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Ausschreibung - Betankung von Flugzeugen in München-Flughafen (ID:10638656)

Übersicht
DTAD-ID:
10638656
Region:
85356 München-Flughafen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Erdölprodukte sowie Brenn- und Kraftstoffe, Luftverkehr
CPV-Codes:
Betankung von Flugzeugen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Erbringung von Betankungsdiensten auf dem Flughafen
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
18.05.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Flughafen München GmbH
Nordallee 25, München-Flughafen
Zu Händen von: Frau Renate Lohmair
85356 München
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabe@munich-airport.de
Fax: +49 8997561216
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.munich-airport.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
D1885 – 2 Zulassungen (Konzessionen) für die Erbringung von Betankungsdiensten auf dem Flughafen München.
Mit dieser Bekanntmachung wird kein öffentlicher Auftrag und keine Beschaffung i. S. v. GWB und SektVO durchgeführt, sondern ein Auswahlverfahren nach der Verordnung über Bodenabfertigungsdienste auf Flugplätzen vom 10.12.1997; BGBl. I S. 2885 ff. (Bodenabfertigungsdienst-Verordnung – BADV, http://www.gesetze-im-internet.de/badv/BJNR288510997.html) zur Auswahl und Zulassung von 2 Dienstleistern für die Betankung von Luftfahrzeugen auf dem Flughafen München durch die Flughafen München GmbH (nachfolgend auch unzutreffend „Auftraggeber“ genannt, da dieser Begriff mit dem hier verwendeten Standardformular Nr. 5 des Amts für Veröffentlichungen der Europäischen Union vorgegeben ist). Das vorliegende Verfahren unterliegt daher nicht dem öffentlichen Vergaberecht, sondern den Vorschriften der BADV über das Verfahren zur Auswahl von Dienstleistern für Bodenabfertigungsdienste (§ 7 BADV i. V. m. Anlage 2).
b) Für die Betankungsdienste findet derzeit keine Selbstabfertigung statt; die Flughafen München GmbH führt ebenfalls keine Betankung durch. Gegenstand der Zulassung (Konzession) gemäß §§ 3, 7 BADV ist: Die Zulassung zur Organisation und Durchführung des Be- und Enttankens einschließlich der Qualitäts- und Quantitätskontrolle der Lieferungen (Kategorie 7.1 gemäß Anlage 1 zur BADV, mit Ausnahme der Lagerung) und dem Nachfüllen von Öl und anderen Flüssigkeiten (Kategorie 7.2 gemäß Anlage 1 BADV). Jeder der beiden zuzulassenden Dienstleister hat alle oben aufgeführten Dienstleistungen in ihrer Gesamtheit und im gesamten Bereich des Flughafens einschließlich des Bereichs der Allgemeinen Luftfahrt zu erbringen; Bewerbungen für Teilleistungen oder Teilbereiche sind nicht zulässig.
c) Am Flughafen München sind stationäre Anlagen zur Flugbetriebsstoffversorgung vorhanden. Diese sind nach § 6 BADV in der Flughafenbenutzungsordnung für den Flughafen München (http://www.munich-airport.de/media/download/bereiche/aviation/fbo2010.pdf) als Zentrale Infrastruktureinrichtungen bestimmt, insbesondere das Zentrale Tanklager sowie das Unterflurhydrantensystem. Diese zentralen Infrastruktureinrichtungen werden von der Flughafen München GmbH verwaltet und betrieben und sind von den Dienstleistern zu nutzen. Daher umfassen die zuzulassenden Betankungsdienste nicht die Lagerung von Flugbetriebsstoff und dessen Durchsatz durch die stationären Anlagen. Die Flughafen München GmbH erhebt Entgelte für die zentralen Infrastruktureinrichtungen nach § 6 Abs. 3 BADV und der jeweils geltenden Entgeltordnung.
d) Jeder zugelassene Dienstleister hat die Betankungsdienste jedem nachfragenden Nutzer zu wettbewerbsgerechten, nicht diskriminierenden Bedingungen und Entgelten anzubieten.
e) Die Flughafen München GmbH unterhält im nichtöffentlichen Flugbetriebsflächenbereich ein Gebäude und Flächen für Verwaltung und Betrieb von Betankungsdiensten und für die Wartung, Unterbringung und Abstellung von Betankungsfahrzeugen und -gerät. Sie gewährt den zuzulassenden Dienstleistern im jeweils erforderlichen Umfang Zugang zu diesen Einrichtungen und den Mitgebrauch weiterer Betriebsflächen gegen angemessene Nutzungsentgelte (§ 9 Abs. 1 und Abs. 3 BADV).
f) Die Übernahme von Personal ist nicht vorgesehen.
g) Weitere Einzelheiten sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
Da hier 2 BADV-Konzessionen für Betankungsdienste ausgeschrieben werden, entfällt ein Eigenbedarf der Flughafen München GmbH für eine durchzusetzende Gesamtmenge an Treibstoff. Die bei Ausübung der Konzession für den Dienstleister anfallende Betankungsmenge hängt von der Nachfrage ab. Für die Zwecke der vorliegenden BADV-Ausschreibung können deshalb nur folgende allgemeinen Mengenangaben für den Flughafen München genannt werden: Die Betankungsmenge lag in 2014 bei ca. 1 850 000 m³ Jet A1; die Prognose für 2016 liegt um ca. 5 % höher. Es wird ausschließlich Jet A1 vertankt. Die Dienstleistung erstreckt sich auf Be- und Enttanken von Flugzeugen mit oben genanntem Treibstoff während der Betriebszeiten von 5:00 Uhr bis 23:00 Uhr sowie in eilbedürftigen Fällen außerhalb dieser Zeit. Auf Anforderungen sind auch Werft-Be- und Enttankungen (außerhalb der Flugzeugwartungshallen) durchzuführen. Am Flughafen München werden derzeit 192 Abstellpositionen für die Betankung bedient, davon sind 111 Positionen mit Unterflurbetankung ausgerüstet. Die zentrale Infrastruktur des Tanklagers mit Lagerung von Jet A1 sowie des Unterflurhydrantensystems bis zum PIT samt dessen Betrieb ist nicht Gegenstand dieser BADV-Ausschreibung.
Jeder zuzulassende Dienstleister muss den Gesamtbedarf (Betankungsmenge) mindestens zu 70 % während der gesamten Vertragslaufzeit und der täglichen Betriebszeiten auch alleine – d. h. unabhängig von dem anderen zuzulassenden Betankungsdienstleister – abdecken/versorgen können. Der Dienstleister hat im Rahmen der Konzession jedoch keinen Anspruch auf bestimmte Abnahmemengen oder Mindestkontingente von Abnahmen. Im bisherigen statistischen Durchschnitt der am Flughafen als Dienstleister tätigen zwei Betankungsdienstunternehmen ergibt sich eine jährliche Aufteilung von ca. 55 % zu 45 %. Weitere Einzelheiten sind den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.

Erfüllungsort:
Flughafen München.

NUTS-Code DE21A

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
129862-2015

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
D1885

Vergabeunterlagen:
Anfragen der Bewerber müssen schriftlich und bis spätestens 24.4.2015 bei der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) vorliegen.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
18.05.2015 - 14:00

Ausführungsfrist:
Beginn 01.06.2016 Abschluss 31.05.2023

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Zahlung:
Sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Zuschlagskriterien:
1. Mustermengen-Kalkulation Gewichtung 40
2. Preis Gewichtung 20
3. Geräteeinsatzkonzept Gewichtung 20
4. Organisationskonzept Gewichtung 20

Geforderte Nachweise:
Nach § 3 Abs. 3 BADV hat die Flughafen München GmbH die Erbringung der Betankungsdienste wenigstens einem Dienstleister zu ermöglichen, der weder durch sie (den Flugplatzunternehmer), noch durch einen Nutzer, der mehr als 25 vom Hundert der am Flughafen München registrierten Fluggäste oder Fracht befördert, noch durch eine Stelle beherrscht wird, die sie (den Flugplatzunternehmer) oder einen solchen Nutzer beherrscht oder ihrerseits von einem der beiden beherrscht wird („unabhängiger Dienstleister“). Der Bewerber hat daher eine rechtsverbindliche Eigenerklärung abzugeben, ob er unabhängiger Dienstleister i. S. von § 3 Abs. 3 BADV ist oder nicht.
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Eigenerklärungen des Bewerbers,
aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist;
bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet;
cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat;
dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt;
ee) dass keine schwere Verfehlung nachweislich vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt;
ff) dass der Bewerber in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften (z. B. § 23 AEntG, § 21 MiLoG oder Vorschriften wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften), die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist;
gg) dass die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft oder der zuständigen Organisation vorliegt;
hh) ob der Bewerber unabhängiger Dienstleister i. S. von § 3 Abs. 3 BADV ist oder nicht (s. oben III.1.4)).
b) Nachweise:
aa) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (Kopie ausreichend);
bb) Auskunft aus dem Gewerbezentralregister;
cc) Vorlage polizeilicher Führungszeugnisse zu den zur Führung der Geschäfte bestellten Personen.
Die Bescheinigungen nach aa)-cc) sollen zu dem Schlusstermin für den Eingang des Teilnahmeantrags (IV.3.4)) nicht älter als 6 Monate sein.
Bewerber aus anderen Herkunftsländern legen jeweils gleichwertige Bescheinigungen der zuständigen Behörde oder des zuständigen Gerichts vor.
Auf VI.3 b)-VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers bzw. Bescheinigungen sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen.

Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die Anforderungen an Betrieb und Einsatz seiner Mitarbeiter gemäß BADV Anlage 3 zu § 8, 2.B, Abs. 1 bis Abs. 5, einzuhalten in der Lage und einzuhalten bereit ist;
b) Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in der Lage ist und während der gesamten Vertragslaufzeit bleibt, den Gesamtbedarf (Betankungsmenge) mindestens zu 70 % auch alleine – d. h. unabhängig von dem anderen zuzulassenden Betankungsdienstleister – abzudecken/zu versorgen;
c) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt;
d) Auflistung der dem Unternehmen für die Ausführung von Betankungsdienstleistungen zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung mit Angaben über Anzahl, Standort, Eigentumsverhältnisse, Baujahr, technische Kapazität, insbesondere hinsichtlich Flugfeldtankwagen und Dispenser;
e) Nachweis über Kenntnis über die bestehenden nationalen Normen, Anforderungen und die Einhaltung und Befolgung der European Standard Nr. EN12312-5, Part 5 und JiG, Part 1 Dokumente in der jeweils gültigen Fassung;
f) Nachweis der eigenen Fachkunde nach §23 der Bayerischen Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdeten Stoffen;
g) Nachweis der besonderen Fachkunde, insbesondere in Bezug auf Anlagen zum Transport von Kraftstoffmengen und den dazugehörigen Umschlagplätzen;
h) Personaleinsatzkonzept: Der Bewerber hat ein Personaleinsatzkonzept vorzulegen, in welchem die konkret personenbezogene Struktur für das Leitungspersonal (Betriebsleiter, technische Leitung und Schichtleiter jeweils mit Stellvertretung sowie ggf. eingesetztes weiteres Leitungspersonal) dargestellt ist, mit dem der Bewerber im Auftragsfall die ausgeschriebenen Vertragsleistungen erbringen wird. Für die Darstellung des Leitungspersonals gemäß voranstehender Vorgaben müssen zu den namentlich zu benennenden Personen Angaben über deren berufliche Qualifikation, Berufserfahrung in Form von persönlichen Referenztätigkeiten, beruflicher Werdegang, Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen des Bewerbers sowie Angaben zur Verfügbarkeit im Auftragsfall enthalten sein;
i) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens samt Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen;
j) Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistungen, mit Subunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht werden; ggf. Angaben, welche Leistungen von welchen Subunternehmern oder sonstigen Kooperationspartnern erbracht werden sollen; Angaben zu Art und Anteil der Eigenleistungen;
k) Angaben zu Referenztätigkeiten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 36 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Referenzfähig sind nur solche bisher erbrachten Dienstleistungen, bei denen der Bewerber jahresdurchschnittlich mindestens 40 % der hier gemäß Ziffer II.2.1) für 2014 benannten Mengen abgefertigt hat. Erwartet werden folgende Angaben für jede Referenztätigkeit:
— Name und Adresse der Referenz sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse;
— Bezeichnung und Standort der Referenztätigkeit mit Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen und Angaben zum Tätigkeitsumfang;
— Zeitraum der Leistungserbringung;
— Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Subunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen und ggf. mit welchen Subunternehmern oder sonstigen Kooperationspartnern erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
Auf VI.3 b)-VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung gemäß BADV Anlage 3 zu § 8, 2.B Abs. 6-7. Hierzu hat der Bewerber eine Bescheinigung des Versicherers vorzulegen, dass eine den Vorschriften der BADV entsprechende Haftpflichtversicherung besteht. Die Bescheinigung muss den Anforderungen des § 113 Abs. 2 Versicherungsvertragsgesetz entsprechen, d. h. sie muss die Versicherungssumme nennen und die ausdrückliche Erklärung enthalten, dass die Haftpflichtversicherung der BADV entspricht. Ersatzweise genügt eine Erklärung des Versicherers, dass der Bewerber für den Fall der Zulassung entsprechend BADV versichert werden wird.
b) Erklärung über den Umsatz, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Angabe des Eigenleistungsanteils, aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Auf VI.3 b)-VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.

Vorliegend wird kein öffentlicher Auftrag und keine Beschaffung i. S. v. GWB und SektVO bekanntgemacht, sondern ein Auswahlverfahren nach § 7 BADV zur Zulassung von 2 Dienstleistern für die Betankung von Flugzeugen auf dem Flughafen München. Das vorliegende Verfahren unterliegt daher nicht dem öffentlichen Vergaberecht, sondern den Vorschriften der BADV über das Verfahren zur Auswahl von Dienstleistern für Bodenabfertigungsdienste (§ 7 BADV i. V. m. Anlage 2). Jedoch wird die vorliegende BADV-Ausschreibung unter Verwendung des Standardformulars Nr. 5 im EG-Amtsblatt veröffentlicht, da das Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union für BADV-Ausschreibungen weder eine eigenständige Rubrik oder ein eigenständiges Formular zur Verfügung stellt noch eine Veröffentlichung nach BADV-Struktur zulässt, sondern statt dessen auf einer Veröffentlichung für Dienstleistungen in der Rubrik Sektorenauftraggeber nach Standard-Formular Nr. 5 besteht.
bb) Das Auswahlverfahren wird hier auf der Grundlage der BADV zweistufig mit einem Teilnahmewettbewerb sowie anschließendem Auswahlverfahren durchgeführt. In der ersten Stufe wird die grundsätzliche Eignung der Bewerber unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung mitgeteilten Teilnahmebedingungen geprüft. Die präqualifizierten Bewerber erhalten gemäß VI.3.e) die Bewerbungsunterlagen. Die Flughafen München GmbH behält sich vor, auf der Grundlage der eingereichten Bewerbungen der präqualifizierten Bewerber mündlich oder schriftlich Aufklärungen durchzuführen, um die Vergleichbarkeit der Bewerbungen zu verbessern, ferner, über den Bewerbungsinhalt Bewerbergespräche zu führen. Die Auswahlentscheidung wird von der Flughafen München GmbH auf der Grundlage der Bewertung der Bewerbungen gemäß den mitgeteilten Wertungskriterien samt deren Gewichtung getroffen. Die erfolglosen Bewerber erhalten eine Benachrichtigung.
b) Die unter III.2.1) bis III.2.3) benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Eigenerklärungen gemäß Ziffer III.2.1)-III.2.3) von jedem Mitglied selbst abgegeben werden; insoweit ist eine Vertretung durch den benannten Vertreter der Bewerbergemeinschaft (Ziffer III.1.3)) nicht zulässig. Soweit der Bewerber Subunternehmer oder Kooperationspartner (s. oben Ziffer III.2.2 i) einzusetzen beabsichtigt, sind diese namentlich zu benennen und von diesen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise zur Eignung ebenfalls abzugeben/vorzulegen.
c) Die Bewerbungen (Teilnahmewettbewerb und Auswahlverfahren) sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.
d) Die Bewerbungen müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) eingehen. Dem Teilnahmeantrag sind elektronische Kopien aller im Original eingereichten Unterlagen auf einem geeigneten virengeprüften und virenfreien Datenträger beizulegen. Die elektronischen Kopien sind in einem nicht-bearbeitbaren Format bereitzustellen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren LV-Nr. D1885 – BADV-Auswahlverfahren Into-Plane – Nicht öffnen“ zu versehen. Die Teilnahmeanträge können bei persönlicher Abgabe bei der Kontaktstelle gem. Ziffer I.1) ausschließlich während der Geschäftszeiten abgegeben werden. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig.
e) Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Bewerbungen anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Der Auftraggeber behält sich vor, das Auswahlverfahren einzustellen, falls weniger als drei Bewerber zur Angebotsabgabe zuzulassen sind. Die auf der Grundlage der Prüfung der eingereichten Bewerbungen zugelassenen Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Ausschreibungsunterlagen für die Teilnahme am Auswahlverfahren. Insoweit wird das Auswahlverfahren zweistufig durchgeführt: 1. Stufe: Eignungsprüfung der Bewerber; 2. Stufe: Auswahlverfahren und Auswahlentscheidung zu den zugelassenen Bewerbern. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im Auswahlverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.

Sonstiges
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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