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Ausschreibung - Betriebliche Qualitätskontrolle in München (ID:10263284)

Übersicht
DTAD-ID:
10263284
Region:
81739 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen
CPV-Codes:
Betriebliche Qualitätskontrolle
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Kooperation Zertifizierung Betriebliches Gesundheitsmanagement in Unternehmen. Gemäß § 20a Abs. 1 Satz 1 SGB V erbringen die gesetzlichen Krankenkassen Leistungen zur Gesundheitsförderung in...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.12.2014
Frist Angebotsabgabe:
23.01.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Carl-Wery-Str. 28
81739 München
Kontaktstelle: Vergabestelle

Fax: +49 8962730650151
E-Mail: vergabestelle1@by.aok.de
http://www.aok.de

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Kooperation Zertifizierung Betriebliches Gesundheitsmanagement in Unternehmen.
Gemäß § 20a Abs. 1 Satz 1 SGB V erbringen die gesetzlichen Krankenkassen Leistungen zur Gesundheitsförderung in Betrieben, um unter Beteiligung der Versicherten und der Verantwortlichen für den Betrieb die gesundheitliche Situation einschließlich ihrer Risiken und Potenziale zu erheben und Vorschläge zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation sowie zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten zu entwickeln und deren Umsetzung zu unterstützen.
Im Zeitalter der Globalisierung und eines tief greifenden Wandels in der Arbeitswelt mit flexiblen Beschäftigungsverhältnissen, verlängerten Lebensarbeitszeiten und einem höheren Durchschnittsalter der Belegschaft sind gesunde, motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Die rasante Entwicklung auf den nationalen und internationalen Märkten stellt Betriebe vor die Herausforderung, Dienstleistungen und Produkte ständig und immer schneller weiterzuentwickeln sowie sich auf dem globalisierten Markt in kurzen Abständen neu zu orientieren. Die demographische Entwicklung in Deutschland führt zeitgleich zu alternden Belegschaften, und der damit verbundene Mangel an Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften veranlasst Unternehmen, sich als Arbeitgeber neu zu positionieren, um für qualifizierte Mitarbeiter attraktiv zu sein und zu bleiben. Moderne Unternehmen haben erkannt, dass die Beschäftigten eine bedeutende Unternehmensressource für Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sind, und haben es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe eines umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) einen effizienten und ressourcenschonenden Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten.
Die AOK Bayern hat zur Erfassung und Bewertung des Gesundheitsmanagements in Betrieben einen umfangreichen Kriterienkatalog „Zertifizierung gesundes Unternehmen“ entwickelt. Ziel des Standards ist es, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Gang zu setzen. Er bietet eine Orientierung für die Gestaltung einer modernen betrieblichen Gesundheitspolitik. Grundprinzipien des Qualitätsmodells sind: Wissenschaftlichkeit, Praktikabilität, Nachhaltigkeit und Gewichtung.
Unternehmen verfügen über unterschiedliche Ressourcen, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. Es ist daher nicht das erwartete Ziel, das Unternehmen ad hoc alle Kriterien erfüllen. Vielmehr steht die positive Entwicklung im Fokus der Betrachtung. Aus diesem Grunde wurde ein dreistufiges Bewertungsraster des betrieblichen Gesundheitsmanagements entwickelt. Unternehmen haben die Möglichkeit, eine Zertifizierung „Gesundes Unternehmen“ der Level Bronze, Silber oder Gold zu erlangen. Die Zertifizierungen der Level Bronze und Silber werden dabei von der AOK Bayern selbst durchgeführt. Die Zertifizierungen nach dem Goldstandard sollen von einem erfahrenen und qualifizierten Unternehmen durchgeführt werden. Der Auftrag zur Zertifizierung wird dabei nicht von der AOK Bayern, sondern von dem zu zertifizierenden Unternehmen direkt erteilt, das auch die Kosten hierfür trägt. Die AOK Bayern sucht zu diesem Zweck im Wege eines wettbewerblichen Auswahlverfahrens einen Kooperationspartner.
Gegenstand des wettbewerblichen Auswahlverfahrens ist daneben die Erstellung eines Schulungskonzepts und Durchführung einer einmaligen ein- bis zweitägigen Grundlagenschulung für AOK-interne Auditoren zur Zertifizierung des Bronze- und Silberstandards. Gegenstand des Kooperationsvertrages ist weiter die aktive Beteiligung an überbetrieblichen Veranstaltungen der AOK Bayern nach Absprache im Einzelfall, zum Beispiel durch Präsentation des Zertifizierungsverfahrens, Impulsbeiträge, Pressestatements oder das Halten von Vorträgen über die Zertifizierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Der Kooperationsvertrag soll für einen Zeitraum von 4 Jahren vom 01.07.2015 bis 30.06.2019 geschlossen werden. Sollte die Zuschlagserteilung nach dem 01.07.2015 erfolgen, beginnt die Vereinbarung an dem Monatsersten, der auf die Zuschlagserteilung folgt. Die Vertragslaufzeit verlängert sich entsprechend. Die Schulung soll im Zeitraum zwischen April und Juni 2015 durchgeführt werden.
Zum Abschluss des Kooperationsvertrags führt die AOK Bayern ein wettbewerbliches Auswahlverfahren durch. Zu diesem Zweck wird ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt, in dessen Rahmen drei Bewerber ausgewählt werden, die anschließend zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden.
Da es sich bei der Kooperation nicht um einen öffentlichen Auftrag handelt, sondern um eine Dienstleistungskonzession, wird kein nicht offenes Verfahren i.S.d. 2. Abschnitts der VOL/A durchgeführt, sondern ein wettbewerbliches Auswahlverfahren eigener Art. Da für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen kein eigenes Formular für die bekanntmachung existiert, wird stattdessen das Formular für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen im Wege des nicht offenen Verfahrens verwandt. Ein Anerkenntnis der Regeln für die Vergabe öffentlicher Aufträge ist damit nicht verbunden.

CPV-Codes: 71731000

Erfüllungsort:
Nuts-Code: DE2

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
424526-2014

Aktenzeichen:
Wettbewerbliches Auswahlverfahren Zertifizierung BGM

Vergabeunterlagen:
- Will sich der Bewerber für die Vertragsausführung der Fähigkeiten eines Unterauftragnehmers bedienen, so muss er diesen Umstand sowie Art und Umfang der an den/die Unterauftragnehmer zu vergebenden Leistungen durch eine entsprechende Eigenerklärung „Unterauftragnehmerverzeichnis“ (Anlage 4 zu den Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb) mitteilen. Der Bewerber muss der AOK Bayern nachweisen, dass ihm im Fall des Vertragsschlusses die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung der vertraglichen Pflichten zur Verfügung stehen, indem er die unterzeichnete und mit Datum und Firmenstempel versehene Erklärung zur Art und Umfang der durch Unterauftragnehmer zu erbringenden Leistungen inklusive der unterzeichneten und mit Datum und Firmenstempel versehenen Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt (Anlage 5 zu den Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb). Verbindliche Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer können bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrags, müssen aber spätestens 1 Woche nach Mitteilung, dass das Angebot des betreffenden Bieters für die Zuschlagserteilung vorgesehen ist (maßgeblich ist der Eingang bei der AOK Bayern), eingereicht werden. Das Unterauftragnehmerverzeichnis muss jedoch bereits mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden. Die Verpflichtungserklärung(en) sind ausschließlich in schriftlicher Form (auf Papier) einzureichen.
- Es sind zwingend die in den Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb enthaltenen Formulare zu verwenden. Interessierte Unternehmen werden daher gebeten, die Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb bei der Kontaktstelle anzufordern.
- Da es sich nicht um einen öffentlichen Auftrag, sondern um eine Dienstleistungskonzession handelt, sind die §§ 97 ff GWB nicht anwendbar. Ein Vergabenachprüfungsverfahren ist nicht zulässig. Rein vorsorglich wird dennoch die zuständige Vergabekammer angegeben.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
23.01.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
01.07.2015 - 30.06.2019

Bedingungen & Nachweise
Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
- unterzeichnete Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Anlage 2 zu den Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb)
- Aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in welchem sie ansässig sind. Zulässig sind auch Ausdrucke aus dem elektronischen Handelsregister (www.handelsregister.de). Dabei ist der „aktuelle Ausdruck“ (AD) mit einem Überblick über alle derzeit gültigen Eintragungen oder der „chronologische Ausdruck“ (CD) mit allen Daten ab Umstellung auf elektronische Registerführung zu wählen. Bei Kommanditgesellschaften ist der vorstehende Nachweis zusätzlich für die persönlich haftende Gesellschafterin zu erbringen.
- Aktuelle Eigenerklärung über die Beteiligungsverhältnisse am Unternehmen des Bewerbers.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Aktuelle Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens, jeweils anzugeben für jedes einzelne der letzten 2 Geschäftsjahre (§ 242 HGB) vor der Veröffentlichung des wettbewerblichen Auswahlverfahrens,
- Nachweis einer aktuell bestehenden, angemessenen und gültigen Betriebshaftpflichtversicherung einschließlich der Versicherung von Vermögensschäden durch Vorlage einer Bestätigung des Versicherers in Kopie (angemessen ist eine Deckungssumme für Personen- , Sach- und Vermögens-schäden von 100.000 EUR),
- Aktuelle Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträgen erfüllt hat.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
- aktuell bestehende, angemessene und gültige Betriebshaftpflichtversicherung einschließlich der Versicherung von Vermögensschäden mit einer Deckungssumme für Personen- , Sach- und Vermögensschäden von 100.000 EUR
- Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträgen.

Technische Leistungsfähigkeit
- Nachweis der Akkreditierung als Zertifizierungsstelle gemäß DAkkS (das Akkreditierungsgebiet muss den Zertifizierungsbereich Managementsysteme beinhalten), gültig bei Ablauf der Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen,
- Eckdaten zum Unternehmen: Die Bewerber stellen auf einem Beiblatt die Eckdaten zu ihrem Unternehmen dar; dabei ist eine aussagekräftige Darstellung über den Zustand und die Entwicklung des Unternehmens sowie einzelner Geschäftsfelder zu tätigen. Dabei ist auch auf folgende Punkte einzugehen:
- Gesellschaftsform
- Geschäftstätigkeit
- Konzernverbindungen
- Liste verbundener Unternehmens
- Strategische Partner
- Angabe von prüfbaren Referenzen: Vorlage von mindesten 10 Referenzen über Zertifizierungen im Bereich Qualitätsmanagement gemäß DIN/EN ISO 9001
und
von mindestens 10 Referenzen über Zertifizierungen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz (OHSAS 18001, ILO-OSH, OHRIS oder MAAS-BGW) und/oder im Bereich Standards zur Durchführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (DIN SPEC 91020, SCOHS, Corporate Health Award (CHA) oder Health Award (HAWARD)),
die innerhalb der letzten 3 Jahre erbracht wurden. Mindestens jeweils 3 Referenzen (im Bereich Qualitätsmanagement gemäß DIN/EN ISO 9001 3 Referenzen und in den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz/Betriebliches Gesundheitsmanagement 3 Referenzen) müssen in Unternehmen mit höchstens 249 Mitarbeitern erbracht worden sein. Die Darstellung der Referenzen soll je Referenz nicht mehr als eine DIN-A 4-Seite umfassen. Folgende Angaben sind zu machen:
- Angabe des Auftraggebers (Angabe Ansprechpartner, Telefon, Telefax/E-Mail für Rückfragen),
- kurze Angabe des Auftragsgegenstands
- Angabe des Leistungszeitraums,
- Zahl der Mitarbeiter des zertifizierten Unternehmens
Die Referenzblätter sind zu unterschreiben.
- Darstellung der beruflichen Erfahrungen desjenigen Mitarbeiters, der für die Durchführung der Schulung vorgesehen ist, in den Bereichen
- Durchführung von Schulungen für Auditoren
- Tätigkeit als Auditor bei der Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen gemäß DIN/EN ISO 9001und/oder im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz (OHSAS 18001, ILO-OSH, OHRIS oder MAAS-BGW) und/oder im Bereich Standards zur Durchführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (DIN SPEC 91020, SCOHS, Corporate Health Award (CHA) oder Health Award (HAWARD))
In beiden Bereichen muss eine praktische Erfahrung von mindestens 2 Jahren vorliegen, anderenfalls gilt der Eignungsnachweis als nicht erbracht.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
- Nachweis der Akkreditierung als Zertifizierungsstelle gemäß DAkkS (das Akkreditierungsgebiet muss den Zertifizierungsbereich Managementsysteme beinhalten), gültig bei Ablauf der Frist zur Einreichung von Teilnahmeanträgen
- Vorlage von mindesten 10 Referenzen über Zertifizierungen im Bereich Qualitätsmanagement gemäß DIN/EN ISO 9001
und
von mindestens 10 Referenzen über Zertifizierungen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz (OHSAS 18001, ILO-OSH, OHRIS oder MAAS-BGW) und/oder im Bereich Standards zur Durchführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (DIN SPEC 91020, SCOHS, Corporate Health Award (CHA) oder Health Award (HAWARD)),
die innerhalb der letzten 3 Jahre erbracht wurden. Mindestens jeweils 3 Referenzen (im Bereich Qualitätsmanagement gemäß DIN/EN ISO 9001 3 Referenzen und in den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz/Betriebliches Gesundheitsmanagement 3 Referenzen) müssen in Unternehmen mit höchstens 249 Mitarbeitern erbracht worden sein.
- berufliche Erfahrungen desjenigen Mitarbeiters, der für die Durchführung der Schulung vorgesehen ist, in den Bereichen
- Durchführung von Schulungen für Auditoren
- Tätigkeit als Auditor bei der Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen gemäß DIN/EN ISO 9001und/oder im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz (OHSAS 18001, ILO-OSH, OHRIS oder MAAS-BGW) und/oder im Bereich Standards zur Durchführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (DIN SPEC 91020, SCOHS, Corporate Health Award (CHA) oder Health Award (HAWARD))
In beiden Bereichen muss eine praktische Erfahrung von mindestens 2 Jahren vorliegen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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