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Ausschreibung - Betrieb einer Wohnanlage in Göttingen (ID:10927394)

Übersicht
DTAD-ID:
10927394
Region:
37083 Göttingen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen, Umzugs-, Transportdienste, Gebäude-, Unterhaltsreinigung, sonstige Reinigungsdienste, Hausmeisterdienste
CPV-Codes:
Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Betrieb einer Wohnanlage Wohnanlage zur Unterbringung von Flüchtlingen am Nonnenstieg 72 und schreibt den Betrieb dieser Wohnanlage aus. Bei der Wohnanlage handelt es sich um ein Gebäude für bis...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
06.07.2015
Frist Vergabeunterlagen:
20.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
06.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Stadt Göttingen
Hiroshimaplatz 1-4
37083 Göttingen

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Die Stadt Göttingen eröffnet ab dem 01.10.2015 eine Wohnanlage zur Unterbringung
von Flüchtlingen am Nonnenstieg 72 und schreibt den Betrieb dieser Wohnanlage
aus.
Bei der Wohnanlage handelt es sich um ein Gebäude für bis zu 150 Bewohnerinnen
und Bewohner.
In der Wohnanlage befinden sich neben den möblierten Zimmern für die Bewohner
und Bewohnerinnen, Sanitäreinrichtungen, Gemeinschafts-, Sozial- und
Verwaltungsräumlichkeiten mit anteiliger Nutzung für das von dem Betreiber
eingesetzte Personal.
Der Betreiber soll in der Wohnanlage Flüchtlinge, die ihm von der Stadt Göttingen
zugewiesen werden, unterbringen und betreuen. Die hauswirtschaftliche Versorgung
der Bewohnerinnen und Bewohner ist nicht Bestandteil der Leistungserbringung.
Bei Umzug von Bewohner/innen in privaten Wohnraum hat der Betreiber eine
kurzfristige soziale Betreuung zur Eingewöhnung über den Zeitraum von einem
Monat zu leisten.
2
Die Betreuung der Flüchtlinge muss durch mindestens eine/n ausgebildete/n
Sozialarbeiter/in/Sozialwissenschaftler/in (Heimleitung; 1 Vollzeitäquivalent –VZÄ-),
eine/n ausgebildete/n Sozialarbeiter/in für die Sozialbetreuung (1 VZÄ), je nach
Bedarf eine/n Erzieher/in oder Sozialassistenten/in für die Kinder- und
Jugendbetreuung (1 VZÄ) oder eine/n ausgebildete/n Sozialarbeiter/in für die
Sozialbetreuung (1 VZÄ) und eine/n Hausmeister/in (mit abgeschlossener
handwerklicher Berufsausbildung und Berufserfahrung; 1 VZÄ) gewährleistet sein.
Der Betrieb der Gemeinschafts- und der Verwaltungsräume wird von dem Betreiber
übernommen. Die Angebote in den Gemeinschaftsräumen umfassen:
Kinderbetreuung (nicht im Sinne von Kindergarten/Kinderkrippe), Schularbeitenhilfe,
Freizeit- und Bildungsangebote, Sprachkurse, öffentlich zugänglicher
Aufenthaltsraum für Bewohner und Besucher, Treffpunkt für Ehrenamtliche. Eine
Büromitnutzung für die BI IWF ist vorgesehen.
Dem Betreiber obliegt die Gebäudereinigung. Er hat die Sicherheit in der Wohnanlage
und auf dem dazugehörigen Grundstück zu gewährleisten.
Es handelt sich vorliegend um eine Dienstleistung nach Anhang I Teil B zur VOL/A
(CPV 85000000-9 Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens; 85300000-2
Dienstleistungen des Sozialwesens und zugehörige Dienstleistungen), die gemäß § 1
EG Abs. 3 VOL/A i.V.m. § 4 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 VgV nach Maßgabe des 1. Abschnitts
der VOL/A vergeben wird.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabeunterlagen:
Bezeichnung und Anschrift der Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt und bei der
die Vergabeunterlagen eingesehen werden können:
Stadt Göttingen
Zentrale Vergabestelle
Zimmer 102
Hiroshimaplatz 1-4
37083 Göttingen
Tel. +49 551/ 400 2534
Fax: +49 551/ 400 3201
Mail: vergabestelle@goettingen.de
Die Vergabeunterlagen können bis zum 20.07.2015 12:00 Uhr unter Angabe der
Vergabe Nr. 189/2015 angefordert werden.
Rückfragen/ Anfragen zu den Unterlagen sind bis zum 28.07.2015 12:00 Uhr
schriftlich an die eben benannte Stelle zu richten.
Kosten für die Vervielfältigung der Vergabeunterlagen
Höhe der Kosten: 15 Euro
Zahlweise: per Verrechnungsscheck
Das Entgelt wird nicht erstattet.

Termine & Fristen
Unterlagen:
20.07.2015

Angebotsfrist:
06.08.2015 um 10:00 Uhr
bei Stadt Göttingen, Zentrale Vergabestelle, Zimmer 102, Hiroshimaplatz 1-4, 37083
Göttingen einzureichen.
Es dürfen Bieter und deren Bevollmächtigte bei der Eröffnung anwesend sein:nein

Ausführungsfrist:
ab 01.10.2015 gemäß Vertrag

Bindefrist:
14.09.2015

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zahlung:
siehe Leistungsbeschreibung

Zuschlagskriterien:
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den
Ausschreibungsunterlagen aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
Nachweise zur Eignung:
Zum Nachweis der Eignung sind folgende Unterlagen/ Nachweise/ Erklärungen mit
dem Angebot einzureichen:
• Eigenerklärung des Bieters gemäß § 6 Abs. 5 lit.

a) VOL/A, aus der
hervorgeht, dass über das Vermögen des Unternehmens weder ein
Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet
wurde oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens beantragt oder dieser
Antrag mangels Masse abgelehnt wurde.
• Eigenerklärung des Bieters gemäß § 6 Abs. 5 lit.

b) VOL/A, dass sich das
Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
• Eigenerklärung des Bieters gemäß § 6 Abs. 5 lit.

c) VOL/A, dass
nachweislich keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit
des Unternehmens oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich
handelt, in Frage gestellt wird.
• Eigenerklärung des Bieters gemäß § 6 Abs. 5 lit.

d) VOL/A über die
ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur
gesetzlichen Sozialversicherung.
• Eigenerklärung des Bieters gemäß § 6 Abs. 5 lit.

e) VOL/A, dass keine
unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit
oder Zuverlässigkeit abgegeben oder diese Auskünfte unberechtigt nicht
erteilt werden.
4
• Erklärung zur Tariftreue und Zahlung des Mindestlohns unter Beachtung der
Regelungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG), des
Mindestlohngesetzes (MiLoG) sowie des Niedersächsischen Tariftreue- und
Vergabegesetzes (NTVergG)
• Angabe, welche Leistungen durch Dritte erbracht werden sollen.
• Angabe zur Bildung einer Bietergemeinschaft
• Angabe, ob im Falle der Auftragserteilung die Bietergemeinschaft gemäß § 6
Abs. 1 VOL/A eine bestimmte Rechtsform annimmt.
• Referenzliste mit Benennung des Auftraggebers/Trägers, Ansprechpartner,
Anschrift und Telefonnummer in den letzten drei Jahren

Sonstiges
Form, in der die Angebote einzureichen sind:
schriftlich
Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße
wenden kann:
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Fax: +49 4131/15-2943
Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Bezüglich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 107 GWB verwiesen. Dieser
lautet wie folgt:
§ 107 GWB: Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine
Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die
behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu
entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1.
der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt
hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar
sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
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Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagenerkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach
§ 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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