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Ausschreibung - Beseitigung von Waffen und Munition in Bremerhaven (ID:11323240)

Übersicht
DTAD-ID:
11323240
Region:
27568 Bremerhaven
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren
Kategorien:
Sondermülldienstleistungen
CPV-Codes:
Beseitigung von Waffen und Munition
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Kampfmittelräumung nach DIN 18323 durch Taucharbeiten in einem Teilbereich der Weser bei Bremerhaven (Blexer Bogen) im Land Bremen für den Neubau des Offshore-Terminals Bremerhaven. Es handelt...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
05.11.2015
Frist Angebotsabgabe:
03.12.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Freie Hansestadt Bremen (Land), handelnd durch das „Sonstige Sondervermögen Fischereihafen des Landes Bremen (-Wasserseite-)“, vertreten durch den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, dieser vertreten durch die bremenports GmbH & Co. KG
Am Strom 2
27568 Bremerhaven
Marcus Müller
Fax: +49 47130901532
E-Mail: otb_vergabe_kampfmittel@bremenports.de
www.bremenports.de

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
2015/276 Offshore Terminal Bremerhaven – Wasserseitige Kampfmittelsuche/Räumung.
Kampfmittelräumung nach DIN 18323 durch Taucharbeiten in einem Teilbereich der Weser bei Bremerhaven (Blexer Bogen) im Land Bremen für den Neubau des Offshore-Terminals Bremerhaven.
Es handelt sich hierbei um Taucharbeiten im Tidebereich der Weser in einer Tiefe von ca. 0-15 m.
Es müssen Kampfmittel in einer Tiefenlage bis zu ca. 3,00 m unter Gewässersohle identifiziert und geborgen werden.
Es handelt sich um ca. 40 Anomalien im Tidebereich der Weser ab einer Tiefe von ca. -7,0 m NN. Diese Anomalien müssen durch Taucharbeiten identifiziert und geborgen werden.

CPV-Codes: 90523100

Erfüllungsort:
Bremerhaven, Weser im Bereich Blexer Bogen.
Nuts-Code: DE502

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Kampfmittelräumung im Bereich der Weser ab einer Tiefe von ca. -7,0 m NN

Kurze Beschreibung
Identifizieren und Bergen von Anomalien im Tidebereich der Weser durch Taucharbeiten.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90523100

Menge oder Umfang
Es handelt sich um ca. 40 Anomalien im Tidebereich der Weser ab einer Tiefe von ca. -7,0 m NN. Diese Anomalien müssen durch Taucharbeiten identifiziert und geborgen werden.

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Kampfmittelräumung im Bereich der Weser bis zu einer Tiefe von ca. -7,0 m NN

Kurze Beschreibung
Kampfmittelräumung für den Flachwasserbereich des OTB.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90523100

Menge oder Umfang
Es handelt sich um ca. 190 Anomalien im Tidebereich der Weser bis zu einer Tiefe von ca. -7,0 m NN. Diese Anomalien müssen durch Taucharbeiten identifiziert und geborgen werden.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Bauauftrag

Org. Dok.-Nr:
391651-2015

Aktenzeichen:
2015/276 Offschore Terminal Bremerhaven-wasserseitige Kampfmittelberäumung

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
03.12.2015 - 13:30 Uhr

Ausführungsfrist:
15.01.2016 - 30.09.2016

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft 5 v. H.

Zahlung:
VOB/B.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
1.
Es wird darauf hingewiesen, dass für die geforderten Angaben zwingend das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular „Teilnahmeantrag“ zu verwenden ist. Der „Teilnahmeantrag“ ist unter der E-Mail Adresse: otb_vergabe_kampfmittel@bremenports.de schriftlich anzufordern.
Soweit gefordert, sind diesem Formular die erforderlichen Anlagen beizufügen.
Die nachfolgend gemachten Angaben sind von jedem Bewerber und von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft verbindlich zu machen:
2.
Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen nach § 21 Abs. 2
Sektorenverordnung zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1
Sektorenverordnung genannten und nachfolgend wiedergegebenen Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist:
a) Bildung krimineller/terroristischer Vereinigungen im In- oder Ausland: §§ 129, 129a oder 129b des Strafgesetzbuches,
b) Vorteilsgewährung/Bestechung: §§ 333 oder 334 des Strafgesetzbuches, auch in Verbindung mit Artikel 2 § 1 des EU-Bestechungsgesetzes vom 10. September 1998 (BGBl. 1998 II S. 2340), das zuletzt durch Artikel 6 Absatz 1 des Gesetzes vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1763) geändert worden ist, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung Internationaler Bestechung vom 10. September 1998 (BGBl. 1998 II S. 2327; 1999 II S. 87), § 1 Absatz 2 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 2008 (BGBl. I S. 490), § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes vom 21. Juni 2002 (BGBl. I S. 2144, 2162),
c) Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr: § 299 des Strafgesetzbuches,
d) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung,
e) Bestechung von Mandatsträgern: § 108e des Strafgesetzbuches,
f) Subventionsbetrug: § 264 des Strafgesetzbuches,
g) Geldwäsche: § 261 des Strafgesetzbuches.
Ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der
Geschäfte dieses Unternehmens verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder
Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden Person vorliegt.
3.
Eigenerklärung, dass
a) über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) das Unternehmen sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet,
c) das Unternehmen nicht die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und der Beitrage zur
Sozialversicherung verletzt oder verletzt hat,
d) das Unternehmen keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt und
e) keine schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Unternehmens oder einer Person, nach § 21 Abs. 2 Sektorenverordnung für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird.
4.
Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister oder einer vergleichbaren Einrichtung des Herkunftslandes.
5.
Eigenerklärung, dass kein Ausschlussgrund gem. § 21 SchwarzarbG und § 6 AEntG vorliegt.
Hinweis: Gemäß § 21 SchwarzArbG gilt:
Von der Teilnahme an einem Wettbewerb um einen Bauauftrag der in § 98 Nr. 1 bis 3 und 5 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen genannten Auftraggeber sollen Bewerber bis zu einer Dauer von 3 Jahren ausgeschlossen werden, die oder deren nach Satzung oder Gesetz Vertretungsberechtigte nach
1. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11,
2. § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch,
3. §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes oder
4. § 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches
• zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 Euro belegt worden sind. Das Gleiche gilt auch schon vor Durchführung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens, wenn im Einzelfall angesichts der Beweislage kein vernünftiger Zweifel an einer schwerwiegenden Verfehlung nach Satz 1 besteht.
• Gemäß § 21 AEntG gilt:
Von der Teilnahme an einem Wettbewerb um einen Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsauftrag der in § 98 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen genannten Auftraggeber sollen Bewerber oder Bewerberinnen für eine angemessene Zeit bis zur nachgewiesenen Wiederherstellung ihrer Zuverlässigkeit ausgeschlossen werden, die wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 Euro belegt worden sind. Das Gleiche gilt auch schon vor Durchführung eines Bußgeldverfahrens, wenn im Einzelfall angesichts der Beweislage kein vernünftiger Zweifel an einer schwerwiegenden Verfehlung im Sinne des Satzes 1 besteht.
• Der Auftraggeber behält sich vor, zur Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben auch bereits vor Zuschlagserteilung Nachweise zu verlangen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.
Es wird darauf hingewiesen, dass für die geforderten Angaben zwingend das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular „Teilnahmeantrag“ zu verwenden ist. Der „Teilnahmeantrag“ ist unter der E-Mail Adresse: otb_vergabe_kampfmittel@bremenports.de schriftlich anzufordern.
Soweit gefordert, sind diesem Formular die erforderlichen Anlagen beizufügen.
2. Von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind verbindlich folgende Angaben zu machen:
a) Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjähre, soweit es Leistungen betrifft, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,
b) Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach
— Technisches Leitungspersonal,
— Ingenieure,
— Sonstige technischen Angestellte,
— Kaufmännisches Personal und
— Gewerbliche Mitarbeiter
c) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch ein in der EU zugelassenes Versicherungsunternehmen.
3. Es gelten die folgenden Mindestbedingungen an die Eignung:
a) Der Bewerber oder die Bietergemeinschaft weisen ausreichenden Versicherungsschutz (Berufshaftpflicht) nach. Für diesen Versicherungsschutz gelten die folgenden Mindestanforderungen:
Die Versicherungssummen in der Berufshaftpflichtversicherung müssen für Personenschäden mindestens 10 000 000 EUR und 5 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden betragen.
Diese Versicherungssummen sind im Kalenderjahr mindestens zweifach, für die Umwelthaftpflicht- und die Umweltschadensversicherung einfach maximiert.
Dem Versicherungsvertrag liegen mindestens die Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHB) Besonderen Bedingungen für die Versicherung der Haftpflicht wegen Schäden durch Umwelteinwirkungen (BBR) Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Umweltschadensversicherung zugrunde.
Der Versicherungsschutz umfasst dabei mindestens:
— Die Deckung für sämtliche Lieferungen, Leistungen und sonstigen Rechtsverhältnisse aus dem Vertrag;
— Beauftragung von Subunternehmern;
— Ggf. die gesamtschuldnerische Haftung aus der Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften inkl. der Mitversicherung des Insolvenzrisikos;
— Nachhaftung mind. 5 Jahre, d. h. Meldung von Schäden, die mind. bis zu 5 Jahre nach Beendigung des Vertrags eintreten;
— Schäden durch Energiemehrkosten;
— Schäden durch Medienverluste;
— Schäden durch Tätigkeits- einschl. Be- und Entlade und Leitungsschäden und alle sich daraus ergebenden Vermögensschäden;
— Nachbesserungsbegleitschäden und Mängelbeseitigungsnebenkosten;
— Schäden aus der Tätigkeit als SiGe-Koordinator;
— Schäden durch Abhandenkommen fremder Schlüssel, Codekarten;
— Die Umwelthaftpflichtversicherung inkl. Regressrisiko;
— Die Umweltschadensversicherung;
— Kein Offshoreausschluss.
4. Bieter oder Bietergemeinschaften können sich auf die Kapazitäten anderer Unternehmen oder Mitglieder der Bietergemeinschaft stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis, in dem die Unternehmen oder Bietergemeinschaften zu dem anderen Unternehmen stehen. In diesem Fall muss das Unternehmen oder die Bietergemeinschaft nachweisen, dass ihm oder ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen.

Technische Leistungsfähigkeit
Es wird darauf hingewiesen, dass für die geforderten Angaben zwingend das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular „Teilnahmeantrag OTB“ zu verwenden ist. Der „Teilnahmeantrag OTB“ ist unter der E-Mail Adresse: otb_vergabe_kampfmittel@bremenports.de schriftlich anzufordern. Soweit gefordert, sind diesem Formular die erforderlichen Anlagen beizufügen. Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
— Erlaubnis für das Unternehmen nach § 7 Sprenggesetz;
— Angaben zum bei Auftragsvergabe vorgesehenen Räumstellenleiter (Name, Befähigung § 20 SprengG, persönliche Referenzen für vergleichbare Projekte);
— Nachweis über eine externe Qualitätssicherung, ggf. des Gütezeichens „Gütesicherung Kampfmittelräumung“ (RAL-GZ 901) oder Vergleichbares;
— Darstellung des innerbetrieblichen Arbeitssicherheitsmanagements;
— Angaben zur Qualifikation für das in der Kampfmittelräumung eingesetzte Personal;
— Angaben zu Kapazitäten der Bewerber:
a. Anzahl Fachpersonal mit einer Befähigung nach §20 Sprenggesetz (SprengG)
b. Nachweis der Wartung der Tauch-, Berge und Schiffstechnik nach UVV.
Es ist im Einzelnen die für die Durchführung der Baumaßnahme zur Verfügung stehende technische Ausrüstung (Eigen- und Fremdgeräte) darzustellen und zu erläutern.
— Bieter oder Bietergemeinschaften können sich auf die Kapazitäten anderer Unternehmen oder Mitglieder der Bietergemeinschaft stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis, in dem die Unternehmen oder Bietergemeinschaften zu dem anderen Unternehmen stehen. In diesem Fall muss das Unternehmen oder die Bietergemeinschaft nachweisen, dass ihm oder ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen.
— Jeder Bewerber und jede Bewerbergemeinschaft muss nachweisen, dass insgesamt die technische Leistungsfähigkeit vorliegt, die zur Durchführung der Bauaufgabe erforderlich ist. Die Referenzen dürfen nicht älter sein als zehn Jahre, gerechnet ab Beginn der Ausführung bis heute.
— Das für die Durchführung des Auftrags erforderliche Gerät steht zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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