Unternehmen im Auftragsfall die Leistungselemente 1) Planung, 2) Bau, 3) bauliche Instandhaltung und 4) Bewirtschaftung als verantwortlicher Ausführender erbringen wird.

b) Erklärung eines oder mehrerer Kreditinstitute, in der diese die grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung der Maßnahme bestätigen.

c) Darstellung sowie Erläuterung des vorgesehenen Realisierungsmodells und dessen Finanzierung unter Angabe, wer Vertragspartner des Auftraggebers werden soll (z.B. eine Projektgesellschaft)

d) Bestätigung des Versicherers, dass dieser bereit ist mit dem Bewerber einen Vertrag über die Gewährung einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 5.000.000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 5.000.000 EUR (pro Schadensfall) abzuschließen. Der Abschluss dieser Versicherung ist vor Beauftragung nachzuweisen.

Dem Teilnahmeantrag einer Bewerbergemeinschaft ist eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft zur Haftung gem. Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung beizufügen.

B) Eignungsnachweise für das Leistungselement Planung (Hochbau, Architektur):

Allgemeine Angaben:

b) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6a Abs.1 Nr. 1, § 6 Abs.3 Nr.2 e) - h) VOB/A nicht vorliegen;

c) Nachweis der Bauvorlageberechtigung des Entwurfsverfassers durch einen entsprechenden Kammereintrag.

C) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bau:

Allgemeine Angaben:

a) Angabe sämtlicher Gesellschafter des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft sowie Darstellung aller bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verbindungen und Beteiligungsverhältnisse (sofern vorliegend, sowohl zur Muttergesellschaft als auch zu eigenen Tochtergesellschaften, unter Angabe mindestens der jeweiligen Mehrheitsgesellschafter),

b) Aktueller Auszug aus dem Berufsregister (nicht älter als 3 Monate, bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in Deutschland Auszug aus dem Handelsregister bzw. der Handwerksrolle; bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat Auszug aus den in Art. 46 VKR und Anhang IX Teil A der RL 2004/18/EG genannten Berufsregistern),

c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6a Abs.1 Nr. 1, § 6 Abs.3 Nr.2 e) - h) VOB/A nicht vorliegen.

D) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bewirtschaftung:

Allgemeine Angaben:

a) Auszug aus dem Berufsregister (nicht älter als 3 Monate), in dem der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft eingetragen ist (bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in Deutschland Auszug aus dem Handelsregister bzw. der Handwerksrolle; bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat Auszug aus den in Art. 46 VKR und Anhang IX Teil A der RL 2004/18/EG genannten Berufsregistern),

b) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach 6a Abs.1 Nr. 1, § 6 Abs.3 Nr.2 e) - h) VOB/A nicht vorliegen.

III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

A) Eignungsnachweise für den Bewerber:

a) Bilanzen oder Geschäftsberichte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist),

b) Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,

c) Erklärung über den Umsatz mit vergleichbaren Projekten,

d) Vorlage einer Bankauskunft zu wirtschaftlicher Situation (insbesondere Liquidität) und Zahlungsverhalten;

B) Eignungsnachweise für das Leistungselement Planung (Hochbau, Architektur):

a) Nachweis des Gesamtumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,

b) Vorlage einer Bankauskunft zu wirtschaftlicher Situation (insbesondere Liquidität) und Zahlungsverhalten;

C) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bau:

a) Bilanzen oder Geschäftsberichte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist),

b) Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,

c) Vorlage einer Bankauskunft zu wirtschaftlicher Situation (insbesondere Liquidität) und Zahlungsverhalten;

D) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bewirtschaftung:

a) Bilanzen oder Geschäftsberichte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist),

b) Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,

c) Bankauskunft mit Aussagen zu wirtschaftlicher Situation (insbesondere Liquidität) und Zahlungsverhalten;

III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

A) Eignungsnachweise für den Bewerber:

1. Referenzen:

3 Referenzen zu vergleichbaren Projekten (Planung, Errichtung, Finanzierung, Betrieb), bei denen der Bewerber als verantwortlicher Partner (Vertragspartner/Initiator/Gesellschafter der Objektgesellschaft) des Auftraggebers agierte. Es sind jeweils folgende Angaben zu machen:

a) Name und Adresse des Auftraggebers und des Ansprechpartners,

b) Realisierungsmodell,

c) Jahr des Vertragsabschlusses.

Werden weniger als insgesamt 3 Referenzen abgegeben, werden die Fehlenden mit null Punkten gewertet.

2. Personelle Leistungsfähigkeit:

a) Angaben über die Zahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags und der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (bezogen auf die ausgeschriebene oder vergleichbare Leistungen und gegliedert nach der Art der beruflichen Qualifikation),

b) Angaben über das zur Projektleitung vorgesehene technische und/oder kaufmännische Personal zur Abwicklung der ausgeschriebenen Leistung (jeweils mit Angabe von Name, beruflicher Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit im Unternehmen).

B) Eignungsnachweise für das Leistungselement Planung (Hochbau, Architektur):

1. Referenzen:

3 Referenzen für Planungsleistungen gem. § 33 HOAI bei der Planung und Errichtung von Hochbauten in den letzten 5 Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung oder Teilen davon vergleichbar sind. Hiervon sind mindestens 1 Referenz für Schulen und mindestens 1 Referenz für Passivhausstandard/Niedrigenergiehausstandard einzureichen. Es sind jeweils folgende Angaben zu machen:

a) Name und Adresse des Auftraggebers und des Ansprechpartners,

b) Art des Gebäudes mit Angaben zur Nutzung, m² BGF gem. DIN 277,

c) Baubeschreibung mit Angaben zur Bauweise, zur Art des Vorhabens sowie weitere erläuternde Baubeschreibungen mit Bild- und Skizzendokumentation, ggf. Erläuterungen zu Schule/Energiekonzept (Passivhausstandard/Niedrigenergiehausstandard),

d) Angaben zum Leistungsumfang durch Angabe der beauftragten Leistungsphasen (HOAI) sowie der Bauwerkskosten (gem. DIN 276 für die Kostengruppen 300 und 400, jeweils getrennt in EUR netto),

e) Projektzeitraum.

Werden weniger als insgesamt 3 Referenzen abgegeben, werden die Fehlenden mit null Punkten gewertet.

2. Personelle Leistungsfähigkeit:

a) Angaben über die Zahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags und der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (bezogen auf die ausgeschriebene oder vergleichbare Leistungen und gegliedert nach der Art der beruflichen Qualifikation),

b) Angaben über das zur Projektleitung vorgesehene Personal zur Abwicklung der ausgeschriebenen Leistung, (jeweils mit Angabe von Name, beruflicher Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit im Büro).

C) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bau

1. Referenzen:

3 Referenzen für Bauleistungen im Hochbau (Neubau, grundlegende Sanierung) in den letzten 5 Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung oder Teilen davon vergleichbar sind. Besonders berücksichtigt werden hierbei vor allem Leistungen für Schulen oder andere Bildungseinrichtungen sowie Ausführungen in Passivhausstandard/Niedrigenergiestandard. Es sind jeweils folgende Angaben zu machen:

a) Name und Adresse des Auftraggebers und des Ansprechpartners,

b) Art des Gebäudes mit Angaben zur Nutzung, m² BGF gem. DIN 277,

c) Baubeschreibung mit Angaben zur Bauweise, zur Art des Vorhabens sowie weitere erläuternde Baubeschreibungen mit Bild- und Skizzendokumentation, Erläuterungen zum Energiekonzept,

d) Angaben des vom Bewerber erbrachten Leistungsumfangs durch Angabe der Kosten des gesamten Bauwerkes (gem. DIN 276 für die Kostengruppen 300 und 400, jeweils getrennt in EUR netto) sowie des Anteils der vom Bewerber erbrachten Leistung in %,

e) Projektzeitraum.

2. Personelle Leistungsfähigkeit:

a) Angaben über die Zahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags und der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (bezogen auf die ausgeschriebene oder vergleichbare Leistungen und gegliedert nach der Art der beruflichen Qualifikation),

b) Angaben über das zur Projektleitung vorgesehene technische und/oder kaufmännische Personal zur Abwicklung der ausgeschriebenen Leistung (jeweils mit Angabe von Name, beruflicher Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit im Unternehmen).

Werden weniger als insgesamt 3 Referenzen abgegeben, werden die Fehlenden mit null Punkten bewertet.

D) Eignungsnachweise für das Leistungselement Bewirtschaftung:

1. Referenzen:

3 Referenzen für Leistungen der Bewirtschaftung von Hochbauten in den letzten 10 Kalenderjahren, die mit der hier zu vergebenden Leistung oder Teilen davon vergleichbar sind. Besonders berücksichtigt werden hierbei Leistungen für Schulen, vergleichbare Bildungseinrichtungen und andere öffentliche Hochbauten mit Publikumsverkehr. Es sind jeweils folgende Angaben zu machen:

a) Name und Adresse des Auftraggebers und des Ansprechpartners,

b) Art des Gebäudes mit Angaben zur Nutzung, m² BGF gem. DIN 277,

c) Beschreibung des Projektes unter Angaben der einzelnen Bewirtschaftungsleistungen sowie Erläuterung dieser Leistungen, insbesondere des Energiemanagements,

d) Bewirtschaftungsvolumens (netto) für den eigenen Leistungsanteil p. a.,

e) Projektzeitraum.

Werden weniger als insgesamt 3 Referenzen abgegeben, werden die Fehlenden mit null Punkten bewertet.

2. Personelle Leistungsfähigkeit:

a) Angaben über die Zahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags und der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (bezogen auf die ausgeschriebene oder vergleichbare Leistungen und gegliedert nach der Art der beruflichen Qualifikation),

b) Angaben über das zur Projektleitung vorgesehene technische und/oder kaufmännische Personal zur Abwicklung der ausgeschriebenen Leistung (jeweils mit Angabe von Name, beruflicher Qualifikation, Berufserfahrung und Tätigkeit im Unternehmen).

III.2.4) Vorbehaltene Aufträge : ( ) Ja (X) Nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Verfahrensart

IV.1.1) Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Ja ( ) Nein (X)

IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Mindestens 3 Teilnehmer / Höchstens 6 Teilnehmer

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zur Prüfung der Eignung der Bewerber wurden Kriterien für die Bewertung von Teilnahmeanträgen festgelegt, die Referenzen, die wirtschaftliche sowie die personelle Leistungsfähigkeit betreffen.

1. Bewertung des Bewerbers (25% Gesamtgewichtung)

a) Allgemeine Angaben (25%)

b) Organisations- und Projektstruktur (25%)

c) Referenzprojekte (50%)

2. Bewertung des Leistungselements Planung (25% Gesamtgewichtung)

a) Allgemeine Angaben (25%)

b) Referenzprojekte (75%)

3. Bewertung des Leistungselements Bau (25% Gesamtgewichtung)

a) Allgemeine Angaben (25%):

b) Referenzprojekte (75%)

4. Bewertung des Leistungselements Bewirtschaftung (25% Gesamtgewichtung)

a) Allgemeine Angaben (25%)

b) Referenzprojekte (75%)

Die genauen Punkteverteilungen und Gewichtungen sind den ergänzenden Unterlagen des Teilnahmeantrags zu entnehmen.

Für den Fall, dass die Projektverträge mit einer für diesen Zweck errichteten Projektgesellschaft abgeschlossen werden sollen, wird rein vorsorglich darauf hingewiesen, dass für die Bewertung der finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft nur insoweit auf die Gesellschafter der Projektgesellschaft abgestellt wird, als gewährleistet ist, dass die Projektgesellschaft stets in der Lage sein wird, ihre Verpflichtungen aus den Projektverträgen zu erfüllen (z.B. durch eine entsprechende Eigenkapitalausstattung der Projektgesellschaft sowie Garantien oder Patronatserklärungen).

IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote: (X) Ja ( ) Nein

IV.2) Zuschlagskriterien

IV.2.1) Zuschlagskriterien

Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf

die Kriterien, die in den Vergabe-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: ( ) Ja (X) Nein

IV.3) Verwaltungsinformationen

IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber

20-2011-00109

IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: ( ) Ja (X) Nein

IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzender Unterlagen bzw. der Beschreibung (bei einem wettbewerblichen Dialog)

Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen

Tag : 25.05.2011 Uhrzeit: 24:00

IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge

30.05.2011 Uhrzeit 11:00

IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 05.06.2011

IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können

Deutsch (DE)

Abschnitt VI: Zusätzliche Informationen

VI.1) Dauerauftrag: ( ) Ja (X) Nein

VI.2) Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird: Ja ( ) Nein (X)

VI.3) Sonstige Informationen

Vergabekammer: Bei vergaberechtlich relevanten Mehrfachbeteiligungen hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass der Geheimwettbewerb gewahrt ist.

nachr. HAD-Ref. : 11/1681

nachr. V-Nr/AKZ : 20-2011-00109

VI.4) Nachprüfungsverfahren/Rechtsbehelfsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt

Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3, 64283 Darmstadt oder Postfach, 64278 Darmstadt (Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2)

Ort: Darmstadt

Postleitzahl: 64283

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n)

Bearbeiter:

Telefon:

Fax: 06151/12-5816

E-Mail:

Internet-Adresse (URL):

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann eine Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind spätestens 14 Tag nach ihrem Erkennen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein auf Verstöße in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen Bezug nehmende Rüge muss spätestens bis zum Ablauf der genannten Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge bzw. zur Angebotsabgabe erhoben worden sein, § 107 Abs.3 S.1 Nr.2 und 3 GWB.Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 107 Abs.3 S.1 Nr.4 GWB.

VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

29.04.2011

Anhang A - Sonstige Adressen und Kontaktstellen

I) Adressen und Kontaktstellen, bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind

II) Adressen und Kontaktstellen, bei denen Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen erhältlich sind (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)

III) Adressen und Kontaktstellen, an die Angebote/Teilnahmeanträge zu senden sind

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